Bob Dylan - No Direction Home
No Direction Home: Bob Dylan (2005), US/GB Laufzeit 204 Minuten, FSK 6, Musikfilm, Dokumentarfilm
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von Martin Scorsese, mit Bob Dylan und Martin Scorsese
Bob Dylan gehört zweifellos zu den prägendsten, inspirierendsten und bahnbrechendsten Musikern unserer Zeit. Von seinen Wurzeln in Minnesota über seine frühe Zeit in den Kaffeehäusern von Greenwich Village zu seinem tubulenten Aufstieg zum Popstar im Jahr 1966 – mit bis dato unveröffentlichtem Material, exklusiven Interviews und seltenen Konzertauftritten erzählt Martin Scorsese die außergewöhnliche Geschichte dieser lebenden amerikanischen Legende. “No Direction Home” ist das Porträt, auf das die Fans weltweit seit Jahrzehnten gewartet haben.
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Cast & Crew
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Martin Scorsese
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Bob Dylan
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Martin Scorsese
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Regie
Schauspieler
- Genre
- Musikfilm, Dokumentarfilm
Filmdetails Bob Dylan - No Direction Home
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Kommentare (7) — Film: Bob Dylan - No Direction Home
Kommentar schreibenThe_Comedian 2011/07/11 18:15:29
Kommentar löschenMartin Scorsese erreichte mit seinem Mammutwerk über Bob Dylan ein Novum innerhalb seines eigenen Schaffens im Bereich Dokumentation. Wirkte der Italo-New Yorker bei der Rolling Stones-Hommage ´Shine A Light´ personell und abstrakt wie ein penibler, Perfektion anstrebender Kontrollfreak, was der Konzert-Doku die Seele raubte und die Produktion eher steif, gekünstelt und überambitioniert erscheinen ließ, konnte er sich bei ´No Direction Home´ bewusst herausnehmen, zurücklehnen und dieser beeindruckenden Biographie ganz allein die ´Bühne´überlassen.
In zwei separaten Teilen, nämlich Dylan´s akustischer und elektrischer Zeit, widmet sich der Film detailliert und ausführlich dem Lebenswerk des Ausnahmemusikers, von den Anfängen im bitterkalten Minnesota bis zu seinem Motorradunfall, nachdem sich Bob Dylan für lange Zeit aus dem Musikgeschäft zurückzog. Dabei berichten nicht nur alte Weggefährten wie Joan Baez retroperspektiv über ihre Erlebnisse mit dem eigenwilligen Sänger, sondern Bob Dylan gewährt in einem seiner seltenen, exklusiven Interviews selbst Einblick in sein bewegtes Leben, ein Stück weit auch in seine Seele.
Wen nicht nur die Geschichte des vielleicht gesellschaftlich einflußreichsten Solokünstlers der Welt interessiert, sondern auch ein Stück Geschichte der Vereinigten Staaten von Amerika, kommt an ´BobDylan - No Direction Home´ nicht vorbei.
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mikkean 2011/07/16 19:47:39
Antwort löschenWas für ein schöner Kommentar, dieses Mammutwerk kann nicht oft genug laufen
The_Comedian 2011/07/20 09:31:26
Antwort löschenDanke, Mann, seh´ ich genauso...:-)
stuforcedyou 2011/06/13 16:24:09
Kommentar löschenWas für eine Doku, was für eine Biographie. Martin Scorsese macht keine Gefangenen und beleuchtet den Musiker und die Legende Bob Dylan im größtmöglichen Umfang. Der Preis: über 200 Minuten Laufzeit, prall gefüllt mit Musik und Informationen, mit Interviews und Momentaufnahmen. Richtig langweilig ist das nie, eher im Gegenteil, dennoch hätte ich mir ab und ein ene Pause, oder sogar eine straffer Herangehensweise gewünscht. Wahre Fans des Folk-Poeten sehen dies aber gewiss anders.
