Der Längste Tag
The Longest Day (1962), US Laufzeit 180 Minuten, FSK 12, Historienfilm, Actionfilm, Drama, Kinostart 25.10.1962
12 Bewertungen
Skala 0 bis 10
488 Bewertungen
16 Kommentare
Keine
von Ken Annakin und Andrew Marton, mit John Wayne und Robert Mitchum
Der Längste Tag ist nicht nur eine epische Darstellung der alliierten Landung in der Normandie, sondern auch ein Schaulaufen der größten amerikanischen und europäischen Filmstars der 1950er und 1960er.
Mit einem einmaligen Aufgebot internationaler Stars entstand der wohl monumentalste und dramatischste Kriegsfilm, den Hollywood je produzierte. Drei Regisseure und drei Kameraleute wurden verpflichtet, um detailgetreu und packend den entscheidenden Augenblick des Zweiten Weltkriegs zu verfilmen: die Landung der Alliierten Truppen in der Normandie. Selten wurde ein Kriegsfilm beiden Seiten derart gerecht – der gigantischen Armada der Alliierten ebenso wie dem verzweifelten Widerstand der Küstenbesatzung. Neben den Hauptrollen, die mit Stars wie John Wayne, Robert Mitchum, Gert Fröbe oder Curd Jürgens besetzt sind, finden sich in den Neben und sogar Statistenrollen zahlreiche Größen der Kinolandschaft wie Sean Connery, Henry Fonda, ‘Loriot’ Vicco von Bülow, Arletty oder Bourvil.
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Cast & Crew
- Genre
- Kriegsfilm, Actionfilm, Drama
- Zeit
- 1944, D-day, Zweiter Weltkrieg
- Ort
- Küste, Normandie, Strand
- Handlung
- Alliierte, Amerikanischer Soldat, Angst vor dem Tod, Armee, Bunker, Deutscher Soldat, Fallschirmjäger, Flotte, Himmelfahrtskommando, Invasion, Krieg, Kriegsheld, Kriegsopfer, Kriegsschiff, Kriegsstrategie, Maschinengewehr, Mut, Plan, Soldat, Strand, US-Armee, Wehrmacht, Widerstandsbewegung, Widerstandskämpfer, Überraschungsangriff
- Stimmung
- Hart, Spannend
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Kritiken (1) — Film: Der Längste Tag
sushi25: movie-fan.de
Kommentar löschenBereits wegen dem Cast ist der Film sehenswert. Inhaltlich wird der D-Day vielschichtig und für heutige Verhältnisse etwas unblutig beleuchtet.
Ein Klassiker des Genres Kriegsfilm
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Kommentare (15) — Film: Der Längste Tag
Freidenker Thu, 02 May 2013 15:33:45 -0000
Kommentar löschenFür mich persönlich ist "Der Längste Tag" einer der besten Kriegsfilme überhaupt.
Es ist erstaunlich wie es damals gelungen ist den ganzen D-Day und dessen unglaubliche Komplexität in einen Film zu verarbeiten.
So waren insgesamt 3 Regisseure beteiligt,einen für jede der drei gezeigten Kriegsparteien (Deutschland,USA,GB),für die Deutsche Seite war dies z.b Bernhard Wicki,bekannt durch seinen großen Antikriegsfilm "die Brücke".
Ähnlich wie z.b bei "die Brücke von Arnheim" geht die Verfilmung,von so einer komplexen Geschichte natürlich nur auf kosten der Spannung.
Doch wie auch bei "die Brücke von Arnheim" wird dafür viel Wert auf Authentizität gelegt.
Diese Authentizität zeigt sich z.b darin das man auch die deutsche Seite zeigt und das sogar recht ausgiebig.
Auch wird sehr auf Patriotismus und Heldentum verzichtet,auch wen man ebenfalls weit davon weg ist den Krieg in seiner ganzen Grausamkeit zu zeigen.
