La Jetée
La Jetée (1962), FR Laufzeit 28 Minuten, Science Fiction-Film
9.0
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von Chris Marker, mit Jean Négroni und Hélène Chatelain
Ein Mann wird aus einer postapokalyptischen Zukunft in die Vergangenheit geschickt. Hier beginnt er sich weitaus wohler zu fühlen, als in der zerstörten Welt, aus der er stammt – nicht zuletzt, weil eine junge Frau mit im Spiel ist. Den Forschern, die ihn ausgewählt haben, gefällt dies aber ganz und gar nicht. Kommt euch bekannt vor? Kein Wunder – dieser Film wurde von Terry Gilliam im Jahr 1995 als Langfilm neu verfilmt. Der Titel: “Twelve Monkeys”!
Cast & Crew
-
Chris Marker
-
Jean Négroni
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Erzähler
-
Hélène Chatelain
-
Davos Hanich
-
Jacques Ledoux
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Forscher
Regie
Schauspieler
-
Chris Marker
- Genre
- Zeitreise-Film, Apokalypse & Postapokalypse
- Ort
- Paris, Paris Orly
- Handlung
- Dritter Weltkrieg, Déjà-vu, Experiment, Flughafen, Kindheitserinnerung, Museum, Radioaktivität, Überleben
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Drehbuch
Filmdetails La Jetée
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- La Jetée: cineclic.de








Kritiken (1) — Film: La Jetée
Perry Simm
Kommentar löschenChris Markers 28-minütigen Kurzfilm La Jetée zu sehen ist wohl eines der intensivsten filmischen Erlebnisse, das man haben kann - zumindest war es das für mich. Und das obwohl der Film fast gänzlich ohne Bewegung und Dialog auskommt. Er besteht nahezu komplett aus kunstvoll montierten Standbildern, darüber hören wir einen Off-Erzähler und, gezielt eingesetzt, Musik und Geräusche. Es ist gleichzeitig ein Science-Fiction-Film und eine Liebesgeschichte, eine Reflexion über Zeit, über Erinnerung, über das Kino.
Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
Fulsome. 2010/11/22 17:15:50
Antwort löschenGut, dann her mit dem Film! :)
Kommentare (11) — Film: La Jetée
Kommentar schreibenVisitorQ 2011/09/29 19:00:22
Kommentar löschenEin Geniestreich. Und wahrscheinlich sogar noch ein wenig besser.
4,5/5
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Le Samourai 2011/02/15 00:21:52
Kommentar löschenPer Definition eigentlich kein "Film", ist LA JETÉE doch einer der faszinierendsten und bedeutendsten überhaupt. In unzähligen, genial montierten Standbildern (eine Ausnahme: Augenblinzeln) erzählt Chris Marker mithilfe eines ruhigen, eindringlichen Erzählers die absolut faszinierende und höchst philosophische Science Fiction Geschichte eines Mannes, der durch Zeitreise Zeuge seines eigenen Todes wird.
Vorlage für Gilliams ebenso fantastischen 12 MONKEYS und höchst sehenswert.
7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
jollyroger 2010/10/25 23:38:42
Kommentar löschenNein, das ist kein Meisterwerk, und nein, auch kein guter Film, im Gegenteil, er ist schlecht erzählt, hochgradig repetitiv und so unglaublich bemüht, daß es kaum zum Aushalten ist.
Und ja, der war auch 1963 schon langweilig, nur will das natürlich keiner zugeben, um nicht als Kunstbanause dazustehen.
Aber immerhin interessant zu sehen, was sich Terry Giliam so anschaut.
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten
käpntiglo 2010/10/29 02:23:44
Antwort löschenhahaha Großartig! schöner Kommentar!
Manny Calavera 2011/09/15 20:13:26
Antwort löschenTerry Gilliam hat den Film aber erst gesehen als 12 Monkeys schon lange fertig war. Nämlich bei dessen Premiere.
Lediglich das Drehbuch von 12 Monkeys beruht auf La Jetée, welches jedoch nicht von Terry stammt.
Alle 4 Antworten zeigen
Manny Calavera 2011/09/15 20:13:59
Antwort löschen*besser "basiert!" als "beruht" ;-)
jollyroger 2011/09/15 20:50:15
Antwort löschen---------
Terry Gilliam hat den Film aber erst gesehen als 12 Monkeys schon lange fertig war.
---------
Das bestreite ich nirgends.
JimiHendrix 2010/09/25 11:28:24
Kommentar löschenEin interessanter Zeitreisefilm, der mittlerweile zum Klassiker des Undergroundfilms avanciert und als Vorlage zu Terry Gilliams „12 Monkeys“ diente.
Dieser Film erzählt eine recht klare Geschichte in dokumentarisch anmutenden Bildern, welche aneinandergereiht, einen zusammenhängenden Film im Kopf des Zuschauers ergeben sollen.
