Slumdog Millionär

Slumdog Millionaire, US, GB 2008

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7.9

Sehenswert

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Kritiker: 7.8

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Genre
Schicksalsdrama
Zielgruppen
Frauenfilm, Familienfilm
Inhalt

Glauben Sie an das Schicksal? Für Jamal Malik (Dev Patel) ist es der größte Tag seines bisherigen Lebens. Nur noch eine Frage trennt ihn vom 20-Millionen-Rupien- Hauptgewinn in Indiens TV-Show "Wer wird Millionär?". Doch was in aller Welt hat ein… Mehr

Cast
Dev Patel, Anil Kapoor, Jeneva Talwar, Freida Pinto, Irfan Khan, Mia Drake, Madhur Mittal Mehr
Regisseure
Danny Boyle
Autor
Simon Beaufoy
Laufzeit
120 Minuten

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Kritiker — Sehenswert 7.8

Der Film Slumdog Millionär wurde von 46 Kritikern bewertet.

Khitos: Kälte Reich

8.0Ausgezeichnet

Am Ende fragt man sich wohl wirklich, wie denn Jamal so viel Wissen erlangen konnte. Er hat tatsächlich viel erleben müssen, um genau da zu sein wo er nun steht, jedoch ist dieses Leben sehr konstruiert gewesen, maßgeschneidert auf die 15 Fragen im Spiel um die Millionen. Wenn man dem Film diese kleine Sache noch verzeihen kann wird man mit einem Lächeln dastehen sobald der Abspann beginnt. Slumdog Millionaire ist zwar wirklich ein konstruierter, sogar ein klischeebeladener, dafür aber ein schöner Traum.

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Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

6.0Ganz gut

Danny Boyle hätte mit „Slumdog Millionaire“ ein Märchen drehen sollen, oder aber eben eine kritische Sozialstudie.Wenn, dann aber bitte mit Biss. So aber ist es in Märchen geworden, das sich die gesellschaftlichen Probleme zum ästhetisierten narrativen Instrument macht, jedoch bar jeglicher Relevanz ist. „Slumdog Millionaire“ hätte bedeutend besser sein können, wenn er sich auf seine märchenhafte Geschichte fokussiert hätte, ohne jegliche (in diesem Kontext entbehrliche) Sozialkritik, die der Film sowieso nicht sonderlich ernst gemeint, so dass der gewollte Mix aus Feelgoodmovie und Sozialdrama nicht funktioniert. Dabei hat der Film ansonsten alles, was es braucht: Sympathische Darsteller, eine knackige musikalische Untermalung, tolle Bilder die Geschichte vom Tellerwäscher zum Millionär, sowie die große, unsterbliche Liebe. Der richtige Film zur richtigen Zeit: Märchen oder Gesellschaftskritik, das wären die beiden Optionen für „Slumdog Millionaire“ gewesen. Doch Beides zugleich, nein, das funktioniert nicht.

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Christian H.

Seit wann sind Oscars ein verlässlicher Maßstab? ;-)


abalahamma

"Seit wann sind Oscars ein verlässlicher Maßstab? ;-)"

wohl wahr!


Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...

8.5Ausgezeichnet

Kaum einer unter den großen Regisseuren ist so vielseitig wie Danny Boyle, der sich zwischen Drogen-Groteske ("Trainspotting"), Aussteiger-Abenteuer ("The Beach") und Zombie-Schocker ("28 Days Later") im Laufe der Jahre durch sämtliche Genres gefilmt hat, ohne sich festzulegen. Mit "Slumdog Millionär" setzt der Brite nochmals einen drauf.

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Alle Kritiken (27)


Kommentare — Sehenswert 7.9

Der Film Slumdog Millionär wurde von 5037 Mitgliedern bewertet.

Benni-THE-KING

Bewertung8.0Herausragend

Hier wird eine ziemlich durchschnittliche Story sowas von grandios in Szene gesetzt das es einem teilweise den Atem verschlägt und es einem eigentlich ziemlich egal ist das man jeden Storypunkt eigentlich schon 10 Minuten vorher ahnt

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Svenni.

Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ein wirklich toller Film!! Hat auch mal gar nix mit Bollywood zu tun und das die am Ende getanzt haben, liegt wohl daran, dass der Regisseur wohl noch mal ein Klischee erfüllen wollte :D

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patcharisma

Bewertung7.5Sehenswert

Immer dann, wenn man sich in einer dieser dramatischen Episoden zu vergessen scheint, kommt ganz fies wieder die "Wer wird Millionär"-Musik mit ihren sich senkenden Akkorden hinten rein. Die universelle Quiz-Show scheint der einzige gemeinsame, völkerverbindende Nenner auf dieser Erde zu sein - was für eine tolle Ausgangslage für eine Geschichte, bei der man sich immer wieder fragen muss, wie es gelungen ist, sie überhaupt zu realisieren.

Kinder-Schicksale, soziale Ungerechtigkeiten, urbane Umwälzungen, Melodrama, Mafia-Krimi etc., alles ist mit staubiger, teils brutaler Authentizität umgesetzt. Der hier omnipräsente und vor allem todlangweilige Kritikpunkt der Hobby-Kritiker weiter oben, dass das alles "lediglich Bollywood-Verniedlichung für den Westen" sei, teile ich jedenfalls nicht - Heimatfilm-Clichés aus dem Touristenkatalog können sie jedem zweiten krampfhaft versuchen anzudichten, aber bestimmt nicht einem Mann wie Danny Boyle, der kennt das Land einfach zu gut.

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