Anti-Körper

Anti-Körper (2005), DE Laufzeit 127 Minuten, FSK 16, Thriller, Kinostart 07.07.2005

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5.4
Kritiker
18 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.2
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1535 Bewertungen
38 Kommentare
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von Christian Alvart, mit Norman Reedus und Wotan Wilke Möhring

In einem Berliner Hinterhaus wird der Serienkiller Gabriel Engel (André Hennicke) von einer Spezialeinheit überwältigt. Der erfahrene Kommissar Seiler (Heinz Hoenig) lässt sich für seinen Erfolg überschwänglich feiern. Doch das Grauen beginnt erst noch. Auch im Heimatdorf des Polizisten Michael Martens (Wotan Wilke Möhring) wurde ein kleines Mädchen bestialisch ermordet. Martens reist nach Berlin, um dem gefangenen Psychokiller ein Geständnis abzuringen. Doch Gabriel Engel verstrickt den Dorfpolizisten in ein verwirrendes Spiel um Gut und Böse, um Wahrheit und Lüge. Die Ereignisse spitzen sich zu, als die Spuren plötzlich in eine ganz andere Richtung weisen. Der wahre Täter scheint Martens gefährlich nah zu sein…

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kritiken (7) — Film: Anti-Körper

SoulReaver: CinemaForever

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4.0Uninteressant

[...] Die menschliche Natur ist von Grund auf schlecht, jeder trägt seine bösen Geheimnisse mit sich herum und es ist immer nur eine Frage der Zeit, bis sich diese unscheinbaren Abgründe offenbaren. Diese altbekannte Tatsache ist allerdings schon ewig keine brisante Besonderheit mehr, deswegen kommt es, wenn man denn einen Film über diese Thematik macht, rein auf die Inszenierung und Darstellung an, und in diesem Fall zerbricht „Antikörper“ vollkommen an sich selbst. Christian Alvart setzt sich hohe Ziele und will einen Psycho-Thriller entwerfen, wie man ihn nie aus Deutschland hätte erwarten können, vergreift sich dabei jedoch fast durchgehend im Ton und lässt seine amerikanischen Vorbilder gnadenlos durchsickern. Wird am Anfang sogar noch eine ironische Spitze gegen Hannibal Lecter geschossen, verliert sich „Antikörper“ wenig später auch schon in einer ähnlichen Geschichte: Ein überlegener Psychopath möchte seinen zurückhaltenden Gegenspieler an die eigenen Grenzen führen. Wir tauchen…

Kritik im Original 11 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten

ElMagico

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Stoßrausch XD


SoulReaver

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Ist doch so. :D


Dietmar Kesten: Filmmag.de

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3.0Schwach

[...]Wenn hier ein diabolisches Spiel eingeführt werden sollte, mit dem die Stufe der Abgründe der menschlichen Psyche beleuchtet werden sollten, dann ist das äußerst einfallslos, Suggestion und nur Emotion.
Die Szenen sind aneinandergepappt, die Dialoge kaum hörenswert, Spannungswechsel vorhersehbar, und die Täuschungsmanöver misslingen auf der ganzen Ebene. [...]

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Hausmeister: Nerdtalk.de

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8.0Ausgezeichnet

Fragt man einmal in die Runde, welcher Film denn als der beste deutsche Krimi der letzten Jahre in Frage kommt, erhält man häufig „Das Experiment“ zur Antwort. Wirklich gute Krimis, die auch international den Vergleich mit Hollywood-Produktionen nicht scheuen müssen, sind in der Tat rar gesät. Mir würde auf die obige Frage auch noch „Antikörper“ einfallen

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GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin

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7.0Sehenswert

Erstmal verdient Regisseur Christian Alvart eine gehörige Portion Respekt! Der ehemalige Horror-Fanzine-Grafiker kratzte nach ein paar Amateur-Film-Übungen ein paar Tausend Euro für sein Spielfilm-Debüt "Curiosity and the Cat" zusammen, mit dem er neben Andreas Marshall ("Tears of Kali") zum vielversprechenden Anwärter für gehobene Erwachsenenunterhaltung avancierte.
Um Marshall ist es etwas still geworden, Alvart dagegen konnte ein paar Jahre später mit "Antikörper" seinen ersten Kinofilm realisieren und beweist mit seinem Einsatz mehr Leidenschaft sowie Kompentenz als die meisten Filmhochschüler...
Alvart macht keinen Hehl aus *seiner* Filmhochschule - "Antikörper" huldigt überdeutlich dem amerikanischem Thriller-Kino. Der gestellte Massenmörder Gabriel Engel wird neben der Ermordung und Misshandlung von 13 Jungen der Mädchenmord in einer kleinen katholischen Gemeinde zur Last gelegt, der den Dorfpolizist Michael Martens und seine…

