Agents Secrets - Im Fadenkreuz des Todes

Agents secrets (2004), IT/ES/FR
Laufzeit 109 Minuten, FSK 16, Thriller, Kriminalfilm, Actionfilm

3.1 Kritiker
6 Bewertungen
Skala 0 bis 10
5.0 Community
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von Frédéric Schoendoerffer, mit Vincent Cassel und Monica Bellucci

Ein russicher Geschäftsmann, der sein Büro in der Schweiz hat, betreibt einen profitablen Handel mit afrikanischen Staaten, die er mit Waffen versorgt. Der französischen Regierung passt dies nicht, daher setzt sie zwei Geheimagenten auf den Fall an. Sie sollen ein mit Waffen beladenes Schiff versenken, das sich gerade auf dem Weg nach Angola befindet. Der Auftrag läuft reibungslos, aber nach ihrer Rückkehr werden Brisseau und Barbara plötzlich zum Spielball ihre skrupellosen Auftraggeber. Wem können sie noch trauen, wenn zu viel Macht und Geld im Spiel ist?

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Cast & Crew


Kritiken (2) — Film: Agents Secrets - Im Fadenkreuz des Todes

Rochus Wolff: freier Journalist

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2.5Ärgerlich

Irgendwann mittendrin stellt man fest, daß man es weniger mit einem Agentenfilm als mehr mit einem Anti-Agentenfilm zu tun hat. Das Leben der Geheimen ist halt doch eher traurig. Leider fehlt dem Film dann aber jenes Quentchen Spannung und Struktur, das ihn trotzdem interessant machen würde. Am Anfang ist's ganz spektakulär, und zwischendrin im Auto, aber das war's auch schon.

Das Beste: Daß die ersten fast zehn Minuten des Films praktisch nichts gesagt wird. Und trotzdem alles klar ist. Davor immerhin: Chapeau!

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alviesinger: bummelkino

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1.0Ärgerlich

quell'Ödnis! Diese südeuropäische Koproduktion zeigt uns den grauen Alltag der Geheimagenten - fern des Glamours eines James Bonds oder dem rasanten 9 to 5-Job eines Jason Bournes. In kühlen (nicht coolen) und emotionslosen Bildern wird die Geschichte schön ordentlich, chronologisch und spannungsarm erzählt. Nur dumm dabei, dass die Stars des Ensembles Monica Bellucci (das Ex-Model, die niemals eine ordentliche Schauspielerin sein wird) und Vincent Cassell (der Mann mit der Betonfratze und Betonfrisur) sind! Zu Recht ist "Agents Secret" wortkarg, denn wenn die Akteure mal einen Satz raushauen, dann wirkt der roboterhaft und gestelzt. Ansonsten schweigt man sich an und zieht dauernd so eine Fresse. Soll wohl die Ernsthaftigkeit der Geschichte untermauern. Wer nebenbei auf Action hofft, wird enttäuscht. Am Ende schlägt ein Auto einen Looping. Ja, da kann man auch "Alarm für Cobra 11" schauen. Der Anspruch dürfte ähnlich sein.

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Kommentare (6) — Film: Agents Secrets - Im Fadenkreuz des Todes

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Oskar Gleit

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Bewertung6.5Ganz gut

Feiner Thriller, der mal recht schonungslos mit einigen Klischees aufräumt. Wer so naiv ist zu glauben, das James Bond ne coole Sau ist, wird in diesem Film eines besseren belehrt. Auch wenn die Story nicht wirklich neu ist, so transportiert sie die Message; "Agenten sterben einsam" recht gut rüber. Spionage ist halt brandgefährlich und ein schmutziges Geschäft. Leider teilweise auch recht profitabel. Einer meiner ehemaligen Schulfreunde ist heute als ziviler Mitarbeiter beim BND, doch glückliche Menschen, so wie ich ihn in meiner Erinnerung hatte, sehen anders aus. Vincent Cassel und Monica Bellucci spielen mit gewohnter Routine ihre Rollen. Jedoch sind es die ruhigen Momente die diesen Film tragen.

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Magnolia

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Bewertung6.0Ganz gut

der film war schon enttäuschend, da hätte ich mehr erwartet, kann man aber durchaus gucken und cassel&bellucci haben auch so einiges rausgeholt.

