Blood Diamond
Blood Diamond (2006), US Laufzeit 143 Minuten, FSK 16, Thriller, Drama, Kinostart 25.01.2007
53 Bewertungen
Skala 0 bis 10
21842 Bewertungen
157 Kommentare
Keine
von Edward Zwick, mit Leonardo DiCaprio und Djimon Hounsou
Der Schwarzafrikaner Solomon Vandy (Djimon Hounsou) wird während des Bürgerkriegs in Sierra Leone von Rebellen gefangen genommen und zur Arbeit in einer Diamantenmine gezwungen. Kurz bevor eine Regierungstruppe das Gebiet wieder zurückerobert, findet Vandy einen großen Diamanten den er vergraben kann. Im Gefängnis trifft er auf Danny Archer (Leonardo DiCaprio), einen aus Rhodesien stammenden Diamantenschmuggler, dem er von seinem Fund berichtet. Unter der Bedingung Solomon wieder mit seiner Familie zusammenzubrigen, willigt dieser ein ihm den Diamanten zu überlassen. Zusammen können die beiden bei Unruhen fliehen, um sich umgehend auf die Suche nach der Familie und dem Diamanten zu machen. Gemeinsam mit der amerikanischen Journalistin Maddy Bowen (Jennifer Connelly) beginnt eine nervenaufreibende Reise, bei welcher sie auch noch den als Kindersoldaten arbeitenden Sohn von Solomon aus den Händen der Rebellen befreien müssen.
Regisseur Edward Zwick, bekannt für Filmepen wie Glory oder The Last Samurai, lieferte mit Blood Diamond 2006 einen der heißdiskutiertesten Filme des Jahres ab. Gute Kritiken, fünf Oscarnominierungen und ein Einspielergebnis von ca. 170 Millionen US-Dollar zeugen von einem großen Erfolg. Vor allem die Hauptdarsteller Leonardo DiCaprio und Djimon Hounsou wurden mit Lob überschüttet. In einem Interview bezeichnete DiCaprio die Dreharbeiten später als „die eindrucksvollsten und schwierigsten zugleich“. Sie hätten seinen Blick auf sein eigenes luxuriöses Dasein verändert und westliche Alltagsprobleme relativiert. Da Blood Diamond in Südafrika und Mosambik gedreht wurde, gibt es im Film einige kleine Fehler zu beobachten: So herrscht in Sierra Leone Rechtsverkehr nicht Linksverkehr, ein Sonnenaufgang über dem Meer wird man in Sierra Leone, Westafrika, auch nicht beobachten können. Einige Kritiker bemängelten die vereinfachte Thematisierung des Handels mit Blutdiamanten. Superstar DiCaprio eignete sich für Blood Diamond den extrem schwer zu lernenden südostafrikanischen Dialekt an. (BL)
Mehr Bilder (25) und Videos (4) zu Blood Diamond
Cast & Crew
-
Edward Zwick
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Leonardo DiCaprio
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Danny Archer
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Djimon Hounsou
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Solomon Vandy
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Jennifer Connelly
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Maddy Bowen
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Kagiso Kuypers
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Dia Vandy
-
Arnold Vosloo
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Colonel Coetzee
-
Antony Coleman
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Cordell Brown
Regie
Schauspieler
-
Benu Mabhena
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Jassie Vandy
-
Anointing Lukola
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) N'Yanda Vandy
-
David Harewood
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Captain Poison
-
Basil Wallace
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Benjamin Kapanay
-
Jimi Mistry
-
Michael Sheen
-
Marius Weyers
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Van De Kaap
-
Stephen Collins
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Botschafter Walker
-
Ntare Mwine
-
David S. Lee
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Journalist
-
Charles Leavitt
-
Edward Zwick
-
Marshall Herskovitz
- Genre
- Thriller, Sozialdrama, Schicksalsdrama, Politdrama, Familiendrama
- Zeit
- 1990er Jahre
- Ort
- Dorf, Dorfleben, Freetown, Großstadt, Kimberley, Sierra Leone, Südafrika
- Handlung
- Aufseher, Brutalität, Bürgerkrieg, Bürgerkrieg in Sierra Leone 1997-1998, Diamant, Diamantenmine, Dorfleben, Dschungel, Fischer, Fischverkäufer, Flüchtlingslager, Gehirnwäsche, Gewalt, Grenze, Journalismus, Journalist, Kindersoldat, Korruption, Landflucht, Militär, Mord, Rebell, Reise, Reporter, Schmerz, Schmuggel, Schmuggler, Sklave, Sklaverei, Soziale Ungerechtigkeit, Spezialeinheit, Söldner, US-Amerikaner, Vater sucht Sohn, Vater-Sohn-Beziehung, Verfolgung, Vergewaltigung, Verlassen der Familie, Verlust der Familie, Völkermord in Ruanda, Warlord
- Stimmung
- Aufregend, Berührend, Hart, Spannend
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Blood Diamond
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Kritiken (9) — Film: Blood Diamond
Mr Vincent Vega: Fünf Filmfreunde, gamona, D...
