1492 - Die Eroberung des Paradieses
1492: Conquest of Paradise (1992), US/GB/ES/FR Laufzeit 154 Minuten, FSK 16, Historienfilm, Drama, Abenteuerfilm, Kinostart 15.10.1992
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von Ridley Scott, mit Frank Langella und Tchéky Karyo
Zielstrebig und auf westlichem Kurs segelt Columbus einem unbekannten Land entgegen. Er hofft Indien zu finden und landet nach einer gefährlichen Reise auf der Insel Guanahani, einem Paradies vor der Küste Südamerikas. Doch der Eindruck täuscht: Hurrikans, Brände, Aufstände, sinnlose Ausbeutung und Brutalität beherrschen das Land. Am spanischen Hof fällt Columbus in Ungnade. Mit einer Schiffsflotte ist man bereits unterwegs ihn zu verhaften; ein gewisser Amerigo Vespucci entdeckt vor ihm das Festland und er selbst wird nach seiner Rückkehr nach Spanien ins Gefängnis geworfen. Die Eroberung des Paradieses endet für Columbus mit Verachtung und Enttäuschung. Auch nach seiner Begnadigung durch Königin Isabella und einer weiteren Expedition geben seine Widersacher keine Ruhe, ihn und seine Entdeckung zu verleugnen…
Cast & Crew
-
Ridley Scott
-
Frank Langella
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Santangel
-
Tchéky Karyo
-
Sigourney Weaver
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Königin Isabel
-
Loren Dean
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Older Fernando
-
Arnold Vosloo
-
Armand Assante
Regie
Schauspieler
-
Gérard Depardieu
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Columbus
-
Michael Wincott
-
Mark Margolis
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Bobadilla
-
Kario Salem
-
Ángela Molina
-
Fernando Rey
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Antonio de Marchea
-
John Heffernan
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Bruder Buyl
- Genre
- Monumentalfilm, Historienfilm, Drama, Abenteuerfilm
- Zeit
- 1492
- Ort
- Haiti, Indien, Madrid, Salamanca, Schiff, Spanien
- Handlung
- Abenteuer, Adel, Admiral, Aufgabe, Bruder-Bruder-Beziehung, Die Neue Welt, Eingeborener, Entdecker, Entdecker, Entdeckung Amerikas, Goldrausch, Hafen, Indianer, Inquisition, Insel, Kapitän, Ketzerei, Kolonialismus, Kolonie, Königin, Matrose, Mönch, Neid, Peitsche, Politischer Mord, Rebellion, Reise, Ruhm, Stern, Universität
- Stimmung
- Aufregend, Berührend
- Mitmachen
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Filmdetails 1492 - Die Eroberung des Paradieses
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Kommentare (14) — Film: 1492 - Die Eroberung des Paradieses
Kommentar schreibenalter.native 2012/02/05 23:07:33
Kommentar löschenEiner von diesen Filmen, denen man ansieht, wie teuer sie waren, aber denen man nicht anmerkt, was uns der Meister eigentlich mit auf den Weg geben wollte - außer dass Columbus offenbar einer von den Guten war.
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hoffman587 2011/06/03 23:17:26
Kommentar löschen1492: Conquest of Paradise
"1492" ist ein etwas naives, interessantes und mitreißendes Historienabenteuer von Ridley Scott aus dem Jahre 1992, das zwar auf historischen Begebenheiten beruht, aber teilweise ungenau ist und die Figur des Christoph Columbus wird doch stark glorifiziert und als ein idealistischer Held dargestellt, obwohl das ja durchaus schlecht sein muss, denn so erhält meine alternative Interpretation des Columbus.
Wie bereits erwähnt basiert der Film auf historischen Begebenheiten, sodass er die Geschichte der Entdeckung Amerikas durch Christoph Columbus erzählt und die Auswirkungen der Entdeckung auf die Ureinwohner.
Als idealistischer Entdecker Columbus darf man einen ausgezeichneten Gerard Depardieu sehen, neben ihm lassen sich aber auch noch eine solide Sigourney Weaver als spanische Königin und ein überzeugender Armand Assante auf der Besetzungsliste entdecken.
Die Regie und Kamera kann man als gut bezeichnen, da diese bildgewaltige Spektakel erschaffen und prächtige, prachtvolle Bilder herstellen.
