Nausicaä - Prinzessin aus dem Tal der Winde

Kaze no tani no Naushika (1984), JP Laufzeit 116 Minuten, FSK 12, Animationsfilm, Science Fiction-Film, Fantasyfilm


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8.0
Kritiker
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7.8
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65 Kommentare
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von Hayao Miyazaki, mit Uma Thurman und Sumi Shimamoto

Im Animations-Klassiker Nausicaä von Hayao Miyazaki muss ein Mädchen in einer postapokalyptischen Zukunft gegen eine menschenfeindliche Natur und apokalyptische Superwaffen vorgehen.

1000 Jahre nach den ‘Sieben Tagen des Feuers’, einem vernichtenden Krieg, ist die Erde von einem ‘Meer der Fäulnis’ überwuchert. Der riesenhafte Pilzdschungel dehnt sich durch Sporenabsonderung immer weiter aus und gefährdet die letzten Reservate der überlebenden Menschen. Das Tal der Winde ist einer der letzten friedlichen Plätze, an denen die Menschen in Ruhe und Frieden leben können. Regiert wird dieses kleine Königreich von einem weisen König, der eine junge Tochter hat: Prinzessin Nausicaä. Diese hat die unvergleichliche Gabe, mit Tieren und anderen Lebewesen zu kommunizieren. So gelingt es ihr als einzige, sogar die riesigen Ohmus zu besänftigen.

Als das Königreich Torumekia beginnt, sich alter Überreste von Waffen aus dem vergangenen Krieg zu bemächtigen, um das Meer der Fäulnis zurückzudrängen und andere Territorien zu erobern, droht ein neuer Krieg zwischen den Menschen. Doch Nausicaäs Vorsehung und ihr Mut vermögen dem hoffnungslos erscheinenden Krieg eine überraschende Wende zu geben.

Hintergrund & Infos zu Nausicaä – Prinzessin aus dem Tal der Winde
Nausikaa ist ursprünglich der Name jener phönizischen Prinzessin, die der griechischen Mythologie zufolge Odysseus das Blut abwusch und dabei ihr Kleid rot färbte. Ausgesprochen wird der Name Nau-si-ka-a, mit getrenntem und langgezogenem a. Der Doppelpunkt über dem zweiten a ist die entsprechende Aussprachehilfe (Trema), kein Umlautzeichen.

Der Kinofilm von 1984 stammt zwar eigentlich nicht aus dem Tokioter Zeichentrickstudio Ghibli, aber er verhalf Hayao Miyazaki zu genug Geld, um Studio Ghibli zu gründen und wird deshalb manchmal als erster Ghibli gezählt. Das Studi ist heute der Inbegriff japanischer Zeichentrickfilme und produzierte Genreklassiker wie Chihiros Reise ins Zauberland, Prinzessin Mononoke oder Das wandelnde Schloss. (ST)

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Cast & Crew


Kommentare (63) — Film: Nausicaä - Prinzessin aus dem Tal der Winde


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Sta Maz

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Final Fantasy "Der Film"
Man merkt sehr stark, dass die Final Fantasy Spielreihe von diesem Film inspiriert wurde.
Dieser großartige Streifen bietet, Steampunk, Science-Fiction, Dystopie, Abenteuer, unendlich viel Spannung und viel Herz. Großartig.

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lilangie

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Bewertung10.0Herausragend

Ein wirklich wahnsinnig guter und schöner Film über das Zusammenleben in Frieden und Harmonie mit der Natur. Die Botschaft des Films hat mich wirklich sehr berührt und auch die Figuren darin. Denn, obwohl die Bewohner des Tals oft selbst die Insekten angreifen wollen, greift die Prinzessin jedes Mal ein und schafft es, die Bewohner davon zu überzeugen das Frieden besser ist als kämpfen.
Ich hätte nicht gedacht, dass mir dieser Film so sehr gefallen würde! Aber es hat sich wirklich gelohnt ihn mir anzusehen und es war auch bestimmt nicht das letzte Mal!
Außerdem war die Musik echt schön und die Bilder wahnsinnig toll wie in jedem Miyazaki Film!
Eine verdiente 10!!

