Bai lu yuan - White Deer Plain
Bai lu yuan (2011), Laufzeit 188 Minuten, Historienfilm, Drama
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von Quanan Wang, mit Kitty Zhang Yuqi und Fengyi Zhang
Das chinesische Kaiserreich sieht seinem Ende entgegen. In diesen Zeiten des politischen und gesellschaftlichen Umbruchs beginnt Wang Quan’ans Epos. Schauplatz ist das Titel gebende White Deer Village in der Provinz Shaanxi. Bisher haben hier die Großfamilien Bai und Lu sowie deren Söhne friedlich zusammengelebt. Die großen Umwälzungen haben jedoch einen erbitterten Kampf um Land zur Folge. Dabei gerät eine neu ins Dorf gekommene junge Frau zwischen die Fronten. Am Beispiel der beiden Familien reflektiert Wang Quan’an das Schicksal des chinesischen Volkes. Die Warlords werden von den japanischen Invasoren, der Zweite Weltkrieg wird vom Bürgerkrieg abgelöst, und schließlich schwingen die Maoisten ihre roten Fahnen.
Cast & Crew
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Quanan Wang
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Kitty Zhang Yuqi
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Fengyi Zhang
Regie
Schauspieler
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Wei Lu
- Genre
- Historienfilm, Drama
- Zeit
- Epochen
- Ort
- Altes China, Chinesische Provinz, Volksrepublik China
- Handlung
- Chinese, Epos, Frau, Großfamilie, Machtkampf, Schicksal, Schöne Frau, Soziale Ungerechtigkeit
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Kritiken (1) — Film: Bai lu yuan - White Deer Plain
Roland Meier : Outnow.ch Roland Meier : Outnow.ch
Kommentar löschenWeniger schön ist die Umsetzung der Geschichte. Schnell wird klar, dass hier anhand einer kleinen Gemeinschaft die Eckdaten und sozialen Umwälzungen im Vorkriegschina durchexerziert werden.
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Kommentare
Kommentar schreibenStefan Ishii 2012/02/22 12:46:58
Kommentar löschen"Bai lu yuan - White Deer Plain" von Wang Quan’an ist streckenweise herausragend gut. Das Schicksal eines Dorfes und dessen Bewohner, über einen Zeitraum von 30 Jahren erstreckend erzählt, bietet großartige Momente, wunderschöne Bilder und möglicherweise sogar Interpretationsmöglichkeiten in Bezug auf die aktuellere, chinesische Geschichte.
Leider habe ich das Gefühl, dass Regisseur Wang Quan’an mit diesem epischen Film etwas überfordert war. Teile des Filmes, repräsentativ für eine jeweilige Epoche, werden aus Sicht verschiedener Charaktere dargestellt. Der Wechsel der zentralen Figuren wirkt dabei etwas 'unfertig'. Aufgrunddessen sind die emotionalen Auswirkungen auf den Zuschauer stellenweise nicht so stark wie sie hätten sein können. Obwohl die gesamte Besetzung durchgängig stark ist und es eine beeindruckende Vielfalt innerhalb der Handlung gibt, schaute ich den Film seltsamerweise ohne emotionale Beteiligung.
Die großartigen Landschaften mit einem Meer von Weizen bedeckt, sowohl bei Sonnenaufgang oder -untergang und zu verschiedenen Jahreszeiten, wurden beeindruckend vom deutschen Lutz Reitemeier eingefangen, dem regelmäßigen Kameramann des Regisseurs Wang Quan’an. Reitemeier wurde für diesen Film bei der Berlinale 2012 aus meiner Sicht absolut verdient mit dem Silbernen Bären für seine herausragende, künstlerische Leistung gewürdigt.
Ich hatte oft das Gefühl, dass einzelne Episoden dieses Werkes stark an große, filmische Meisterwerke angelehnt sind. So erinnern viele Szenen zu Beginn des Filmes zum Beispiel an Zhang Yimous Erstlingsfilm "Hong gao liang - Rotes Kornfeld". Oder die Freundschaft zweier Jungen, die sich aufgrund der politischen Entwicklung später auf unterschiedlichen Seiten wiederfinden, erinnert doch schon sehr an "Novecento - 1900" von Bernardo Bertolucci.
Trotzdem habe ich "Bai lu yuan" genossen. Der Film hätte nur vielleicht etwas mehr Geradlinigkeit vertragen. Der Mittelteil um die schöne Xiao'e wirkte auf mich irgendwie nicht zielstrebig und aussagekräftig genug.
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