J4KOB - J4KOBs Kommentare zu Filmen

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J4KOB
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Mittlerweile geht es mir auf den Keks, dass eine ganz bestimmte Sichtweise kaum vertreten wird. Für mich gibt es ein ganz anderes Problem.
Ich erinnere mich an eine Zeit, da war es noch etwas Besonderes, sich einen Film anzusehen. Eine Komposition aus Bild und Ton, ein Stück Machwerk mit Herzblut.
Heute können wir DVDs schon zum Kilopreis einkaufen, sie verkommen zu Massenware. Wir schauen mal was sich so anbietet und ziehen das Erstbeste heraus.
Irgendwie tun mir die Leute Leid, die nicht verstehen können, dass es ein viel schöneres Erlebnis ist, sich einen ganz konkreten Film zu kaufen, sich den ganzen Tag über darauf zu freuen, ihn abends in den DVD-Player einzulegen und sich dann vollständig darauf einzulassen. SO genießt man Film!
Alle Argumente in Ehren: ich gebe schon so viel Geld für DVDs aus, also darf ich das; die Filmindustrie scheffelt ohnehin weiter ihre Millionen... Jajaja...
Es ist ein Verbrechen. Punkt. Es ist Diebstahl. Das sagt nunmal das Gesetz.
Aber das ist nicht das große Problem, das ich damit habe.
Mich persönlich stört, dass die Sehgewohnheiten durch das Streaming so extrem verändert wurden. Ich höre ernstgemeinte Aussagen wie "Ja, der is schon gut, aber der is doch schon voll alt." oder "Wenn ich nen Film schau, dann will ich da nicht drüber nachdenken müssen.".
Man streamt Filme mittlerweile genauso, wie man sich täglich morgens den Morgenkaffee eingießt oder die Haustür abschließt. Und zwar mit Regelmäßigkeit und völliger Desinteresse. Auf den Gedanken, dass diese 100 Minuten einem mehr geben könnten als nur 100 Minuten Zeitüberbrücken, kommen Viele gar nicht mehr.
Streamen zerstört m.M.n. in erster Linie nicht die Filmindustrie sondern die gängigen Sehgewohnheiten und damit ein Stück Luxus das man sich nun nur noch schwer bis kaum noch genehmigen kann.

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NotTooOldForThisShit

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Tarantino hat auch in einer Videothek gearbeitet ;)


Neverman

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Und sich sicherlich auch noch den größten Scheiß reingezogen.
Umsonst.
Weil er es konnte.
Bewunderungswürdig.


J4KOB
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"Heißt das jetzt, dass es einfach nicht genug weibliche Regisseurinnen gibt? Oder produzieren Frauen einfach schlechtere Filme, die nicht den Anforderungen eines renommierten Festivals wie Cannes entsprechen?
Ich kann und will das einfach nicht glauben."

Vermutlich ist es aber ganz genau so. Es gibt halt einfach mal nicht so viele weibliche Regisseure.
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"Da sich weibliche Regisseurinnen offenbar vom Mainstream-Kino distanzieren[...]"

Komisch, dass sie dann nicht so sehr in der Öffentlichkeit vertreten sind...
(Gilt die Aussage eigentlich für alle Frauen?)
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"Gibt es wirklich eine Verschwörung, ein rein männliches Komitee, das selbstverliebt und heimlich Jahr für Jahr männlich dominierte Programme zusammenstellt? Die fehlende Transparenz an dieser Stelle lässt so etwas in jedem Fall vermuten."

Ja, die Vermutung ist wirklich naheliegend *hüstel*
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"Auf der offiziellen Webseite wird ein Preis ausgeschrieben, der den Gewinner – Achtung: Zitat! – mit '8.000 Euro für SEINEN ersten Spielfilm' ausstattet."

"Den Gewinner für ihren Spielfilm..." Hm? Ich fordere eine Femininumquote in der deutschen Grammatik!?!
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"Immerhin durfte ich Herrn Frémaux ein paar Fragen per Email stellen. Auf die Antwort warte ich bis heute."