Kommentar löschenDer liberianische Bürgerkrieg in den 90er Jahren bildet den zeitlichen und räumlichen Hintergrund für Edward Zwicks "Blood Diamond". Der Titel verweist auf die so genannten "Konfliktdiamanten", die als Währung der Rebellenführer, Terroristen und Schmuggler die Unruhen in Sierra Leone finanzierten, und auch als "Blutdiamanten" bezeichnet werden – für die Gewinnung der begehrten Steine wurden zahlreiche Teile der afrikanischen Bevölkerung misshandelt, bis 1999 über 5000 Kindersoldaten zwangsweise rekrutiert. Der illegale Handel mit den Diamanten ist auch nach Beendigung des Krieges ein Problem: Nur schwer lässt er sich kontrollieren, gelangen Steine aus Konfliktregionen in den regulären Handel – ungewiss, welche korrupten Wirtschaftsunternehmen mit ihrer Beteiligung dadurch weiterhin Unruhen in Krisengebieten finanzieren. [...] Sind die narrativen Stränge erst einmal geschnürt, entfernt sich der sicherlich ambitionierte "Blood Diamond"…
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Fricki76: Asianfilmweb.de
Kommentar löschenDass auf dem schwarzen Kontinent Afrika Bürgerkriege und politische Instabilität eine weitreichende Realität sind, ist in Europa inzwischen hinreichend bekannt. Dass der reiche Westen hier aber nicht nur eine politische, sondern auch eine moralische Verantwortung hat, weiß dagegen nicht jeder. Das Schlagwort heißt „Blutdiamanten“, Edelsteine, die illegal auf den internationalen Markt geworfen werden und dadurch Waffenkäufe und Diktatoren finanzieren.
Eine traurige Berühmtheit errang in diesem Zusammenhang der Bürgerkrieg in Sierra Leone Ende der 90er Jahre, der die Rahmenhandlung für „Blood Diamond“ stellt. Bei einem Überfall der Revolutionstruppen auf sein Dorf wird der Fischer Salomon Vandy (Djimon Honsou) von seiner Familie getrennt. Seine Frau und Tochter können fliehen, sein minderjähriger Sohn wird als Kindersoldat zwangsrekrutiert und Vandy selbst als Zwangsarbeiter in den von den Rebellen kontrollierten Diamantenminen verdingt. Dort findet er einen…
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Evie: www.inderzange.de
Kommentar löschenSehr gutes Actiondrama, mit einem super DiCaprio, der mir immer von Film zu Film immer besser gefällt.
Atmosphäre war dicht und Story nett umgesetzt, jedoch musste am Ende wie immer ein Hollywoodende rausspringen schade...
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sushi25: movie-fan.de
Kommentar löschenEin guter DiCaprio, Jeniffer Connelly ist eh in allem (ausser in Tintenherz) sehenswert, eine Story mit ernstem Hintergrund und ausreichend Action, also alles was man neben Popcorn für einen Videoabend braucht.
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Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders
Kommentar löschen"Blood Diamond" ist ein sehenswerter Film mit einem ernsten Thema. Er lebt von seiner gut erzählten Geschichte und den guten Schauspielern und ist durchaus für einen ernster angehauchten Videoabend geeignet.
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Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...
Kommentar löschenRoh-realistisch zieht Zwick sein spannendes Afrika-Action-Abenteuer auf und bringt mit eindringlichem Schauspiel ein in der Öffentlichkeit nur wenig thematisiertes Problem auf die Agenden des Publikums.
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Hausmeister: Nerdtalk.de
Kommentar löschenDiCaprio weiß in seiner Rolle zu gefallen. Dank seiner überzeugenden Darstellungen in „The Departed“ und jetzt „Blood Diamond“ kann ich ihn endlich als „Kerl-Darsteller“ ernstnehmen. Auch Djimon Hounsou überzeugt auf ganzer Linie, gibt einen glaubwürdigen Mann auf der Suche nach seiner Familie, der sich von Archer nicht zur Edelstein-Trüffelsau degradieren lässt.
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Chuchaqui: Critic.de
Kommentar löschenDie Problematik von sogenannten Konflikt-Diamanten, das Grauen afrikanischer Bürgerkriege und der Ausbildung von Kindersoldaten und das Thema Kriegs-Journalismus. All dies versucht Edward Zwick mit seinem neuen Film unter einen Hut zu bringen. Größtenteils gelingt ihm das zwar, der letzte Teil seines zu lang geratenen Films nimmt der Geschichte durch die stark an herkömmliche Hollywood-Schemata angelehnte Dramaturgie allerdings etwas die Wucht. Die Spannung des Films, die grandiose Inszenierung und vor allem die großartige Arbeit der Hauptdarsteller macht "Blood Diamond" dennoch sehenswert. Ein Film, der großartig unterhält und nachdenklich stimmt, das Risiko dieses Kontrastes durchaus bewusst eingeht und im Endeffekt trotz einiger Mängel doch beeindruckt.
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alviesinger: bummelkino
Kommentar löschenBlockbuster-Schulfernsehen, das die Boulevard- und Nichtzeitungsleser wachrüttelt: viel Geballer und Explosionen mit einem ernsten und realistischen Hintergrund. Ich kann auch dem Ende etwas abgewinnen, dass die Stränge des Films zu einem sinnvollen und ergreifenden Ganzen zusammenfügt. Dieses ewige Rumgehacke auf dem Zeigen von Gefühlen, welches sofort mit Hollywood-Reißbrettschreiberei gleichgesetzt wird, nervt. Schreibt Euch das hinter die Ohren, Ihr emotionslosen Kühlschränke! Und was lernen wir am Ende? Bloody Diamonds are a girl's worst friend.
