Anti-Körper

Anti-Körper (2005), DE
Laufzeit 127 Minuten, FSK 16, Thriller, Kinostart 07.07.2005

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5.5 Kritiker
17 Bewertungen
Skala 0 bis 10
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von Christian Alvart, mit Norman Reedus und Wotan Wilke Möhring

In einem Berliner Hinterhaus wird der Serienkiller Gabriel Engel (André Hennicke) von einer Spezialeinheit überwältigt. Der erfahrene Kommissar Seiler (Heinz Hoenig) lässt sich für seinen Erfolg überschwänglich feiern. Doch das Grauen beginnt erst noch. Auch im Heimatdorf des Polizisten Michael Martens (Wotan Wilke Möhring) wurde ein kleines Mädchen bestialisch ermordet. Martens reist nach Berlin, um dem gefangenen Psychokiller ein Geständnis abzuringen. Doch Gabriel Engel verstrickt den Dorfpolizisten in ein verwirrendes Spiel um Gut und Böse, um Wahrheit und Lüge. Die Ereignisse spitzen sich zu, als die Spuren plötzlich in eine ganz andere Richtung weisen. Der wahre Täter scheint Martens gefährlich nah zu sein…

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Cast & Crew


Kritiken (6) — Film: Anti-Körper

Dietmar Kesten: Filmmag.de

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3.0Schwach

[...]Wenn hier ein diabolisches Spiel eingeführt werden sollte, mit dem die Stufe der Abgründe der menschlichen Psyche beleuchtet werden sollten, dann ist das äußerst einfallslos, Suggestion und nur Emotion.
Die Szenen sind aneinandergepappt, die Dialoge kaum hörenswert, Spannungswechsel vorhersehbar, und die Täuschungsmanöver misslingen auf der ganzen Ebene. [...]

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Hausmeister: Nerdtalk.de

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8.0Ausgezeichnet

Fragt man einmal in die Runde, welcher Film denn als der beste deutsche Krimi der letzten Jahre in Frage kommt, erhält man häufig „Das Experiment“ zur Antwort. Wirklich gute Krimis, die auch international den Vergleich mit Hollywood-Produktionen nicht scheuen müssen, sind in der Tat rar gesät. Mir würde auf die obige Frage auch noch „Antikörper“ einfallen

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GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin

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7.0Sehenswert

Erstmal verdient Regisseur Christian Alvart eine gehörige Portion Respekt! Der ehemalige Horror-Fanzine-Grafiker kratzte nach ein paar Amateur-Film-Übungen ein paar Tausend Euro für sein Spielfilm-Debüt "Curiosity and the Cat" zusammen, mit dem er neben Andreas Marshall ("Tears of Kali") zum vielversprechenden Anwärter für gehobene Erwachsenenunterhaltung avancierte.
Um Marshall ist es etwas still geworden, Alvart dagegen konnte ein paar Jahre später mit "Antikörper" seinen ersten Kinofilm realisieren und beweist mit seinem Einsatz mehr Leidenschaft sowie Kompentenz als die meisten Filmhochschüler...
Alvart macht keinen Hehl aus *seiner* Filmhochschule - "Antikörper" huldigt überdeutlich dem amerikanischem Thriller-Kino. Der gestellte Massenmörder Gabriel Engel wird neben der Ermordung und Misshandlung von 13 Jungen der Mädchenmord in einer kleinen katholischen Gemeinde zur Last gelegt, der den Dorfpolizist Michael Martens…

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Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders

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8.0Ausgezeichnet

Ich kann an dieser Stelle nur nocheinmal betonen, dass mich "Antikörper" positiv überrascht hat. Von der ersten Minuten an fesselt der Film den Zuschauer und auch wenn er mit Sicherheit kein Blockbuster an den Kinokassen wird, kann ich jeden der sich für spannende Thriller interessiert nur empfehlen sich diesen Film im Kino anzusehen. Selten war das Geld für einen deutschen Film so gut investiert wie für "Antikörper".

