Slumdog Millionär

Slumdog Millionaire (2008), US/GB
Laufzeit 120 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 19.03.2009

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7.8 Kritiker
74 Bewertungen
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7.5 Community
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von Danny Boyle, mit Anil Kapoor und Dev Patel

Jamal K. Malik (Dev Patel) steht kurz davor in der indischen Variante von “Wer wird Millionär?” den großen Preis zu gewinnen. Doch der aus ärmsten Verhältnissen stammende Slumdog erscheint den Verantwortlichen verdächtig – wie kann ein einfacher Chaiwalla – zu Deutsch etwa Teejunge – Fragen aus den verschiedensten Wissenbereichen beantworten? Jamal hat darauf eine einfache Antwort: Es ist Schicksal. Sein ganzes, hartes Leben hat ihn darauf vorbereitet, zum Slumdog Millionär zu werden – und mit seiner großen Liebe Latika zusammenzukommen.

Hintergrund & Infos zu Slumdog Millionär*
Der Publikumsliebling Slumdog Millionär von Danny Boyle war vor seinem Siegeszug durch die Kinosäle, der ihn vom bejubelten Festivalhit zum finanziellen Megaerfolg werden ließ, kurz davor direkt auf DVD veröffentlicht zu werden. Als die, auf Art-House Filme spezialisierte, Produktionsfirma Warner Independent Pictures im Jahr 2008 die Pforten schließen musste, gingen ihre Projekte allesamt an die Mutterfirma Warner Brothers. Hier wurden schnell Zweifel laut, ob es sich bei Slumdog Millionär überhaupt um einen kommerziellen Film handele. Deswegen wurden 50 Prozent der Anteile des Filmes an Fox Searchlight Entertainment verkauft, damit diese sich den Verleih von Slumdog Millionär mit Warner teile und die Verlustchancen verringere. Die zweifelnden Verantwortlichen bei Warner dürften sich gründlich gewundert haben, als Slumdog Millionär nicht nur neun Oscars gewann, sondern auch weltweit über 340 Millionen Dollar einspielte – gar nicht übel für einen Film mit einem Budget von 15 Millionen Dollar. Nicht ganz so erfolgreich war Slumdog Millionär hingegen in Indien. So blieb er bei seinem Erscheinen deutlich hinter dem Einspiel heimischer Bollywoodfilmen zurück, die im selben Zeitraum anliefen. Einige Analysten machten dafür die eher europäische Machart und Mentalität des Filmes verantwortlich. (KJ)

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Cast & Crew


Kritiken (31) — Film: Slumdog Millionär

SoulReaver: CinemaForever

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4.0Uninteressant

[...] Boyles Inszenierung ist aber dennoch überdurchschnittlich und schafft es, den Zuschauer vor der totalen Langeweile zu bewahren und doch phasenweise zu unterhalten, wenn auch nicht gerade auf hohem Niveau. Quasi wie der berühmte rote Faden, der sich langsam durch den Film schlängelt, dabei aber die ganze Zeit von einer stumpfen Schere bearbeitet wird und ordentlich ins Wanken gerät, aber nie ganz durchreißt. Der Zuschauer wird hier einfach viel zu oft durch die genannten Schlaglöcher ausgebremst und 'Slumdog Millionär' schafft es so nie, richtig zu fesseln. Das liegt natürlich auch noch daran, dass der Film sich einfach nicht entscheiden kann, was er eigentlich will. Harter Straßenfilm? Gesellschaftskritik an indischen Umständen? Oder eben süße Lovestory? Von allem ein bisschen und von allem zu wenig. Schlussendlich ist der Film einfach zu glatt, nicht ehrlich genug mit sich selbst und der unnötige Kitsch wiegt zu schwer. Dazu schleichen sich noch einige Längen ein und der eh schon geschwächte Gesamteindruck, fällt noch enttäuschender aus. Schade, von einem Boyle Film, erwarte ich eigentlich immer viel. Zum Glück fand er zwei Jahre später mit '127 Hours' zurück in die Spur. [...]

Kritik im Original 25 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 20 Antworten

Edward Nigma

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Ein Traum von einem Film kann ich da nur sagen!


SoulReaver

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@Stu Nurn bisschen :D
@Sepf Danke :)


Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders

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10.0Lieblingsfilm

“Slumdog Millionär” ist vielleicht der Film des Jahres 2009. Selten hat ein Film für mich so verdient bei der Oscarverleihung abgeräumt, wie dieses Glanzstück von Danny Boyle. “Slumdog Millionär” ist anspruchsvolle Unterhaltung, die Spaß macht. Unbedingt ansehen!

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Janus Winter

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ich machs nicht.


A-Wax

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ich auch nicht


Hitmanski: It's just a film, Reihe Sie...

