Walk on Water
Lalecet Al Hamaim (2004), IL Laufzeit 104 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 12.05.2005
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von Eytan Fox, mit Lior Ashkenazi und Knut Berger
Eyal ist Auftragskiller des israelischen Geheimdienstes Mossad. Nur widerwillig akzeptiert er seinen neuesten Auftrag: Um den untergetauchten ehemaligen Nazi-Offizier Alfred Himmelman aufzuspüren, wird er auf dessen Enkel Axel angesetzt, der seine Schwester Pia in Israel besucht. Pia hat ihrer Familie in Deutschland den Rücken gekehrt und lebt nun in einem Kibbuz. Eyal gibt sich als persönlicher Fremdenführer aus und führt Pias Bruder Axel zu den historischen Stätten Jerusalems und an die Strände des Toten Meeres. Trotz ihrer gegensätzlichen Persönlichkeiten beginnt sich der verhärtete Eyal für Axels liberale Sichtweise und seinen intelligenten Enthusiasmus zu interessieren. Doch Eyals machohafter Konservatismus wird von Axels offenem Umgang mit seiner Homosexualität herausgefordert. Eine unangenehme Spannung entsteht zwischen den beiden jungen Männern. Bald nach Axels Rückkehr nach Deutschland vermutet der Mossad, dass Himmelman zur großen Geburtstagsfeier von Axels Vater aus seinem Versteck erscheinen wird. Deshalb wird Eyal nach Deutschland geschickt, wo er Axel treffen soll, um die Wahrheit über die berüchtigte Familie herauszufinden. Durch den kürzlichen Tod seiner Ex-Frau ungewöhnlich verletzlich, wird der Berufskiller Eyal auch einige Wahrheiten über sich selbst entdecken müssen.
Handlung
Eyal (Lior Ashkenazi) ist ein knallharter Agent des Mossad und mit der Eliminierung von Israels Feinden betraut. Seine Ehefrau hat vor kurzem Selbstmord begangen und Eyals Vorgesetzte entscheiden deshalb, ihm zunächst eine weniger anspruchsvolle Aufgabe zukommen zu lassen. Er erhält den Auftrag, einen ehemaligen Nazi-Offizier zu finden und zu töten, bevor dieser durch ein natürliches Ableben seiner gerechten Strafe entgeht.
Um seine Mission zu erfüllen, schlüpft Eyal in die Rolle eines Fremdenführers und lernt so Axel (Knut Berger) und Pia (Caroline Peters), die erwachsenen Enkel des Alt-Nazis, kennen. Pia lebt im Kibbuz, wo…
Eyal ist Auftragskiller des israelischen Geheimdienstes Mossad. Nur widerwillig akzeptiert er seinen neuesten Auftrag: Um den untergetauchten ehemaligen Nazi-Offizier Alfred Himmelman aufzuspüren, wird er auf dessen Enkel Axel angesetzt, der seine Schwester Pia in Israel besucht. Pia hat ihrer Familie in Deutschland den Rücken gekehrt und lebt nun in einem Kibbuz. Eyal gibt sich als persönlicher Fremdenführer aus und führt Pias Bruder Axel zu den historischen Stätten Jerusalems und an die Strände des Toten Meeres. Trotz ihrer gegensätzlichen Persönlichkeiten beginnt sich der verhärtete Eyal für Axels liberale Sichtweise und seinen intelligenten Enthusiasmus zu interessieren. Doch Eyals machohafter Konservatismus wird von Axels offenem Umgang mit seiner Homosexualität herausgefordert. Eine unangenehme Spannung entsteht zwischen den beiden jungen Männern. Bald nach Axels Rückkehr nach Deutschland vermutet der Mossad, dass Himmelman zur großen Geburtstagsfeier von Axels Vater aus seinem Versteck erscheinen wird. Deshalb wird Eyal nach Deutschland geschickt, wo er Axel treffen soll, um die Wahrheit über die berüchtigte Familie herauszufinden. Durch den kürzlichen Tod seiner Ex-Frau ungewöhnlich verletzlich, wird der Berufskiller Eyal auch einige Wahrheiten über sich selbst entdecken müssen.
