Das Dschungelbuch

The Jungle Book (1967), US Laufzeit 80 Minuten, FSK 0, Animationsfilm, Komödie, Kinostart 13.12.1968


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7.5
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von Wolfgang Reitherman, mit Phil Harris und Louis Prima

Der erfolgreiche Disney Klassiker erzählt von den Abenteuern des kleinen Mowgli, der mitten im Dschungel aufwuchs.

Als Menschenkind von Wölfen aufgezogen, fühlt sich der kleine Mogli im Dschungel richtig wohl. Als jedoch der böse Tiger Shir Khan in den Dschungel zurückkehrt, beschließt sein Freund, der Panther Baghira, dass es an der Zeit ist, Mogli zu den Menschen zurückzubringen. Das Dschungelbuch erzählt von den Abenteuern, die Mogli gemeinsam mit dem nachdenklichen Baghira und dem stets fröhlichen Bären Balu, auf dieser Reise erlebt: Zum Beispiel von seiner Begegnung mit dem gierigen Affen King Louie, der auch gern ein Mensch wäre, oder der gefräßigen Schlange Kaa, die Mogli durch ihre hypnotischen Künste gern gefügig machen möchte.

Hintergrund & Infos zu Das Dschungelbuch
Disney’s Das Dschungelbuch ist eine sehr freie, aber unglaublich beliebte Interpretation des Klassikers The Jungle Book von Rudyard Kipling aus dem Jahr 1894. Es ist außerdem der letzte Film, der von Walt Disney selbst beaufsichtigt wurde, da dieser während der Arbeiten verstarb. Es war nicht zuletzt der Erfolg von Das Dschungelbuch, der den Disney Studios das Überleben sicherte. Den Regisseur Wolfgang Reitherman kennt man bereits von anderen Filmen, wie zum Beispiel Susi & Strolch, Dumbo, der fliegende Elefant oder Cinderella, bei denen er für die Animation zuständig war.

Ein wichtiger Grund für die Popularität von Das Dschungelbuch ist natürlich der weltbekannte Soundtrack. Kaum einer kann das Lied “Probier’s mal mit Gemütlichkeit” (im Original “The Bare Necessities”) nicht wenigstens mitsummen. Der im Original von Terry Gilkyson geschriebene Song brachte dem Zeichentrickfilm Das Dschungelbuch dann auch den einzigen Oscar ein.

Von der Romanvorlage zu Das Dschungelbuch gibt es zahlreiche Verfilmungen. Selbst Disney versuchte 2003 mit Das Dschungelbuch 2 die Figuren aus dem ersten Teil zurück ins Kino zu bringen, doch das Projekt floppte. (LB)

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Filmdetails Das Dschungelbuch
Genre
Klassischer Zeichentrickfilm, Komödie
Zeit
1960er Jahre
Ort
Indien
Handlung
Affe, Ameise, Baum, Bär, Dschungel, Elefant, Feuer, Fluss, Frucht, König, Löwe, Mädchen, Panther, Redende Tiere, Roman, Schlange, Tiger, Verkleidung, Waise, Wolf
Stimmung
Gutgelaunt, Witzig
Zielgruppe
Familienfilm
Tag
Romanverfilmung
Verleiher
Buena Vista
Produktionsfirma
Walt Disney Productions

Kommentare (110) — Film: Das Dschungelbuch


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Friedsas

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ich: Ach Balu ich weiß nicht was ich schreiben soll... kannst du mir helfen?
Balu: Schau eins ist wichtig mein kleiner Liebling, wenn du überhaupt etwas tust: Probier´s mal mit Gemütlichkeit. Mit Ruhe und Gemütlichkeit, jagst du den Alltag und die Sorgen weg...
Ich: Haha der Beat gefällt mir! Gib mir mehr, Papabär!
Balu: Den mit Gemütlichkeit kommt auch das Glück zu dir... Es kommt zu dir. Du musst bescheiden aber nicht gierig sein im Leben, sonst tust du dir weh. Du bist verletzt und zahlst nur drauf, drum schreibe gleich mit dem richtigen dreh. Hast du das jetzt kapiert?
Ich: Ja aber sowas von mein großer Tanzbär. Ich mach das hier noch mit Gemütlichkeit durch. Ich frag einfach mal ob noch ein paar andere Tiere etwas zu sagen haben. Baghira wie ist es mit dir?
Baghira: Ach Filmkommentar... welch kindisches Geschwätz...
Ich: Ach komm schon Baghira... sei nicht so ein Langweiler!
Baghira: Nein! Mit eurem kindischen Getue will ich nichts zu tun haben...
Ich: Och menno...
Balu: Weißt du Sascha, mach es nicht wie die Biene... Nein, nein... müh dich nicht ab...

Und als ich da so schlenderte und lief... (Natürlich nach einem ausgiebigen und bärigen Nickerchen!) kam ich in eine atemberaubende alte Ruinen-Stadt und ich hörte schon von weiten das Pfeifen und diesen unglaublichen Beat der durch die Knochen ging und ich als Ehrentanzbär (von Balu ernannt) konnte nicht eben widerstehen... Als ich da so reintanzte in die Ruine, sah ich wie gerade ein Orang Utan am tanzen war also...

