Über den Dächern von Nizza

To Catch a Thief (1955), US Laufzeit 106 Minuten, FSK 12, Kriminalfilm, Thriller, Komödie, Kinostart 23.12.1955


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6.9
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7.5
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von Alfred Hitchcock, mit Grace Kelly und Cary Grant

Über den Dächern von Nizza treibt ein Juweledieb sein Unwesen, der es auch auf das Geschmeide von Grace Kelly abgesehen hat.

Als an der Riviera in Über den Dächern von Nizza immer mehr reiche Damen ihres Schmuckes beraubt werden, fällt der Verdacht auf den ehemaligen Juwelendieb John Robie (Cary Grant). Der hat sich allerdings schon lange zur Ruhe gesetzt, doch glaubt ihm niemand seine Unschuldsbeteuerungen. Somit macht er sich selbst auf die Suche nach dem wahren Täter und lernt dabei die ältere Mrs. Jessie Stevens (Jessie Royce Landis) und ihre ausnehmend hübsche Tochter Frances (Grace Kelly) kennen. Doch dann verschwinden auch die Juwelen von Mrs. Stevens …

Hintergrund & Infos zu Über den Dächern von Nizza
Über den Dächern von Nizza (OT: To Catch a Thief) basiert auf dem gleichnamigen Roman von David Dodge.

Der Kameramann Robert Burks erhielt für seine Arbeit einen Oscar.

Über den Dächern von Nizza war der erste Film, den Alfred Hitchcock in VistaVision drehte. Dieses Breitbildverfahren ermöglicht eine bessere Bildqualität als gewöhnlich, da die belichtete Fläche auf dem Film größer als normalerweise ist.

Grace Kelly arbeitete bei Über den Dächern von Nizza zum letzten Mal mit Hitchcock zusammen. Ein Jahr später heiratete sie Fürst Rainier III. von Monaco und zog sich aus dem Filmgeschäft zurück. (CD)

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Kommentare (28) — Film: Über den Dächern von Nizza


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Cellmorbasg

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Zwanzig Jahre war ich alt, hatte zahlreiche Filme gesehen und dann war ich Über den Dächern von Nizza. Eine Welt tat sich auf, die mir vorher nicht bekannt war, von der ich nicht wusste, dass sie mich interessieren könnte. Mit weiteren Werken von Hitchcock begann eine Reise durch die Filmgeschichte und auch ein neuer Blick auf gegenwärtiges Kino. Der Film ist sozusagen meine Nummer eins, teilt die Zeit in ein Davor und Danach.
Der Film ist für mich einfach bezaubernd schön. Die Landschaft der Côte d'Azur wird in malerischen Einstellungen eingefangen. Dazu Cary Grant und Grace Kelly im Bild, letztere in atemberaubenden Kleidern. Sie füllen den Film mit ihrem Charme und ich kann mich kaum satt sehen an den Szenen ihrer Zweisamkeit.
Schon der erste Blick offenbart den feinen Humor, der spätere Blick typische Erzählmotive Hitchcocks und sogar spannend fand ich ihn damals bei der ersten Sichtung. Ich habe in den letzten Jahren zwar doch einige bessere Filme gesehen, aber dieser, auf mich wie ein kleiner Traum wirkende, Film hat seinen hohen Stellenwert für mich nicht eingebüßt. Eine kaum schöner anzusehende Sentimentalität.

