Vengeance

Fuk sau (2009), HK/FR
Laufzeit 108 Minuten, FSK 0, Thriller, Kriminalfilm

7.2 Kritiker
14 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.3 Community
436 Bewertungen
53 Kommentare
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von Johnnie To, mit Johnny Hallyday und Sylvie Testud

Vor 20 Jahren war Costello (Johnny Hallyday) der bestbezahlte Killer Frankreichs. Nachdem er dem Verbrechen den Rücken gekehrt hat, versucht er sich als Koch in Paris. Doch seine Waffen bleiben nicht lange verschlossen, als er erfährt, dass die Familie seiner Tochter bei einem Überfall in Hongkong fast komplett ausgelöscht wurde. Gemeinsam mit drei Auftragskillern begibt er sich auf die Suche nach den Mördern. Für ihn steht fest, dass sie zahlen müssen, koste es, was es wolle.

Das Actionfeuerwerk Vengeance lief auf dem Cannes Filmfestival des Jahres 2009. Es beschließt die, für Freunde anspuchsvoller und spektakulärer Actionfilme obligatorische, “Gunmen”-Trilogie des Regisseurs Johnnie To. Die anderen beiden Teile sind Exiled und The Mission. Für die Rolle des Costello war ursprünglich Alain Delon vorgesehen, der aber ablehnte. Es wäre auch – filmhistorisch gesprochen – zu schön um wahr zu sein gewesen: Delons Rollenname in einem der Filme, die ihn unsterblich machten lautete: Jef Costello, der schweigsame Profikiller in Der eiskalte Engel.

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Kritiken (9) — Film: Vengeance

Hisayasu S: DAS MANIFEST.COM

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6.0Ganz gut

Übliche Stilonanie aus dem Hause To. Formal erstklassig, aber inhaltlich so banal wie eh und eh und dieses Mal zudem arg an der Grenze zur Selbstparodie. Die gewohnt gute Besetzung und die attraktiven Bilder tragen einen über die Laufzeit, aber ein echter Film wäre zur Abwechslung auch mal wieder nicht schlecht.

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Timo K.: Blockbuster Entertainment

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5.5Geht so

Im vom Mondscheinlicht erhellten Wald zwischen den Bäumen wird die bleihaltige Auseinandersetzung von sieben Profikillern zum abstrakten Todestanz von Vorwärts- und Rückwärtsbewegung, Innehalten und Weitermarschieren, in dessen Folge die Kugeln wie Kanonenschläge ins nackte Fleisch einschlagen und die düstere Umgebung mit leuchtend roten Blutspritzern für eine Weile ihrer Zeit enthoben scheint. Schmerzhafte Gewalt als poetische Romantik. Auf einem postapokalyptischen Schlachtfeld umher flatternder Zeitungsfetzen belauern sich Jäger und Gejagte wie in einer klassischen Kriegsformation, sie bewegen sich aufeinander zu und voneinander weg, bis zum Untergang. Das Ende aller Hoffnung inspired by "Mad Max" and "Django". Szenen wie diese, beispielhaft dafür, dass die Einzelsegmente von "Vengeance" bedauerlicherweise mehr hergeben als das, was sie zusammenhalten. Johnnie To inszenierte zwischen Melville und Woo, Paris und Hongkong, Kargheit und Zeitlupe,…

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D.Bickermann: Schnitt D.Bickermann: Schnitt

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8.5Ausgezeichnet

Wer schon immer wissen wollte, was es eigentlich mit all dem Gerede ums Hongkongkino auf sich hat, ist bei Johnnie To an der richtigen Adresse. Und wer endlich mal (wieder) einen Johnnie To-Film sehen will, der kann bei Vengeance nicht danebenliegen.

Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times

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8.5Ausgezeichnet

Die Geschichte von Vengeance dient dem legendären Hong Kong Regisseur Johnnie To als Ausrede, um unheimliche und wunderschöne visuelle Action-Verssatzstücke zu ersinnen. [...]
Ein typischer Thriller, umgesetzt als eine elegante Genre Übung. Johnny Hallyday wurde von Johnny To in letzter Minute als Ersatz von Alain Delon an Bord geholt, hätte aber auch die erste Wahl sein können: Er ist groß, verwittert, grimmig und schweigsam.