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patcharisma 2009/06/21 22:29:45
Antwort löschenMich nervt das ebenfalls, wenn bei jedem 2.Film geschrieben wird: "Der Schluss war mir zu hollywoodmässig!", statt dass man auch mal ein Engagement lobt. Bestimmt hat der Film gerade durch seine taugliche Erzählweise sehr vielen Leuten die Augen für die nahezu unbeleuchtete Thematik geöffnet. Dummerweise hilft nun auch nicht mal mehr der ewige Bush-Stereotyp des ach so bösen Amerika, der ist nämlich nicht länger US-Präsident & Michael Moore daher wahrscheinlich arbeitslos.
Kommentare (148) — Film: Blood Diamond
Kommentar schreibenFilmFuzzi 2012/05/27 22:48:01
Kommentar löschenBlood Diamant ist auf jeden Fall ein Meilenstein in Sachen Polit- oder Sozial Dramen.
Er überzeugt durch Realismus, gut gewähltes Cast, vernünftiges Acting, Spannung und dieses ewige miese Gefühl das ich als "Weißer" hatte.
Man spürt hautnah die bittere Realität die einem den ganzen Film über zu schaffen macht.
Das schaffen Filme selten und deswegen ist "Blood Diamond" ein großartiger Film in seinem Genre.
Auch Actionfans kommen auf ihre Kosten, da die Geschichte im sehr reißerisch und spannend erzählt ist.
Ich kann nur jedem empfehlen diesen Film zu gucken, da er wirklich gut umgesetzt wurde wie so viele Andere aus diesem Genre nicht.
Außerdem beruht dieser Film auf wahren Ereignissen und das ist noch ein Grund mehr ihn sich mal anzuschauen. ______________________________________________________________________
Punkte:
+2,0 Punkte für die realistische Darstellung
+2,0 Punkte für die Action
+2,0 Punkte für die Spannung
+1,5 Punkte für das großartige Cast
+1,0 Punkte für Djimon Hounsou der echt großes Kino liefert und mich berührt hat
+0,5 Punkte für das Ende (Ich will nicht zu viel verraten)
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Uwe B.B.B. 2012/05/20 02:11:03
Kommentar löschenHervorragender Film, einer der wenigen, in denen Leonardo DiCaprio tatsächlich spielt und nicht nur dekorativ in der Gegend herumsteht.
Hinzu kommen die natürlich tolle Jennifer Connelly und der ganz hervorragende Djimon Hounsou.
Es gibt eine spannende und intelligente Handlung. Nur De Beers wurde, wohl um Rechtsstreitigkeiten aus dem Weg zu gehen, in Van De Kaap (burisch für "vom Kap") umbenannt.
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Juno Durden 2012/05/19 11:21:41
Kommentar löschenEinfach nur ein Filmdiamant!
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lupusnoir 2012/05/16 10:57:01
Kommentar löschenEin guter Film, lohnt sich auf jeden Fall ihn im Orginalton zu sehen, das sind Welten zur dt. Synchronisation, schon allein dadurch das man sonst den Dialekt Archers (DiCabrio) nicht mitbekommt, wobei seine Art zu sprechen, also von burischen Akzent bis zum anpassen an das Englisch von Dorfbewohnern in Sierra Leone, sich wesentlich je nach Gegenüber verändert. Das ist im Deutschen nicht bemerkbar, jedoch für die Figur ziemlich wichtig. Ansonsten ist der Film solide gedreht und bietet (aus europäischer Sicht) auch keinen zu eurozentristischen Umgang mit dem Thema. Hat mir gut gefallen.
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Selcarnor 2012/04/25 08:59:12
Kommentar löschen>Blood Diamond<. Hart, dreckig und wunderschön. So würde ich den Film spontan beschreiben, der versucht die Hölle von Afrika für den Zuschauer nahe zu bringen. Mit Sicherheit nicht DER Film zu diesem Thema, aber eindeutig einer der Besseren.
1. Optik
Ich habe selten einen Film erlebt, der so real wirkte. Alles sieht so ungeheuer authentisch und lebensnahe aus. Die Flüchtlingsströme, die Massaker, die Kämpfe, die Lager oder einfach nur die Darstellung der Armut der Menschen. Bei einigen Stellen dachte ich wirklich, ich würde Aufnahmen aus den Nachrichten sehen. So echt wirkte es. Dazu kommen noch die atemberaubenden Bilder von der afrikanischen Natur.
2. Musik
Neben den natürlich vorhandenen und auch grandios klingenden afrikanischen Scores, gibt es auch immer wieder antreibende Stücke, die einem in einer nervenaufreibenden Hatz durch die Actionsequenzen hetzen oder sonst für eine unheimliche Spannung sorgen. Zwar sicher nicht der beste Soundtrack den ich je gehört habe, aber sicher einer der am besten zu dem gezeigten Film passte.