Ich: Hey du tanzt aber lustig, das sieht mir nach ner coolen Party aus die ihr hier feiert wer bist du denn?
Louie: Abbadubdubdubidisäp! Ich bin der König im Affenstaat, der größte Klettermax! Springt ohne Hast von Ast zu Ast, das ist für Sportler ein Klacks! Ich würde auch lieber Mensch sein und tollen durch die Stadt, so ein Mensch hats gut ich aber habe das Affenleben hier satt! Oh Dubidu ich wäre gern wie duuuuu! Gehen wie du! Stehen wie du! Du wirst schon sehen huhu, ein Affe kann, kann, kann nie sein ein Mann wie duhuhu!
Ich: Yeah das is ein Beat... Ich hab hier noch nen anderen Tanzbär der macht auch mit: Balu auf geht´s!
Balu: Mhmmm... yeah Sascha! Fabelhaft, prima Beat!! Babadabadabaduda Common... Komm her Puppe! (Balu und Loui legten ne flotte Sohle aufs Parkett!) Hört nur auf mich und du kannst so sein wie ichhhhhhh! Babadabadabada...
Ich: Wieso hat die Musik aufgehört Papabär?
Balu: Sascha wir sollten schnell zusehen das wir verschwinden...
Ich: Okay, auf Wiedersehen euer Hoheit! Es war ein hervorragender Affenzirkus und ein Heidenspaß.

Und so ging ich weiter mit Balu im Gepäck und wir begegneten vier Geiern. Schnell wurde klar das die vier Freunde fürs Leben sind und nicht nur das, sie sind auch ein begnadetes Quartett...

Ich: Hey was seit ihr den für komische Vögel?
Geier: Weißt du es denn nicht Junge? Keine Feier, ohne Geier! Du hast jetzt Freunde fürs Leben gefunden also lausche gut unserem Quartett...
Alle Geier: Bist du allein, bist du aaaaaallein? Wer kommt sofort? Wer kommt soooooofort? Wer macht dir Mut? Wer macht dir Muuuut? Wer hält sein Wort? Wer hält sein Wooooort? Und wenn du hilflos draußen liegst wer öffnet dir dann die Tür? Deine Freunde hiiiieeeeeeeeeeerrrrr! Und gehst du traurig durch das Land, wer reicht dir die Haaaaand? Deine Freunde!! Und scheint verloren, dein Seelenheil eilt herbei, schnell wie ein Pfeil! Wir wollen mit aller Welt Freund sein Ehrenwort, in erster Hilfe halten wir sogar Weltrekord!
Ich zusammen mit den Geiern: Dein Freund ist hier!!!!!

Und so ging ich erschöpft, aber gemütlich... mit einem Affenbeat... einem riesen Grinsen und mit vielen neuen Freunden nachhause um diesen Kommentar zu schreiben... Und wenn ihr euch jemals kramt... und nicht wisst was ihr schreiben sollt dann denkt immer daran:

Probiert´s mal mit Gemütlichkeit... mir Ruhe und Gemütlichkeit...

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Troublemaker69

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Guter Kommi , fand den auch ganz gut.


speedy208

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Bewertung7.0Sehenswert

Na endlich – nach vielen vielen Jahren, habe ich meinen 1.Film im Kino (1968) nach über 40 Jahren nochmals gesehen, und zwar im TV. Der war so frisch wie damals, als ich in der unendlich langen Schlange vor dem Kino mit meinem Vater anstand. Am besten ist mir aus dem Dschungelbuch (von Disney) seit damals natürlich der Baby-Elefant in Erinnerung. Die gute Synchronisation trägt und trug natürlich auch zum Film bei. Hier ist ausnahmsweise keine Filmfigur richtig böse, wie man das aus anderen Disney-Filmen kennt: weder die Schlange, noch der Tiger Sirkhan. Baghira, kommt wie das Gewissen daher, Baloo, ganz der Lebemann, den die Welt draussen nicht stört, und der Dixie-Louis. Der Musik kann man sich nicht entziehen, die zieht einen mit. Zwar schwingen da viele Klischees mit (Affen = Musiker, Tänzer, Chaoten, Faulpelze, Schwarze), aber mit "political correctness" wäre der Film halb so ein Hingucker oder ein Erfolg geworden. Dazu passen die Bilder. Mogli ist unscheinbar, ein richtiges Kind – was er ja auch sein sollte -, seine tierischen Partner die Welt der Erwachsenen, sehr gut getroffen. Die Elefanten dürfen nicht fehlen: die 7.Kavallerie quasi, die kopflos, ergeben ihrem Colonel folgen und ungewohnte Befehle gar nicht erst hören, bevor einer diesen realisiert. Was wäre ein US-Film ohne Militärs? Nichts. Und auch ein Disney-Film kommt ohne die Status-Symbole nicht aus. Die Botschaft wird einem quasi von klein auf eingeimpft.

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sachsenkrieger

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Mein erster Kinofilm und was habe ich geflennt und gelacht und geheult und gegrinst und .... ich bin heute noch wie mein großes Vorbild Balu und singe ab und zu:

Summsisummsidummsisummm
Probiers mal mit Gemütlickeit mit Ruhe und Gemütlichkeit
jagst du den Alltag und die Sorgen weg
Und wenn du stets gemütlich bist und etwas appetitlich isst
Dann nimm es dir egal von welchem Fleck

GOOD NIGHT AND GOOD LUCK!

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Mirabilis

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Bewertung6.0Ganz gut

Wir mussten den gefühlte zwanzig Mal im Musikunterricht gucken. Ansonsten hätte ich den auch besser gefunden.

