Pi

Pi (1998), US Laufzeit 85 Minuten, FSK 12, Science Fiction-Film, Thriller, Kinostart 17.04.2003


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von Darren Aronofsky, mit Sean Gullette und Ajay Naidu

Auf der Suche nach einem versteckten Code verliert ein einsamer Mathematiker langsam seinen Verstand.

Handlung von Pi
Max Cohen (Sean Gullette) ist kein sehr sozialer Mensch. Er lebt zurückgezogen in seiner kleinen New Yorker Wohnung, geht penibel einem Tagesrhythmus nach und hat kaum Kontakt zu seinen Nachbarn. Einzig seinem Mentor und Freund Sol (Mark Margolis) stattet er regelmäßig Besuche ab, bei denen sie meistens Go spielen.

Was man Max aber nicht anmerken kann, ist sein mathematisches Genie. Ohne lange zu überlegen kann er die kompliziertesten Gleichungen lösen. Diese Gabe ist aber gleichzeitig auch sein Fluch. Mit wachsender Besessenheit sucht Max, entgegen Sols Rat, einen Code innerhalb der Unendlichkeit der Zahlen, mit dem sich die Welt erklären lässt. Doch seine Suche nach einem Muster, einem System, bleibt erfolglos, was Max enorm frustriert.

Als sich nicht nur eine Wall-Street-Agentin (Pamela Hart), die ihm für die Ergebnisse seiner Arbeit besonders leistungsfähige Technik bietet, sondern auch noch eine jüdische Gruppierung für ihn interessiert, steigert sich der Mathematiker in eine verheerende Paranoia, die ihm, gepaart mit einer grausamen Migräne, albtraumhafte Visionen beschert. Mit jedem Schritt, den Max tut, um die Lösung zu finden, bewegt er sich auch auf einem Pfad in den Wahnsinn.

Hintergrund & Infos zu Pi
Die Zahl Pi, auch Kreiszahl genannt, ist durch ihre schiere Größe bekannt. Über 1,2 Billionen Nachkommastellen wurden bisher berechnet und internationale Forscher sind sich sicher, dass es noch weiter geht.

Wie im Film angesprochen, ist jedem Buchstaben im Hebräischen tatsächlich eine Ziffer zugewiesen. Auch die Suche nach einem Code in der Tora ist real. Der Theorie nach hat Gott in den Worten der Tora, und auch der Bibel, eine geheime Nachricht versteckt, die die Offenbarung bringen soll. Bisherige Arbeiten in dieser Richtung wurden aber stark kritisiert.

Mit Pi gab der damals völlig unbekannte Darren Aronofsky sein Spielfilmdebüt, nachdem er zuvor einige Kurzfilme produzierte. Trotz seines geringen Budgets wurde Pi zu einem großen Erfolg, der Aronofsky den Weg für ebenso ambivalente wie polarisierende Filme wie Requiem for a Dream und Black Swan ebnete. Hauptdarsteller Sean Gullette, der für seine Darbietung von der Kritik gelobt wurde, trat später in kleinen Nebenrollen in zwei Filmen Aronofskys auf, blieb aber abseits davon dem großen Kino fern und engagierte sich vor allem für kleinere Projekte. (PZ)

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