1. Mai
1. Mai (2008), DE Laufzeit 98 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 30.04.2008
11 Bewertungen
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273 Bewertungen
25 Kommentare
Keine
von Jan-Christoph Glaser und Carsten Ludwig, mit Cemal Subaşı und Ludwig Trepte
Ein elfjähriger Türke, zwei Jugendliche aus der Kleinstadt und ein gehörnter Provinzpolizist: sie alle verschlägt es am 1. Mai nach Kreuzberg – wo wie jedes Jahr die Emotionen hoch kochen. Der kleine Yavuz hungert nach Anerkennung. Er will auf der Demo “einen Bullen platt machen”, um seinen großen Bruder zu beeindrucken. Doch durch die unverhoffte Begegnung mit dem Alt-68er Harry, entwickelt sich sein Tag völlig anders als geplant. Die Jungs Jacob und Pelle aus Minden erhoffen sich das große Abenteuer in der Hauptstadt. Sie sind neugierige Krawalltouristen – scheinbar ziellos driftend zwischen Touri-Programm, dem besten Dönerladen Berlins und dem Demonstrationszug des schwarzen Blocks. Polizist Uwe wiederum hat ganz andere Sorgen, als die Krawalle in Kreuzberg, die er zusammen mit seinen Kollegen deeskalierend begleiten soll: Seine Frau geht fremd und er steht mitten in einer handfesten Lebenskrise. Ob der Tipp der Kollegen, sich in einem polizeifreundlichen Puff auf andere Gedanken zu bringen, die erhoffte Erlösung bringt? Vier Leben, vier unterschiedliche Biographien und Ausgangssituationen. Vier Menschen, die ihren ganz persönlichen 1. Mai erleben, nach dem nichts mehr sein wird wie zuvor.
Yavuz
Yavuz (Cemal Subaşı) sieht zu seinem Bruder Nebi (Oktay Özdemir) auf, will erwachsen sein und sich vor ihm beweisen. Zum 1. Mai nimmt er sich deshalb vor, einen Polizisten fertig zu machen. Nebi verbietet ihm, zu den Demonstrationen zu gehen, er muss stattdessen auf seinen kleinen Bruder aufpassen. Aber Yavuz zieht trotzdem los und trifft auf seinem Streifzug den Altlinken Harry (Peter Kurth). Als die beiden gerade eine Straßenblockade bauen, werden sie von der Polizei überrascht und flüchten in Harrys Wohnung. Als Yavuz Harry von seinem Plan erzählt, kommt es zum Streit. Yavuz zieht einen Hammer und schlägt Harry nieder.
Uwe
Die Ehe von Uwe (Benjamin Höppner) ist zerrüttet, denn seine Frau geht seit Monaten mit dem Metzgerssohn…
Ein elfjähriger Türke, zwei Jugendliche aus der Kleinstadt und ein gehörnter Provinzpolizist: sie alle verschlägt es am 1. Mai nach Kreuzberg – wo wie jedes Jahr die Emotionen hoch kochen. Der kleine Yavuz hungert nach Anerkennung. Er will auf der Demo “einen Bullen platt machen”, um seinen großen Bruder zu beeindrucken. Doch durch die unverhoffte Begegnung mit dem Alt-68er Harry, entwickelt sich sein Tag völlig anders als geplant. Die Jungs Jacob und Pelle aus Minden erhoffen sich das große Abenteuer in der Hauptstadt. Sie sind neugierige Krawalltouristen – scheinbar ziellos driftend zwischen Touri-Programm, dem besten Dönerladen Berlins und dem Demonstrationszug des schwarzen Blocks. Polizist Uwe wiederum hat ganz andere Sorgen, als die Krawalle in Kreuzberg, die er zusammen mit seinen Kollegen deeskalierend begleiten soll: Seine Frau geht fremd und er steht mitten in einer handfesten Lebenskrise. Ob der Tipp der Kollegen, sich in einem polizeifreundlichen Puff auf andere Gedanken zu bringen, die erhoffte Erlösung bringt? Vier Leben, vier unterschiedliche Biographien und Ausgangssituationen. Vier Menschen, die ihren ganz persönlichen 1. Mai erleben, nach dem nichts mehr sein wird wie zuvor.
Yavuz
Yavuz (Cemal Subaşı) sieht zu seinem Bruder Nebi (Oktay Özdemir) auf, will erwachsen sein und sich vor ihm beweisen. Zum 1. Mai nimmt er sich deshalb vor, einen Polizisten fertig zu machen. Nebi verbietet ihm, zu den Demonstrationen zu gehen, er muss stattdessen auf seinen kleinen Bruder aufpassen. Aber Yavuz zieht trotzdem los und trifft auf seinem Streifzug den Altlinken Harry (Peter Kurth). Als die beiden gerade eine Straßenblockade bauen, werden sie von der Polizei überrascht und flüchten in Harrys Wohnung. Als Yavuz Harry von seinem Plan erzählt, kommt es zum Streit. Yavuz zieht einen Hammer und schlägt Harry nieder.
