Nausicaä - Prinzessin aus dem Tal der Winde

Kaze no tani no Naushika (1984), JP
Laufzeit 116 Minuten, FSK 12, Science Fiction-Film, Animationsfilm

8.2 Kritiker
13 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.7 Community
1491 Bewertungen
42 Kommentare
Nausicaä - Prinzessin aus dem Tal der Winde - Bild 6129684
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von Hayao Miyazaki, mit Uma Thurman und Edward James Olmos

Nach einem verheerenden Krieg haben auf der Erde nur wenige Zivilisationen überlebt. Statt der Menschen herrschen nun Pilze, die in riesigen Pilzwäldern die Erdoberfläche dominieren, über den Planeten. Einer der wenigen von Menschen bewohnten Flecken der Erde ist das Tal der Winde, das wegen seiner speziellen klimatischen Bedingungen bisher von den Giftsporen der Pilze verschont geblieben ist. Das Tal wird regiert von Prinzessin Nausicaä, die – im Gegensatz zu ihren Untergebenen – keine Angst vor dem Wald und seinen Bewohnern hat. Eines Tages wird das Tal von einem fremden Volk angegriffen, und die furchtlose Prinzessin ist die einzige Hoffnung, die den Bewohnern des Tals der Winde noch bleibt.

HandlungDie Geschichte von Nausicaä spielt in einer post-apokalyptischen Zukunft. 1000 Jahre nach den “Sieben Tagen des Feuers”, einem vernichtenden Krieg, ist die Erde von einem “Meer der Fäulnis” überwuchert. Dieses “Meer” ist ein riesenhafter Pilzdschungel, der sich durch Sporenabsonderung immer weiter ausdehnt und die letzten Reservate der überlebenden Menschen gefährdet. Denn die ausgestoßenen Sporen sind tödliches Gift für die menschlichen Lungen. Hinzu kommt, dass diese Pilzwälder von riesenhaften Insekten bewohnt werden, die nur darauf zu warten scheinen, den Menschen den Garaus zu machen.

Die Reiche der Menschen befinden sich in angespannter Lage, da der Lebensplatz knapp wird. Das Tal der Winde ist einer der letzten friedlichen Plätze, an denen die Menschen in Ruhe und Frieden leben können. Regiert wird dieses kleine Königreich von einem weisen König, der eine junge Tochter hat: Prinzessin Nausicaä. Diese hat die unvergleichliche Gabe, mit Tieren und anderen Lebewesen zu kommunizieren. So gelingt es ihr als einzige, sogar die riesigen Ohmus zu besänftigen. Neben ihrer reizenden und überaus friedfertigen Haltung gegenüber allem Lebendigen weist sie ein großes Talent im “Windreiten” auf. Mit Hilfe eines düsenbetriebenen Windgleiters, genannt “Möwe”, ist sie in der Lage schnell an jeden Ort zu gelangen.

Als unverhofft das Königreich Torumekia beginnt, sich alter Überreste von Waffen aus dem vergangenen Krieg zu bemächtigen, um das “Meer der Fäulnis” zurückzudrängen und andere Territorien zu erobern, beginnt jedoch ein neuer Krieg zwischen den Menschen. Nausicaä bleibt nach dem Tode ihres Vaters nichts anderes übrig, als ihr Volk in den Kampf führen. Doch ihre Vorsehung und ihr Mut vermögen dem hoffnungslos erscheinenden Krieg eine überraschende Wende zu geben.

Wissenswertes
Nausikaa ist ursprünglich der Name jener phönizischen Prinzessin, die der griechischen Mythologie zufolge Odysseus das Blut abwusch und dabei ihr Kleid rot färbte.
Ausgesprochen wird der Name Nau-si-ka-a, mit getrenntem und langgezogenem a. Der Doppelpunkt über dem zweiten a ist die entsprechende Aussprachehilfe (Trema), kein Umlautzeichen.
Die riesenhaften Ohmus haben gewisse Ähnlichkeiten mit Holzläusen.
Nausicaäs Luftgleiter, genannt “Möwe”, wurde von japanischen Ingenieuren nachgebaut.
Der Kinofilm von 1984 ist zwar eigentlich kein Ghibli, aber er verhalf Miyazaki Hayao zu genug Geld, um Studio Ghibli zu gründen und wird deshalb manchmal als erster Ghibli gezählt.