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ElsaWaltz

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Bewertung9.5Herausragend

Mit einer meiner lieblings Disneyfilme *__*
Und der letzte an dem Walt Disney persönlich mitgearbeitet hatte. Dadurch auch immer noch einer der besten!!

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Dady

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Jetzt komme ich zu meinem nächsten Nachtrag vom Osterwochenende.
Das Dschungelbuch
"The Jungle Book" ist der 19. abendfüllende Zeichentrickfilm der Walt-Disney-Studios und leider auch der letzte von Walt Disney. Der Meister des Zeichentrick verstarb während der Produktion. Doch das merkt man dem Film zum Glück nicht an.
Hier stehen Spaß und Abenteuer an erster Stelle. Die Mischung aus einer amüsanten Story und lustigen Figuren ist einmalig. Dazu kommt Musik mit der jeder mitträlern kann und die sich in mein Hirn gebrannt hat. Das kann auch daran liegen das ich in meiner Kindheit das Hörspiel hoch und runter gehört habe.
Aber das eigentliche Highlight sind für mich die ganzen coolen Typen. Angefangen bei Baghira der immer ein wenig der Spielverderber ist bis hin zu Balu. Der bevor er Pilot wurde und Luftpiraten jagte ein beliebter Bewohner des Dschungels war. Ganz lustig waren auch die 4 Geier die mich ein wenig an die Beatles erinnerten.
Also das Dschungelbuch geht einfach immer und kann sich zu den besten Werken aus dem Hause Disney zählen!

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vanilla

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Bewertung9.0Herausragend

Der letzte mitproduzierte Film von Walt Disney höchstpersönlich, ist wahrlich ein Meisterwerk und Klassiker zugleich.
Was für ein Charme, was für herrlich gezeichnete Charaktere (ich liebe Balu), was für eine tolle deutsche Synchronisation, was für ein toller Soundtrack ("Ich wär so gern wie du", "Probier´s mal mit Gemütlichkeit").
Für mich ist "Das Dschungelbuch" einer der besten Zeichentrickfilme für die ganze Familie, die jemals erschienen sind.
Die Lieder brennen sich in dein Gehirn und gehen niemals mehr fort.
So müssen Filme für die Kleinen aussehen und nicht anders.

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vanilla

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wir sind halt compadres erster Güte ;-)
Den musst du sehen Felix, der ist weltklasse.
Du und Steven seid schon ein herrliches Duo;-)


BenAffenleck

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@pitschi: Hahahahahahahahahhahah (lachausfingerzeig)


Val Vega

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Auch wenn auf persönlicher Ebene „Pocahontas“ doch noch die Nase vorne hat, ist „Das Dschungelbuch“ immer noch einer meiner absoluten Lieblinge aus der Kindheit. Nach gut 10 Jahren habe ich ihn gestern wieder einmal gesehen und war wieder einmal begeistert.

Besonders am Herzen liegen mir die grandiosen Charaktere rund um Mogli’s Dschungel-Odysee.
Sei es die Schlange Kaa, die mit ihrem einschläfernden Gesang und ihren Augen hypnotisiert.
Sei es der böse Shir Khan, der BÖSEWICHT meiner Kindheit.
Seien es die Beatle-Geier, die zwar nicht die schönsten Piepmätze sind, aber dennoch gerne mit Mogli befreundet wären.
Sei es die Elefanten-Kompanie unter der Führung des Colonel Hathi.
Oder die besten Freunde, die man sich im Dschungel wünschen kann, Balu und Baghira. Der eine ausgelassen und lebenslustig und nicht zu vergessen faul und gemütlich, der andere zielstrebig, streng und pflichtbewusst, jedoch auch beschützend.
Mein Lieblingscharakter im Film ist übrigens motherfuckin‘ King Louie, der die coolsten Szenen im Film hat und im Original von Louis Prima gesungen wird. King Louie der Affenjazzmeister mit seinem Rubbatschiggiding Rubbatschaggadang, Baggitschibaggitschi rambambam (oder so ähnlich) nimmt hier einfach für mich eine der gelungensten Filmszenen aller Zeiten ein. Und auch sein Tänzchen mit dem verkleideten Balu ist unvergesslich. Noch dazu sorgte diese Szene wirklich ununterbrochen für Lachkrämpfe bei der ganzen Familie. Ja, wir hatten gestern Familienfernsehabend!

Für mich ist „Das Dschungelbuch“ einfach ein unbeschreiblich grandioses Meisterwerk das Menschen aller Generationen verzaubert mit seinen grandiosen Charakteren durchgehend unterhält und einem die Laune einfach verbessert. Die Geschichte ist durchgehend konsequent, die Dialoge herrlich kindisch und das Ende ist einfach bittersüß, wenn Mogli durch den Gesang der Sirene letztlich doch dorthin zurückkehrt, wo er hingehörte.

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Nikoprot

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Sehr schöner Kommentar, da muss ich doch direkt meine alte VHS-Kassette wieder rauskramen. Mein Lieblingssatz: "Komm her, mein Süßer!" :D


Val Vega

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Die King Louie Szene ist eben unschlagbar :)


Felix.DjTunefish.Fischer

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Bewertung9.0Herausragend

Da werden Erinnerungen aus der Kindheit wach! Immer wieder Sehenswert!

