BlowUp - Ekstaze '67

Blowup (1966), GB/IT Laufzeit 111 Minuten, FSK 16, Kriminalfilm, Thriller, Drama, Kinostart 12.07.2007

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8.1
Kritiker
21 Bewertungen
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7.4
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1482 Bewertungen
34 Kommentare
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von Michelangelo Antonioni, mit Vanessa Redgrave und Sarah Miles

Als der Photograph Thomas in einem Park Bilder von einem Pärchen macht, wird er entdeckt. Die Frau verfolgt ihn bis zu seinem Atelier, wo sie um jeden Preis den Film haben will, auf dem sie verewigt ist. Thomas gibt ihr einen anderen Film und entdeckt auf den Bildern, die die Frau haben wollte, Verdächtiges: Er glaubt, eine Mord auf die Spur gekommen zu sein.


Cast & Crew


Kritiken (1) — Film: BlowUp - Ekstaze '67

SoulReaver: CinemaForever

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9.0Herausragend

„Give me those pictures. You can't photograph people like that.” – „Who says I can't? I'm only doing my job. Some people are bullfighters, some people are politicians. I'm a photographer.”

[...] Plötzlich ist Thomas' Leben nicht mehr die Tortur aus Monotonie und Einöde, sondern er forscht besessen wie detailliert nach Hinweisen, er begibt sich auf die Suche nach Wahrheiten und dringt dabei in eine Welt, in der sich Realität und Illusion, Schein und Sein oft nicht mehr unterscheiden. Es ist ausgerechnet der Ort des Geschehens, der Platz, an dem sich das Verbrechen zugetragen haben soll, der die fühlbarste Schönheit ausstrahlt - welch Ironie. Antonioni stellt dem Anfang dem Ende gegenüber und umgekehrt, eine Reflexion von Verfälschung und Tatsachen – Was ist passiert? Was er hat er wirklich gesehen? Wovon wurde er Teil? Wozu fühlt er sich nun verpflichtet? Der Wunsch nach Dynamik wird zu einer abgekapselten wie ruhelosen Psychographie. „BlowUp“ ist formvollendete Filmkunst, ein Meisterwerk in jedem Punkt, mit beeindruckender Bildkomposition und der wunderbaren Untermalung von Herbie Hancock. Großartig.

Kritik im Original 21 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

franticfury

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Dem ist nichts hinzuzufügen, weder deinem Kommentar, noch dem Samourai. Großartiger Film, gerade beim Ende wollte ich nur noch lautstark applaudieren! Dazu Herbie Hancock und die Yardbirds in Originalbesetzung, was will das Herz mehr :)


hollygolightly1

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Bitte weiter so! :)



Kommentare (32) — Film: BlowUp - Ekstaze '67


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rkuehne

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Bewertung7.5Sehenswert

Im Grunde keinerlei Handlung, endlos lange Bilder und trotzdem ein sehenswerter Film. Hat man sich erstmal eingeschaut, sind es tatsächlich die Bilder, die unterhalten. Ein toller, schräger Hauptdarsteller, dann doch so ein bisschen was wie Handlung - ein Film, den man gesehen haben sollte.