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Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders

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8.0Ausgezeichnet

Ich kann an dieser Stelle nur nocheinmal betonen, dass mich "Antikörper" positiv überrascht hat. Von der ersten Minuten an fesselt der Film den Zuschauer und auch wenn er mit Sicherheit kein Blockbuster an den Kinokassen wird, kann ich jeden der sich für spannende Thriller interessiert nur empfehlen sich diesen Film im Kino anzusehen. Selten war das Geld für einen deutschen Film so gut investiert wie für "Antikörper".

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Rochus Wolff: freier Journalist

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7.5Sehenswert

Obwohl hier vielleicht ein bißchen zu sehr die Stadt/Land-Gegensätze (hier Sünde, dort brave Unschuld) betont werden und der Hannibal-Lecter-Plot natürlich arg hinkt, ein durchaus überzeugendes Thrillerchen. Vor allem Möhring kann überzeugen, und am Schluß wird es doch tatsächlich so richtig spannend.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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7.5Sehenswert

Als einer der wenigen Genre-Filme aus Deutschland ein sehenswerter Streifen, der seine offensichtlich US-inspirierte Story originell und mit tollen Schauspielern erzählt.

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der cineast

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So ist es!



Kommentare (31) — Film: Anti-Körper


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Oberlaender

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Bewertung5.0Geht so

Das Schauspiel von Andre Hennike war wirklich großartig. Wotan Wilke Möhring spielte auch sehr gut, wobei seine Rolle echt anstrengend war. Atmosphärisch konnte der Film mich nicht überzeugen, da er zu stark schwankte zwischen sehr gelungen und Alarm für Cobra 11. Gerade als Atheist kann ich mit der Naivität des Protagonisten wenig anfangen. Besonders das Ende, welches ich jetzt nicht spoilern werde, war eine Beleidigung meiner Intelligenz. Fehlte nur noch, dass die Waldtiere anfangen zu singen. Es hat mich überrascht, dass sie es nicht taten.
Dieser Film verspielt viel Potenzial, ist mäßig spannend, teilweise zu dick aufgetragen, unglaubwürdig sowie voller religiösem Unfug.

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Kevin2803

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Bewertung6.5Ganz gut

So richtig begeistert war ich ja nicht von dem Film. Es war zwar ganz interessant, aber man hätte noch mehr daraus machen können. Manchmal war es auch recht langweilig und Wotan Wilke Möhring hat mich, in diesem Film, auch nicht wirklich als Hauptdarsteller überzeugt. Die Wendungen gegen Ende fand ich nicht sonderlich überraschend, außer vielleicht die letzte, die dann doch noch zu einem Happy-End geführt hat. Cool fand ich das Norman Reedus (The Walking Dead) eine kleine Rolle gespielt hat.

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the assassin 666

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Ich fand den eigentlich sehr gut, einer der besseren deutschen Thriller. Tattoo ist ebenfalls empfehlenswert. :)


Kevin2803

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Naja, er war ja nicht schlecht, aber so richtig fesselnd fand ich ihn halt auch nicht.^^