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JupiterKallisto

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Bewertung10.0Herausragend

Eines vorweg: Falls möglich, holt euch die Diamond Edition Blu-ray. Die wird es nur eine bestimmte Zeit lang geben. Disney hat in dieser Edition Bild und auch Ton komplett restauriert und auf 1080p-FullHD skaliert, wodurch der Film neu und frisch wirkt, aber praktisch nichts von seinem alten Charme liegen lässt. Die Geschichte selbst ist Kult und sollte (egal ob als Buch, Hörbuch, Bilderbuch oder sonstwie) in jedem Regal eines Kinderzimmers stehen. Die Unglaubliche Geschichte zieht immer wieder in ihren Bann, die mitreissenden Songs bleiben als Ohrwürmer Tage lang erhalten. Das Dschungelbuch ist (meiner Meinung nach) eines der grössten Meisterwerke in der Geschichte der Walt Disney Studios und steht fest als fester Bestandteil in der Filmgeschichte.

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Codebreaker

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

"Probiers mal mit Gemütlichkeit mit Ruhe und Gemütlichkeit
jagst du den Alltag und die Sorgen weg
Und wenn du stets gemütlich bist und etwas appetitlich isst
Dann nimm es dir egal von welchem Fleck..."

Nachdem ich bereits in den vergangenen Wochen "Aladdin" und "Arielle, die Meerjungfrau" wieder gesehen habe und dieses wunderbare Gefühl hatte, die diese Filme bei mir hervorrufen, nämlich mich in meine Kindheit zurück zu versetzen, war es nun nach anfänglichen Schwierigkeiten endlich soweit:
ich konnte den Film wieder sehen, der wohl, neben "Der König der Löwen", DER Disneyfilm für mich ist.
Diesen Film habe ich als Kind unendlich geliebt, das trifft zwar auf so viele Disneyfilme zu, aber ich glaube mal, dass das Dschungelbuch und der König der Löwen da noch einen spezielleren Stellenwert haben.

Diesen Film habe ich, so wurde mir zumindest erzähl, mal an EINEM (!) Abend ganz oft hintereinander gesehen... ich meine, gut, ich war ein Kind, aber ich glaube, wenn ein Film so etwas schafft, so muss das durchaus etwas aussagen.
ENDLICH war es nun also wieder soweit und ich konnte das Dschungelbuch wieder sehen und nunja... ich kann nicht anders als diesem Film die Wertung zu geben, die er schon immer bei mir inne hatte.

Er ist ein Lieblingsfilm!

___

Ja, wo fange ich an?
Hier stimmt einfach alles, finde ich.
Eine wunderbare Geschichte über Freundschaft.
Über Selbstfindung, darüber, zu erkennen wer man ist und wo man hingehört, wenn es vielleicht auch nicht gerade besonders schön ist.
Eine Geschichte darüber, wie ein Menschenkind allein im Wald zurückgelassen wurde, wie es von einem Panther aufgenommen wurde, wie er es zu den Wölfen brachte, wie es so langsam aufgewachsen ist, wie es aber im Endeffekt dann doch zu den Menschen zurückkehren muss, schließlich ist er ja ein Mensch und abgesehen davon ist da noch Shir Khan!
Man hat hier den Dschungel als wunderbares Setting, dazu kommen eine Vielzahl an Tieren und irgendwie schafft es der Film auch einfach eine so eigene, fesselnde, bezaubernde, magische, unterhaltsame Stimmung zu schaffen, die diesen Film einfach so wirken lässt, als wäre es nicht nur irgendein Kinderfilm.

Nein.
Das hier ist "Das Dschungelbuch"!

Und diese Figuren, alle sind sie einzigartig, an alle erinnert man sich. Egal ob Hauptfiguren oder Sidekicks, man kennt sie alle!
Bagheera, der Mowgli liebt, aber weiß, was das Beste für ihn ist. Der so ein wenig die moralische Instanz einnimmt. Natürlich ist Mowgli ihm wichtig, aber er weiß, dass es so nicht weitgergehen kann. Für mich ebenfalls eine absolut liebenswerte Figur, die sich nicht hinter der folgenden verstecken muss.
Balu, hach, das ist einfach der Freund den sich ein kleines Kind wünscht. Er macht Spaß, er ist groß und kuschelig, er ist liebevoll... er ist einfach PAPABÄR!
Shir Khan, der Tiger, ich mag Tiger sehr. Sie sind so anmutig und majestätisch. Khan ist hierbei der Oberbösewicht. Er hat nicht sonderlich viel Screentime, doch er ist trotzdem so dargestellt, wie er es sein soll: der König des Dschungels, alle kennen ihn, alle fürchten ihn. Irgendwie hat er, trotz zeitlich eher kleinerem Auftreten, eine starke Präsenz!
Und natürlich auch noch die Schlange Kaa, der Affenkönig Louie, die Elefanten und die Geier. Alle sind sie eher nur Nebenfiguren und trotzdem kennt man sie, trotzdem haben sie etwas, trotzdem vergisst man sie nicht, wenn man sie ein Mal gesehen hat!
Mowgli ist, das muss man natürlich sagen, dann eben nichts weiter als "ein kleiner Junge". Er hat jetzt nicht sonderlich viel Tiefe oder ähnliches, aber, das braucht er auch gar nicht. Er ist so eine Identifikationsfigur für kleine Jungs, so wie es eben in anderen Filmen die Prinzessinnen für die Mädchen sind.
Und das passt, da das Dschungelbuch eben doch in erster Linie ein Kinderfilm ist.

Hierbei sei auch gesagt, dass die Synchro ebenfalls absolut passend ist und wahnsinnig viel Spaß macht... man hat sie alle gut getroffen, wunderbar!