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Kirk Honeycutt: Hollywood Reporter

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8.5Ausgezeichnet

Mit seinen atmosphärischen Schauplätzen in Hong Kong und Macau und Johnnie Tos unverkennbaren Versatzstücken choreographierter Schießereien, realisiert mit einem verträumten Zwinkern an sein Publikum, könnte Vengeance auf nahezu jedem Markt erfolgreich sein. Popcorn und Kunst können definitiv co-existieren, wie dieser Film auf großzügige Weise vorführt.

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Justin Chang: Variety Justin Chang: Variety

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8.0Ausgezeichnet

Johnnie To und Johnny Hallyday haben eine verdammt gute Zeit in Vengeance, einem elegant inszenierten Rache-Thriller, der einen von Hong Kongs Genre-Meistern in selbstsicherer Action-Film Form zeigt.

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the gaffer: the-gaffer.de

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6.5Ganz gut

So problemlos sich “Vengeance” als Weiterentwicklung zu den beiden anderen Hitmen-Filmen "The Mission" und "Exiled" gesellt, so enttäuschend ist am Ende das Resultat. Die Pinselstriche von Johnnie To und Wai Ka-Fai stehen hier einander im Weg, passen ganz einfach nicht zusammen. So ist “Vengeance” ein qualitatives Auf und Ab, dessen Einzelteile überzeugender sind, als der Gesamteindruck.

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Julio Sacchi: Das Manifest

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8.5Ausgezeichnet

VENGEANCE ist grandios. Johnnie To does it again. Nicht mit der atemberaubenden Grandezza von EXILED, aber schon wieder mit einem Füllhorn an memorablen Momenten, nach denen sich andere Filmemacher ihr ganzes Leben lang vergeblich die Finger lecken. Ich kann auch nicht verstehen, wie man sowas "forciert" nennen kann; das ist ganz einfach die Handschrift dieses genialen Bildkünstlers, und gerade Handschrift ist doch wohl das, was man im gegenwärtigen Kino praktisch nicht mehr findet. Der Film ist spannend, ergreifend, hat einen cleveren Plot und die für To typische, unvergleichlich räumliche Action.

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JimSommer

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Richtig, der Film ist nicht der atemberaubendste Streifen. Kritikern fehlt oft der nüchterne unverdorbene Blick und sie beginnen betriebsblind über künstlerische Handschriften zu sinnieren ohne sich wirklich kritisch mit dem Film zu befassen. Normalerweise sind die Kritiker anspruchsvoller und strenger, hier ist es analog umgekehrt. ;)

Ich fand den Film total endtäuschend und wurde zu keiner Zeit wirklich emotional ergriffen, ist ja auch logisch wenn der Protagonist aufgrund seiner Krankheit ein emotionsloser alter "Sack" ist, mit dem wir uns nicht Identifizieren können. Die Handlung war oberflächlich ohne intelligente Wendungen und über weite Strecken einschläfernd langweilig. Der Bösewich war nur eine unglaubwürdige Gangster-Komikfigur, schon sein erster Auftritt war gewollt durchgeknallt aber einfach nur affig.

Die Schießerei im Parkt war ultimativ belanglos, weniger Action geht einfach nicht. Zudem sind die Profikiller zu dumm im ersten Schritt das Fluchtauto der Gejagten zu sabotieren, so ein hirnloser 08/15 Mist nervt doch einfach nur.

Der Showdown war nett am Reißbrett konzipiert aber (abgesehen vom den Intro-Szenen) in der Umsetzung genauso flach wie die gesamten Actionszenen.

FAZIT: Keine gute Action, dünne wenig überzeugende Handlung und zu wenig Spannung oder Emotionen um interessant zu sein.