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VisitorQ

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Bewertung9.0Herausragend

Miyazaki Retro / Liebeserklärung Teil 1:
"The wind rises" rückt näher. Ein guter Grund um mir meine liebsten Werke vom japanischen Anime-Meister noch einmal anzusehen. Nausicaä war keine Liebe auf den ersten Blick. Viele Dinge haben mir damals gefallen aber Prinzessin Nausicaä war mir etwas zu dick aufgetragen und auch das Ende hat mir weniger gefallen. Einige Jahre und viele male gucken später ist das alles Schall und Rauch. Heldin Nausicaä ist vielleicht wirklich etwas too much ABER iregdnwie muss das so sein. Durch ihren Mut, ihre Entschlossenheit und die Liebe zu Mensch und Natur trägt sie den Film auf eine unnachahmliche Art und Weise, moderne Superheldenfilme könnten von so einer Figur nur träumen. Es ist eine pure Freunde sie auf ihrem Abenteuer zu begleiten und wenn man mich mal zwei Stunden mit Tränen in den Augen sehen möchte, dann ballert einfach Nausicaä in den dvd Player.

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VisitorQ

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@Tee: Dann zieh Dir das mal rein:
http://www.cereality.net/kritik/maleficent-051314


jacker

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Uiuiui! Und das schon zu MALEFICENT. Was erwartet uns dann bloß demnächst zu deinen Lieblingsfilmen?


Booooniggl

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Eine Geschichte, die wohl immer aktuell und wichtig bleiben wird. Wenn Hollywood auch mal nur eine halb so wichtige Botschaft vermitteln würde... naja, man darf doch noch träumen. ^^

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StevenG

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vorgemerkt

30 Jahre gibts den schon! Jeesus die Zeit vergeht vlt schnell

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Dady

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Bewertung7.0Sehenswert

Auch wenn der Film schon einige Jahrzehnte auf dem Buckel hat und man ihm das auch ansieht war ich aber zufrieden. Die Story war in dem Fall der entscheidende Punkt. Da sie mich von der ersten Minute an interessierte und ich ihr bis zum Finale gespannt folgte. Hier sieht man auch zwei sogenannte Vorlieben von Hayao Miyazaki. Auf einer Seite seine Liebe fürs fliegen und Flugzeuge wie auch in Porco Rosso. Aber auch sein Faible für starke Frauen. Bei "Nausicää" war es Prinzessin Sandra die hier die Hauptperson verkörpert. Das kennt man auch aus Werken wie Prinzessin Mononoke," Kikis kleiner Lieferservice" und "das wandelnde Schloss" in denen auch auf Frauenpower gesetzt wird.
Also abschließend ist noch zu erwähnen das sich dieser Streifen lohnt da natürlich auch wieder eine wichtige Botschaft vermittelt wird!!

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VisitorQ

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Ein Film der übrigens von mal zu mal besser wird.


Dady

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Achso....dann freu ich mich ja schon auf die 2. Sichtung :)


Acry

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Abgesehen von den manchmal etwas unnötigen bzw. sehr konstruiert wirkenden Erklärungen der Figuren zum Geschehen, hat Nausicaä eine wundervolle, ehrliche Botschaft über Toleranz, Respekt und das Wesen der Natur, die es in der ganzen Welt zu verbreiten gilt. Als Kind wäre sowas sicher zu meinem Lieblingsfilm geworden: spannend, fantasievoll, kreativ und narrativ auf angemessenem Niveau.
Für Kindesaugen eher fraglich ist allerdings Nausicaäs Vorliebe sehr enge Hosen (oder sogar gar nichts?) drunter zu tagen und die für Animes dieser Art krasse Kriegsszenerie. Andererseits kommen so eben auch die Erwachsenen auf ihre Kosten :D

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JimiHendrix

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hahahahaha sehr gut, stimmt!^^


SuperXenon

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Die Kommentare sind sechs monate alt und trotzdem ich hab mich bepisst besser hätte meine heutige abendlektüre nicht sein können XD. Ihr drei habt mir Stoff zum lachen für die ganze woche gegeben.