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5.0Geht so

Die Zeiten als Oscar-Gewinne für reine Qualität standen sind schon lange vorbei; noch dazu gewarnt von den allzu lobhudelnden Feuilleton-Reviews in all den vertrauenswürdigen deutschen Tageszeitungen, habe ich mich ja lange Zeit um "Slumdog Millionaire" herumgedrückt. Und was soll ich sagen - meine erste Intuition hat sich größtenteils bewahrheitet. "Slumdog Millionaire" kommt daher wie der wahrgewordene Traum von Lehrerehepaaren und ähnlichen Auswüchsen des vermeintlich weltoffenen Bildungsbürgertums.
Boyles Werk verkauft sich über weite Strecken anbiedernd wie eine geführte Touri-Fahrt im kugelsicheren Kleinbus durch die Slums und Townships dieser Welt: Ein klein bisschen Arthouse-Look, ein klein wenig Exotik, ein klein wenig politische Bewusstseinsschärfung - und bevor es wirklich fies wird, ist man auch schon wieder weg. Ghetto-Leben in Indien ist nicht gerade der Bringer, aber doch auch der Ausgangspunkt für exotische Abenteuer im Huckleberry-Finn-Stil…

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Sigmund

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Treffend und gut geschrieben.


Schoko Bär

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@ cineast: bin deiner meinung...


Khitos: Kälte Reich

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8.0Ausgezeichnet

Am Ende fragt man sich wohl wirklich, wie denn Jamal so viel Wissen erlangen konnte. Er hat tatsächlich viel erleben müssen, um genau da zu sein wo er nun steht, jedoch ist dieses Leben sehr konstruiert gewesen, maßgeschneidert auf die 15 Fragen im Spiel um die Millionen. Wenn man dem Film diese kleine Sache noch verzeihen kann wird man mit einem Lächeln dastehen sobald der Abspann beginnt. Slumdog Millionaire ist zwar wirklich ein konstruierter, sogar ein klischeebeladener, dafür aber ein schöner Traum.

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Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

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6.0Ganz gut

Danny Boyle hätte mit „Slumdog Millionaire“ ein Märchen drehen sollen, oder aber eben eine kritische Sozialstudie.Wenn, dann aber bitte mit Biss. So aber ist es in Märchen geworden, das sich die gesellschaftlichen Probleme zum ästhetisierten narrativen Instrument macht, jedoch bar jeglicher Relevanz ist. „Slumdog Millionaire“ hätte bedeutend besser sein können, wenn er sich auf seine märchenhafte Geschichte fokussiert hätte, ohne jegliche (in diesem Kontext entbehrliche) Sozialkritik, die der Film sowieso nicht sonderlich ernst gemeint, so dass der gewollte Mix aus Feelgoodmovie und Sozialdrama nicht funktioniert. Dabei hat der Film ansonsten alles, was es braucht: Sympathische Darsteller, eine knackige musikalische Untermalung, tolle Bilder die Geschichte vom Tellerwäscher zum Millionär, sowie die große, unsterbliche Liebe. Der richtige Film zur richtigen Zeit: Märchen oder Gesellschaftskritik, das wären die beiden Optionen für „Slumdog Millionaire“ gewesen. Doch Beides zugleich, nein, das funktioniert nicht.

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Christian H.

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Seit wann sind Oscars ein verlässlicher Maßstab? ;-)


abalahamma

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"Seit wann sind Oscars ein verlässlicher Maßstab? ;-)"

wohl wahr!


Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...

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8.5Ausgezeichnet

Kaum einer unter den großen Regisseuren ist so vielseitig wie Danny Boyle, der sich zwischen Drogen-Groteske ("Trainspotting"), Aussteiger-Abenteuer ("The Beach") und Zombie-Schocker ("28 Days Later") im Laufe der Jahre durch sämtliche Genres gefilmt hat, ohne sich festzulegen. Mit "Slumdog Millionär" setzt der Brite nochmals einen drauf.

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CineKie: CineKie.de

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9.0Herausragend

Trotz teils drastischer Bilder wunderschönes Märchen, dass einen wieder an die eine wahre Liebe und, bedingt dadurch, dass jedes noch so schreckliche Ereignis Jamal einen Schritt näher an sein Ziel führt, vor allem an das Schicksal glauben lässt. Inszenatorisch nahezu perfekt, beweist Danny Boyle eindrucksvoll, dass es kein großes Budget bedarf, um einen tollen Film zu drehen.

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Kaltduscher: MoviezKult.de

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9.5Herausragend

[...]Slumdog Millionär ist ein starker Film, ein Film, der die Gradwanderung zwischen Entertainment und „Ghetto-Sight-Seeing“ perfekt meistert. Slumdog Millionär ist auch ein Film, der mit seiner positiven Art und Weise mitten ins Mark einer von wirtschaftlichen, sozialen und politischen Krisen erschütterten westlichen Welt trifft. Vielleicht ist Slumdog Millionär in diesen Zeit gerade deshalb so ein Ausnahmefilm und vielleicht ist das auch ein Grund dafür, warum der Film letztlich so viele Preise abräumen konnte.[...]

