Pi

π (1998), US
Laufzeit 85 Minuten, FSK 12, Thriller, Science Fiction-Film, Kinostart 17.04.2003

7.7 Kritiker
39 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.5 Community
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85 Kommentare
Pi - Bild 11099
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von Darren Aronofsky, mit Ajay Naidu und Ari Handel

Max Cohen, ein hochintelligenter Mathematiker, steht kurz davor, das Geheimnis der Börse und anderer scheinbar chaotischer Abläufe, zu enthüllen. Doch diese bahnbrechende Entdeckung ist auch mit Gefahren verbunden, da alle möglichen Interessen- und Kzlturkreise ebenfalls an den Ergebnissen seiner Arbeit interessiert sind, und diese für sich alleine haben wollen.

Handlung

Sonderling und Mathe-Genie Maximilian Cohen (Sean Gullette) versucht der Struktur der Welt auf den Grund zu gehen. Er ist davon überzeugt, dass sich die ganze Welt in den Strukturen von Zahlen spiegelt und erkennt sogar an der Börse zyklische Regelmäßigkeiten. Die Lösung sucht er in der Kreiszahl Pi.

Der einzige, mit dem er sich wirklich über seine Forschung austauschen kann, ist sein alter Professor Sol (Mark Margolis), der seine eigenen Bestrebungen, das Geheimis Pis zu entschlüsseln, nach einem Schlaganfall frustiert beendete.

Interessenten

Doch seine Forschung bleibt nicht unbemerkt: Eine jüdische Gruppe versucht die Torah mathematisch zu deuten, da sie eine Art Bibelcode dahinter vermuten, der ihnen den wahren Namen Gottes offenbart. Zudem entwickelt eine börsennotierte Firma, die Max mit leistungsfähigem Computer-Equipment lockt, Interesse an ihm. Dazu wird er in immer kürzeren Abständen von schweren Migräne-Anfällen gebeutelt, die ihm sein Leben zur Hölle machen.

Als er der Lösung näherzukommen scheint, erhöhen die beiden Interessengruppen den Druck auf Max. Nacheinander wird er erst von Marcy Dawson (Pamela Hayden) und den Leuten ihrer Firma bedroht, um anschließend von den jüdischen Eiferern des Rabbi Cohen (Stephen Pearlman) befreit zu werden, die ihm den Namen Gottes entlocken wollen.

Tod des Freundes

Aus deren Fängen entkommen muss Max vom Tod Sols erfahren. Der hatte offenbar die Forschung an Pi wieder aufgenommen. Er nimmt Sols Forschungs-Notizen an sich. Doch kurz darauf verschlechtert sich seine gesundheitliche Situation dramatisch, die Stimmen im Kopf und die Anfälle werden immer unerträglicher. In einem verzweifelten Akt versucht er die Schmerzen in seinem Kopf zu bekämpfen, indem er den mit einer Bohrmaschine anbohrt.

In der Schlussszene sitzt er friedlich auf einer Parkbank, doch er hat offensichtlich seine Fähigkeiten eingebüßt.

Wissenswertes

Die 216-stellige Zahl – Der wahre Name Gottes

941 432 4343 151 265 9321 054 872 3904 868 285 1293 474 876 0276
719 592 3460 258 582 9583 047 250 1652 325 259 2969 257 276 5556
436 346 2727 184 012 0126 431 475 4632 945 012 7847 264 841 0756
223 478 9626 728 592 8582 953 475 0277 226 264 6456 217 613 9848
295 194 7541 239 850

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Cast & Crew


Kritiken (1) — Film: Pi

Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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8.0Ausgezeichnet

Ambitionierter Arthouse-Thriller irgendwo zwischen Eraserhead und Die Drei Tage des Condor. Spannend aber auch ein wenig anstrengend.