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ElMagico

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Bewertung7.0Sehenswert

Luftig lockere Kriminalkomödie von Alfred Hitchcock, der diesen Film zwar wirklich meisterhaft in Szene setzt, seinen Beinamen "Master of suspense" wird er jedoch nicht annähernd gerecht. "To catch a thief" ist immer spürbar ein auf Erfolg getrimmter Film. Er hat von allem etwas, aber nichts das offensichtlich herausstechen will. Das merkt man aber erst als sich das recht vorhersehbare Finale anbahnt, denn bis dahin kann einen Hitchcock tatsächlich mit seiner perfekten Inszenierung mehr Inhalt vorgaukeln, als letztendlich wirklich da ist. Gegen Ende bemerkt man jedoch, wie wenig hier doch eigentlich passiert ist. "To catch a thief" bewegt sich 15 Minuten flott auf einen Punkt zu, die Frau kommt ins Spiel und dann passiert erstmal relativ wenig. Erst ca. 30 Minuten vor dem Abspann nimmt man den roten Faden der Story wieder richtig auf, hat dummerweise aber vorher auch schon viel zu viel verraten, so dass das Finale kaum jemanden überraschen dürfte.
Es ist eben das, was man heute gerne verwerflichen einen mainstreamigen Unterhaltungsfilm nennt. Ein Bisschen Krimi, schöne Bilder, etwas Humor und viel Liebelei. In diesem Fall einfach nur so genial umgesetzt, dass man die Leere in "To catch a thief" gar nicht so sehr wahrnimmt. Das ist kurzweilig, es unterhält...aber es mag halt einfach keine Spannung aufkommen. Ich möchte auch nicht sagen, dass einem die Schicksale der Figuren egal sind...aber sie berühren einen halt wenig, da sie von der ersten Sekunde an völlig durchschaubar sind. Tiefe und Entwicklung eines Charakters war aber Hitchcocks Sache eh sehr selten.
Ein Film der auf der einen Seite brilliert, auf der anderen aber fast etwas nichtig ist. Der richtig gut ist, aber eben doch nicht richtig gut. Der Spaß macht, aber nicht fesselt. Den man gerne weiterempfiehlt, bei dem aber hinzufügt, dass man nicht zu viel erwarten sollte.
Weiterempfohlen...aber bitte nicht zuviel erwarten!

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aberaber

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Bewertung9.0Herausragend

An der Riviera werden eine Reihe von Juwelendiebstählen in Luxushotels begangen. Verdächtigt wird der Juwelendieb im Ruhestand John Robie, genannt "Die Katze". Um seine Unschuld zu beweisen, muss Robie auf eigene Faust den echten Dieb jagen.
"Über den Dächern von Nizza" ist neben "Der unsichtbare Dritte" mein Lieblingsfilm von Hitchcock und einer meiner Favoriten aus Kindertagen...:-)
Für einen Hitchcock-Thriller ist der Film sicherlich sehr zahm, aber ich habe "Über den Dächern von Nizza" sowieso immer mehr als Hitch's Version einer Rom Com gesehen. Er ist leichter und humorvoller als der Großteil von Hitchcocks Werk.
Der Film wirkt inzwischen natürlich etwas altmodisch, aber immer noch elegant und charmant. Das beeindruckende VistaVision-Widescreenformat (Paramounts Antwort auf Cinemascope) in Verbindung mit dem brillianten Technicolor liefert wunderbare Bilder von den großartigen Landschaften, den Stränden und der Architektur der Riviera. Robert Burks hat hierfür völlig zurecht den Oscar für die beste Kameraarbeit bekommen. Aus heutiger Sicht lenkt der Unterschied zwischen den wunderschönen Location-Shots und den Studioaufnahmen mit offensichtlicher Rear projection allerdings doch etwas vom Sehvergnügen ab.
Die Besetzung ist hervorragend, wobei die beiden "Nebendarsteller" Jessie Royce Landis als Kellys Mutter und John Williams als Versicherungsagent Hughson den Stars Grant und Kelly ein wenig die Schau stehlen.
Die Ausstattung und die Kostüme sind beachtlich. Die legendäre Edith Head (35 Oscarnominierungen, 8 Oscars) zeigt vor allem in den Kostümen von Grace Kelly und in der großen Kostümparty am Ende, ihr großes Können.
Den Score fand ich nicht so gelungen, er ist stellenweise zu melodramatisch und aufdringlich.
"Über den Dächern von Nizza" ist auch nach über 50 Jahren immer noch sehr unterhaltsam, nicht zuletzt Dank der leichtfüssigen, zeitlosen und eleganten schauspielerischen Leistung Cary Grants.

