Das Sandmännchen - Abenteuer im Traumland
Das Sandmännchen - Abenteuer im Traumland (2010), DE Laufzeit 83 Minuten, FSK 0, Abenteuerfilm, Animationsfilm, Kinostart 30.09.2010
6 Bewertungen
Skala 0 bis 10
62 Bewertungen
7 Kommentare
Keine
von Helmut Fischer und Jesper Møller, mit Ilja Richter und Volker Lechtenbrink
Was wäre das Sandmännchen ohne seinen Traumsand? Schlimmer noch, was wären alle unsere Kinder ohne ihre Träume? Das aber ist der finstere Plan des Fieslings Habumar, der dem treuen Sandmännchen den Sand geklaut hat. Deshalb muss dieser in Das Sandmännchen – Abenteuer im Traumland schnell handeln. Er beauftragt das Schlafschaf Nepomuk damit, auf der Erde den furchtlosen Kapitän Scheerbart zu suchen und mit ins Traumland zu bringen. Doch Nepomuk taucht schließlich mit dessen kleinem und schüchternem Enkel Miko auf. Das Sandmännchen glaubt aber an die Heldenqualitäten von Miko und so beginnt ein großes Abenteuer im Traumland, in dem die drei gemeinsam versuchen, die Träume zu retten.™
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Cast & Crew
- Genre
- Abenteuerfilm, Animationsfilm
- Handlung
- Abenteuer, Diebstahl, Kapitän, Kindlicher Held, Sand, Schaf, Traum
- Stimmung
- Entspannt, Gutgelaunt, Witzig
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Kritiken (5) — Film: Das Sandmännchen - Abenteuer im Traumland
Raimund Gerz: epd Film Raimund Gerz: epd Film
Kommentar löschenDas Regieduo Sinem Sakaoglu und Jesper Møller hat nach dem Drehbuch von Katharina Reschke und Jan Strathmann einen intelligenten und knallbunten Kinoklamauk um dieses Trio gestrickt. Dem Zuschauer vergeht förmlich Hören und Sehen – die Kleineren unter ihnen dürften manchmal etwas überfordert sein. [...]
Ganz für die kleinen Zuschauer ist dagegen die Reise Mikos durch eine Art Schlaraffenland aus Schokohasen und spritzenden Softeiskugeln, in die das Fahrzeug des Trios hineinklatscht. In dieser Binnenhandlung – angesiedelt in einer magisch-schwerelosen Traumlandschaft, in der auch die Regeln der Handlungslogik bisweilen außer Kraft gesetzt sind – schießen die Stop-Motion-Spezialisten und digitalen Bearbeiter ein beeindruckendes Feuerwerk ab: Ob die originellen Papiercollagen im Vorspann oder das Schirmballett, ob Habumars Alptraumbande, eine Armee von vieläugigen, zähnefletschenden Schwellköpfen oder der Marktplatz mit seinen skurrilen Figuren – der Fundus von oft surrealen Bild- und Animationsideen ist offenbar unerschöpflich. Untermalt wird die Szenerie von einem satten Soundtrack (Musik: Oliver Heuss), der auch immer wieder die bekannten Motive des TV-Sandmanns anklingen lässt.
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H.P. Koll: film-dienst H.P. Koll: film-dienst
Kommentar löschenDie in Stop-Motion animierte Ost-Trickfilmpuppe ist die liebenswürdige Identifikationsfigur in dem turbulenten und ereignisreichen Kinoabenteuer, das bunt und verspielt, fantasiereich und amüsant daher kommt, mitunter aber auch recht spannend wird, sodass sich besonders bei ganz jungen Kinobesuchern kaum Einschlafbereitschaft einstellen dürfte. Alles Bedrohliche wird freilich wohl dosiert im Schönen aufgefangen: Wenn sich die traditionelle Stoptrick-Technik bruchlos, ja durchaus elegant mit moderner Computer-Animation verbindet, dann dürfte das kleinen Zuschauern gänzlich wurscht sein, und doch werden sie die daraus resultierende prächtige Poesie der Bilderwelt aufnehmen, die sich durch den pointierten Einsatz der Filmmusik noch „satter“ und sinnlicher entfaltet. [...]
Der Film schert sich herzlich wenig um allzu „tiefe“ Ausdeutungen und erweist sich als guter Verbündeter der jungen Kinogänger – eine im Kino weitgehend vernachlässigte Zielgruppe, die mit den üblichen (Pixar-)Bilderstürmen oft überfüttert und überfordert wird. Beim „Sandmann“ werden sie auf Augenhöhe abgeholt und zum Träumen, zum Fabulieren und auch zum beschaulichen Nachsinnen eingeladen.
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Margret Köhler: br-online Margret Köhler: br-online
Kommentar löschenDie Realszenen sind nicht unbedingt aufregend, dafür die Traumlandschaften mehr als nur fantasievoll. [...]
"Das Sandmännchen" überzeugt durch kindgerechte und originelle und manchmal süß-naive Unterhaltung. Der Film muss sich trotz vielleicht "einfacher Technik" im Vergleich mit Disney & Co. nicht verstecken. Manchmal sind es eben die liebenswerten Kleinigkeiten, die zählen.
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Walli Müller: br-online, NDR Walli Müller: br-online, NDR
Kommentar löschenAuf die schönen bunten Traum-Welten, die sich in dieser Kombination aus Real- und Puppentrickfilm zunächst visuell auftun, lässt man sich gerne ein. Aber allzu schnell versinkt alles in einer Düsternis, die Kleinkindern nun wirklich nicht zumutbar ist! Warum nur bekommen die bösen Alpträume gleich so viel Raum? Endlos dürfen die nächtlichen Plagegeister (an sich drollig als mit Monsterzähnen ausgestattete Mensch-ärgere-Dich-Figuren) Angst und Schrecken verbreiten, darf Habumar als zerstörerischer Wirbelsturm herumfuhrwerken, bis sich endlich die Spannung löst. Kindern, die womöglich selbst unter Alpträumen leiden, muss dieses Getöse riesengroße Angst machen. Hinter dem Markennamen "Sandmännchen" verbirgt sich also ganz und gar kein Film, der sich für den Erst-Kino-Besuch eignet!
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Michael Meyns: programmkino.de Michael Meyns: programmkino.de
Kommentar löschenIn seinen besten Momenten erinnert die Welt des „Sandmännchen“ an die überdrehten Landschaften die Tim Burton in seinen Filmen immer wieder geschaffen hat. [...] Auch wenn die kurzen Realfilmszenen in der Qualität deutlich abfallen, bleibt festzuhalten, dass es hier gelungen ist, eine der beliebtesten Fernsehfiguren überaus gelungen auf die große Leinwand zu transportieren.
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doctorgonzo Fri, 30 Jul 2010 09:52:38 -0000
Antwort löschenSchön geschrieben, aber ein Sandmännchen-Film??? Ich glaub, das Bier von gestern ruft grad an....
Kommentare (2) — Film: Das Sandmännchen - Abenteuer im Traumland
agynessa Wed, 15 May 2013 09:44:52 -0000
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Pherano Wed, 20 Oct 2010 22:12:29 -0000
Kommentar löschenAlso ich hab absolut kein garkein Interesse mir den Scheiß zu geben. Sowas gehört wenn überhaupt auf DVD aber ins Kino? Ich weiß nicht so recht... Naja, meine Freundin will unbedingt mit mir da rein. Wenn ich eingepennt bin, sag ich bescheid!
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