BlowUp - Ekstaze '67
Blowup (1966), IT/GB Laufzeit 111 Minuten, FSK 16, Drama, Thriller, Kriminalfilm, Kinostart 12.07.2007
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von Michelangelo Antonioni, mit Vanessa Redgrave und Sarah Miles
Als der Photograph Thomas in einem Park Bilder von einem Pärchen macht, wird er entdeckt. Die Frau verfolgt ihn bis zu seinem Atelier, wo sie um jeden Preis den Film haben will, auf dem sie verewigt ist. Thomas gibt ihr einen anderen Film und entdeckt auf den Bildern, die die Frau haben wollte, Verdächtiges: Er glaubt, eine Mord auf die Spur gekommen zu sein.
Cast & Crew
-
Michelangelo Antonioni
-
Vanessa Redgrave
-
Sarah Miles
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Patricia
-
David Hemmings
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John Castle
-
Veruschka von Lehndorff
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Verushka
-
Jane Birkin
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Blondine
Regie
Schauspieler
-
Gillian Hills
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Brünette
-
Peter Bowles
-
Dyson Lovell
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mann vorm Restaurant
-
Edward Bond
-
Michelangelo Antonioni
-
Tonino Guerra
- Genre
- Psychodrama, Mysterythriller, Kriminalfilm
- Zeit
- 1960er Jahre
- Ort
- London
- Handlung
- Affäre, Cannabis, Drogen, Dunkelkammer, Einbrecher, Fotograf, Fotografie, Illusion, Klassiker, Kultfilm, Labor, Leiche, Liebespaar, Mord, Mordverdacht, Pantomime , Realität, Realitätsverlust, Stadtpark, Surreal, Tennis, Verlag
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Drehbuch
Filmdetails BlowUp - Ekstaze '67
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Trailer zum Film BlowUp - Ekstaze '67
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Kommentare (20) — Film: BlowUp - Ekstaze '67
Kommentar schreibenstatist 2012/01/08 23:10:38
Kommentar löschenEine einzige hochspannende Meditation über das Sehen und die Möglichkeit, dass mit unserer Wahrnehmung etwas nicht stimmt. Über jede Szene könnte man Aufsätze schreiben. Besonders positiv hervorzuheben: Niemals stört eine überhebliche Musikuntermalung - wenn Musik, dann nur Original bzw. von der gerade aufgelegten LP oder dem Autoradio. Ein Krimi. Eine Philosophievorlesung. Ein Genuß. Nur konsequent, dass auf der DVD auch die Möglichkeit besteht, den Film nur mit der Musik als einziger Audioquelle zu wählen. Unglaublich, wie dabei die Bilder ihre ganz eigene Melodie entwickeln. Schöne Ironie im Film übrigens, wenn der "Held", ein Fotograph, als Trophäe von einem Rockkonzert einen abgebrochenen E-Gitarrenhals (für ihn wertlos) auf die Straße wirft.
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Jack_Torrance 2011/10/03 11:12:19
Kommentar löschenArrividerci, Monica Vitti; Buongiorno, Signore Antonioni !
Das erste Mal in einem Antonioni-Film werde ich nicht von der Schönheit einer einzigartigen Frau wie Monica Vitti abgelenkt, was mich logischerweise besser auf den Film konzentrieren lässt. Denn weder Jane Birkin noch Vanessa Redgrave können Monica Vitti das Wasser reichen.
Kommen wir aber zum Wesentlichen:
Antonionis zehnter Streich "BlowUp" hat drei wesentliche Hauptthemen:
Zum einen ist es sein eigener Blick auf die Sixties Generation in London. Es geht hier um jugendliche Ideologien, zeitgenössliche Dinge und vor allem Menschen. Menschen, die voyeuristisch von Thomas und Michelangelo beobachtet und unter die Lupe genommen werden.
Zum anderen ist es ein Psychogramm eines offenbar bedeutenden, aber sehr arroganten Fotografen. Man lauert ihm auf bei seinen Taten, Erlebnissen und Erfahrungen. So was wie eine abwechslungsreiche Handlung sollte man hiermit nicht erwarten.