Was haben wir von einem meisterhaft cool zusammengeschnittenen Trailer, wenn der Film am Ende nur pupsiger Durchschnitt ist ...


alanger

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nunja, ich fand den film klasse (besonders die schießerei im park) und werde mir die anderen von meister sacchi erwähnten sachen auch anschaun.


HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost

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7.5Sehenswert

Man darf in To-Thrillern nicht nach Wahrscheinlichkeit fragen, sondern sollte sich an der absoluten Stilsicherheit erfreuen, mit der er die Traditionen des Hollywooder, Pariser und Hongkong-Gangsterfilms miteinander verschmilzt und noch eine Absurdität draufsetzt: Der Rächer - ein vollkommen glaubhafter Johnny Hallyday - leidet an zunehmendem Gedächtnisverlust, was seine Mission nicht gerade erleichtert.

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Kommentare (44) — Film: Vengeance

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VisitorQ

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Bewertung6.0Ganz gut

Stylischer und gut gemachter Actionthriller, bei dem mich die Geschichte aber ziemlich kalt gelassen hat. Schade. Dennoch absolut sehenswert.

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dustyOn3

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Bewertung9.0Herausragend

Man kann bei Johnnie To nie ganz genau sicher sein was man bekommt, außer, dass es höchstwahrscheinlich genial sein wird. "Vengeance" ist kein reiner Thriller, sondern viel mehr ein leicht melancholisches und "Exiled" ähnliches, loyales, brüderliches Drama mit gewissen Zügen, die man vielleicht sonst nur aus dem Western-Genre kennt.

Highlight sind ganz klar die mehr als brillanten Schießereien, die schon eher Gefechten gleich kommen. Die Story wird in solchen Momenten nebensächlich, da man während einer dieser epischen Szenen wie auf Wolke 7 komplett in dem Film versinkt. Das erinnerte mich mit sehr guten Gefühlen an "Exiled".

Die Story ist eine ansich simple Rache-Geschichte, welche dank Johnnie To aber ganz andere Züge annimmt. Auch wenn mir Johnny Hallyday nicht in jedem Punkt voll und ganz zusagte, so konnte das Trio aus Anthony Wong, Lam Ka Tung und Lam Suet wirklich alles retten. Auch Simon Yam als oberfieser Gangster-Boss ist natürlich eine kleine Erwähnung wert, denn er ist einfach nur ein göttlicher Schauspieler.

"Vengeance" ist ein richtiges Rache-Artwork, welches sich nicht lediglich auf eine Amok laufende Person konzentriert, sondern genau wie in "Exiled" wert auf das Miteinander der "Brüder" gibt.

Heroic Bloodshed par excellence.

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ridegroover

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Bewertung1.0Ärgerlich

Was für ein Scheiß! Der Anfang war super! OK - Halladay etwas krass in Szene gesetzt im Krankenhaus. Aber die Fahrige und völlig abstruse Handlung... Tsts - selbst die danach folgenden Actionszenen waren mehr als dürftig. So einen unlogischen Film hab ich echt schon lang nicht mehr gesehen. Bah - echt - da ist ja Rubber noch echtes "Artwork" dagegen. Und der ist echt übel. Den einen Punkt bekommt der Film von mir nur für den Anfang und die lustige Schießerei mit den Papierballen.

Sonst - nur verschwendete Zeit.

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Lasse Laters

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Bewertung7.5Sehenswert

Wofür die TV-Movie alles gut ist sehe ich bei diesem Streifen. Ein Exemplar lag nämlich der Zeitschrift bei und wanderte umgehend ins Laufwerk meines BluRay-Players.

Nachdem der Film gestartet ist war ich Feuer und Flamme, denn das Intro war schon traurig, abgedreht und äußerst brutal. Diese Eindrücke sollten mich, bis auf die Traurigkeit, durch den gesamten Rest des Filmes verfolgen. An sich macht "Vengeance" vieles richtig und weiß zu begeistern. Die Schauspieler liefern eine gute Leistung ab und die Action-Szenen passen auch.

Lediglich einige eher komische Fehler trüben die Filmfreude. Ein Beispiel wäre da die bereits von einigen anderen angesprochene Demez des Auftraggebers. Aber auch der ein oder andere Logikfehler bewegen mich dazu, ein paar Pünktchen für mich zu behalten.