Haku

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Habe den Film nun ein zweites Mal gesehen und gebe ihm nun seine verdienten 10 Punkte!

Als inoffiziell erster Ghibli-Film ist "Nausicaä" gewiss ein Meilenstein, sowohl im Animebereich als auch in der Filmgeschichte Miyazaki's.
Der Film aus dem Jahre 1984 erzählt von einem starken, selbstbewussten, friedliebenden Mädchen, dass sich für das Zusammenleben zwischen Natur und Mensch einsetzt.

Nachdem die Erde vor etwa tausend Jahren von "Titanen" verbrannt wurde, hat sich ein großes Meer aus Schimmelpilzen ausgebreitet, welche die Menschheit vernichtet. Denn nach nur 5 Minuten ohne Atemschutz können die Sporen und Abgase die Lungen zerfressen. Neben den Menschen und dem Schimmel, leben auch noch gigantische Insekten auf dem Planeten, welche leicht reizbar sind. Doch wie immer haben die Menschen nichts besseres zu tun als sich gegenseitig abzuschlachten. Und so sieht Nausicaä, die Prinzessin aus dem Tal der Winde, es als ihre Pflicht, diese Konflikte zu lösen und für eine friedliche Koexistenz zu sorgen...

Alles in Allem bin ich schwer begeistert davon, was Miyazaki schon in den 80er Jahren zustande brachte. Für mich zählt dieser Film auf jeden Fall zu den besten, die ich je gesehen habe, da man auch etwas von ihm lernen kann. Mensch und Umwelt sollten in Frieden miteinander leben, da sie sich sonst nur selbst schaden.

Die Zeichnungen finde ich sehr detailreich und für die damalige Zeit beeindruckend.
Die Story ist gut erklärt und optimal umgesetzt.
Die Musik bietet eine perfekte Vielfalt aus schönen, traurigen und heiteren Stücken von Joe Hisaishi. Die 80er Jahre Musik wurde zwar ein wenig zu oft gespielt, doch diese Melodie einer Kinderstimme gleicht das locker wieder aus.

Alles in allem finde ich für mich keine Mängel, weshalb die 10 Punkte auch nur gerechtfertigt sind. Dieser Film ist einer der ganz ehrlich besten, die ich in meinem Leben sehen durfte. Ich sage das hier ganz objektiv gesehen, Nausicaä ist ein Meisterwerk der Filmkunst!

Als Abschluss möchte ich noch einen Gruß an Hayao Miyazaki. Danke, für so viele schöne Filme. Diesen Ruhestand hast du dir wirklich verdient. Deine filmischen Meisterwerke bleiben unangefochten und ich werde sie immer in meinem Herzen tragen :)

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Amarawish

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Im Einklang mit der Natur zu leben, das ist sicherlich einer der Leitsätze von Miyazaki, dem ich auch gerne positiv gegenüber stehe.
Faszinierend an dieser Geschichte finde ich, dass es eine starke Frauenfigur ist, um die die Geschehnisse gesponnen werden. Am beeindruckensten sind wie immer die Fantasiewesen, - so kann man Insekten auch für Nicht-Liebhaber dieser interessant machen. Der Zeichenstil mit der Umsetzung ist extrem gut gelungen für die Zeit und reicht mMn immer noch an heutige Produktionen heran, soweit man noch modernen Zeichentrick findet. Hut ab, Miyazaki-sama.

