Das Schloss im Himmel

Tenku No Shiro Rapyuta (1986), JP Laufzeit 124 Minuten, FSK 6, Animationsfilm, Fantasyfilm, Science Fiction-Film, Abenteuerfilm, Actionfilm, Kinostart 08.06.2006


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Kritiker
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61 Kommentare
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von Hayao Miyazaki, mit Keiko Yokozawa und Mayumi Tanaka

Das Waisenmädchen Sheeta besitzt einen magischen Kristall, der in Verbindung zum legendären Himmelskönigreich Laputa steht. Doch der böse Musca und eine Bande Luftpiraten wissen um das Geheimnis des Steines und wollen ihn in ihren Besitz bringen. Gemeinsam mit dem mutigen Jungen Pazu besteht Sheeta auf der Flucht vor ihren Verfolgern viele Abenteuer, bis beide den Weg zu den Ruinen des alten Königreichs finden. Sheeta und Pazu gewinnen die Luftpiraten als Verbündete und müssen nun gemeinsam gegen den furchtbaren Musca kämpfen, der mit aller Gewalt die Macht über Laputa an sich bringen will. Jetzt liegt das Schicksal von Laputa in ihren Händen…

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Das Schloss im Himmel
Genre
Anime, Fantasyfilm, Science Fiction-Film, Abenteuerfilm, Actionfilm, Klassischer Zeichentrickfilm
Handlung
Entführung, Fliegen, Himmel, Waise, Zeppelin
Zielgruppe
Familienfilm
Verleiher
Universum/Buena Vista
Produktionsfirma
Studio Ghibli, Tokuma Shoten

Kommentare (57) — Film: Das Schloss im Himmel


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Desmond42

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Bewertung9.5Herausragend

Für mich der beste Ghibli-Film, allein schon weil ich Luftschiffe mag. Auch ansonsten gibt es an dem Film quasi nichts auszusetzen, Musik und die Zeichnungen sind wie immer beeindruckend, vor allem mit den zahlreichen Steampunk-Elementen, die die industrielle Welt dieses Films (von der ich immer noch glaube, dass sie sich in unserer Zukunft abspielt) so interessant machen. Aber einige Charaktere sind vielleicht etwas zu klischeehaft...

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SKURRIL

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Es gibt in Miyazakis Filmen oft den Konflikt der Pubertät, dem ersten Schritt vom Kind in Richtung Erwachsenwerden, doch seine Protagonisten verlieren durch ihre eigene Reifung niemals das gesunde Maß an Kindlichkeit. Daher sind sie so vielen Menschen nahe und man sieht ihnen gerne zu, wie sie ihre Abenteuer bewältigen. Miyazaki macht Filme für alle Altersklassen, er bietet den Jüngeren eine bezaubernde Welt der Fantasie und füllt sie für die Älteren mit menschlichen Grundproblemen. Er zeichnet niemals in Schwarz-Weiß, sondern verziert die Schwächen und Stärken der Menschen mit seinen buntesten Farben, bleibt dennoch minimalistisch in seinem Stil, indem er seine Striche auf das Nötigste reduziert und die Charaktere in einer kaum vergleichbaren Vielfalt präsentiert."

http://www.cereality.net/kritik/das-schloss-im-himmel-081801

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VisitorQ

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Als ich ihn das erste mal gesehen habe, war ich gar nicht sooo angetan. Inzwischen ist es einer meiner 50 Lieblingsfilme evereverever. ♥


Zimtmond

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Bewertung9.5Herausragend

Wenn mich jemand fragen würde, welcher mein liebster Film von Miyazaki ist, würde es mir unheimlich schwer fallen zu Antworten. Alle sind auf ihre einzigartige Weise unglaublich schöne Filme voller wunderbarer Charaktere, spannender Geschichte, wunderschöner Orte und viel Tiefgang. Bisher wurde ich nie enttäuscht.
Einige mögen nun sagen, dass PRINZESSIN MONONOKE auf meiner Herzfilmliste und wohl somit auch mein Liebster ist. Aber eigentlich könnte man ihn als eine Art Platzhalter sehen für einige seiner Filme. Eine Entscheidung fällt mir da wirklich schwer. Sie alle haben das gewisse etwas, was es braucht um mich zu verzaubern, in eine andere Welt zu ziehen und die Gegenwart zu vergessen.