Trotz alledem ist "Vengeance" ein guter Film, den man sich getrost ansehen kann.

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RoosterCogburn

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Sänger und Songwriter Johnny Hallyday "rockt" Hongkong in diesem starken Gangsterdrama über Ehre, Loyalität und Vergeltung. Ex-Cop heuert drei chinesische Profikiller an um drei andere Auftragsmörder und einen Triadenboss zu beseitigen. Trotz einfacher Geschichte schafft es der Film den Zuschauer mit unerwarteten Wendungen zu überraschen. Auch ohne spektakuläre Explosionen und hektische Schnitte, die Tempo vortäuschen sollen, kann die Story und seine facettenreiche Hauptfigur überzeugen.

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Bashir

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Bewertung4.0Uninteressant

Zu Beginn hat mir die Story, die Charaktere, der Drehort einfach alles zugesagt. Außerdem sind Rachegeschichten meistens recht voller Spannung und garantieren ein bis zwei Stunden Erfolge und Rückschläge! Als jedoch die Phase/ das Eingeständnis mit seiner Vergesslichkeit begann musste ich das erste Mal kräftig schmunzeln :D Als hätte der Regisseur eine Entschuldigung für mangelnden Ideenreichtum gesucht und schlechte gefunden. Costello hatte bis dahin wirklich Charisma und Klasse, auch wenn einige Schusswechsel unrealistisch waren. Ebenfalls die Tatsache, dass die Drei ihm fast eine Art Freundschaftseinladung schicken sich somit zum Feind vom Boss machen, sich fotografieren lassen und und und... Macau und die Triaden sind mir sehr sympatisch !
Ok - er zeigt Demenzähnliche Symptome, ich glaube kaum dass man innerhalb von sagen wir maximal einer Woche den Grund seiner Reise und wer seine Kinder sind vergessen kann. Das macht den Film für mich wirklich lächerlich. Costello: "Ich weiß nicht was Rache ist". Hat der Titel dann noch einen Sinn ?
Ganz nebenbei fand ich die Schlacht mit den Papierklötzen sau spaßig. Mal ganz im Ernst, natürlich haben die keine Chance gegen diese Übermacht aber tuen es für ihren Stolz und um einen französischen Koch seinen letzten Wunsch zu erfüllen.
Alles in allem waren viele Abschnitte vor allem gegen Ende Hin sehr langgezogen und Substanzlos, da hilft auch beten nicht weiter :D Viel überlegen muss man nicht, um zu wissen das der ältere, vergessliche, unverwundbare Killerkoch nicht stirbt und seinen Voll-"gestickerten" Feind eiskalt umlegt.
Wirklich schade!

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Puni

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Johnnie To liefert mit "Vengeance" mal wieder einen überdurchschnittlichen, grundsoliden und mitreissenden Thriller ab. Die Schauspieler sind durch die Bank weg klasse, es wird eine mitreissende Geschichte erzählt, die gut dosierte Action kann sich sehen lassen und es gibt einige Szenen, die hängen bleiben. Das Gesamtpaket stimmt einfach und es ist ein richtig runder, guter Film, in dem auch die wenigen dramatischen Momente überzeugen können. Mittlerweile steigt To bei mir zu einem meiner Lieblingsregisseure aus Asien auf, Fulltime Killer und Exiled stehen noch ganz oben auf meiner Liste.
Für mich ein klasse Thriller, der sich vor anderen Asia-Produktionen nicht verstecken braucht.

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Oceanic6

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Dann hast du den Besten noch gar nicht gesehen. Exiled ist nämlich ganz groß.


derblonde

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein typischer, guter Johnnie To Film, der sehr an Exiled erinnert. Hier wurde lediglich der Inhalt ausgetauscht und wir begegnen wieder drei bekannten Gesichtern.