Vor allem aber geht es hier um die Faszination fürs Ungewisse. Das fängt mit Kleinigkeiten an (Wie sehen die Brüste der geheimnisvollen Schönen aus ?) und endet mit ernsthaften, fast schon verstörenden Dingen (Wer ist der Mörder ? Was ist eigentlich passiert ?)...
Es ist kein Film, dem ich einfach so den Stempel "Kult" aufdrücke, aber es ist ein Film, von dem ich mich immer wieder aufs neueste faszinieren lassen werde...
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Sigmund 2011/08/04 19:22:52
Kommentar löschenPrivate Filmgeschichtchen, Folge 6:
BLOW UP gehört zu den lebendigsten Filmerinnerungen aus meiner Kindheit. Ich war 10 oder 11 und habe ihn heimlich in meinem Zimmer geschaut, weil er ziemlich spät abends lief. Man muss sich das so vorstellen, dass ich wegen unserer hellhörigen Wohnung und mangels Kopfhörern den ganzen Film lang in einem Abstand von etwa 30cm vor dem Fernseher kniete. Aber es hat sich gelohnt.
Denn die Kombination aus verbotenem Fernsehen, vergnügungssüchtigen Fotomodels und genialischem Zoom-Suspense vermischte sich in meinem vorpubertären Zustand zu einem unvergesslichen Faszinationscocktail. Natürlich hatte ich damals nicht den blassesten Schimmer von den vielfältigen Reflexionsebenen dieses Werks oder seiner gleichnishaften Sinn- und Wahrheitssuche. Aber die Kunst des Mediums Film, mich zu packen, zu inspirieren und mit einer ungeheuren Energie aufzuladen, ist mir spätestens damals bewusst geworden.
Das Plakat hängt heute in meiner Wohnung.
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spanky 2011/08/05 12:29:26
Antwort löschenSuper! Ich liebe solche persönlichen Storys! Mehr davon bitte. Und: Ich hab das Plakat auch. Eines der schönsten Filmplakate überhaupt.
Sigmund 2011/08/05 12:49:17
Antwort löschenJa, das Plakat ist echt wun-der-schön.
eXonic 2011/07/17 15:30:57
Kommentar löschenWas ist Realität? Können Bilder sie festhalten? Ist sie objektiv oder ist die Wirklichkeit für jeden anders definiert?
Ein Foto, ein Moment ist ausschlaggebend dafür, dass sich in einem Mann etwas bewegt. Thomas glaubt, zufällig einen Mord bezeugt zu haben, aber ist das, was er auf seinem vergrößertem Bildausschnitt sieht, wirklich das, wofür er es hält oder sind es nur Licht und Schatten, die ihm einen Streich spielen? Egal, er ist überzeugt, denn tief in seinem Inneren herrscht die Sehnsucht, etwas Neues, Aufregendes zu erleben. Im Alltag führt er nämlich einen erbitterten Kampf gegen die fortwährende Langeweile und Verzweiflung. Allerdings ist es ein schwieriges Unterfangen der allgegenwärtigen Oberflächlichkeit zu entfliehen, da gerade diese als Modefotograf seinen Lebensunterhalt sichert.
Sein Beweisfoto untersucht er mit einer Besessenheit, um die Wahrheit ans Licht zu bringen und die Lügen, die er ansonsten immer festhält, beiseite zu schaffen. Doch in seinem Wahn, wirklich etwas sehen zu wollen, erreicht er lediglich das genaue Gegenteil und manipuliert das Geschehen in seinem Sinne, was sich auf den Zuschauer zu übertragen scheint und dieser selbst nicht mehr zwischen Realität und Fiktion zu unterscheiden imstande ist. Wichtig ist es also, sich auf seine eigenen Sinne zu verlassen und nichts, was uns die Medien vorgaukeln, einfach so hinzunehmen, ohne es zu hinterfragen.
Anders als es die Inhaltsangabe vermuten lässt, ist „Blow Up“ kein spannender Thriller um die Suche nach einem Mörder, sondern vielmehr ein tiefer Blick ins Innere einer sich entfremdenden Seele, der von Michelangelo Antonioni ruhig, bildgewaltig und fesseln inszeniert wurde und den Zuschauer geschickt mit dem Schein-Sein-Spielchen zu verwirren weiß.
