Agora - Die Säulen des Himmels
Agora (2009), US/ES Laufzeit 127 Minuten, FSK 12, Drama, Historienfilm, Kinostart 11.03.2010
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von Alejandro Amenábar, mit Rachel Weisz und Max Minghella
Alexandria, im Jahr 391 nach Christus. An der neuplatonischen Schule lehrt die ebenso schöne wie kluge Philosophentocher Hypatia Mathematik und Astrologie. Bei ihren Schülern ist die selbstbewusste Wissenschaftlerin sehr beliebt, ihre männlichen Kollegen aber beobachten sie mit Argwohn. Nicht nur weil sie eine Frau ist, sondern auch weil sie äußerst moderne Thesen vertritt. Mit wachsender Leidenschaft widmet sich Hypatia den elementaren Fragen des Sonnensystems – und das lange vor Kopernikus und Gallieo! Mit ihren Erkenntnissen erntet sie jedoch nicht nur Respekt und Anerkennung, sondern zieht den Groll der erstarkenden Christen auf sich. Als es in der altägyptischen Weltstadt zwischen Heiden und Christentum zum Glaubenskrieg kommt, gerät Hypatia zwischen die Fronten. Statt sich in die schützenden Arme der Liebe zu retten, stürzt sie sich in ihren ganz persönlichen Glaubenskrieg und kämpft für das einzig gültige Prinzip ihrer Lehre: das Ideal der Wahrheit!
HandlungAgora spielt im Jahre 391 nach Christus in Alexandria. Alexandria , die mythische Stadt, deren Bau von Alexander dem Großen angeordnet und die später nach ihm benannt wurde, war von Anfang an dem Streben nach Wissen gewidmet, und entschlossen, die angesehensten und weisesten Gelehrten ihrer Zeit anzuziehen. Hypatia (Rachel Weisz) lehrt Mathematik und Astronomie an der berühmtesten Bibliothek Alexandrias. Ihr Vater Theon (Michael Lonsdale) ist der Leiter der Bibliothek von Alexandria. Als Astronomin, Philosophin und als Mathematikerin ist Hypatia eine hoch angesehene Gelehrte und ein Zeichen für Toleranz in Alexandria. Jedoch wird Hypatia von ihren männlichen Kollegen mit großer Obacht beäugt. Nicht weil sie eine Frau ist, sondern weil sie sehr moderne Thesen vertritt.
Mit stärker werdendem Interesse wendet sich Hypatia der Astronomie zu und untersucht die elementaren Fragen des Sonnensystems. Durch ihre Erkenntnisse erntet sie jedoch nicht nur Anerkennung. Sondern zieht auch den Groll der stärker werdenden Christen auf sich. Als ein Glaubenskrieg zwischen dem Christentum und den Römern entfacht, gerät sie zwischen die Fronten. Jedoch sind das nicht die einzigen Fronten an denen sie kämpfen muss. Denn auch Privat steht Hypatia zwischen zwei Fronten. Sie ist hin- und hergerissen zwischen ihrem edlen Schüler Orestes (Oscar Isaac) und dem Sklaven Davus(Max Minghella). Doch statt in die schützenden Arme der Liebe zu flüchten kämpft sie ihren eigenen Glaubenskrieg und kämpft um das Prinzip ihrer Lehre: das Ideal der Wahrheit.
Wissenswertes über die historischen Charaktere:
Hypatia lebte im vierten jahrhundert nach Christus, als der Zerfall des Römischen Reiches einsetzte und die Welt sich in Richtung eines neuen Zeitalters entwickelte. Hypatia war eine anerkannte Wissenschaftlerin ihres Zeitalters. Trotz nicht überlieferte wissenschaftlicher Schriften, wird sie in zahlreichen Geschichtsbüchern als starke Frau gewürdigt, die ihr ganzes Leben der Suche nach der Wahrheit widmete.
Theon der letzte Leiter der legendären Bibliothek von Alexandria, war der Vater von Hypatia von Alexandria. Dieser erzog seine Tochter zu einer erstklassigen Studentin, ohne auf ihr Geschlecht zu achten. Hypatia war ebenfalls Co-Autorin seiner wichtigsten wissenschaftlichen Arbeit.