Wenn die Fragen so schwachsinnig waren, wie der Text es vermuten lässt, hätte ich dir das auch schon vorher prophezeien können.
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Ihr habt in eurer Redaktion wohl wirklich ernstzunehmende Probleme. Dieser Text trieft geradezu vor überzogener Polemik und bläst verdrehte Halbwahrheiten zu Selbstverständlichkeiten auf. Man sollte meinen, die Frauen stehen kurz vorm Ausgerottet werden.
Ist das nicht ein Forum für Filme??? Cannes als Aufhänger für eine derartige Diskussion zu missbrauchen ist ja schon lächerlich genug, aber die Intesität mit der das Ganze hier präsentiert wird ist wirklich die Höhe. Ich hoffe mal, das ist nur so ne Phase.

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J4KOB
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Erstaunlich wie viele den Drang verspüren, der Welt unbedingt die Tatsache mitzuteilen, dass sie trotz Gewalt in Filmen höchstanständige Leute geworden sind. ^^

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Filmromantikerin

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Als würden sie den Artikel als persönlichen Angriff empfinden ^^ Ich glaube, die meisten haben auch, wie so oft, nicht mal den ganzen Text gelesen ...


xcharliex

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das sind die gefährlichsten.


J4KOB
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Ohne Simpsons kann ich die Liste nicht ernst nehmen.

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gabriel.rost.77

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Also die nachfolgenden Staffeln hatten auch noch ein paar wirklich gute Folgen. Von Staffel 17 Folge 13, Staffel 18 die Folgen 1 und 21 und Staffel 19 die Folgen 9, 13 und 19 waren wirklich gut gemacht. Auch ein paar andere, deren Namen und Nummer mir jetzt nicht einfallen, waren durchaus sehenswert. Aber im Allgemeinen muss ich euch Recht geben. Den Machern gehen langsam die Ideen aus. Sie sollten die Serie beenden. Aber es sollte ein wirklich schönes Ende werden.


J4KOB

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Die Einteilung ist wirklich leicht:
Staffel 1 bis 10 ist göttlich (ja, auch die 10te :D)
ab Staffel 11 unterirdisch.


J4KOB
über Fighting

2.0Ärgerlich

Ich glaube neben mir gibt es keinen Zweiten, der so behämmert ist, dass er sich "The Fighter" kaufen möchte und stattdessen "Fighting" mit nach Hause nimmt.

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Drogba11

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Das hätte dir spätestens an der Kasse merkwürdig vorkommen müssen. Aber allein diese Lektion war wohl das Geld wert und beim nächsten Mal schaut man dann genauer hin ;)


J4KOB

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Ja, ich denke so schnell passiert mir das nichtmehr :D


J4KOB
über Die 120 Tage von Sodom

0.0Hassfilm

Endlich vorbei. Die letzten Minuten sind überstanden. Ich möchte kotzen.
Wer bei diesem Machwerk nicht die Schlechtestwertung von 0.0 vergibt, hat in mienen Augen nicht mehr alle Tassen im Schrank. Pasolini hätte für dieses Verbrechen hinter Gitter gehört und sämtliche Schauspieler, die sich für sowas hergeben gleich mit ihm.
Der tiefere Sinn, der "120 Tage von Sodom" zugeschrieben wird, ist praktisch nicht vorhanden, vielmehr ist das hier die Ausgeburt der schwer gestörten Fantasie eines offensichtlich Geisteskranken. Wenn eine Diva von ihrem "Fötzchen" erzählt und wie unzählige, verschiedene Männer ihr auf den Rücken ejakulierten, dann fragt man sich wie sowas jemals produziert werden konnte. Ich meine, jemand der noch ganz klar in der Birne ist, steckt doch in sowas kein Geld rein. Ich hoffe, die meisten Beteiligten wurden irgendwo untergebracht, wo sie mit ihren abartigen Neigungen nur noch ihresgleichen belästigen können.
Ein Schundwerk, für das sich die gesamte Spezies Mensch in Grund und Boden schämen sollte.