Uwe
Die Ehe von Uwe (Benjamin Höppner) ist zerrüttet, denn seine Frau geht seit Monaten mit dem Metzgerssohn fremd. Uwe, unfähig sich zu artikulieren, hat den Frust darüber seit Monaten in sich reingefressen. Als wäre das nicht schlimm genug, muss er am 1. Mai gemeinsam mit seinen Kollegen nach Berlin. Um Uwe auf andere Gedanken zu bringen, erhält er von seinen Kollegen einen anrüchigen Tipp. Ganz in der Nähe seines Einsatzortes gibt es nämlich ein Bordell, das am 1. Mai Sonderkonditionen für Polizisten anbietet. Anfangs skeptisch, entschließt sich Uwe schließlich zu einem Besuch. Doch gerade als er seine Hosen runterlässt, beginnt ein Einsatz. Aufgeregt springt rennt er aus dem Bordell und wird unglücklicherweise vom Wasserstrahl des eigenen Einsatzwagens erfasst. Trotz leichter Verletzung hat Uwe sich schnell erholt, doch als er seinen Dienst wieder aufnehmen will, stellt er fest, dass seine Waffe weg ist.
Ausflug
Jacob (Jacob Matschenz) und Pelle (Ludwig Trepte) sind auf dem Weg von Minden nach Berlin und wollen ein wenig Aktion. Kaum in Berlin angekommen, gibt es auch schon Ärger mit einer Gruppe junger Türken. Die Freunde flüchten und landen in einem Hinterhof, da bietet ihnen eine junge Frau Drogen an. Doch anstatt die Drogen zu erhalten, verschwindet sie. Jacob und Pelle machen sie auf die Suche nach ihr und geraten in eine kuriose Theatervorstellung. Als sie wieder zur Demo wollen, werden sie abermals von der Gang attakiert. Jacob wird zusammengeschlagen, aber Pelle zieht eine Waffe und schlägt die Angreifer in die Flucht. Die Waffe gehört eigentlich Jacobs Großvater und Pelle ahnt noch nicht, welche Geschichte sich hinter ihr verbirgt.
Wissenswertes
Cemal Subasi stand für 1. Mai zu ersten Mal vor der Kamera, er wurde bei einem Streetcasting in Kreuzberg entdeckt.
Die Episode “Ausflug” basiert auf einem tatsächlichen Vorfall, in der ein Jugendlicher seine Familie umbrachte und anschließend bis zur Entdeckung sein gewohnheitsmäßiges Leben weiterführte.
Die Episode “Uwe” wurde als einzige nicht am ersten Mai gedreht. Das Riskio einen blutenden Polizisten in Kampfmontur über die 1. Mai Demo irren zu lassen, erschien dem Regisseur zu unkalkulierbar.
Mehr Bilder (9) und Videos (4) zu 1. Mai
Cast & Crew
- Genre
- Schicksalsdrama, Sozialdrama, Drama
- Zeit
- 2000er Jahre
- Ort
- Berlin, Kreuzberg
- Handlung
- Adoleszenz, Affäre, Ausflug, Beste Freunde, Betrogener Ehemann, Bordell, Demonstration, Deutsch-Türkisches Zusammenleben, Drogen, Ecstasy, Ehebruch, Eifersucht, Freundschaft, Großvater, Großvater-Enkelsohn Beziehung, Jugendlicher, Krankenhaus, Liebeskummer, Mord, Nostalgie, Pistole, Polizei, Polizeieinsatz, Polizist, Prostitution, Punk, Schuld, Schuldgefühl, Sehnsucht, Stadtpark, Türke, Unfall, Ungleiches Paar, Verletzung, Videokamera, Waffe, Wasserwerfer, Zugfahrt, Zuhälter, Überdosis
- Stimmung
- Berührend, Ernst, Verstörend, Witzig
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- 1. Mai: critic.de





















Kritiken (6) — Film: 1. Mai
Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...
Kommentar löschenVier Regisseure, drei Geschichten, ein Film. Drei Teams haben zur gleichen Zeit am gleichen Ort unabhängig voneinander jeweils eine Episode gedreht, die einen Film entstehen ließen. Es entstand der gemeinsame Versuch der möglichst authentischen Schilderung dreier Schicksalsgeschichten, die zunächst politisch überwölbt erscheinen, dann aber...