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Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung

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8.5Ausgezeichnet

Sicherlich ist "Slumdog Millionär" nicht perfekt, dazu fehlt es den meisten Figuren an Vielschichtigkeit und die Dramaturgie ist viel zu durchsichtig, um wirklich Spannung zu entwickeln. Doch wie Boyle hier ganz unterschiedliche Genres ineinander fließen lässt und all das mit Dynamik, mitreißendem Tempo und hingebungsvollen Darstellern/innen inszeniert, lässt die Schwächen fast vergessen. Sein Film ist ein direktes Sozial- und spannungsreiches Bruderdrama ebenso wie eine anrührende Love-Story, die beiläufig ein Porträt Mumbais zeichnet – dieser Stadt, wo nicht nur fast die Hälfte der Bevölkerung in den Slums lebt, sondern auch das boomende Indien zwischen Callcentern, neuen Bürohäusern und einer immer weiter wachsenden Mittelschicht deutlich sichtbar ist. Vor allem aber verkauft dieses moderne Märchen aus der Wirklichkeit dabei einen Traum von Hoffnung darauf, dass mit Beharrlichkeit und Glück doch alles gut wird. Vielleicht liegt der globale Erfolg von "Slumdog Millionär" genau in diesem Trost für schwierige Zeiten.

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E. Knörer: taz, perlentaucher, cargo-film E. Knörer: taz, perlentaucher, cargo-film

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4.0Uninteressant

Alles an "Slumdog Millionär" ist Berechnung. Jedes Moment echten Interesses am Gegenstand - den sozialen Verhältnissen des indischen Subkontinents - ist scharf gegenkalkuliert mit Attraktionsmomenten. In Wahrheit entwertet sich der Film moralisch wie ästhetisch immerzu selbst. Immerhin hat nun, wer sich fürs Zustandebringen eines globalen Erfolgsprodukts interessiert, das elendstouristischen Pseudo-Realismus unterhaltsam als weltpolitische Gewissensberuhigung verkauft, ein aufschlussreiches Anschauungsobjekt.

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Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost

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9.0Herausragend

Es war der raffinierte Dreh des indischen Diplomaten Vikas Swarup, der die Romanvorlage „Rupien, Rupien!“ schrieb, das starre TV-Format als dramaturgisches Prinzip für ein äußerst bewegtes Leben zu nutzen. Es war ein mindestens ebenso raffinierter Dreh von Regisseur Danny Boyle, für die Verfilmung das Bollywood-Kino mit seinen eigenen Waffen zu schlagen.
Er übernahm die Farben, die Musik, den Rhythmus, die Lebensfreude. Aber er drehte eben nicht im Studio eine exotisch-eskapistische Mär, die sich in eine heile Welt träumt. Er zeigt stattdessen ein zwar ironisch gebrochenes, aber doch knallhartes Sozialdrama über den Moloch Indien, der sich zwar gerade rasant zu einer Industrienation entwickelt, aber dabei die Verlierer ignoriert – und die Slums plattwalzt, um dort neue Geschäftsviertel hochzuziehen.

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Mr Vincent Vega: Fünf Filmfreunde, gamona, D...

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4.0Uninteressant

[...] Dass die alles andere als unbeschwerten Ereignisse der Kids gleich zu Beginn wie irrwitzige Abenteuer anmuten, der Film das Wüten durch Abfall und Mist wie ein lustiges Kinderspiel in Szene setzt, stimmt befremdlich. Als exotische Variation des Oliver-Twist-Stoffes nimmt sich “Slumdog Millionaire” nie tatsächlich Zeit, die Umstände seiner Geschichte zu erforschen: Die schaulustige Schönästhetik jeder noch so erschreckenden Elendsabbildung scheint stets direkt den Wohlfühlsinn des Publikums ankitzeln zu wollen, nie aber begibt sich der Film auf Augenhöhe seiner jungen Helden. Der fast museale Blick auf die Geschichte und ihre Ereignisse wirkt, gemessen am Sujet, dagegen eher geschmacklos und erinnert in mehrfacher Hinsicht an den ebenso blödsinnigen, verharmlosenden und bis aufs Letzte dramaturgisch gebündelten "City of God". [...]

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G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs

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9.0Herausragend

Dass Danny Boyle nach „Trainspotting“ mit „Slumdog Millionär“ wieder einen neuen, weltweiten Hit landen wird, war ebenso klar wie sein Oscar für die Beste Regie. Dazu kamen noch Trophäen für Kamera, Schnitt, Musik, Original-Song, Sound-Schnitt und Drehbuch - kurz: Der Beste Film des letzten Jahres. Dass sich in Indien jetzt kritische Stimmen erheben, der Film würde das Elend ausbeuten oder hätte eine verzerrte Wahrnehmung, solche Trittbrettfahrer gehören zu solchen Erfolgen. Aber man kann sich tatsächlich auch viele Gedanken zum Film machen, wenn die große Begeisterung langsam abklingt.

