Twin Peaks

Besessenheit, Ehedrama, Familiendrama 1990 - 1991

Twin-peaks

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8.7Ausgezeichnet 1503 Bewertungen
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Nach dem Mord an Twin Peaks’ Schönheitskönigin Laura Palmer entdeckt Special Agent Cooper, dass die kleine Stadt übersät ist mit allerlei tödlichen Geheimnissen. Cooper interpretiert einen Traum über den Mörder, trinkt Tee mit der Log Lady, findet im Wald den mysteriösen Ort eines Verbrechens und ist auserwählt, all den Rätseln auf den Grund zu gehen.

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Handlung

In der idyllischen Kleinstadt Twin Peaks wird die Leiche der beliebten Schülerin Laura Palmer gefunden. Da es Hinweise auf einen Serienmörder gibt, schickt das FBI den exzentrischen Special Agent Dale Cooper in die Stadt. Bei seinen Ermittlungen lernt Cooper nicht nur die oftmals eigenartigen und schrulligen Bewohner der Kleinstadt kennen und teilweise sogar schätzen, sondern er bemerkt auch, dass hinter der Fassade der Normalität eine dunkle Macht am Werk ist. Im Laufe seiner Ermittlungen wird er dabei in Ereignisse verwickelt, die nicht nur die verlogene Idylle der malerischen Kleinstadt zerstören, sondern auch sein eigenes Leben entscheidend verändern.

Die Charaktere

Special Agent Dale Cooper, gespielt von Kyle MacLachlan, ist die Hauptfigur der Serie, ein unkorrumpierbarer FBI-Agent, der nach Twin Peaks beordert wurde, um den Mord an Laura Palmer aufzuklären. Er verwendet ungewöhnliche Ermittlungsmaßnahmen und hat eine außergewöhnliche Vorliebe für Kaffee.

Laura Palmer, gespielt von Sheryl Lee, wird zu Beginn der Serie tot aufgefunden, sie taucht dementsprechend nur in alten Videos auf. Sheryl Lee spielt jedoch auch Lauras Cousine Madeleine Ferguson, die nach Lauras Tod in Twin Peaks auftaucht.

Sheriff Harry S. Truman, gespielt von Michael Ontkean, steht Agent Cooper treu zur Seite, um den Mord aufzuklären. Er ist aufrichtig, liebt seinen Job und versucht stets, das moralisch Richtige zu tun. Das…


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Kommentare

über Twin Peaks

Zwiebel88

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9.0Herausragend

Geniale Serie, die leider kurz nach der Mitte für eine Zeit lang etwas einbricht, gegen Ende aber wieder an Qualität gewinnt. Mysteriös, spannend, lustig, skurril und gruselig zugleich. Und dazu gespickt mit tollen Figuren. Und selbstverständlich mit typischen Lynch-Momenten, die einen immer wieder umhauen können.

Fire walk with me direkt bestellt und gespannt!

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Log_Lady

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10.0Herausragend

für mich das non plus ultra an serien - dem tut auch das vorzeitige ende kein abbruch, im gegenteil, es regt die eigene imagination an und lässt die geschichte erst enden, wenn man selbst dazu bereit ist los zu lassen

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jeffcostello

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10.0Herausragend

„Wissen sie, warum ich schnitze, Sheriff?“
„Nein, wieso?“
„Ich finde, es passt zu einer Stadt, in der die Leute bei Gelb anhalten, anstatt aufs Gas zu treten.“

