Pi

Pi (1998), US Laufzeit 85 Minuten, FSK 12, Science Fiction-Film, Thriller, Kinostart 17.04.2003


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7.8
Kritiker
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7.5
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128 Kommentare
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von Darren Aronofsky, mit Sean Gullette und Ajay Naidu

Pi stellt das Langspielfilmdebüt von Darren Aronofsky dar und ist das Psychogramm eines paranoiden Mathematikers.

Max Cohen (Sean Gullette), ein hochintelligenter Mathematiker, steht kurz davor, das Geheimnis der Börse und anderer scheinbar chaotischer Abläufe, zu enthüllen.
Doch diese bahnbrechende Entdeckung ist auch mit Gefahren verbunden, da alle möglichen Interessen- und Kulturkreise ebenfalls an den Ergebnissen seiner Arbeit interessiert sind, und diese für sich alleine haben wollen. Nach und nach steigert Cohen sich in einen Wahn rund um die Zahl Pi (3.14159265358).

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Kommentare (124) — Film: Pi


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udowegener

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Bewertung6.5Ganz gut

23:55 endlich Pi gegeuckt
Es war der dritte Anlauf. Ich wollte endlich des Meisters Werk erblicken, so wie die Erleuchteten es erblickten.
Ein interessanter aber nicht superorigineller Plott. Steampunk. Ein paar Versatzstücke. ein eigener Stil. Gute Spieler. Ein echt genialer Score. Auf jeden Fall sehenswert

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maetti

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Bewertung9.0Herausragend

Puh...was für ein Tempo,was für ein Soundtrack

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Audreyfan

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Bewertung10.0Herausragend

» There will be no order, only chaos. «
Ich kann selber nicht genau benennen, warum ich so begeistert von "Pi" bin, denn was hat der Film schon so umwerfendes? Schwarz-weiß-Optik, kopfschmerzverursachendes Rauschen, stetige Wiederholungen und Mathe als Hauptthema. Mathe, Mathe, ich konnte mich nie wirklich für Mathe begeistern. Es erschien so sinnlos, so zermürbend. Wofür das alles? Natürlich ergab es in sich selber einen Sinn, aber auch nur weil es jemand erfunden hatte. Dann lud mich eines Tages Aronofsky auf ein Gedankenspiel ein. Ich lag kränkelnd auf dem Sofa und wollte irgendeinen kürzeren Spielfilm schauen.
Das Gedankenspiel: "1. Mathematics is the language of nature. 2. Everything around us can be represented and understood through numbers. 3. If you graph these numbers, patterns emerge. Therefore: There are patterns everywhere in nature."
Für Max ist es nicht nur ein Gedankenspiel, es ist gewissermaßen sein Glaube. Er lebt für die Mathematik. Für ihn ist sie keine sinnlose Erfindung, sondern die wahre Natur, die es zu erforschen gilt. Er will Ordnung ins Zahlenchaos bringen und weiß auch, dass das möglich ist, er muss nur herausfinden wie.
Max ist anders. Als Kind blickte er in die Sonne und war für einige Zeit blind. Seitdem scheint er von Paranoia gejagt und ist sowieso ein Außenseiter. Einer der Gründe warum mich "Pi" so sehr begeistert, ist, dass Aronofsky durch seine rüttelnde und wirre Kamera, durch den paranoiden Soundtrack und die psychopathischen Bilder perfekt schafft, die Paranoia und die zunehmende Verrücktheit von Max rauszutragen und mich damit zu infizieren. Die Atmosphäre nimmt mich total mit und auch nach dem Film könnte ich mir stundenlang den sich immer wiederholenden Soundtrack anhören. Bei manchen lese ich, dass der Film schwer zugänglich sei, was wahrscheinlich dann auch der Grund für die Ablehnung ist. Es ist faszinierend mit anzusehen, wie "Pi" den Versuch von Max Ordnung ins Chaos zu bringen auch auf den Film überträgt. Der Film ist chaotisch, aber besitzt trotzdem nach und nach eine Ordnung. Die stetigen Wiederholungen von Soundtrack, Wort und Szene. Trotzdem gerät alles immer weiter in die Spirale des Wahnsinns hinein, bis Max dann radikal ausbricht. Ich werde mit Max wahnsinnig und paranoid und der Unterschied ist nur, dass es für mich nicht so einfach ist auszubrechen. Der Zuschauer kann sich nicht die Bohrmaschine an den Kopf drücken und sein Wissen vergessen. Und so bleiben halt Kopfschmerzen und das längere Nachdenken über das Gedankenspiel mit der Mathematik, die überall in der Natur ist wie ein Gott.
"Pi" ist ein wahnsinniger Debütfilm von Aronofsky in chaotischen, verrauschten, paranoiden Schwarz-Weißbildern, der zu einem Gedankentrip quer in das Universum der Mathematik einlädt und mich einfach jedes Mal verzaubert, gerade weil er nicht so perfektioniert ist.