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Enk: Mental Savage Enk: Mental Savage

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8.0Ausgezeichnet

[...] Eine faszinierende Seite der Globalisierung ist, dass Who wants to be a Millionaire in allen Teilen der Welt gleich aussieht, von den Jingles über die Studiokulisse bis zur Einblendung der Fragen. Nur sitzt statt einem smarten Günter Jauch in Indien ein schmierig-bärtiger Typ auf dem Moderatorenstuhl, zumindest in der Inszenierung von Danny Boyle. [...]

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Chris Tookey: Daily Mail Chris Tookey: Daily Mail

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8.0Ausgezeichnet

Ist es ein großartiger Film? Für mich erreicht er diesen Status nicht. Aber ich kann nicht verstehen, wie irgendjemand leugnen könnte, dass Slumdog Millionär hervorragende, berauschende, inspirierende Unterhaltung ist.

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Mick Lasalle: San Francisco Chronicle Mick Lasalle: San Francisco Chronicle

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5.0Geht so

Es ist fair zu sagen, dass der Film so gut endet, dass es für viele Zuschauer die gesamte Erfahrung ausgleicht. Es hängt alles davon ab, wie man über die schwerfälligen 90 Minuten, die zuvorgegangen sind, denkt.

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aggrotainment

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Er hat recht. Das Ende ist so gut, dass es über das vorher Gesehene hinwegtäuscht.


Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte... Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte...

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4.0Uninteressant

Ein sehr hektischer, lauter, konstruierter, unrealistischer Film. Den wirklichen Slumkindern dieser Welt spielt der Zufall natürlich nicht so glückreich mit, mit einer großzügigen Geldspende wäre ihnen mehr gedient gewesen. Mit acht Oscars ist diese teilweise gar langweilige Sozialromanze weitaus überschätzt.

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TheCorey: MovieMaze

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8.0Ausgezeichnet

Die Schnitte sind hart. Die Farben sind bunt. Die Szenerie lebendig. Aus den Boxen dröhnt indische Musik. Poppige Musik. Jamal (Ayush Mahesh Khedeker) rennt gemeinsam mit seinem großen Bruden Salim (Azharuddin Mohammed Ismail) durch die Slums von Mumbai. Die Stilmittel des Regisseurs Danny Boyle sind hier so offensichtlich, wie vielleicht in keiner der anderen Szenen sonst. Allgegenwärtig sind die Merkmale des Engländers dennoch durch Slumdog Millionaire hindurch.

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Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...

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9.0Herausragend

Über Nacht berühmt und als nächstes großes britisches Regie-Talent gefeiert wurde Danny Boyle nach seinem Zweitlingswerk „Trainspotting“, das zugleich Hauptdarsteller Ewan McGregor zum Star machte. Es folgten „Lebe lieber ungewöhnlich“, „The Beach“ und der fürs Horror-Genre wegweisende „28 Days Later“ sowie zuletzt die wenig erfolgreichen „Millions“ und der Science Fiction-Thriller „Sunshine“, die allesamt beweisen, dass der Boyle sich ungern auf eine Filmgattung festlegen lässt. Und so fügt sich auch sein mit acht Oscars ausgezeichneter „Slumdog Millionär“ nahtlos ein in die Filmografie eines experimentierfreudigen Mannes, der immer wieder angenehm zu überraschen versteht.
Diesmal verschlägt es den Briten nach Indien, genauer gesagt in die Slums von Mumbai, wo Jamal (Dev Patel) nach dem Tod seiner Mutter zusammen mit seinem Bruder Salim (Midhur Mittal) als Waise aufwächst. Boyle begleitet die beiden Straßenkinder beim Heranwachsen, zeigt…

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ChristiansFoyer: http://christiansfoyer.de/

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9.0Herausragend

[...]Audiovisell ist der Film hervorragend gelungen. Die musikalische Untermalung veredelt die emotionalen und dramatischen Momente. In ausgewogenem Wechsel zwischen Nah- und Panoramaaufnahmen, kombiniert mit mal ruhiger, mal rasender Schnitttechnik, findet Boyle eine tolle optische Umsetzung. In den Slums von Mumbai werden die Protagonisten wie durch Hauptschlagadern gepumpt, die Stadt wird zur pulsierenden organischen Materie. Ein näheres Erleben würde wohl nur eine Urlaubsreise bieten. Dennoch, um noch eimal den Vergleich zu ‚City of God‘ zu ziehen: dessen brachiale Virtuosität erreicht ‚Slumdog Millionaire‘ nicht ganz, kommt mit ein, zwei motivischen Wiederholungen sogar etwas ins Schleppen. Aber das hindert den Film nicht ernsthaft am Entfesseln seiner Bilderflut.[...]