Weiterführende Informationen
Mehr über die Mythologien im Film
Vergleich zwischen Anime und Manga
Mehr Filme von Hayao Miyazaki
Mehr zu den Stilmitteln im Werk des Miyazakis

Weitere Informationen im Internet
Die inoffizielle Fanpage (engl.)
Rezension des Films (dt.)
Ausführliche Informationen über das Filmteam (engl.)
Ausführliche Inhaltsbeschreibung auf nausicaa.net (engl.)

Quellen
Nausicaä – Prinzessin aus dem Tal der Winde in der Wikipedia (dt.)

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Kritiken (2) — Film: Nausicaä - Prinzessin aus dem Tal der Winde

Candide: Film-Rezensionen.de

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7.5Sehenswert

Nausicaä – Aus dem Tal der Winde ist ein typischer Ghibli-Film, wobei er nicht so wie die neueren Vertreter japanischer Animationskunst mit überladenen Effekten und transzendenten Konzepten den westlichen Zuschauer überfordert. Auch wenn die Animationen heutzutage überholt sind, bleibt die verarbeitete Thematik mehr als aktuell.

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Fricki76: Asianfilmweb.de

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10.0Lieblingsfilm

Tausend Jahre nach einem apokalyptischen Krieg, den "sieben Tagen des Feuers", der beinahe die gesamte Zivilisation auslöschte, ist die Erde von einem riesigen, expandierenden Teppich aus giftigen Pflanzen und Sporen, dem "Meer des Verfalls", bedeckt. Gigantische Insekten namens Ohmu verteidigen das neue Ökosystem gegen jeden, der es wagt, dessen Ausbreitung zu trotzen. In dieser scheinbar trostlosen Welt wird die beim Volk beliebte junge Prinzessin Nausicaä aus dem Tal der Winde gegen ihren Willen in einen Krieg zwischen dem Königreich Pejite und dem kriegerischen torumekianischen Imperium gezogen. Die Torumekianer planen, den letzten unheilvollen Riesensoldaten zum Leben zu erwecken, um den alles verschlingenden Dschungel zurückzudrängen und so ihre Herrschaft auszubreiten. Nausicaä, der jedes Leben wertvoll ist, versucht vergeblich, den beiden Parteien klar zu machen, dass sie auf diese Weise dem Untergang entgegensteuern. Als schließlich der Riesensoldat dem anstürmenden Heer der Insekten entgegentritt, scheint sich ihre Befürchtung zu bewahrheiten. Doch Nausicaä hat gemeinsam mit dem jungen Prinzen Asbel von Pejite eine hoffnungsvolle Entdeckung gemacht...

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Kommentare (40) — Film: Nausicaä - Prinzessin aus dem Tal der Winde

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ElMagico

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Bewertung7.5Sehenswert

Sehr rasanter und auch Actionlastiger Anime, dem ich nicht soviel abgewinnen konnte, wie seinen späteren Ghibli-Brüdern.
Denn "Kaze no Tani no Naushika" besitzt zwar durchaus die Phantasie späterer Werke Miyazakis, doch zeigt sich diese eher in Form all der Getiere und der Welt um sie herum geschaffen wurde. Der Kern des Films ist aber ein ziemlich realistischer, und ich vermisste hier einfach diese gedankliche Phantasiewelt, dieses hinterfragen der Realität, welches viele Ghibli-Film inne haben. Was mir bei "Kaze no Tani no Naushika" auch etwas fehlte: Die Pfeile schossen nicht in Richtung Herz. Alles war ein bißchen unknuffiger als sonst, weniger süß und weniger zum sich darin verlieren. Dafür eben rasanter und mehr an der Action orientiert.
Ich vergleiche den Film hier aber mit Meisterwerken des Zeichentrickfilms. "Kaze no Tani no Naushika" bewegt sich noch immer weit weit über dem Durchschnitt. Ein richtig toller Film...für mich aber eben nicht ganz so gut wie ein "Mononoke Hime", "Sen to Chihiro no Kamikakushi" oder "Tonari no Totoro". Dies mag auch daran liegen, das die Botschaft ein sehr offensichtliche ist und Miyazaki diese ohne die gewohnte Nachdenklichkeit und Zurückhaltung verarbeitet. Die Fronten sind hier schnell klar und auch die ökologische Botschaft eine sehr deutliche.
Ich persönlich sah in "Kaze no Tani no Naushika" auch starke Einflüsse des in Japan ja immer noch tief verinnerlichten Post-Atomaren-Traumas...Miyazaki verneint dies aber, also will ich das dem guten Herrn auch nicht unterschieben.
Toller und munterer Anime, der für mich aber nicht das Zeug hat, um mit den besten Ghiblis mitzuhalten.