http://planetofpictures.blogspot.de/2014/03/pi-us-1998-darren-aronofsky-chaos.html

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Velly

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"Bei manchen lese ich, dass der Film schwer zugänglich sei"
Genau das hinderte mich lange daran, mir diesen Film anzugucken!
Aber als ich es dann - aus Ermanglung eines anderen Filmes - doch tat, ging es mir ähnlich wie Dir.
Die Atmosphäre hat mich völlig gepackt! Die Bilder, der Sound und ohne Zweifel auch die Hauptfigur. Mein Verstand konnte zwar nicht immer am Ball bleiben ^^, aber mein Bauch war voll dabei! ;-)

Und da bei mir eh das meiste über die Atmosphäre oder die Stimmung passiert, war der Film für mich ganz und gar nicht schwer zugänglich, sondern ganz im Gegenteil!
Bin jetzt schon gespannt, wie ich ihn beim zweiten Mal finde.


Audreyfan

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@Sebastian: Im besten Falle wird dir diese Epiphanie wie DIE Offenbarung vorkommen :D aber keine Sorge, der reale Matheunterricht ernüchtert dich dann wieder^^
@Velly: Ich würde auch mal behaupten, dass die Atmosphäre bei meinem Empfinden eine große Rolle spielt, deshalb war es für mich auch einfach da reinzukommen. Vor allem bei der zweiten Sichtung, da war ich noch mehr hin und weg als davor und Kopfschmerzen hatte ich danach glücklicherweise auch nicht mehr so ;)


Grottquantiax

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Bewertung9.5Herausragend

Pi ist nicht sehr leicht zugänglich und so manche Effekte machen ihn zu einer Migräne-ähnlichen Erfahrung, aber wenn man den richtigen Geschmack hat ist es ein Stück Kunst, das Seinesgleichen sucht. Mir hat er sehr gut gefallen.

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supersizefilms

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Bewertung2.0Ärgerlich

Ein echt schmerzhafter Fehlgriff..
sehr hohe Erwartungen gehabt,
in so gut wie allen Fällen extrem unerfüllt..
Das Grundkonzept ist interessant und hätte schon Potential,
wenn man wenigstens viel tiefer in die Marterie eintauchen würde und nicht nur alles so in den Raum stellen und sprichwörtlich das Chaos herrschen lassen.
Von Grund auf eigentlich nicht abgeschreckt von schwarz-weißer elektrisierter Verstörung,
aber hier ziemlich daneben getroffen.
Charaktere teils echt gut gelungen (der alte Mathematiker), teils echt unnötig (Nachbarsdamme).
Den Protagonisten.. hm nun ja manchmal fand ich ihn echt interessant, gut gespielt und so weiter, aber oft auch einfach nur unverständlich.
Zu viel unscharf gestellt, "falscher Fokus" (Religion? bitte..) und thematisch viel zu wenig angekratzt,
dazu noch eine Story die auch längst nicht alle Erwartungen erfüllt hat..

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Kurono

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Bewertung7.0Sehenswert

Zu einen treiben Score begleiten wir Max auf der Suche nach Antworten. Die Antworten sucht er in den Zahlen, in den Systemen, in der Mathematik.
Dabei bedient er sich einen Computer, doch die Grenzen zwischen Technik und Mensch, Anorganischen und Organischen, Digitalen und Analogen verschwimmen zusehends. Wer benutzt hier eigentlich wen?
Die Suche nach Antworten, nein, auf die Antwort, ist die Suche nach Gott.
Du weißt dass du Gott gefunden hast, wenn dich sein Anblick, blind für ihn gemacht hat.

Verstörende schwarzweiße Bilder.
Ekel durch organische Absonderungen und Insekten
Vermischung von vermeidlicher Realität und Fiktion
ein permanentes Gefühl der Bedrohung
albtraumartig

Meine Hypothese: Aronofsky hat den Film „Eraserhead“ von David Lynch gesehen und er hat bei ihm einen großen Eindruck hinterlassen.

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Velly

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

"Personal note: When I was a little kid my mother told me not to stare into the sun. So once when I was six I did."

Das habe ich - ganz ehrlich - nicht erwartet.

Selten war etwas Sperriges so faszinierend anzusehen und anzuhören (grandioser Soundtrack!) und hatte so eine eindringliche Atmosphäre.