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J4KOB

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Danke für die Erklärung und v.a. für deine Geduld.


TehObvious

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wow,
das ist vielleicht die beste Diskussion die ich hier je zu einem Film gelesen habe. Vielen Dank dafür an alle Beteiligten.
Ich überlege schon lange den Film mal zu gucken, aber ich traue mich immer noch nicht...


J4KOB
über Knowing

7.0Sehenswert

Das war er also. Der unglaublich schlechte und von jedem als absoluter Schrott abgestempelte Mistfilm. Ich hab das Schlimmste befürchtet und wurde sehr positiv überrascht.
Schöne Kamera, ansehbarer Nicolas Cage und eine Story, die sich so gar nicht in die üblichen Hollywoodklischees drängen lassen möchte.
Man kann sagen was man will, aber diese unterirdischen Bewertungen hat "Knowing" wirklich nicht verdient. Gut, das Ende (das ich eigentlich ganz nett fand) war nicht mehr auf dem Niveau des Anfangs und das hplzerne Schauspiel der Kinder hat auch nicht wirklich zum Schauwert beigetragen, aber ansonsten gibt es wenig auszusetzen.
In einer Zeit, in der standardmäßig wirklich jeder Schwachsinn als Meisterwerk betitelt wird, wenn nur genügend Geld drin steckt und einmal eine moralische Zwickmühle o.ä. auftaucht, die dann von der Fangemeinde zum philosophischen Mindfuckgebilde aufgepumpt werden kann, wundert es mich sehr, dass dieser Film so konsequent von allen abgelehnt wird. Zumal hier wirklich einige sehr interessante philosophische Ansätze vorhanden sind, die auch nicht wie des Öfteren behauptet, gezwungen mit der Holzhammermethode präsentiert werden.
Schlussendlich ist zu sagen, dass sich jeder, der seinem filmisches Repetoir im Blockbusterbereich etwas verhältnismäßig Innovatives hinzufügen möchte, mit "Knowing" sicherlich nicht die schlechteste, meiner Ansicht nach sogar eine gute Wahl trifft.
Vorraussetzungen sind Interesse für Mysterythriller, leichte Sympathie für Cage und den Willen sich auf etwas Neues einzulassen.

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J4KOB
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Maude Flanders!

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J4KOB
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Früher war aber halt mal alles besser.

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J4KOB
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Schöner Text bis auf diese Stelle:
"2005 versuchte sich Adrien Brody dann im Blockbusterkino mit der Hauptrolle in King Kong von Der Herr der Ringe -Regisseur Peter Jackson. Abermals wirkt er fehl am Platz und vergeudet sein Schauspieltalent in diesem dreistündigen Werk."
Denn das ist totaler Schwachsinn.

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Punsha

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Für seriöse Berichterstattung ist die Stelle tatsächlich zu subjektiv, aber einem Praktikanten kann man sowas schon mal durchgehen lassen. ;)


J4KOB
über The Italian Job - Jagd auf Millionen

4.0Uninteressant

4 Punkte für den Spiderman. Das war das einzige, das mir positiv in Erinnerung geblieben ist.

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J4KOB
über Das verlorene Wochenende

9.0Herausragend

Während ich den Film sah;
trank ich mein Bier nur zur Hälfte;
und schüttete den Rest weg.

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J4KOB
Kommentar zur Liste Leinwandgöttinnen

Ich vermisse einzig und allein Elizabeth Taylor.

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Le Samourai

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Ob du es glaubst oder nicht - ich habe nicht EINEN Liz Taylor Film gesehen..... :D


J4KOB
über Trollhunter

6.0Ganz gut

Das Raffinierte an Trollhunter ist, dass man sich zu keinem Zeitpunkt sicher sein kann, wie viel von dem unfreiwilligen Humor nun wirklich unfreiwillig und wie viel beabsichtigt ist. "Trollhunter" ist wie ein betrunkener Freund, der einem im Suff mit der dazugehörigen Beharrlichkeit eine schwachsinnige Geschichte verkaufen zu versucht, von der er vermutlich sogar selbst denkt, es würde sich dabei um eine wahre Geschichte handeln. Zu keinem Zeitpunkt wird versucht offensichtlich albern zu sein, sondern der bierernste Ton der von Anfang an angeschlagen wird, zieht sich konsequent bis zum Ende hin durch.