3. Inhalt
Sierra Leone während des Bürgerkriegs. Auf den Diamantenfeldern findet ein verschleppter Fischer einen großen, rosa Diamanten und versteckt diesen, bevor er wieder weggebracht wird. In der Stadt trifft er dann einen weißen Söldner, der dem schwarzen Kontinent entfliehen will, während er selbst nur seine Familie wiederfinden will. Gemeinsamen brechen die beiden ungleichen Partner dann auf um den Schatz zu finden, während das Land um sie herum in Chaos versinkt.
Eines kann man Blood Diamond sicher nicht vorwerfen: Dass die Präsentation und die Inszenierung schlecht sind.
Zu jeder Zeit herrscht eine konstante Spannung, zu jeder Zeit überrascht die Handlung durch neue Grausamkeiten und zu jeder Zeit denkt man nach über das was man sieht.
Man kann nicht bestreiten, dass der Film teilweise ziemlich mit dem Holzhammer ausholt. Die Schrecken des Krieges werden in aller Härte gezeigt und eine herzlose Tat jagt die nächste. Es wird dem Zuschauer regelrecht entgegen geschrien: So sieht es dort unten aus! So schlimm ist es!
Wer es eher subtiler mag, kann >Blood Diamond< gleich vergessen. Ich dagegen wurde davon mitgerissen und seien wir mal ganz ehrlich… Viele Menschen kapieren es erst, wenn man es ihnen mit voller Wucht ins Gesicht haut.
Auf jeden Fall spricht der Film auch oft genug die bittere Wahrheit, was auch in den vielen zynischen Dialogen zum Vorschein kommt.
Ein weiterer Pluspunkt sind natürlich die Schauspieler, die regelrecht in ihren Rollen aufblühen. Allen voran >DiCaprio< und >Djimon Hounsou<. Auch das so unglaublich schöne wie traurige Ende verdient es erwähnt zu werden.
4. Fazit
Allein schon von der technischen Seite her, kann ich dem Film nicht weniger als sieben Punkte geben und die Handlung und die Regie geben auch noch etwas drauf.
Ich lege >Blood Diamond< immer wieder gerne in den Player und genieße die erlesene und blutige Bilderpracht in all ihrer aufrüttelnden Pracht.
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HopeWithinChaos 2012/04/08 19:39:57
Kommentar löschenEin ernstes Thema als Popcorn-Kino verpackt.
Mir wäre weniger Action und mehr Realitätsnähe lieber gewesen.
Kann man sich aber trotzdem anschauen. Man wird ganz gut unterhalten und spannend ist er die meiste Zeit auch.
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taylortheman 2012/04/03 13:31:10
Kommentar löschenSpoiler
So richtig warm werde ich mit diesem Film wohl nie werden.
Zum einem ist die story sehr gut und auch die schauspielerische Leistung brilliant, doch irgendetwas stört...
Ich versuch es einfach mal in Worte zu fassen:
Danny Archer(DiCaprio) gehört ja eigentlich zu den "BÖSEN", auch wenn er sich am Schluss für das RICHTIGE entscheidet stirbt er letztendlich den Heldentod und wird im Nachhinein auch als Held vom Solomon Vandy gefeiert, wobei Danny Archer eigentlich schon sehr egoistisch und assozial sich gegenüber den Diamond-Sklaven verhält und nur auf seinen eigenen Profit aus ist.
Meiner Meinung nach sollte man sich selber den Film anssehen und sich seine eigene Meinung bilden.
Aufjedenfall sehenswert aber irgendwas stimmt bei dem "Gefühl danach" nicht.
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KingKoitus 2012/05/25 00:21:31
Antwort löschenWäre dir ein unrealistisches 100%-iges-Amerikaner-Happy-Schnulzen-EndE lieber gewesen? Mir nicht.
Germain Schauermann 2012/03/27 14:51:42
Kommentar löschenDer Film hat mich sehr aufgeühlt und über die chaotischen Bürgerkriegszustände in Liberia und Sierra Leone aufgeklärt. Dass das keine Fiktion, sondern oftmals leider immer noch Realität ist, hat mich massiv betroffen gemacht. Zumal ich vor dem Film mit einem Flüchtling aus Libera gesprochen habe. Da wird einem erst richtig bewußt, in was für einer Welt wir leben.
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aberaber 2012/03/25 11:07:55
Kommentar löschenSpannender und interessanter Thriller. Etwas zu lang, wie die meisten Filme von Zwick.
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smartyx 2012/03/19 22:51:43
Kommentar löschenDas in "Blood Diamond" angeschnittene Thema korrekt zu verarbeiten und dem Zuschauer rüber zu bringen ist - glaube ich - echt verdammt schwer. Hier hat es einer versucht. Das Ergebnis ist nicht so schlecht, wenn auch mit einigen Ecken und Kanten.
Einige Szenen sind grausam und erschreckend - aber leider Realität. Sicher - die für Hollywood übliche oft anzutreffende Oberflächlichkeit kommt auch hier an ein paar Stellen nicht zu kurz und einige Dialoge hätte man auch mit mehr Sinn füllen können. Aber dennoch freut es mich, dass der Film mit diesem Schwerpunkt eine so große Masse erreicht hat. Aber vielleicht gerade deswegen...