Hab noch immer eine Gänsehaut und bin völlig begeistert!

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Sonnenverehrer67

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Der beste Debutfilm eines Regisseurs den ich je gesehen habe.

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cyberpunky

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Bisher haben mir eigentlich alle Filme von Aronofsky gefallen, die Klasse von "Pi" hat er für mich aber noch nicht wieder erreicht!
Dreiundzwanzigfünfzehn, ich drücke Return!

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maxx777

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Bewertung7.0Sehenswert

Pi ist ein interessanter Film der hinter all den Zahlen und Formeln Platz für Interpretation lässt, und einem zu nachdenken bewegen kann. Mit grobkörnigem schwarz/weiss Bild und flotter Bass&Drums Musik, wird die Geschichte eines kranken Mathematikers erzählt, der bis zum Zusammenbruch einer ganz bestimmten Zahlenfolge nachjagt. Diverse Stilmittel wie off-Stimmen und strapazierende Bild-Kontraste unterstreichen die depressive und aussichtslos Lage des Protagonisten, und verleihen dem Film eine sehr kalte und sterile Atmosphäre. Man muss schon einen gewissen Hang zur experimentellen Schiene haben, denn der Erstling von Darren Aronofsky ist sicher kein einfacher Film.

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Codebreaker

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Bewertung7.0Sehenswert

Ich muss ja wirklich sagen, nachdem "The Wrestler" bereits zu meinen Lieblingsfilmen gehört und "Requiem for a Dream" in der Wertung nach der Zweitsichtung sicherlich auch noch aufsteigen wird, bin ich doch ziemlich beeindruckt von Darren Aronofsky. Ich bin ziemlich gespannt auf die Filme, die ich noch nicht von ihm gesehen habe. "Pi", gehört nun seit kurzem nicht mehr dazu. Er klang nicht nur interessant, nein, eben weil er von Aronofsky ist, war ich gespannt, im Nachhinein muss ich nun aber sagen, weiß ich nicht so recht was ich davon halten soll und das nun schon einige Tage nachdem ich ihn sah, ich musste mir wirklich irgendwie Gedanken machen.
Ich weiß echt nicht genau, was ich sagen soll.
Auf der einen Seite war "Pi" definitiv richtig gut. Eigene Atmosphäre, diese bekannte "Alles ist negativ" - Stimmung, die dem Film doch irgendwie etwas besonderes verleiht. Spannend, mit gutem Score unterlegt, fesselnd, eigentlich ziemlich interessant, alles in allem einfach innovativ und bedrückend, aber eben ein "es ist nicht alltäglich" bedrückend und nicht ein "es nervt einfach nur" bedrückend.
Trotzdem war der Film auf der anderen Seite wiederum eher irgendwie nervig, teils etwas anstrengend und so nach dem Motto: "Was soll das eigentlich?"
Vielleicht war es so gedacht, vielleicht ist das unbeabsichtigt, es bedeutet für mich aber eigentlich nur, dass mir der Film eher auf die Nerven geht, als dass er mir gefällt bzw. das er mich dazu animiert weiterzuschauen / ihn irgendwann nochmal zu sehen.
Wie gesagt, die Story an sich ist nicht uninteressant, dieses ganze Drumherum um die Zahlenwelt und die Misere in der sich die Hauptfigur Max Cohen befindet hat was. Ich finde es auch wirklich ab und zu mal ganz nett einen Film mit solch negativer Stimmung zu sehen. Muss jetzt nicht jeden Tag sein, aber es ist mal was anderes, es ist interessant und es gibt eine ganz andere Atmosphäre. Hier war das eben so. Die Hauptfigur zieht sich zurück, weist jegliche soziale Kontakte ab und konzentriert sich einfach nur auf diese Zahl, seine Arbeit, kurz gesagt: er ist nahezu besessen. Das kann einem schon recht leid tun, stattdessen, dass es aber besser wird, ist genau das Gegenteil der Fall.
Aber irgendwie hat dieser Film was, was ihn einfach eher "weniger gut" dastehen lässt, schlecht auf keinen Fall. Vielleicht liegt es an mir, wo der Funke einfach nicht überspringen wollte, vielleicht liegt es aber auch daran, dass es einfach nicht überzeugend genug inszeniert war.
Vielleicht benötige ich auch einfach nur eine weitere Sichtung um mir richtig klar zu werden, wie ich den Film nun finde.
Das wiederum muss ich dem Film zu gute halten. Er regt jetzt sicherlich nicht in der Thematik zum Denken an, aber er hat mich dennoch einige Zeit beschäftigt, eigentlich weiß ich immer recht schnell, wie ich einen Film finde, hier war das nicht so und das ist mal von der Meinung bezüglich des Films sehr interessant.
Also: bis jetzt hat mich "Pi" noch nicht so richtig überzeugt. Er ist definitiv nicht schlecht, hat eine interessante Thematik, stellt eine beunruhigende und negative, beklemmende, düstere Stimmung dar, was ich eigentlich sehr mag und im Übrigen ist die schauspielerische Leistung von Sean Gullette auch durchaus gut!
Außerdem mit 85 Minuten auch nicht zu lang, wenn es auch hier und da mal länger vorkommt als es eigentlich ist.
Ich bin schon sehr gespannt auf die Zweitsichtung, die wird sicherlich nicht in der nächsten Zeit folgen, aber sie kommt. Bisher kann ich mich aber noch nicht vollends mit dem Film anfreunden, wenn er auch vieles hat was ich mag. Wieso, kann ich nicht genau sagen...
In erster Linie gilt erstmal: ein guter Film.