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Kommentare (84) — Film: Pi

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abalahamma

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

mindfuck

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Jack_Torrance

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Bewertung9.0Herausragend

Filmstart. Zahlen. Formeln. Pi. Die Zahl Pi. Ich hasse sie. Ich hasse Mathe. Ich hasse die Noten, die ich in Mathe geschrieben hatte. Ich hasse dieses Fach. Aber der Vorspann. Clint Mansell. Luuuciiiiiiid. Darren Aronofsky. Sean Gullette. Geil. Geiler Vorspann. Geile Musik. LSD-Trip. Mein erster richtiger LSD-Trip von Film. Ein Mann. Ein Genie. Mathematik ist die Sprache der Natur. Ich werde die Natur nie verstehen. Er schon. Er ist ein Genie - und ein Idiot. Er ist besessen von Mathematik. Was ist mit der Liebe ? Der Freundschaft ? Sie werden missachtet. Idiot. Cretin. Wie schreibt man dieses Wort ? Naja, egal. 11 Minuten vergehen. Der Ofen piepst. Er piepst. Er piepst. Er piepst. Ich werde wahnsinnig. Wann hört es auf ? Ich drücke auf "Pause". Renne zum Ofen. Er piepst. Ich darf den Ofen nicht abschalten. Darf ihn nicht verstummen lassen. Wieso ? Weil meine Mutter meine Schwester aus dem Internet herausbefördern will. Facebook. Ich bin genervt. Zurück in mein Zimmer. Play. Es geht weiter. Weitere 70 Minuten Extase stehen mir bevor. Whooohooooooo. Extase. Orgasmus. Er. Er rechnet, grübelt, drückt Return. Aber was ist mit dem Orgasmus ? Der notgeile Bock in mir will ihn sehen. Aber er rechnet weiter, dieses "Genie". U-Bahn. Ein Mann. Etwas tropft aus seiner Hand. Blut ? Kann sein. Schwarz. Weiß. Extase. Ein Gehirn. Ein genialer Gesichtsausdruck. Berührung des Fleisches. Ohrenbetäubender Klang. Ein Zug. Weiß. Extaaaaaseeeeeeeee. Weiter geht's. Thrill. Art. Art-Thrill. Dubiose Wall-Street angestellte. Seltsame Freaks. Juden. Schwarz. Weiß. Glatze. Keine Haare mehr. Was hat er am Kopf ? Einen Tumor ? Kann sein. Weiter geht's. U-Bahn. Extase. Schwarz. Weiß. 60 Minuten vorbei ? Das waren gefühlte 10 Minuten. Darren Aronofsky. Luuuuuciiiiiiiiiid. Clint Mansell. Luuuuuciiiiiiiiiiid. Sean Gullette. Luuuuuuciiiiiiiiiid. Blut. Befreiung. Idiotie. Ende. Abspann. Thanks to: Liste mir unbekannter Personen. Ende. Aus. Ameisen. Clint Mansell. Geil. Wie war der Film ? Geil. Ja. Geiler Film. GEILER FILM. Mega. Super. Geil. I'm so High, Baby. I'm so High...

32 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten

ihre-herrlichkeit

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Großartig!


Jack_Torrance

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Danke !


Nyarlathotep68

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Der Sinn des Lebens und des Universums ist für jeden ein anderer. Für die Investmentbänkerin strahlt das Himmellicht aus dem Aktienmarkt und für den Rabbi aus der Thora und Geschichten aus uralter Zeit, und beide wirken sie doch recht fanatisch und lächerlich. Maximillian Cohen geht es um die reine Erkenntnis, und er zahlt dafür mit Schmerz, Wahnsinn und beinahe mit dem Tod... und merkt natürlich nicht, dass ihm eine hübsche Frau hinterherläuft.

Aronofsky hat eine alte Geschichte großartig inszeniert. In einer grobkörnigen Schwarz-Weiß-Welt, zwischen viel zu grellem Licht, viel zu dunklen Schatten und hämmernden Rhythmen, im Dschungel von Aktienkursen und Handkamera-Straßenszenen, in denen Gestalten, Gesichter und Orte nur so vorbeizucken, sucht Cohen nach den Konstanten der Ewigkeit und dem Einen hinter dem Vielen. Diese Ästhetik ist es, die "Pi" zu etwas Besonderem macht. Nicht die Geschichte, die dem Menschen am Ende empfiehlt, auf der Parkbank und bei seinen Leisten zu bleiben und einem Helden, der das auch brav einsieht.

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marcowski

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Bewertung6.0Ganz gut

Ein Film wie die Mathematik selbst: Anstrengend und undurchsichtig, zumindest solange man sich nicht intensiver damit beschäftigt.

Den zwischen Genie und Wahnsinn treibenden Mathematiker nimmt man dem Hauptdarsteller schon ab aber die körnige Schwarz-Weiß-Optik bietet so eine Art Barriere zwischen dem Erzählten und dem Zuschauer, so dass man nicht in das Geschehen hineingesogen wird.

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Kasparle

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Bewertung10.0Herausragend

Erstlingswerk und Meisterstück zugleich! Meiner Meinung nach einer der größten Filme überhaupt... Wie viel Dramatik mit so wenigen Mitteln aufgebaut wird und wie beklemmend Kameraführug und triste Schwarz-Weiß Optik wirken ist und bleibt ganz große Filmkunst!

