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Slumdog Millionär

Slumdog Millionaire (2008), GB/US Laufzeit 120 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 19.03.2009


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7.6
Kritiker
78 Bewertungen
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7.5
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35297 Bewertungen
327 Kommentare
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von Danny Boyle, mit Dev Patel und Anil Kapoor

Noch eine Frage bis zur Million: Wie hat es Dev Patel als Slumdog geschafft in einer Fernsehshow weiter zu kommen, als so viele Menschen vor ihm?

Jamal K. Malik (Dev Patel) steht kurz davor in der indischen Variante von “Wer wird Millionär?” den großen Preis zu gewinnen. Doch der aus ärmsten Verhältnissen stammende Slumdog erscheint den Verantwortlichen verdächtig – wie kann ein einfacher Chaiwalla – zu Deutsch etwa Teejunge – Fragen aus den verschiedensten Wissenbereichen beantworten? Jamal hat darauf eine einfache Antwort: Es ist Schicksal. Sein ganzes, hartes Leben hat ihn darauf vorbereitet, zum Slumdog Millionär zu werden – und mit seiner großen Liebe Latika zusammenzukommen.

Hintergrund & Infos zu Slumdog Millionär
Der Publikumsliebling Slumdog Millionär von Danny Boyle war vor seinem Siegeszug durch die Kinosäle, der ihn vom bejubelten Festivalhit zum finanziellen Megaerfolg werden ließ, kurz davor direkt auf DVD veröffentlicht zu werden. Als die, auf Art-House Filme spezialisierte, Produktionsfirma Warner Independent Pictures im Jahr 2008 die Pforten schließen musste, gingen ihre Projekte allesamt an die Mutterfirma Warner Brothers. Hier wurden schnell Zweifel laut, ob es sich bei Slumdog Millionär überhaupt um einen kommerziellen Film handele. Deswegen wurden 50 Prozent der Anteile des Filmes an Fox Searchlight Entertainment verkauft, damit diese sich den Verleih von Slumdog Millionär mit Warner teile und die Verlustchancen verringere. Die zweifelnden Verantwortlichen bei Warner dürften sich gründlich gewundert haben, als Slumdog Millionär nicht nur neun Oscars gewann, sondern auch weltweit über 340 Millionen Dollar einspielte – gar nicht übel für einen Film mit einem Budget von 15 Millionen Dollar. Nicht ganz so erfolgreich war Slumdog Millionär hingegen in Indien. So blieb er bei seinem Erscheinen deutlich hinter dem Einspiel heimischer Bollywoodfilmen zurück, die im selben Zeitraum anliefen. Einige Analysten machten dafür die eher europäische Machart und Mentalität des Filmes verantwortlich. (KJ)

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kritiken (32) — Film: Slumdog Millionär

SoulReaver: CinemaForever, D3M

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4.0Uninteressant

[...] Schlussendlich ist der Film einfach zu glatt, nicht ehrlich genug mit sich selbst und der unnötige Kitsch wiegt zu schwer. Dazu schleichen sich noch einige Längen ein und der eh schon geschwächte Gesamteindruck fällt noch enttäuschender aus. [...]

Kritik im Original 29 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 20 Antworten

SoulReaver

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@Stu Nurn bisschen :D
@Sepf Danke :)


countcount

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Sehr zutreffender Kommentar.


Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders

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10.0Lieblingsfilm

“Slumdog Millionär” ist vielleicht der Film des Jahres 2009. Selten hat ein Film für mich so verdient bei der Oscarverleihung abgeräumt, wie dieses Glanzstück von Danny Boyle. “Slumdog Millionär” ist anspruchsvolle Unterhaltung, die Spaß macht. Unbedingt ansehen!

Kritik im Original 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 8 Antworten

Janus Winter

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ich machs nicht.


A-Wax

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ich auch nicht


Hitmanski: It's just a film, Reihe Sie...

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5.0Geht so

Die Zeiten als Oscar-Gewinne für reine Qualität standen sind schon lange vorbei; noch dazu gewarnt von den allzu lobhudelnden Feuilleton-Reviews in all den vertrauenswürdigen deutschen Tageszeitungen, habe ich mich ja lange Zeit um "Slumdog Millionaire" herumgedrückt. Und was soll ich sagen - meine erste Intuition hat sich größtenteils bewahrheitet. "Slumdog Millionaire" kommt daher wie der wahrgewordene Traum von Lehrerehepaaren und ähnlichen Auswüchsen des vermeintlich weltoffenen Bildungsbürgertums.
Boyles Werk verkauft sich über weite Strecken anbiedernd wie eine geführte Touri-Fahrt im kugelsicheren Kleinbus durch die Slums und Townships dieser Welt: Ein klein bisschen Arthouse-Look, ein klein wenig Exotik, ein klein wenig politische Bewusstseinsschärfung - und bevor es wirklich fies wird, ist man auch schon wieder weg. Ghetto-Leben in Indien ist nicht gerade der Bringer, aber doch auch der Ausgangspunkt für exotische Abenteuer im Huckleberry-Finn-Stil und die wahre Liebe. Das ist beruhigend für die westliche Seele. Irgendwie.
Aber nun zum Filme selbst: Die einzelnen Episoden zeigen wenigstens ein bisschen was von Land und Leuten, sind größtenteils aber recht verwackelt und anstrengend hektisch in Szene gesetzt und von der dramaturgischen Qualität sehr durchwachsen . Vorallem aber hantieren sie nur mit mehr oder weniger bekannten Klischees und zeigen nicht viel, was man nicht auch schon vorher im ADAC-Reisebericht gelesen oder gesehen hat - außer vielleicht, dass indische Quizmaster eine verblüffende Ähnlichkeit mit Commander Riker aus "StarTrek" aufweisen und einer gewissen Affinität zu Haarspray fröhnen. Die beiden ergänzenden Handlungsorte - die Quizshow und das Polizeirevier - wirken eher wie uninspiriertes Beiwerk, um das episodenlastige Stückwerk dazwischen zu legitimieren und haben mich doch eher genervt auf die Uhr sehen lassen, denn Emotionen zu wecken.
Als Fazit kann man wohl festhalten, dass man "Slumdog Millionaire" einmal ansehen kann, wenn man etwas Interesse an Indien als solches zeigt - sollte das nicht vorhanden sein, kann man auch genausogut von einer Sichtung absehen, denn filmisch ist das doch alles sehr sehr mittelmäßig.

