Wide Awake - Tödliches Erwachen

Ri-teon (2007), KR
Laufzeit 115 Minuten, FSK 16, Thriller, Drama

- Kritiker
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7.0 Community
16 Bewertungen
3 Kommentare
Wide Awake - Tödliches Erwachen - Bild 796106
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von Kyoo-man Lee, mit Yu-seok Jeong und Myeong-min Kim

1982 im Spital Sangnoksu: Ärzte führen eine Herzoperation am neunjährigen Sang-u Na durch. Niemand registriert, dass der Junge trotz Narkose hellwach ist und spürt, wie ihm der Brustkorb geöffnet wird. Unfähig sich zu bewegen, erleidet er während der Operation unvorstellbare Schmerzen. Nach diesem traumatischen Erlebnis ist Sang-u fortan psychisch gestört und verbreitet unter Seinesgleichen Angst und Schrecken. Eingewiesen in eine psychiatrische Klink, kann ihm durch Hypnose geholfen werden, indem seine Erinnerungen an den schrecklichen Vorfall ausgeblendet werden. 25 Jahre später: Der Chirurg Jae-u Ryu führt ein scheinbar ruhiges Leben mit seiner Frau Hui-jin. Als er überraschend Besuch von seinem alten Freund Uk-hwan Gang bekommt, der nach dem Tod seines Vaters nach Korea zurückgekehrt ist, vermutet er, dass jemand systematisch jene Leute tötet, die damals an Sang-us Operation beteiligt waren. Das beunruhigt auch Jae-u, dessen Vater einer der Ärzte war. Die Vorfälle dringen auch bis zu Sang-u vor, der zusehends nervöser wird und dessen verborgene Erinnerungen an die grausame Kindheit wiedererweckt werden. Der gepeinigte Sang-u will der Opferrolle endgültig entweichen und begibt sich auf eine gnadenlose und blutige Mission, um den Menschen in seiner Umgebung die Schmerzen zuzufügen, die auch er erleiden musste.


Cast & Crew


Kommentare (3) — Film: Wide Awake - Tödliches Erwachen

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dustyOn3

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Bewertung9.0Herausragend

Kyoo-man Lee ist wieder so ein exzellentes Beispiel für einen Regisseur, von welchem ich jetzt gerne mehr sehen würde. Neben "Return" oder auch "Wide Awake" gibt es laut dem AsianMediaWiki nur noch einen weiteren Film von ihm, namens "Children...". Mal sehen, ob ich den noch irgendwo auftreiben kann.

Wieso das große Interesse? "Wide Awake" ist einfach nur klasse. Der Film vereint alle Schikanen eines hervorragenden Thrillers. Die simple Story wurde konsequent, kreativ und komplex umgesetzt. Ebenfalls konnten wirklich alle Hauptdarsteller überzeugen. Kim Myeong-min gefiel mir bereits in "Open City" sehr gut. Aber in seiner Filmografie gibt es offensichtlich noch einiges zu entdecken. Lediglich mit den koreanischen Namen kam ich anfangs etwas durcheinander, auch wenn ich damit normalerweise keine Probleme habe.

Generell lädt der Film schon fast dazu ein, sich Notizen zu machen, denn der Informationsfluss ist ununterbrochen stark. Diverse Rückblenden, stark verwirrte Handlungsstränge und perfekt abgestimmte Dialoge lassen einen die ein, zwei kleinen Logikschnitzer schnell vergessen. Eine Mischung aus Rache-Thriller, Krimi und fast schon Mystery konnten mich absolut überzeugen. In diesem Segment beweist das fernöstliche Kino mal wieder seine Stärken. Gerade die Koreaner haben es einfach drauf.

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Sanylein

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Bewertung7.0Sehenswert

Interessantes Thema des Films, was auch sehr gut umgesetzt wurde.

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Bandrix

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Bewertung9.0Herausragend

„Wide Awake“ ist mal wieder ein Beispiel dafür, was uns die Asiaten in Sachen Film voraushaben.
Der Film ist durchgängig spannend, hat ein interessantes Thema und auch die Action ist zwar sparsam dafür aber effizient eingesetzt.
Die Story ist etwas verzwickt, doch durch und durch logisch. Auch Überraschungen gibt es hin und wieder.
Denkt man nach der Hälfte der Laufzeit man hätte den Killer und man ärgert sich langsam schon, kommt am Schluss noch mal eine Wendung die es in sich hat.
Das ganze ist auch noch so elegant und klug inszeniert, dass man einfach nur gebannt sein kann.
Hier verklären keine unnötigen Nebenhandlungen die Story, keine überflüssigen Szenen, alles hat seinen Platz und dient nur dazu die Geschichte voran und die Spannung hochzutreiben.
Überhaupt ist das wichtigste Steckenpferd das Thema.
Wer will denn schon, dass man während einer Operation alle Eingriffe in seinen Körper spürt. Noch dazu, ohne jegliches Mittel sich bemerkbar machen zu können? Diese Situation nutzt der Film geschickt aus. Wenn man dann die Schreie der gerade von Ärzten operierten hört, fühlt man sich sehr beklommen. Für Leute die nicht gerne in Krankenhäuser gehen, wohl weiteres Material zum abschrecken.
Das einzige das für westliche Zuschauer wohl etwas für Verwirrung stiften wird, sind die Namen der Personen die man oft nicht auseinanderhalten kann.
Fazit: Vielschichtiger, unangenehmer und fieser Thriller, der einen an den Bildschirm fesselt.
PS: Unbedingt mit Dolby Surround schauen, der Film nutzt das System besser aus, als so manch ein Actionfilm!

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Tyler

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Very well done! Genauso ist es. Die Optik find ich auch noch ziemlich geil.


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