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Gabuyasha

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Bewertung6.5Ganz gut

Der als erste gewertete Ghimbli-Film aus dem Jahre 1984 ist zugleich ein an Verzauberung noch unausgereifter Streifen, so können viele andere, spätere entstandene Werke diesem hier den Rang ab laufen. An Mängeln der Story hapert es kaum, nur wurde die Geschichte zu Beginn nicht gut erklärt, dennoch gleicht sich das wieder aus. Nur das Ende ist viel zu plötzlich erzählt und auch viel zu schnell vorbei, ebenso fehlt dem Film ein Song, der ihn verzaubern kann. Außerdem gibt es nur gute Szenen, die einen Hauch an Zauber drüber sprühen. Wenn dann noch die schlecht erklärten und teilweise farblosen Charaktere hinzu kommen, kann ich leider nicht mehr die Sehempfehlung aussprechen.
Fazit: Ein etwas schwächerer Ghimbli-Film, der jedoch gewiss mit den actiongeladenen Kämpfen für Spannung sorgt.

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Selcarnor

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Bewertung9.0Herausragend

>Nausicaä – Prinzessin aus dem Tal der Winde<. Dieses Frühwerk von Miyazaki gehört zusammen mit >Das Schloss im Himmel< und >Prinzessin Mononoke< zu meinen Lieblingsfilmen von ihm, da er schon damals sein ganzes Können gezeigt und wo sich sein Stil nachhaltig geprägt hat (Ansätze, Figuren etc. aus diesem Film zeigen sich in vielen späteren Anime von ihm auch wieder). Ganz groß und dazu mit einem gewaltigen Umfang… schön verpackt in nicht einmal 2 Stunden.

1. Animationen

Schon damals absolut erstaunlich, sei es Figuren, Hintergründe, Bewegungsdetails, Kreativität und die absolute Lebendigkeit die einem hier aus dem Bildschirm herausquillt.
Die Pilzwälder sprühen vor Artenvielfalt; die Städte und Länder wirken durchdacht und bei jedem Volk unterschiedlich (auch Kleidung, Mode, Rüstungen etc.) und es gibt verdammt nochmal Steampunk!
Ein paar der Insekten und Luftschiffe wirken zwar etwas starr, doch dafür entschädigen die beeindruckenden Massenszenen, sei es von Menschen oder Krabbelzeug.
Optisch also absolut beeindruckend, besonders für die Zeit.

2. Musik

>Joe Hisaishi< (Miyazakis Standardkomponist) war auch hier beteiligt und hat auch hier einen herrlichen Soundtrack mit starken orchestralen Anleihen fertiggestellt, der auch etwas Variation zeigt.
Die 80ziger Jahre Elektromucke hier und da war zwar etwas irritierend und zwei-, dreimal fand ich die Musik etwas zu dick aufgetragen, doch sonst begeistern die fröhlichen, ernsten oder düsteren Töne vollkommen – insbesondere der Kinderchor hat es ja wohl in sich.

3. Inhalt

Schon über ein Jahrzehnt vor Mononoke hat der wohl berühmteste und am meisten gefeierte Anime-Regisseur ein epochales Werk abgeliefert, in dem es um die schwierige Beziehung zwischen Mensch/Natur geht.
Die Welt ist in ferner Zukunft verwüstet. Gewaltige Kriegsmaschinen haben die Zivilisation verbrannt, ein endloser Pilzwald frisst nach und nach das Land und die wenigen verbliebenden Menschenvölker schlachten sich in Verzweiflung gegenseitig ab.
Die Handlung begleitet die junge Prinzessin Nausicaä, die aus einem friedlichen Tal stammt, die den Wald erforscht und versucht eine Koexistenz zu erschaffen. Eines Tages notlandet jedoch ein großes Transportschiff in ihrer Heimat, mit einer gefährlichen Fracht, und diesem folgt dann eine feindliche Armee, was eine Überschlagung der Ereignisse mit Verlust, Trauer und Trennung zur Folge hat.
Erst einmal: die Hauptcharakterin ist eine Wucht. So ein taffes, friedliebendes, aber dennoch ihre Überzeugungen hart verteidigendes, vernünftiges und mutiges Mädchen sieht man immer wieder gern.
Doch der restliche Cast überzeugt ebenfalls, zerfällt nicht in ein simples Gut-Böse-Schema und einige lustige (die drei alten Herren) oder coole (Yupa) Nebencharaktere bringen auch immer Stimmung auf. Niemand wirkt fehlbesetzt, überflüssig oder zu sehr in den Vordergrund gerückt und geben alle zusammen ausgezeichnet die vielen verschiedenen inneren Konflikte im Film wieder.
Die Handlung breitet sich nach und nach in einen wahren Reigen aus Schlachten, Luftkämpfen, Zerstörung, Verzweiflung, Hoffnung, Überzeugungen und Blut aus bei dem sich viele andere verloren hätten. Doch Miyazaki hat immer alles fest im Griff und bringt die Geschichte voran, ohne dass es überstürzt wirkt.
Und das Finale ist einfach nur extrem bildgewaltig und bombastisch.