Ein weiterer zentraler Punkt bei den Disneyfilmen: die Musik.
"Probiers mal mit Gemütlichkeit"
"Ich wäre so gern wie du"
"Colonel Hathis Marsch"
Noch Fragen?
Alle Lieder sind sie klasse, Ohrwürmer, schön und alle singt man sie mit.
VOR ALLEM natürlich "Probiers mal mit Gemütlichkeit" oder auch "The Bare Necessities".
Das Lied und die Szene hat einfach Laune gemacht, ich glaube dabei MUSS man einfach lächeln.

So, abschließend:
ich muss einfach noch einige Wörter zu den diversen Rassismus - Vorwürfen, dem veraltenden Weltbild und den diversen Interpretationsmöglichkeiten sagen, da ich vor einiger Zeit hier einen Kommentar dazu gelesen habe, der mich nachdenken ließ:
natürlich lässt sich hier einiges reininterpretieren.
Auch was die eher mindere Präsenz des weiblichen Geschlechtes angeht, muss man zustimmen.
Wie gesagt, abstreiten kann man solche Vorwürfe definitiv nicht, aber was für mich dann eben doch am meisten zählt:
es ist ein Kinderfilm, Kinder achten auf so etwas nicht (habe ich zumindest nie) und im Endeffekt kann man dann auch sagen, dass man sicherlich IMMER etwas finden kann, was man falsch auslegen kann, wenn man nur kräftig genug danach sucht.
Ich würde sicherlich zu weit ausschweifen, wenn ich das jetzt alles nochmal aufzähle, was da vorgeworfen wird, etc. und da mein Kommentar auch so schon lang genug ist, lasse ich das einfach mal. Auch wenn es ganz interessant ist, schockierend sein kann und so weiter... rüttelt das gar nicht an meiner Faszination für diesen Film.

___

Also, es dürfte klar sein, was ich von diesem Film hier halte.
Einfach ein Film, den ich schon seit ich denken kann liebe, der Figuren geschaffen hat, die man einfach lieben MUSS, der Lieder geschaffen hat, die heutzutage eigentlich, fast, jeder kennt. Der ist kurzweilig, unterhaltsam, bietet durchaus auch moralische Ansätze,...
Er ist schön und ganz besonders.
Für Kinder genial und auch heute liebe ich ihn noch.
Es ist einfach unglaublich was Filme so alles schaffen können, Filme wie die Disneyfilme, wie "Das Dschungelbuch", versetzt mich zurück in meine Kindheit, weckt so schöne Erinnerung.
Dafür danke ich.
Dafür LIEBE ich das Dschungelbuch und das wird wahrscheinlich auch immer so sein!

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Moviegod

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Bewertung9.5Herausragend

Gestern seit Jahren endlich mal wieder angesehen und einfach ein tolle Gefühl dabei gehabt. Was waren das noch für unbeschwerte Zeiten, als man sich als kleines Kind diese Filme so oft hintereinander angesehen hatte, dass die VHS irgendwann nicht mehr abspielbar war. Einer der besten Disney-Filme, super Musik und Songs (dank der hervorragenden deutschen Synchro), viel zum Lachen und eine schöne Geschichte über Freundschaft.

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mannypenny

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Betreff Syncro: Damals waren noch Syncro Könner am Werk. Hier zb. Edgar Ott oder Klaus Havenstein.
Heute geht es nur noch darum bekannte Namen vorzuweisen.
"Mit den Stimmen von......."


CaptainHowdy

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Bewertung9.0Herausragend

Man waren das noch Zeiten als Unterhaltung für Kinder noch nicht aus Pokemon, Dragonball Z oder oder oder bestand...

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beast667

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Bewertung9.0Herausragend

Ist für mich der beste Zeichentrick Film aller Zeiten und wird es voraussichtlich auch für immer bleiben. Es sei denn irgendwer setzt mich in eine Zeitmaschine und verhindert meine 6!!! Kinobesuche im Jahr 1978......... Das war mein erstes Kinoerlebnis und es wird für immer verbunden sein mit Balu, Mogli und Co. Aber nicht nur wegen dieser Erinnerung ist das Dschungelbuch so einzigartig. Das ist ein Film, der so liebevoll gezeichnet ist, jede Figur liebevoll erschaffen wurde und eine Musik, die einem für immer im Ohr hängen bleibt. Wer diesen Film noch nie gesehen hat: Es wird höchste Zeit. Alle anderen werden wie ich in Erinnerungen schwelgen und an einen Kinobesuch der ganz besonderen Art zurückdenken.

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Eponine07

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Bewertung7.5Sehenswert

Nicht mein liebster Disney Film, aber er ist schon ganz süß. Die Figuren sind wirklich zum lieb haben und man hat wirklich Spaß an dem Film. Die Lieder sind jetzt zwar nicht wirklich mein Geschmack, aber Balu und Baghira sind einfach so niedlich, dass es mir dann i-wie doch egal ist.
Also der Film ist voll okay!