Diese Technik wurde benutz, um die Science-Fiction-Effekte realistischer wirken zu lassen. Und in der Tat nahm ich diesen Film als eine Art Dokumentation war, welche auch nur wahrheitsgetreue Bilder ausstrahlt.
Auch die Story ist vom Inhalt innovativ und erzählt von einem der ältesten Träume der Menschheit, der Zeitreise. Auch wenn diese hier unter Zwang durchgeführt wir verfolgt sie einen guten Zweck, die Rettung, von zumindest Teilen, der Menschheit.
Die Komposition von Trevor Duncan begleitet einen zusammen mit der angenehmen französischen Off-Stimme und den Dialogen der flüsternden deutschen Wissenschaftler als einzige Tonelemente durch diese filmische Diashow.
Dennoch spürte ich den Funcken nicht so recht auf mich überspringen, aber wichtig und sehenswert ist der Streifen allemal.
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Aufgabe 2009/11/28 01:58:44
Kommentar löschenda lag ich nun rauchend und trinkend auf meinem bett und fühlte mich berauscht von dieser wahnsinnigen erzählung. ich bin abgetaucht in dunklen, pochenden schlägen, flüster-geräuschen und choralen flächen.
"la jetée" ist ein phantastisches audio-visuelles meisterwerk. ein film, der auch ohne bilder funktioniert, quasi ein hörspiel!
der ton ist hier alles.
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suzee 2009/11/28 12:57:07
Antwort löschenja, stimmt, erinner mich...mhm...muss ich meine wertung gar noch ein bisschen korrigieren...?...
Mawazh 2009/10/18 22:50:46
Kommentar löschenDas Original zu Gilliams 12 Monkeys.
Ich hätte nicht gedacht, dass eine Aneinanderreihung von Standbildern (auch Diashow genannt) mich so in den Bann ziehen kann. Die aus 12 Monkeys bekannte Story ist einfach grandios und die gute Filmmusik sorgt für den Rest.
Es sollte wirklich jeder die 30 Minuten opfern und sich diesen Kurzfilm in der Trailersektion anschauen.
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holgerd 2009/07/02 14:35:51
Kommentar löschenOffenbar die Vorlage zu 12 Monkeys, das "Original". Muss ich sehen.
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Sonse 2009/07/02 15:06:37
Antwort löschenKannst du, hab ihn hier hinzugefügt - geht ja noch nicht mal 30 Minuten. Ich empfehle die Version mit englischem Voiceover, die französische hat leider eine weit schlechtere Qualität.
Sonse 2009/06/21 15:05:02
Kommentar löschen"La Jetée" ist ein zeitloses Filmkunststück. Komplex, berührend und ästhetischer Genuss in einem. Bis auf die Aufnahme des blinzelnden Frauenauges (ungefähr bei 18:30) besteht der Film "nur" aus einer Abfolge von Standbildern in unterschiedlicher Geschwindigkeit, einem Soundtrack, einem französischen Voiceover-Erzähler und ein wenig Gemurmel auf Deutsch.
Marker nutzt dieses Stilmittel um die Illusion von Bewegung im Film sichtbar zu machen, denn technisch gibt es keinen großen Unterschied zwischen "Film" und "Dia-Show" - beide bestehen aus einer Abfolge von Einzelbildern.
Die Geschichte dürfte all jenen bekannt sein, die Gilliams "12 Monkeys" gesehen haben, in dessen Vorspann "Inspired by" steht, obwohl ein "Based on La Jetée" sicher ehrlicher gewesen wäre. Aus dem Sci Fi-Liebesdrama hier wird schlicht ein längerer, noch komplexerer, aber durchaus sehenswerter Sci Fi-Thriller. Ich ziehe "La Jetée" vor, aber überzeugt euch selbst, ich hab den Film hier in der Trailer-Sektion hinzugefügt: einmal im franz. Original mit englischen UT und einmal mit englischem Voiceover.
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TakedaSh 2009/02/28 19:17:44
Kommentar löschenLa Jeteé ist ein geniales Filmkustwerk, wie man es nur ganz selten sieht.
Am Anfang wird man in eine post apocalyptische Untergrundwelt geführt, kann das Schrecken nur erahnen, wird von Wissenschaftler gefoltert(es kommt einem selbst so vor!) bis man dann an disem wunderschönen Augenblick anteil nehmen darf. Die erträumte Frau schenkt ihren ersten Blick dem Zuschauer. Das ist ein so bewegender Moment, vorallem da der gesamte restliche Film nur in Standbildern abläuft.
Genial!!
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wing 2007/10/22 19:11:29
Kommentar löschenfilm? es sind standbilder. aber sie bewegen.
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Horvath 2007/07/24 02:06:22
Kommentar löschenFlüstern auf deutsch, die garstigen Wissenschaftler.
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