Dennoch sollte man als negativ vermerken, dass der Film mit seiner Laufzeit von ca. 160 Minuten stellenweise ziemlich langatmig ist.
Des weiteren sind die Charaktere schwach gezeichnet und die Dialoge geradezu durchschnittlich.
Trotzdem verfügt der Film über eine brillante musikalische Untermalung von Vangelis, die einen tief berührt und einen in ihrer vollständigen Kraft mitfühlen lässt.
Unterm Strich kann man also sagen, dass "1942" ein opulentes Werk von Ridley Scott ist, dass trotz seiner Umsetzung und einprägender Musik, einige starke Schwächen vorzuweisen hat.
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doctorgonzo 2011/05/30 17:08:54
Kommentar löschenIdeologisch nicht astrein und historisch ein wenig naiv... So scheint es regelmäßig zu sein, wenn Ridley Scott sich über Geschichte hermacht.
Dass der olle Columbus hinsichtlich wirtschaftlicher Ausbeutung und Disziplinierung der Kolonien ähnlich zimperlich war wie sein Landsmann Silvio Berlusconi im Umgang mit seiner Libido und Machtausdehnung, sollte mittlerweile bekannt sein.
Also hätte sich Scott sich das Gutmenschengeeiere sparen können, was allerdings vielleicht zum 500. Jahrestag der "Entdeckung" Amerikas nicht so gut angekommen wäre.
Stattdessen legte er den Hauptteil der Gemeinheiten in die Hände einer von Michael Wincott ganz stark verkörperten Nebenrolle und alles war gut.
In Sachen Bildersprache ist es beinahe ein Lean´sches Epos. Große Bilder, große Gesten, große Emotionen!
Dazu kommen insgesamt überzeugende Darsteller, von denen sich neben dem bereits erwähnten Michael Wincott vor allem Frank Langella und Arnold Vosloo hervortun.
Unschön ist, dass man nach dem Kinostart dieses Films ein gutes Jahr lang Vangelis hören mußte.
Moderner Monumentalkracher mit einigen Schwächen, wird auch bei einer erneuten Neuentdeckung Amerikas nicht mehr mein Lieblings-Scott...
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FrankB2B 2010/08/23 13:47:09
Kommentar löschen1492 - Conquest Of Paradise ist ein typischer "Ridley Scott" Film.....Imposant,Detailverliebt,Bildgewaltig und ab und zu wie so oft Historisch etwas ungenau !
Aber auch hier schadet es im Endeffekt dem Film in keiner Weise da dieser mehr als nur Ansehenswert ist und durchaus zu beeindrucken weiß.
Was diesem wie ich finde Epochalem Streifen den Perfektionsgrad leider letztenendes dann doch verweigert liegt hauptsächlich daran das die Historische Thematik über die Entdeckung der neuen Welt hier in weiten Teilen des Films in den Hintergrund rückt und Regisseur Scott die Person Christoph Columbus zu sehr in den Vordergrund stellt.
Darum empfinde ich 1492 - Conquest Of Paradise eher als Biografische Verfilmung des Lebens von Christoph Columbus,was aber immer im Auge des Betrachters liegt !
Hauptdarsteler "Gerard Depardieu" spielt in diesem Film wie ich finde die Rolle seines Lebens und war in keinem anderen seiner vielen Filme jemals so gut wie hier.
Der Soundtrack von "Vangelis" ist absolut überragend und ist bis heute einer von den wichtigsten Musikalischen Beiträgen die es in einem Film wohl je gegeben hat.
Ein sehr Heroischer Film der seit 1992 bis heute nichts von seiner Bildgewaltigen Wirkung eingebüst hat und den man auf jeden Fall einmal gesehen haben sollte.
FrankB2B.
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Filmkenner77 2010/08/18 12:34:56
Kommentar löschenAnsprechende Verfilmung in schönen Bildern, aber manchmal ein wenig langatmig geraten.
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cannibal83 2010/03/13 23:01:55
Kommentar löschenGewaltige Bilder und grandioser Soundtrack. Aber viel mehr bleibt nach dem Abspann leider nicht übrig.