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ElMagico

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Bewertung7.5Sehenswert

Ich hab keine Ahnung. Vielleicht bekomme ich einen Hauch davon während ich schreibe. Ich hab jetzt einige Kommentare gelesen und kann so wirklich bei keinem mitgehen, aber so richtig widersprechen kann ich auch keinem. Sicher ist eines: Will sich jemand einen Film angucken um mal den Alltag zu vergessen und einfach gut unterhalten zu werden, dann sollte er einen großen Bogen um "Blowup" machen. Möchte man jedoch ein cineastisches Meisterwerk entdecken, dann sollte man dem Film eine Chance geben und sehen, ob er eben dies für einen ist. Denn der recht überschwengliche Konsens hier überrascht mich doch ein wenig, denn ich denke das selbst manch Hardcore-Cineasten "Blowup" einfach zu blöd ist. Er hat einfach soviel, dass aber ist gleichzeitig ein Nichts.
Find ich ihn blöd? Ich bin noch nicht schlauer! Ich kann mit Sicherheit bis jetzt nur sagen, dass ich den Soundtrack von Herbie Hancock für ein eher nur mittelmäßiges Werk halte. Aber ok, ich mag den Mann prinzipiell so richtiger erst ab Anfang der 70er. Ich kann sagen, dass mich die ersten 20, 30 Minuten eher irritiert haben in ihrer Darstellung des groovy Londons. Hübsch anzuschauen, irgendwie auch schon mysteriös, aber ich wußte da auch einfach nicht wohin ich das stecken sollte. Eine seltsame Plastikwelt ist das, anscheinend ohne Sinn und Gefühl. Als sich die Umgebung ändert und alte, verfallene Häuser den Bildschirm einnehmen, wurde ich zum erstenmal richtig wach. Aber auch hier nur seltsames, Dinge die nicht passen, sich gegenseitig abzulösen scheinen oder sich vielleicht doch eher verdrängen. Es werden Szenerien wie Perlen auf einer Kette aneinandergereiht, eigentlich nur gebrochen von den Minuten der Erkenntnis. Zwischendurch darf immer wieder mal in bester Austin-Powers-Manier mit den Hintern gewackelt werden oder man kostet die Freiheit auf die eine oder andere Weise aus. Doch da ist dieser Bruch, welcher plötzlich Spannung in diesen Film bringt, der sich doch anscheinen so sinnlos aber schön vor sich hinschleppte. Aber auch dieser kurze Thrill führt letztendlich ins Nichts, ins völlig offene Meer der Gedanken, das jeder Zuschauer für sich selbst füllen muss. Ist das nur eine Geschichte die weitergeführt wird? Ist da irgendwo eine Stelle, ab der der Film die gewohnte Bahn verlässt, wie es man von David Lynch kennt? Ist es ein Schuldgeständnis des Machers oder doch ein vorführen des Publikums? Endet der Film der vor fast 2 Stunden begonnen hat oder endet ein ganz anderer? Passierte in diesem Film irgendetwas? Oder passierte nichts? Was war mit diesen seltsamen seltsamen Ladenbesitzern nur los?
So wirklich kann ich mir es auch nicht beantworten. Ich kann nicht sagen wie sehr ich den Film mochte und wie groß der Anteil ist, welcher mir einfach zu abstrus war. Eine 7 fühlte sich in diesem Moment als zuwenig an, eine 8 als zuviel. Irgendwann werd ich ihn wieder gucken...das setz ich mich vielleicht woanders hin und schau ihn mir von dort aus an.

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ElMagico

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Hab es gestern noch gelesen Pat...für einen Film den du nicht magst, warst du da aber fast schon gütig ;)


patcharisma

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Hehe, okay! Thanx.... :-)


bugie

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Bewertung4.0Uninteressant

Ja, der Film ist alt. Ja, die Bildsprache ist gut. Ja, er mag aus künstlerischen Sicht wichtig/gut/interessant sein.
Nein, er hat mir nicht gefallen. Ich fand ihn durchweg langweilig.

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sebastianxxx

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... und die Erfindung der Fernbedienung ha ha


Le Samourai

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1966 ist alt??? :D


il padrino

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Bewertung9.5Herausragend

Tja, das war er also, mein erster Antonioni. Wie hat er mir gefallen? Nun, dazu meine Kritik: Die Musik ist wirklich sehr gut. Zusammen mit der exzellenten Inszenierung verleiht sie dem Film etwas kraftvolles, faszinierendes. Auch zeichnet der Film ein gelungenes Zeitporträt, was jedoch ein geringes Tempo in der Handlungsentwicklung verursacht. Die Spannung des Filmes ist äußerst psychologisch, er verfügt häufig über eine subtile Erotik. Handwerklich und schauspielerisch ist er gut, ebenso in der Kameraführung. Zwar lässt die Stärke des Filmes in den letzten 20 Minuten nach, dafür ist das Ende schön mysteriös, und lässt Platz für Interpretation.
Fazit: Der Film ist nicht vollkommen perfekt, aber nahe dran. Eine Perle!

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Kasparle

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Viel (Gutes) habe ich im Vorlauf gelesen und mir oft vorgenomen den Streifen endlich mal zu gucken. Gestern dann endlich gesehen und was soll ich sagen: Der Film ist definitv gut, aber irgendwie auch nichts was mich jetzt vollkommen vom Hocker gehauen hat. Die erste Szene, die sich abwechselnden Bilder von Arbeitern und den aufgedrehten Pantomimen, waren wunderbare Bildsprache. Vielleicht habe ich danach einfach mit einem anderen Motiv gerrechnet als es eigentlich der Fall ist.

