The 4400 - Die Rückkehrer
The 4400
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Kommentar löschenich kenne und mag die serie. Ich habe (glaub ich)nur die erste Staffel gesehen,da sie danach nicht mehr leif, mein interesse die serie weiter zu verfolgen(zb:.übers internet) hielt sich in Grenzen, da ich schon die erste Stafel eher sporadisch schaute. Ich finde die Story geht so, Menschen,entführt, wieder gebracht mit Fähigkeiten. Es geht hauptsächlich darum das die NTAC,eine abteilung der Homeland Security(Ministerium für Innere Sicherheit der Vereinigten Staaten)herausfinden will was mit den entführten passiert ist,dann kriegen die entführten Fähigkeiten, weiters geht es um den Platz der entführten in der gesellschaft, denn da die entführten ja sehr lange weg wahren,haben sie teilweise keine familie mehr, so adoptiert so eine Frau von der NTAC ein kleines Mädchen die zu den 4400 gehört.Und so ist so ziemlich jede Folge, man kann sich die Darsteller auch kaum merken( da es echt viele sind) und wenn man jemand sieht denkt man das ist der und der und derweil handelt es sich um jemand ganz anderes.
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Sonse 2010/12/07 19:50:38
Kommentar löschenDas hier haben also einige der Macher von DS9 nach der ST-Serie produziert? Seit Jahren habe ich schon damit geliebäugelt mir diese Serie mal anzuschauen, weil sie seltsamerweise eine der wenigen ist, die meine Videothek um die Ecke komplett im Regal hat. Nach DS9 war ich nun neugierig und am Querschauen von Combs' Filmografie, welche, sagen wir mal, aus mehrheitlich nicht so leicht zugänglichen Titeln besteht, und so wurde ich zumindest überzeugt mir endlich "4400" - "Die Serie, die niemand gesehen hat" auszuleihen.
"4400" (2004-2007) ist die andere Superkräfte-Serie der letzten zehn Jahre, die vor den populären "Heroes" in einem US-Kabelsender relativ unbemerkt über die Mattscheiben flimmerte. Eines kann ich zumindest mit Überzeugung sagen: "4400" ist für mich eindeutig besser als "Heroes". Zwar auch nicht gerade der große Wurf, aber subtiler und ambitionierter.
Zu Beginn tauchen an einem Strand plötzlich 4400 Menschen auf, die zu unterschiedlichen Zeitpunkten einfach verschwunden sind. Sie sind nicht gealtert und entdecken teilweise seltsame Fähigkeiten an sich, die sie von der für sie neuen Umwelt, alten Freunden und Bekannten noch weiter entfremdet und zu einer 4400-Xenophobie führt. Sie alle suchen wieder ihren Platz in der Welt und niemand unter ihnen kann sich daran erinnern, wo sie die ganze Zeit über gewesen sind...
Für Sci-Fi-Fans, vor allem jenen, die "The X-Files", "The Twilight Zone", "Lost" oder "Fringe" mögen, würde ich eine moderate Empfehlung aussprechen. Erwartetet allerdings mehr Drama als Effekte und eine enorm schwankende Qualitätskurve. Die Serie hat zwar immer einige "4400-Member of the Week"-Folgen, jedoch eine relativ konsequent aufeinander aufbauende Geschichte, die allerdings nicht beendet (!) wurde. Aufgrund des "Writer Strike" (2007-2008) wurde die Serie nach ihrer vierten Staffel eingestellt und ihr fehlt somit das Finale. Das ihre 44. Episode zufällig auch ihre letzte war, hat schon fast etwas poetisches.
Die Prämisse ist gut und bot endlose Möglichkeiten, die von ihren Machern René Echevarria und Scott Peters leider nicht ausgeschöpft wurden, stattdessen verzettelte man sich von Staffel zu Staffel zunehmend. Was nicht heißen soll, dass die Qualität linear abnimmt, aber es wird schlicht wirrer, wodurch sich die Macher in allerlei Ecken schreiben, wo sie von zahlreichen Logiklöchern verschlungen werden. Aber man merkt, sie versuchen es wenigstens und füllen ihre Serie mit teils kreativen Ideen, Gesellschaftssatire und Querverweisen. "4400" enthält unter anderem einen 9/11-Subtext und in den beiden ersten Staffeln mit dem 4400-Center ironisch-gruselige Seitenhiebe auf Scientology ("There's some serious Stepford Wives vibes going on there"), es geht um Persönlichkeitsrechte, Terrorismus, Religion und Fremdenfeindlichkeit - alles dennoch etwas zu mainstream-tauglich verpackt.
Das große Problem der Serie sind für mich die Charaktere und ihr Einsatz. Die Schreiber wollen einerseits immer zwei sich gegenüberstehende Fronten aufbauen, diese verändern sie jedoch dauernd, ebenso wechseln die Figuren alle mehrmals die Seiten und man weiß nie so recht mit welcher Seite man nun wieder zu sympathisieren hat. Das klingt zunächst spannend, ist aber auf Dauer erschöpfend und die Charaktere leiden sehr darunter. Bis auf wenige unter ihnen bekommt das eigentlich sehr große Ensemble in den Episoden nur kleine Brocken Screentime. Das ist wiederum der Struktur geschuldet, da die Episoden enorm aufgefächert werden. Das eine Folge eine A-Story und nicht nur eine B-, sondern auch noch eine C-Story hat, ist völlig normal. Das können mitunter sogar noch mehr werden. Bei 40 Minuten pro Episode ist das meist zu viel.