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Jürgen Kiontke: Jungle World, ai-Journal, K...
Kommentar löschenDer Film tischt zwar alle Klischees über den 1. Mai in Berlin und seine Akteure auf. Aber mit der gleichen Konsequenz nimmt er sie zurück und zeigt individuelle Wendungen. Schnell, cool und herzig.
Kritik im Original 12 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kubrick_obscura: CinemaForever
Kommentar löschenDrei Episoden, die nicht wirklich miteinander harmonieren, aber einen guten Überblick über das moderne Berlin im modernen Deutschland liefern. Hier trifft die schöne Yavuz-Episode von Sven Taddicken auf die uninteressante Polizisten-Story von Jakob Ziemnicki. Dazwischen liegt die Terror-Tourismus-Episode von Ludwig & Glaser. Bis auf der unnötige Wendung am Ende, überzeugt diese Episode vor allem durch die genaue Beobachtung.
31 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost
Kommentar löschenEs hätte dies ein repräsentativer Gesellschaftsquerschnitt werden können oder ein beißender Kommentar auf den Eintagsfliegen-Anarchismus der Hauptstadt, über den der Rest der Republik nur den Kopf schüttelt. Es ist aber bloß die Aneinanderreihung dreier kleiner Geschichten geworden, die weder zusammen laufen noch raffiniert nebeneinander her, sich eher gegenseitig im Spannungsbogen stören.
Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
dbassart Mon, 02 Aug 2010 22:33:06 -0000
Antwort löschengute kritik - fand den film trotzdem gut. is mir irgendwie sympathisch. vor allem ludwig trepte spielt absolut überzeugend.
Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...
Kommentar löschenWüsste man nicht, dass die drei Episoden unabhängig voneinander entstanden sind und erst am Schneidetisch zusammen montiert wurden, man würde es nicht erahnen, so homogen erscheint der Film in Machart und Look. Wenngleich dies schon fast seiner Ausgangsidee zuwider läuft, fragt man sich doch, wozu es drei verschiedene Regie-Teams gegeben hat. Dafür sind inhaltlich nicht alle drei Storys, die am Ende in der Notaufnahme des Urban Krankenhauses zusammen geführt werden, gleich stark, was jedoch nicht weiter ins Gewicht fällt, denn Langeweile will trotzdem nicht aufkommen. Wahrscheinlich wird der Film dazu führen, dass sich in den kommenden Jahren 1. Mai-Touristen auf die Suche nach den Kreuzberger Drehorten machen. Das hätte Berlin zwar grade noch gefehlt, diesen sympathischen, spannenden und lebensnahen Film zum alljährlichen Krawall-Event wollen wir trotzdem nicht missen.
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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenGelungener Film mit echtem Berlin-Gefühl. Die geschickt ineinander verschachtelten Episoden, sind nicht alle gleich stark, entwickeln gemeinsam aber dennoch einen unbestreitbaren Drive. Das Kult-Event 1. Mai wird nicht verklärt sondern vielschichtig beleuchtet. Vom Protest-Nostalgiker Hary, der immer noch den seeligen Zeiten hinterhängt als man gemeinsam Supermärkte demoliert hat, bis zur Kleinstadtjugend die sich irgendwie das ganz große Ding erhoffen. Die Legende 1.Mai wird hier zitiert und auch ein Stück demontiert. Die durch die Bank guten Schauspieler - allen vorran Cemal Subasi als Yavuz - schaffen es eine sehr authentische und echte Stimmung zu erzeugen, die durch die fast dokumentarische Kameraarbeit unterstützt wird. Das stimmungsvolle und im Grundton versöhnliche Ende entschädigt für ein-zwei zu plakative Momente.
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Kommentare (19) — Film: 1. Mai
kleineNachteule Wed, 01 May 2013 02:34:59 -0000
Kommentar löschenDer Film wurde gerade bei Arte ausgestrahlt...
(puh, hat mich echt aufgewühlt und berührt)
...und mein Fazit: Egal, aus welchem Umfeld - unterm, oder viell. sollte ich besser schreiben überm Strich, sind wir alle nur Menschen!
Interessant war auch, die schon hierzu vorhandenen Kommentare zu überfliegen und zu lesen, wie unterschiedlich die Menschen den Film empfunden haben.
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uncut123 Wed, 01 May 2013 01:33:57 -0000
Kommentar löschenentweder man findet die ereignisse intressant oder langweilg...passiert halt nicht viel aber die darsteller machen ihre sache gut!