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pfeffer

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Bewertung5.0Geht so

Wirr.
Aronofsky hätte gut daran getan, es seinem Protagonisten gleich zu tun und sich auf sein Thema zu konzentrieren. Statt dessen arbeitet er mit zwar mit Akribie an Licht und Stimmung, scheint aber seine Geschichte etwas aus dem Fokus zu verlieren. Oder erklärt sich nur mir nicht, was PI denn einerseits mit Go, andererseits mit der Kabbala und dann plötzlich mit einer 216-stelligen Zahl zu tun hat? Schade, verspricht doch der Beginn der Geschichte - vor allem die Idee vom Kind, das in die Sonne blickt, um Wahrheit zu finden - Großes.

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Nyarlathotep68

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Die Idee, dass man sich auf mathematische Weise dem Bauplan und Sinn allen Seins nähern kann, ist uralt. Wenn das stimmt, lassen sich alle Erscheinungen im Universum - inklusive Kaffetassen, Galaxien, Gedanken - auf Zahlen zurückführen. Und da sind wir bei Gott und der Kabbala oder bei den Dummköpfen, die den Sinn des Lebens nur im Materiellen und in Aktienkursen suchen. Nein, Aronofsky hat seine Geschichte keinen Moment aus den Augen verloren.


kronenhummer

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Bewertung7.5Sehenswert

Manchmal geht es in einem Film gar nicht um das „Was“ sondern vielmehr um das „Wie“. Darren Aronofskys Erstlingswerk „Pi“ ist ein solches Beispiel. Mit einer groben Schwarz-Weiß-Optik, großartigen Kameraeinstellungen und einem Score von Clint Mansell bei dem dieser schon Qualitätskennzeichen genug ist, schafft Aronofsky mit nur 60.000 $ Budget ein für dieses Budget beinahe sensationelles Werk. Intensiv und eindrucksvoll wird der Zuschauer in den Bann der Bilder gezogen, in die Bilder einer irrealen und doch realen, greifbaren und doch so unfassbaren Welt.

Dabei ist das ”Was” gleichzeitig auch durchaus beeindruckend. Die Suche eines Mathematikers nach der Bedeutung der Zahlen, nach der ganz speziellen Formel, der Zahl, die die Welt beherrscht. Die Berechnung des Zufalls, des Chaotischen, welches plötzlich vorhersehbar werden könnte. Eine Vorstellung, die die Welt revolutionieren würde. Aber auch eine Formel, deren Suche einen selbst zerstören kann. Auch dieses kann Aronofsky eindrucksvoll zeigen, auch wenn die verschiedenen Interessengruppen und deren Einbindung in die ganze verworrene Story noch nicht so ganz gelungen erscheinen.

Aronofskys Erstlingswerk ist weit entfernt von dem Hollywood-Kino, das Aronofsky später machen sollte. Aber es ist nicht minder fesselnd und zeigt, wie wenig manchmal nötig ist, um zu überzeugen und im Gedächtnis zu bleiben.

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Eins Zwo Drei

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Bewertung9.5Herausragend

Ein typischer Darron Aronofsky. Er spielt hervorragend mit den Emotionen des Zuschauers, mit Themen, die nicht gerade leicht zu verdauen sind und manchmal auch ein wenig ins surreale driften.
Mit 60.000 Dollern Produktionskosten ist ihm hier etwas gelungen, was vielen anderen Regisseuren mit dem 10-fachen des Betrages nicht möglich gewesen wäre. Dies liegt nicht nur an den wohl überlegt ausgewählten Schauspielern, die ihre Rollen so authentisch spielen, dass man meinen könnte, man blicke durch ein Fenster in das Leben eines Anderen. Die Kamera verlangt von den Schauspielern zudem das äußerste ab, sodass sie nicht nur 100, sondern vielmehr 200% geben müssen. Auch sorgt die Kameraführung dafür, dass der Zuschauer alles sehr gut miterleben kann, unterstützt natürlich durch den Soundtrack Clint Mansell's fühlt man sich in die Welt dieses paranoiden Mathematikers hineinversetzt.
Dass der Film in grobkörnigem Schwarzweiß gehalten ist stört nicht etwa, nein es fängt die Stimmung perfekt ein, die der Regisseur vermitteln möchte, selten gab es Filme seit dem Farbfilm, die damit gut umgehen konnten, so vermisst man die Farbe in keinem Moment und begrüßt das schwarzweiße sogar.
Hinter dem ganzen steckt die Logik der Mathematik, der Wahnsinn des Genies, das surreale eines Glaubens und die ewige Neugierde oder auch der Wunsch des Menschen nach dem Sinn seines leben.