Trivia
Das Set wurde an der gleichen Stelle (Fort Ricasoli, Malta) erbaut, auf der das Kolleseum für Gladiator (2000) stand
Alejandro Amenábar schrieb das Drehbuch für Agora bereits mit der Vorstellung das Rachel Weisz, die Rolle übernehmen könnte
Cast & Crew
-
Alejandro Amenábar
-
Rachel Weisz
-
Max Minghella
-
Oscar Isaac
-
Ashraf Barhom
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Ammonius
-
Michael Lonsdale
-
Rupert Evans
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Synesius
Regie
Schauspieler
-
Richard Durden
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Olympius
-
Sami Samir
-
Manuel Cauchi
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Theophilus
-
Homayoun Ershadi
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Aspasius
-
Oshri Cohen
-
Harry Borg
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Prefect Evagrius
-
Charles Thake
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Hesiquius
-
Yousef Sweid
-
Amber Rose Revah
-
Alejandro Amenábar
-
Mateo Gil
- Genre
- Schicksalsdrama, Sandalenfilm, Drama
- Zeit
- Antike, Vergangenheit
- Ort
- Alexandria, Altes Ägypten, Bibliothek von Alexandria, Pharao, Schiff, Universum, Zerstörte Stadt, Ägypten, Ägypter
- Handlung
- Astronom, Astronomie, Bibel, Bibliothek, Blut, Blutbad, Christ, Christentum, Emanzipation, Ersticken, Experiment, Falsche Beschuldigung, Fanatiker, Fanatismus, Forschen, Frau zwischen zwei Männern, Große Liebe, Heimliche Liebe, Historische Dokumente, Kuss, Lehrer-Schüler-Beziehung, Liebe, Liebeskummer, Mathematik, Misogynie, Mord an Geliebter, Philosoph, Philosophie, Platonische Liebe, Ptolemäus, Römer, Römisches Reich, Schwert, Schüler, Selbsterkenntnis, Sklave, Stern, Unerwiderte Liebe, Unglückliche Liebe, Vandalismus, Verfolgungsjagd, Verleumdung, Wahrheit, Wissen, Wissenschaft, Wissensdurst, Zerstörung
- Stimmung
- Geistreich, Romantisch, Spannend
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Agora - Die Säulen des Himmels
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Kritiken (5) — Film: Agora - Die Säulen des Himmels
Elisabeth Maurer
Kommentar löschen...Anders wie die verliebten Männer, anders wie die Parabalani, die christiliche Kriegergruppe, anders wie die Bischöfe, anders wie die vehementen Fürsprecher der alten Götter und anders wie die vielen Menschen, die sich in Hoffnung auf Besserung ihrer Lebenszustände dem Christentum anschließen, ist Hypatia als wahre Wissenschaftlerin nicht dazu in der Lage, etwas als absolute Wahrheit zu akzeptieren, sie muß immer zweifeln, jede vermeintliche Erkenntnis in Frage stellen. Die Anhänger der verschiedenen Religionen verbiegen die Wissenschaft so, daß sie in ihr Konzept der Welt paßt. Nur wer losgelöst von gefestigten Vorstellungen forscht, kann der Wahrheit näher kommen. ...
Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
JoeShoe 2010/12/16 23:13:25
Antwort löschenÄh... "anders ALS..."? (Ist ganz furchtbar besserwisserisch, ich weiß, aber eine Filmkritikerin (?) wird man darauf aufmerksam machen dürfen. Und es tut beim Lesen einfach zu sehr weh)
Hagen Hagen 2011/09/11 03:51:12
Antwort löschenSehr richtig!
Hard Harry: critic.de, Deadline, Movieb...
Kommentar löschenBeeindruckend vielschichtiges Historiengemälde in erlauchten Bildern
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Ulrich Behrens
Kommentar löschenvergessen. Die Blutspur zieht sich bis in die Gegenwart. Die Geschichte der Kirche bis zur Reformation, dann der katholischen Kirche ist nicht nur eine Geschichte des Glaubens; sie ist eine Geschichte des Feuers, der Scheiterhaufen, des Mordes, der Verfolgung, der Anti-Aufklärung, der Frauenfeindlichkeit, der Wissenschafsfeindlichkeit, der Intoleranz, der Unterdrückung und des Schreckens. Alejandro Amenábar erzählt in "Agora" eine der vielen Geschichten dieser Tradition, die da zu erzählen wären und die erzählt wurden und immer wieder erzählt werden müssen.
....