Kritik im Original 22 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 6 Antworten

Sigmund

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Treffend und gut geschrieben.


Schoko Bär

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@ cineast: bin deiner meinung...


Khitos: Kälte Reich

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8.0Ausgezeichnet

Am Ende fragt man sich wohl wirklich, wie denn Jamal so viel Wissen erlangen konnte. Er hat tatsächlich viel erleben müssen, um genau da zu sein wo er nun steht, jedoch ist dieses Leben sehr konstruiert gewesen, maßgeschneidert auf die 15 Fragen im Spiel um die Millionen. Wenn man dem Film diese kleine Sache noch verzeihen kann wird man mit einem Lächeln dastehen sobald der Abspann beginnt. Slumdog Millionaire ist zwar wirklich ein konstruierter, sogar ein klischeebeladener, dafür aber ein schöner Traum.

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Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

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6.0Ganz gut

Danny Boyle hätte mit „Slumdog Millionaire“ ein Märchen drehen sollen, oder aber eben eine kritische Sozialstudie.Wenn, dann aber bitte mit Biss. So aber ist es in Märchen geworden, das sich die gesellschaftlichen Probleme zum ästhetisierten narrativen Instrument macht, jedoch bar jeglicher Relevanz ist. „Slumdog Millionaire“ hätte bedeutend besser sein können, wenn er sich auf seine märchenhafte Geschichte fokussiert hätte, ohne jegliche (in diesem Kontext entbehrliche) Sozialkritik, die der Film sowieso nicht sonderlich ernst gemeint, so dass der gewollte Mix aus Feelgoodmovie und Sozialdrama nicht funktioniert. Dabei hat der Film ansonsten alles, was es braucht: Sympathische Darsteller, eine knackige musikalische Untermalung, tolle Bilder die Geschichte vom Tellerwäscher zum Millionär, sowie die große, unsterbliche Liebe. Der richtige Film zur richtigen Zeit: Märchen oder Gesellschaftskritik, das wären die beiden Optionen für „Slumdog Millionaire“ gewesen. Doch Beides zugleich, nein, das funktioniert nicht.

Kritik im Original 5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

McClain

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8 Oscars ! Es funktioniert nicht ?!


Christian H.

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Seit wann sind Oscars ein verlässlicher Maßstab? ;-)


Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...

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8.5Ausgezeichnet

Kaum einer unter den großen Regisseuren ist so vielseitig wie Danny Boyle, der sich zwischen Drogen-Groteske ("Trainspotting"), Aussteiger-Abenteuer ("The Beach") und Zombie-Schocker ("28 Days Later") im Laufe der Jahre durch sämtliche Genres gefilmt hat, ohne sich festzulegen. Mit "Slumdog Millionär" setzt der Brite nochmals einen drauf.

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Kubrick_obscura: CinemaForever, arte

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6.0Ganz gut

Das war sowieso eine schwache Oscar-Auswahl dieses Jahr. "Slumdog Millionär" gewinnt als bester Film, nach dem gestrigen Abend frage ich mich: Warum?
Das Anthony Dod Mantle den Oscar für die beste Kamera bekommen, war mehr als verdient und Danny Boyle zaubert gewohnt tolle Bilder. Das Interessante ist ja dieser ästhetische Kontrast, der entsteht wenn man von schmutzigen Orten schöne Bilder machen will.
Dieses Konzept unterstreicht natürlich das Märchen-Prinzip nach dem der Film gedreht ist. Hier wird das Elend nicht beschönigt. Es strahlt einem vielmehr ins Auge.
So gut die visuelle und akustische Ebene auch ist. Inhaltlich ist der Film ziemlich schwach. Die Idee mit der Quizshow ist gut und die daraus resutlierende Rückblendenschau machen die schwache Handlung etwas anspruchsvoller. Auch konnten nur wenige Figuren wirklich bei mir punkten. Die Kinderdarsteller waren da wirklich noch die besten.
Der Film wird sein Publikum finden, weil er globaler funktioniert als andere Filme aus dem Westen und es wird bei dem ein oder anderen auch zu einem Aha-Effekt kommen, weil dieser Film kompromisslos die Misstände Indiens zeigt.
Man darf das ganze halt nicht nur mit einem Märchen verwechseln.

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CineKie: CineKie.de

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9.0Herausragend

Trotz teils drastischer Bilder wunderschönes Märchen, dass einen wieder an die eine wahre Liebe und, bedingt dadurch, dass jedes noch so schreckliche Ereignis Jamal einen Schritt näher an sein Ziel führt, vor allem an das Schicksal glauben lässt. Inszenatorisch nahezu perfekt, beweist Danny Boyle eindrucksvoll, dass es kein großes Budget bedarf, um einen tollen Film zu drehen.

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Kaltduscher: MoviezKult.de

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9.5Herausragend

[...]Slumdog Millionär ist ein starker Film, ein Film, der die Gradwanderung zwischen Entertainment und „Ghetto-Sight-Seeing“ perfekt meistert. Slumdog Millionär ist auch ein Film, der mit seiner positiven Art und Weise mitten ins Mark einer von wirtschaftlichen, sozialen und politischen Krisen erschütterten westlichen Welt trifft. Vielleicht ist Slumdog Millionär in diesen Zeit gerade deshalb so ein Ausnahmefilm und vielleicht ist das auch ein Grund dafür, warum der Film letztlich so viele Preise abräumen konnte.[...]

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Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung

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8.5Ausgezeichnet

Sicherlich ist "Slumdog Millionär" nicht perfekt, dazu fehlt es den meisten Figuren an Vielschichtigkeit und die Dramaturgie ist viel zu durchsichtig, um wirklich Spannung zu entwickeln. Doch wie Boyle hier ganz unterschiedliche Genres ineinander fließen lässt und all das mit Dynamik, mitreißendem Tempo und hingebungsvollen Darstellern/innen inszeniert, lässt die Schwächen fast vergessen. Sein Film ist ein direktes Sozial- und spannungsreiches Bruderdrama ebenso wie eine anrührende Love-Story, die beiläufig ein Porträt Mumbais zeichnet – dieser Stadt, wo nicht nur fast die Hälfte der Bevölkerung in den Slums lebt, sondern auch das boomende Indien zwischen Callcentern, neuen Bürohäusern und einer immer weiter wachsenden Mittelschicht deutlich sichtbar ist. Vor allem aber verkauft dieses moderne Märchen aus der Wirklichkeit dabei einen Traum von Hoffnung darauf, dass mit Beharrlichkeit und Glück doch alles gut wird. Vielleicht liegt der globale Erfolg von "Slumdog Millionär" genau in diesem Trost für schwierige Zeiten.

