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Blutadler

Blutadler (2012), DE Laufzeit 90 Minuten, FSK 16, Kriminalfilm, Thriller


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von Nils Willbrandt, mit Hinnerk Schönemann und Merab Ninidze

Im TV-Krimi Blutadler, dem zweiten Fall für Peter Lohmeyer als Hamburger Kommisar Fabel, tötet ein Serienmörder seine Opfer stets nach einem alten keltischen Ritual.

Der Mörder folgt immer dem gleichen Muster: Nach einem uralten Strafritual der Wikinger, dem ‘Blutadler’, richtet er seine Opfer förmlich hin. Zwei Frauen sind dem Serienkiller bislang zum Opfer gefallen, eine Rechtsanwältin und eine Prostituierte. Außer ihrem grausamen Ende scheint es zwischen den beiden keinerlei Verbindung zu geben. Hauptkommissar Jan Fabel (Peter Lohmeyer) und seine Teamkollegen Maria Klee (Lisa Maria Potthoff), Henk Herrmann (Hinnerk Schönemann), die Polizeipsychologin Dr. Susanne Eckhardt (Marie-Lou Sellem) sowie die neue Mitarbeiterin Anna Wolff (Ina Paule Klink) stehen unter großem Druck, rasch Ergebnisse vorzuweisen. Neben seinem Vorgesetzten sitzt Fabel auch ein Beamter des LKA im Nacken, der ungewöhnliches Interesse an dem Fall zeigt. Zugleich verwickelt der Mörder den Hauptkommissar in ein makabres Spiel, indem er ihm E-Mails mit verschlüsselten Botschaften sendet.

Fieberhaft geht Fabel jeder Spur nach. Dennoch ist der Gesuchte seinen Verfolgern stets einen Schritt voraus. Bald gerät der Vermieter der ermordeten Prostituierten, Hans Klugmann (Bernd Michael Lade), ins Visier der Ermittler. Der war früher selbst bei der Polizei, jetzt steht er auf der Gehaltsliste der türkischen Mafia. Henk und Anna beginnen, das Umfeld des Mannes zu observieren. Dabei werden sie Zeugen einer blutigen Schießerei zwischen rivalisierenden Gruppen der türkischen und der ukrainischen Mafia. Zunächst glaubt Fabel nicht an eine Verbindung zu seinem Fall. Erst ganz allmählich verdichten sich die Hinweise, dass die Ermittler es nicht nur mit dem wahnsinnigen Anhänger eines bizarren Odinkults zu tun haben. Vielmehr sind Fabel und seine Kollegen einem groß angelegten Coup der ukrainischen Mafia auf der Spur. Deren Anführer (Merab Ninidze) hat offenbar Verbündete bei der Polizei. Und er schreckt vor nichts zurück.

Hintergrund & Infos zu Blutadler
Erfolgsautor Craig Russell liebt Deutschland, die Geschichte, die Kultur, die Menschen. Grund genug, um auch die Sprache fließend zu sprechen. Besonders Hamburg hat es dem gebürtigen Schotten angetan. Die alte Hafenstadt, wirtschaftlich eng verbunden mit Übersee und zahlreichen Kulturen, ist ein facettenreicher Schauplatz für Russells feingeistigen Kriminalhauptkommissar Jan Fabel. Sechs Thriller um die Figur des Ermittlers der Hamburger Mordkommission sind bereits auf dem internationalen Buchmarkt erschienen.


Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Blutadler
Genre
Kriminalfilm, Thriller
Produktionsfirma
ARD Degeto Film, Mona Film, Tivoli Film Produktion

Kommentare (4) — Film: Blutadler


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lukasminus

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Bewertung6.0Ganz gut

SPOILER!
In der einen Szene hat der ukr. General, als er Fabel den Umschlag mit den vernichtenden Beweisen gegen Witrenko gab, noch eine Pistole zur Hand. In der nächsten will er es aber unbedingt lieber mit dem Messer gegen Witrenko aufnehmen, den er zuvor noch als sau gefährlich und kampftechnisch top ausgebildet beschreibt, anstatt seine Pistole zu zücken, ihn aus der Ferne erschießen und seinen eigenen Tod zu verhindern.
Dies fand ich sehr zum Haare raufen. Man möchte doch wenigstens ein klein bisschen die Handlungsweise einer Person nachvollziehen können.

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Heimacker

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Es ist schön, dass das Team um Fabel einen weiteren Fall bekam. Eine wohltuende Alternative zu den arg um Exklusivität bemühten Tatort- und Dorfkrimiermittlern. Der Fall selber ist spannend und außergewöhnlich. Bei Hannibal Lecter habe ich schon einmal von dieser Mordmethode gehört. Die Figuren sind inkl. der Bösewichte sympathisch besetzt. In Deutschland braucht man immer ein wenig die Fremden als böse Buben - die Ukrainer, die Türken usw.. Eine deutsche Gang hätte es auch getan!

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daruli

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Bewertung4.0Uninteressant

Als ein Haupttäter von seinen Heimatlandgedanken sprach, meinte ein Polizist: "krankes Schwein" ... traurig, dass man heutzutage in jeden Film "Rechtsextremismus-Kritik" einbauen muss. Ukrainische Mafia mit dem Glauben an Odin zu vermischen, so wie es im Film war, halte ich ebenfalls für unnötig.

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rkuehne

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Bewertung6.0Ganz gut

Mag sein, dass das von der Buchvorlage her, genau so gewesen ist, aber dies Form offenes Ende halte ich für nichts anderes, als einen billigen Cliffhanger. Das ist kein offenes Ende, hier hat man einfach aufgehört zu schreiben, um mit der Fortsetzung des ganzen, ein zweites Buch zu verkaufen und einen zweiten Film zu drehen. Das hat mich schon arg geärgert.

Ansonsten, kein schlechter Film, Hinnerk Schönemann ist ein bisschen antrengend, ansonsten gefallen die Darsteller und alles ist stimmig und hamburgisch, das kann man sich schon ankucken.

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