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Drehmumdiebolzen

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Bewertung7.5Sehenswert

Nach absolviertem Cameo (als Reisender im Bus neben Cary Grant) inszeniert der Großmeister des Suspense vor der traumhaften Kulisse der Côte D'Azur einen für ihn eher untypischen Mix aus liebenswerten Screwball-Elementen und einer gradlinig erzählten Krimihandlung.
Cary Grant gibt mit sichtlicher Spielfreude den selbstsicheren Charmebolzen Robie und harmoniert großartig mit Grace Kelly, die bei dem finalen Köstumball wohl schonmal Probelaufen für Monaco macht. Der köstliche Schlagabtausch der Geschlechter, dem Hitchcock und sein "Rear Window" Autor John Michael Hayes kräftig Würze verleihen, täuscht über die nicht unbedingt über die Maßen "suspensige" Handlung hinweg.
Einen zur Abwechslung "sichtbaren Dritten" gibt es aber noch, und das ist Nizza.

Als heimlicher Hauptdarsteller glänzt die Stadt an der Französischen Riviera mit ihren malerischen Stränden, den Promenaden, den absolut formidabel fotografierten Postkartenbildern des Umlands, insbesondere in einer (für damalige Verhältnisse versteht sich) geschickt montagierten Autoverfolgungsjagd, bei der Grace Kelly in den obligatorischen Nadelöhrs ordentlich Gummi geben darf.
Die Nebendarstellerriege wird hervorragend ergänzt durch Jessie Royce Landis als kratzbürstige (Schwieger)mutter in spe und vor allem durch die zuckersüße Brigitte Auber.

Fazit: Nimmt man andere seiner Meisterwerke zur Hand, so hat Hitchcock hier eine recht seichte Krimi-Komödie inszeniert. Dennoch führt er stets mit einer erfrischenden Leichtfüßigkeit durch das Geschehen, die später nur noch bei "Immer Ärger mit Harry" zu spüren war, den er kurz darauf drehte.

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VisitorQ

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Bewertung6.0Ganz gut

Ich werde wohl nie der aller größte Hitchcock Fan werden. Über den Dächern von Nizza ist ein netter, seichter und unterhaltsamer Film mit einer saucoolen Grace Kelly. Aber so richtig gepackt hat mich der Film zu keiner Sekunde. Dennoch (natürlich) sehenswert.

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horro

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nein, also mit einer 6.0 für diesen Film wirst du definitiv nie der grösste Hitchcock Fan sein :D


Schlegel

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Kann mich auch an nix mehr erinnern.


MichaelGG

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Bewertung7.5Sehenswert

Leider fehlen die spannendsten Szenen.
Irgendwie ein recht seltsamen Schnitt, bei dem die, an Diebesaction reicheren, Szenen weggeschnitten und dafür unnötig viele Liebesszenen eingebaut wurden.
Aber so war das eben damals. Trotzdem noch sehr spannend und absolut sehenswert.

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Brentano

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Bewertung7.0Sehenswert

Harmlos , nett, charmant, nicht mehr und nicht weniger, .. zeittypisch

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Oliver0403

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Bewertung6.0Ganz gut

Eine ganz nette Krimi Romanze, die hier und da einige Längen hat. Ein wenig Charme kann man dem Film nicht absprechen, aber er gehört für meinen Geschmack nicht unbedingt zu den Meisterwerken von Sir Alfred.

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matelue

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Bewertung3.0Schwach

Langweilige Story, langweilige Charakter, schöne Landschaftsaufnahmen.