"1. Mathematik ist die Sprache der Natur. 2. Alles um uns herum lässt sich durch Zahlen wiedergeben und verstehen. 3. Stellt man die Zahlen eines beliebigen Systems graphisch dar, entstehen Muster. Folgerung: Überall in der Natur existieren Muster.", Max Cohen

Ein nur zu empfehlender Film! Allerdings nicht für jedermann, da Darron Aronofsky mit "PI" keinen massentauglichen Film geschaffen hat.

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Matilda

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Bewertung7.0Sehenswert

Clint Mansell's Musik ist echt Klasse!!

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Laegaes

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Bewertung6.0Ganz gut

style over substance..

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Nyarlathotep68

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Da ist Style auch Substance! Wenn das nicht so ist, ist der Film schlecht.


tabasco_pirate

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Bewertung9.0Herausragend

Ein wirklich beeindruckender und packender Film. Ein so spezielles Thema in einer Thriller/Drama Kombination war ein gewagtes aber durchaus gelungenes Experiment. Absolut Sehenswert!

ps. wir haben den Film damals mit unserem Mathelehrer im Unterricht geschaut. Herrlich.

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Schandmaul

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Äußerst befremdlicher Mathematik-Thriller. Die Kameraführung und die Musik begleiten dabei jede Szene perfekt und erhöhen das Gefühl des Wahnsinns das sowohl Protagonisten als auch den Zuschauer nach und nach erfasst. Leider will der Film in zu kurzer Zeit soviele Elemente abdecken, dass man sich unzweifelhaft erschlagen fühlt.

Trotzdem, oder auch gerade deswegen ein sehr starker Debutfilm von Aronofsky.

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IheartMovies

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Bewertung7.5Sehenswert

Fanatismus und der Drang, die Welt zu verstehen, vereint im körnigen, experimentellen Schwarz-Weiß Psycho-Mathe-Thriller von Darren Aronofski mit einem herausragenden Soundtrack und einer interessanten Erzählweise. Manchmal verläuft sich der Film, manchmal ist er weit entfernt von irgendeinem Ziel.
Fragen.
Soll man etwas Essenzielles über das Leben lernen? Will dieser Film intelligent sein? Wird nur die Psyche eines Mathematikjunkies auf den Kopf gestellt? Oder steckt mehr dahinter? Sollen wir ganz aufhören, zu hinterfragen und nur in den Himmel starren und zufrieden dümmlich vor uns hin grinsen? Ist Mathematik eigentlich nur eine systematische Zerschredderung des Gehirns? Warum denken wir eigentlich überhaupt nach, das macht uns im Endeffekt doch ohnehin nur verrückt, oder?
Neben all diesen Fragen über den Film, der schauspielerisch und die Regie betreffend übrigends hervorragend gemacht ist, ist mir eins klar geworden:
Ich weiß jetzt, warum ich Mathe immer gehasst habe!

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ewigkeit

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Bewertung6.0Ganz gut

Das der Film keine Unterhaltungsbombe ist, war mir bereits vorab klar - das will er auch gar nicht sein. Ich würde mir auch nicht anmaßen zu behaupten, ich hätte den Film bereits beim ersten Ansehen komplett durchschaut - obwohl die Botschaft am Ende so ziemlich für jeden nachvollziehbar ist (siehst Du die Welt mit einfachen Augen, ersparst Du Dir viele, viele Kopfschmerzen). Obwohl er mit dem Ende ziemlich greifbar daherkommt, wirkt der Weg bis dahin oft wie im Fiebertraum erlebt bzw. von Halluzinationen und Visionen geprägt - man kann bereits an der Geschichte Aronofskys Handschrift (Black Swan lässt grüßen) erkennen, wenn man vorab ein paar Filme von ihm gesehen hat.
Die Bilder - sowie das ganze Schwarz-Weiß-Szenario (mal mehr, mal weniger Bildrauschen) fand ich unheimlich stimmig und interessant, genauso wie die Musik. Hinzu kommt, dass der nicht überaus zugängliche Film eine überschaubare Laufzeit hat - das kommt ihm zusätzlich zu Gute. Alles in Allem ein guter und interessanter Film - der sich ein zweites Ansehen in meinen Augen durchaus verdient hat.