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8martin

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Bewertung6.0Ganz gut

Nach 10 Minuten weiß man, wer die Bösen und wer die Guten sind und auch worum es geht. Es ist ein actionreicher Beginn. Doch dann wird deutlich, dass es mehrere Geheimdienste gibt, die sich bekämpfen. Dabei geht es um Politik, Diplomatie und natürlich um Profit. Und man lernt die Hierarchie innerhalb der Organisationen kennen. Da fallen Entscheidungen ganz oben, die Agenten vor Ort halten in einem tödlichen Spiel den Kopf hin. Sie sind die wahren Helden oder aber auch die Leittragenden. Ihr Alltag wird geschildert. Das betont der überraschende Schluss: das Leben geht halt weiter. Aus diesem Geschäft kann man nicht aussteigen. Auffallend ist die Ruhe, d.h. es gibt lange, wortlose Passagen, in denen man viele kleine Details sieht; durch die lange Stille wird Selbstverständlichkeit und Professionalität vermittelt. Hinzu kommt, dass das Agentenpärchen Cassel/Bellucci weitgehend im Mittelpunkt steht. Zwischen ihnen menschelt es ansatzweise, und das darf eigentlich nicht sein, aber diese Problematik bringt Farbe in den dunklen Alltag der Geheimagenten.
Solide gemacht verbreitet der Film irgendwie eine angenehme, beruhigende Spannung.

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HauntedSaint

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Bewertung5.0Geht so

Ich persönlich hätte mir ein wenig mehr Action gewünscht.
Ok, kann man argumentieren, dann wäre die Botschaft des Films eventuell verloren gegangen. Dummerweise fehlt dem Film dann doch noch ein Fingerhütchen voll Biss und Tiefe, die das Gleichgewicht wiederherstellen könnte.
Darüber hinwegtrösten konnte mich der Cast um Vincent Kassel und Monica Belluci, die niemals schlecht sind in dem was sie tun.

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Filmkenner77

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Bewertung6.0Ganz gut

Akzeptabler Thriller, der dank der guten Hauptdarsteller keinen Schiffbruch erleidet.

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Bandrix

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Bewertung6.0Ganz gut

Die Erwartung meinerseits war nicht gerade niedrig, wenn schon Vincent Cassell und Monica Bellucci im Cast stehen. Leider ist der Film nicht die französische Antwort auf Hollywoods Thrillerwelt geworden. Jedenfalls nicht völlig.
Eines kann man dem Film nicht absprechen. Er hat Stil und das rettet ihn auch über weite Strecken. Regiseur Frederic Schoendoerfer manövriert seine Darsteller durch ein gefühltes Nichts an Story, dies jedoch zumindest atmosphärisch rübergebracht.
Manchmal jedoch treibt er es zu weit und übertreibt. Etwa in einer Traumsequenz oder die Gefängnisszenen. Diese sehen so unwirklich aus als entstammen sie direkt aus einem Mysterythriller. Ob das in einen Agententhriller reinpasst lass ich mal so dahingestellt.
Dann wären wir auch schon beim nächsten Kritikpunkt. Ein richtiger Agententhriller ist es nicht geworden. Action existiert so gut wie gar nicht und ist wenn dann sehr minimalistisch in Szene gesetzt. Man erfährt so gut wie nichts über die Protagonisten und ihren eigentlichen Auftrag. Warum müssen sie das Schiff sprengen? Was ist an Bord? Wem gehört es überhaupt?
Alles wird nur angedeutet, viel mehr Potenzial wäre vorhanden gewesen.
Ich denke auch, dass dem Spannungsbogen ein unchronologischer Aufbau nicht geschadet hätte. Das hätte der ziemlich ereignislosen Hatz gut gestanden und die Story zu mehr gemacht als sie so nun ist.
Schauspielerisch macht der Film nicht viel falsch. Vincent Cassell bleibt etwas hinter seinen Fähigkeiten zurück und die wie immer schöne Monica Bellucci überzeugt.
Fazit: Minimalistischer Agentenstreifen, der wohl mehr für Nichtactionfans zu empfehlen ist und dafür mit seinem eigenen Stil aufwarten kann.

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