Irgendwo in einem imaginären vorindustriellen Zeitalter voller seltsamer Fluggeräte und Dampfmaschinen.
Eine Bande Piraten, genau genommen Luftpiraten, greifen ein riesiges Passagierflugzeug an. Doch sie haben es nicht auf die Reichtümer abgesehen, sondern auf etwas viel kleineres auf den ersten Blick unbedeutendes: Ein kleines Mädchen mit einem sonderbaren Kristall um den Hals. Aber nicht nur die Piraten haben großes Interesse an ihr sondern auch die Armee von der das Mädchen namens Sheeta begleitet wird. Durch das folgende Durcheinander schafft sie es allerdings zu fliehen und fällt im wahrsten Sinne des Wortes dem Jungen Pazu in die Arme.
Ein Junge voller Entdeckungsdrang, der unbedingt beweisen möchte, dass das sagenumwobene Schloss im Himmel, Laputa, wirklich existiert und nicht nur ein Hirngespinst ist. Laputa soll voller Reichtümer sein und die mächtigste Waffe der Welt beherbergen – und genau deshalb bleibt Sheeta und Pazu nicht viel Zeit zum ausruhen. Sie müssen vor dem machthungrigen Muska und der Piratenbraut Dora fliehen.

In der von Miyazaki geschaffenen Welt kann man sich regelrecht verlieren. Eine Welt in der Luftpiraten den Himmel beherrschen. Eine Welt in der es ein Schloss im Himmel gibt, welches vor Ewigkeiten von einer Zivilisation bewohnt aber nun verlassen ist und nur noch haushohe, liebevolle Roboter beherbergt. Eine Welt in der es unendlich viele Fluggeräte gibt, denn wir wissen ja alle, dass Miyazaki dafür eine große Vorliebe hat und wer kann es ihm verübeln? Die Faszination Fliegen zu können haben wir doch alle irgendwie irgendwo in unseren Köpfen verankert.
Beachtlich ist auch immer wieder dieses „Grauzonen denken“.
Selten ist etwas schwarz oder weiß. Selten gibt es reine oder grundlose böse Gegenspieler, wie es auch hier der Fall ist, da sich die Fronten an einigen Stellen etwas, nun ja, verändern werden.
Spannende Stellen wechseln mit melancholischen Szenen. Humor wechselt mit ruhigen Momenten und nie wirkt etwas fehl am Platz oder gar aufgezwungen.

Man erliegt diesem Film, möchte nicht gehen. So wie es bei nahezu allen Filmen des Meisters der Fall ist. Sie machen süchtig. Hat man erst einmal wieder alle gesehen ,oder wie es bei mir der Fall ist, alle die man daheim hat (was ja leider noch längst nicht alle sind), könnte man schon wieder von vorne beginnen. Ich verallgemeiner das hier ziemlich, allerdings glaube ich, dass es da sicherlich einigen so geht wie mir. Diesem Zauber der Fantasie könnte ich jeden Tag erliegen und würde nicht merken wie die Zeit vergeht.

Aber vielleicht ist Das Schloss im Himmel ja mein Lieblingsghibli.
Vielleicht. Vielleicht aber auch nicht.
Wer kann es schon sagen, wenn nicht mal ich selber es vermag.
Allerdings gehen wir hier auf eine Reise mit meinem Lieblingsghiblipärchen. Eine Abenteuerreise, die sich nicht nur auf dem Boden abspielt sonder auch in den Lüften zwischen Wolken bis hin zu dem Schloss im Himmel Laputa.