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ElMagico

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och naja...war zu erwarten das Ende oder?! ;)


LokisSon

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Da geht es mir wie dem Besucher. Nausicaä hat sich bei mir auch im Laufe der Jahre den Thron der Miyazaki-Werke erklommen.
Insbesondere wg. den vorgebrachten Kritikpunkten hebt er sich von vielen anderen Werken ab.


MikeC.

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Bewertung4.0Uninteressant

Für einen Kinderfilm zu tiefgründig, für einen Erwachsenenfilm zu kindlich, erschließt sich mir nicht die Zielgruppe, an die dieser Film gerichtet ist.

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Nishi

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Tz, immer dieser Anime-Hater hier...


MikeC.

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They see me rollin´, they hatin´... :D


VisitorQ

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Miyazaki mochte sie, seine starken, selbstlosen und saucoolen Heldinnen. Nausicaä ist von all den tollen Charakteren wahrscheinlich der beste, den er je gemacht hat. Sie ist vielleicht ein wenig imba, doch das gehört mehr oder weniger dazu. :-)

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mikadoapache

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

warum ich hier 10 punkte gebe, steht im lieblingsfilm text

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atomfried11

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Greenpeace!! Rettet die Ohmus!!

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Mr. Pink

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Bewertung7.5Sehenswert

Sehenswerter, anspruchsvoller Zeichentrickfilm (oder um es in Fachsprache auszudrücken: Anime :) ), der nicht nur eine wichtige Botschaft vermittelt, sondern zudem mit wunderschönen Bildern aufwarten kann.

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Madsen-Freundin

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Bewertung7.0Sehenswert

Um das vorneweg zu sagen, ich bin ein Fan von Miyazaki und seiner Art, Anime zu machen. Das trifft bei mir genau den Nerv, und ich tauche liebend gern in seine vor Fantasie und Einfallsreichtum überbordenden Geschichten ein, die immer auch eine bestimmte Aussage transportieren und mitunter recht ernste Themen behandeln. Bei Nausicaä ist das ebenso gewesen. Die mit viel Liebe zum Detail ausgestaltete Handlung, die Figuren, die man rasch ins Herz schließt, und eine Botschaft, die wichtiger nicht sein könnte, haben mich schnell überzeugt. Und trotzdem fällt der Film für mich im Vergleich zu anderen Miyazaki-Werken ab. Das mag an einer übersteigerten Erwartungshaltung liegen, die ich hatte, vielleicht war es auch die Tagesform, aber Nausicaä hat mich nicht ganz so in seinen Bann gezogen wie andere Filme des großartigen Regisseurs. Er bekommt definitiv noch mal eine zweite Chance, aber vorläufig "nur" 7 Punkte.

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Ardacris

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Bewertung9.0Herausragend

Ein wunderbarer Film und Geschichte. Ich bin dankbar das ich den entlich mal gucken konnte^^ Also ich kann den echt empfehlen und wenn man den Macher des Filmes Hayao Miyazaki mag, also schon andere Filme von ihm gesehen hat und begeistert war, dann den Film unbedingt anschauen^^.

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xlkmx

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Bewertung6.5Ganz gut

Die erste Stunde zieht sich ein bisschen und bemüht sich schwer, mir Interesse zu entlocken, aber danach wird es spannend. Dafür durchgehend schöne Bilder, besonders im Finale.