Der erfolgreiche und äußerst arrogante Photograf, unser Protagonist also, wird von Hemmings auf jeden Fall gut in Szene gesetzt, kann mich in den Szenen in denen seine "coole" Schale bricht aber auch nicht vollkommen überzeugen. Das Motiv der Machtausübung und des Machtverlust das vor allem durch seine Rolle vermittelt wird steht und fällt eben auch mit ihm. Für die Szenen des überlegenen Künstlers, der seine Modelle herumkommandiert und flachlegt ist Hemmings wie geschaffen. Gegen Ende hin, wenn er anfängt zu realisieren das er vielleicht doch nicht unangreifbar ist hat mir sein Spiel überhaupt nicht mehr zugesagt. Es kam mit gezwungen vor.

Kamera, Schnitt und Soundtrack sind hingegen durchgehend überragend. Die Atmosphäre Londons, zwischen biderer britischer Realität und der aufkommenden Popkultur, ist perfekt in Szene gesetzt. Der Film ist ein Meisterwerk des Filmhandwerks, jede Einstellung ist wunderbar anzusehen, die Stimmung des Films erreicht einen und man fühlt diese Zeit, aber durch die (zum Rest) relativ durchschnittleiche Leistung Hemmings geht ein großer Teil der Intensität flöten.

Gutes Casting und das perfektionistische herrauskitzeln der letzten Reserven der Schauspieler gehört nun mal auch zum Regisseur Dasein dazu...
Empfehlenswerter, schöner Film, der sein Potential aber nicht voll zur Geltung bringen kann.

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Le Samourai

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Hm echt? Find das Schauspiel wunderbar authentisch und eigen. Passt doch super in diese surreal-bunt-verwirrten Swingin 60s.. ;)


Kasparle

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Phasenweise unglaublich authentisch, aber phasenweise eben auch sehr schwach. Wie ich schon sagte, die Arroganz verkörpert er perfekt, den Zweifel eher durchschnittlich: )


MartinNolan

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Bewertung6.0Ganz gut

Thomas (David Hemmings) ist ein junger und erfolgreicher Modefotograf, doch diese Tätigkeit erfüllt ihn kreativ nicht vollkommen, weshalb er an einem Bildband arbeitet. Er ist ständig auf der Suche nach neuen Motiven und außergewöhnlichen Aufnahmen. So begibt er sich eines Tages in einen nahe gelegenen Park. Dort beobachtet er ein Paar und ist, besonders von der Frau, fasziniert, weshalb er mehrere Fotos schießt. Doch die junge Frau bemerkt ihn und läuft energisch und verärgert, über das Tun von Thomas, auf ihn zu und verlangt umgehend die Negative. Grund: Es handele sich bei dem Mann, um ihren Geliebten und nicht um ihren Ehemann. Thomas weigert sich dennoch, ihr die Negative zu überlassen und vertröstet die Frau auf den nächsten Tag. Dann solle sie die Negative bekommen. Als Thomas nun die Negative entwickelt, studiert er die Bilder genau. Da entdeckt er, auf einen der Aufnahmen, einen weiteren Mann, der sich im Gebüsch versteckt haben musste. Nach mehreren Vergrößerungen, erschrickt Thomas. Der Mann hält in seiner Hand, eine Pistole. Hat Thomas vielleicht einen Mord unwissentlich vereitelt? Oder sogar einen Mord fotografiert? Ist auch er nun in Gefahr?
Neben einem wunderbaren Soundtrack und wirklich originellen Ideen, bezüglich einiger Szenen, wie Kameraeinstellungen, vernachlässigte, ob nun mit Intention oder nicht, Regisseur Michelangelo Antonioni dabei die Handlung des Films. Gefällt zwar die Grundidee, dass ein Fotograf zunächst, unbemerkt einen Mord mit seiner Kamera ablichtet und erst allmählich begreift in welcher Situation er sich tatsächlich befindet, unterlässt es jedoch der Regisseur, daraus einen zumindest in mancher Hinsicht, spannenden Film zu machen. Vielmehr präsentiert sich die Geschichte als Vorwand bzw. Aufhänger, den Zeitgeist der „Swinging Sixites“ mit der Kamera einzufangen. Zugegeben, erzeugen einige wenige Szenen, beim Zuschauer das Gefühl der Angst, lässt der Film, Spannung aufkommen. Beispielsweise als Thomas im nächtlichen, menschenleeren Park nach dem Leichnam sucht und der Wind durch die umher stehenden Bäume und Sträucher rauscht.
Doch bilden solche Momente leider die Ausnahme!
Überwiegend beobachtet der Zuschauer Thomas, wie er seinen alltäglichen Tätigkeiten nachgeht. Unabhängig davon ob nun Thomas dem Zuschauer gegenüber sympathisch oder unsympathisch erscheint, wird dies zunehmend ermüdend erzählt.
Mag nun „Blow-Up“ die Atmosphäre dieser Zeit gekonnt konserviert bzw. eingefangen haben, reicht diese Tatsache in der heutigen Zeit jedoch nicht aus, den Zuschauer zu fesseln. Reichlich Potential liegt in der Handlung und zahlreiche kluge Ansätze sind, ohne jeden Zweifel zu erkennen.
Es finden sich vielerlei Sinnbilder in „Blow Up“, wie zum Beispiel das Pantomimen-Tennisspiel. Ebenso findet sich das Thema, dass die Grenzen zwischen Wirklichkeit und Illusion schleichend ineinander fließen, mit einem künstlerischen Anspruch dargestellt. „Blow-Up“ mag in dieser Hinsicht definitiv seine Stärken haben, dergleichen ist es um die Atmosphäre, das Lebensgefühl der „Swinging Sixties“ in London bestellt, die der Film wunderbar einfängt.
Aber abgesehen davon, überwiegen leider die Schwäche des Films: seine Langatmigkeit, das Fehlen von Spannung, kurzum eine fesselnde, faszinierende Handlung.
So bleibt es mir zumindest geradezu ein Rätsel, kann es nur partiell nachvollziehen, weshalb „Blow-Up“ solch ein gewaltiges Echo erfahren hat und zum „Kult-Film“ avancierte.
„Blow-Up“ präsentiert sich heutzutage dem Zuschauer, als angestaubter Zeitgeistfilm, der zwar durch ein interessantes Grundkonzept, Potential vorzuweisen hat, dieses aber, meiner Meinung nach, zu Gunsten „künstlerischer Langatmigkeit“ nicht nutzt, sondern vielmehr fast völlig verschenkt.

