Barfuß durch die Hölle - 1. Teil

Ningen no jôken (1959),
Laufzeit 157 Minuten, FSK 16, Drama, Historienfilm, Kinostart 06.07.1961

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- Kritiker
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von Masaki Kobayashi, mit Tatsuya Nakadai und Michiyo Aratama

Die monumentale Barfuß durch die Hölle – Trilogie von Masaki Kobayashi verfolgt Weg des pazifistisch eingestellten Intellektuellen Kaji (Tatsuya Nakadai) und seinen Versuch, im kaiserlichen Japan des zweiten Weltkrieges am Leben zu bleiben – und seinem Gewissen gerecht zu werden.

Im ersten Teil von Barfuß durch die Hölle, arbeitet Kaji als Aufseher in einem Kriegsgefangenenlager in der chinesischen Manchurai, wo Japan Besatzungsmacht ist. Er tut dies, um dem Wehrdienst aus dem Weg zu gehen. Außerdem vermeint der junge Mann, so das Los der chinesischen Kriegsgefangenen etwas bessern zu können. Doch als einige dieser Gefangenen einen Ausbruchsversuch unternehmen, läuft Kaji als angeblicher Sympathisant Gefahr, an die Front versetzt zu werden, oder gar ein noch schlimmeres Schicksal zu erleiden.

Über neun Stunden Film umfasst die ganze Barfuß durch die Hölle – Trilogie. Die deutsche DVD beinhaltet neben der kompletten japanischen Fassung auch die deutlich kürzere deutsche Version. Der erste Teil von Barfuss durch die Hölle folgen Barfuß durch die Hölle – 2. Teil: Die Straße zur Ewigkeit und Barfuß durch die Hölle, 3. Teil: ...und dann kam das Ende.

Der bekannte japanische Schauspieler Tatsuya Nakadai und Regisseur Masaki Kobayashi arbeiteten an diversen weiteren berühmten Filmen zusammen. Zu nennen wären hier insbesondere Harakiri, Kwaidan – Das Herz des Samurai und Samurai Rebellion.

  • Barfuß durch die Hölle1
  • Barfuß durch die Hölle2
  • Barfuß durch die Hölle 3
  • Barfuß durch die Hölle 5

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Cast & Crew


Kommentare (2) — Film: Barfuß durch die Hölle - 1. Teil

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Sozionaut

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ganz, ganz großes Kino!

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Tyler__Durden

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Also genaue Quellen gibts da so weit ich weiß nicht. Hab mal auf der imdb gesehen das der zweite Teil der Trilogie als "Reference" bei Full Metal Jacket gelistet ist was ja rein thematisch (Soldaten Ausbildung usw. ) gar nicht mal so fern liegt, mehr hab weiß ich aber auch nicht. Er war ja aber großer Liebhaber des japanischen Kinos so viel weiß ich. Matsumotos Funeral Parade of Roses war z.B. sehr große Inspirations Quelle für Kubricks Clockwork Orange so viel ist bekannt. Also könnte es schon sein das da eine Verbindung besteht zwischen The Human Condition und Kubrick.


Sozionaut

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Danke für die Infos.


Tyler__Durden

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Bewertung9.0Herausragend

Idealistische Naivität gegen Brutale Realität. Wer hier als Sieger hervorgehen mag steht wohl außer Frage. Mit dem Energischen Beginn der Human Condition Trilogie stampft Kobayashi schon mal ein gewaltiges Armutszeugnis in den Boden der Tatsachen. Aussagekräftig Bebildert mit einem wunderbaren Nakadai in der Hauptrolle zerrt Kobayashi vor allem gegen Ende extrem an den Nerven sowie den Emotionen und bringt somit den ersten Teil dieser, hoffentlich, großen Serie zu einem Ende/Anfang.
“It’s not my fault that I’m Japanese . . . yet it’s my worst crime that I am!”

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