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Alle Kritiken (31)


Kommentare (249) — Film: Slumdog Millionär

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kinogaengerin

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Bewertung6.0Ganz gut

Was erwartet man von einem Film, der satte acht Oscars abgeräumt hat? Einen Knaller? Ein innovatives Filmerlebnis? Oder doch nur ein Liebes-Gedöns-Einerlei? Im Fall von 'Slumdog Millionär' lautet die Antwort wohl: Von jedem etwas. Lange habe ich mich vor dem Film gedrückt, aber immerhin war er nicht so übel, wie vorher gedacht. Abseits von 'Wer wird Millionär' und 'Wo ist eigentlich Latika?' bietet der Film eine recht brauchbare Geschichte über zwei Brüder, die im Dreck aufwachsen, die zu früh ihre Mutter verlieren und die jede Menge durchmachen müssen, bis sie am Ende ein eigenes Leben führen können. Doch auch dieses Leben ist nicht unbedingt rosig, sondern birgt Gefahren und Tücken. Danny Boyle kombiniert geschickt verschiedene Szenerien, Rückblenden und Erzählstränge miteinander, so dass der Film größtenteils spannend bleibt. Dennoch ist 'Slumdog Millionär' für mich nicht das gefeierte Meisterwerk, nicht der beste Film, allenfalls ein guter Streifen.

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LowRidah

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Bewertung3.0Schwach

bin eher mäßig beeindruckt von dem Film, obwohl die Vorhersage für mich hier um einiges besser war.
Da teile ich wohl die Auffassung von Warner Pictures... :)

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Teezy123

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Bewertung3.0Schwach

Leider bei weitem nicht so gut wie erwartet und die Oscars kann der Film eigentlich nur durch Bestechungsgelder erhalten haben.
Die Story ist nett... aber das wars auch.
3 Punkte gebe ich dem Film, weil er zeigt, wie groß die Kluft zwischen arm und reich in Indien wirklich ist.
Denn das wird in Bollywoodfilmen ja meist nur zu gern verzerrt dargestellt.
Andererseits wird das Thema Kinderhandel widerum doch sehr verniedlicht... wo da die Oscars herkommen sollen, wird mir wohl ein ewiges Rätsel bleiben.
Der Film hat nicht wirklich viel zu bieten und dafür, dass der Regisseur bei einem eigentlich ernsten Film am Ende doch noch ne Bollywood-Tanzeinlage reingeknallt hat, müsste man ihm bis ans Lebensende in den Arsch treten, ganz besonders weil das Thema Kinderhandel oftmals im Mittelpunkt steht...
Fazit: Nix Besonderes, meist unrealistisch und mit bitterem Beigeschmack

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SoulReaver

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Jep, riesen Enttäuschung.


totox

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Bewertung6.0Ganz gut

Die brutale, realistisch anmutende Darstellung des indischen Slumlebens und Kriminellen-Milieus (der große Plus-Punkt des Films) dient leider nur als Hintergrund für ein Märchen nach dem Motto "Wer immer redlich, bescheiden und fleißig ist, der wird am Ende triumphieren" oder "Die Letzten werden die Ersten sein". Für meinen Geschmack ist das einfach zu kitschig und unglaubwürdig.

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sachsenkrieger

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Bewertung5.0Geht so

Irgendwie ein schöner Film, aber das ganze Drumherum hat doch einen bitteren Nachgeschmack hinterlassen und den Film ad absurdum gestellt.

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sandie16

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein toller Film über ein beeindruckendes Land!
Der Film zeigt sehr gut die dunkle Seite Indiens, aber auch eben nur diese.
Er ist einprägend, interessant und spannend.
Bevor man nach Indien geht, sollte man sich diesen Film auf jedenfall mal anschauen, aber sich davon auch nicht einschüchtern lassen.
Denn ich war in Indien, und es hat so viele Seiten, die jeder für sich entdecken muss.

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LisaCobain

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Was diesen Film angeht, wird vieles erst dann verständlich, wenn man selbst in Indien war.
Ich habe ihn ein paar Jahre zuvor gesehen und eher als teils der Dramaturgie wegen überspitzte Fiktion wahrgenommen. Inzwischen weiß ich, dass auch viel Wahres dahinter steckt.

