Invictus

Invictus

US · 2009 · Laufzeit 133 Minuten · FSK 6 · Sportfilm, Actionfilm, Drama, Historienfilm · Kinostart

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von Clint Eastwood, mit Morgan Freeman und Matt Damon

Invictus erzählt die wahre Geschichte von Nelson Mandela und seinem Kampf gegen die Apartheid – mittels Rugby.

Handlung von Invictus
27 Jahre lang saß Nelson Mandela (Morgan Freeman) auf Robben Island im Gefängnis, bestraft für seine Aktionen gegen die Apartheid. Nur wenige Jahre nach seiner Freilassung, die die weiße Bevölkerung Südafrikas sehr kritisch aufnimmt, wird er bereits zum Präsidenten gewählt – dem ersten schwarzen Präsidenten Südafrikas. Doch das Land, das er leiten soll, ist von Rassismus gespalten. Selbst seine eigene Leibgarde kann sich untereinander nicht ausstehen. Die sozialen Probleme reißen Südafrika entzwei, eine Linderung der Situation scheint nicht in Sicht.

Bei einem Besuch eines Rugby-Spiels der wegen ihres Status als Symbol der Unterdrückung unter der schwarzen Bevölkerung verpönten Nationalmannschaft, auch “Springboks” genannt, kommt Mandela die rettende Idee: die bevorstehende Weltmeisterschaft in Südafrika. Sollte er es schaffen, auch die schwarzen Mitglieder der Rugby-Union zu überzeugen, könnte dies der Weg aus der Apartheid werden. Um seinen Plan umzusetzen, trifft sich der Präsident mit Francois Pienaar (Matt Damon), dem Kapitän der Nationalmannschaft. Zwischen den Zeilen gibt er ihm die Aufgabe, das Turnier zu gewinnen, um die Bevölkerung Südafrikas zu einen. Trotz der schier unmöglichen Aufgabe führt Pienaar die als Außenseiter geltende Mannschaft in die wichtigste Weltmeisterschaft seines Lebens.

Hintergrund & Infos zu Invictus
Noch bevor und vielleicht wegen seiner Gefängnisstrafe gilt Nelson “Madiba” Mandela als Inbild der Überzeugungskraft und des Kampfes gegen die in Südafrika vorherrschende Apartheid. Von 1994 bis 1999 führte er das Land als Präsident an. Nach seinem Austritt aus der Politik setzte er sich international für Menschenrechte und die Aids-Forschung ein. Zudem kritisierte er US-Präsident George W. Bush und den britischen Premier Tony Blair für ihr militärisches Vorgehen im Irak.

Im Dezember 2013 verstarb Nelson Mandela im Alter von 95 Jahren in Johannesburg. Sein Tod löste weltweit Bestürzung und Trauer aus. Staatschefs und Würdenträger aus aller Welt, besonders aus Afrika, reisten zur Gedenkfeier nach Johannesburg, auch ein Gesandter des Papstes war unter den Gästen. In Südafrika wurde eine zehntägige Staatstrauer ausgerufen. Auch international wurde des Staatsmannes und Philanthropen gedacht: Auf dem Eiffelturm in Paris leuchtete der Schriftzug “Nelson Mandela 1918-2013”, US-Präsident Barack Obama veranlasste, alle Flaggen im Land auf halbmast zu setzen.

Morgan Freeman, ein guter Freund Mandelas, war nicht nur die erste Wahl von Regisseur Clint Eastwood, um den Präsidenten zu spielen: “Madiba” hatte selbst gesagt, dass Freeman der Einzige wäre, der ihn porträtieren könnte. Für die Vorbereitung seiner Rolle übte Freeman lange Zeit Mandelas Bewegungen, seinen Dialekt und seine Sprechweise. Die Mühe zahlte sich aus: Selbst Mandelas persönliche Assistentin konnte die beiden kaum auseinander halten.

Die “Springboks” sollten den Welt-Cup noch ein weiteres Mal gewinnen. 2007 setzten sie sich im Finale gegen England durch. (PZ)

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Cast & Crew zu Invictus

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