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niceeddy

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Bewertung9.5Herausragend

Obwohl einige Dialoge und das Acting von David Hemmings immer wieder für Stirnrunzeln bei mir sorgen (eines Tages werde ich es kapieren), entfacht Blow Up immer wieder eine seltsame, unausweichliche Sogwirkung, der man sich nur schwer entziehen kann und bei jeder Sichtung mehr fasziniert. Ein Meilenstein!

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Le Samourai

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Was für eine Offenbarung! Seit knapp zehn Jahren endlich wieder gesehen und die skandalös zu wenigen 8 Punkte korrigiert. Jedes geschriebene Wort über Antonionis Ultrakunst wäre zu viel, "Blowup" muss man erleben, fühlen, wirken lassen. Und am besten laut, denn der fantastische Soundtrack ist von keinem geringeren als Herbie Hancock!
http://www.youtube.com/watch?v=zVZwnvTRpG0

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Kasparle

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Übrigens: Soul, Funk, Jazz, Fusion... reduziert das Genie nicht nur auf ein Genre; )


Le Samourai

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Vollkommen richtig! :)


lieber_tee

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

“Some people are bullfighters, some people are politicians. I’m a photographer.”
http://25.media.tumblr.com/tumblr_lxl3cv0ulu1qe0eclo1_r1_500.gif

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onyxxx11

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"...and I will make only a few innocent photos of you in my basement"


ezemeze

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Der Film handelt von Macht, Machtbesessenheit und und der Ohnmacht, diese Macht aufeinmal nicht mehr zu haben. Absolut genial !!!

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Brentano

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Was soll denn mal wieder dieser sehr beschränkte und beschränkende, dt. Untertitle "Ekstatze 67" dafür?

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zophrenik

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Bewertung9.0Herausragend

Sehr schöne Bildersprache.

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Brentano

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zumal es um die "Sprache der Bilder" geht, initial


Kieke

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Bewertung6.5Ganz gut

.. meiner Meinung nach zu oft zitiert.

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zophrenik

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Das spricht nicht gerade gegen den Film. Ganz im Gegenteil, das ist eher ein Grund, den Streifen positiver zu bewerten.