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LokisSon

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Bewertung6.0Ganz gut

Underdog-Märchen trifft auf Sozialrealismus? Bei der ästhetisierten Inszenierung wohl eher Sozialdrama. Wobei auch das nicht passt, denn das hübsch gefilmte Märchen mit der tollen Musikunterlegung braucht seine Slums nur damit der Held Ketten hat, die er sprengen kann – es ist eben nur Mittel zum Zweck. Dementsprechend wird viel Brisanz der Buchvorlage geglättet, dafür die Beziehungskonstellation dramatisiert und die Liebesgeschichte aufgeblasen. Der Held braucht eben seine passive Prinzessin, Intrigen und seine Antagonisten. Ein klares Ziel eben, warum er sich auf die Reise des Helden begibt und natürlich Hindernisse an denen er wachsen muss.
Man mag schon gemerkt haben, dass ich nicht unbedingt glücklich bin, welche Richtung hier eingeschlagen wurde.
Doch zu den positiven Aspekten. Wie oben schon angedeutet, ist das alles toll anzuschauen und auch anzuhören, denn Anthony Dod Mantle und A. R. Rahman liefern hier einfach sehr gute Arbeit ab. Vor allem die erste Hälfte des Films bietet grandiose Bilder, egal ob jetzt Latika im Regen oder die Brüder auf dem Zug.
Leider kann das nicht über die volle Spielfilmlänge überzeugen. Die Protagonisten sind einfach zu farblos und die Episoden zu konstruiert, um wirklich an der schlichten Story hängen zu bleiben.
So schweife ich hin und wieder ab, lasse mich von den Bildern und dem Soundtrack berieseln, bevor mir das märchenhafte Ende dann doch wieder ein versöhnliches Lächeln auf die Lippen zaubert.

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fkfilmkritik

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Bewertung3.0Schwach

In Danny Boyles "Slumdog Millionär" wird all das (bis auf den Kinderhandel (auf tragisch bezogen)) überblendet, was diesen Ort so tragisch, aber auch schön macht mit Hollywood-Flair überblendet. Das muss ja nicht direkt gleich als Schwäche angesehen werden, doch wenn wenn Slums als Kinderspielplatz und Geld in Indien machen so dargestellt wird, als gäbe es nichts leichteres auf der Welt, wird es allmählich zuviel. Vollkommen unnötig und albern wirkt auch die Außenseiter-Rolle, in die die Hauptfigur Jamal gesetzt wird. Als ob sich die Medien nicht daran aufgeilen würden. Das ist für die ein gefundenes Fressen. Ne, es werden sofort die rüpelhafte Polizei beordert, da ein "Slumdog" so etwas ja gar nicht wissen kann. Bei der Szene, wie er da die ganze Zeit geschlagen und geschockt wird, fragt man sich auch, was das mit einem "Feel-Good-Film" zutun hat. Aber diesem Ruf scheint "Slumdog Millionär" nur zu verfolgen, wenn es durch die Slums und weiter geht. Generell sollte man solche "Feel-Good-Filme" nicht in Slums drehen, sondern damit einfach in Hollywood bleiben. Dann kriegt man vielleicht weniger Aufmerksamkeit, wird aber auch nicht gezwungen gewisse Dinge so zu zeigen, wie sie sind, was hier gar kein bisschen gewagt wird. Es ist ein Märchen, aber auch Märchen haben den Anspruch nachdenklich zu stimmen. Doch die ist nur ein naives Kapitel über den schnellen Weg zum Millionär, welcher ja so direkt vorbestimmt ist. Es ist Schicksal. Es ist alles Schicksal und umso mehr man zuvor ertragen musste, desto mehr wird man später dafür zurückbekommen. Die Liebesgeschichte gibt einem dabei auch wenig, da einem kaum etwas über die Charaktere geschildert wird. Punkten tut der Film aber mit einem fantastischem Soundtrack und einer inhaltlich nicht unklugen Struktur. An der Umsetzung und Aussage hapert´s leider zu sehr für meinen Geschmack!

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der cineast

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Ist schon ziemlich kotzig. Samourai sag mal ehrlich: Authentisch? Was ist daran authentisch. Totale Hollywood Idealisierung, im schlechten noch die Schönheit finden und bloß nicht so viel darüber nachdenken. Der Film ist an keinem Wirklichkeitsbild interessiert, er nutzt nur die Dinge in Jamals Leben um seine Schauplätze zu besitzen. Dann schlussendlich ist ihm das alles, was er vorher vielleicht angeprangert hat, egal. Hauptsache die Liebe wird gefunden. Das Danny Power hat wissen wir ja eh schon.


der cineast

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Entertainment eben.


moviee

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Hier lese ich, der Film sei "hoffnungslos überschätzt", dort lese ich er sei "der größte Irrtum des Filmjahres 2008" gewesen, selbst von einem "schlechteren Bollywooddrama" ist die Rede, wenn ich mich durch die Kommentare auf Moviepilot und anderen Plattformen klicke. Ein Film spaltet die Nation? Eher nicht, denn die negativen Kritiken sind glücklicherweise deutlich in der Unterzahl und somit eher der Kategorie "Ausnahmen" zuzuordnen.
"Slumdog Millionär"- übersetzt soviel wie "Müllkippenbewohner" oder wörtlich "Elendsviertelhund" ist ein wundervolles und herzerfrischendes Jugenddrama, das man nur schwer mit Worten beschreiben kann. Erschreckend zeigt der Film Mumbais wahres Gesicht, durch Elendsviertel wie hier Dharavi gekennzeichnet. So stand "Slumdog Millionär" in Indien vor einigen Jahren immens in der Kritik, denn man wollte nichts auf seine überfüllte Hafenstadt kommen lassen.
Die vielen Oscars, die vielen Golden Globes, die vielen Europäischen Filmpreise und die vielen Britishen Independent Film Awards hat sich diese berührende und enorm packende Literaturverfilmung wahnsinnig hart erarbeitet. Regisseur Danny Boyle hat mit "Slumdog Millionär" ein wahnsinnig berührendes und emotionales Filmdrama geschaffen, dass vor dem Hintergrund der Millionenfrage in einer indischen Quizshow, vor dem Hintergrund einer oft recht traurigen Lebensgeschichte und vor dem Hintergrund einer ganz großen Liebe sich nie in zu vielen Details verliert und mit der Bezeichnung "Mit-Größtes Filmjuwel des Jahres 2008" meine Antwort auf die negativen Kritiken darstellen soll.