4. Fazit

Es ist ein Miyazaki. Was soll man sonst noch dazu sagen?
Zeichentrick- und Geschichtenerzählkunst auf höchstem Niveau mit einem spannenden Setting, einer super Heldin und einer vernünftig rübergebrachte Botschaft ohne irgendwelche Verteufelung.
Das Drängen und Wesen der Menschen wird hie perfekt herunter gekocht und einem ins Gesicht geworfen, ohne dass man sich aber im Nachhinein irgendwie mies zu fühlt.
Auf jeden Fall empfehlenswert.

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Kurono

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Die Tatsache, dass man diesen Film innerhalb von 10 Monate realisiert hat, macht ihn irgendwie noch beeindruckender. Ein Film von dem ich immer wieder fasziniert bin.


denratten

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Bewertung2.5Ärgerlich

Oh, was bin ich gehässig heute. Gerne hätte ich null Punkte gegeben, da mich kaum eine Stelle bei Nausicaä zum weiterschauen bewegen konnte. Ich habe nur durchgehalten, damit ich hier eine Bewertung abgeben kann (für die mich wohl alle hassen werden, aber wahrscheinlich nimmt sie sowieso keiner ernst, da sie so weit unter dem Durchschnitt liegt).
Es wird geballert was das Zeug hält. Heidi und Peter im Krieg. Dazu eine platte Message...
Eine 100 Mio. Dollar Realfilmversion würde ich mir trotzdem gefallen lassen.

Die 2,5 Punkte gibt es für die phantasievollen Wesen.

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StevenG

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ach quatsch, niemand hasst dich. Es gibt halt verschiedene Vorlieben :)


Zwiebel88

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Bewertung7.5Sehenswert

Herr Miyazaki, Ich werde Sie vermissen. Zum Glück bleiben Ihre Filme auf immer und ewig erhalten. "Nausicaä" ist einer der meiner Meinung nach etwas schwächeren Filme aus Ihrem Œuvre. Dass ich dafür immer noch locker 7,5 gebe, sagt eigentlich alles.

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Zwiebel88

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lol dein neuer Avatar irritiert mich einfach extrem :D.

Ja, eigentlich sind alle Filme super von ihm, aber ganz oben stehen bei mir wohl Das Schloss im Himmel und Chihiro. Allerdings muss ich auch noch Kiki sehen :P


VisitorQ

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Was glaubst Du wie es mir damit geht. :D
Schloss im Himmel und Chihiro sind absolut MEGASUPERGUT! ♥ Und Kiki ist einfach charmant, zuckersüß und unglaublich verspielt. Geht ein wenig in die Ponyo/Totoro Richtung.