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Mr. Pink

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Für einen Hitchcock-Film ist "To catch a Thief" schon relativ simpel gehalten und eigentlich auch nicht weiter außergewöhnlich, aber irgendetwas hat der Streifen einfach. Die Inszenierung ist absolut erstklassig. Mit seiner berühmten Suspense hält sich der Maestro hier zwar weitestgehend zurück, und konzentriert sich eher auf verschmitzte Dialoge und die romantisch verlockende Story, aber dennoch kann der Film nicht nur durch die wunderschönen Drehorte und prächtigen, wie gemalt wirkenden Bilder überzeugen, sondern kommt auch noch sehr spannend daher. Cary Grant gibt 'Die Katze' John Robie nämlich nicht nur endlos charmant, sondern auch undurchsichtig verdächtig, sodass man bis zur finalen Auflösung nie so recht weiß, was hier nun los ist. Die überwältigende Atmosphäre ist dann noch das i-Tüpfelchen dieses großartigen, märchenhaften Films, der mich immer wieder aufs Neue fasziniert.

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MartinNolan

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Bewertung5.5Geht so

An der französischen Riviera ereignen sich einige Juwelendiebstähle. Der Verdacht fällt kurzerhand auf John Robie (Cary Grant), auch bekannt unter dem Namen, die Katze. Robie, ein ehemaliger berüchtigter Juwelendieb, hat sich nach einem längeren Aufenthalt im Gefängnis, seine kriminellen Tätigkeiten aufgegeben. Die Polizei glaubt nicht, dass Robie, das Stehlen von Juwelen aufgegeben hat. Daher flieht Robie vor der Polizei, um seine Unschuld zu beweisen und den tatsächlichen Dieb zu schnappen. Um den geheimnisvollen Dieb auf frischer Tat zu erwischen, studiert er potentielle Opfer und deren Schmuck. Dabei macht er die Bekanntschaft von Frances Stevens (Grace Kelly) und ihrer Mutter Jessie Stevens (Jessie Royce Landis), welche auch kurze Zeit später bestohlen werden. Wer ist der geheimnisvolle Dieb? Kann Robie ihn überführen und damit seine Unschuld beweisen? Oder ist es am Ende vielleicht, Robie selbst?
Was anfangs durchaus turbulent anfängt, nämlich die Suche nach einem Dieb, flaut jedoch sogleich ab, als Robie das Mutter-Tochter-Gespann kennen lernt. Ab diesem Zeitpunkt verwandelt sich die Geschichte in eine einzige Liebeserzählung, voller sexueller Anspielungen. Die Auflösung am Ende dürfte hinzukommend den Zuschauer wenig überraschen. Der Film ist in einem unglaublichen Maße harmlos und vor allem belanglos mit langen Atem. Die Bilder mögen ganz nett anzuschauen sein, doch kann dies allein nur wenig überzeugen. Außerdem macht die Besetzung von Cary Grant als Jon Robie, keinen passenden Eindruck. Ein viel zu gebräunter, aalglatter Unsympath, der dazu im Vergleich zu Grace Kelly, sehr alt erscheint, bekommt sein Herz, einer jungen Millionärstochter geschenkt. Man könnte fast schon neidisch werden, als die bezaubernde Grace ihn küsst.
Alles in einem ist dieser Film, in dem Alfred Hitchcock Regie führte, neben den durchaus ansehnlichen Bildern und der zauberhaften Grace Kelly, langatmig und simpel im Handlungsverlauf. Wer ein Bewunderer von Hitchcock-Filmen ist oder der Schauspieler, wird um den Film sicher keinen großen Bogen machen. Für alle anderen Zuschauer, die einen spannenden oder zumindest unterhaltsamen Film erwarten, wird dieser Film eine Enttäuschung darstellen, da er sich in der Belanglosigkeit zu verlieren scheint. Vielleicht ist der Film, aber auch nur das Produkt einer anderen Zeit. Dennoch gibt es, im Gegensatz zu "Über den Dächern von Nizza", weitaus bessere Filme von Alfred Hitchcock.