Dennoch gibt es immer wieder wirklich gute Episoden:
"Lockdown" (02x11) ist vergleichsweise fokusiert und hat mir wohl am meisten Spaß gemacht. Ebenso "The Marked" (04x06) oder "The Wrath of Graham" (04x01). Sympathisch an "4400" sind auch die Ideen für die Spezialfähigkeiten, auf die die Schreiber kommen. Nicht nur so übliches Zeug wie in "Heroes", nein, hier gibt es in "Weight of the World" einen Mann, der den Stoffwechsel anderer durch seinen Speichel beschleunigen kann. Sogleich wird er als das Diät-Wundermittel gefeiert, bis die ersten verhungern... "Life Interrupted" hat mich sehr an "Inception" erinnert. Hat Nolan die Serie gekuckt? Hier trifft die männliche Hauptfigur Tom auf Alana, die virtuelle Realitäten erschaffen kann und dies tut, um ihm vom ganzen 4400-Stress eine Zuflucht zu bieten. Dort leben sie acht Jahre gemeinsam und als sie aus der "Traumwelt" aussteigen, ist in der Realität kaum Zeit vergangen und sie verkünden allen ihre Liebe, obwohl sie hier und jetzt eigentlich noch kaum ein Wort miteinander gewechselt haben... Außerdem sind die letzten Episoden einer jeden Staffel recht gut, weil viel passiert (am besten: "Mommy's Bosses") und da es sich bei Season 1 um eine eigene Mini-Serie handelt, die aus nur fünf Folgen besteht, kann ich die auch zum Antesten empfehlen.
Meine persönlichen Lieblingsfolgen, da sie verhältnismäßig viel Kevin und Tess enthalten, sind "Wake Up Call" (02x01), "The Ballad of Kevin and Tess" (03x09) und "Daddy's Little Girl" (4x09).
Bedauerlich, aber wenig überraschend, sind Dr. Kevin Burkhoff (Jeffrey Combs) und Tess Doerner (Summer Glau) meine Lieblingsfiguren, was vor allem an den beiden Schauspielern liegt. Die sind einfach süß zusammen und so viel besser und interessanter als der ganze Main Cast, und erheben sich über die oft mäßigen Drehbücher. Denn Tess ist mit ihrer äußerst praktischen Fähigkeit immer mal ein geschickter Plotpoint und Kevin ist im Grunde dazu da, den Arc voranzutreiben und die wichtigen Entdeckungen dafür zu machen, während alle anderen zu sehr mit ihren privaten Problemen beschäftigt sind. So ruft das Drehbuch die beiden immer nur, wenn es sie braucht, meist gegen Ende einer Staffel.
Dr. Burkhoff ist nämlich - Surprise! Surprise! - ein verrückter Wissenschaftler! Sonst hätte Combs die Rolle wohl auch nicht bekommen. Entsprechend macht man sich einen Spaß daraus möglichst viele Lovecraft-Verweise vor allem in "Wake Up Call" einzubauen - und die für die Serie ach so wichtige Substanz "Promicin" (promisin', anyone?), die von Burkhoff entdeckt wird, hat nicht reinzufällig die Farbe dessen was sich in Herbert Wests Spritze in "Re-Animator" befindet... Wenigstens sieht er die meiste Zeit über wie er selbst aus (ist selten) und muss nur einmal fürchterlich zum Elefantenmenschen mutieren.
Diana: Your tissue is healing itself from trauma that quickly! Kevin, you've developed a 4400 ability!
Kevin: It's getting there - it doesn't always work.
Diana: Doesn't always work? You just put a scalpel through the back of your hand!
Kevin: I know, I was nervous about that.
Glau und Combs sind als wiederkehrende Schauspieler, neben reinen Gaststars wie Tippi Hedren oder Brian Dennehy, hier wirklich der schauspielerische Gipfel. Einzig Peter Coyote kann da noch einigermaßen mithalten, aber auch er ist nur selten vertreten. Das ist einfach ein Fehler, die interessanteren Schauspieler nur so sporadisch einzusetzen. Zwar sind vom Hauptcast Mahershalalhashbaz Ali als Richard und Conchita Campbell als kleine Maia noch recht gut und Flueger, Faust, Allen und McKenzie passabel, aber so richtig will das nicht passen. Denn Gretsch und McKenzie taugen kaum als Mulder und Scully für Arme. Joel Gretsch sieht noch dazu aus wie aus der Hollywood-Ken-Doll-Klonfabrik-Schablone gepresst. Erst dachte ich das sei Mark Valley, dann erlauben sich die Macher auch noch den Spaß und gaben dem echten Valley in ein oder zwei Folgen hier eine Rolle. Ich dachte nur: Na super, wenn der bleibt muss ich wirklich noch lernen, die auseinanderzuhalten. Es geht aber schlimmer: Megalyn Echikunwoke als Nervbalg Isabelle ist teilweise zum Zusammenzucken schlecht und Billy Campbell als selbsternannter "Jesus Christ Superstar" umgibt für mich diese klebrig-eklige Seifenopern-Aura. Ich weiß nicht, wo der Schauspieler schon zu sehen war, mir sagte er bisher nichts, aber in den Weichzeichner-Soaps würde ich ihn verorten. Und so wundert es mich nicht, das bei all dem übertrieben auf Hollywood-Hübsch geleckten Hauptcast es mir doch zu oft etwas zu schwülstig-melodramatisch wurde.
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BaitfroN 2010/10/03 13:47:07
Kommentar löschenDie ersten zwei Staffeln waren super. Ab der dritten wurde es dann schlechter...
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ThYpHoOn 2010/12/01 18:55:52
Antwort löschenKann mich dem bedingungslos anschließen.
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