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patcharisma 2011/07/31 02:04:07
Antwort löschenAlso, das ist ein schlimmer Chauvi-Film, Entschuldigung! Und Dein Comment ist auch sehr verklärend...
eXonic 2011/07/31 10:02:22
Antwort löschenNächstes Mal mach ich's besser. :( Aber deine Abneigung sei dir natürlich gestattet!
THE_JUDGE 2011/06/19 22:15:58
Kommentar löschenZeitverschwendung. Langatmig, inhaltslos und spannungsfrei. Nicht einmal als Dunkelkammerlehrfilm zu gebrauchen. Mit einer Großformatmat-Kamera Abzüge fotografieren um noch mehr Details zu erhalten? Völliger Sprühstuhl. Das minimale gekiffe und die paar nackten Tanten reißen leider auch nicht viel. Aber ich sollte mich wohl mäßigen, immerhin ist das ja malwieder ein Klassiker was?
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Jaliju 2011/06/20 09:41:52
Antwort löschenWieso dann ganze 4,5 Punkte?!
THE_JUDGE 2011/06/20 10:02:20
Antwort löschenAch weißte, im unteren Punktebereich fällt es immer ein wenig schwierig zu differenzieren, ob 2,5, 3,5 oder 4,5 es macht keinen großen Unterschied. Man sieht, der oder die fand den Film schrottig und es ist gut. Ok, vielleicht wäre "ärgerlich" besser als "uninteressant" aber ich kann mir meistens nicht merken, welche dieser Adjektive welcher Punktzahl entspricht. So, darf ich jetzt auch fragen warum du dem 8 Punkte gegeben hast, oder bist du mir da keine Rechenschaft schuldig ;)?
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Jaliju 2011/06/20 10:18:18
Antwort löschenIch fand den super von der Stimmung, wenn auch langsam. Ebenso wie die Darstellung des gefühlskalten Modefotografen aus den 60ern, und das Ende fand ich richtig richtig gut!!!
THE_JUDGE 2011/06/20 10:27:29
Antwort löschenOk, mich hat der Typ einfach nur angekotzt mit seinem arroganten Verhalten muß ich sagen. Von der Kameraführung und den Einstellungen war der Film teilweise auch gut, aber ich hätte einfach inhaltlich ein wenig mehr erwartet. Naja mit dem Ende weiß ich nicht so recht, aber wenn du jetzt doch auf die Darstellung von gefühlskalten Persönlichkeiten abfährst, dann guck doch mal bei Menschenfeind rein, da kommst du voll auf deine Kosten ;).
conker 2011/06/02 23:51:10
Kommentar löschenKlasse Film. Das Setting ist super und der Hauptdarsteller ein absoluter Sympat!
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Sigrun 2011/06/01 08:32:26
Kommentar löschenEin Film voller Merkwürdigkeiten. Ich liebe die Idee mit dem Propeller und die Tennis-Pantomime.
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churchdogem 2011/04/22 13:52:59
Kommentar löschenDieser Film zeigt, warum man beim Film immer vom Perzipienten - oder neutraler vom Zuschauer, jedenfalls nicht vom Rezipienten - sprechen sollte. Bedeutung entsteht immer erst im Kopf des jeweiligen Betrachters. Hinzu kommt, dass Wahrnehmung nicht immer auf Fakten beruht. Wenn man so möchte, hört und sieht unser Gehirn zurecht. Kann etwas nicht eingeordnet werden, so wird ergänzt oder weggelassen, um dem bekannten Muster zu entsprechen. Auf sehr intelligente Weise bricht Antonioni diese Thematik herunter. Sehr schön ist außerdem, dass Protagonist und Zuschauer über die Laufzeit ein Bündnis eingehen, welches durch das Verschwinden des Protagonisten am Ende besonders bestärkt wird und den Film sehr subtil die Frage stellt, "und was hast glaubst Du?"
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Flunsi 2011/04/02 12:00:39
Kommentar löschenschöne frauen und eine deftige drogenscene in einem künstlerischen film verpackt und schon haben wir einen kultfilm.
bei Blow Up gehts weder um die story noch um die zahlreichen unplausiblen details. man muss einfach scene für scene geniessen, sofern man das kann. leider konnte ich das nicht.