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E. Knörer: taz, perlentaucher, cargo-film E. Knörer: taz, perlentaucher, cargo-film

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4.0Uninteressant

Alles an "Slumdog Millionär" ist Berechnung. Jedes Moment echten Interesses am Gegenstand - den sozialen Verhältnissen des indischen Subkontinents - ist scharf gegenkalkuliert mit Attraktionsmomenten. In Wahrheit entwertet sich der Film moralisch wie ästhetisch immerzu selbst. Immerhin hat nun, wer sich fürs Zustandebringen eines globalen Erfolgsprodukts interessiert, das elendstouristischen Pseudo-Realismus unterhaltsam als weltpolitische Gewissensberuhigung verkauft, ein aufschlussreiches Anschauungsobjekt.

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Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost

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9.0Herausragend

Es war der raffinierte Dreh des indischen Diplomaten Vikas Swarup, der die Romanvorlage „Rupien, Rupien!“ schrieb, das starre TV-Format als dramaturgisches Prinzip für ein äußerst bewegtes Leben zu nutzen. Es war ein mindestens ebenso raffinierter Dreh von Regisseur Danny Boyle, für die Verfilmung das Bollywood-Kino mit seinen eigenen Waffen zu schlagen.
Er übernahm die Farben, die Musik, den Rhythmus, die Lebensfreude. Aber er drehte eben nicht im Studio eine exotisch-eskapistische Mär, die sich in eine heile Welt träumt. Er zeigt stattdessen ein zwar ironisch gebrochenes, aber doch knallhartes Sozialdrama über den Moloch Indien, der sich zwar gerade rasant zu einer Industrienation entwickelt, aber dabei die Verlierer ignoriert – und die Slums plattwalzt, um dort neue Geschäftsviertel hochzuziehen.

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Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...

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4.0Uninteressant

[...] Dass die alles andere als unbeschwerten Ereignisse der Kids gleich zu Beginn wie irrwitzige Abenteuer anmuten, der Film das Wüten durch Abfall und Mist wie ein lustiges Kinderspiel in Szene setzt, stimmt befremdlich. Als exotische Variation des Oliver-Twist-Stoffes nimmt sich “Slumdog Millionaire” nie tatsächlich Zeit, die Umstände seiner Geschichte zu erforschen: Die schaulustige Schönästhetik jeder noch so erschreckenden Elendsabbildung scheint stets direkt den Wohlfühlsinn des Publikums ankitzeln zu wollen, nie aber begibt sich der Film auf Augenhöhe seiner jungen Helden. Der fast museale Blick auf die Geschichte und ihre Ereignisse wirkt, gemessen am Sujet, dagegen eher geschmacklos und erinnert in mehrfacher Hinsicht an den ebenso blödsinnigen, verharmlosenden und bis aufs Letzte dramaturgisch gebündelten "City of God". [...]

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G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs

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9.0Herausragend

Dass Danny Boyle nach „Trainspotting“ mit „Slumdog Millionär“ wieder einen neuen, weltweiten Hit landen wird, war ebenso klar wie sein Oscar für die Beste Regie. Dazu kamen noch Trophäen für Kamera, Schnitt, Musik, Original-Song, Sound-Schnitt und Drehbuch - kurz: Der Beste Film des letzten Jahres. Dass sich in Indien jetzt kritische Stimmen erheben, der Film würde das Elend ausbeuten oder hätte eine verzerrte Wahrnehmung, solche Trittbrettfahrer gehören zu solchen Erfolgen. Aber man kann sich tatsächlich auch viele Gedanken zum Film machen, wenn die große Begeisterung langsam abklingt.

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Enk: Mental Savage Enk: Mental Savage

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8.0Ausgezeichnet

[...] Eine faszinierende Seite der Globalisierung ist, dass Who wants to be a Millionaire in allen Teilen der Welt gleich aussieht, von den Jingles über die Studiokulisse bis zur Einblendung der Fragen. Nur sitzt statt einem smarten Günter Jauch in Indien ein schmierig-bärtiger Typ auf dem Moderatorenstuhl, zumindest in der Inszenierung von Danny Boyle. [...]

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Chris Tookey: Daily Mail Chris Tookey: Daily Mail

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8.0Ausgezeichnet

Ist es ein großartiger Film? Für mich erreicht er diesen Status nicht. Aber ich kann nicht verstehen, wie irgendjemand leugnen könnte, dass Slumdog Millionär hervorragende, berauschende, inspirierende Unterhaltung ist.

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Mick Lasalle: San Francisco Chronicle Mick Lasalle: San Francisco Chronicle

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5.0Geht so

Es ist fair zu sagen, dass der Film so gut endet, dass es für viele Zuschauer die gesamte Erfahrung ausgleicht. Es hängt alles davon ab, wie man über die schwerfälligen 90 Minuten, die zuvorgegangen sind, denkt.

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aggrotainment

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Er hat recht. Das Ende ist so gut, dass es über das vorher Gesehene hinwegtäuscht.


Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte... Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte...

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4.0Uninteressant

Ein sehr hektischer, lauter, konstruierter, unrealistischer Film. Den wirklichen Slumkindern dieser Welt spielt der Zufall natürlich nicht so glückreich mit, mit einer großzügigen Geldspende wäre ihnen mehr gedient gewesen. Mit acht Oscars ist diese teilweise gar langweilige Sozialromanze weitaus überschätzt.

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TheCorey: MovieMaze

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8.0Ausgezeichnet

Die Schnitte sind hart. Die Farben sind bunt. Die Szenerie lebendig. Aus den Boxen dröhnt indische Musik. Poppige Musik. Jamal (Ayush Mahesh Khedeker) rennt gemeinsam mit seinem großen Bruden Salim (Azharuddin Mohammed Ismail) durch die Slums von Mumbai. Die Stilmittel des Regisseurs Danny Boyle sind hier so offensichtlich, wie vielleicht in keiner der anderen Szenen sonst. Allgegenwärtig sind die Merkmale des Engländers dennoch durch Slumdog Millionaire hindurch.