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FilmFreeza 2012/03/20 06:58:43
Antwort löschenFand den noch ein Tick stärker ;)
r3sortiane 2012/03/15 10:24:05
Kommentar löschenMeine Meinung: Unwürdig, ein solches Thema, so zu verarbeiten!
Schaut man wohlwollend, so lassen sich dem Film vier Botschaften entziehen:
1) Die himmelschreiende Ungerechtigkeit gegenüber der Bevölkerung bei der Ausbeutung afrikanischer Rohstoffe muss mehr globale Beachtung finden.
2) Die westliche Wirtschaft übt den wesentlichen Einfluss auf die Bürgerkriege in Afrika aus.
3) Elends-Reporter und sensationsgierige Medien unterliegen dem finanziellen Druck ebenso, wie direkt partizipierende Wirtschafter.
4) Afrika ist ein unheimlich schönes Land - dies fängt der Film z.T. in sehr schönen Bildern ein.
ABER:
Der Film transportiert seine "Botschaften" auf eine unkritische, undifferenzierte und, mit Verlaub "amerikanische" Art und Weise, das es fast schon zum Himmel stinkt.
A) DIE HAUPTFIGUREN:
Danny Archer: Heroischer, skrupelloser, resignierter aber innerlich natürlich gefühlvoller Ex-Soldat mit schlimmer Vergangenheit und gutem Herz: dominant, kampferprobt, jederzeit Herr der Lage
Maddy Bowen: Taffe, furchtlose, ambitionierte und natürlich bildschöne Weltverbesserin mit Männerkomplex: immer schlagfertig, nie ängstlich, stets charmant und sexy
Solomon Vandy: Menschlicher (i.S.v. moralisch, bodenständig, unverdorben), unterwürfiger, infantil-naiver und gleichzeitig optisch sehr austrainierter Afrikaner: beeinflussbar, manchmal dickköpfig, extrem ausdauernd und emotional
Die Figuren sind die reinsten KLISCHEES! Zuweilen absolut unerträglich ...
B) DIE DIALOGE:
Extrem stereotyp: pathetisch, schwulstig, durch-komponiert, amerikanisch (Hauptsache es klingt gut - Sinn nebensächlich)
C) DIE NEBENFIGUREN:
Die "weißen Nebenfiguren" sind heroische, todesverachtende Kämpfer: "Geht doch nichts über einen schönen Kugelhagel - der bringt den Puls in Gang." oder "Wir töten alles was hier noch rumläuft - und dann holen wir Ihren Diamanten!". Die "schwarzen Nebenfiguren" sind entweder resignierte, gefühllose Schlächter oder infantil-unverdorbene Gutmenschen bzw. Opfer. Alle Beteiligten dieses Bürgerkriegs sind viel zu "cool" - abgebrüht, todesverachtend, in Feierlaune ... zwar mag diese Entartung des Kriegs und die Verachtung menschlichen Lebens in diesen Regionen tatsächlich real sein, jedoch präsentiert der Film dies zu reißerisch, zu wenig kritisch, undifferenziert und wiederum meist viel zu "cool".
D) DIE VERMITTLUNG EINER BOTSCHAFT:
"Blood Diamond" versucht wohl, das Thema "Ausbeutung Afrikas" auf kritische Art und Weise anzupacken, die Missstände anzuprangern oder wenigstens aufzudecken, jedoch passiert dies mit einer himmelschreienden Doppelmoral. Die erzählte Geschichte stinkt nur so vor Beweihräucherung des "weißen Helden". Auch wenn dieser in manchen Szenen cholerisch oder impulsiv geschildert wird, so bleibt er über die ganze Zeit hinweg die Identifikationsfigur des Films - er wird zu keiner Zeit ernsthaft in Frage gestellt. Obwohl Maddy und Archer mehrfach (in den schwachen Dialogen) über die Moralität ihrer Rollen diskutieren, erzählt die Geschichte genau das Gegenteil: Solomon wird herumkommandiert und "unterjocht" (irgendwann schleppt er Archer und den Diamanten auf seinem Rücken) und jede Entscheidungsgewalt geht letztlich von den "Weißen" aus. Selbst wenn man unterstellt, dass dies vom Film so gewollt sei, um die allgegenwärtige Ausbeutung noch einmal zu überspitzen, schreit doch die Pathetik der Dialoge, die Charakterisierung der beiden "Weißen" als eigentliche Gutmenschen mit Gefühlen und Gewissen und die finale Würdigung des Helden Archer doch zum Himmel.
E) FAZIT
Maddy läuft mit ihrer weit aufgeknöpften (unten wie oben) Bluse durch das Kriegsgebiet ... Archer stürmt heroisch pausenlos durch irgendwelche Kugelhagel ... Vandy trägt sein Joch (in Form von Archer und dem Diamanten) stoisch und unterwürfig auf seinem Rücken. Einzig durch die finale Gnade der Weißen kann er zu seinem Recht kommen.
Der Film trieft vor Klischees, strotzt vor unerträglicher Doppelmoral und geht in seiner Kritik nie über eine Pseudo-Tiefe hinaus. Die Dialoge verbleiben stets auf einem amerikanischen "Ich weiß wovon ich rede."-Niveau. Kurzum: Ich war sehr enttäuscht und gleichzeitig oftmals entrüstet. Eine durchweg ungünstige Mischung aus einem platt-unterhaltsamen "Indiana Jones", einem klischee-und pathetik-strotzenden "Pearl Harbour" und einem schlechten "Der Mann der niemals lebte". Unwürdig, ein solches Thema, so zu verarbeiten!