"Seht ihr diese Dinger, die aussehen wie ganz gewöhnlich Hochspannungsmasten? Das sind in Wirklichkeit Elektrozäune für Trolle." - Grandios!

Zu Anfang ist man nur beeindruckt von dem in mehrerlei Hinsicht dämlich aussehenden dreiköpfigen Waldtroll. Doch spätestens, als sich der geheimnisvolle Trolljäger in einer Ritterrüstung stöhnend ins Gefecht stürzt, wird klar, dass dieser Film wohl doch nicht ganz so ernst genommen werden will. Dass der einsame Wolf, der nachts auszieht, um diese Ungetüme zu jagen, Hans heißt, setzt dem ganzen noch die Krone auf. (Falls sich hier ein Hans wiederfinden sollte, bitte ich vorläufig schonmal um Verzeihung. Hans :D)
Soweit, sogut... Leider gibt es sonst nicht sonderlich viel Positives anzumerken. Ich persönlich hasse diese Found-Footage-Filme (außer Blair Witch Project) und bin der Meinung, dass sich diese "Kunstform" nicht wirklich dazu eignet, einen abendfüllenden Spielfilm zu tragen (außer Blair Witch Project). Da es sich bei Trollhunter dennoch irgendwie anbietet, kann darüber noch hinweggesehen werden, es handelt sich eben um astreinen Edeltrash, der sich auch nicht zu Schade ist um die billigsten Tricks anzuwenden. Zufällig im Vorbeifahren gefilmte Schafe werden dann mal eben schnell als vom TST (TrollSicherheitsTeam) absichtlich ausgestzte Lebendbeute für die ansässigen Trolle ausgegeben.
Zudem weiß der Film auch nicht für welches Publikum bzw. zu welchem Anlass er geschaffen wurde. Für ein ernsthaftes Filmerlebnis mit Bekannten ist er zu nichtig, für ein gemütliches Trinkgelage mit Kumpeln ist er zu ereignislos, für einen romatischen Abend mit dem/der LiebhaberIn ist er, nun ja, noch weniger geeignet als für alles andere, wobei wir beim Problem wären. Der Film hat ansich eine tolle Grundidee, allerdings schneidet er in puncto Publikumstauglichkeit unterirdisch schlecht ab.
Der Humor ist im Grunde genau mein Geschmack, sehr trocken, sehr schwarz, aber die Gagdichte ist doch sehr dürftig und so kommt über lange Strecken Langeweile auf und am Ende komme ich zu dem Schluss, dass der Film einfach zu lang ist.
Wer allerdings wirklich nichts besseres zu tun hat, dem sei "Trollhunter" u.U. bedingungsvoll ans Herz gelegt.

"Warum hat er denn nur nicht gesagt, dass er Christ ist?!?"

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Schofferhofer

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Wie findest du Cloverfield?


J4KOB
über After Earth

Immer wenn ich den Trailer im Kino sehen muss, wird mir schlecht.

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NWO@Movie

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na Gott sei Dank^^


alphaleader93

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na das gehts mal nicht nur mir so. stimm dir voll zu