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Zimtmond

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Na, wenn du das sagst. Aber ihn komplett auf einmal zu schauen ist doch noch viel wunderbarer. Aber dennoch wünsch ich dir dabei noch ganz viel Freude :)
Ich weiß schon, dass du das nur auf dich bezogen hast und ich meinte das jetzt auch nicht gehässig oder so. Freut mich wirklich, dass du es so leicht schaffst! :)


Centipede

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Ich habe es auch nicht gehässig aufgefasst. =)


T.R.J.

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Bewertung5.0Geht so

Ich glaube, dass man an dem Film seine Freude haben kann, aber die Story hat mich merkwürdiger Weise überhaupt nicht mitgerissen. Viele Verfolgungsjagden, aber für meinen Geschmack schnöde Charaktere und langatmiger Storyinhalt.

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Kurono

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Der einzige Miyazaki Film zu dem ich noch nichts geschrieben habe (außer natürlich „The Wind Rises“). Das kann natürlich nicht so bleiben aber ehrlich gesagt, fällt mir nicht allzu viel ein, was ich zu „Das Schloss im Himmel“ noch schreiben kann, was nicht schon geschrieben wurde.
Der erste Studio Ghibli Film ist ein rasantes Abenteuer mit einer spannenden Geschichte und liebenswerten Charakteren. Geschichte und Setting orientieren sich an den Romanen von Jonathan Swift und Jules Verne, wären für die Landschaften Wales als Vorlage diente. Dass der Film fantastisch aussieht, sollte auch klar sein.
Vielleicht mal etwas allgemein zu den Charakteren. Eine der größten Stärken von Miyazaki und Ghibli Filmen, sind ihre interessanten weiblichen Charaktere. „Das schloss im Himmel“ mag da zuerst nicht der Film sein, der einen in den Sinn kommt aber auch hier gibt es sie, die starken und entschlossenen Ghibli-Frauen.
Die Piratenanführerin Dora ist eine alte Dame wie keine andere. Lebhaft, aufbrausend und zäh wie eine alte Eiche. Anfangs mag sie etwas einschüchtern wirken aber eigentlich hat sie ihr Herz am rechten Fleck. Definitiv eine Person die man lieber auf der eigenen Seite wissen will.
Aber auch Sheeta ist eine interessante Figur und viel mehr als nur das Mädchen was beschütz werden muss und die Belohnung für den Helden ist. Durch ihren Fluchtversuch am Anfang, der mehr oder weniger gelingt, bringt sie die Geschichte ja erst ins Rollen. Auch ist sie der Charakter mit der stärksten Entwicklung. Dass sie am Ende ihre etwas kindlich wirkenden Zöpfe verliert, unterstreicht das optisch noch einmal sehr schön. Klar, sie ist keine Nausicaä oder San aber weibliche Charaktere müssen nicht automatisch austeilen können um interessant und stark zu sein, etwas was längst nicht jeder verstanden hat.
Die Ghibli Filme bewundere ich, aufgrund ihrer wunderschönen Bilder aber ich liebe sie, wegen ihres innewohnenden Humanismus, der sich unter anderem auch im gezeigten Frauenbild ausdrückt.

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furkan.oezbek

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Was soll ich noch dazu sagen oder schreiben?
Es ist einfach nur Magisch und einfach nur WOW.

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Pipkin

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

allerliebster lieblingsfilm!

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Shuif

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Bewertung9.5Herausragend

Magisch.