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FilmFreeza

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Ja ich habe ihn mir bevor er im TV kam auf DvD geholt, deshalb wollte ich ihn mir nicht im Fernsehen angeschaut, hauptsächlich, also ja der wird selbstverständlich noch gesichtet :)


moviee

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Unbedingt. :) Bin gespannt auf deine Punktzahl.


maestro10

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Bewertung7.0Sehenswert

Guter Film, jedoch hatte ich mir anhand der gewonnenen Oscars und Kritiken etwas mehr erwartet. Der letzte Kick blieb einfach aus.
Super Bilder über das Leben in den Indischen Slums. Die Rollen super besetzt und genauso überzeugend und real gespielt. Der Film unterhält gut, jedoch fand ich ihn jetzt nicht so überragend. Einmal geschaut und schnell wieder vergessen....

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NipaahNeko

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Sehr sehr schöner Film. Indiens Slums schön aufgefangen in ungeschönten Bildern. Natürlich eine etwas kitschige, aber dennoch sehr fesselnde und wunderbare Geschichte. Ein Film den man gesehen haben sollte.
Schön finde ich es ja, dass im letzten Jahr 2011 wirklich so eine Geschichte passiert ist - also das ein Slumdog umgerechnet wirklich eine Million Euro bei der Show gewonnen hat, und das obwohl er noch nicht mal einen Frenseher zu Hause hatte. Solche Geschichten schreibt echt nur das reale Leben. :)

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TheNumber

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Meine Skepsis ist sehr schnell verflogen. Danny Boyles (zurecht) oscarprämiertes Drama erzählt eine Geschichte, die den Zuschauer trotzdem fesselt und wirklich mitfiebern lässt. Das episodische Storytelling hat mir ziemlich gut gefallen und die Handlung ist stringent und spannend. Man entwickelt wirklich Mitgefühl für Jamal. Auch wenn der Film am Anfang viel Elend zeigt, ist er doch ein lebensbejahender Film. Sollte man sich mal ansehen, Aufsteigerdrama von Danny Boyle, bei dem man nicht viel falsch machen kann, kommt aber meiner Meinung nach nicht ganz an City of God ran ...

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Tobe Berg

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Bewertung7.5Sehenswert

Nach nochmaligen schauen (mittlerweile zum dritten mal), muß ich sagen, dass mir der Film doch ganz gut gefällt. Das liegt aber nicht an der Story, die ich für zu übertrieben und an vielen Stellen unglaubwürdig und vorhersehbar halte, sondern an den wunderschönen und voralem ungeschöhnten Bildern Indiens und Mumbais. Daher bleibt mir nichts anderes übrig, als zu behaupten, dass "Slumdog millionär" ein wirklich sehr schöner Film ist, der durch seine Bilder und die sympatischen Schauspieler lebt. Allerdings kann ich den Hype um dieses Werk bis heute nicht nachvollziehen!

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CJ1203

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Bewertung7.0Sehenswert

"Slumdog Millionär" ist ein amerikanischer Traum in wirtschaftlich schlechten Zeiten, der aufgrund seiner bis zum äußersten Bogen strapazierten "Vom Tellerwäscher (oder Schuhputzer?) zum Millionär"-Geschichte das Herz jedes Liberalisten höher schlägen lässt.
Andererseits ist der Film aber auch ein gelungener Einblick in den indischen Alltag, ein Film mit Witz, Tanz und Tempo. Und die schauspielerischen Leistungen müssen bei solch einem Hochkaräter ohnehin berücksichtigt werden, denn auch wenn sich die Handlung gegen Ende hin als sehr konstruiert herausstellt, ist die Geschichte dank der sympathischen Charaktere doch herzerwärmend und schlichtweg schön. Dennoch - für mich ein wenig zu sehr von Kitsch überladen, sonst streckenweise gut bis sehr gut!

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petepitt

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Bewertung7.5Sehenswert

Während die erbärmliche Wirklichkeit in den Slums von Mumbai gezeigt wird, geht der Film richtig unter die Haut. Leider verirrt er sich immer wieder in kitschigem Entertainment, was ziemlich schade ist. Deutlich mehr Dramaturgie wäre drin gelegen, wenn der Realität in Mumbai und der beeindruckenden Entwicklung dieser Stadt mehr Aufmerksamkeit geschenkt worden wäre. Die berührende Liebesgeschichte über Gefühle , Hoffnung und Geld lassen den Zuschauer nicht mehr los.