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Ben Kenobi

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Bewertung7.5Sehenswert

Es ist manchmal desillusionierend, als Erwachsener nach vielen Jahren einen geliebten Film aus Kindertagen erneut zu sehen. Meist hängt diese frustrierende Erfahrung schlicht mit den Veränderungen zusammen, die sich mit der Zeit im individuellen Geschmack ergeben. Man entwickelt sich weiter, bildet neue Interessen und Präferenzen aus, reift in der eigenen Urteilskraft heran, und ehe man sich versieht, kann ein Film, den man als Kind geliebt hat, nur noch ein leises Nostalgiegefühl hervorrufen. Ein ungewöhnlicherer Fall von Desillusionierung stellte sich bei mir ein, als ich mir vor kurzem den Disney-Klassiker „The Jungle Book“ anschaute, nachdem ich ihn wohl seit fast zwei Jahrzehnten nicht mehr gesehen hatte. Der Film weckte weit mehr als nur Nostalgiegefühle in mir: Wie so viele Disney-Filme sprach er mich auch als Erwachsener noch an und schlug mich mit seiner charmant gezeichneten Fantasiewelt in seinen Bann. Doch zugleich machte sich ein gewisses Unbehagen breit, wann immer mein Hirn mal ein wenig Gelegenheit hatte, sich dem Gesehenen auf interpretativer Ebene anzunähern. Die Gedanken verließen mich auch nach dem Abspann nicht, und so fühle ich mich mittlerweile, nach einiger Recherche und Reflexion, um einen Teil meiner kindlichen Naivität beraubt. „The Jungle Book“ ist für mich nicht mehr (nur) der quietschvergnügte Abenteuer-Dschungelurlaub, der er mal war.

Warum ist dem so? Es ist eine mittlerweile relativ verbreitete Ansicht, dass viele (nicht alle!) Disney-Filme ein Weltbild vertreten, das aus aufgeklärter oder gar liberaler Perspektive problematisch ist. Man kennt die heutige Kritik an den Disney-Prinzessinnen, die aus feministischer Sicht meist auf einer Ebene mit Barbiepuppen rangieren, man nimmt mit einigem Stirnrunzeln die patriarchalisch anmutende Dominanz des männlichen Geschlechts in den meisten klassischen Disney-Produktionen zur Kenntnis, und so weiter. Das alles hat aber zumindest mir nie einen Film verdorben, da ich derlei Strickmuster auch als Artefakte ihres historischen und sozialen Kontexts betrachte. Und der ernsthafte und massentaugliche Versuch, eine allumfassende Gleichstellung der Geschlechter zu bewirken, ist nun einmal, in der Realität wie im Massenmedium Film als Projektionsfläche derselben, ein eher junges Unterfangen. „The Jungle Book“ ist übrigens in dieser Hinsicht keine Ausnahme, sondern höchst repräsentative Disney-Ware ihrer Zeit: Mit Ausnahme der Wolfsmutter ganz am Anfang des Films, der Elefantendame in der Militärparade, und dem Mädchen, das kurz vor Schluss zu sehen ist, gibt es hier keine, wirklich keine, weibliche Figur. Insgesamt kommt das weibliche Geschlecht, großzügig gerechnet, auf vielleicht zehn Minuten Screentime. Von Bedeutung, Dialog und Charakterisierung jenseits der Mutter-/Tochterrolle soll an dieser Stelle gar nicht die traurige Rede sein.

Es gibt jedoch einen weiteren Aspekt, der mir beim neuerlichen Genuss von „The Jungle Book“ besonders übel aufgestoßen ist: Die Darstellung der Affen, bei deren Betrachtung im Gesamtkontext des Films in mir die ungute Vermutung wuchs, dass es sich hierbei um ein unrühmliches Beispiel impliziten Rassismus handelt. Schon bei oberflächlicher Betrachtung fallen eine Reihe Indizien auf, die in diese Richtung weisen. Zunächst einmal muss natürlich festgehalten werden, dass „The Jungle Book“ trotz der potenziell komplexen Gegenüberstellung von Tier und Mensch und der Zwischenposition, die Mowgli zum Teil darin einzunehmen scheint, im Grunde eine Fabel ist. Die gezeigten Tiere sind durch und durch anthropomorphe Wesen, deren Verhalten primär durch typisch menschliche Aktivitäten gekennzeichnet ist – von der Grundprämisse der Sprache sowie des rationalen Denkens und Planens bis hin zur herrlich überzeichneten militärischen Organisation im Elefantenregiment. Gleich einer klassischen Fabel können die Tiere dabei nicht nur innerhalb ihrer Speziesgrenzen sinnvoll kommunizieren. Vielmehr finden Interaktion und Kommunikation – auch durch Sprache – oftmals zwischen verschiedenen Spezies statt. Sogar, und das ist hier von großer Bedeutung, zwischen Mensch und Tier ist sprachlicher Austausch möglich und üblich. Es scheint daher kein gewagter Schritt, die Symbolebene des Dargestellten in der Interpretation zu verlassen und die Figuren des Films als das wahrzunehmen, was sie tatsächlich ihres Verhaltens nach sind: Als Menschen. Überträgt man nun das faktische Vorhandensein verschiedener Spezies auf diese Deutungsebene, gelangt man schnell zu der Erkenntnis, dass hier verschiedene Ethnien allegorisch dargestellt werden sollen, zumindest jedenfalls verschiedene Gruppen, die sich durch phänotypische und soziale Merkmale voneinander unterscheiden.