Bandrix

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Bewertung9.0Herausragend

Hayao Myazaki ist und bleibt ein Meister seines Fachs.
Dies bewies er jedoch schon mit seinem ersten großen Hit „Nausicaä“, wodurch es ihm möglich war das heute weltbekannte Studio Ghibli zu finanzieren.
„Nausicaä“ steht seinen Nachfolgern auch in nichts nach. Schon hier zeigt Myazaki dem Zuschauer was ihm wichtig ist.
Der Umgang des Menschen mit der Natur. Der Mensch darf nicht denken, die Erde gehöre ihm und er dürfe tun und lassen, was er möchte. Viel eher muss er lernen mit der Natur zu leben und sie nicht auszubeuten. Dies zieht sich wie ein roter Faden durch all seine Ghibli – Werke. So ist es auch folgerichtig, dass die Menschen in „Nausicaä“ die Erde beinahe komplett durch Kriege verwüstet haben und nur noch wenige von ihnen in Sicherheit leben. Denn nun ist die Welt besiedelt von Insekten gegen die die Menschheit nichts ausrichten kann. Immer mehr Land fällt ihnen zum Opfer. Den Insekten und dem ominösen Meer der Fäulnis. Es scheint, als ob sich die Natur am Menschen rächen und sich ihr Eigentum wieder einverleiben würde.
Inmitten dieser Hölle lebt Nausicaä. Eine Bewohnerin eines Tals, das dank reiner Luft bisher von allem Übel verschont wurde. Natürlich kann dieses Paradies nicht ewig Bestand haben…
Myazaki entwirft mal wieder eine farbenfrohe und detailreiche Welt, die einen zwar nicht einlädt zu bleiben, jedoch ungemein faszinierend ist. Fremde Wesen, riesenhafte Insekten und monumentale Luftschiffe. Dabei entfaltet sich die Geschichte überraschend ernst und ist weniger etwas für Kinder. Menschen werden getötet und das nicht zu knapp. Sowieso geht es überaus martialisch zu Werke.
Nichtsdestotrotz ist „Nausicaä“ ein frühes Meisterwerk des Altmeisters. Voller Phantasie, Lebensfreude, sowie einer einfachen und dennoch wichtigen Botschaft.

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MurmelTV

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Einer seiner besten Filme und meiner Meinung nach der beste Soundtrack überhaupt von Joe Hisaishi! <3


LokisSon

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Mein absoluter Liebling von Miyazaki - und ja, Hisaishi ist hier göttlich!


replicant-10

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein absolut geniales Anime-Meisterwerk von Hayo Miyazaki
das mann gesehen haben muss.
In den 80er Jahren wurde dieser wunderbare Anime-Zeichentrick-Film auf Videokassette
unter dem Titel Warriors of the Wind- Die Sternenkrieger
rabiat gekürzt.

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Gearbreaker

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Bewertung6.5Ganz gut

Gewaltige Flugzeuge, die an eiserne Schmetterlinge anmuten, eine kreative, unverbrauchte Fantasywelt deren Ästhetik eindeutig dem geliebten Miyazaki-Stil entspringt und (wie immer) ein wenig zu dick aufgetragene Ökofloskeln und eine starke Heldin. Nausicaä biete alles, was ich an den meisten Studio Ghibli-Produktionen so genossen habe.
Und dennoch hat mich der Film überraschend kalt gelassen.
Die Fantasy-Welt kam doch recht dröge und uninspiriert, wenn auch phantastisch gezeichnet daher. Die Heldin und ihre Reise waren doch eher mau und phantasielos. Die Action war mitreißend, konnte aber die Schwächen der leider recht vorhersehbaren Handlung nicht ausbügeln. Und die (vergleichsweise) flachen und uninspirierten Figuren erinnerten über die gesamte Laufzeit an sehr schwache Vorläufer der Charaktere aus Prinzessin Mononoke. Alles in allem denke ich, man kann "Nausicaä - Prinzessin aus dem Tal der Winde" als ordentlichen "Konzeptfilm" für spätere Miyazaki-Produktionen verstehen. Empfehlen kann ich ihn aber nur eingefleischten Fans, die die säuberlich kreierten späteren Produktionen des Zeichentrick-Meisters bereits in und auswendig kennen. Für Einsteiger ins Genre ist dieser Film mit dem Vokalwust eher untauglich. Deswegen gibt's auch nur sechseinhalb von zehn ungepflegten Zeichentrickvollbärten!