Amenábar zeigt eine charismatische Frau, die bei vielen Männern enorme Sympathie genießt (was historisch belegt ist). Alle ihre wichtigen Schüler sympathisieren noch Jahre später mit ihr. Hypatia als unbeirrbare Frau in einer hierarchisch streng gegliederten Männerwelt beruft sich vor allem auf die griechische Wissenschaft und Philosophie, die bei den Fanatikern des Christentums verhasst war…
Kritik im Original 7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Josef Lommer: critic.de
Kommentar löschenAmenábar versucht sich auf den konfessionellen Konflikt mit der Wissenschaft zu konzentrieren und sich von den Mustern der Hollywood-Historienfilmen zu lösen. Dieser begrüßenswerte Wechsel der Sujets scheitert jedoch im Verlauf des Films in weiten Teilen. Im zweiten Abschnitt der Erzählung werden die beiden Thematiken in stetigem Wechsel aufgegriffen und weiter fortgeführt. Diese Abruptheit hat aber zur Folge, dass sich die Motive gegenseitig ihrer Dynamik berauben.
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José Garcia: Textezumfilm
Kommentar löschenRegisseur Alejandro Amenábar versteht es, die antike Stadt wieder erstehen zu lassen. Das Produktionsdesign erweckt in keinem Augenblick den Eindruck, dass sie am Computer erzeugt worden wäre. Die hervorragende Kameraführung lässt den Zuschauer einerseits am Geschehen unmittelbar teilnehmen, andererseits einen guten Überblick über Alexandria einschließlich Weltwunder Leuchtturm auf der Insel Pharos gewinnen. Die hin und wieder eingestreuten Weltall-Bilder, die sich ebenfalls von den Google Earth-Einstellungen der meisten Filme wohltuend abheben, weisen auf die astronomischen Studien Hypatias hin. Denn „Agora – Die Säulen des Himmels“ handelt auch von der Revision des Ptolemäischen Weltbildes durch die alexandrinische Philosophin und von deren Entdeckung der elliptischen Planetenbahnen.
Gibt sich der Regisseur darin größte Mühe, so zeichnet Amenábar die Figuren mit groben Pinselstrichen: Hypatia ist insbesondere anfangs weiß gekleidet, die Christen treten Taliban-ähnlich…
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Mardas 2010/04/10 21:57:11
Antwort löschenEs ist absolut offensichtlich, dass Alejandro Amenabar der Vorwurf der Religionsfeindlichkeit gemacht wird, vielleicht auch, weil er selbst als Homosexueller vermutlich kein Teil der Kirche sein darf. Das bedeutet aber nicht, dass damit sein Film tendenziell zu grob und hart arbeitet und gerade das Christentum als menschenverachtendes System abtut. Dafür gibt es vor allem im ersten Teil des Films Anhaltspunkte, die nicht einmal historisch belegt sind, nämlich der Angriff der Altgläubigen auf die Christen, anders als die historischen Fakten darlegen, die fast ausschließlich christliche Fanatismen offenlegen. Hier wird also nicht einseitig auf die Christen eingeprügelt, sondern eher auf das Prinzip des Fanatismus eingegangen.
Weiterhin ist der zweite Teil des Films, in dem die Christen ihr Weltbild langsam, aber sicher durchsetzen, absolut authentisch, zumal das Weltbild, das es damals gab, sich bis ins 16. Jahrhundert halten konnte, nicht nur betreffs der Wissenschaftsfeindlichkeit, sondern auch der Frauenfeindlichkeit, wo einerseits die religiösen Dogmen gegen Galilei und Co., andererseits die Hexenverbrennungen, initiiert von einem Dominikanermönch mit seinem "Hexenhammer".
Wer diesem Film die historische Relevanz abspricht, vergisst die historischen Fakten und den Einfluss der Kirchen auch heute noch und muss sich den Vorwurf der Naivität gefallen lassen, zumal der Regisseur eigens eine ganze Gruppe von Historikern angeworben hatte, um ein möglichst genaues Bild zu machen.
Einzig die astronomischen Forschungen der Hypatia sind fiktiver Natur, sind aber durchaus möglich.
Kommentare (37) — Film: Agora - Die Säulen des Himmels
Kommentar schreibenfreavis 2011/12/20 02:10:08
Kommentar löschenhallo zusammen, hier nun mein erstes kommentar (zu einem mir nicht ganz liegenden genre):
nette kulissen, schauspieler kommen ganz gut rüber (optisch makellose heldenfiguren, wie man sie in dieser art von geschichtsunterricht(?) auf leinwand meistens zu sehen bekommt). viel mehr kann ich auch nicht zum film sagen, er schneidet interessante themen nur oberflächlich an (trotz über 2 std. laufzeit), schade. alles in allem wurde ich gut unterhalten ohne auszuschalten, würde ihn mir aber nicht noch einmal ansehen. für soundtrack, schauspielerischer darstellung und bühnenbild gibts ein +, für story und dem seltsamen, nicht zum rest passen zu wollenden ende irgendwie ein -...