Was diesen Film natürlich ebenfalls sehr bemerkenswert macht,ist dieses gigantische Staraufgebot,um ehrlich zu sein kenne keinen Film der eine größere Star-Dichte hat als dieser,fast jeder männliche Star aus dieser Zeit ist in diesem Film vertreten,darunter auch viele Deutsche.
Wobei man hier ehrlicherweise zugeben muss das der ein oder andere Star etwas Fehl am Platze wirkt,und man auf Grund dieser vielen Stars und Handlungstränge sich nie mit einen Charakteren verbunden fühlt,was eines der wenigen Mankos an diesem Film ist.
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ezemeze Mon, 17 Sep 2012 18:26:37 -0000
Kommentar löschenEin toller und wichtiger Film, der die wirklich gewagte Invasion der West-Allierten am 6. Juni 1944 Revue passieren lässt und dies mehrperspektivisch. Dieser Tag ist international als "D-Day" bekannt und sollte nicht mit dem "Domino-Day", verwechselt werden. Der Stein des Anstosses ist beim einen der Faschismus und beim anderen der Versuch einen Rekord zu brechen. Rekorde hat der militärische D-Day auch gebrochen indem die bis heute größte erfolgreiche Invasion der Kriegsgeschichte darstellt. Wer mal in der Normandie sein sollte, dem kann ich empfehlen, nach Arromanches-les-Bains zu fahren. Die Pontons für den provisorischen Invasionshafen liegen wie riesige Mahnmale im Sand. Auch verfügt die Stadt über ein Museum mit 360° Kino mit einem beeindruckenden Film über die Invasion inklusive Helikopterflug u.a. über einen Soldatenfriedhof. " Diejenigen, die sich nicht an die Vergangenheit erinnern sind verdammt es wieder zu erleben. - Ceux qui ne se souviennent pas du passé sont condamnés à le revivre."
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Rukus Tue, 03 Jul 2012 23:58:25 -0000
Kommentar löschenEin oppulentes Who-is-who amerikanischer und deutscher Schauspieler - und Sean Connery. Einzig Charlton Heston sucht man vergebens, nachdem er von Haudegen John Wayne verdrängt wurde. Die Landung in der Normandie wird aufwändig und recht ausführlich dargestellt, inklusive der Beteiligung der Résistance und dem Befehlschaos auf deutscher Seite. Positiv zu werten ist, dass alles weitestgehend neutral gehalten ist, und sich auf große moralische Botschaften weitestgehend verzichtet wurde. Was die Gräuel des D-Day angeht, ist der Film vergleichsweise harmlos. Und das schreibe ich völlig wertfrei. Es gibt hier gute Gründe dafür und dagegen. Was mir sehr gut gefällt, ist die Tatsache, dass der Film in schwarzweiß gehalten ist, obwohl es auch anders gegangen wäre. Das verleiht ihm eine besondere Note. Negativ hingegen finde ich die teils doch sehr albernen Einlagen, die in meinen Augen völlig deplatziert wirken. Hier und da ein lockerer Spruch, wie von Heinz Reincke oder auch der bissige Kommentar von Curt Jürgens, dass der Krieg verloren geht, weil der Führer nicht geweckt werden darf, sind völlig in Ordnung und fügen sich ins Bild. Die komischen Franzosen oder teilweise überspielenden Soldaten bei den Alliierten stören deutlich. Ich denke, da kann man recht gut erkennen, dass drei unterschiedliche Regisseure am Werk waren, die auch unterschiedliche Herangehensweisen hatten.
Grundsätzlich ein wirklich gut gemachter Film, bei dem Pathos und erhobener Zeigefinger sich zurückhalten. Hier und da bemerkt man historische Ungenauigkeiten, wenn man genauer hinsieht. Zudem, was mich hier deutlich mehr stört, gibt es eben diese Albernheiten und bedingt komischen Einlagen. Das zerstört einiges von der Stimmung, die auch dank der musikalischen Untermalung, erzeugt wird. Nicht zuletzt das berühmte Morse-V (..._), welches verblüffende Ähnlichkeit mit dem Beginn von Beethovens V.(!) Symphonie hat. Sehenswert ist Der Längste Tag allemal, auch wenn er seine Schwächen hat. Das Staraufgebot entschädigt für einiges. Ein Vergleich mit der 1994 nachcolorierten Fassung wäre vielleicht interessant.