Brentano

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sogar das


statist

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Eine einzige hochspannende Meditation über das Sehen und die Möglichkeit, dass mit unserer Wahrnehmung etwas nicht stimmt. Über jede Szene könnte man Aufsätze schreiben. Besonders positiv hervorzuheben: Niemals stört eine überhebliche Musikuntermalung - wenn Musik, dann nur Original bzw. von der gerade aufgelegten LP oder dem Autoradio. Ein Krimi. Eine Philosophievorlesung. Ein Genuß. Nur konsequent, dass auf der DVD auch die Möglichkeit besteht, den Film nur mit der Musik als einziger Audioquelle zu wählen. Unglaublich, wie dabei die Bilder ihre ganz eigene Melodie entwickeln. Schöne Ironie im Film übrigens, wenn der "Held", ein Fotograph, als Trophäe von einem Rockkonzert einen abgebrochenen E-Gitarrenhals (für ihn wertlos) auf die Straße wirft.

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Sigmund

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Bewertung9.0Herausragend

Private Filmgeschichtchen, Folge 6:
BLOW UP gehört zu den lebendigsten Filmerinnerungen aus meiner Kindheit. Ich war 10 oder 11 und habe ihn heimlich in meinem Zimmer geschaut, weil er ziemlich spät abends lief. Man muss sich das so vorstellen, dass ich wegen unserer hellhörigen Wohnung und mangels Kopfhörern den ganzen Film lang in einem Abstand von etwa 30cm vor dem Fernseher kniete. Aber es hat sich gelohnt.
Denn die Kombination aus verbotenem Fernsehen, vergnügungssüchtigen Fotomodels und genialischem Zoom-Suspense vermischte sich in meinem vorpubertären Zustand zu einem unvergesslichen Faszinationscocktail. Natürlich hatte ich damals nicht den blassesten Schimmer von den vielfältigen Reflexionsebenen dieses Werks oder seiner gleichnishaften Sinn- und Wahrheitssuche. Aber die Kunst des Mediums Film, mich zu packen, zu inspirieren und mit einer ungeheuren Energie aufzuladen, ist mir spätestens damals bewusst geworden.
Das Plakat hängt heute in meiner Wohnung.

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Sigmund

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Ja, das Plakat ist echt wun-der-schön.


sebastianxxx

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... schöne Kindheitsgeschichte ... das kennt man irgendwie - aber nicht unbedingt mit "BlowUp"


eXonic

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Was ist Realität? Können Bilder sie festhalten? Ist sie objektiv oder ist die Wirklichkeit für jeden anders definiert?

Ein Foto, ein Moment ist ausschlaggebend dafür, dass sich in einem Mann etwas bewegt. Thomas glaubt, zufällig einen Mord bezeugt zu haben, aber ist das, was er auf seinem vergrößertem Bildausschnitt sieht, wirklich das, wofür er es hält oder sind es nur Licht und Schatten, die ihm einen Streich spielen? Egal, er ist überzeugt, denn tief in seinem Inneren herrscht die Sehnsucht, etwas Neues, Aufregendes zu erleben. Im Alltag führt er nämlich einen erbitterten Kampf gegen die fortwährende Langeweile und Verzweiflung. Allerdings ist es ein schwieriges Unterfangen der allgegenwärtigen Oberflächlichkeit zu entfliehen, da gerade diese als Modefotograf seinen Lebensunterhalt sichert.
Sein Beweisfoto untersucht er mit einer Besessenheit, um die Wahrheit ans Licht zu bringen und die Lügen, die er ansonsten immer festhält, beiseite zu schaffen. Doch in seinem Wahn, wirklich etwas sehen zu wollen, erreicht er lediglich das genaue Gegenteil und manipuliert das Geschehen in seinem Sinne, was sich auf den Zuschauer zu übertragen scheint und dieser selbst nicht mehr zwischen Realität und Fiktion zu unterscheiden imstande ist. Wichtig ist es also, sich auf seine eigenen Sinne zu verlassen und nichts, was uns die Medien vorgaukeln, einfach so hinzunehmen, ohne es zu hinterfragen.

Anders als es die Inhaltsangabe vermuten lässt, ist „Blow Up“ kein spannender Thriller um die Suche nach einem Mörder, sondern vielmehr ein tiefer Blick ins Innere einer sich entfremdenden Seele, der von Michelangelo Antonioni ruhig, bildgewaltig und fesseln inszeniert wurde und den Zuschauer geschickt mit dem Schein-Sein-Spielchen zu verwirren weiß.