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Rochus Wolff: freier Journalist

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7.5Sehenswert

Obwohl hier vielleicht ein bißchen zu sehr die Stadt/Land-Gegensätze (hier Sünde, dort brave Unschuld) betont werden und der Hannibal-Lecter-Plot natürlich arg hinkt, ein durchaus überzeugendes Thrillerchen. Vor allem Möhring kann überzeugen, und am Schluß wird es doch tatsächlich so richtig spannend.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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7.5Sehenswert

Als einer der wenigen Genre-Filme aus Deutschland ein sehenswerter Streifen, der seine offensichtlich US-inspirierte Story originell und mit tollen Schauspielern erzählt.

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der cineast

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So ist es!



Kommentare (26) — Film: Anti-Körper

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harm4life

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Bewertung4.5Uninteressant

Anti-Körper nimmt sich viel vor, erreicht aber nur wenige der gesetzten Ziele. Ein deutscher 'Schweigen der Lämmer' in dem es ums gut und böse sein gehen sollte, ein Film der sich um Themen wie Schuld und Sühne dreht stellte man sich wohl vor.
Was dabei rauskam ist ein unfreiwillig konfuser, in weiten Teilen sehr langatmig und mit lieblos eingeworfenen und banalen Bibelbezügen zersetzter Thriller der leicht durchschaubar ist und einfach nicht zu überzeugen vermag.

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the assassin 666

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Sehr guter deutscher Thriller der durch das gute Schauspiel der beiden unterschiedlichen Charaktere (religiöser Dorfpolizist und psychopatischer Serienkiller) voll und ganz zu überzeugen weiß und auch das Ratespiel wer tötete das letzte Opfer wurde man des öfteren geschickt auch eine falsche Fährte gelockt.
War ein spannender Film, ich habe in mir zwei mal angeschaut.

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Taddl

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Bewertung5.5Geht so

Eine Eigenart. Die Absurdität, die sich nicht nur im Inhaltlichen des Films verbirgt, weckt Interesse. Man möchte den Rest erfahren; Man möchte mehr wirre Einfälle begutachten.

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Madsen-Freundin

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Bewertung4.0Uninteressant

Gute Thriller aus deutschen Landen sind rar gesät, viele driften recht schnell in klassische Krimikonzepte oder sperrige Dramen ab. „Antikörper“ bleibt in der Thrillerspur, was lobenswert ist, schafft es aber doch nicht, Akzente zu setzen. Teilweise wirken ganze Szenen von Genregrößen wie „Das Schweigen der Lämmer“ und „Sieben“ abgekupfert, und abgesehen von Wotan Wilke Möhring agieren die Darsteller hölzern und unglaubwürdig, allen voran André Hennicke, dem ich die Rolle als hochintelligentem Serienmörder zu keinem Zeitpunkt abgekauft habe. Kühle, distanzierte Bilder geben dem Film eine schöne Optik, aber insgesamt verschenkt „Antikörper“ viel zu viel Potenzial.

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Leveinard

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

für einen deutschen film total gut. stellenweise etwas zäh, aber mir gefiel der film ganz gut.
der mörder hat mir am besten gefallen, es ist sicher schwer einen kindermörder derartig gut zu spielen und die taten so derb zu beschreiben. der polizist dagegen hat mir(mitsamt seiner frau) weniger gut gefallen. ich finde, der film lebt vor allem vom spiel von andre hennicke.

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brigerbaerger

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Erinnerte mich ansatzweise an Hannibal Lecter und Sieben, wäre aber vermessen diesen Film mit den beiden zu vergleichen. Trotzdem gute deutsche Thriller-/Psycho-Kost mit einem anhaltenden Spannungsbogen. Gute Abwechslung zwischen aktuellem Geschehen und Rückblenden, dass den Zuschauer gefangen hält, da er wissen möchte wer's war. Einzig die Reh-Szene fand ich überflüssig.

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31loquita

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Bewertung5.5Geht so

Ein kranker Film! Aber auf jeden Fall ein anständiger deutscher Thriller...

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Moe Szyslak

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Da haben sie es ja doch mal geschafft.....fast.....
Ein Deutscher Film, der superspannend ist, der fesselt ohne Ende, der sich nur in der Mitte eine 10-minütige Schwäche erlaubt (Verführungen der Großstadt), der mit André Hennicke einen teuflischen Bösewicht aufweist, der es schafft die Verknüpfungen zusammen und dann wieder auseinander zu ziehen, und der am Ende mit zwei perversen, genialen und extrem bösartigen Wendungen daherkommt, die aber dann in typisch deutscher Manier mit einem absolut feigen und unnötigen Happy-End jäh zerstört werden.
Nichtsdestotrotz ein überraschend sehr guter Film.......nur das Ende.....schade drum, der Film hätte GANZ groß werden können, wenn er konsequent geblieben wäre.