David Lynch zeichnet sich nicht nur für einige filmische Meisterwerke verantwortlich, sondern kreierte zusammen mit Mark Frost auch eine der besten, wenn nicht vielleicht sogar die beste Serie aller Zeiten, Twin Peaks.
Genau wie in seinen Filmen ließ sich Lynch auch bei Twin Peaks nicht eindeutig auf ein Genre Festlegen und so ist Twin Peaks ein wilder Mix aus Soap Opera, Krimi, Mystery und Comedy, ständig unterfüttert von einer konstant bedrohlichen und geheimnisvollen Grundstimmung.
Überhaupt ist an Twin Peaks alles Geheimnisvoll, beinahe niemand ist wer er vorgibt zu sein, jeder hat ein dunkles Geheimnis, das er vor dem Rest der Stadt zu verbergen versucht.
Es geht eigentlich nur zweitrangig um die Aufklärung des Mordes an Laura Palmer, in erster Linie geht es Lynch und Frost um die Demaskierung der scheinbar so perfekten und idyllischen kleinen, unschuldigen Stadt, die beim genaueren Hinsehen voller Verbrechen, Drogen, Prostitution und Intrigen steckt und in Wahrheit doch nicht die beschauliche kleine friedliche Stadt ist die man anfangs vermuten könnte.
Im Zentrum der Handlung steht der FBI-Agent Dale Cooper, die einzige vollständig vertrauenswürdige Figur der ganzen Serie, süchtig nach schwarzem Kaffee und Kirschkuchen, der seine Fälle mithilfe von Traumdeutung löst. In diesem Chaos aus undurchschaubaren und meist verkommenen Personen dient er als Idnetifikationsfigur für den Zuschauer.
Die düstere, mysteriöse Atmosphäre, in Verbindung mit dem absolut grandiose Soundtrack, durch die man völlig in den Mikrokosmos Twin Peaks eintauchen kann, und die großartigen Figuren machen „Twin Peaks“ zu einer der besten Serien aller Zeiten und zu einem weiteren Höhepunkt in Lynchs Schaffen.

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Alienator

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10.0Herausragend

Ich hab die Serie bis heute nicht verstanden, aber sie ist verdammt großartig!
Eine Serie, die technisch und erzählerisch vieles vorwegnimmt was nachfolgende Seiren a la "Lost" oder "Akte X" versuchten zu perfektionieren ist hier vollkommen gelungen.
Man kann vieles philosophieren über diese Serie, aber eins ist unbestritten: keiner der sie gesehen hat wird sie vergessen und hat definitiv eine meinung dazu.

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Hushpuppy

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6.5Ganz gut

Schon echt cool, aber war mir zu spannend :D

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jacker

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9.0Herausragend

'I have no idea where this will lead us, but I have a definite feeling it will be a place both wonderful and strange.'

Ich fühle mich nach einmaligen Durchlauf von TWIN PEAKS nicht recht in der Lage dieses bombastische Etwas, diese 25 Stunden Humor, Mystik, Soap-Opera und Thriller irgendwie in Worte zu fassen, irgendwie auf die unzähligen inhaltlichen - versteckten wie offensichtlichen - Feinheiten einzugehen.

Für mich ist zunächst nur so viel klar: Ich bereue es in keinster Weise mir die Gold-Edition ungesehen gekauft zu haben und es wird das erste von vielen Malen gewesen sein, dass ich mir diese Serie angesehen habe.

Einzig in etwa vier oder fünf Folgen direkt nach der (vom Sender erzwungenen Zwangs-) Enthüllung von Laura's Mörder hatte ich das Gefühl Lynch und Frost brauchten einen Moment um die Linie wiederzufinden, bzw. eine neue LInie zu kreieren. Gespannt bin ich jedoch auf das nächste Mal und ob es mir wieder negativ (etwas übertrieben formuliert) aufstößt.

Ansonsten bleibt zu diesem Urgestein und Göttervater der TV-Serien nur zu sagen: Damn good coffee? Damn good TV-Series!

Jeder Charakter ist für sich genommen absolut einzigartig und ein essentieller Teil der Serie (wie essentiell fällt im Prequel TWIN PEAKS: FIRE WALK WITH ME AUF) ohne den etwas fehlen würde denn wenn TWIN PEAKS' Bewohner eines sind, dann unglaublich facetten- und abwechslungsreich gezeichnet. So auch der Stil der Serie und so auch die Achterbahnfahrt beim Anschauen der Serie.

Wirklich großartig!