Die Person Kolumbus, die Entdeckung und Eroberung des neuen Landes, die anschliessende Besiedlung sowie den Clash der Kulturen, versucht der Film zu thematisieren, doch wird das teilweise zu kurz abgetan oder nur angerissen. In dieser Hinsicht halte ich es auch für problematisch das der Film eigentlich komplett auf lange, dialogreiche Szenen verzichtet, die gerade so einem "Epos" gut zu Gesicht stehen würden. Somit reiht "1492" eigentlich nur ein Ereignis an das Nächste und zeigt dabei immer wieder unglaublich beeindruckende Aufnahmen. Doch können Letztere die Gleichgültigkeit Scott's gegenüber den Nebenfiguren, und dem schlichten Fehlen von Tiefe nur stellenweise beschönigen.
Wobei ich zugeben muss das alle bisher genannten Schwächen in einer Sache begründet sind: Der Film hat "nur" 149 Minuten. Das was "1492" alles erzählen will könnte locker 2 (lange) Filme füllen, würde dementsprechend "tiefer" gehen, mehr Raum für die Charaktere und Dialoge schaffen und unterm Strich.... dem Thema einfach gerechter werden!
Unentschuldbar ist dagegen was sie aus Kolumbus gemacht haben. Obwohl clever versucht wird einem Priester die Schuld zuzuschieben, halte ich ich es für ganz schön dreist aus Kolumbus einen "ach so tragischen" Helden zu machen. Damit wird dem Zuschauer bewusst ein vollkommen falsches Bild aufgezeigt, was in solch einer Historienverfilmung für mich fehl am Platz ist.
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BlueSquirrel 2010/03/13 23:09:24
Antwort löschenAber Michael Wincott war toll.
cannibal83 2010/03/13 23:14:58
Antwort löschenGespielt hat er seinen Part gut, keine Frage. Ich würde sogar sagen er ist die einzige Nebenfigur die ansatzweise Eindruck hinterlässt.
guggenheim 2010/03/14 03:21:08
Antwort löschenSchöner Comment.
Aber (es muss irgendwie immer ein "aber" bei mir folgen ^^): soll es wirklich eine Historienverfilmung sein? Bzw. so wie wir sie gerne verstehen würden? Dein Rückgriff (ich hoffe, ich überinterpretiere jetzt nicht) auf Huntingtons "Clash of Civilazation" ist ob der zeitlichen Perspektive schon schwierig. Und Columbus "Leistung", so man es so nennen will, ist realistisch nicht zu eruieren.
Kein Widerspruch meinerseits, aber ich denke nur, dass man diesen Film dann doch relativieren sollte - es kann, du erwähnst es selbst, kein passendes Bild Columbus´ abgeben...
Sind aber nur Gedankengänge meinerseits, ich hatte nur das Bedürfnis, sie los zu werden... Und deshalb nochmal zum Schluss: ausgesprochen schöner Kommentar ;)
LG
cannibal83 2010/03/14 11:23:35
Antwort löschen@guggenheim
Also zunächst brauchst du deine Meinung gar nicht zu relativieren. ;) Was da oben steht ist halt wie ich den Film gesehen habe. Aber das heisst natürlich nicht das andere Meinungen dazu "falsch" sind.
Auf Huntington wollte ich jedoch nicht verweisen. Mit "Clash der Kulturen" meinte ich schlicht nur das Aufeinandertreffen der spanischen - mit der indianischen Lebensart.
Will "1492" eine Historienverfilmung sein? Ehrlich gesagt: Ich weiss es nicht, wenn man betrachtet wie ungenau der Film letztlich bleibt, würde ich sagen: Nein. Doch tut Scott auch zu wenig um den Streifen dem Zuschauer als reine Unterhaltung zu verkaufen. Es wird weder im Vor - bzw. Abspann erwähnt das hier etwas beschönigt wird, noch lässt die Inszenierung zwingend auf ein romantisiertes Bewusstsein schliessen. Ein Zuschauer der von Kolumbus nicht mehr weiss als das er Amerika "entdeckt" hat, wird hier leicht fehlgeleitet in die Richtung das der Christoph eigentlich ein ganz dufter Typ war.