Wall

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Bewertung6.5Ganz gut

Also bei diesem Film habe ich mich mit meiner Bewertung recht schwer getan. Auf jeden Fall ist zu sagen, dass "Antikörper" viel Potenzial hat, aber auch viel Potential verschenkt. Auf der einen Seite stehen eine absolut dichte und bedrückende, gar bedrohliche Atmosphäre und auch das starke Schauspiel von André Hennicke. Zudem erreicht der Film durch ordentliche Inszenierung, die an Hollywood-Thriller wie "Se7en" oder "Das Schweigen der Lämmer" erinnert, fesselnde Spannungsmomente. Diese sind aber leider zu rar gesät kommen generell zu kurz. Ganz besonders an David Finchers Vorzeige-Thriller erinnert auch das Finale und dessen Auflösung. Dieses ist dadurch schon teilweise lange vorhersehbar, wenn auch das Ende doch noch zu überraschen vermark. So viel sei gesagt. Aber als absolut gelungen, kann ich es dann doch nicht bezeichnen, dafür haben mich zu sehr die religiösen Zeichen und das "Happy-End-Feeling" erinnert. Gut in Szene gesetzt ist der Twist aber alle mal.
Allerdings weist "Antikörper" auch über die ganze Laufzeit einige Schwächen auf. So ist der Film mMn zu lang geraten und weist den einen oder anderen Durchhänger auf. Auch wirkt der Film in vielen Szenen einfach ein wenig "zu deutsch" und die Leistung von Möhring hat mich leider auch nicht immer überzeugt.
Dennoch ein solider Psycho-Thriller aus Deutschland mit spannender Serienkiller-Thematik, welcher trotz inhaltlicher und handwerklicher Schwächen, u.A. durch seine düstere Atmosphäre durchaus zu überzeugen weiß.

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Vellocetta

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Bewertung7.0Sehenswert

Für eine deutsche Produktiuoon wirklich nicht übel und eine gute schauspielerische Leistung von Hennike - durchaus sehenswert.

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pischti

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Hennike war ok, aber der Wotan Wilke Möhring war unterirdisch und hat mir damals den ganzen Film versaut.


Vellocetta

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Gut fand ich den auch nicht, aber wirklich gestört hats mein Filmerlebnis nicht.


the assassin 666

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein sehr guter und spannender Thriller mit guten Schauspielern (bes. Andre Hennike & Wotan Wilke Möhring). Es werden zwar Parallen zu das Schweigen der Lämmer gezogen und die sind zum Teil unübersehbar, dennoch schafft es dieser Film seine Laufzeitüber fesselnd zu bleiben was dem Psychoduell der zwei unterschiedlichen Männern und den geschikcten ausgelegten falschen Fährten zu verdanken ist. Man hört ja oft der deutsche Film ist so lala, aber es kommen auch viele hochwertige Filme aus diesem Land dieser hier ist der Beweis. :)

Alternative: (ebenf. deutsche Thriller)
Tattoo 9,0
Anatomie 7,0

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NiboraC

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Bewertung4.0Uninteressant

Wie immer ein deutscher Film und es dreht sich um Kinderschänder... Der Film ist langweilig wie die meisten deutschen Filme. Ich wusste ab der Hälfte wie der Film enden wird.

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Oliver0403

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Bewertung4.0Uninteressant

Ich weiss nicht so ganz, was ich von diesem Film halten soll. Wieso heisst der überhaupt "Antikörper"? Es zeigt sich jedenfalls immer wieder, dass deutsche Fime in der Regel bis auf ganz wenige Ausnahmen für die Tonne sind, solange Bully oder Schweiger ihre Finger nicht mit drin haben.
Der Film enthält einige relativ gute Momente. Diese sind aber in der Summe einfach zu gering, um den Film als gut einstufen zu können.
Ich fand den Film einfach nur stinklangweilig.

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pischti

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Erstens langweilig, zweitens hat dieser Wotan Wilke Möhring dermaßen theatralisch gespielt, ich fands furchtbar! Ein deutscher Thriller für die Tonne!


ShayaNova

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typisch deutsches overacting