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jonny-novalis 2011/02/24 03:32:50
Kommentar löschenDieser Film verkörpert für mich schlicht und einfach nur Schönheit.
Jeder moment in diesem Film ist einfach zu schön um ihn in Worte zu fassen. Unglaublich dass soetwas möglich ist. Von der ersten bis zur letzten Sekunde pure Schönheit...
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Filmkenner77 2010/08/15 14:54:27
Kommentar löschenMeiner Ansicht nach ziemlich fad und langatmig. Kann mir nicht erklären, warum dieser Film Kult sein soll.
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Deli 2010/02/10 17:13:24
Kommentar löschenIch bin zwiegespalten, was diesen Film angeht.
Ich kann sowohl die positiven als auch die negativen Bewertungen nachvollziehen. Als positiv können die Londoner Atmosphäre der 60er und der interessante Ansatz der Realität-Irrealität-Problematik gewertet werden. Schwierig ist, dass der Film sehr zum Mitdenken zwingt, wenn man letztere wirklich erfassen will. Es handelt sich definitiv nicht um ein Sonntagnachmittag Feel-Good-Movie. Obgleich Spannung aufkommt, gestaltet sich der Film stellenweise träge. Ohne Vorwissen oder die Bereitschaft mitzudenken wird dieser Film keine wirkliche Freude aufkommen lassen.
Wer allerdings Lust auf Beschäftigung mit einem Klassiker der Filmgeschichte hat…
Verschiedene Einträge (u.a. Metzlers Filmlexikon) auf: http://www.mediaculture-online.de/Blow-up.66.0.html
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SirPhillis 2010/02/02 19:03:21
Kommentar löschenKeine Ahnung, warum MP mir diesen Film empfohlen hat.
Es ist zwar echt toll gemacht, das macht aber keineswegs wett, dass es so gut wie keine Handlung gibt ......
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patcharisma 2010/01/22 15:34:14
Kommentar löschenErstaunlich, dass Jungschnaufer und Gelegenheits-(Haupt-)Darsteller David Hemmings (hinübergerettet aus dem tollen Okkult-Thriller "Die schwarze 13", mit Sharon Tate) inklusive seiner bescheuerten Chauvi-Sprüchen mit 62 an einer Herzbaracke starb, so gemächlich wie das hier in diesem abgekulteten Hype-Film ("Antonionis Meisterwerk") zu und her geht. Die Faszination der langfädigen Spanner- und Erpressungs-Allegorie ist bestimmt dem schrägen Zeitgeist der Swinging Sixties in London zu verdanken, von dem man aber erstaunlich wenig mitbekommt. Die Frauen (nicht etwa "Puppen"!), vorallem die knochenbackige Vanessa Redgrave, die ihr Kopf in schierer Verzweiflung herumreckt wie eine Henne, haben mir jedenfalls allesamt leid getan. Ausser Jane Birkin, die erweist ihrem Blödchen-Ruf wiedermal alle Ehre. Und Jeff Beck (hier mal mit den Yardbirds) zertrümmert grad noch eine Gitarre - die Hengste finden sich. Besonders "poetisch" empfand ich das jedenfalls nicht grad.
Fazit: Für die Fans ist der Film ewig visionär, für die anderen leider ziemlich langweilig, überschätzt und recht tief eingestellte Foto-ASAs in der Analog-Kamera (=grobkörnig) - oder gibt das nun doch eine feine Auflösung in the End? Aufklärung tut also Not, wie beim Film...
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Darbon 2010/01/23 03:05:18
Antwort löschenMir sind allein zwei Leute bekannt, welche das Plakat tatsächlich jahrelang an der Wand bappen hatten und das unter David Hemmings
gespreizt ruhende awful-plastic-surgery-Monster Veruschka für Vanessa Redgrave hielten.
Kult, den "man" geil findet und dann doch auf Nachfrage nie gesehen hat.