Man muss im Kino (was ja letztlich zu einem gewissen Grad immer Unterhaltung sein will) sicherlich stets ein wenig romantisieren bzw. glatt bügeln. Nur bleibt eben die Frage wie weit man hier geht? In "Into The Wild" z.B. hat man aus einem Idioten einen Idealisten gemacht. Das kann man natürlich auch gut oder schlecht finden, doch unterm Strich bleibt es harmlos.
"1492" macht aber aus jemanden der womöglich (ich weiss ein entscheidendes Wort) eine vierstellige Anzahl an Menschen hat töten lassen, einen tragischen Helden, der am Ende fast rührselig behandelt wird. Und das halte ich für problematisch. Weil dann kommen wir irgendwann an einen Punkt an dem man uns auch einen Film über z.B. John Wayne Gacy vorführen könnte, in dem er nur ein netter Clown ist, den alle mochten und der am Ende nur Opfer einer Verschwörung war.
BlueSquirrel 2010/03/14 13:38:49
Antwort löschenEin so typisches Genreproblem, für mich auf einem schmerzhaften Höhepunkt bei "Kingdom of Heaven". Aber ich finde nicht das Columbus hier nur als "dufte" gezeichnet wurde. Das Problem liegt für mich wieder mal bei amerikanischen Kulturwerten die sie einfach zu oft als Allgegenwärtig in der gesamten Menschheitsgeschichte erkennen wollen. Wie z.B. Kritik am Adel, Gleichheitsgeschwafel und Freiheit. Die Warheit ist, das für den durchschnitts Amerikaner die Zeit vor ihrem Land ein düsteres Absurdum ist das sich ihrem Verständnis entzieht. Bin aber der Meinung von cannibal. Der Film nimmt zu viele Fakten als das man ihn relativieren könnte und betreibt bewusst Doofheitsbedienung. Schade wegen der tollen Indianer und vielen anderen Dingen die Spot on waren.
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guggenheim 2010/03/14 13:42:47
Antwort löschenVerständliche Perspektive.
Wobei ich eines noch anmerken möchte: Die Hervorhebung des Adrian de Múgica (tatsächlich war er von geringerer Bedeutung als im Film dargestellt) steht m.M.n. auch für die "böse" Seite des Columbus, ist praktisch sein alter Ego.
Was aber viel wichtiger ist: ich wünsch dir noch 'nen entspannten Sonntag :)
cannibal83 2010/03/14 18:19:47
Antwort löschenDanke, den wünsch ich dir auch! :)
peterpit 2009/11/12 13:23:06
Kommentar löschenSoundtrack Weltklasse. Geschichte auch. Depardieu in seiner besten Rolle und in seinen besten Jahren.
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Deep Ford 2009/10/20 11:39:41
Kommentar löschenEin echter Monumentalfilm, der durch Bildgewalt, aufwendige Kostüme und eine dichte Atmosphäre zu beeindrucken vermag. Man kann den Straßendreck Granadas, die Dschungel Haitis und den Schweiß der Matrosen förmlich 'riechen'. Der stimmige Soundtrack tut sein Übriges.
Columbus als gebrochener Mann und der Triumph der korrupten Bürokraten und grausamen Besatzer hinterlässt angemessene Bauchschmerzen, ohne die Anerkennung für die Leistung dieses Seefahrers schmälern.
Toller Film!
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guggenheim 2009/10/04 15:24:54
Kommentar löschenMonumentalfilm, der doch zum Besseren gehört, was es in dem Bereich gibt. Über etwaige Ungenauigkeiten kann man, so denke ich, in diesem Fall hinwegsehen, da es sich mehr um ein Ästhetikwerk handelt als um einen Historienfilm.
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JimiHendrix 2009/05/17 18:18:07
Kommentar löschenFilmisch mit hohem Aufwand dargestellte Reise in die neue Welt, aber mit ein paar geschichtlichen Fehleindrücken.
Die Atmosphäre dieser Zeit wird sehr gut vermittelt und auch die Darsteller spielen ausgezeichnet und authentisch.
Grade für Depardieu ist Columbus DIE Rolle überhaupt. Er passt da 100%ig rein.
Für mich erscheint er aber trotz Allem zu gütig und gut.
Die ganze Grausamkeit gegen die Ureinwohner wird in dem Vorzeigebösen Michael Wincott gebündelt und mit dessen Selbstmord beseitigt.