J4KOB
über Psycho

10.0Lieblingsfilm

Alfred Hitchcock gilt als einer der einflussreichsten und besten Regisseure, die jemals diese Welt mit ihren Schaffen bereichern durften.
Sein bekanntestes Werk ist vermutlich nicht der vor Kurzem von der namhaften, britischen Fachzeitschrift „Sight and Sound“ zum besten Film aller Zeiten gewählte „Vertigo“, sondern ein anderer Meilenstein des Meisters of Suspense, der sich ebenfalls mit einigen Lorbeeren schmücken darf. Die Rede ist hier von „Psycho“, der vom American Film Institute zum besten amerikanischen Thriller und von der Internet Movie Database zum besten Horrorfilm aller Zeiten gewählt wurde.
Dieser Begründer des Slasher-Genres war und ist in mehrerlei Hinsicht revolutionär, so wurde nicht nur ein so noch nie dagewesene Gewaltorgie im Blockbusterkino präsentiert, sondern auch die erste sicht- und hörbare Klospülung in einem amerikanischen Film. (Minimal Spoiler/) Die außergewöhnlichste und krasseste Eigenschaft war allerdings, die Hauptfigur schon im ersten Drittel des Films sterben zu lassen. (/Spoiler) So verwundert es nicht, dass das Studio so seine Bedenken hatte und Hitchcock nach langem Hin und Her schließlich seine Idee aus eigener Tasche finanzieren und damit ein enormes Risiko auf sich nehmen musste; mit Erfolg, wie sich herausstellte.
Zum Film selbst:
Ohne zu viel von der Handlung veraten zu wollen (jeder der ihn nicht gesehen hat, sollte ihn selbst nachholen, ohne vorab allzu viel von der Handlung zu wissen), es geht um 40.000 Dollar, um eine Diebin, um ein Motel mit ausgestopften Vögeln, um eine Dusche und um eine kritische Mutter-Sohn-Beziehung. Aber was macht „Psycho“ nun , mal von obigen Punkten abgesehen, so außergewöhnlich und auch noch aus heutiger Sicht nach über 50 Jahren, zu einem der größten Kunstwerke seit Michelangelos Sixtinischen Kapelle?
Man kann es nicht oft genug betonen, Hitchcock war brilliant. Und zudem noch perfektionistisch veranlagt, was eine äußerst vorteilhafte Mischung ergibt. Die Geschichte wird fesselnd erzählt, von Anfang bis Ende bleibt die Spannung erhalten, und zwar in einem Ausmaß, das kaum überboten werden kann. Es wird bewusst mit der Erwartungshaltung des Zuschauers gespielt und eine beklemmende Atmosphäre geschaffen, die seines Gleichen sucht. Stilmittel des Horror-Genres werden mit größtmöglicher Wirkung eingesetzt: altes Gemäuer, Spiegel, Ungewissheit...
Auf die Spitze treibt es dann Bernard Hermanns musikalischer Beitrag, der den Regisseur, der anfangs vollständig darauf verzichten wollte, so begeisterte, dass er seine Gage prompt verdoppelte.
Die sorgfältig gewählten Kameraeinstellungen und Schnitte erledigen den Rest.
Eine solch wunderbare Komposition dieser Elemente kann und konnte wohl nur dem Meister selbst gelingen. Zwar gibt es ohne zweifel Anwärter, die „Psycho“ in puncto Atmosphäre, Handlung und Spannung den Thron streitig machen könnten, doch in allen drei Disziplinen zugleich, kann ihm dann wohl doch kaum einer das Wasser reichen.
Der Film wurde sofort zum Pubikumserfolg, was nicht zuletzt auf die Geheimniskrämerei Hitchcocks zurückzuführen ist. Er kaufte so viele Exemplare des Romans „Psycho“ auf, wie es ihm irgend möglich war um das Ende geheim zu halten, nach Beginn des Films durfte niemand mehr den Saal betreten und es wurden Plakate aufgehängt, die davor warnten, den Verlauf des Films und dessen Auflösung zu verraten.
Allerdings erregte der Film in den Reihen der Kritiker und der Zensurbehörden und natürlich auch den, der Kirche enormen Anstoß. In einigen Ländern konnte sich nur eine bis zur Unkenntlichkeit zensierte Fassung durchsetzen und die katholische Kirche wollte sofort den kompletten Film verbieten lassen. Nicht wenige Psychiater rieten vom Kinobesuch ab.
Die übereifrige Schere der Zensur hat weitreichende Folgen, die sich bis ins Zeitalter der DVD auswirkten, und so gibt es leider keine einzige Kauf-DVD, die eine ungeschnittene Fassung von „Psycho“ zeigt. Zwar funktioniert der Film trotzdem noch hervorragend, da sehr sorgfältig darauf geachtet wurde, dass der Zuschauer nichts von den Kürzungen mitbekommt, doch es bleibt ein sehr bitterer Beigeschmack, beim Wissen, dass man einen so renomierten Film nicht in seiner ganzen Gänze genießen kann.