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Tachitalili

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Bewertung0.5Schmerzhaft

Optik < Stummfilme der Vorkriegsjahre. Charakter: Psycho mit - das war doch klar- genialer Mathebegabung, sehr unsympatisch. Rechnereien kann ich nicht nachvollziehen, scheint aber Unsinn zu sein. Jeder der etwas anders behauptet, darf sie mir mal erklären. Thema: Aus Zahlen den Lauf der Welt zu erklären- weder neue Idee, noch verständlich erklärt, noch gut aufbereitet. Man hätte mehr draus machen können.
Musik: nervig bis schmerzhaft. Habe den Film nicht zu Ende schaffen können, mein Bedarf an Masochismus war nach 3/4 Films definitiv gedeckt. Besonders nach dem er - an einer Schneckenmuschel- die Bestätigung fand, dass sich irgendwie alles um Spiralen dreht... Hätte mal gern gesehen, wie er das an dem Rest der Welt anwendet. Obwohl- nee, lieber nicht.
0,5 Punkte für einen interessanten Einblick in die Wahrnehmung eines (genialen?) Geisteskranken auf Drogen mit einer fixen Idee.
Fazit: übelerregend.

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Eins Zwo Drei

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Ich sage stets es gibt nichts subjektiveres als den Geschmack, aber deine Kritik ist schlecht begründet und einfach vorschnell verurteilend, wodurch ich zu dem Schluss komme, dass du den Film schlicht nicht verstanden hast. Menschen die sich für den Film interessieren und deinen Kommentar lesen erhalten das völlige falsche Bild.


Tachitalili

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Was ein neues Argument... Langweilt mich bitte nicht...


*ulma*

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Musik die sich in deinen Kopf hämmert gepaart mit schnellen Schnitten und einer Story die einen nicht gerade zur Ruhe kommen lässt!

2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

*ulma*

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Alter Nerd:)


BlackEaster

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Übernerdism: Das elektronische Thema ist der "Amen Break". ;)


Habborianer

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Bewertung2.0Ärgerlich

2 Punkte gibt's dafür, dass sich nach dem "Genuss" dieses Streifens evtl. 2 Leute zum ersten Mal in ihrem Leben für die Fibonnacci-Folge interessiert haben. Ansonsten blitzt es hier nur so von oberflächlicher, stümperhafter Vorgaukelung von Tiefsinnigkeit.

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SpiceWeasel

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*lach* Ist mir doch pfurz egal in welcher Reihnfolge du deine Trollaccounts anlegst! Das du dich hier so künstlich echauffierts beweist doch nur das ich recht hab... also belästige mit deinen Geistigen Ergüssen sonstwem! ... oder um es in dir verständlichen Worten zu sagen: "dei mudda sei gesicht!"


zeitzugehn

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And the winner is...
Meine Fresse, Weasel, keinem Menschen bist du so wichtig, dass er sich zwei Accounts in einem sozialen Netzwerk anlegt, nur um dir am Ego zu kratzen... Was ist mit dir los?


Kieke

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Bewertung4.5Uninteressant

Die Musik ist gut

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J!GS4W

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Max Cohen ist auf der ewig währenden Mission seine Freundin zu retten .. ähh .. ich meine, die Bedeutung, sprich das Muster, in der Zahl Pi zu finden. Eine regelrechte Verschwörung umgibt den Matheschlaukopf, der durch Besessenheit in einer Welt aus Paranoia, Einbildung und sowohl physischen als auch psychischen Schmerzes landet. Aronofsky's farbloses Werk bietet hierbei zwar eine gewöhnungsbedürftige Optik, macht dieses aber mit einer Menge an Spannung und Deutungsansätzen wett. Wenn Max von fanatischen Hebräern und Kapitalisten gejagt wird, fragt sich wohl jeder, was so Tolles an den von Max entdeckten 216 Zahlen ist.

"Are you telling me that.. That the number in my head is the true name of God?"

Kein Wunder, dass der Gute irgendwann etwas zu viel von der Mathematik bekommt und ich kann's ihm nicht übel nehmen. Ich hatte meist eh nur ne 5.

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DocSnyder08/15

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Schräges und innovatives Frühwerk des Meisters und damals der Grund, mich vorbehaltlos auf jeden danach kommenden Aronofsky-Film zu freuen. Der Soundtrack ist hart, teils verstörend und dank Clint Mansell stets intensiv. Auch zeigte sich hier bereits Aranofsky`s Vorliebe für die bei "Requiem for a dream" endgültig perfektionierten BodyMount-Einstellungen, die bei "Pi" erstmals überhaupt zum Einsatz kamen und sich seitdem großer Beliebtheit in der Filmbranche erfreuen. Für mich der Eraserhead der 90er.

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