So erhält man den Eindruck, als ob Columbus selbst ein Vollblutindianerfreund sein, das war für mich typisch Hollywood. Man stellt dem "Guten" Entdecker Columbus einen bösartigen Untergeneral an die Seite, um die ganzen Unmenschlichkeiten auf ihn abzuwälzen, so kann man Depardieu in gutem Licht dargestellt lassen, ohne geschichtliche Fälschichkeit aufkommen zu lassen. Dass war der kleine üble Beigeschmack bei dem ansonsten guten Film.
Grade die Filmmusik ist wirklich fantastisch und natürlich auch sehr bekannt.
Ridley Scott ist ein Fall für sich, er ist wie ein Überraschungsei, man weiß nie ob man Mainstreammüll bekommt oder ansehnliches Actionkino.
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Blonder 2009/04/27 16:18:08
Kommentar löschenOb Kolumbus so freundlich zu den Indianern war, mag
dahingestellt sein, aber sonst wird die Geschichte der damaligen Zeit sehr realistisch rübergebracht. Der Zuschauer bekommt auch in harten Bildern zu sehen, wie brutal die Spanier mit den Ureinwohnern umgesprungen sind.
Der Film ist so bildgewaltig, dass die Dialoge fast fehl am Platz wirken. Die Regie übernahm Ridley Scott, der auch Alien und Blade Runner drehte. Die Rolle des Entdeckers spielt Gerad Depardieu, der durch seine geniale Schauspielerei den ganzen Film an sich reißt. Tja, da sieht man mal wieder dass Depardieu einer der besten Charakterdarsteller unserer Zeit ist.
Was wäre so ein Epos ohne Musik? -Garnichts, und somit arbeitete Scott wieder mit Vangelis zusammen. Denn er hatte auch schon Blade Runner vertont. Zumindest ist ein Score herausgekommen, der so wuchtig ist, dass der Film etwas mehr an Tiefe gewinnt. Jeder kennt Conquest of Paradise obwohl es meiner Meinung nach bessere Stücke auf dem Soundtrack gibt.
Einfach der beste Kolumbus-Film den es gibt, denn hier werden nicht nur seine guten Seiten gezeigt. Sondern vielmehr wird Kolumbus kritisch beleuchtet.
Trotz seiner Überlänge ist die Geschichte zu keiner Minute langweilig, dafür wird sie zu flüssig erzählt.
Für mich ist der Film jetzt schon ein Klassiker, den jeder mal gesehen haben sollte.
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8martin 2009/02/05 10:28:16
Kommentar löschenEin bildgewaltiges Seefahrer-Epos, weitgehend historisch korrekt wiedergegeben, spiegelt grandios den Geist des ausgehenden 15. Jahrhunderts (z. B. Scheiterhaufen für Ketzer). Hochkarätig besetzt an der Spitze mit Gérard Depardieu und der göttlichen Musik von Vangelis wird der Zuschauer über zwei Stunden an den Bildschirm gefesselt. Ja, so ungefähr hätte es gewesen sein können. Gleich die Anfangsszene überzeugt, dass die Erde rund sein muss. Die Dialoge beinhalten die wissenschaftlichen, wirtschaftlichen und imperialen Gründe für die Entdeckungsfahrten. Ridley Scott zeigt uns Columbus als Visionär, der Erfolg hat und dann letztlich doch scheitert, ohne das familiäre Umfeld zu vernachlässigen. Einzig der Showdown zwischen dem Guten und dem Bösen wirkt etwas fehl am Platze. Aber sonst bringt uns der Film Geschichte in äußerst unterhaltsamer Form nahe.
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DoM 2008/04/17 17:35:01
Kommentar löschenPrima "Columbus-Film". Meiner Meinung nach einer der Schwaecheren von Scott - aber gelungen. Tolle Bilder und gut in Szene gesetzt. Schauspieler wirken auch ser solide.
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dAShEIKO 2007/08/01 13:45:07
Kommentar löschenRidley Scott bringt die Geschichte Kolumbus' in monumentalen Bildern (die Szene als das Erste mal "amerikanischer" Boden betreten wird ist optisch grandios) auf die Leinwand. Viele zweifeln die historische Richtigkeit an - aber von uns war niemand dabei, und letzten Endes soll ein Film unterhalten, und das tut er.
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