ElMagico

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Bewertung3.5Schwach

Schade, aber toll. Nein gelogen. Nur schade.
Ich könnte ja jetzt irgendwelche künstlichen Sympathien heraufbeschwören, weil "Antikörper" aus Deutschland ist und wir seit Jahren nach vernünftigen Genre-Beiträgen jenseits von Bully und Schweiger lechzen. Aber dann müsste ich gleich nochmal lügen, der Film ist nämlich einfach nicht gut. Statt kleiner, aber feiner Beitrag zum Serienmörder-Genre, will er lieber gleich der ganz grosse Wurf sein...und daran scheitert er dann halt doch kläglich.
Prinzipiell scheint die einzige Innovation des Films zu sein, dass eben alles in Deutschland spielt. Ansonsten gibt es hier nichts Neues, dass man nicht schon zigmal und meist deutlich besser gesehen hat. Und da hilft es auch wenig, wenn man augenzwinkernd dem offensichtlichem Vorbild in einem Dialog eine Hommage erweist, um diesen ansonsten nur schlecht zu kopieren. "Antikörper" geht zwar sicherlich oft andere Wege was seine Story betrifft, wichtige Schlüsselszenen und vorallem die Beziehungsgefüge erinnern einfach eklatant an "Silence of the lambs". Eben alles nur in viel schlechter. Man ist zwar bemüht dem Ganzen einen erdigeren Anstrich zu geben, dem Film soetwas wie Realitätsnähe zu verleihen, aber nur weil man Worte wie "Wichser" und "Ficken" wie Kamellen an Fasching verteilt, wirkt der Film noch lange nicht echt. Das klappt ja noch nicht einmal bei Bushido...und hier eben genausowenig. Im Gegenteil: Das ist dann in manchen Momenten schon richtig peinlich.
Mit dem Kernthema des Films, nämlich die Grenzen zwischen Gut und Böse, wird da nicht anders verfahren. Nich nur das diese Fragestellung viel zu omnipräsent ist, sie ist auch noch durch und durch Klischeebeladen. Da kommt der liebliche, christliche Dorf-Fuzzi doch in die böse böse grosse Stadt. Und was sieht er da? Nutten und Gesindel! Und selbst die normalsten Frauen in der grossen Stadt wollen sofort Sex. Und ich trau es mich gar nicht zu sagen...sogar in den Popo! Sodom! Mit solchen Erfahrungen sind Probleme in der thüringischen Provinz vorprogrammiert. Dort kennt man das ja alles nicht! Woher denn auch? Internet z.B. gibts da ja nicht! Da hilft nur Beten! Und das tut "Antikörper" reichlich. Der Film erschlägt einen mit einer christlichen Symbolik, die wahrscheinlich sogar den frömmsten Kirchgänger mit der Zeit nervt. In der dargestellten Quantität erschlägt das einen einfach nur und ist dadurch auch kaum noch ernstzunehmen. Als hätten die Macher des Films ständig in der Angst gelebt, dass der Zuschauer eventuell die eine oder andere Anspielung verpasst haben und als Konsequenz darauf den Holzhammer ausgepackt. Das war mir einfach zuviel des Guten und völlig kontraproduktiv.
Leider hört es da aber noch lang nicht mit den negativen Eindrücken auf...aber eigentlich sind nur die handwerklichen Aspekte bei "Antikörper" ordentlich....nicht immer sonderlich brillant, aber ordentlich. Alles andere, die Elemente eines Films die Hirn, Bauch und Seele ansprechen sollten, die gehen unter in einer zu grossen Ambition, welche scheitert, da für es für einen guten Film einfach zu sehr an brauchbaren Ideen, Eigenständigkeit und wohl auch an Erfahrung mangelte.

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ElMagico

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Als er rauskam auf DVD fand ich ihn auch etwas angenehmer....aber wie so oft: Beim 2. Mal fallen Sachen mehr ins Gewicht, die man beim ersten Mal versucht zu entschuldigen. Gut fand ich ihn aber schon damals nicht....


ShayaNova

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haha danke für den comment und das folgende, hab heute echt was zum lachen gebraucht :D


harm4life

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Bewertung4.5Uninteressant

Anti-Körper nimmt sich viel vor, erreicht aber nur wenige der gesetzten Ziele. Ein deutscher 'Schweigen der Lämmer' in dem es ums gut und böse sein gehen sollte, ein Film der sich um Themen wie Schuld und Sühne dreht stellte man sich wohl vor.
Was dabei rauskam ist ein unfreiwillig konfuser, in weiten Teilen sehr langatmig und mit lieblos eingeworfenen und banalen Bibelbezügen zersetzter Thriller der leicht durchschaubar ist und einfach nicht zu überzeugen vermag.

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Madsen-Freundin

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Bewertung4.0Uninteressant

Gute Thriller aus deutschen Landen sind rar gesät, viele driften recht schnell in klassische Krimikonzepte oder sperrige Dramen ab. „Antikörper“ bleibt in der Thrillerspur, was lobenswert ist, schafft es aber doch nicht, Akzente zu setzen. Teilweise wirken ganze Szenen von Genregrößen wie „Das Schweigen der Lämmer“ und „Sieben“ abgekupfert, und abgesehen von Wotan Wilke Möhring agieren die Darsteller hölzern und unglaubwürdig, allen voran André Hennicke, dem ich die Rolle als hochintelligentem Serienmörder zu keinem Zeitpunkt abgekauft habe. Kühle, distanzierte Bilder geben dem Film eine schöne Optik, aber insgesamt verschenkt „Antikörper“ viel zu viel Potenzial.