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Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...

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9.0Herausragend

Über Nacht berühmt und als nächstes großes britisches Regie-Talent gefeiert wurde Danny Boyle nach seinem Zweitlingswerk „Trainspotting“, das zugleich Hauptdarsteller Ewan McGregor zum Star machte. Es folgten „Lebe lieber ungewöhnlich“, „The Beach“ und der fürs Horror-Genre wegweisende „28 Days Later“ sowie zuletzt die wenig erfolgreichen „Millions“ und der Science Fiction-Thriller „Sunshine“, die allesamt beweisen, dass der Boyle sich ungern auf eine Filmgattung festlegen lässt. Und so fügt sich auch sein mit acht Oscars ausgezeichneter „Slumdog Millionär“ nahtlos ein in die Filmografie eines experimentierfreudigen Mannes, der immer wieder angenehm zu überraschen versteht.
Diesmal verschlägt es den Briten nach Indien, genauer gesagt in die Slums von Mumbai, wo Jamal (Dev Patel) nach dem Tod seiner Mutter zusammen mit seinem Bruder Salim (Midhur Mittal) als Waise aufwächst. Boyle begleitet die beiden Straßenkinder beim Heranwachsen, zeigt wie sie sich trickreich gegen Kinderhändler wehren und wie sich die Brüder dabei immer weiter auseinander entwickeln: Während Jamal das Waisenmädchen Latika (Freida Pinto) kennen lernt, um die er sich kümmert und in die er sich später auch verliebt, strebt Salim nach Macht und Reichtum um jeden Preis und driftet dabei zusehends in die Illegalität ab.
Kontrastierend zur Erwachsenwerdung der Brüder schneidet Boyle immer wieder zurück in ein Fernsehstudio, in dem grade die indische Version von „Wer wird Millionär“ aufgezeichnet wird. Dort sitzt auf dem Kandidatenstuhl ebenfalls Jamal und beantwortet eine Frage nach der anderen vollkommen korrekt, bis es für ihn um den Hauptpreis geht, der in Indien bei 20 Millionen Rupien liegt. Parallel dazu existiert noch ein dritter Erzählstrang, in dem Jamal auf einer Polizeistation verhört wird, da sich Kumar Prem, der Moderator von „Wer wird Millionär?“, sicher ist, dass sein Millionen-Kandidat betrügt.
Einem klugen Konzept folgend, entfaltet sich die Story äußerst behutsam, aber dennoch spannend, bis im Finale geschickt alle Fäden zusammen laufen. Dazu wird diese vom Straßenkind-zum-Millionär-Geschichte bewegend und mitreißend erzählt, furios inszeniert, in ungeschminkte und streckenweise krasse Bilder gefasst, mit dem dazu passenden, leicht trashigem India-Pop unterlegt und mit Bollywood-Anleihen garniert. Ein energiegeladener und unterhaltender Kinospaß, mit dem Danny Boyle völlig zu Recht mit Preisen überhäuft wurde.

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Alle Kritiken (32)


Kommentare (294) — Film: Slumdog Millionär


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brucelee76

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Bewertung7.0Sehenswert

Hallo zusammen,

dieser Film ist ein Parade-Beispiel dafür das hochgelobte Filme, auf den zweiten Blick ihre Faszination büßen. Für mich verliert er an Dramatik, Spannung und Tempo. Und somit hat er für mich keinen Wiedererkennungsfaktor, denn man nicht wie bei anderen Filmen, einfach vermisst. Vielleicht liegt es an den Laiendarsteller!?
Abgesehen davon ist es eine bemerkenswerte Leistung von allen und man einen genaueren Einblick von Indien bekommt. Und ja noch etwas die Nase von Jamal stört, dies nur so am Rande.

Mein Fazit: Ein zu dick hochgetragenes modernes Märchen, das trotzdem weis einen mitzureißen. Indien ein Land voller Gegensätze.

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brigerbaerger

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

So muss Unterhaltung! Lange habe ich mich dagegen gesträubt diesen Film anzuschauen. Zu gross war die Angst vor Bollywood, Kitsch, Gesang und regenbogenfarbenen Kleider auf irgendwelchen schneebedeckten Bergen. Und dann kam alles ganz anders. Eine ergreifende Story über zwei Brüder (Jamal und Salim) aus den Slums von Indien. In Rückblenden wird erzählt, wie sich das Leben dieser beiden "Slumdogs" zuerst gemeinsam, später dann einzeln entwickelt hat. Was mich besonders faszinierte waren die Episoden aus Jamals Leben, die ihm halfen seine Kandidatenfragen aus der indischen Version von "Wer wird Millionär?" eine um die andere zu beantworten. "Slumdog Millionaire" beinhaltet Witz (Klos-Szene ziemlich am Anfang des Films - einfach göttlich!), Spannung, Freundschaft, Gewalt, Hass, Liebe... einfach alles was mich in einem Film irgendwie berühren kann - und das ohne kitschig zu wirken. Schlussendlich zeigt der Film auf, dass man im Leben auf zwei Arten etwas erreichen kann: mit Gewalt, Gier, Lügen und Rücksichtslosigkeit (Salim) oder mit Geduld, eisernem Willen und der Wahrheit (Jamal) und: Jeder kann sein Schicksal selber in die Hand nehmen.
Unter anderem 8 Oscars und 4 Golden Globes unterstreichen für mich die Faszination dieses Films und damit meine Wertung zu einem meiner Lieblingsfilme.
Eines sei an dieser Stelle dann doch noch verraten: Der Abspann erfolgt im typisch musikalisch-tänzerischen Bollywood-Stil...

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vanilla

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so und nicht anders, klasse Kommi und völlig zurecht die volle Punktzahl.


Moviegod

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Eine mit 8 Oscars ausgezeichnete indische Variante von "Oliver Twist". Am Anfang hat der Film eine Weile gebraucht, doch dann war ich mittendrin in der packende Reise durch Indien. Mal lustig, mal traurig und immer unheimlich spannend. Der super Soundtrack lenkt dabei zusätzlich die Gefühle des Zuschauers von Szene zu Szene. Wahrlich ein Oscar-Meisterwerk.

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Gi4nn1

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Bewertung0.0Hassfilm

Ernsthaft? 8 Oscars? Omg!