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Roolfer 2012/03/18 23:13:22
Antwort löschenSehr drastisch und in einigen Punkten stimme ich dir sogar zu.
Dennoch,
1. Die Botschaft ist, auch wenn sie deiner Meinung nach falsch vermittelt wird, die richtige. Ist es nicht besser ein heikles und so bedeutendes Thema mit "Pseudo-Tiefe" zu vermitteln als gar nicht? Immerhin gelingt es dem Film so eine sehr große Masse anzusprechen.
2. Der Film bietet zahlreiche andere Punkte, die durchaus gelungen sind. (Bilder, Musik etc.)
1.5 Punkte sind, meiner Meinung nach, etwas zu hart. Immerhin schafft es der Film neben der Vermittlung einer Botschaft auch/vor Allem zu unterhalten (den Punkt hast du wohl, bei deiner Hasstirade über "mangelnde Kritik" und "veramerikanisierung" etc. total außer Acht gelassen...)
r3sortiane 2012/03/19 12:06:04
Antwort löschenAlso eine "Hasstirade" wollte ich nicht gerade loslassen ;-) Ich habe den Film schließlich auch nicht als "Hassfilm" sondern als "Ärgerlich" eingestuft. Ich finde 1,5 durchaus angemessen.
Du hast Recht damit, dass die Musik und einige Landschaftsaufnahmen gut bis sehr gut gelungen sind.
Ich finde nun aber, dass, wenn man sich einem so wichtigen Thema widmet, deutlich mehr Differenziertheit und Tiefe notwendig sind. Ansonsten muss ich nämlich unterstellen, dass dieses Thema nur ausgewählt wurde, weil es schockiert und Mitleid erzeugt - und weil es somit medien- und konsumentenwirksam ist. Das ist aber deutlich zu wenig ... meiner Meinung nach macht sich der Film damit nämlich zum Teil der von ihm "verteufelten" Maschinerie: Er schlachtet das Thema aus ... er macht Profit damit ... und er schafft es nicht, über die perverse Doppelmoral, die ja auch in der Gesellschaft insgesamt eine wichtige Wurzel des Übels darstellt, hinauszugehen.
Überall wird oberflächlich so getan, als ob man helfen/unterstützen möchte, als ob man fair sein will - und gleichzeitig geht die Ausbeutung aber weiter.
Natürlich muss das Thema in die Öffentlichkeit!! Aber so, wie es der Film hier tut, festigt er die Doppelmoral eher, als dass er sie aufbricht ... und das im Gewand eines Aufklärers.
Mr.Film 2012/02/10 15:32:53
Kommentar löschenMit „Blood Diamond“ ist Edward Zwick ein schwieriges Thema angegangen, den Handel mit Blutdiamanten und den Bürgerkrieg in Sierra Leone. Die Handlungsstränge der beiden Protagonisten Danny Archer(Leonardo DiCaprio), der zunächst als Blutdiamantenschmuggler vorgestellt wird und Solomon Vandy(Djimon Hounsou), dessen Familie von einer Rebellentruppe auseinander gerissen wurde, werden zwar etwas zufällig, aber dennoch ideenreich zusammengefügt.
Das Thema Blutdiamanten sollte jeder Mal in Angriff genommen haben, wer es noch nicht getan hat sollte hier unbedingt reinschauen, denn das ist Blockbusterkino für die Schule. Zwar werden einige Klischees nicht ausgelassen, dennoch kann man da ein Auge zudrücken wenn man den Herrn DiCaprio auf dem Bildschirm agieren sieht, wie er den facettenreichen Schmuggler/Söldner mimt ist erschreckend, in dem einem Moment der nette Mann der nur helfen möchte, im nächsten hält er dir ein Messer an die Kehle. Jennifer Connely die ich letztens erst in „A Beautiful Mind“ bewundern durfte, konnte mal wieder überzeugen, was sie aus ihrer Stereotypischen Figur gemacht hat ist ebenfalls bemerkenswert. Djimon Hounsou darf sich auch auf die Schulter klopfen, er ist einer der emotionsvollsten Schauspieler die ich in letzter zeit gesehen habe, ganz groß.
So einnehmend das Thema und die Geschichte an sich auch ist, das was dem Film den Boden unter den Füßen wegziehen will ist die Länge, man wollte ein spannendes Abenteuer draus machen doch eben wegen der Laufzeit kam dies nur lauwarm rüber.
Auch wenn es schablonenhaft ist wenn eine Familie gerettet werden muss um die Tränendrüse zu strapazieren, es klappt doch immer wieder und man achtet dann auch nicht unbedingt drauf warum man denn gerührt ist. Man ist es einfach, wieso sollte man das immer zu sehr in Frage stellen.
