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Der Hobbit und andere Videospiele aus Mittelerde

freakingmuse (Rae Grimm), Veröffentlicht am 18.12.2012, 08:50

Um euch die Zeit zwischen Der Hobbit und seinem Nachfolger etwas zu verkürzen, könnt ihr hier einen Blick auf eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten Tokien-Videospiele werfen, mit denen ihr euch so lange beschäftigen könntet – oder es lieber lassen solltet.

Der Herr der Lizenzspiele Der Herr der Lizenzspiele © Warner Bros.

Fast zehn Jahre sind ins Land gezogen seit wir zum letzten Mal durch das Land der Hobbits, Elben und Orks streifen durften. Seit letzter Woche hat die Dürreperiode für Mittelerde-Fans allerdings ein Ende, denn der Der Hobbit: Eine unerwartete Reise ist in den Kinos. Die Welt von J.R.R. Tolkien gehört zu Recht zu den wohl berühmtesten und umfassendsten Werken der Fanatasy-Literatur. Und wie es sich für jedes auch nur halbwegs erträgliche Franchise gehört, fanden seine Ideen natürlich nicht nur ihren Weg von den Büchern auf die große Leinwand, sondern durften sich auch über zahlreiche Videospieladaptionen freuen (oder darunter leiden). Für all diejenigen, die etwas Inspiration suchen, was sie bis zum 12. Dezember 2013 tun könnten, wenn Der Hobbit: Smaugs Einöde in die Kinos kommt, habe ich einen knappen Überblick der wichtigsten bisher erschienenen Tolkien-Spiele erstellt, mit denen ihr euch die Zeit vertreiben könntet oder die ihr eher meiden solltet.

Den Anfang machte The Hobbit von Beam Software, das 1982 nur vier Jahre nach Der Herr der Ringe veröffentlicht wurde. Für seine Zeit war besonders der Parser sehr weit entwickelt, der es möglich machte, anstatt wie in den meisten Adventures simple Befehle wie „Wirf Stein“, eigene und komplexere Befehle zu einzugeben. Dabei wurden anstatt nur Substantive und Verben auch Pronomen, Adverbien, Zeichensetzung und Präpositionen berücksichtigt, was Spielern bisher unbekannte Freiheiten gab und nicht unwesentlich zum Erfolg des Titels beitrug. Als Bonus gab es damals übrigens zu jedem Spiel noch umsonst das Buch dazu, während Gamer sich heute glücklich schätzen dürfen, ein komplettes Spiel zu bekommen und nicht für wichtige Teile in Form zusätzlicher DLCs zahlen zu müssen.

Der direkte Nachfolger Lord of the Rings: Game One, der 1986 erschien und auf Die Gefährten basierte, durfte sich keiner solchen Beliebtheit erfreuen. Nicht viel besser erging es Shadows of Mordor und War in Middle Earth, die zwar als Verbesserung galten, aber trotzdem nicht an den Erfolg anknüpfen konnten. Letzteres war ein Echtzeitstrategiespiel mit Rollenspielelementen, das stellenweise Spielerentscheidungen berücksichtigte. Sollte beispielsweise Ringträger Frodo nicht überleben, konnte seine Bürde an einen anderen Charakter weitergegeben werden, der fortan die Aufgabe hatte, den einen Ring nach Mordor zu bringen. Was für andere Spiele ein interessantes Konzept ist, stieß bei Tolkien-Fans allerdings auf wenig Gegenliebe. Immerhin wurden so die in den Büchern niedergeschriebenen Ereignisse auf eine Art verändert, die die Geschichte, die Mythologie und die zwischen den Zeilen zu findenden Grundideen bis zur Unkenntlichkeit veränderte.

Nachdem es in den 1990ern recht ruhig um Frodo und Co. wurde, erlebte der Herr der Ringe un-überraschenderweise eine neue Blütezeit, als sich Peter Jackson des Themas annahm und 2001 Der Herr der Ringe: Die Gefährten ins Kino brachte. Obwohl das gleichnamige Spiel zeitgleich mit dem Film erschien, basierte es handlungstechnisch auf Tolkiens erstem Band der Herr der Ringe-Saga und nicht auf der Kinoadaption und musste folglich auch auf die Stimmen von Elijah Wood, Viggo Mortensen und Ian McKellen verzichten. Das lag daran, dass Vivendi Universal Games lediglich die Rechte an einer Spielumsetzung der Bücher, nicht aber der Filme besaß.


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