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Guardian23 Fri, 08 Jul 2011 18:26:05 -0000
Kommentar löschenSehenswert für alle, die sich für den 2. Weltkrieg interessieren.
Im Gegensatz zu "James Ryan" beleuchtet dieser Film eher die politischen Zusammenhänge, als die Einzelschicksale. Dies gelingt eindrucksvoll trotz deutlich weniger Blut und brutaler Szenen.
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MrTrombone Sun, 29 May 2011 20:13:25 -0000
Kommentar löschenDickes Staraufgebot, das so einiges zur Qualität dieses Klassikers beiträgt. Sehr spannend zu sehen sind die unterschiedlichen Perspektiven, aus denen der D-Day erzählt wird. Die größte Stärke ist aber auch zugleich die größte Schwäche des Films. Durch die vielen Erzählstränge und trotz des Umfangs des Films besteht kaum die Möglichkeit sich mit den Charakteren verbunden zu fühlen. Viele konnte ich noch nicht einmal wieder erkennen, wenn sie denn mehrfach auftauchten. Glücklicherweise sprechen die Darsteller im Original ihre jeweilige Landessprache, denn sonst wäre die Verwirrung komplett. So ist The Longest Day einfach ein bombastischer und immer noch sehr ansehnlicher Kriegsfilm.
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Einar Tue, 03 May 2011 12:18:38 -0000
Kommentar löschenDiese Besetzung zu überbieten ist schier unmöglich - und so punktet der Film alleine schon auf dieser Ebene. Allerdings schaffen es nicht alle der Großen ihre Bestleistungen abzurufen. Interessant auch die Idee, gleich drei Regiesseure für die drei Sichtpunkte einzusetzen. Die Handlung ist gut und spricht im Allgemeinen auch die Geschehnisse des D-Days an, jedoch verliert sich gelegentlich die Spannung durch einige (wohl zu vermeidende) Längen. Aber es ist ein Klassiker, der das Prädikat sehenswert verdient.
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Filmkenner77 Sat, 21 Aug 2010 12:35:58 -0000
Kommentar löschenEiner der großen Kriegsfilm-Klassiker, der aber zugebenermaßen mehr mit dem Staraufgebot wie mit einer starken Geschichte punktet.
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Jan Terzky Thu, 29 Jul 2010 09:27:54 -0000
Kommentar löschenSo viele Stars wie kaum jemals in einem anderen Film, wenngleich nicht immer mit ihrer besten Leistung. Sehr gute Regie und Kameraführung. Die Idee, den D-Day in 24 Stunden darzustellen, auf beiden Seiten, ist natürlich genial (und eine interessante Vorwegnahme von "24"). Andererseits ergibt sich daraus, dass es eigentlich keine Story gibt, sondern nur ein Mosaik von Einzelhandlungen und Emotionen. Trotzdem: Muss man gesehen haben.
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cpt. chaos Thu, 25 Feb 2010 18:32:54 -0000
Kommentar löschenAlles was in den 60ern Rang und Namen hatte, ist in diesem Film vertreten - leider auch John Wayne, der ziemlich deplaziert wirkt.
"Der längste Tag" kommt weitestgehend ohne Patriotismus und den üblichen Heldentumanstrich aus, den die meisten frühzeitigen Kriegsfilme haben.
Nun gut, so ganz lässt es sich nicht vermeiden, aber bewegt sich auf jeden Fall im erträglichen Rahmen.
Exzellente Kameraführung und eine recht detailgetreue Schilderung der Ereignisse am D-Day, machen dieses monumentale Machwerk zu einem Meilenstein der Filmgeschichte, den man sich nicht nicht entgehen lassen sollte, sofern man für dieses Genre etwas übrig hat!