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JackoXL

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Sein bester Film, einer der besten aller Zeiten und ein schöner Kommentar.


Le Samourai

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Super!
Es gibt halt einfach Filme, bei denen alles unter 10 ein Witz ist. Dieser hier gehört ohne Zweifel dazu.


J4KOB
über Ein Letzter Kuß

8.0Ausgezeichnet

Deutlich besser und ergreifender als das seelenlose Remake.

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J4KOB
über Edward mit den Scherenhänden

9.0Herausragend

Der beste Burton, den ich bisher bestaunen durfte. Ein unwahrscheinlich emotionales Märchen mit einem Johnny Depp, der mir mit dieser Rolle bewiesen hat, dass man ihn ohne Weiteres zu den ganz, ganz großen Schauspielern zählen darf.
Trotz (oder eben gerade wegen) seiner sozialen Inkompetenz erscheint uns der Automat Edward erschreckend menschlich. Gefangen in einer Welt, die er nicht versteht, schafft er es trotz aller Anstrengungen nicht, sich zurechtzufinden.
Schönes Design, dass mich an manchen Stellen unweigerlich an Kubricks "Clockwork Orange" erinnert hat, und ein passender Soundtrack schaffen einen rundum gelungenen Film.
Von mir gibt es für "Edward mit den Scherenhänden" eine bedingungslose Anschauempfehlung für jede Altersstufe. :)

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c8n8b1s

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"Der beste Burton, den ich bisher bestaunen durfte." ... Big Fish fand ich sogar noch besser ...


J4KOB

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"Big Fish" konnte mich nicht so überzeugen. Der fängt zwar sehr stark an, wird aber dann im Verlauf schwächer und driftet zunehmend in einen klischeebehafteten Vater-Sohn-Konflikt ab, wobei dann auch das anfängliche Grundthema, nämlich das der fantastischen Märchen, weitgehend entmythisiert wird.


J4KOB
über Silver Linings

8.0Ausgezeichnet

Nicht vom Trailer täuschen lassen.

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Jack55555

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@werner-holt
Lesen - verstehen
wenn das verstehen nicht eintritt, Kommentar schreiben am besten sein lassen

@J4KOB
Mittlerweile meide ich es vollkommen, Trailer zu gucken (außer in Kinos, da ist man diesen mehr oder minder ausgeliefert)
Die einen spoilern extrem, z.B. Prometheus, Flight
und die anderen erwecken völlig falsche Hoffnungen z.B. Possession (da reicht es, wenn man den Trailer guck, der zeigt alle guten Szenen)


florian.fiele

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Klingt gut. Mich hatten die positiven Reaktionen auf den Film schon etwas gewundert..Trailer im Kino gesehen, dachte schon das wäre ein weiterer De Niro der Marke "seichte Komödie".


J4KOB
Kommentare

Wie alle hier versuchen, krampfhaft "Walking Dead" zu schützen ist schon verwunderlich.
Es geht darum, dass diese Leute sich von der Serie extrem beeinflussen lassen, nicht dass sie einen zum Amokläufer macht. So eine hitzige Diskussion könnte auch über jede andere gewaltfreie Serie geführt werden. Das Resultat wäre wohl dass gleiche, wenn solch Verrückte am Werk sind.

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Mein Senf

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@Jakob: Oh okay! Die Kommentare, die du mutmaßlich meinst, aber trotzdem nicht genau benennen kannst, zielen allerdings in eine andere Richtung.
.
Wie schon gesagt, lies mal den letzten Satz des Autoren.


Movieking

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weil die amis alles andere sind als teamplayer gib einem ami eine waffe und das magazin ist leer ehe du zombie sagst