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Leveinard

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

für einen deutschen film total gut. stellenweise etwas zäh, aber mir gefiel der film ganz gut.
der mörder hat mir am besten gefallen, es ist sicher schwer einen kindermörder derartig gut zu spielen und die taten so derb zu beschreiben. der polizist dagegen hat mir(mitsamt seiner frau) weniger gut gefallen. ich finde, der film lebt vor allem vom spiel von andre hennicke.

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brigerbaerger

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Erinnerte mich ansatzweise an Hannibal Lecter und Sieben, wäre aber vermessen diesen Film mit den beiden zu vergleichen. Trotzdem gute deutsche Thriller-/Psycho-Kost mit einem anhaltenden Spannungsbogen. Gute Abwechslung zwischen aktuellem Geschehen und Rückblenden, dass den Zuschauer gefangen hält, da er wissen möchte wer's war. Einzig die Reh-Szene fand ich überflüssig.

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31loquita

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Bewertung5.5Geht so

Ein kranker Film! Aber auf jeden Fall ein anständiger deutscher Thriller...

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Moe Szyslak

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Da haben sie es ja doch mal geschafft.....fast.....
Ein Deutscher Film, der superspannend ist, der fesselt ohne Ende, der sich nur in der Mitte eine 10-minütige Schwäche erlaubt (Verführungen der Großstadt), der mit André Hennicke einen teuflischen Bösewicht aufweist, der es schafft die Verknüpfungen zusammen und dann wieder auseinander zu ziehen, und der am Ende mit zwei perversen, genialen und extrem bösartigen Wendungen daherkommt, die aber dann in typisch deutscher Manier mit einem absolut feigen und unnötigen Happy-End jäh zerstört werden.
Nichtsdestotrotz ein überraschend sehr guter Film.......nur das Ende.....schade drum, der Film hätte GANZ groß werden können, wenn er konsequent geblieben wäre.

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JackoXL

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Zugegeben: Ziemlich dreist bei "Das Schweigen der Lämmer" geklaut, aber dann wenigstens gut. Alvart hat sich damit zurecht für Hollywood empfohlen, die Inszenierung ist deutlich über dem deutschen Thrillerniveau. André Hennicke ist mir vorher kein Begriff gewesen, jetzt hab ich Angst vor ihm. Man kann in Deutschland scheinbar doch gutes Spannungskino machen. Bitte mehr davon, dann müssen wir nicht dauernd Frankreich beneiden.

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Filmkenner77

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Bewertung6.0Ganz gut

Guter Thriller, der aber zu viel von US-Vorbildern abkupfert und dessen Ende ein wenig enttäuschend geraten ist.

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FilmVlin

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Definitiv einer der besten deutschen Thriller!

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Goggi

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Du sagst es! Und einer der unterschätztesten dazu. Der Vergleich mit Schweigen der Lämmer ist zwar gerechtfertigt aber ihn deshalb als Plagiat zu beschimpfen geht absolut zu weit.


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Bewertung0.5Schmerzhaft

Was für ein zusammengewürfelter Mist von Möchtegernthriller mit einer Prise Pseudo-Hannibal (die hatten sogar die Dreistigkeit, einen offensichtlichen Wink als Zitat reinzudialogisieren) und einem Hauch Antichrist-Versuch.
Die Höhe war jedoch der lächerliche Versuch, überholte Religionsthemen in die Moderne zu adaptieren: Gott schickt am Ende ein Rudel Rehe (!!!) als Zeichen seiner Gnade. Was für ein Brechmittel mitten in der Nacht???

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Eneb

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Meinst du etwa Von Triers Antichrist?


pietn

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Bewertung6.5Ganz gut

ganz gut für einen deutschen film....aber i-wie ne kopie vom schweigen der lämmer....aber wie gesagt kann man gucken is ganz spannend

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Bandrix

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Bewertung6.5Ganz gut

Gar nicht mal so schlechter Thriller made in Germany, der nur manchmal etwas übtertrieben wirkt.

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