Da kamen wohl Bergmans "Wilde Erdbeeren" dazwischen ;-)
So wie Schickeria-Leute glauben, sie würden "la dolce vita" lieben, nur weil ein schwedischer Fleischberg auf einer Treppe und in einem Brunnen nicht auf die Fresse fällt bei diesem üblen Ungewicht. "Blow up" ist insofern ein Phänomen jener Epigonen, die Filme vergöttern, von denen sie nur Poster und Standfotos kennen. Dass Rom und London Städte "ohne Seele" sind, erschließt sich dem Mainstream nicht. Da ist der "Film mit der Butter" (Bertoluccis Tango in Paris) dann deutlicher als ein Park unter einem Blow up.
Das Pingpong am Ende, der karrierefördernde Blödchen-Ruf der wüsten Knabin Birkin hinter zerfetzen Papierbögen und die rasierte Stirn der göttlichen Trotzkistin Redgrave: Antonioni, der Zeitlose, ist hier gefangen in der törichten Mode einer Pseudo-Revolution. Er bietet hier - selbst
ohne die Vitti - immerhin schöne Bilder, ein geschmäcklerisch betörendes
Kaleidoskop und schöne Frauen. Mehr dann auch nicht. Fad, aber schön.
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patcharisma 2010/01/23 03:32:34
Antwort löschenZu so einer grossen Kritik bin ich nicht fähig, aber ich lese sie mit Freude. Aus Respekt vor einem grossen, weggegangenen Freund war ich noch geteilter. Er liebte "Blow-up", ich hingegen die "trauernden Gondeln" und so hatten wir das Spiel der Konkurrenz. "Tango"'s Öde hat System & eine echte verrückte Schlusspointe, denke ich. Aber eben, vielleicht beeinflussen Jugenderinnerungen das alles auch. Hätte ich "Blow-up" um 1980 mit 15 gesehen, gehörte ich evtl. auch zur Kult-Gemeinde & "Gondeln" fände ich, hätte ich es heute gesehen, vielleicht auch nicht mehr so visionär. - "Who knows where the time goes", sang Sandy Denny und gut, dass sie geht und Neuem auch Platz macht (?).
BlueSquirrel 2010/01/23 12:49:59
Antwort löschenUi, hier wird einem ja mit Jargon und Zeitgeist die Rotznase gepudert. Da blickt man ja fast nicht mehr durch!
teorirum 2009/12/21 18:03:26
Kommentar löschenvisuell eindrucksvoll. aber - story, dialoge? aus der sicht des unprätentiösen zuschauers einfach nur ein bore. die kurzgeschichte von cortázar umsonst verhunzt.
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André Friebel 2009/05/28 15:48:19
Kommentar löschenfinde die welt in den 60ern besonders schön. die musik im hintergrund und die frauen waren alle models. der rasen soll ja grün gestrichen worden sein, damit er mehr leuchtet.
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derblonde 2009/03/11 18:47:00
Kommentar löschenHier ist der Kult mal wieder an mir vorbeigezogen. Fad, lahm und überflüssig...
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JimiHendrix 2009/02/21 13:36:14
Kommentar löschenEin gutes Porträt über die Londoner der 60er, wo grade alles zu sprießen begann: modisch wie auch musikalisch war in dieser Stadt einiges revolutionäres im Kommen.
Das zweite große Thema des Films sind die verschiedenen Ebenen eines Fotos. Beim ersten Hingucken sieht man bloß die eine Schicht, aber wenn man sich näher damit beschäftigt, entdeckt man durch Zufall einen kriminellen Akt.....oder doch nicht? Hat man sich das jetzt nur eingebildet?
Anfangs kommt der Streifen noch schwerlich in Gang, aber mit der Zeit, wird man von der Wucht der 60er mitgerissen.
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m.ich.as 2008/09/19 16:42:55
Kommentar löschenAlso ich fand den Film einfach nur langweilig.
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Xpander 2008/03/01 19:17:43
Kommentar löschenDid You Ever Have to Make Up Your Mind? Ein Film der sich mit der Frage befasst, - Was ist Realität und was ist Einbildung? Visuell ganz groß und noch dazu einer der wichtigsten Filme der 1960er, weil er ein hervoragendes Porträt der Beat-Generation zeichnet.
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