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kronenhummer

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Bewertung6.0Ganz gut

Spannend und elegant und doch ein eher mäßiger Hitchcock. In der Hochglanz-Umgebung rund um Nizza ist ein ehemaliger Juwelendieb auf der Suche nach der Person, die seine Rolle eingenommen hat und die neue „Katze“ ist.

Mit einem rasanten Auftakt in den französischen Bergen beginnt ein Krimi, der in der Folge langsam aufbaut und dabei die Spannung nicht so ganz halten kann. Stattdessen darf sich Cary Grant als ehemalige Katze mit busfahrenden Vögeln, die Angst vor der Katze haben, herumschlagen, während ein mürrischer, etwas übergewichtiger Brite daneben sitzt. Vielmehr muss er sich jedoch mit der absolut makellosen und einmalig eleganten Grace Kelly herumschlagen. Ein Zusammenspiel mit vielen Wortgefechten und Diskussionen und Wortwitz, das auf Dauer doch manchmal eher nervig wird und leider so nicht unbedingt den Charme des Filmes fördert.

Doch schlecht ist „Über den Dächern von Nizza“ natürlich noch längst nicht. Nach der langatmigen „Ermittlung“ präsentiert uns der große Meister dann auch wieder einen gekonnt inszenierten und spannenden Showdown und einen gelungenen, pointierten Abschluss.

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JuliaSophie

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Bewertung7.5Sehenswert

Wenn man die heutigen Thriller betrachtet erscheint einem dieses Exeplar von Alfred Hitchcock zu Beginn etwas lahm und natürlich erscheinen einem die rasant gemeinten Szenen als nicht besonders spektakulär.
Doch umso faszinierender ist es, dass der Film trotzdem fesselt. Man hat Zeit sich selbst Gedanken zu machen, wie es weitergehen könnte oder wer der wahre Täter sein könnte. Das finde ich schön. Man fühlt sich in gewisser Weise so, als sei man beim Fangen des Diebes dabei.
Der Film ist toll für alle, die nicht immer große Explosionen und Kämpfe brauchen, aber einen Film sehen wollen, der zum einen spannungsgeladen ist, zum anderen aber auch noch Witz und ein wenig Romantik enthält.

http://ich-liebe-filme.blogspot.com/2012/01/uber-den-dachern-von-nizza.html

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*frenzy_punk<3

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Bewertung6.5Ganz gut

"To Catch a Thief", etwas langatmiger Kriminalfilm, der Humor besitzt und einen ganz fabelhaften Cary Grant.

"To Catch a Thief" ist nicht der beste Hitchcock, dennoch hat er einen gewissen Reiz. Der Hauptprotagonist wird ganz charmant und fabelhaft von Cary Grant (Charade) verkörpert. Außerdem enthält der Streifen eine sehr interessante Story, die ziemlich fesselnd sein kann. Leider zog Hitchcock aber einige Passagen zu lange und somit geht die Spannung flöten. "To Catch a Thief" ist nicht langweilig, lässt den Zuschauer aber in unendliche Ungeduld verfallen.
Auch die nervige Grace Kelly (Rear Window) gibt diesem Klassiker einen gewaltigen Dämpfer.

Lyn Murrays Musik kann dafür aber wieder einiges wett machen, denn seine Töne passen perfekt ins Szenenbild und harmonieren mit dem Storyverlauf. Auch der Humor ist gut platziert und lassen 'Die Katze' wirklich sympatisch wirken. Hinzu kommen die wunderbar ausgewählten Kulissen, die sehr schön ins Kamerabild gerückt wurden.

Alles im allen ist "To Catch a Thief" ein solider Kriminalfilm, der doch ein ziemlich überraschendes Ende hat.

"To Catch a Thief", ein Klassiker, mit Humor, Cary Grant und gutem Plot. Leider nur an manchen Stellen zu langatmig.

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Georg Z.

