Vivere

Vivere (2007), DE
Laufzeit 94 Minuten, FSK 12, Drama, Road Movie, Kinostart 18.10.2007

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- Kritiker
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5.0 Community
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von Angelina Maccarone, mit Kim Schnitzer und Hannelore Elsner

Die Schwestern Francesca und Antonietta Conchiglia könnten unterschiedlicher kaum sein. Francesca fährt Taxi und hält den Haushalt zusammen, seitdem die Mutter die Familie und Vater Enrico vor Jahren verlassen hat. Aufopferungsvoll übernimmt Francesca die Rolle der großen Schwester, Ersatzmutter und Haushälterin zugleich. Die jüngere Antonietta dagegen ist ein aufmüpfiges und neuerdings schwer verliebtes Teenager-Mädchen, das unbedingt der grauen Enge der Kölner Vorstadt Pulheim entfliehen will. Kurz vor Heiligabend verschwindet Antonietta mit ihrem holländischen Freund Snickers und dessen Band im Bus nach Rotterdam. Vater Enrico ist verzweifelt und schickt Francesca auf die Suche nach ihrer Schwester. Nun beginnt eine bewegende Fahrt durch die Nacht in deren Verlauf Francesca auf Gerlinde trifft, die zuvor in einen Autounfall mit dem Tourbus der Band verwickelt war. Francesca weiß davon jedoch nichts und bringt sie zunächst in ein Krankenhaus. Gerlinde möchte dort aber nicht bleiben und kurz entschlossen steigt sie wieder zu Francesa ins Taxi, die die schweigsame und geheimnisvolle Frau gezwungenermaßen mit auf die Reise nimmt. Immer wieder verlieren und kreuzen sich die Wege der drei Frauen. Zufälle? Fügung? Eine geheimnisvolle Magie? Wer weiß das schon. Sie alle drei sind verletzte Seelen mit ungewisser Zukunft. Doch sie fordern das Leben heraus, um es gemeinsam neu zu entdecken.

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Kritiken (1) — Film: Vivere

Gerhard Midding: Berliner Zeitung, epd Film,... Gerhard Midding: Berliner Zeitung, epd Film,...

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6.0Ganz gut

Keiner der drei Frauen scheint es zu gelingen, in ihrem Leben eine Verbindlichkeit für Beziehungen zu finden. Aber nach den zwei Nächten und dem einen Tag, an denen sich der Film zuträgt, hält er so etwas wie Katharsis für sie parat. Die Regisseurin hat einen Blick für Orte und vor allem ein Gespür für die Aura ihrer Darsteller.

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Kommentar — Film: Vivere

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AgentGuhl86

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Bewertung7.5Sehenswert

3 Frauen, 3 Geschichten, die eng miteinander verknüpft sind und die jede für sich ein kleines, sehr lebensnahes Drama enthält.
"Vivere" wirkt sehr authentisch. Zum einen Dank der schauspielerischen Leistung der drei Hauptdarstellerinnen und zum anderen daran, dass geschickt inszeniert wurde, indem nichts irgendwie übermäßig inszeniert wird (weniger ist manchmal mehr).
Die Erzählweise trägt eine Menge zur Unterhaltung bei. Jede Geschichte geht im Schnitt 25 Minuten, man erhält also die Informationen jeweils aus dem Blickwinkel der Betroffenen. Besonders interessant fürs Interpretieren: auch wenn sich bestimmt Szenen wiederholen, ist auch dort immer was anders!

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