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WZRDOnTheMoon

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Auch der frühe Miyazaki-Film "Nausicaä Aus Dem Tal Der Winde" weist schon die drei Charakteristika auf, für die der Regisseur heute berühmt ist: Eine ökologische Aussage, die für einen Einklang mit der Natur plädiert, eine beeindruckende Phantasie im Erschaffen von so noch nie gesehenen Kreaturen und eine fanatische Neigung, für alles, das fliegt. Die Geschichte ist zwar angenehm komplex und episch, aber in der Gut-Böse Zeichnung noch nicht so differenziert, wie Miyazakis spätere Werke - die Animationsqualität erfüllt heutige, höchste Ansprüche nicht gänzlich, ist aber für einen 30 Jahre alten Anime durchaus mehr als beeindruckend - die Charakterisierungen sind größtenteils sehr gelungen, insbesondere die titel gebende Prinzessin ist ein denkwürdiger Charakter, der es nicht umsonst in Japan zur Ikone geschafft hat. Ruhigere und epische Action-Szenen spielen sich in geschickter Folge ab und das lange Finale bietet sehr eindrückliche, wuchtige und beeindruckende Bilder - toll.
"Nausicaä Aus Dem Tal Der Winde" ist abschließend nicht nur ein Fest für die Sinne, sondern lässt auch die leise Stimme der Moral und des Gewissens im Hinterkopf ertönen - die düstere Zukunftsvision im Denkmantel eines Anime-Films regt zusätzlich wieder einmal zum Nachdenken über die Vergänglichkeit der Menschheit an.

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MurmelTV

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Garantiert! ;)


Brennegan

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Für mich noch immer der beste Miyazaki.


Copacabanasun

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Wer geduldig ist und dem Film aufmerksam verfolgt, wird mit einem zeitlosen und fesselnden Meisterwerk belohnt das visuell noch immer überzeugen kann auch wenn
man den Bildern das Alter natürlich anmerkt. :)
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Fazit: Ein Fantasy-Meilenstein mit dem beliebtesten Charakter der Anime-Geschichte.
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LOVE IT! :)

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Ben Kenobi

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Ok, danke für den Tipp! :)


Copacabanasun

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Gern geschehen :)


Bastieff

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Bewertung9.5Herausragend

Miyazaki läutete mit diesem Film das weltweite bekannte Studio Ghibli ein. "Nausicaä aus dem Tal der Winde" hat mich von der ersten Minute an gepackt. Der Film vermittelt eine wichtige und stets aktuelle Thematik über den Menschen und wie er mit der Natur umgeht. Die Natur selbst gibt dem Mensch das zurück was er mit ihr zuvor gemacht hat: Eine drohende Ausrottung, die kein Erbarmen und kein Halten kennt.
Gewaltige Insekten verschlingen dabei ganze Königreiche und damit entsteht schon am Anfang eine übermächtige Gewalt den Menschen gegenüber.
Die Protagonistin Prinzessin Nausicaä versucht dabei ihr eigenes Königreich
vor einem drohenden Untergang zu schützen, will aber auch durch ihre Symphatie mit den Insekten bzw. der Natur diese ebenfalls vor einer Zerstörung durch die Menschen bewahren. Somit entsteht eine Anreihung von Konflikten, die allesamt bewältigt werden müssen. Eine echte Mammutaufgabe für sie!
Dynamisch inszeniert und wunderbar erzählt ist dieser Film ein Muss für alle Fans des Anime. Vor allem die Luftszenen werden von Miyazaki toll in Szene gesetzt. Auch in seinen späteren Filmen treten solche Szenen immer wieder auf.
Joe Hisaishi's pulsierender, teilweise retroartiger Soundtrack passt prima ins Geschehen.
Er verleiht dem Film mit seiner Musik den allerletzten Schliff.

