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Mark Wahlberg schießt die Eiskönigin vom Thron

13.01.2014 - 09:30 UhrVor 6 Jahren aktualisiert
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Lone Survivor
© Universal Pictures
Lone Survivor
In den US-Kinocharts kann sich der knallharte SEALS-Film Lone Survivor mit Mark Wahlberg an die Spitze setzen und in Deutschland wollen die Zuschauer Der Medicus sehen. Der erste von zwei Herkules-Filmen in diesem Jahr startet jedoch enttäuschend.

Das Jahr 2014 steckt zwar noch in den Kinderschuhen, doch in den US-Kinos läuft der erste Überraschungshit über die Leinwand. Der SEALS-Kriegsfilm Lone Survivor von Peter Berg mit Mark Wahlberg, Ben Foster und Emile Hirsch über eine gefährliche Rettungsaktion in Afghanistan konnte an seinem ersten Wochenende stolze 38,5 Millionen US-Dollar einspielen. Damit legt der Film nach Cloverfield nicht nur das zweitbeste Startwochenende in einem Januar hin, sondern sichert sich auch locker die Pole Position der US-Kinocharts.

Auf Platz zwei kann sich Disneys Hit Die Eiskönigin – Völlig unverfroren auch an seinem achten Wochenende weiterhin gegen die Konkurrenz behaupten und spielt noch einmal 15 Millionen US-Dollar ein. Damit segelt der Film bei den weltweiten Einnahmen über die 700 Millionen US-Dollar-Marke und ist der erfolgreichste Film aus dem Hause World Disney Animations. Platz drei sichert sich der frischgebackene Golden Globe-Gewinner Leonardo DiCaprio als Jordan Belfort in The Wolf of Wall Street von Martin Scorsese, der an seinem dritten Wochenende in den Kinos neun Millionen US-Dollar addieren konnte und damit bisher 78,6 Millionen in den US-Kinos für sich verbucht. Platz vier in den US-Kinocharts teilen sich mit 8,6 Millionen US-Dollar der neu gestartete Herkules-Film The Legend of Hercules und American Hustle von David O. Russell. Der erste Herkules-Film von zwei Sandalenabenteuern in diesem Jahr startet damit sehr enttäuschend und muss noch einiges gutmachen, um sein Budget von 70 Millionen US-Dollar wieder einzuspielen. American Hustle dagegen springt an seinem vierten Wochenende über die 100 Millionen US-Dollar-Grenze und bleibt damit stark.

In Deutschland schafft es die Literaturverfilmung Der Medicus von Philipp Stölzl an ihrem dritten Wochenende in den Kinos erstmals den ersten Platz für sich zu beanspruchen. Am Wochenende stürmten noch einmal 390.000 Besucher ins Kino und damit verzeichnet der Abenteuerfilm hierzulande 2,3 Millionen Besucher. Auf Platz zwei landet der zweite Teil der Hobbit-Trilogie Der Hobbit: Smaugs Einöde mit 240.000 Besucher und hat nun insgesamt 5,5 Millionen Zuschauer auf der Kappe. Damit schlägt sich Smaugs Einöde etwas schlechter als sein Vorgänger, der zum gleichen Zeitpunkt schon 5,9 Millionen Zuschauer vorzuweisen hatte. Auf Platz drei folgt der 2013er Hit Fack ju Göhte, der einfach nicht kleinzukriegen ist. Auch am achten Wochenende wollten noch 200.000 Kinogänger die Komödie sehen, womit der Film sich nun aufmacht, in die Liste der zehn erfolgreichsten deutschen Filme seit 1968 einzuziehen. Platz vier in den deutschen Kinocharts sichert sich Ben Stiller mit Das erstaunliche Leben des Walter Mitty und liegt damit knapp vor Die Eiskönigin – Völlig unverfroren, welche an ihrem siebten Wochenende 150.000 Besucher verbuchen konnte.

Plätze 6-10 der US-Kinocharts:
6. Platz: Der Hobbit: Smaugs Einöde (8 Millionen US-Dollar)
7. Platz: Im August in Osage County (7,31 Millionen US-Dollar)
8. Platz: Saving Mr. Banks (6,57 Millionen US-Dollar)
9. Platz: Paranormal Activity: Die Gezeichneten (6,3 Millionen US-Dollar)
10. Platz: Anchorman 2 – Die Legende kehrt zurück (6,1 Millionen US-Dollar)

Quellen:
Mediabiz
Boxofficemojo

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