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AnniXa 2012/01/29 04:19:11
Antwort löschenNun das ende lies sich leider nicht viel drumherum dichten, aufgrund der Historischen fakten. Ich wüste nicht wie man das besser lösen könnte.
Framesurfer 2011/11/24 00:18:55
Kommentar löschenEigentlich eine hervorragende Darstellung religiöser Intolleranz und die Zerstörung einer Gesellschaft, aber Rachel Weisz ist die Fehlbesetzung des Jahrhunderts. Ich will keinesfalls ihre schauspielerische Leistung schmälern, aber sie sieht einfach zu sexy aus in ihrer Rolle. Immerhin spielt sie eine Figur, welche auf Grund ihrer intellektuellen Fähigkeiten fasziniert.
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Hagen Hagen 2011/09/11 20:09:46
Kommentar löschenSo traurig der Film ist, aber bärtige Männer und Steinigungen... Nach "Das Leben des Brian" kann ich das nicht mehr ernst nehmen.
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Framesurfer 2011/11/24 00:26:57
Antwort löschenMonty Phytons haben Historienfilme für alle Zeiten versaut. Bei den meisten, warte ich eigentlich ständig darauf, daß John Cleese irgendwo aus der Menge tritt...
AnniXa 2012/01/29 04:20:01
Antwort löschenGut das ich mir diesen Monty phyton mist nicht ansehe =)
Imi DeVito 2012/02/02 20:13:15
Antwort löschenBesser: Anschauen und eigenes Urteil bilden. Er hat zwar Schwächen, aber kein Grund ihn in den Boden zu stampfen.
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Hagen Hagen 2012/02/02 22:35:20
Antwort löschenWen meinst Du jetzt?
Framesurfer 2012/02/09 19:16:48
Antwort löschenAgora. Sorry für die falsche Kennung, habe von einem Freund gemailt und nicht darauf geachtet, daß seine Kennung aktiv war. Ansonsten ist der Film nicht zu unterschätzen, für einmal ausleihen ist er allemal gut.
moviereporter 2011/07/24 15:25:47
Kommentar löschenPunkten kann 'Agora' zweifelsohne auf handwerklicher Ebene. Ausstattung und Szenenbild sind sensationell und auch an Kamera, Schnitt und Musik lässt sich das 'High Budget' nicht leugnen. Auf schauspielerischer Ebene gibt es eigentlich auch nichts auszusetzen.
Den größten Makel bietet leider das Kernelement: Die Story. Diese ist äußerst flach und zudem noch langatmig inszeniert. Teilweise musste krampfhaft die Ausstattungsschlacht als Trägerelement herhalten. Geringfügig funktioniert das auch (gerade am Anfang bestaunt man des Öfteren die kolossalen bauten des antiken Alexandrias), doch nach einer guten Stunde hat man sich satt gesehen und die prachtvolle Kulisse kann die Story-Schwächen nicht ausbügeln.
Fazit: Ein Augenschmaus ist 'Agora- Die Säulen des Himmels' sicherlich. Auch die Schauspieler überzeugen - die Handlung dagegen so gar nicht, diese ist nämlich vor allem eines: ziemlich langweilig...
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countcount 2011/05/31 17:17:09
Kommentar löschenEin Stück wahrer Geschichte kompromisslos erzählt um vor Dummheit und Fanatismus zu warnen. "Es gibt mehr das uns verbindet als uns trennt" und dennoch scheinen die Hürden zwischen versch. Menschen und Religionen unüberbrückbarer den je...
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Ronald Gläser 2011/05/08 15:45:58
Kommentar löschenAn allem sind in "Agora" die Christen schuld. Sie sind Linksextremisten, Rechtsextremisten, Antisemiten, intolerante und unverträgliche Menschen. Alles in einem.
Ich habe selten einen Film mit so billiger und widerwärtiger antichristlicher Propaganda gesehen.
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Ripley1 2011/05/08 16:31:39
Antwort löschenImagine there's no heaven
and no religion, too...
J0J0 2011/07/11 11:16:23
Antwort löschenDer Propaganda-Vorwurf fällt auf diesen dummen Kommentar zurück.
Violent Fiffy 2011/08/19 18:16:59
Antwort löschenMuss das da oben nicht "neither" statt "too" heißen?