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InfiniteJest

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Bewertung7.5Sehenswert

Nach meinen Berechnungen muss ich dem Film 7,5 Punkte geben.

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Frankie Dunn

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Bewertung5.5Geht so

Mir fällt es schwer Pi besonders viel abzugewinnen, denn im Grunde geht es bei diesem Film allein um den Wahnsinn eines Soziopathen. Allerdings sind die Inszenierung und der Score hier und da doch sehr interessant und ihnen gelingt es auch, der Hauptfigur ein wenig Menschlichkeit zu verleihen. Insbesondere Clint Mansells Score ist wieder einmal hervorzuheben. Dazu gibt es noch eine Nachbarin; sozusagen das Licht am Ende des Tunnels..der Weg raus aus der Hölle. Wie bei Aronofsky üblich geht es auch wieder um die Obsessionen eines Menschen. Wie bei Aronofsky üblich gibt es auch hier wieder kein Happy End. Wie bei Aronofsky üblich ist auch hier die Inszenierung gelungen, aber letztendlich auch oberflächlich. In die Tiefe gehen Aronofskys Filme nicht. Sie sind nicht subtil. Sie regen nicht zu Diskussionen und Interpretationen an. Dennoch, oder gerade aufgrund ihrer Einfachheit, ziehen sie den Zuschauer in ihren Bann. Pi gelingt dies allerdings weit weniger und wenn, dann sind Kopfschmerzen praktisch das einzige, das man für seine Aufmerksamkeit zurück bekommt. Der erste Film von Aronofsky, der letzte, den ich mir angesehen habe. Leider der, der mir am wenigsten gefallen hat. In Sachen Inszenierung sind alle seine späteren Werke besser gelungen, speziell Requiem for a Dream und Black Swan. In Sachen Inhalt sind ebenfalls alle seine späteren Werke Pi überlegen, speziell Requiem for a Dream. Relativ spannend ist Pi allerdings dennoch; sowohl aufgrund seiner Inszenierung, als auch aufgrund seines Inhalts. Nur hat man das alles schon viele, viele Male besser gesehen. Es gibt keine Entwicklung hier. Der Film steht auf der Stelle. Ob er 85 Minuten oder 15 Minuten lang ist, spielt keine Rolle. Man könnte die Story in 5 Minuten zeigen. Wo ist hier das Auf und Ab von Aronofskys anderen Filmen? Requiem for a Dream war eine Achterbahnfahrt der Gefühle. The Wrestler hatte seine Auf und Abs. Black Swan hatte seine Auf und Abs. Pi steht auf der Stelle. Die Hauptfigur ist ein wahnsinniger Soziopath. Die besten Momente des Films sind die paar, in denen der Blick nach draußen fällt. Ernsthaft, 20 Minuten Laufzeit hätten vollkommen ausgereicht. Zugute halte ich ihm, dass er mit seinen 85 Minuten tatsächlich kurz gehalten ist. Mehr war hier inhaltlich und wahrscheinlich auch finanziell einfach nicht drin. Über eine Wertung von 5.5 kommt er bei mir aber trotzdem nicht hinaus. Ansätze waren vorhanden. Mit Requiem for a Dream kam dann der Kracher. Auch für Clint Mansell.