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Chrisetoph

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Nach diesem elaborierten Kommentar sind mir alle Kritikpunkte klar. Aber Hauptsache, der Kommentar gefällt dir selbst.


Deekin

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Bewertung6.0Ganz gut

Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung, welche Wertung für "Slumdog Millionare" mir angemessen erscheint. Die Idee, dass man eine weltweit erfolgreiche Quizshow als Rahmen benutzt, um eine Geschichte über einen grundsätzlich sympathischen Straßenjungen zu erzählen, der gegen alle Widerstände um seine große Liebe kämpft, klingt auf dem Papier eigentlich ganz nett. Desweiteren oszilliert der Film sehr stark zwischen einer einerseits sehr autentisch wirkenden Darstellung von Indien, einschließlich der Slums und Müllberge, und andererseits mit einer sehr märchenhaften Handlung, die mit unglaublichen Zufällen gespickt ist.
Desweiteren bietet der Film in seiner Erzählstruktur ein interessantes Spiel mit Rückblenden und Erinnerungen: Zwar wird Jamals (Dev Patel) Geschichte chronologisch vom Kind bis zum Alter eines jungen Mannes erzählt, doch schieben sich mitunter immer wieder Bilder der erwachsenen Version seines Schwarms Lakita (Freida Pinto) sowie wie Wunschbilder mit ein (etwa wenn es bei einer Quizfrage um Crickett geht und der Film nach einem Close-Up auf Jamals Gesicht eben ein Aufnahme von ihr, wie sie einen Cricket-Schläger schwingt, zeigt). Auch ist der Beginn des Films, in der Jamal noch ein Kind ist, eher eine Collage emotionaler und teilweise traumatischer Szenen (Das Autogramm, der Tod der Mutter etc.), welche als Adrenalin geladene Momente wohl noch das darstellen, an was er sich aus seiner Kindheit noch erinnern kann.
Was als Konzept sehr vielversprechend klingt, hat überall allerdings kleine Probleme. Die Art, wie "Who wants to be a millionaire" zunächst eingeführt und etabliert wird, ist doch sehr knapp geraten. Der Film möchte lieber zeigen, wie Jamal von Polizisten gefoltert und verhört wird, anstatt sich zunächst einmal der Show zu widmen und den erstaunlichen Sachverhalt zu zeigen, wie dieser ungebildete, leicht unbeholfene junge Mann so weit kommt. Abgesehen von Jamal bleiben die Charaktere relativ unterentwickelt und auch scheint der Film viel mehr daran interessiert, sein Setting in möglichst vielen Facetten zu zeigen als sich seinen Figuren zu widmen. Hinzu gesellen sich stellenweise enorme Handlungssprünge, bei denen ich mich immer wieder mal gefragt habe, was denn in der Zwischenzeit alles passiert ist. Aufgrund dessen bleibt dann auch die Love-Story seicht, generisch und einen Hauch zu kitschig. Dramatisch überzeugte "Slumdog Millionaire" mich nicht wirklich. Und schließlich wechselt der Film gelegentlich zur Perspektive von Jamals Bruder Salim (Madhur Mittal), um ein paar erzählerische Lücken zu füllen. Dies ist zwar Geschmackssache, aber ich hätte es besser gefunden, wäre der Film ausschließlich bei der Perspektive seines Protagonisten geblieben und würde sich auf 'seine' Erlebnisse konzentrieren.
Auch das Ende überzeugt nicht wirklich; wenn man bedenkt dass Salim gerade von Gangstern erschossen worden ist und Lakita gewissermaßen auf der Flucht vor einem cholerischen Unterweltboss ist (der im Film zudem kaum mehr Persönlichkeit als die eines misogynen Sandwich-Verächters hat), dann passt dieses zuckerige Happy-End vom Ton her nicht so richtig hinein. An diesem Punkt funktioniert dann auch der Zwiespalt zwischen Realismus und Märchen nicht mehr ideal.

Abgesehen davon sind die Bilder prächtig, stilvoll und... "indisch" und ebenfalls klingt der Soundtrack sehr... hmm.... 'indisch'. Es gibt einige tolle Shots und ich wünschte mir bei einigen der Aufnahmen, dass sie etwas länger als lediglich eine Sekunde im Bild verweilen. Der Schnitt ist an vielen Stellen chaotisch und schnell; selbst wenn man sagen könnte, er fasse damit das chaotische urbane Leben Indiens besser ein, so hätte zumindest ich mich dennoch darüber gefreut, hätte Danny Boyle an einigen Stellen ein wenig das Tempo des Films heruntergefahren. So bleibt es letztendlich bei einem audiovisuell sehr prächtig in Szene gesetzten Film, dessen erzählerischer Ansatz mitunter holprig und dünn daherkommt.

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Frankie Dunn

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Bewertung3.0Schwach

3.0 - ?

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brainchild

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:D Geiler Track! Ich dachte erst, das soll Kollegah sein, aber Farid bitet ja auch ein bisschen Kollegah ;)

"Aaach, geh zur Seite!" Hafti hat schon was. Ich fand's so krass als ich das erste Mal seine richtige Stimme gehört hab. Vorher konnte ich den auch keinen Meter ernst nehmen.

SunDiego geht gaaar nicht. John Webber kannte ich noch nicht. Jetzt kenne ich ihn und: geht gaaar nicht :D

Achja Kaas. So ein lieber Junge :) Kann man eigentlich nicht nicht mögen.

Das Theaterstück ist doch so geil gespielt! Bis auf Marteria, der verkackt da übelst. Aber Celo, ganz groß: "Stupido, was erzählst du mir über Fische!? Robben, Arjen Robben!" :D:D:D

Lance Butters ist einer der wenigen mit nem originellen Flow. Wie der die Wörter teils ins Unendliche zerdehnt, gepaart mit dieser nasalen Arroganz. War aber auch nur eine EP lang gut.

Genetikk sind ne top Kombi, seh ich genauso, auch mit den Texten, dass die leider nicht so mit dem Rest mithalten. Karuzos Flow ist auch sehr distinktiv (wie bei Lance).

Prinz Pi ist mir zu sehr Rapstreber. Hab neulich bei Youtube seinen TV-Total-Auftritt gesehen. Komplett unsympathisch. Seitdem überlege ich ernsthaft ihn zu hassen :D

Hmm, Prezident ist bestimmt ein ziemlich intelligenter Typ, aber irgendwie ist das nicht so meins. Zu deprimierend, vllt sogar hoffnungslos(?). Aber Savas-Disses sind schonmal ne gute Sache :)

Weißer Sand von Cr7z fand ich mal echt gut. Hab den Typ aber nicht mehr verfolgt. Sollte ich vllt doch machen..

