Charlotte Rampling: The Look

The Look (2011), DE/FR Laufzeit 98 Minuten, FSK 12, Dokumentarfilm, Kinostart 20.10.2011

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7.1
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6.3
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von Angelina Maccarone, mit Charlotte Rampling und Peter Lindbergh

The Look bringt uns die britische Schauspielikone Charlotte Rampling näher: Tabubrecherin, Stilikone, Weltstar und mutige Avantgardistin. Sie war das Chelsea Girl im Swinging London der 60er. Luchino Visconti holte sie für Die Verdammten nach Italien, wo ihre Rolle in Der Nachtportier von Liliana Cavani eine weltweite Tabudebatte auslöste. Sie inspirierte Helmut Newton zu seiner ersten Akt-Fotografie. In New York verkörperte sie für Woody Allen die perfekte Frau, in Hollywood stand sie mit Paul Newman vor der Kamera. Erklärtermaßen gerne arbeitet sie mit Filmemachern wie Nagisa Ôshima und François Ozon. Oft als Objekt der Begierde inszeniert, ist sie in The Look das Subjekt des Films. Der Blick gehört ihr.

In neun Kapiteln und Begegnungen mit Weggefährten und Vertrauten wie Peter Lindbergh, Paul Auster, Barnaby Southcombe oder Juergen Teller lotet Charlotte Rampling Themen wie Alter, Schönheit, Tabu, Begehren, Tod und Liebe aus. Gedanken und Gespräche, Orte, Filme und Situationen verdichten sich jenseits aller anekdotischer Rückschau zum vielfältigen, spannenden, im besten Sinne selbstbewussten Porträt einer charismatischen Frau und Schauspielerin: “The Look” wird zu einem Blick aufs Leben selbst.

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Cast & Crew


Kritiken (9) — Film: Charlotte Rampling: The Look

E. Vassilieva: Schnitt E. Vassilieva: Schnitt

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6.0Ganz gut

Die Entscheidung, der berühmten Schauspielerin für anderthalb Stunden die Leinwand ohne ein durchkomponiertes Skript zu überlassen, erweist sich im Übrigen als sehr gewagt. [...] Bei Rampling, die in ihren Reflexionen leider nicht über Allgemeinplätze hinausgeht, erweist sich diese Strategie dagegen als wenig wirksam. So bleiben die Hauptattraktionen des Films ihre äußere Erscheinung, die trotz des Alters nichts an Anmut verloren hat, und natürlich die Ausschnitte aus ihren Filmarbeiten, die Maccarone großzügig über den ganzen Film verteilt.

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M. Semenowicz: Filmszene.de M. Semenowicz: Filmszene.de

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8.0Ausgezeichnet

Untertitelt als „Ein Selbstporträt durch andere“ ist „The Look“ wunderschön anzuschauen, witzig, intelligent und berührend zugleich. Der Blick Ramplings auf andere wird zum Blick zurück auf sie und offenbart bisher verborgene Facetten einer eigentlich weltbekannten Frau.

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Christina Bylow: Berliner Zeitung Christina Bylow: Berliner Zeitung

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7.5Sehenswert

Anhand der Filme, der Zusammenarbeit mit Fotografen, also der sichtbaren Spur, die Charlotte Rampling in ihrer fast fünfzigjährigen Karriere hinterließ, destillierte Maccarone stattdessen Konstanten und Lebens-Themen heraus. „Tabu“, „Liebe“, „Tod“, „Begehren“. „Dämonen“, „Schönheit“. Dennoch ist es kein blutleerer Essay geworden, sondern ein Reigen aufregender Begegnungen zwischen Menschen, die sich gegenseitig nichts vormachen.

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Andreas Busche: taz,fluter, Der Freitag Andreas Busche: taz,fluter, Der Freitag

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6.0Ganz gut

Rampling erweist sich als dankbare Gesprächspartnerin. Maccarone greift nur unwesentlich in ihren Gedankenfluss ein. Für ihr Porträt hat sie Rampling mit alten Freunden und Kollegen zusammengebracht.

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Wolfram Hannemann: Stuttgarter Nachrichten Wolfram Hannemann: Stuttgarter Nachrichten

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6.5Ganz gut

[...] Ergänzt werden die Statements der Rampling durch ein paar wenige Filmausschnitte, die ihre gesamte Filmkarriere abdecken. Der Film bleibt dabei stets unkommentiert, so dass der Zuschauer die Monologe und Dialoge unvoreingenommen selbst verarbeiten kann. Für Fans der großen Schauspielerin ist der Film selbstverständlich Pflicht.

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Diemuth Schmidt: Radio Köln Diemuth Schmidt: Radio Köln

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7.0Sehenswert

Manchmal wird man mit Filmausschnitten konfrontiert, die zwar Interesse wecken, in der Dokumentation aber etwas zusammenhangslos eingestreut wirken. Charlotte Rampling kann dennoch beruhigt sein. The Look und die Art, wie die Schauspielerin sich und ihre Persönlichkeit präsentiert, bieten genug Interessantes, um 97 Minuten zu füllen. Die Herangehensweise untermauert Angelina Maccarones Feststellung, dass Rampling "für ihre Aura noch berühmter zu sein scheint als für ihre Filme und Fotos".

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Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...

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7.0Sehenswert

In neun Kapiteln und Begegnungen mit Weggefährten reflektiert sie vor der Kamera über das Leben sowie ihre Filme, streift Themen wie Alter, Schönheit, Liebe und Tod und behält dabei souverän stets das Heft in der Hand. Ein kluges, aufschlussreiches "Selbstporträt durch andere", das gerade durch seinen Verzicht auf Psychologisierung die Neugier für biografische Details weckt.

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Margret Köhler: br-online Margret Köhler: br-online

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7.0Sehenswert

In neun Kapiteln und Begegnungen mit Weggefährten und Freunden wie Paul Auster, Peter Lindbergh oder Juergen Teller lernen wir eine brillant parlierende Aktrice kennen, die über das Leben diskutiert und in ihr künstlerisches Schaffen eintaucht, trotz vieler Worte wenig von sich preisgibt, durch Paris spaziert und mit den "Normalos" plaudert und in diesem spannenden und unkonventionellen (Selbst-)Porträt trotzdem geheimnisvoll bleibt [...].

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Daniel Sander: Spiegel Online Daniel Sander: Spiegel Online

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7.5Sehenswert

The Look ist damit schon mal ein guter Titel für Angelina Maccarones unbedingt sehenswerten Versuch eines Filmporträts von Charlotte Rampling [...].
The Look zeigt nur, was sie ausdrücklich abgesegnet hat. Ein Selbstporträt eben, ein Denkmal. Dies ist der Blick von Charlotte Rampling auf sich selbst. Stählern und samtweich, wie immer. Ein großer Film für eine große Frau.

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Kommentare (2) — Film: Charlotte Rampling: The Look


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Schlegel

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Charlotte Rampling findet kluge Antworten auf Fragen, die jeden betreffen. Das hebt den Film über andere Portraits, denn "The Look" ist keine Nabelschau, sondern geht vom Einzelnen aufs Ganze. Sehenswert.

bedenklich? 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

patcharisma

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Aber auch nur, wenn man die Frau mag... xD


Schlegel

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Ghost Dog

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Bewertung5.0Geht so

Ansatzweise ein interessantes Portrait, welches sich aber zu sehr um sich selbst dreht. Insgesamt keine wirklich spannenden Einsichten - zu viel oberflächliches Gerede...

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