Nun zu den Affen: In der unrühmlichen und langen Geschichte des Rassismus wurden dunkelhäutige Menschen bekanntlich nicht selten mit diesen Tieren in Verbindung gebracht, verglichen, oder gar moralisch gleichgesetzt. Eine Fabel, die sich rassistischen Klischees von vornherein verweigert, müsste in der Darstellung von Affen daher besonderen Wert darauf legen, diese nicht mit Stereotypen schwarzer Kultur in Verbindung zu bringen. „The Jungle Book“ beschreitet jedoch irritierenderweise den gegenteiligen Weg: Die Affen, die zunächst als Mitglieder eines anonymen, menschenraubenden Kollektivs in Erscheinung treten, werden von einem Orangutan regiert, dessen memorabelste Sequenz im Film seine musikalische Darbietung ist. Eine Jazz-Performance, durchwirkt von Scat-Passagen à la Cab Calloway. Zwar wäre diese Verbindung vom Menschenaffen und der 'schwarzen' Musik schon Anlass zur Sorge, doch die Namensgebung des Oberaffens räumt dann jegliche Subtilität aus dem Weg: King Louie ist einerseits benannt nach dem schwarzen Jazz-Sänger Louis Armstrong, der ursprünglich auch als Voice Actor vorgesehen war, und teilt andererseits vielleicht nicht ohne Zufall einen Namensbestandteil mit dem Bürgerrechtler Martin Luther King Jr., der wenige Monate nach der Veröffentlichung von „The Jungle Book“ einem Attentat zum Opfer fiel. Irritierender Höhepunkt der rassistischen Rollenzuschreibung ist schließlich die Kostümierung Baloos, der sich mit Baströckchen, künstlicher Mähne und einer Schnauze aus Kokosnüssen unter die Affen mischt – und dort völlig unbemerkt bleibt, obschon niemand sonst einem auch nur einem ansatzweise ähnlichen Dresscode folgt. Baloos Performance erinnert daher auf erschreckende Weise an die historische Praxis des Blackfacing, bei dem sich Weiße, oftmals zu Zwecken der Belustigung, als Schwarze verkleidet haben – nicht selten eben mit Baströckchen und Perücke. Die Tatsache, dass die Affen hier das falsche Spiel nicht merken, kann man wohlwollend als 'suspension of disbelief' auslegen, oder aber in diesem Kontext als die typisch weiße Perspektive betrachten.

Nimmt man all dies zusammen, kann man gehörig ins Schwitzen kommen, wenn man sich einmal den Songtext von King Louies Jazznummer vor Augen führt:

„Now I'm the king of the swingers […],
I've reached the top and had to stop,
And that's what's botherin' me.
I wanna be a man […],
And stroll right into town
And be just like the other men
I'm tired of monkeyin' around!“

Mit anderen Worten: Es genügt Louie nicht, der Oberste in der Affengruppe (man beachte im Kontext der Musik hier die Mehrdeutigkeit von „swingers“!), bzw. dem Interpretationsansatz folgend, der schwarzen Community zu sein. Louie will, wie die anderen (weißen) Menschen, frei sein und sich in der Stadt bewegen dürfen. Doch mehr noch: Er will nicht nur die gleichen Rechte haben, er will wie sie sein. Er will einer von ihnen sein. Diese Idee wird im Refrain wieder aufgenommen:

„Oh, oobee doo,
I wanna be like you,
I wanna walk like you,
Talk like you,
You'll see it's true.
An ape like me,
Can learn to be human too!“

Nun ließe sich dieser Text als solches auch dahingehend interpretieren, dass King Louie einen tapferen Bürgerrechtler repräsentiert, der um Gleichheit und Anerkennung kämpft. Doch abermals spricht der filmische Kontext eine andere Sprache: Zum einen sind Louies Methoden verbrecherisch – Menschenraub und Erpressung sind ihm gerade Recht, um seine Ziele zu verwirklichen. Zum anderen wird durch den Kommentar der beiden Hauptidentifikationsfiguren, Baloo und Bagheera, deutlich, was von King Louie und seiner Bande zu halten ist: „Mangy monkeys“ (etwa: räudige Affen), „flakey creeps“ (verrückte Idioten) und „scoundrel“ (Schurke) sind nur einige der Beschimpfungen, zu denen sich die beiden moralisch integren Protagonisten hinreißen lassen. Der Medienwissenschaftler Alex Wainer weist auf ein in diesem Zusammenhang vielsagendes Handlungsmoment hin: Der gewaltsame Versuch von King Louie, sich in die menschliche Gesellschaft einzuschleichen, endet für die Affen im Desaster, mit der Zerstörung ihres Tempels. Wie Wainer hierzu schreibt: „Is the Disney film saying, through symbolic language, that this is what happens when blacks try to rise above their 'station' in life? If this was not the conscious message, one can argue that bad judgment was used in the choice of images, dialogue, and lyrics“(1). Zuletzt sollte erwähnt werden, dass der Film deutlich suggeriert, nicht nur die Affen sollten unter sich bleiben. Vielmehr gilt der rassistische Trennungskodex für alle Bewohner des Dschungels: Die Wölfe sind am Ende wieder unter sich, der Mensch begibt sich zu seinesgleichen, und der Panther Bagheera zeigt sich in einem Dialog mit dem Bären Baloo ebenfalls als Verfechter einer solchen – scheinbar natürlichen – Trennung: „You wouldn't marry a panther, would you?“

Um die Implikationen dieser Deutung zu begreifen, sollte man sich vergegenwärtigen, zu welcher Zeit „The Jungle Book“ produziert und veröffentlicht wurde. 1967, in der Hochphase der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung und des Black Power Movements, kurz vor dem Tod Luther Kings, eine Fabel zu drehen, in der mit stereotypisch 'schwarzen' Merkmalen ausgestattete Affen gewaltsam Einlass in die höhere, vermeintlich zivilisiertere Gesellschaft suchen, ist schon ein heißes Eisen. Diese Affen dann sprichwörtlich durchweg als „Schurken“ oder aber Karikatur ihrer selbst zu zeigen und damit gängige Klischees unkommentiert zu reproduzieren, ist völlig unvertretbar. Es ist relativ bekannt, dass um Walt Disney zeitlebens und bis heute Gerüchte von Rassismus und Antisemitismus kreisten. Sollte an diesen Gerüchten etwas stimmen, dann wäre „The Jungle Book“ wohl eine ideale Illustration hierfür.