DiCaprio sagte einmal das die Drehzeiten in Südafrika die wohl schwierigsten für ihn waren, die Zeit in denen er sein Blickfeld über die Probleme in Afrika erweitert hat und feststellte das die kleinen Schwierigkeiten die wir zu Hause zu bewältigen haben dagegen nichts sind. Damit hat er Recht, und diese Sichtweise wurde auch im Film gut rübergebracht. Ist bestimmt nicht so wirkungsvoll wie es für DiCaprio war, aber wer sich nach oder während dem Film keine Gedanken macht, bei dem läuft irgendwas schief. Das folgende Engagement das DiCaprio dann an den Tag gelegt hat zeigt das es keine leeren Worte waren. Er hat sich gegen den Blutdiamanthandel und Kindersoldaten eingesetzt, das sind wirkliche Stars.
Die faszinierenden und erschreckenden Bilder Afrikas wandern auf einem schmalen Grat zwischen Aufschluss und Unterhaltung, untermalt mit einem traumhaften Score wird man auf eine düstere Reise mit einem (teilweise) schönen Ausblick geschickt.
„D.I.A“
bedenklich? 19 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
FilmFreeza 2012/02/10 15:44:00
Antwort löschenSiehste, war doch okay ^^
Mr.Film 2012/02/10 16:05:52
Antwort löschenWar sogar top :)
KonTaicho 2012/02/06 21:36:56
Kommentar löschenDi Caprios Sprachstörung in deutscher Synchro is der hammer :D, hä!
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NillePille 2012/01/31 11:30:47
Kommentar löschenIch gebe zu das Kinoerlebnis ist schon ein paar Tage her und vielleicht sollte ich ihn mir bei soviel positiver Kritik nochmal anschauen..
Die Erinnerungen die ich habe war ein überladener, aber dabei bzw. dadurch so durchschaubarer, platter, langweiliger und ermüdender Film.
Die Action war ok, auch wenn ich dachte er kriegt ein Kind als er den anderen Typen den Berg hochschleppt. Aber ich weigere mich für einigermaßen ansprechende Action Punkte zu verteilen wenn mich der Film dermaßen gelangweilt hat.
... ach nee ich guck ihn doch nicht nochmal... da guck ich lieber nochmal Match Point, da kann man in der unendlichen Grotte der Langeweile wenigstens noch Scarlett J. anschmachten.
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FilmFreeza 2012/01/29 18:08:03
Kommentar löschenBlood Diamond
„Alle Schmuggler sind tot. Warum du nicht ? Warum bist du noch am leben?“
„Nun ich denke ich hatte einfach nur Glück!“
In Sierra Leone herrscht Bürgerkrieg. Das Land wird von den Rebellen der RUF regiert. Einer Armee voll mit Kindersoldaten und bewaffneten Einheimischen, die das Land vor fremden Einflüssen beschützen will. Sie fahren von Dorf zu Dorf um neue Anhänger und Arbeiter mit Gewalt zu rekrutieren und reißen somit zahlreiche Familien auseinander oder löschen sie gar komplett aus. Einer dieser Leidtragenden ist Solomon Vandy. Auch er wird gefangen genommen und muss fortan die zahlreichen Blutdiamanten aus den Gewässern Sierra Leones fischen. Eines Tages findet er einen Stein der weitaus größer und wertvoller als die anderen zu sein scheint. Als das Arbeiterlager von US-Truppen angegriffen wird, versteckt er ihn in Eile und wird Gefangen genommen. Im Gefangenenlager trifft er auf den Schmuggler Danny Archer, der ihn im Tausch gegen den Diamanten die Freiheit seiner Familie garantiert.
Blood Diamond ist ein gesellschaftskritischer Film, der sich schonungslos mit einem hochbrisanten Thema auseinandersetzt, den Blutdiamanten.
Eine Mischung zwischen typischen Unterhaltungskino und eigentlich so gar nicht massentauglichen Einflüssen, bekommt man hier aufgetischt. Gnadenlos wird die Ausbeutung und Ausnutzung solcher Krisenherde zur Schau gestellt, eigentlich alles Dinge die allseits bekannt sind, aber dennoch erstaunen wenn man sie so vor Augen geführt bekommt.
„Du denkst wohl ich wäre der Teufel. Das liegt wohl daran, dass ich in der Hölle lebe!“
Mit Sierra Leone hat man natürlich eine eindrucksvolle Kulisse gewählt, denn die Landschaft gibt natürlich einiges her. Egal ob man die zahlreichen Regenwälder nimmt oder die „blutgetränkte“ Erde. Was herauskommt sind imposante Bilder, die dem Film auf den ersten Blick für einen Moment die Brisanz raubt, auf den zweiten Blick diese aber noch weiter steigert, dadurch dass man sieht um was die Leute dort kämpfen, dadurch dass man sieht dass ein so schöner Anblick, Schauplatz von Bürgerkrieg und Korruption ist, dadurch dass man sieht, dass durch die wunderschöne Flora und Fauna Afrikas Kindersoldaten umhertrampeln, die ihre Waffen sogar gegen ihre eigene Familie erheben.
Die starke Regie, die übrigens auf das Konto von Edward Zick geht, wird von einem grandiosen Score unterstrichen der diesen unbeschreiblichen Hauch Afrikas in sich trägt.