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summerwine-lee 2011/05/23 10:15:51
Kommentar löschenkönnte es nicht besser sagen als mikkean: nicht nur ein unglaublich aufschlußreiches Porträt eines Mannes, sondern auch ein Abriss über das Lebensgefühl der 60er und ein informativer Einblick in die Musikindustrie zu dieser Zeit. Besonders die wirklich zahlreichen Songs nicht nur von Dylan( der Abspann braucht rund 3 Minuten, um alle Songs runterzurattern) sind das Gucken wert.
Kulturgut!!!!!!
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Benni-THE-KING 2010/09/14 01:08:17
Kommentar löschenpuh sehr lange Doku über Bob Dylan.
Sehr informativ und vor allem mit tollen Orginalaufnahmen.
Aber wie gesagt 3 und halb Stunden sind schon arg viel. Da kann man ja 4 Bob Dylan Alben in der Zeit hören
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mikkean 2010/06/11 14:30:03
Kommentar löschenAusgerechnet mit einer biografischen Doku legt Martin Scorsese ein außergwöhnliches Spätwerk vor, dessen Wucht seinen letzten Spielfilmen meist irgendwie abging. Unglaublich akribisch und ganz unaufdringlich nähert er sich dem großen Dylan an. Schon Hollywood biss sich an der musikalischen Legende die Zähne aus und rettete sich lieber in mystische Traumbilder. Hier gibt sich Bob aber ganz erdig und erzählt ausgiebig über sein Wirken und seine Einflüsse. Tolles Archivmaterial lässt den Film zur richtigen Zeitreise werden. Keine Frage, "No Direction Home" ist weniger eine simple Doku, als ein Mammutwerk, das einmal zu den wichtigsten Dokumenten der Zeitgeschichte gehören könnte.
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maxgoesche 2009/12/18 12:58:28
Kommentar löschenUmfassende Doku über einen der einflussreichsten Musiker des 20. Jahrhunderts. Besonders eindrucksvoll sind die Interviewschnipsel aus den 60ern. Künstler, Musiker und Wegbegleiter skizzieren Dylans Hakenschläge vom Protestfolk zum triumphalen "thin, wild mercury Sound".
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cannibal83 2009/10/29 22:37:12
Kommentar löschenMartin Scorsese hat mit "No Direction Home" eine Dokumentation abgeliefert die für Dylan-Fans als absolutes Pflichtprogramm betrachtet werden darf. Aber der Film lässt auch den nicht gänzlich ausser acht, der mit "His Bobness" nicht so vertraut ist. Für einen "normal" Musik-interessierten hätte man Dylans musikalische Bedeutung sicherlich auch in 90-110 Minuten "abdrehen" können, aber ich denke egal welcher Gruppe man angehört, die 3 1/2 Stunden sind gut investiert.
Aus meiner Perspektive eines (relativ neuen) Bob Dylan Fan's hat mir der Film jedenfalls ausserordentlich gefallen. Weil er gleichermaßen sehr tief geht und auch ein Tribute an Mr. Dylan ist. Bei den Konzertaufnahmen pickt sich Scorsese wirklich das Beste raus und schafft damit kombiniert mit den interessanten Interviews eine gute Basis für "No Direction Home"
Dazu lenkt die Doku eigentlich immer die Konzentration auf die interessanten Themen im Leben Dylans, der Aufstand um seinen "Verrat" der Folk Musik ist den meisten Hörern heutzutage wohl unverständlich, dieser Streifen bringt aber zumindest etwas Licht ins Dunkel. Und auch ewige Geschichten wie "Bob und die Politik" sowie "Bob und Joan" werden informativ und zu keinem Zeitpunkt langweilig aufgearbeitet.
Wie die Musik von Dylan ist das insgesamt wohl eher nix für die Generation "DSDS", jedem halbwegs-Interessierten sei der Film aber mehr als nahegelegt.
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