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guggenheim

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Bewertung4.0Uninteressant

Manga - damit werde ich nicht mehr warm. Ich möchte gar nicht behaupten, dass diese Filme dumm, billig oder schlicht schlecht wären, sind sie ja nicht. Nur gibt mir das so gar nichts, ich bin weder fasziniert, noch fesseln mich solche Werke. Ich hab auch den Sinn verstanden, alles ist ganz dolle wichtig und so. Das sind andere Dinge aber auch, wenn sie für einen jedoch uninteressant sind, dann wird es nichts mit dem Nachbar. Außerdem muss ich bei den Zeichnungen immer an Heidi denken, die im Japan-Stil durch die Berglandschaft flanierte. Und die Lütte war immer 'ne blöde Dumpfbacke. So, jetzt ist auch das raus.

PS: Ich weiß, dass es Anime heißt, nicht Manga. Ich wollte nur mal gucken, wer sich den Text tatsächlich bis zum Ende durchliest :)

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Madsen-Freundin

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Cowboy Bebop ist auch großes Kino, allerdings die Serie und nicht der Film. Der hinkt etwas hinterher. Ansonsten: Das Animefeld ist weit, wär doch gelacht, wenn wir da nichts für dich finden.


Light Yagami

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DEATH NOTE ! :D


Zuckerspinne

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Das erste mal habe ich diesen Anime gesehen, da war ich etwa 7 Jahre alt..ich habe diesen Film immer geliebt.Die neu Synchronisierte Verfassung gefällt mir nicht so, obwohl sie ja näher an der Originalgeschichte ist. Mir gefallen einfach die Stimmen der ersten Deutsch Synchronisierten Version, weil ich die halt als Kind schon gesehen habe. Dieses Meisterwerk, und nichts anderes ist es, begeistert mich immer wieder aufs neue..die wunderschönen Bilder, die Musik und die schönste Geschichte überhaupt.

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servo80

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Bewertung7.5Sehenswert

Die Story könnte aktueller nicht sein. Zeichentrick mit Tiefgang, wie man es von Miyazaki gewohnt ist.

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der cineast

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Ich bin an einen Punkt gelangt, an dem ich einfach keinen Film mehr machen kann, ohne das Problem der Menschheit als Teil eines Ökosystems anzusprechen."

Miyazaki ist immer dann am prächtigsten wenn er uns die Natur mit der Unterstützung des Japanischen Ennio Morricones Joe Hisaishi näher bringt. Seine Geschichte ist Emanzipiert durch die Hauptperson, die Selbstlos jedes Opfer bringt um andere zu retten und hochgradig Pädagogisch in jeder Beziehung. Natur im Einklang mit den Menschen ist für ihn Elementar und das Verständnis das er für diese aufbringt Beispielslos.
Der Film ist 27 Jahre alt, doch wirkt er so frisch und perfekt passend in unsere Zeit wie kaum ein anderer.Der Künstlerische Anspruch geht einher mit der Botschaft die vermittelt werden soll, auch wenn dies des öfteren mit dem erhobenen Zeigefinger geschieht.

"Nausicaä" ist vergleichbar mit "Prinzessin Mononoke" und mindestens genauso schön und hervorragend gestaltet. Der Unverkennbare Stil und die Liebe zur Natur machen jeden Film den ich bisher von Hayao sah zu einem Ereignis.

Fazit: Umweltparabel, wunderschön und poetisch.

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Wumz

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Ja, der ist wirklich ganz große klasse =)


Imran

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Die Miyazakis liefen doch letztes Jahr alle mal bei Arte. Sowas müssten die einfach ganz bald mal wieder machen, ich habe nämlich längst nicht alle sehen können. Ist für Arte sicher auch nur tolle Sache, könnte ein ganz neues Publikum bringen.
Nausicaä kenne ich leider immer noch nicht. Es wird Zeit.


Galaxysinger

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Bewertung10.0Herausragend

Wow.

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AgentGuhl86

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Bewertung7.5Sehenswert

Hier wird ein Motiv, das schon unzählige Male in Filmen Verwendung fand, verwertet: das Verhältnis von Mensch und Natur, das regelmäßig in extremer und epischer Art und Weise dargestellt wird. Insofern ist der Film nichts besonderes, allerdings ist die Bildgewalt in Animes immer wieder erstaunlich und lässt sogar oft die neuesten Blockbuster ziemlich alt aussehen. Definitv ist das hier einen Blick wert!