Nee, Schweinegrippe fährt mir von Video über Beat bis hin zu den Lyrics zu sehr die Früh-Eminem-Schiene. My Name Is oder The Real Slim Shady waren auch schon nicht grad meine Faves von Em. Und da schließt sich der Kreis doch irgendwie wieder :D


Frankie Dunn

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Ja, und der führt uns zurück zu "Slumdog Millionär" :)


Ener

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Bewertung6.5Ganz gut

Wie die Story-Rädchen ineinander greifen ist wirklich toll. Über alles betrachtet ist der Weg von beispielsweise einem Gump aber doch ansehnlicher, nicht zuletzt fehlt mir für sein Genre etwas der Humor. Mitunter zu ernst geraten.

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Matty

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Bewertung7.5Sehenswert

Mit soviel Vorschusslorbeeren hat es ein Film immer schwer den Anforderungen gerecht zu werden. Bei mir konnte er das Erwartete (8 Pkt.) nicht ganz halten. Trotzdem hinterlässt der Film positives. Die Geschichte wird in den Rückblenden toll erzählt und wird trotz des vorhersehbaren Ende nie langweilig.

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el_presidente87

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Trotz manch doch zu frenetischen Jubels seitens der Kritik bleibt Slumdog Millinär ein sehr geschickt aufgebautes, gekonnt inszeniertes und bewegendes Drama.
Ich schreibe dem Film nun keinen investigativen Wert zu und bestimmte Überblenden hätte ein reduzierterer Einsatz gut getan.
Dennoch: tolle Schauspieler, packende wie interessante Handlung, abwechselnd verstörend wie erheiternde Momente verleihen dem Film die richtige Würze eines auf westliche Gemschmacksnerven getrimmten indischen Gerichts: Würzig, facettenreich und bekömmlich.

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Val Vega

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Bewertung6.5Ganz gut

Mann. „Slumdog Millionär“ ist wohl einer der bekanntesten Filme der letzten Jahre und ganz klar auch einer der Überbewertesten. Obwohl ich Danny Boyle für einen der überragensten Regisseure unserer Zeit halte, finde ich die Filme von ihm, die zu sehr auf ein breites Publikum zugeschnitten sind, bei weitem nicht so gut wie seine unbekannteren Dinger. Er ist für mich ein Genie in Sachen Inszenierung und Storytelling und dieses Genie erkennt man in vielen Szenen auch in „Slumdog Millionär“ mein Problem mit diesem Film ist aber zum Großteil der, dass einfach alles zu schön und sauber ist.

Klar ist der Film ein Märchen, dennoch war mir die Charakterzeichnung, vor allem bei Salim viel zu sprunghaft und unglaubwürdig. In der einen Szene schnappt er Latika, in der anderen lässt er sich abknallen für sie…

Indien wird in vielen Szenen sehr hart und brutal dargestellt. Manche Szenen wie die der Kinderausbeutergangster sind sehr realistisch und schmerzhaft gezeichnet und man möchte am liebsten ausziehen und alle Kinder Indiens aus dieser miserablen Lage befreien. A
nsonsten jedoch wird mir alles viel zu schön dargestellt. Eine nette Bollywoodeinlage am Ende, die kitschige Einblendung am Anfang und Ende. Ich persönlich hätte es auch besser gefunden, wenn die Fragen wie in der Romanvorlage unchronologisch zu seinem Leben passen, da dies weitaus realistischer wäre. Noch dazu ist es doch sehr unwahrscheinlich, dass er sich an die frühesten Episoden seiner Kindheit erinnert.

Ich nehme es niemanden übel, der „Slumdog Millionär“ abfeiert, verstehe aber auch jeden der dieses indische vom Tellerwäscher zum Millionär Märchen hasst. Ich mochte den Film, fand ihn ganz gut und interessant. Nicht mehr und nicht weniger. Kann man gerne mal machen, muss man aber nicht.

Worüber ist WilliamCutting besonders stinkig:
a. Der Film ist viel zu überbewertet.
b. Leute kennen den hier, aber nicht mehr Filme wie „Spiel mir das Lied vom Tod“
c. Zu viele Oscars
d. Menschen glauben jetzt, dass es in Indien doch noch für alle vom leben gefickten Straßenkindern ein Happy-End gibt…

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The Freewheelin Fonda

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Bewertung6.5Ganz gut

Es ist schon ein paar Jahre her, dass ich diesen Film sah und hätte ihn eigentlich doch sehr gut eingestuft.
Ein Liebespaar, was in jungen Jahren getrennt wird, unter schwierigsten Bedingungen ums Überleben kämpfen muss, bis es sich nach Jahren endlich wieder findet aber sich immer noch nicht lieben darf.
Gute Schauspieler, viele schön gestaltete Aufnahmen und viele ergreifende Momente wenn Indiens Slums gezeigt werden.
Aus dem Gedächtnis heraus wäre das wohl ne 7,5 geworden und die miesen Kritiken von einigen Moviepiloten konnte ich nie so Recht verstehen.

Bis heute...
Mein Erdkundelehrer: Wir haben uns ja in letzter Zeit mit Schwellenländern beschäftigt, und da das heute die letzte Stunde vor den Ferien ist gucken wir uns heute einen Film an, der ein extrem kritisches Bild auf die soziale Gerechtigkeit in Indien wirft!

Und ganz so toll war der Film dann irgendwie doch nicht mehr, er gefällt mir immer noch wegen einiger Punkte, die ich eben schon aufgezählt habe und dieses indische Märchen macht ja auch Spaß aber so richtig ansprechen konnte mich diese klischeegeladene "alles wird gut" Geschichte doch nicht!
Das war mir alles zu "Glatt" und auf Hochglanz poliert um 7 Punkte zu vergeben.

,,Der Film ist ja soooo traurig, Jamaal ist ja sooo süß und die Tanzszenen fast so cool wie bei "Step up" und es ist ja sooooo toll, dass es den Leuten in Indien heutzutage Dank der Globalisierung ganz genauso gut geht wie bei uns!"
So ganz stimme ich mit meinen Mitschülern da ja nicht überein ;)

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jacker

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Wie soll man auch Nelson Mandela kennen, wenn der doch nie was mit dem Primark-Konzern zu tun hatte?!