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BAD ONI0N Fri, 30 Oct 2009 11:33:51 -0000
Kommentar löschen"Der Längste Tag" ist sowohl Lehrstunde als auch Unterhaltung! Es wird ein guter Überblick über die Geschehnisse am 6. Juni 1944 in der Normandie gegeben und wer einen wirklich gelungenen Film über die Invasion am D-Day sehen will, der sollte definitiv zu diesem hier greifen und den patriotismusverseuchten Soldaten "James Ryan" zurücklassen! Auch wenn das im Krieg ja eigentlich nicht gemacht werden sollte! ;-)
Story:--------9
Genre:-------7
Acting:-------6
Kamera:-----6
Sound:-------5
8/10 Privates hassen Ryan
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8martin Sat, 06 Jun 2009 11:14:23 -0000
Kommentar löschenBemerkenswert sind an diesem beeindruckenden Monumentalfilm fünf Dinge:
• Er ist von mehreren Regisseuren gemacht (darunter der deutsche Bernhard Wicki
und die Amerikaner Ken Annakin sowie Andrew Marton)
• Vertreten ist fast jeder, der in Hollywood und Europa Anfang der 60er Jahre einen schauspielerischen Namen hat.
• Es ist eine äußerst genaue auf historischen Fakten beruhende Dokumentation der Landung der Alliierten in der Normandie ( vor 65 Jahren)
• Das Ganze ist in eine ziemlich spannende Spielfilmhandlung verpackt.
• Die Darstellung ist weitgehend neutral und kommt ohne moralischen Zeigefinger aus, wobei beide Seiten und auch die Résistence zu Wort kommen. Das Grauen des Krieges wird keineswegs verharmlost.
In dem reinen Männerfilm hebt sich optisch reizvoll nur eine Frau ab: Irina Demick, die Freundin des Produzenten. Gut gemachter Geschichtsunterricht.
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filmbaum Fri, 05 Jun 2009 14:39:51 -0000
Kommentar löschenJeder Kriegsfilm erzählt immer auch etwas über die Zeit, in der er entstanden ist. Das Mammutprojekt des egomanischen Produzenten Darryl F. Zanuck schlägt den großen Rundbogen in Sachen D-Day, zeigt aber weder das Chaos noch den "Horror" des Krieges. In geordneten generalstabsmäßigen Bahnen verläuft die Invasion trotz kleiner Fehlschläge mehr oder weniger glatt, gestorben wird den Zensurbestimmungen Anfang der 60er entsprechend "sauber" und Schwarze haben auf Seiten der Alliierten im Zweiten Weltkrieg offensichtlich nicht mitgekämpft. Währenddessen trinken die Nazis meist Tee oder Schampus aus edlen Behältnissen und stolpern sinnenvernebelt durch das von ihnen besetzte Frankreich, wenngleich sie nicht mehr "Sssweinehund" sagen wie in Kriegsfilmen früheren Datums. Auch die ursprüngliche Schlussszene mit verzweifelten amerikanischen Soldaten neben ihren toten Kameraden am "Omaha Beach" wurde einem River-Kwai-mäßigen Optimismus geopfert.
Aber: Richard Burton in einer kleinen Rolle als englischer Flieger zeigt am Rande großes Schauspiel mit einfachen Mitteln inmitten all der riesigen, heute etwas leer erscheinenden Ausstattungswucht.
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dAShEIKO Thu, 07 Feb 2008 12:48:25 -0000
Kommentar löschenvermutlich war ich in den 70er 80er Jahren noch zu jung, um die tragweite der Handlung zu ermessen. Aber ich erinnere mich an eine sehr sehr langen Film - sagt ja schon der Titel.
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doctorgonzo Tue, 22 Jan 2008 10:46:25 -0000
Kommentar löschenSehr patriotisch, mehr heroisch als kriegsbeklemmend, trotzdem ein großes Werk, das von der Klasse der Darsteller lebt.
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Alecprime Fri, 20 Jul 2007 19:18:36 -0000
Kommentar löschenStaraufgebot, Vorlage für Saving Privat Ryan und der Schmale Grat inklusive Line Up der fettesten Stars damals...Hollywod just loves the Normandie*
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