Zudem sind so richtige Christen doch auch sowas wie Fanatiker. Wenn auch oberflächlich ganz gut erzogene. :-p
Ripley1 2011/08/21 15:15:43
Antwort löschen@Violent Fiffy: Da musst du schon John Lennon fragen...
Alle 6 Antworten zeigen
Violent Fiffy 2011/08/21 17:54:41
Antwort löschenOb der wohl Englisch konnte?....
AnniXa 2012/01/29 04:22:09
Antwort löschenWas ist daran propaganda? es gilt doch als Historisches faktum das sie von christen entfürt und Hingerichtet wurde, auch das ganze was davor geschieht ist weitestgehend historisch belegt.
horro 2011/01/21 16:31:00
Kommentar löschenSchöne Bilder ... sogar sehr schöne Bilder - leider nicht viel mehr. Über zwei Stunden wird eine nur mässig interessante Geschichte aus dem antiken Alexandria erzählt. Rein für den Geschichtsunterricht mag dies eine selten beschriebene Episode über den Aufstieg des frühen Christentums sein, als Spielfilm ist das Ganze allerdings höchst einschläfernd. Ausser Rachel Weisz konnte keiner der Charaktere wirklich überzeugen, tief ging das nicht. Zu allem Übel wurden die Religiösen Auseinandersetzungen noch wild mit einer ebenso unfaszinierenden astronomischen Entdeckergeschichte vermischt, das ging gar nicht. Tja, eine Rachel allein macht noch lange keinen Blockbuster.
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Mio Sarajevo 2011/01/13 01:08:34
Kommentar löschenAuch wenn ich kein großer fan von Rachel Weisz bin muss ich sagen das ich sehr positiv überrascht war von diesem sehr genau recherchierten und nicht unnötig geschönten Film.
Besondere aufmerksamkeit verdient meiner meinung nach die kameraführung welche es stehts versteht einen in die geschichte einzubinden und dennoch auf abstand zu halten um einen neutralen hinterfragenden etwas rationalen blick auf die geschenisse zu bekommen...
ganz im sinne der philosophischen Weltanschauung die der film zum thema hat.
In einer scene in der es auf Alexandrias strassen zu einem bewaffneten konflikt zwischen juden, christen und glaubensanhängern der alten Gottheiten kommt ,enfernt sich die Kamera langsam aber sicher vom blutigem geschehen um dem zuschauer die zwar angespannte situation in Alexandria zu verdeutlichen aber emotional nicht zu tief in die religiösen konflikte einzubeziehen um genug raum zu lassen für das was ich als die kern aussage des films verstanden habe....nichts ist bedeutsamer als die alles erfragende und immer nach dem Wahren strebende,alle menschen gleichberechtigt behandelnde, alles umfassende über allem anderen stehende wissenschaft der Philosophie......
innovativ erzählte und ebenso innovativ umgesetze ,historisch belegbare geschichte ohne happy end....wow...just wow
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kalligraph 2010/12/20 11:12:17
Kommentar löschenDer Film ist überflüssig wie ein Kropf. Kennen wir alles: Religion ist i gitt, das Christentum sowieso das Übelste vom Üblen, und schon hat man einen Film, der es mit Geschichte und Theologie zwar nicht einmal ansatzweise genau nimmt, aber wenigstens jeden Atheisten in seiner "objektiven" Meinung bestärkt.
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gregor-afim 2010/12/04 21:16:41
Kommentar löschenich hab mich so auf diesen film gefreut.. aber ich hatte keinen religionsfilm erwartet. ich wollte mehr wissenschaft, statt dessen bekommt man langatmige religionsauseinandersetzungen. schade..
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aggrotainment 2010/11/26 01:27:39
Kommentar löschenGenau wie ich mir den Film vorgestellt habe... Schöne Bilder, aufwenige Produktion und gute Story. Leider nicht so verpackt, als dass es spannend gewesen wäre...
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gassi99 2010/10/29 22:46:25
Kommentar löschenauch wen der film nicht der wahren geschichte nch kommt, binn ich beeitrukt von dem film.
es ist immer schokierent was fanatismus auslöst!
echt sehenswert der streifen
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stalker 2010/09/28 22:39:38
Kommentar löschenReligionsgeschichte, spekulative Wissenschaftsgeschichte, ganz viel Melodram und einige coole Sprüche von heute, das sieht alles ganz nett aus und langweilt trotzdem.
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Kris 2010/09/23 09:44:39
Kommentar löschenSpektakuläre Ereignisse in spektakulärer Kulisse eher unspektakulär verpackt.