Val Vega

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Stimmt. Ich und Fonda sind viel zu ungerecht.


tripple.sixeightyseven

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Richtig gut zusammengesetzter Film mit toll komponiertem Soundtrack, passender Kulisse, identischen Schauspielern (Jamal, jung und alt), guten Zusammenschnitten und passender Laufzeit von 2 Stunden

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Eponine07

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Bewertung9.5Herausragend

Super Film! Er ist einfach so unglaublich mitreißend! Tolle Story, grandios erzählt und mega spannend! Ich bin wirklich froh den Film gesehen zu haben, weil ich mich eine Zeit lang echt gewährt hab, weil ich dachte, dass wär irgendso ein richtig langweiliger Film aber nein! Der Film ist wirklich richtig gut! Absolut den Oscar verdient!

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gajer1978

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Bewertung6.5Ganz gut

Ganz gut...aber habe natürlich mehr erwartet, nachdem so ein Hype gemacht wurde...aber hat mich weitgehend gut unterhalten...

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omegaVi

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Bewertung4.0Uninteressant

Ich kann den Hype nicht verstehen. Obwohl ich mich normalerweise nicht so schnell langweile, und mir auch gerne mal viel längere Filme anschaue, war die Handlung einfach schwach. Noch dazu war das Ganze überhaupt nicht emotional dargestellt, die Charaktere waren mir komplett egal.

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bigfly500

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ist genau meine meinung


Kohax

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein junger Mann aus den Slums sitzt in der indischen Version von "Wer wird Millionär" vor der Millionenfrage und erzählt davor die Geschichte, wie er es in die Show geschafft hat und wie er auf die Antworten kam.
Ich habe mich gefragt wie man denn gute zwei Stunden mit so einem Thema überhaupt füllen kann. Denn irgendwo muss der Stoff ja herkommen. Doch ich muss sagen, dass dieser Film sehr unterhaltend war.
Die Geschichte ist gut erzählt, spannend und man ist zu keiner Sekunde gelangweilt. Gut, ich muss zugeben, dass die Geschichte stellenweise etwas kitschig für meinen Geschmack war. Aber das ist natürlich wie immer subjektiv.
Der Film lebt zudem von seinem Soundtrack. Die Musik wird immer an den richtigen Stellen eingesetzt und erzeugt eine wunderbare Stimmung.
Die Schauspieler, die für mich alle unbekannt waren, liefern eine respektable Leistung ab und die gewonnen Filmpreise sind aus meiner Sicht gerechtfertigt.
Ein wunderbarer Film, den man sich immer wieder anschauen kann und wodurch man gute Laune bekommt. Empfehlenswert und ein Filmmuss!

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Hueftgold

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Bewertung9.0Herausragend

Slumdog Millionaire ist ein wirklich außergewöhnlicher Film!

Danny Boyle schafft die perfekte Gradwanderung zwischen Heiterkeit und Traurigkeit, Fröhlichkeit und Grausamkeit und bleibt zum Glück fernab vom Kitsch und zeigt eine Liebesgeschichte, die nur das Leben schreiben kann.

Der Film schafft es den Zuschauer überglücklich zu machen, doch schockiert ihn dann wieder in der nächsten Szene. Keiner Frage einige Szenen, scheinen dem einen überaus drastisch vorkommen, doch der Film spiegelt lediglich das wieder, was auch in der Realität passiert! Er zeigt wie skrupellos Leute sind und wie Waffen und Geld Leute verändern. Das Ganze macht er so brilliant, dass es den Zuschauer regelrecht aufwühlt. Von der Machart ist der Film sowas von wunderbar. Jede Frage bei Wer wird Millionär spiegelt eine Episode aus seinem Leben wieder. Einige sind wunderschön,einige sind dreckig düster und unfassbar schrecklich! Dev Patel und Freida Pinto spielen super!

Doch damit der normal Zuschauer nicht allzu abgeschreckt von Indien ist, wird am Ende, nach den ganzen heftigen Bilder von Indien, noch eine schöne Seite gezeigt! Das ganze ist natürlich Ansichtssache, doch auch wenn Bollywood Filme nun nicht gerade meine Lieblingsfilme sind, passt diese Szene wirklich ausserordentlich gut in den Film!
Die Oscars gab es völlig zurecht!

Slumdog Millionär ist ein wunderschönes modernes Kinomärchen! Großartig!

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Hueftgold

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Ach Quark (; Ist doch vollkommen ok dass du den Film nicht so gut fandest. Geschmäcker sind nun mal verschieden


pischti

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Jo, wäre ja auch sonst langweilig wenn alle das gleiche gut finden würden ^^


Mr. Pink

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Bewertung5.5Geht so

Der britische Spielfilm "Slumdog Millionaire" ist:

A: Ein Meisterwerk
B: Eine berührende Underdog-Story
C: Clever konstruiertes Genre-Kino
D: Der überbewerteteste Film 2008

Ich entscheide mich für D und gewinne damit, leider, den Jackpot. Ich finde, "Slumdog Millionaire" ist ganz nett, mehr aber nicht. Der Film sieht auf jeden Fall sehr klasse und ganz nach Danny Boyle aus, flotter Schnitt, gute Kamera, stimmige Musik, das passt alles. Die Lust auf eine Indienreise vergeht einem aber trotzdem schnell, da das Land sich von seiner hässlichsten Seite präsentiert, da es hier jedoch bekanntermaßen um einen Jungen, eben jenen Slumdog, geht, der in Armut aufgewachsen ist, fügt sich das aber gut in die Geschichte ein. Und genau diese ist es, die hier schwächelt. Nicht einmal die Geschichte selbst, es handelt sich um eine typische Underdog-Story mit viel Familien- und Sozialdrama und ein bisschen Liebesgeschichte gibt es auch noch, eigentlich sehr schön, sondern das Drehbuch. 'It is written' lautet eine der Antwortmöglichkeiten auf die am Anfang des Films gestellte Frage über Jamals Leben. Ja, es steht geschrieben. Und obwohl mehr als schlüssig, hätte man das schon ein bisschen besser, weniger aufdringlich schreiben können. Es geht um Glück, Bestimmung, Schicksal. Die Story ist daher natürlich durch und durch konstruiert, was alleine nicht schlimm wäre, würde man es nicht jeden Moment überdeutlich spüren. Spätestens, wenn die Fragen in der Quizshow chronologisch genau den Erlebnissen in Jamals Leben entsprechen, wird ein Teil der Spannung genommen und zumindest mein Seherlebnis etwas getrübt.