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Moe Szyslak

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Niemals zu lange in die Sonne schauen, es könnte extreme Paranoia und das Sehen von Zahlenmustern an allen Orten zur Folge haben! Starker Film, auch wenn er durch seine heftigen Schnitte und Bildfolgen, dem körnigen Schwarz-Weiß-Stil und und einige verstörend-surreale Szenen ziemlich anstrengend zu schauen war. Aber das Thema fand ich absolut faszinierend, ich stehe auf derartige Zahlenspiele und deren (vermeintlicher) Zusammenhang. Zudem wird man schon von Beginn an in diese merkwürdige Geschichte reingezogen und kann sich ihr gar nicht mehr entziehen. Der pulsierende Score von Clint Mansell, der trist-bedrohliche Schwarz-Weiß-Look, die zunehmende Vermischung zwischen Realität und Wahnsinn und das intensive Spiel des Hauptdarstellers, dessen Charakter wie besessen auf der Suche nach Pi und somit der Antwort auf die Frage aller Fragen ist, was einem immer via Off-Kommentar eingeflößt wird, tun ihr Übriges dazu. Einzig zum Ende hin büßt der Film dann etwas ein, war mir dann auch etwas zu abgehackt. Aber das tut dem hervorragenden Gesamteindruck keinen allzu großen Abbruch.

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danklorix

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Bewertung7.5Sehenswert

Moment...ich hab's gleich...9 mal 7 Zwerge, geteilt durch das Gewicht von Rainer Calmund, Plus die Wurzel aus der letzten Griechenlandhilfe, das ganze mit dem IQ von Markus Lanz multiplizieren...so das sieht doch schon gut aus...jetzt nur noch den Cosinus von Pi in der 9ten Dimension nach rechts verschieben, drei mal über die Schulter spucken und die ganze Rechnung noch mal mit dem Pippi Langstrumpf - Lied überprüfen....
Heureka!!!! Ich hab's....die Antwort auf die Frage aller Fragen lautet....42!
....Na, wer hätte das Gedacht?

PRÄDIKAT: Mh...den Film muß ich nochmal nachrechnen

"Ich könnte dir deine Überlebenschancen ausrechnen, aber du wärst nicht begeistert."
Marvin, Per Anhalter durch die Galaxis

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PaJeRo

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Bewertung7.0Sehenswert

So hektisch und anstrengend, aber doch so gut...

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taylortheman

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Schon sehr netter psycho thriller, der irgendwie an "Requiem for a Dream" errinnert. Wieder ein Schicksal der eine (Sehn) Sucht hat, nämlich die Zahl Pi zu ergründet. Dabei schiesst er sich durchweg mit irgendwelchen Betäubungsmitteln ab und seine horror trips werden visuell schön dargestellt. Aber dieser durchgehende Drogenkonsum und das " Intellektuelle" was anscheinend eine folge davon sein soll stört mich ein wenig. Die Erzählweise lässt erahnen wie sich der Protoganist fühlt und ich habe mit ihm mitgefiebert und durchgehend gehofft das er von seinen Betäubungs Süchten loskommt.
Trotzdem sehr ansehnlicher Kunstfilm mit wirklich netten Ideen und auch wirklich gelungender Umsetzung.
Musik fand ich für die art von Film wirklich sehr gut gewählt.

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taylortheman

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noch ein kleiner Anhang wegen den Drogen und den Anfällen: Ich denke das die Anfälle eine Folge von seinem Betäubungsmittel missbrauch war.


deltron

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Hm, das habe ich nicht so interpretiert. Für mich sind die Anfälle eher Folgen seines "zu hohen Intellekts". Er ist immerhin derjenige, der den Code knacken kann, bzw. findet. Er versucht durch die Pillen die starken Paranoia-Anfälle zu beruhigen.

Die Musik finde ich auch sehr passend, da hat Clint Mansell mal wieder sehr gute Leistung erbracht..


based_god

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Bewertung6.0Ganz gut

Interessantes, kopfwehverursachendes Erstrlingswerk von Aronofsky. Nicht mehr, nicht weniger. Zum Glück hat dieses Werk für Begeisterung gesorgt und spätere Meisterwerke ermöglicht, welche teilweise in diesem Film bereits angedeutet werden.

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lucky_slevin

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Bewertung9.0Herausragend

Ich weiß...
....warum meine Freunde den Film nicht nochmal sehen wollen, ihn hier so viele schlecht bewerten und er nicht jedermanns Sache ist. Der schroffe surreale Stil, die mitunter verstörenden Einstellungen und Figuren, und die wirre Erzählweise sind sicherlich einige Gründe.

Ich weiß nicht...
...warum er mir trotzdem so sehr gefällt. Warum ich ihn immer wieder einlege. Warum ich ihn für einen großartigen Film halte.
Vielleicht liegt es ja am schroffen surrealen Stil, den mitunter verstörenden Einstellungen und Figuren, und der wirren Erzählweise.

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diqits

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Fand das Rätsel um die Zahl Pi eigentlich spannend genug

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