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Mr.Film

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Die Asiaten. Genau wegen Filme dieser Art, genau deswegen liebe ich sie, weil sie solche Filme hinzaubern können, Filme die mit so viel Gefühl gemacht wurden, die so durchdacht sind, Filme die einen absolut in den Bann ziehen. Für die gesamte Laufzeit. Von der ersten bis zur letzten Sekunde. So ein Film ist auch "Vengeance".
Die Rache-Kiste ist eigentlich schon sehr ausgelutscht, doch ein gewöhnlicher Rache-Thriller ist das hier auch nicht.

Der Film startet. Der erste Schock nach Sekunden. Eine Familie wird ermordet. Inklusive zweier Kinder. Ein grausamer Anblick. Ein noch grausamer Anblick für den Vater der ermordeten Tochter, ein grausamer Anblich für einen liebenden Opa und ein grausamer Anblick für einen Schwiegervater. Er will nur eines. Rache. Doch wie? Er weiß nicht wer es war, wie er es angehen soll. Da hilft nur ein eigenes Killer-Kommando. Und die Jagd beginnt.

Es beginnt ein von Hass erfüllter Krimi der unter die Haut geht. Zu viele Dialoge gibt es nicht, es gibt Phasen wo kein Wort gesprochen wird. Doch in diesen Phasen muss auch nichts gesprochen werden. Wie sagt man so schön, die Bilder sagen in solche Momenten mehr als 1000 Worte.
Der Spannungsbogen reisst förmlich in zwei, zu sehr wird er angespannt, was den Film eben auszeichnet, dazu diese immer wieder auftauchenden Überraschungen, der Rächer verliert sein Gedächtnis, muss sich immer wieder daran erinnern das er seine Aufgabe zu Ende bringen muss, mit den Gefühlen des Zuschauers wird Tango getanzt, man fühlt sich hin und hergerissen. Und am Ende sitzt man einfach nur da. Und weiß nicht was man tun soll. Lächeln oder weinen.

21 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 7 Antworten

Bradbury

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Super Kommentar, ging mir genauso. Dieser kalte Bastard von einem Film packt einfach! .:.


Mr.Film

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Ich sehs, dein Lieblingsfilm, dann freuts mich umso mehr das der Kommentar in Ordnung geht :) .:.


Janus Winter

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Bewertung6.0Ganz gut

Ich kann mit der Romantisierung von Gewalt und Mord nichts anfangen. Da schlägt VENGEANCE zwar kritische Töne an, mir allerdings zu leise. Man muss sich durch zu viele tumbe Ballerorgien kämpfen, um dann mit der einen oder anderen netten Szene entschädigt zu werden.

Bunnyfaktor: 4

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IZO

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Bewertung9.0Herausragend

johnnie to hat mal wieder erstklassige arbeit geleistet und mit altbekanntem cast ein weiteres meisterwerk erschaffen.

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WaaayneTrain

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Bewertung1.5Ärgerlich

Mir wurde "Vengeance" auf 7.0 vorhergesagt und die Bewertungen sind hier alle ziemlich hoch. Kann ich absolut nicht nachvollziehen. Eine völlig wirre Story ohne Stil oder Geschmack. Der grottenschlechte Hauptdarsteller lernt plötzlich Profikiller kennen und arbeitet 5 Minuten später mit ihnen zusammen. Die Dialoge sind durchschaubar und stumpf und die Charaktere sind sehr oberflächlich. Wem dies gefällt bitteschön, aber ich habe 9 Euro für diesen Schrott ausgegeben, so etwas habe ich schon lange nicht mehr gesehen. Ich musste während des Filmes essen damit ich nicht einschlafe.

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haretuerk

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Bewertung1.5Ärgerlich

Total langweilig, grauenhafter Cast, schlechte Story, Auftragskiller, die nur danebenschießen, geklaute Ideen von "Memento" und unmotivierte "Dialoge". Ich verstehe die hohen Bewertungen hier nicht.