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Lutz Schrön 2010/09/17 10:31:32
Kommentar löschenZwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.“A. Einstein finde das passt gut ;) Ja Tytus du hast recht!
Hätte ich selber gerne als erster geschrieben..;-)
Religionen könnten verbinden.
Wenn zwei sich gleichen dann...
Und mal ehrlich im Grunde sind sich viele Religionen doch gleich.
Sie habe oft gemeinsame wurzeln.
Wie im film, benutz man sie und liest sie zu jeder zeit,
so wie man es braucht!
Sie war nach heutigen Maßstäben eine Wissenschaftlerin.
Menschen wie sie , damals wie heute, die philosophisch oder wissenschaftlich forschen,leben in ihrer eigenen kleinen idealen Welt.
Sie sind gute Theoretiker oft keine Praktiker.
Damals wie heute ist es gefährlich seine (wissenschaftlichen) Erkenntnisse laut zusagen.
Die erde ist rund , oder in Deutschland läuft nicht alles rund...
und Menschen dafür zusensibilisieren...
Man kann Gesellschaftsformen ändern, neue Religionen einführen oder abschaffen, aber die Menschen ändern kann man nicht!
Nur wissen macht sie klüger, wenn sie es dann auch richtig anwenden
( merkte A. Einstein in punkto Atomkraft und Atombombe ).
Auch wenn es der Kirche nicht gefällt. Ihre Religion setzte sich durch, nicht unbedingt durch die Überlegenheit und Einzigartigkeit ihres wahrhaftigen Glaubens!
Gab es in Deutschland nicht mal eine zeit, in der, wenn man etwas bewegen wollte, einer Meinung und Weltanschauung auf keinem Fall dann nicht widersprechen durfte?
Ist also kein langweiliger film!
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homechiller 2010/09/16 21:55:47
Kommentar löschenSicher einer der langweiligsten und bedeutungslosesten Filme aller Zeiten. Noch ein pseudointellektueller Historienschinken für amerikanische Hausfrauen. So.
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SgoTscH 2010/09/07 00:07:22
Kommentar löschenVerspielt durch seine absolute Inkonsequenz sämtliches Potential.
Ein gutes Beispiel für völlig versandeten Ansätze des Filmes bietet so die nervige Sehnsuchtsgeschichte in die sich der Film verrent. Die Liebesgeschichte, welche den Grundsatz "wenn zwei Dinge einem Drittem gleichen, dann sind sie alle gleich" nahezu elegant einführt hätte ein so wundervolles Stilmittel hergegeben. Im Laufe der Geschichte jedoch ist sie kaum noch ein Mittel zum Zweck.
Auf dem Papier ein großartiger Film, der alles geboten hätte, was ihm zur Verhängnis wurde, man scheint schlicht überfordert das Format noch grob umzusetzen und verirrt sich sogar noch beim Verlaufen.
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mrmorange 2010/09/06 22:51:03
Kommentar löschenDer Film zeigt beeindruckend, wie Religion so oft in der Geschichte der Menschen zu fanatischen Zwecken mißbraucht wurde.
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Narrisch 2010/09/05 22:05:11
Kommentar löschenWie man ein spannendes Thema so in den Sand setzen kann erschließt sich mir nicht.
Agora hatte alles mit dem man ein informatives, spannendes, leidenschaftliches Geschichtsdrama hätte bauen können. Genug Geld, gute Schauspieler und ein prächtiges Set. Bedauerlicherweise aber nur ein Drehbuch das wohl noch bei Terra X herumgegammelt ist und man günstig bekommen hat. Dementsprechend langweilig ist der ganze Film. Ganz zum Schluß *achtung spoiler* wenn Hypatia von ihrem ehemaligen Sklaven getötet wird um sie von der Steinigung zu retten, blitzt kurz auf was Agora hätte werden können.
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AnniXa 2012/01/29 04:26:05
Antwort löschenAlso ich finde Terra X jedes mal äuserst interreant. Aber manche einer schaut eben lieber "schau dich schlau".
wonderfalg 2010/09/04 03:27:10
Kommentar löschenWunderschöne Bilder. Tolle Szenen. Kleine Schwächen. Viele Denkanstösse. So kann man den Film in wenigen Worten zusammenfassen. Man sollte ihn nicht an klassischen Historiendramen messen. Genausowenig an Liebesfilmen oder Dramen. Er ist nichts von dem. Und gerade deshalb gefällt er mir so gut.
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