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philipp.endres.18

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Habe mir die Gold-Edition ebenfalls ohne Twin Peaks vorher gesehen zu haben gekauft und wurde auch nicht enttäuscht :)
Vielleicht ist es ja mal wieder Zeit in TP vorbeizuschauen!


jacker

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Zeit für 'damn good coffee', Zeit für das 'best piece of cherry pie' !


Jek-Hyde

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10.0Herausragend

Twin Peaks, tja, was soll man noch dazu sagen? Wie viel wurde schon gesagt? Was wurde nicht gesagt? Was muss man noch dazu sagen? Vermutlich seine Meinung. Okay, ich denke es ist eine sehr große Serie, aber auch ein kleines wenig zu hochgehoben. Zumindest so hoch, dass es sich nicht mehr erreichen kann. Ich gebe zu, ich fand die erste Staffel eher mäßig bis schlecht, trotzdem sah ich mir die zweite an und obwohl die auch ein paar Durststrecken hatte, gefiel sie mir um Klassen besser. Ich liebe diesen Mysteriösen Lynch-Kram. Der Penner sollte die Finger von der beschissenen Meditationssekte lassen und wieder Filme machen.

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Wednesday90

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10.0Herausragend

David Lynch Werkschau Part VI.
Mein Ausflug nach Twin peaks hat diesmal nur 3 Tage gedauert, da mich die Sucht direkt wieder gepackt hatte und ich mich dem Sog nicht entziehen konnte.
Die 2. Staffel schwächelt etwas, man merkt, dass Lynch mit Wild at Heart anderweitig beschäftigt war, aber als er gegen Ende wieder mit an Bord kam, wird einem ein furioses Finale vorgesetzt.
Man träumt noch immer von einer Fortsetzung von Twin Peaks, aber das wird wohlmöglich nur ein Traum bleiben...andererseits sind die 25 Jahre bald um... ;)
Große Worte kann man sich an dieser Stelle sparen, die beste Serie aller Zeiten benötigt keine ausschweifenden Lobpreisungen.