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Miike

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Bewertung9.0Herausragend

Um dieses epochale Meisterwerk zu beurteilen, muss ich ganz tief in die sprachliche Trickkiste greifen, da mir die Worte gefehlt haben nachdem ich dieses Stück Animationskunst gesehen habe. Ein unbeschreiblich atemberaubender surrealer, vor detailreichtum gerade zu strahlender Streifen, der einem vom Anfang bis zum Ende in den Bann zieht und einen nahezu perfekten Spannungsbogen hat, so dass es einem nicht langweilig wird und man sich an der genialen Musikkomposition und der tollen Symbolik in vielen Szenen voll und ganz hingeben kann. Okay zugegeben nach dem ersten mal sehen, nach ernormer Wartezeit, bin ich ein wenig geflasht, da er meine schon allzu hohen Erwartungen sogar noch übertroffen hat (meine Erwartungen waren so unermesslich da es einer der letzten Miyazaki Filme ist den ich nocht nicht gesehen habe außer Ponyo und ich zugegebenermaßen ein ziemlicher Fanboy bin, schuldig im Sinne der Anklage) Die Story ist von einer nie endenden Aktualität, da wir wohl bis wir entweder in absolutem Einklang mit der Natur leben oder wir uns irgendwann einmal selbst auslöschen, mit dieser Thematik zu tun haben werden. Miyazaki schafft es immer wieder die Botschaft die hinter seinem Film steht in einer wunderbaren Story zu verpacken mit vielschichtigen Charakteren, die einem meist sofort sympathisch sind. Das Finale ist von äußerster Dramatik und von großer Emotionalität, spoilern will ich jetzt nicht, da man aber immer weiß das Japaner dazu neigen, Filme mit keinem Happy End auszustatten, hofft man immer das alles gut geht. (was zum Glück bei vielen anderen Regiesseuren nicht immer der Fall ist ansonsten wärs ja langweilig) Alles in allem ein zeitloses Meisterwerk (der Animationsstill ist immer noch absolut top und wirkt in keinster Weise so als wär er 26 Jahre alt, was man von manch älteren Werk aus anderer Feder nicht sagen kann). Werde mit Sicherheit bei nochmaligen Betrachten eine höhere Wertung reinsetzten da die Welt die Miyzaki erschuff, so eine unglaubliche Dichte hat, dass ich mich jetzt schon wieder freu in den Wald des Todes einzutreten.

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mikkean

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Ein Hoch auf Hayao Miyazaki!


Zuckerspinne

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Du sprichst mir aus der Seele


JimiHendrix

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Avatar" sieht gegen dieses episch-postapokalyptische Meisterwerk aus wie eine fantasielose, mit Geld geschwängerte Fernsehproduktion!

Was Hayao Miyazaki hier erschafft, ist einfach nur bahnbrechend und visionär und stellt so einiges in seinen langen und großen Schatten. Heute guckte ich nach "Chihiros Reise ins Zauberland" gleich den nächsten Anime und war diesmal begeistert.

Die Welt in die wir entführt werden ist so fanatsievoll und individuell dargestellt, das es einem die Sprache verschlägt, wenn man dann noch auf das Entstehungsjahr des Films(1984) schielt, stockt einem völlig der Atem.

Die dichte Atmosphäre der Gescihet und der Story ist vom ersten Moment an spürbar und präsent. Man merkt, dass dieser Film immer epochalischere Züge annimmt, je weiter die Story voran schreitet. Die verschiedenen Menschenkönigreiche mit ihren eigenen Interessen und Waffen tragen ungemein zur Spannung bei. Diese Thematik interpretiere ich als eine Art Spiegelbild des heutigen Menschen, da auch jetzt jede Nation an sich denkt (siehe Klimagipfel in Kopenhagen, USA-China) und dabei komplett vergisst, das die Auswirkungen des Nichthandelns uns alle betreffen, der Klimawandel mancht nicht vor Staatsgrenzen halt.
Und so zeigt meines erachtens auch dieser Film sehr deutlich, dass ein überleben der menschlichen Rasse nur stattfinden kann, wenn der Völkeregoismus abgeschafft wird.