Zuletzt ein paar Worte der Rehabilitation dieses ewigen Zeichentrick-Klassikers: Natürlich kann eine reine Interpretation nicht die Frage danach beantworten, ob „The Jungle Book“ trotzdem mit Blick auf die technische Umsetzung, seinen Unterhaltungswert oder seine Bedeutung für den Kanon ein „guter“ Film ist (Ich denke, das ist er!), ebensowenig, ob man ihn sich aus heutiger Sicht bedenkenlos anschauen kann (Kann man!), vielleicht gar mit Kindern (Ebenfalls!). Sie kann höchstens eine neue, kritische Perspektive auf Altbekanntes liefern, und zu einer anderen Art der Wahrnehmung anregen. Oder, um mit den Worten des Filmkritikers Richard Bowden zu schließen: „Millions have enjoyed Disney's classic before, and will do so in future. But at least facing some of the issues raised, in particular through a critical look at the characteristic reworking of original material, will make the walk through the jungle more interesting“(2).

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Solveig

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Schlechter nicht, das finde ich auch und ich finde auch, dass man, auch wenn man mit der Interpretation ganz d'accord geht, kann man den Film auch Kindern immer noch zeigen. Bleibt für mich auch einfach interessant, dass es weit mehr als eine Gesellschaftsform gibt und man sich ihrgendwann einmal damit ohnehin auseinandersetzen sollte, in welcher man selbst Leben und mitgestalten möchte.
(Ich selbst finde z.B. auch die Geschichten des "Struwwelpeter" irgendwie anziehend, obwohl ich das Erziehungsideal dahinter sicher nicht vertrete. All die "politisch korrekten" Neugestaltungen haben für mich hingegen viel weniger Reiz.)
Da fällt mir allerdings noch ein, dass ich es als Zwerg hilfreich fand, dass den Tiergruppen in dem Film auffällige Charaktermerkmale gegeben wurden, um sie voneinander zu unterscheiden. Hängen geblieben ist bei König Loui bei mir allerdings noch mehr, dass er unbedingt das Geheimnis des Feuers kennen möchte und das habe ich in dem Alter schon als Machtanspruch verstanden (als Erwachsener würde man das Hybris nennen) und das kann man in christlich geprägten Kulturen sehr schnell einordnen. Fand ich als Kind deswegen interessant, weil dadurch nicht nur Shir Khan der alleinige "Bösewicht" war bzw. derjenige, der sich etwas zu viel herausnimmt. Nur wie gesagt, dass damit auch eine Menschengruppe gemeint sein könnte, habe ich damals natürlich nicht gesehen.


Ben Kenobi

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Das mit der Unterscheidung der Tiergruppen finde ich nachvollziehbar und interessant. Zwar gibt es (ganz deutlich z.B. bei den Elefanten) auch innerhalb der Gruppen krasse Wesensunterschiede, aber im Grunde findet schon eine Charakterisierung über die Art statt. Wenn man das sich jetzt ein bisschen spitzfindig hinlegen möchte, kann man das natürlich schon als eine Art Diskriminierung betrachten - heißt "diskriminieren" im ursprünglichen und auch in der Philosophie noch gebräuchlichen Sinne doch nichts Anderes als 'unterscheiden anhand bestimmter Eigenschaften'. Die Affen besitzen demnach u.a. die diskriminierende Eigenschaft der Hybris (was ich ebenfalls so sehe). Hey, deine Thesen lassen sich herrlich in meine Lesart integrieren! :D


Thomas Hetzel

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Bewertung9.0Herausragend

Ein zeitloser Klassiker von Disney. Die Charaktere muss man einfach lieb haben und die Lieder sind echte Ohrwürmer. Am besten fand ich ja schon immer Kaa, ich war damals echt ein riesen Schlangenfan: Wie er/sie/es Mowgli immer hypnotisiert und dann am Ende immer davon abgehalten wird ihn zu fressen, finde ich immer wieder grandios.
Auch Balu ist echt putzig. Ach, der Film ist echt so voller Charme, dass man selbst beim 100-Mal Spaß hat ihn sich anzusehen.

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heiko.buschhaus

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Disney's Meisterwerk schlechthin! Mit tollen Liedern und super Charakteren, mit schönem Inhalt und einem super Feeling!
Mehr braucht man dazu nicht zu sagen!
Ende!

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gajer1978

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Einer der besten Disney Filme aller Zeiten...zeitlos schön...kann man immer wieder schauen!!!!

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MurmelTV

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Bewertung9.0Herausragend

Nach "Schneewittchen und die 7 Zwerge" der beste Disney-Film überhaupt! Ein wahrer Klassiker, der mich auch heute noch komplett begeistert.

Ein ♥ für Disney!

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Mr. Pink

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Ja, bitte! Ein ganz großes ♥ für Disney! Da bin ich dabei. :)


MurmelTV

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Du hast da nen viel schöneres Herz hinbekommen! Das änder ich mal eben bei den Kommentaren! :D



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