Handlung
Eyal (Lior Ashkenazi) ist ein knallharter Agent des Mossad und mit der Eliminierung von Israels Feinden betraut. Seine Ehefrau hat vor kurzem Selbstmord begangen und Eyals Vorgesetzte entscheiden deshalb, ihm zunächst eine weniger anspruchsvolle Aufgabe zukommen zu lassen. Er erhält den Auftrag, einen ehemaligen Nazi-Offizier zu finden und zu töten, bevor dieser durch ein natürliches Ableben seiner gerechten Strafe entgeht.
Um seine Mission zu erfüllen, schlüpft Eyal in die Rolle eines Fremdenführers und lernt so Axel (Knut Berger) und Pia (Caroline Peters), die erwachsenen Enkel des Alt-Nazis, kennen. Pia lebt im Kibbuz, wo Axel sie besucht, um sie zu überzeugen, zur anstehenden Geburtstagsfeier ihres Vaters einmal nach Deutschland zurückzukehren. Pia lehnt ab: Sie verachtet ihren Vater, da dieser Kontakt mit dem versteckten Nazi-Großvater hat, wovon Axel nun erst erfährt.
Eyal und Axel begeben sich auf eine gemeinsame Reise kreuz und quer durch Israel. Dabei treffen die offenherzige und ehrliche Natur Axels und Eyals starre, von Klischees geprägte Weltsicht aufeinander. Nach und nach wird aus der vorgespielten Freundschaft eine echte und Eyal entwickelt eine aufrichtige Sympathie für die beiden deutschen Geschwister, deren Herzlichkeit er sich nicht entziehen kann.
Ihre Freundschaft wächst, bis Eyal von der Homosexualität Axels erfährt. Diese Erkenntnis schockiert den israelischen Macho so sehr, dass er versucht, seinen Auftrag loszuwerden und dies mit seiner Abneigung gegen Schwule begründet. Seine Vorgesetzten bestehen jedoch darauf, dass Eyal seine Mission zu Ende ausführt. So beginnt er, Axels sexuelle Orientierung als unbedeutend zu akzeptieren. Er respektiert ihn und seine Schwester als junge Deutsche, die frei von dem Hass sind, der ihre Vorfahren zum Holocaust führte.
Um seinen Auftrag zu erfüllen, muss Eyal nach Deutschland reisen. Dort lässt er sich zur Feier des 70. Geburtstages des Vaters von Axel und Pia einladen. Als Überraschungsgast taucht der bisher im Versteck lebende Großvater auf. Axel ist sauer auf seine Eltern und schätzt sich glücklich, dass er seine Schwester nicht zur Teilnahme überreden konnte. Als Axel in der riesigen Villa seiner Eltern nach Eyal sucht, stößt er in dessen Gepäck auf Fotos seines Großvaters und erkennt so, dass Eyal ein Mossad-Agent ist.
Dieser bringt es jedoch nicht übers Herz, den Nazi-Großvater zu töten. Dies würde einerseits den Verrat der Freundschaft zu Axel bedeuten, andererseits konnte seine verstorbene Frau sich nie mit seinem berufsmäßigen Töten abfinden. Schließlich ist es Axel, der die lebenserhaltenden Maschinen seines Großvaters abstellt.
Das Happy-End zeigt Eyal als Vater eines Kindes mit Pia. Eyal teilt Axel seine Gedanken über das Vatersein und die Zeit mit ihm in Israel per Email mit. Auch Axel hat die Vergangenheit und seine Familiengeschichte überwunden: Weil er es nicht ertrug, mit einem Deutschen zusammen zu sein, hatte er bisher nur Beziehungen zu Nicht-Deutschen. Das Ende zeigt ihn zusammen mit einem deutschen Freund.
Weiterführende Informationen
Mehr Filme, die in Israel spielen
Weitere Informationen im InternetQuellen
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Cast & Crew
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Eytan Fox
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Lior Ashkenazi
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Knut Berger
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Caroline Peters
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Gideon Shemer
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Hanns Zischler
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Carola Regnier
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Regie
Schauspieler
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Knut Berger
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Gal Uchovsky
- Genre
- Politdrama, Familiendrama
- Ort
- Berlin, Israel
- Handlung
- Antisemitismus, Art House-Film, Chauffeur, Drittes Reich, Kibbuz, Mossad, Nahost-Konflikt, Nazi-Vergangenheit, Neo-Nazi, Selbstmordattentäter, Totes Meer
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Drehbuch
Filmdetails Walk on Water
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