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maexndermeister

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Ähhm der Flm soll dir auch nicht einen eventuell angestrebten Urlaub in Indien schmackhaft machen!!!


kobbi88

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Kann aber trotzdem nur ein mittelprächtiger Film sein ;)


CrazyWizard

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Bewertung6.5Ganz gut

Also ja, der Film ist unglaublich konstruiert, wirklich schon nahezu zu viel für mich, auch wenn er eigentlich gut gemacht ist und eine niedliche Idee dahinter steht, aber warum taut der folternde Polizist so plötzlich auf und glaubt Jamal die gesamte Geschichte? Bzw. warum wird Jamal überhaupt so gefoltert? Ob er einen Knopf im Ohr hat, lässt sich ja relativ schnell rausfinden. Naja, also man merkt, dass ich jetzt den Oscar nicht ganz nachvollziehen kann. Das is mir alles etwas zuviel bei der Story, zuviel Schmalz und zuviele Zufälle und unlogische Elemente. Aber die Machart gefällt mir und die sehr jungen Kinderschauspieler haben für ihr Alter ihre Leistung sehr gut vorgeführt!
Ach und ... ganz im Ernst, wer als Abspann hinter so einen Film eine so schrecklich kitschige Bollywood-Kopie mit Flash-Mob-Dance aufm Bahnhof hängt, der sollte eigentlich auch mal zum grimmigen, folternden Polizisten gebracht werden!

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FilmFreeza

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

„This is our destiny.“

Jamal Malik steht vor der alles entscheidenden 20 Millionen Rupien Frage bei Wer wird Millionär. Er ist ein Slumdog. Auf den Straßen Mumbais groß geworden, ein Straßenjunge. Er ist ein Betrüger, er muss es sein. Sein Erfolg bei der TV-Show macht die Behörden stutzig, sodass sie ihn verhören, ihn foltern. Unter physischem, sowie psychischem Druck erzählt Jamal eine Geschichte. Eine Geschichte, die eindrucksvoller nicht sein könnte. Seine Geschichte...

SLUMDOG MILLIONÄR handelt von einer Reise. Einer Reise voller Neid, Missgunst, Egoismus und Gewalt. Einer Reise voll Feinden, Verbrechern und abstoßenden Wesen. Einer Reise voller Gefahren und Intrigen. Es ist eine traurige Reise. SLUMDOG MILLIONÄR ist jedoch genauso eine Reise voller Licht, Hoffnung und Glück. Eine Reise voll Freunden, Liebenden und Geliebten. Eine Reise voller Leidenschaft und Erfolgen. Es ist eine wunderschöne Reise.

SLUMDOG MILLIONÄR schafft im Endeffekt genau das was unzählige Filme versuchen zu erreichen um Mal zu Mal kläglich daran zu scheitern. Danny Boyles oscargekröntes Meistewerk schafft es eine bittersüße Geschichte zu erzählen, die ohne Kitsch oder nervigen Klischees daherkommt, sondern einen ehrlichen und aufrichtigen Eindruck erweckt, die den Zuschauer komplett von sich zu überzeugen weiß. Eine Geschichte, die von Anfang bis Ende zu fesseln weiß, eine interessante Geschichte, eine zauberhafte Geschichte. Ein wahres Märchen.

„Money and women. The reasons for make most mistakes in life.“

Was Danny Boyle hier für eine Regiearbeit hingelegt hat, grenzt an Perfektion und Zauberei. Seine Blicke auf das unpolierte Mumbai wirken authentisch, glaubwürdig und genau das sind sie auch. Die schnelle und wackelige Kameraführung reiht sich perfekt in das Gesamtbild des Streifens ein. Sie unterstreicht die Gefahr, welche das Leben in dieser Gegend mit sich bringt und sorgt somit für eine sinnvolle visuelle Umsetzung.
Ein weiteres großes Plus des Filmes ist sein sensationeller Soundtrack. Die Musik gliedert sich ebenso stimmig in das Projekt ein und beweist Boyles geniales Gespür für solche elementaren Aspekte des Mediums Film. Ein leicht hoppiger Sound trifft hier auf traditionelle orientalische Klänge, wie man sie aus Bollywood kennt.

SLUMDOG MILLIONÄR ist ein Film über Freundschaft, Liebe und Familie. Die Geschichte spiegelt das Leben jedes Einzelnen irgendwo wieder. Der Streifen ist ein einziger Kontrast. Um es etwas abgedroschen zu formulieren ist SLUMDOG MILLIONÄE ein wahres Wechselbad der Gefühle. Auf der einen Seite grausam und schonungslos, auf der anderen Seite einfühlsam und magisch. Der Zuschauer geht diese Reise mit. Er darf sie mitgehen, er will sie mitgehen. Boyle möchte, dass er sie mitgeht. Von dieser Intention getrieben eröffnet er dem Publikum einen ungewöhnlichen und detaillierten Einblick in das Leben, die Zustände einer scheinbar anderen Welt.

Dev Patel, Freida Quinto und Madhur Mittal geben ein fokussiertes und funktionierendes Dreiergespann ab. Herausragendes Schauspiel jedoch ist hier nicht erkennbar. Alle beteiligten Darsteller geben eine konzentrierte und solide Leistung ab, ohne jedoch Lichtblicke oder Höhepunkte zu kreieren. Der Star des Streifens ist somit nicht der Hauptdarsteller oder der Nebendarsteller. Nein, es ist ganz klar der Regissuer Danny Boyle und seine perfekte Inszenierung eines orientalischen Traums.

Der Ablauf und die Erzählweise der Geschichte sind sehr interessant und spannend gestaltet. Die Rückblenden in die Vergangenheit der drei Hauptfiguren, der Schwenk zurück ins Studio der TV-Show, der Abstecher in das Polizeirevier. Es ist perfekt. Danny Boyle hat eine perfekte Arbeit geleistet. Wann immer das der Fall ist, entsteht etwas ganz großes. Das ist Schicksal.

„I will never forgive you!“

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