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Jenny von T

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10.0Herausragend

Man führe mich in David Lynchs Unterbewusstsein und sperre mich darin ein. Ich nehme jeden Abgrund in Kauf für nur einen Augenblick.
TWIN PEAKS war damals mein erster Kontakt mit dem Großmeister des Phantastischen und ist - nicht lediglich Dank des immensen Nostalgie-Bonus - auch heute noch der Grund, warum ich später folgende Offenbarungen wie LOST HIGHWAY oder MULHOLLAND DRIVE bestenfalls in Paralleluniversen _ohne_ TWIN PEAKS mit vollen 10 Punkten beschenken könnte. Mit besagter TV-Serie haben sich Mark Frost und Lynch ein Denkmal gesetzt, das im Gewölbe dieses Formats zumindest für mich persönlich schlicht und ergreifend nicht zu übertreffen war und auch nicht mehr erreicht werden wird. Dies hat zum einen damit zu tun, dass nur David Lynch David Lynch ist und hängt zum anderen damit zusammen, dass TWIN PEAKS (ohne, dass irgendjemand es zu diesem Zeitpunkt hätte erahnen können) zu Beginn der 90'er in eine neue Zeitrechnung hineinstieß und in so vielerlei Hinsicht wegweisend sein sollte, eben zur rechten Zeit das Licht der Welt erblickte, wie es für so viele Kultphänomene kennzeichnend ist.
Wie schnell man sie doch ins Herz geschlossen hat, diese trügerische Idylle des kleinen Städtchens mit seinen wundersamen Gemütern. Der Mord an der jungen, lebensfrohen und entsprechend umtriebigen Laura Palmer öffnet Tor und Tür für die ultimative Lynch-Show: Charaktere, die uns erst einmal "normal" (sofern es das hier überhaupt gibt) erscheinen, werden nach und nach demaskiert, von Anfang an zwielichtige Gestalten sind am Ende aller Tage eben nicht mehr als just das oder lediglich zum Spielball tragisiert. Es werden Subplots aufgezogen, denen man nicht im Ansatz verübeln kann, dass sie praktisch gar nicht mehr auf das zentrale Motiv, den Mordfall, rekurrieren, weil eben für jeden etwas dabei ist. Man staunt über ein Suchtmittel, angesiedelt in einem bis dato Graubereich zwischen Krimi, Mystery und Thriller, garniert mit einer dezenten Prise bad taste, sich einen Dreck darum scherend, in eine Schublade zu passen oder nicht. Wie konsumierbar diese Melange trotz allerlei Skurrilitäten, Intrigen und Verflechtungen dennoch daherkommt, ist gleichermaßen bemerkenswert wie logisches Resultat großen Genies: Beinahe seifenopfernhaft und federweich ist jede Figur gerade durch ihre Fehler mit viel Liebe entworfen, ist jede Idee ihrem Ausmaß nach einer nahezu kindlichen, aber keinesfalls naiven Phantasie entsprungen – dies nur als Einwurf für diejenigen, die Lynch unwiderruflich als Misanthropen abstempeln, weil hier und da ein Mensch scheitert.
Um diesem kleinen Chaos jedenfalls die nötige Kontur zu verleihen, bedarf es eines orientierungserleichternden Fixpunkts, und diesen bildet Agent Dale Cooper, der FBI-Mann aus der Großstadt, der in der Provinz ermittelt und sich dort Bestens einfügt. Cooper ist die unkorrumpierbare Konstante, die verbliebene gute Seele zwischen allen Cliffhangern, wenn die Twin Peaks-Welt um ihn herum wieder einmal zusammenzustürzen scheint – kein Saubermann im Sinne einer Spießerattitüde, nein, ein spiritueller, hochsensibler, idealistischer und mutiger Rettungsanker für den Betrachter, und das ohne jede Spur anbiedernder Charakterzeichnung – sozusagen Lynchs Alter Ego und ebenso engelsgleicher filmischer Gegenentwurf zu sich selbst als durchaus subversiver und gegenüber seinem Publikum – im besten Sinne - "unfreundlicher" Regisseur. Wer am Ende gewinnt, sei aus Rücksicht auf diejenigen nicht verraten, die die Serie (schändlicherweise) noch (immer) nicht kennen, aber nur so viel soll gesagt sein: Es fügt sich alles 100% lynch-echt zusammen. Wer mit seinen Filmen vertraut ist, vermag zu erahnen, dass es höchst grausam, rücksichtslos... und konsequent wird. Damit aber nicht genug: TWIN PEAKS ist daneben vor allem ein Spiel mit Erwartungshaltung – der des gemeinen Rezipienten, aber auch der der Produzenten von ABC, denen der gute David mit seiner eigenwilligen Marschrouten-Realisierung ordentlich eins ausgewischt hat.
Auch dieser 25-stündige Trip lebt von der unglaublichen Art und Weise, wie der Regie führende Dunkelpoet dem Alltäglichen eine schauerliche Magie abgewinnt und im selben Atemzug eine noch düstere Gegenwelt erschafft. Die beiden Ebenen sind in diesem Fall jedoch recht klar voneinander abgeschichtet, die Serie überfordert uns nicht in jener Größenordnung mit der Abgrenzung von Bewusstsein, Wahrnehmung und (Alb)Traum wie es sich beispielsweise die L.A.-Trilogie "anmaßt". Dieser kontrollierte Surrealismus macht überhaupt erst den unverwechselbaren Charme dieses Panoptikums aus und bedeutet selbst angesichts des verstohlenen Lächelns, welches die Serie immer wieder abzuringen vermag, keinesfalls, dass sie nicht ernst zu nehmen wäre. Und mal ehrlich: Wer hier allzu verkopft Maß nimmt, kann sowieso nur scheitern.
TWIN PEAKS gibt seiner Parallelwelt, und an dieser Stelle bringe ich ganz beiläufig und unverblümt den Königstitel "opus magnum" ins Spiel, sogar einen Namen: Die White/black lodge. Das Epizentrum eines gewaltigen Bebens menschlicher Urängste und Wohnzimmer eines jeden Lynch-Fanatikers. Der Ort, an dem man quasi-moderierende Zwerge antrifft und sträwkcür gesprochen wird. Das Anti-Nirwana, in dem es erlösende Erklärungen für alles und nichts gibt, Mikro- und Makrokosmos sich untrennbar vereinen. Wie Lynch es will, kommt es hier zum Showdown zwischen personifiziertem Gut und sinnbildlichem Bösen. Dass Protagonist, Antagonist und Hausherr aus gänzlich unterschiedlichen Motiven heraus diesen Platz aufsuchen, ist fundamental wie selbsterklärend, und wer Symbolik darin findet, darf sie gern behalten: Für David Lynch sind Engel und Teufel die Seiten derselben Medaille, welche auch dann bestehen bleiben, wenn das Fundament in seine Einzelteile zerbricht - und diese Medaille sind wir alle. Schauen wir in den Spiegel (ja, ich spiele auf eine ganz bestimmte Szene an), sehen wir letztendlich das Bild, das wir selbst von uns haben, in Wahrheit jedoch sind wir halbseiden und unkomplett wie jeder einzelne TWIN PEAKS-Charakter. Ob wir wollen oder nicht. Lynch ist deshalb so gruselig, weil der Horror bei ihm nicht aus der Konserve kommt, sondern – ganz konkret - du und ich am Anfang stehen, rätselnd über Zufall, Wille und Vorherbestimmung. Weil nichts gewiss oder erdacht, aber alles erfühlt ist. Zumindest für die Serie gilt insoweit: Sofern sie überhaupt Schwächen aufweist, macht sie das nur sympathischer.
Wie geht's eigentlich Annie?