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cpt. chaos

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Bewertung7.0Sehenswert

Bollywood in der Uncut-Version – zu meiner Verwunderung phasenweise sogar ganz stark!
Lange Zeit hatte ich den Oscar-Abräumer, der seinerzeit immerhin acht Goldjungs einheimsen konnte, konsequent gemieden. Wie ich nun im Nachhinein feststellen musste, völlig ungerechtfertigt, denn es handelt sich vielmehr um ein breitenmassentauglich aufpoliertes Sozialdrama, als um die meinerseits befürchtete stark bollywoodmäßig angehauchte Oscar-Version.
Zwar wird es zum Ende hin dann doch noch ein wenig kitschig, aber eben nicht im Ansatz so verachtenswert, wie ich ursprünglich angenommen hatte.

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Jenny von T

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Bewertung2.0Ärgerlich

Danny Boyle weiß zweifellos, wie man einen echten Publikumsliebling auf die Beine stellt, keine Frage. Der Oscarregen war insofern auch nur konsequent, denn: Worum viel Wirbel gemacht wird, das muss auch gut sein - so zumindest die Logik der Academy seit geraumer Zeit. Tatsächlich präsentiert uns Boyle ansprechende Kamerafahrten untermalt mit einem stimmigen Soundtrack, und wem das reicht, der darf auch weiterhin kräftig in die Lobeshymnen über diesen Film mit einstimmen.
Aber was steckt unter der Oberfläche?
Ein zu sehr emotionalisiertes Einzelschicksal dient als Aufhänger für sowohl eine klassisch-heroische "Vom Tellerwäscher zum Millionär"-Story als auch eine Liebesgeschichte und als beinahe schon logische Folge verheddert sich dieser Mischmasch schon nach kurzer Zeit zu einer unaufhaltsamen Kitschspirale, aus der es kein Entrinnen, sondern in der es, ganz im Gegenteil, nur den Weg nach noch weiter unten gibt.
Ja, dieser Film taugt vielleicht wie kein zweiter dazu, den Zuschauer aus seiner tristen Alltagswelt zu reißen und ihm vorzugaukeln, dass es so etwas wie echte Helden und positives Karma gibt, wenn man nur ganz fest daran glaubt und wahrscheinlich ist es sogar gerade dieser Effekt, den ein Großteil des Publikums herbeisehnt. Aber was bleibt wirklich von Boyle's bombastischer Nebelkerze?
Vielleicht hilft bei der Beantwortung dieser Frage die Annahme folgenden (hypothetischen? :-p) Szenarios: Günther Jauch steckt jedem seiner Kandidaten absichtlich falsche Antworten zu und jeder, der es dennoch bis zur 500.000 €-Frage schafft, wird vor der nächsten Sendung erstmal ordentlich gefoltert.
Als märchenähnliches Traumszenario scheitert "Slumdog Millionaire" daran, dass er sich und seine (sozial)kritische Prägung viel zu ernst nimmt, als sozialkritischer Faustschlag kann er allerdings mangels Differenziertheit und Bodenhaftung ebenso wenig ernstgenommen werden wie als tiefgründige Liebesgeschichte, und so ist dieser Film als Cocktail nicht weniger als ein Super-GAU.
Willkommen in der Wirklichkeit!

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bobo-lemon

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Ein guter Kommentar, auch wenn ich dem Film mehr Punkte gegeben habe. Klar taugt SLUMDOG MILLIONÄR als Sozialkritik genauso wenig wie Hänsel & Gretel als moralischer Ratgeber, aber da positives Karma mittlerweile empirisch nachgewiesen wurde, bin ich in diesem Fall mal über meinen Schatten gesprungen!


geheimer333

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Ich mag dich :)


hollygolightly1

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Bewertung7.5Sehenswert

Endlich gesehen. Stark!
[Eine richtige Kritik kommt bald.]
Von mir aus können wir den jetzt liebend gern in Englisch analysieren.

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Dorfkino

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Bewertung7.0Sehenswert

Sehenswert - mehr aber auch nicht. Eigentlich gelungene Kombination aus Gewalt, Witz und Romantik. Letzteres ist dabei am ehesten gelungen. Die Situation in den Slums von Mumbai wird aber zu sehr beschönigt, daran kann auch ein in Fekalien gebadeter Jamal nichts ändern.
Trotz seines (insbesondere finanziellen) Erfolgs haben die jungen indischen Schauspieler, tatsächlich "Slumdogs", bis heute nur wenig vom Kuchen abbekommen: Nur wenige Tausend Dollar Gage gab es für sie. In Indien eine Menge Geld, trotzdem nicht verhältnismäßig zu den zig Millionen Dollar, die der Film an den Kinokassen einspielte.

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