Der Cast ist natürlich großartig. Angefangen bei Di Caprio der gewohnt stark spielt und vor allem durch seinen äußerst sympathischen und hörenswerten Sprachstil punktet. Er spielt den Schmuggler Danny Archer, der eigentlich von nichts sehnlicher träumt als von dem Verlassen dieses aus seinen Augen gottverlassenen Kontinents. An seiner Seite agiert der beninische Schauspieler Djimon Hounsou. Meiner Meinung nach könnte kein Schauspieler besser den Wahnsinn der in der Bevölkerung rüberbringen. Mit Herz, Leidenschaft und viel Gefühl führt er seinen Charakter Solomon Vandy langsam aber sicher zum absoluten Sympathieträger dieses Streifens.
Auch an der Journalistin Maddy, gespielt von Jennifer Connelly findet man durchaus seinen Gefallen, wobei sie meiner Meinung nach noch das schwächste Glied in diesem famosen Trio ist.
Neben dem kritischen Teil des Filmes gibt es natürlich auch zahlreiche Actionszenen die in einem Hollywood Film dieses Formates natürlich nicht fehlen dürfen und auch das Gefühl und der Tiefgang kommen hier nicht zu kurz. Gerade am Ende wird man nochmal kalt erwischt und die ein oder andere Träne wird da bestimmt zum Fließen gekommen sein.
Blood Diamond ist auf jeden Fall keine leichte Kost und nutzt die verhältnismäßig lange Laufzeit optimal um einen kritischen und detaillierten Blick auf die Geschäfte rund um den Filmtitel zu werfen, dennoch musste ich feststellen, dass der Film keinesfalls von seiner Handlung lebt, sondern viel mehr von den Schauspielern und der Atmosphäre. Dennoch ist eine Sichtung dieses Filmes nahezu Pflicht.
„Ich bin genau an dem Ort an den ich gehöre, Maddy!“
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seven 2012/01/29 18:23:13
Antwort löschenSchön! :)
FilmFreeza 2012/01/29 19:15:24
Antwort löschenDanke Seven :)
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Mr.Film 2012/01/29 23:18:17
Antwort löschenSaubär.
FilmFreeza 2012/01/30 06:39:17
Antwort löschen:)*
Gerry1974 2012/01/02 20:14:55
Kommentar löschenSpannend und traurig zugleich,Leonardo DiCaprio spielt hier bis jetzt seine beste Rolle.
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Schloøpselcki 2011/12/30 01:33:33
Kommentar löschenFür meinen Geschmack ist "Blood Diamond" zwar ein wenig zu sehr auf das Action-Genre gepolt und demnach sehr verfolgungsjagdenlastig (an manchen Stellen auch überzogen dargestellt (und damit meine ich vor allem "Leos Geschichte")) aber das ist auch das einzige Manko dieses durchaus mehr als sehenswerten Films. Denn abseits der genannten Punkte kann "Blood Diamond" mit großartigen Schauspielern, einem tollen Soundtrack und einer wichtigen und authentisch dargestellten Thematik auf ganzer Strecke überzeugen.
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Keky 2011/12/20 14:58:39
Kommentar löschenÜber die Aufmachung und die Schauspielerische leistung in dem Film gibts nur eins zu sagen: Einfach nur super klasse gemacht. Was man über die Handlung des Filmes sagen kann ist, dass es einfach der Realität des damaligen Affrikanischen Krieges entspricht. Es mag sein das die Geschichte über die Betreffenden Personen zwar frei erfunden ist aber dennoch glaube ich daran das es sich so sicherlich abgespielt hat. Jeder der sich damals Lord of War über schimpfte oder schimpfen liess hatte dreck am stecken mit den Blut Diamanten. Man weiss nich wie man es sehen soll. Die einen finanzierten mit den Diamanten die Rebellen und die anderen die RUF. Man kann sagen ein Teil aller Leute die waffen gegen Diamanten eintauschten haben den Rebellen geholfen aber dennoch siegte darin die RUF da sie einfach mehr Diamanten auf lager hatten. Hoffe es war ein wehnig aufschlussreich.
Gehört auf jeden fall in jedem Filmregal eines Filmfans!!!
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RoosterCogburn 2011/12/06 15:07:20
Kommentar löschenDie Story ist ebenso mitreißend in den Momenten drohender Gefahr wie im Zusammenspiel der drei Figuren im Kern des Films. DiCaprio überzeugt hier voll und ganz. Alle nachgesagte Bubigkeit ist hier verschwunden. Mit dieser schauspielerischen Leistung hat er abermals Spuren in der Filmgeschichte hinterlassen. Allerdings blendet der Film die Verstrickung der USA in den Bürgerkrieg und in schmutzige Diamantengeschäfte ebenso aus wie er die Tatsache ignoriert, dass die USA seit Jahrzehnten Hauptabnehmer von Diamanten sind. Also nur bedingt realistische Ansätze, sofern man die überhaupt von einem Hollywood Film verlangt.
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FilmFreeza 2011/12/06 20:08:27
Antwort löschenDen Film hab ich schon bestellt :) .. bin vor allem auf Di Caprio wieder gespannt :)))
BattlemasterIZ 2011/11/17 18:37:29
Kommentar löschenBlood Diamond ist atemberaubend-inszeniert.
Actionreich, Spannend, Düster, schockierend und Bewegend.
Die Darsteller glänzen und machen ihn zu einem mehr als sehenswerten Film.
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