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Jenny von T

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@ Samourai: Aber sowas von zugestimmt! :-) Glasklares 11 Punkte-Meisterwerk mit Doppelherz. ♥ ♥
@ Pyro: Dankeschön. :-) Dieses "zu Hause"-Gefühl habe ich bei der Serie auch jedes Mal. Ich schaue sie traditionell allerdings im Winter, gewöhnlich um die Weihnachtszeit herum. ^^
@ Klap: Ja, Lynch hat in seinen Spielfilmen ein paar Mal auf sich selbst Bezug genommen, ABER (Achtung Totschlagargument): TWIN PEAKS war zuerst da. Ich finde, so gut war er nie wieder, eben auch aus dem Grund, dass die Serie trotz aller Mystik immer durchschaubar und nachvollziehbar bleibt. Man muss nicht andauernd um Rettungsanker in Gestalt wenigstens minimaler Storyfetzen flehen. INLAND EMPIRE zum Beispiel war mir einfach ein bisschen too much. Ist aber Geschmackssache.


vPidschv

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Die Serie verdient jawohl eindeutig 12 Punkte mit ♥ ♥ ♥ :)
Nein, ernsthaft, so gut war Kunst noch nie...


muje2525

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zuerst film oder serie? merci fuer die antwort...

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muje2525

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jetzt ist der nich drauf... :-D wasn mist ist das denn jetzt... ^^


r3sortiane

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das Problem hatte ich auch ... hab dann schon mit der serie angefangen, bis ca. zur 8ten Folge geschaut und mir dann doch noch den Pilotfilm organisieren können. Ohne Pilot hat man es ein wenig schwer hineinzufinden, den Charakteren zu folgen, aber es geht trotzdem ohne, tut dem ganzen keinen besonderen Abbruch finde ich. Den Pilotfilm dann später noch zu schauen war nicht so die riesige Freude ... einige Kleinigkeiten sind jedoch noch ganz hilfreich. Wer die Möglichkeit hat, sollte auf jeden Fall erst den Pilot schauen und dann anfangen mit der Serie. Wer den Pilot nicht kriegt, braucht ihn nicht unbedingt ... aber der Neugier standzuhalten fällt schwer ;-)


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Genre
Besessenheit, Ehedrama, Familiendrama, Gegenwartsfantasy, Melodram, Mysterythriller, Polizeifilm, Romanze, Schwarze Komödie, Drama, Fantasyfilm, Horrorfilm, Komödie, Kriminalfilm, Science Fiction-Film, Thriller