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Hundertmark Mon, 12 Sep 2011 20:22:19 -0000
Kommentar löschenDeutsche Filme haben bei mir ja immer irgendwie einen Vertrauensvorschuss, es ist eben auch eine Frage in welcher Atmosphäre ein Film erzählt wird. In dieser Hinsicht ist dieser Film typisch deutsch: melancholisch, etwas verzweifelt, ergebnisoffen. Mich hat der Film, der meiner Meinung nach das Spannungsfeld zwischen Macht und Ohnmacht angemessen bearbeitet, sehr berührt. Überrascht war ich von der Authenzität der meisten Dialoge, die ich so noch nie im Film gehört habe. Hat mich zum Nachdenken gebracht. Danke.
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Kate Portman Sun, 23 Jan 2011 21:10:37 -0000
Kommentar löschenLudwig Trepte!!!
Berlin!!
Kreuzberg!
Rockt :)
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Mr. Pink Fri, 13 Aug 2010 22:43:40 -0000
Kommentar löschenDer Film hat mir gut gefallen. Dass die drei Episoden von vier verschiedenen Regisseuren inszeniert wurden fällt kaum auf. Die schauspielerische Leistung ist wirklich spitze, besonders hervorzuheben ist hier wohl der junge Cemal Subasi.
Man kann sich zwar einen guten Eindruck davon machen, wie Berlin am Tag der Arbeit aussieht, dennoch hat der Film meiner Meinung nach leider ein bisschen zu wenig "1. Mai-Feeling".
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Tobias Tue, 10 Aug 2010 13:03:26 -0000
Kommentar löschentolle produzenten!
bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
zweiterjanuar Tue, 10 Aug 2010 15:55:44 -0000
Antwort löschenräusper,räusper...
derblonde Tue, 18 May 2010 12:26:10 -0000
Kommentar löschenEtwas zu bemüht, aber ganz unterhaltsam.
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damokles Sat, 22 Aug 2009 08:54:46 -0000
Kommentar löschenIch hatte Schwierigkeiten, beim Film die Geräusche, die von der Straße ins Zimmer drangen und die aus dem Fernseher zu unterscheiden. So ist es wohl, wenn man am Frankfurter Tor einen Film sieht, der nur ein paar Straßen weiter spielt.
Ich überrascht von den teils beeindruckenden Leistungen der Schauspieler, insbesondere, wenn auch schon oft betont, die des elfjährigen Cemal Subasi, aber der grotesk-subtile Humor der anderen Geschichten, die zuletzt in einem doch irgendwie ergreifenden Ende sich verdichten.
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Nayuma Fri, 27 Mar 2009 02:27:08 -0000
Kommentar löschenSchade schade... Ich hasse Filme wo der Filmtitel nix mit dem Film zu tun hat. Dafür gibt's schon mal ordentlich Abzug. Hätte jeder x-beliebige andere Tag sein können. Warum ausgerechnet 1. Mai? Gab ja nicht mal ordentliche Krawallszenen. Hat überhaupt nix mit dem Ereignissen am 1. Mai zu tun. Die Charaktere treffen leider sehr gezwungen aufeinander und alles andere als zufällig. War echt enttäuscht von dem Film.
Und allen, die jetzt über Berlin geschockt sind, möchte ich an dieser Stelle mal Peter Fox zitieren: "Guten Morgen Berlin, du kannst hässlig sein, so dreckig und grau... Und ich weiß, ob ich will oder nicht, dass ich dich zum Atmen brauch... Diese Stadt ist eben doch gar nicht so hart, wie du denkst."
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greenkeeper Sun, 15 Feb 2009 13:58:48 -0000
Kommentar löschenDen Film auf Empfehlung angeschaut und nicht bereut. Berlin, Berlin - wir fahren nach Berlin. Oder wir sind schon da. Auf alle Fälle am 1. Mai, natürlich in Kreuzberg. Wo sonst ?
Gekonnt miteinander verwobene Episoden, wobei jede ein anderes Problem menschlicher Irrungen und Wirrungen am Rande des Kampftages der Arbeiterklasse in der Hauptstadt versucht uns näher zu bringen und in sich das Potential für einen eigenen Film trägt. Dialoge und Schauspieler überzeugen, besonders Harry und seine Sichtweise der Dinge haben mir gut gefallen. Yavuz kommt mir etwas zu überdreht rüber mit seiner zur Schau gestellten Gewaltbereitschaft, die Kamera wackelt mir manchmal etwas zuviel und der Ton verschluckt einiges an Atmosphäre. Das tut dem Film komischerweise gut.
Das Ende ist irgendwie bedrückend und lässt eine Menge Fragen offen.