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Konsequent stilvoll ausgearbeitet und inszeniert kann man sich auch heute noch an "To Catch a Thief" erfreuen. Mit Cary Grant und Grace Kelly exzellent besetzt fühlt man sich wie hineingezogen in die edle, aber gefährliche Welt der französischen Riviera. Dank Charme, Hirn und Spannung erhebt sich auch dieser Hitchcock aus der Welt der durchschnittlichen Thriller - und amüsiert immer wieder.

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patcharisma

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Bewertung3.5Schwach

Hätte der Film nicht den Hitch-Bonus, wäre er wohl komplett aus aller Augen verschwunden. Ausser dem Côte Azur-Feeling der 50's und den schönen Menschen darin, hat er nämlich nichts weiter zu bieten. Oder wissen Sie eigentlich noch um was es hier überhaupt ging? Die bedeutungsarme Geschichte mit ihrer langweiligen Auflösung ist einfach bar jeder Toleranzgrenze. Das sterbensmüde Movie ist nichts weiter als eine Modeschau für Hitch's Lieblingsblondine Grace Kelly und ihr damit verbundenes Ticket in das belämmerte Fürstenhaus nach Monaco - der Halb-Staat, der einfach ein Steuerparadies für Super-Dekadente war und dank gröbsten Architekturverschandlungen und weitgehenden Korruptionsgeschichten heute nur ein Schattendasein seiner selbst fristet. Haben Sie sich eigentlich auch schon gefragt, warum die musterhübsche (aber komplett ausdruckslose) Grace Kelly so pothässliche und talentlose Kinder gebar?

Anyway, mit Tippi Hedren hat sich Hitch dann endlich eine wahre Charakterfrau ins Boot geholt und dank ihr (sie spielte die psychisch kranke Marnie, weil der Fürstenhof es Grace untersagte) hatten die Filme in Folge grad massiv an Qualität, Tiefe, Dramatik und Inhalt zugelegt.

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BlueSquirrel

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@pat: Rofl


simvlacrvm

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:(


nattfoedd

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Bewertung7.5Sehenswert

Achja, da war ja noch eine Handlung. Leider war die schon bald sehr vorrausschaubar und die Spannung wollte auch nicht ganz so, wie vom Meister gewohnt, aufkommen. Aber der Film ging ja eigentlich mehr um Grace Kelly im blauen Kleid, Grace Kelly beim Schwimmen, Grace Kelly im verführerischen weißen Kleid und Grace Kelly im goldenen Kleid. Hatte ich schon erwähnt, daß der Film sehr auf seine umwerfende Hauptdarstellerin baut? Und in der arte-HD Aufnahme erstrahlt die gute bei der hervorragenden Bildqualität auch wieder in voller Pracht. Zudem hat der Film so manchen Schmunzler und Kultszene auf Lager, wodurch sich die 100 Minuten, trotz inhaltlicher Durchschnittlichkeit, durchaus lohnen!

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Filmkenner77

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Bewertung7.0Sehenswert

Einer der großen Klassiker von Alfred Hitchcock. Nicht mein Lieblingsfilm von ihm, aber dennoch gut.

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xtheunknown

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Bewertung4.5Uninteressant

einer von zwei hitchcocks mit denen ich bisher nichts anfangen konnte.

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cannibal83

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Sicherlich, konstante Spannung sieht anders aus. Aber ich glaube gar nicht das Hitch hier einen absoluten Hochspannungsthriller drehen wollte, und wenn man den nicht erwartet funktioniert der Film recht gut wie ich finde.

Die Chemie zwischen Cary Grant und Grace Kelly ist perfekt, die Dialoge spritzig und Jessie Royce Landis ist jawohl die lässigste Schwiegermutter überhaupt. Wenn man jetzt noch den überaus gelungenen Cameo des Meisters, sowie die subtil-geniale Sexszene betrachtet, dann vergisst man auch das der "richtige" Juwelendieb mit etwas Aufmerksamkeit schon vor dem Showdown enttarnt ist.

Ob das Alles jetzt den Klassikerstatus berechtigt ist eine andere Frage, doch gut unterhalten hab ich mich jedenfalls gefühlt.

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