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JackoXL

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Zugegeben: Ziemlich dreist bei "Das Schweigen der Lämmer" geklaut, aber dann wenigstens gut. Alvart hat sich damit zurecht für Hollywood empfohlen, die Inszenierung ist deutlich über dem deutschen Thrillerniveau. André Hennicke ist mir vorher kein Begriff gewesen, jetzt hab ich Angst vor ihm. Man kann in Deutschland scheinbar doch gutes Spannungskino machen. Bitte mehr davon, dann müssen wir nicht dauernd Frankreich beneiden.

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Filmkenner77

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Bewertung6.0Ganz gut

Guter Thriller, der aber zu viel von US-Vorbildern abkupfert und dessen Ende ein wenig enttäuschend geraten ist.

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FilmVlin

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Definitiv einer der besten deutschen Thriller!

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Goggi

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Du sagst es! Und einer der unterschätztesten dazu. Der Vergleich mit Schweigen der Lämmer ist zwar gerechtfertigt aber ihn deshalb als Plagiat zu beschimpfen geht absolut zu weit.


audio

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Bewertung0.5Schmerzhaft

Was für ein zusammengewürfelter Mist von Möchtegernthriller mit einer Prise Pseudo-Hannibal (die hatten sogar die Dreistigkeit, einen offensichtlichen Wink als Zitat reinzudialogisieren) und einem Hauch Antichrist-Versuch.
Die Höhe war jedoch der lächerliche Versuch, überholte Religionsthemen in die Moderne zu adaptieren: Gott schickt am Ende ein Rudel Rehe (!!!) als Zeichen seiner Gnade. Was für ein Brechmittel mitten in der Nacht???

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Eneb

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Meinst du etwa Von Triers Antichrist?


pietn

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Bewertung6.5Ganz gut

ganz gut für einen deutschen film....aber i-wie ne kopie vom schweigen der lämmer....aber wie gesagt kann man gucken is ganz spannend

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willy50

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Bewertung5.0Geht so

guter deutscher thriller. hennicke ist klasse.

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Bandrix

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Bewertung6.5Ganz gut

Gar nicht mal so schlechter Thriller made in Germany, der nur manchmal etwas übtertrieben wirkt.

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Shadow

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Bewertung6.5Ganz gut

Hab ihn auf DVD gesehen mit diesem Storyboard mist dadrin! Das ging nicht auszustellen! Was soll den der scheiß? Das stört total hab immer aufs Storyboard geschaut weil sich das alle 5 sekunden verändert vom Film bekommt man dann wenig mit lenkt eben total ab !!!

Zum Film selbst naja ganz ok, stellenweise schon etwas langweilig.

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Punk

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Bewertung4.0Uninteressant

Hab den damals im Kino gesehen. Meine Meinung war naja. Als ich den dann später nochmal im Fernsehen sah, war meine Meinung auch diesmal, naja. Ich fand den Stellenweise sogar recht langweilig.

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guggenheim

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Bewertung5.0Geht so

Versucht Atmosphäre aufzubauen, scheitert aber immer wieder. Die Dialoge sind bemüht und die Darsteller, allen voran Wotan Wilke Möhring, nicht besonders überzeugend. Kein Reisser, eher ein durchschnittlicher Thriller/Krimi, der auch als einfache TV-Produktion durchgegangen wäre.

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Padder

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Toller deutscher Thriller!

Die Geschichte erinnert schon ein wenig an "Das schweigen der Lämmer", "Sieben" oder ähnliches. Aber die Geschichte ist spannend bis zum Schluss und gut erzählt. Wirklich guter Film!

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maggie

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

sehr fesselnd und ein wunderbares ende, denn wer hat eigentlich noch den mut, ein wirkliches wunder 1 zu 1 auf der leinwand zu erzählen? so ist dieser film, obwohl von sehr düsterer bildsprache, durch und durch positiv und das ist heute leider eine seltenheit.

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