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Das_Schema

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Kann leichte Spoiler enthalten!
So Teil 2 meiner Reihe ist „Nausicaä of the Valley of the Wind“. Wenn ich es noch richtige weiß nach dem wandelnden Schloss und Chihiro mein dritter Miyazaki. Während man die beiden Ersteren getrost als Kinderfilme bezeichnen kann, obwohl auch Erwachsene sie lieben können, so richtet sich Nausicaä ganz klar auch an ein älteres Publikum. Der Film der von 1984 ist merkt man sein alter nicht wirklich an. Lediglich der Soundtrack ist ein wenig gewöhnungsbedürftig. Wie öfters in Miyazaki Filmen hat auch hier eine junge Frau die Hauptrolle in, was für 1984 schon etwas besonderes ist, dass es eine eigenständige Heldin gibt, die durchaus auch selbstkritisch ist.
Doch das ganz große Plus des Filmes ist ganz klar seine Thematik. Der Film zeigt uns ohne zu moralisieren auf, wohin die Menschheit steuert. Im Gegensatz zu vielen anderen Produtionen gibt es auch nicht Gut und Böse. Alle Protagonisten haben ihre Beweggründe, nur leider entstehen aus Unwissen oder Halbwissen Konflikte, die die Menschen verbittern. Dennoch gibt es Menschen, die den Kreislauf von Hass und Gewalt unterbrechen können, wie eben Nausicaä.
Alles in allem das schönste Märchen das ich kenne :)

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Kunstmut

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@Kurono

Oh, da habe ich wohl nicht klar genug formuliert. Mein Fehler.
Ich habe ja geschrieben, dass die "Charaktere [...] fast schon beängstigend realistisch" (s.o.) wirken - nicht aussehen! Damit meine ich nicht, dass die Figuren in NGE fotorealistisch sind und sich nicht mehr von echten Menschen unterscheiden lassen.
Es ist mir klar, dass Mangas in der Abbildung von echten Menschen abstrakt sind (spitze Nasen, große Augen, gestylte Frisuren, unmöglicher Körperbau etc.)
Was ich meine ist, dass die Figuren in NGE mehr Details haben, als es in Mangas und Animes üblich ist - anstelle von den austauschbaren 0815 Figuren - und vor allen Dingen Gesichtern! - sind die Figuren in NGE individuell und unterschiedlich. Beispielsweise haben Rei und Asuka einen hohen Widererkennungswert - unter hunderten anderer Figuren in Mangas und Animes erkennt man die beiden sofort wieder.
Ich behaupte an der Stelle übrigens nicht, dass NGE die einzigen Charaktere mit Widererkennungswert hat (andere Beispiele: Son-Goku und Piccolo aus Dragonball Z; Kakashi und Gaara aus Naruto; Ashitaka und San aus Prinzessin Mononoke usw. - was die Charaktere ausmacht, ist, dass man sofort ein Bild von den Charakteren im Kopf hat, wenn man an diese denkt. In anderen Serien, wie z.B. Captain Tsubasa, Pokémon usw. wirken die Charaktere teils sehr ähnlich und beliebig austauschbar)

Hm. Da werde ich doch wohl mal einen Blick in diesen Manga riskieren :)
Ehm, bitte bloß nicht James Cameron. Ich mag ja seine Filme "Titanic" und "Avatar" aufgrund der berauschenden Optik, aber Cameron ist kein Regisseur, der bekannt dafür wäre, Geschichten fremder Kulturen klischeefrei und ohne unnötigen Action-Bombast zu erzählen.


Kurono

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@Kunstmut:
Okay, dachte mir schon, dass du das so meinst. Wäre sonst auch irgendwie komisch gewesen:)
Da du Charaktere mit Wiedererkennungswert nennst, mir gefällt ja Re-l Mayer aus der Animeserie „Ergo Proxy“ sehr gut. Das besondere hier ist, dass ihre Frisur und Outfit eher unauffällig sind, sie aber durch ihr blasses Gesicht mit ihren blau geschminkten Augen einen hohen Wiedererkennungswert hat. Schlicht aber gleichzeitig einprägsam, großartig.
In einem Anime hat man aber natürlich auch andere Möglichkeiten der Gestaltung, als in einen schwarz/weißen Manga.
Jaja, Charakterdesign ist schon eine Kunst für sich.



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