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Le Samourai

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Das ist ein verdammtes Meisterwerk und exonics Kommentar ist Weltklasse!


eXonic

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Danke. ^^


THE_JUDGE

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Bewertung4.5Uninteressant

Zeitverschwendung. Langatmig, inhaltslos und spannungsfrei. Nicht einmal als Dunkelkammerlehrfilm zu gebrauchen. Mit einer Großformatmat-Kamera Abzüge fotografieren um noch mehr Details zu erhalten? Völliger Sprühstuhl. Das minimale gekiffe und die paar nackten Tanten reißen leider auch nicht viel. Aber ich sollte mich wohl mäßigen, immerhin ist das ja malwieder ein Klassiker was?

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tilman62

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Wenn du dich vielleicht nochmal erinnerst, dann ist dir sicherlich bekannt, dass ich nciht über den Film abhetze sondern ihn großartig finde.
Aber Brentano, wenn du so unfassbar schlau bist und scheinbar mit deinem harten Intellekt über all unsere Kommentare herausrgst - und sowieso scheinst du ja zu glauben, dass deiner schlauen Ader kein Mensch gewachsen ist - , wieso musst du dann deinen Intellekt in diesem Filmportal rauslassen?
Warum nicht gleich im Bundestag oder wie wäre es mit einer kleine Prise Welteroberung, das müsste doch für dich ein Kinderspiel sein. Dann wäre die Welt doch gleich viel besser, nicht ?


Brentano

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Theorie- und Praxisvermittlungsabsicht in Foren wie MP

Im Bundestag etwas bewegen ja sicher! Mach du das, du hast wahrscheinlich eher die schweigende Mehrheit im Rücken. In der kulturellen Vermittlungsabsicht muss man unblasiert dahin gehen, wo es weh tut. Nicht geschmäcklerisch, nur bezahlte abgekartete KommerzShows und Quoten im TV machen, sondern zu den Leuten gehen, hier in die Foren wie MP, der Welt und dem (Un-?) -Geist auf den Zahn fühlen und die sozialpolitische Lage anhand von (Resten an-) Vermittlungsabsicht in Filmen diskutieren, … und herauskitzeln

Das ist ein Versuch von Aufklärung und wenn es schmerzt, ist es noch besser. Real Satire ohne Bühne und live dabei. Was im Bundestag auf beheizten Sitzen von bezahlten Parteischergen abgezogen wird, ist zwar auch Kino jedoch eher Bauerntheater und aufgeblasene Laieninszenierung, auf dem Niveau kann man nichts erreichen (was ich zwar auch im kleinen versuche, aber dort stößt man an andere Grenzen, als hier) ,....

Ich mache das auch „gerne“, um nach Inspiration für eigene Texte zu fahnden, aber dabei kommt seltener etwas wertvolles 'raus derzeit, da wenige ihre Situation zu artikulieren vermögen und über den eigenen Tellerrand hinaus blicken, da sie ja mit erheblich „Wichtigerem“ (also ihrer kommerziellen Scheinexistenz) belastet sind und werden, … ja Danke der Nachfrage


conker

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Bewertung9.0Herausragend

Klasse Film. Das Setting ist super und der Hauptdarsteller ein absoluter Sympat!

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Sigrun

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein Film voller Merkwürdigkeiten. Ich liebe die Idee mit dem Propeller und die Tennis-Pantomime.

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churchdogem

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Dieser Film zeigt, warum man beim Film immer vom Perzipienten - oder neutraler vom Zuschauer, jedenfalls nicht vom Rezipienten - sprechen sollte. Bedeutung entsteht immer erst im Kopf des jeweiligen Betrachters. Hinzu kommt, dass Wahrnehmung nicht immer auf Fakten beruht. Wenn man so möchte, hört und sieht unser Gehirn zurecht. Kann etwas nicht eingeordnet werden, so wird ergänzt oder weggelassen, um dem bekannten Muster zu entsprechen. Auf sehr intelligente Weise bricht Antonioni diese Thematik herunter. Sehr schön ist außerdem, dass Protagonist und Zuschauer über die Laufzeit ein Bündnis eingehen, welches durch das Verschwinden des Protagonisten am Ende besonders bestärkt wird und den Film sehr subtil die Frage stellt, "und was hast glaubst Du?"

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