Au revoir Taipeh

Yi yè Tái bei (2010), TW/US
Laufzeit 84 Minuten, FSK 6, Komödie, Kinostart 25.11.2010

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7.0 Kritiker
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7.0 Community
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von Arvin Chen, mit Jack Yao und Amber Kuo

Einen seltsamen Kunden hat die große Buchhandlung in Taipeh: Nie kauft er etwas, doch Nacht für Nacht hockt er vor den Regalen auf dem Boden und blättert in den Französisch-Lehrbüchern. Kais Freundin ist nach Paris gezogen, und er träumt davon, ihr zu folgen. “Sans vous Taipei est très triste. Très très triste.” Als ein freundlicher alter Gangster aus der Nachbarschaft Kai einen Deal vorschlägt – ein Ticket nach Paris gegen einen “Kurierdienst” – bleibt allerdings keine Zeit mehr für Traurigkeit. Es beginnt eine turbulente Nacht, in der eine Gruppe von Möchtegern-Ganoven in orangefarbenen Anzügen Kais besten Freund entführt, ein nicht so cooler Polizist Dienst und Liebesleben durcheinander bringt und Kai Paris aus den Augen verliert, weil er sich frisch verliebt: in Susie, die Buchhändlerin.

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Kritiken (3) — Film: Au revoir Taipeh

Anne Wotschke

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7.5Sehenswert

Arwin Chen ist ein charmanter Film gelungen, der vom Plot her ein wenig an Wong Kar Wais „Chungking Express“ erinnert. Sein trockener Humor, eigenwillig gepaart mit Slapstick-Elementen, die jedoch nie ins Alberne abgleiten, macht diese Hommage an das quirlige Taipeh und dessen Nachtleben zu einem kurzweiligen Vergnügen.

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Stefanie Zobl: Fluter Stefanie Zobl: Fluter

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7.5Sehenswert

Turbulent, kitschig, quietschbunt und mit äußerst charmanten Darstellern/innen bleibt bei diesem Film kein Auge trocken. Herzerwärmende französische Schmonzette trifft auf fernasiatische Gangsterklamotte trifft auf Städtehommage – verständlicherweise ein Publikumsliebling der letzten Berliner Filmfestspiele.

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Julio Sacchi: Das Manifest

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5.5Geht so

Ein junger Mann will Taipei verlassen, weil seine Freundin nach Paris gezogen ist. In der letzten Nacht vor dem Flug gerät er aber in ein Abenteuer, das seine Sicht der Dinge verändert.
Drollige Kriminalkomödie mit farbenfrohen Neben-, aber sehr blassen Hauptfiguren. Hier und da trockener Humor, unaufgeregtes und rundherum freundliches Gezerre und ausgesucht hübsche Bilder, also irgendwie das, was man „sympathisch“ nennt. Die gewollt „poetischen“ Momente wirken aber reichlich konstruiert und das Ganze insgesamt doch etwas zu läppisch, um sich zu weiteren Komplimenten hinreissen zu lassen. Auf den Namen Wim Wenders (Executive Producer) ist eben doch Verlaß.
Dieser Film schwimmt bestimmt sogar in Milch.

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Kommentare (3) — Film: Au revoir Taipeh

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Vorwort

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Bewertung7.0Sehenswert

Der Film macht ne gute Stimmung. Mich hat zunächst einfach nur gereizt einen Film auf einer uns so fernen Sprache und aus einer so fernen Kultur zu sehen. Die Nacht in der Stadt bleibt lange im Gedächtnis.

Was die Sprache angeht (es macht Spaß zuzuhören): Ich habe mich nach dem Schauen gefragt, ob ich der Handlung auch ohne Untertitel hätte folgen können...
Wenn jemand von euch experimentierfreudig ist: probiert das doch mal; würde mich intressieren.

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Kris

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Bewertung9.0Herausragend

Kai will unbedingt zu seiner Freundin nach Paris. Buchhändlerin Susi hält nicht so viel von Französisch, sie lernt lieber Swing tanzen. Kais Kumpel Gao will einfach nur die leckersten Dim Sum der Stadt verspeisen und von seinem Pfirsich träumen. Immobilienhai und Teilzeitpate Bao möchte, dass Kai ihm "einen Gefallen tut", hat aber nicht mit seinem Neffen und dessen Bande von Hobby-Entführern gerechnet. Und der ermittelnde Polizist verfolgt lieber seine Exfreundin. Eine ganz normale Nacht in Taipeh. Schätze ich.

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ellen_ripley

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Bewertung6.0Ganz gut

Das witzigste, was mir auf der Berlinale 2010 über die Leinwand gelaufen ist. Und da es in diesem Jahr dort schwer gemacht wurde zu lachen: 1 Extrapunkt dafür.

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