Fazit: Auch für Nichtberliner empfehlenswert.
In diesem Sinne: Und nächstes Jahr in Berlin. ;)
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tom² Fri, 05 Dec 2008 08:48:21 -0000
Kommentar löschenHurra Deutschland!
ich bin begeistert und verwirrt.
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nalmargi Tue, 02 Dec 2008 21:10:19 -0000
Kommentar löschenUnterhaltsam!
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Horvath Wed, 07 May 2008 18:03:47 -0000
Kommentar löschenAha. Über so ernste Dinge sollten also keine Filme gedreht werden? Keine Filme über Krieg, Vertreibung, Folter, tödliche Krankheiten, menschliche Dramen etc.? Denn die sind jawohl auch ziemlich ernsthaft, oder? Genau darüber sollten Filme NATÜRLICH gedreht werden. Wenn nicht darüber, worüber sonst? Unabhängig davon, daß sich mir die angebliche "Ernsthaftigkeit" dieses Tages, zumindest die letzten beiden Jahre, in Kreuzberg nicht im mindesten erschloß. Der letzte Kommentar zu "1. Mai" bekommt daher von mir 0 Punkte.
Den Film fand ich im übrigen sehenswert. Zwischen Klischee und Dekonstruktion des Klischees, zwischen Komödie und Drama wandelnd - aber fast immer die Balance haltend. Dazu gute Schauspieler, gut geführt. Besonders Jacob Matschenz und Ludwig Trepte - aber eben auch sonst eine hervorragende Ensembleleistung.
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Dr. Pepper Wed, 07 May 2008 08:26:08 -0000
Kommentar löschenWer einmal in Berlin am 1.Mai war weiß wie ernst es an dem Tag zugeht und darüber sollte mensch keinen Film drehen, zumal Ihn eh nur Berliner verstehen würden!!!
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annaberlin Mon, 05 May 2008 14:38:06 -0000
Kommentar löschenInteressanter Episodenfilm, der das Dilemma des 1. Mais in den Vordergrund rückt: Ein verlorener Tag, den die einen zum Feiern, die anderen zum entpolitisierten Randalemachen nutzen, keiner aber an die ursprüngliche Bedeutung mehr denkt. Fängt die Berlin-Stimmung ein, sodass Nicht-Berliner eventuell einen schwereren Zugang zum Film haben werden. Die Jungstars des Films spielen jedoch so überzeugend, dass man ihnen schon eine steile Karriere voraussagen darf.
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schmerzbereiter Thu, 01 May 2008 07:39:35 -0000
Kommentar löschen1A! Der 1. Mai in Berlin ist schon seit Jahren ein Magnet für Zugereiste ... ob sie sich nun schwarz oder grün kleiden. Die Schauspieler bringen das Klischee der in Kreuzberg lebenden Türken, der abenteuerlustigen Provinzjugend und der in Berlin eingesetzten Polizeimannschaften aus dem gesamten Bundesgebiet wunderbar zur Geltung. Ich konnte als Urberliner das Drama des Filmes, abgesehen von den letzten Minuten des Filmes nicht spüren. Das ganze habe ich eher als Komödie wahrgenommen. Trotzdem: sehr zu empfehlen!
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Pussy Galore Fri, 07 Mar 2008 17:33:44 -0000
Kommentar löschenEpisodenfilme finde ich persönlich oft ziemlich schwierig zugänglich, versinken oft im kreativen Kapitel-Chaos und man kann sich mit den Figuren oft schwerlich intensiv auseinander setzen. Der 1.Mai hält hier gut die Waage, wartet mit tollen, frischen Gesichtern auf und macht einfach Spaß, trotz allen Ernstes.
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Wombat Thu, 06 Mar 2008 12:23:58 -0000
Kommentar löschenInteressanter und gut besetzter Film zum 1.Mai. Authentische Bilder aus Kreuzberg, von einem Tag, der allen Charakteren unterschiedlichste Wege aufzeigt sich ihren Problemen zu stellen. Der Spagat zwischen ernsthafter Auseinandersetzung und unterhaltsamen Dialogen gelingt gut. Wenn auch der 1.Mai ein wenig zu kurz gerät. Sehr sehenswert.
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TobiasSD Sun, 24 Feb 2008 18:25:50 -0000
Kommentar löschenSpannender Episodenfilm mit überzeugenden Darstellern. Insbesondere der junge Cemal Subasi, der als elfjähriger "Yavuz" sein Debüt auf der großen Leinwand abliefert, spielt sehr souverän. Und auch vor anderen deutschen Episodenfilmen wie z.B. "Schwarze Schafe" muss sich der Streifen nicht verstecken. Sehenswert!
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