3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Hellbilly

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Bewertung7.5Sehenswert

Äußerst kühl inszenierter, knüppelharter Asienthriller mit gigantischer Atmosphäre. Die Darsteller wie die erzählte Geschichte können überzeugen. Einige nette Ideen gleichen die ein oder andere Länge aus und insgesamt erlebt man einfach kompromissloses Rachekino der guten Sorte, auch wenn die durch die Luft wabernden Blutwolken vielleicht etwas überzogen sind.
Johnny Hallydays verschobenes, zwar renoviertes aber dadurch noch viel verbrauchter wirkendes Gesicht passt perfekt für diese Rolle.

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Mr. Pink

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Bewertung7.5Sehenswert

Stimmiger Rachethriller mit klasse Darstellern und einer sagenhaften Atmosphäre.

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König Leonidas

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Bewertung7.5Sehenswert

Stimmiger Actionthriller mit einem tragischen Helden...

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Sozionaut

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ich habe ihn mir noch einmal angeschaut und habe bei meine Bewertung auf "ausgezeichnet" nach oben korrigiert. Johnny Hallyday legt eine unglaubliche Leistung hin! Die Figur, die er spielt ist markant und dennoch weich gezeichnet. Da ist ein Mensch, dessen Rache quasi einem Naturgesetz folgt, aber er darin keine Erfüllung finden kann. Klar, auch alle Anderen, mit Anthony Wong Chau-Sang an der Spitze, überzeugen völlig!

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xXxWantedxXx

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Nachdenklichkeit und Gewalt in perfekter Symbiose und ein fantastischer Johnny Hallyday. Großes Asia-Kino.

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Oceanic6

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Keine Ahnung, Kritiken verfolge ich nie so, aber hier im Forum wird doch schon recht viel über ihn hergezogen...


Seraph

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Ich empfand ihn auch als einzige Schwachstelle des Films, sorry an euch beide :/ Sehr monotones Spiel, dabei weder richtig furchteinflößend noch richtig betroffen, wo es jeweils nötig gewesen wäre. Auch die Schlussszene am Tisch hat er vergeigt, obwohl das eigentlich kaum (falsch) zu machen ist. Ka, für mich haben es ganz klar die Asia Boys getragen, wenn man das Schauspielerische betrachtet. MfG


8martin

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein klasse Krimi aus der Welt der kriminellen Banden. Der Grund für die im Titel verheißene Rache ist der Auftakt: ein Schocker, der später noch durch neue Aspekte erweitert wird. Der Altrocker Johnny Hallyday in der Hauptrolle adelt den Film und hebt ihn aus der Masse heraus. In beeindruckenden Bildern - nicht nur in den Film-Noir-Anlehnungen - wird ein tolles Gangsterpanorama transportiert: z.B. die schlachtähnliche Aufstellung hinter großen recycelten Papierwürfeln fast wie in der klassischer Kriegführung der Antike. Und auch die wortlosen, ruhigen Szenen tragen ebenfalls zu erhöhter Spannung bei, weil man aus der Stille heraus einen weiterführenden Dialog erwartet. Die vereinten Schießübungen dagegen sollen mit ihrer unaufdringlichen Komik etwas auflockern. Auch der gedankliche Hintergrund spricht für den Film: ’ohne Erinnerung kann es keine Rache geben’. So droht das Unternehmen fast zu scheitern, wenn da nicht am Ende noch eine faustdicke Überraschung auf uns warten würde. Der unterlegte Soundtrack passt immer zur Handlung: mal durch wiederholende kurze Riffe als Spannungssteigerung, mal durch klangvolle Harmonien, die sich lediglich schmückend ausbreiten.

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Roldur

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Bewertung5.0Geht so

Ganz gute Actionsequenzen und das wars. Ein fürchterlicher Soundtrack, ein wenig überzeugender Haliday und eine konfuse und Story. Der Film wäre ja ganz solide Actionunterhaltung, würd er sich nicht so ziehen. Ich bin eigentlich ein Fan guter Hong-Kong Action (Hard Boiled) aber hier wäre etwas weniger Ernst und eine etwas flottere Inszenierung zuträglich gewesen. Doch dafür, dass er im Ersten ungekürzt und um 23.00 lief ganz solide.

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der cineast

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Eine 5 ist zu viel ^^


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