Was mich auch persönlich beeindruckte war die Symbiosedarstellung der Insekten zur Natur und immer wieder bringt der Mensch dieses Gleichgewicht auseinander, indem er die Natur zu seinen Gunsten verändern möchte. Auch die fürchteinflößende Darstellung der Insekten war menes erachtens ein kluger Schachzug von Miyazaki, denn so bekommt man als Zuschauer suggeriert, das sie die Hauptfeinde der Menschen in dem Film darstellen, obwohl erst später klar wird, das der Hauptfeind des Menschen er selbst ist.

Mir gefiehl bei meinem zweiten Miyazaki-Anime-Erlebnis die düstere endzeitliche Atmosphäre und die ernsthaftigkeit des zu behandelten Themas. Auch der Soundtrack ist genial mit seiner immer wiederkehrenden Melodie. Es ist sehr erstaunlich, wie gut dunkle und ernste Thematiken zu solchen Anime-Formaten passen.

Also ich konnte mit dieser schaurigen Zukunftsvision vielmmehr anfangen, wie mit der eher freundlichen Stimmung in "Chihiros Reise ins Zauberlend", deshalb werde ich mich jetzt erstmal "Prinzessin Mononoke" widmen, entschuldigt mich!

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JimiHendrix

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ich gebe generell beim ersten schauen höchstens 8,5 punkte und erst wenn ich bei mehrmaligem sehen immer noch begeistert bin und neue aspekte im film entdecke, dann werte ich vllt auf 9 oder 9,5 auf, und meine 8 filme die bei mir als lieblingsfilme angegeben sind, muss ich so oft hintereinander gucken können wie ich will, ohne das diese mir langweilig werden.


nurleben

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okay, verstehe :).


janissl

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Wieder packt Miyazaki Zivilisationskritik in wunderschöne Bilder und eine fantasievolle, spannende Geschichte. Tapfere, intelligente Mädchen, starke Frauen, kauzige alte Männer, die Figuren sind eigentlich immer wieder die selben und auch den Konflikt zwischen Mensch und Natur kennt man auch aus anderen Miyazaki-Filmen, aber irgendwie schafft er es jedes mal, dass man das Gefühl hat das so noch nie gesehen zuhaben.
Cameron hat sich für sein Märchen vom edlen, blauen Wilden bei Miyazaki bedient und das nicht zu knapp, leider hat er aber dessen zutiefst humanistischen Grundton nicht erkannt oder zumindest nicht getroffen. So angenervt wie auf Avatar, reagiert hier auf Miyazakis Filme jedenfalls niemand, obwohl der ja auch häufig mit leicht erhobenem Zeigefinger unterwegs ist.

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cannibal83

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Dann sind wir uns ja eigentlich doch einig. :)


JimiHendrix

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avatar-parallelen, genau das war auch mein erster gedanke, als ich diesen film sah


enijo25

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Bewertung6.0Ganz gut

Eine sympathische Heldin, eine fantastische Welt und die Botschaft, dass der Mensch nur im Einklang mit der Natur überleben kann, schön und gut.
Der Film hat mich dennoch enttäuscht. Er ist mir deutlich zu kampflastig. Und dass die Luftfahrt- und Waffentechnik sich verglichen mit unserer Welt auf dem Stand des 20. oder 21. Jahrhunderts befindet, die Menschen aber sonst wie im Mittelalter leben, passt einfach nicht zusammen.
Hinzu kommt, dass die grüne Botschaft des Films in ihrer Einfachheit doch sehr naiv wirkt: Pflanzen sind nur giftig, wenn sie in einer vom Menschen vergifteten Umwelt aufwachsen. Tiere verhalten sich dem Menschen gegenüber nur dann feindselig, wenn er es provoziert.
So phantasievoll die Handlung auch daherkommt, ist sie für mich in sich unglaubwürdig.

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strangelet

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ziemlich großartiger Film, den ich möglicherweise noch unterbewerte, weil es ein Anime ist. So ist das halt leider mit Vorurteilen.

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