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Gabuyasha

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Bewertung7.5Sehenswert

Tatsächlich bewegt der Film seine Zuschauerschaft auch viele Jahre nach der Erstausstrahlung, und hat damit den Grundstein für eine kaum merkliche Alterung gelegt.Zwar ist manchmal der Sinn der Logik nicht ganz gelungen, aber dennoch bleibt dieser Ghimbli Streifen besser als der doch ganz gut unterhaltene " Mein Nachbar Totoro"

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Roldur

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Bewertung7.5Sehenswert

Kurz nach "Nausicaä - Aus dem Tal der Winde" kam also Ghibli's nächster Streich. Noch ohne Totoro als Gallionsfigur wurde "Das Schloss im Himmel" verwirklicht und 2006 letztendlich in Deutschland veröffentlicht. Zwanzig Jahre nach dem offiziellen Release.
"Das Schloss im Himmel" ist nicht ganz so "süß", wie die meisten anderen Ghibli-Filme und nicht ganz so düster wie "Mononoke", bedient aber tadellos die Altersgruppe genau dazwischen. Da begibt sich also der junge Patsu, nachdem ein Mädchen vom Himmel fiel, auf eine Suche nach der fliegenden Stadt "Laputa", Missverständnisse im Spanischen blenden wie hier einfach mal aus.
In einem wunderschön inszenierten Steampunk-Universum schafft es Miyazaki mal wieder eine nervige Öko-Message, höchst unterhaltsam zu verpacken und mit einem tollen Zeichenstil zu begeistern. Der skurrile Slapstick Humor bringt mich zum Lachen und die beeindruckende Landschaft zum Staunen. Anders als bei "Kiki's kleiner Lieferservice" hat mir hier auch die Thematik wirklich zugesagt und ich fühlte mich über die knapp 2 Stunden gut unterhalten.
Hier und da sind die Dialoge zwar etwas ungelenk und so fantasievoll wie in seinem Opus Magnum "Chihiros Reise ins Zauberland" , ist "Das Schloss im Himmel" auch nicht, dennoch ist der Film ein ansehnliches Stück Anime-Unterhaltung geworden. Ausserdem, wann sieht man bitte sonst gut umgesetzten Steampunk im Film? Genau, so gut wie nie. Wer noch was anderes kennt, darf natürlich gerne böse Kommentare dalassen.

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Roldur

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Jepp, das sind sie! Freue mich auf den Letzten!


Amarawish

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Und das ohne wirkliche Romanze, braucht man nicht unbedingt ;-)


Copacabanasun

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Bewertung10.0Herausragend

-Tenkū no Shiro Rapyuta-
.
https://www.youtube.com/watch?v=229K5n_PRJA
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Sheeta ist ein junges Mädchen, das seit dem Tod seiner Eltern allein in ihrer Hütte in den Bergen lebt und einen wertvollen Edelstein besitzt. Der geheimnisvolle Muska, ein Agent der Regierung, schafft es, sie mithilfe der Armee auf ein Luftschiff zu entführen. Als dieses von der Luftpiratin Dora und ihren Söhnen angegriffen wird, klettert Sheeta aus einem Fenster und stürzt in die Tiefe. Sie landet jedoch, da ihr Stein die Kraft hat, sie zum Schweben zu bringen, bewusstlos in den Armen von Pazu, der ebenfalls Waise und bei den Bergarbeitern einer Minenstadt angestellt ist. Die beiden freunden sich an und machen sich bald auf die Suche nach Laputa, einer verborgenen Stadt im Himmel; Pazus verstorbener Vater soll Laputa gesehen haben und Sheetas Familie stammt ursprünglich von dort. Sheeta erfährt außerdem, dass sie die rechtmäßige Thronfolgerin von Laputa ist.
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Der Mensch hat seit er laufen konnte, sich das genommen was er wollte, ohne an die Konsequenzen zudenken. Vor tausenden von Jahren hatte das noch keinen Einfluss auf die Natur, doch heutzutage, haben wir den Einfluss und wenn wir alle mal ehrlich sind, weiß jeder das es so nicht weitergehen kann. Der Mensch brauch eigentlich nicht viel zum Leben aber er kauft Dinge die so unnötig sind wie 10 Augen im Gesicht und wo für? Für ein bequemeres Leben, für ein sich selbst schöneres Leben. Wie oft waren Tierarten kurz vorm aussterben bis es nur noch paar hundert gab oder weniger bevor sie geschützt worden sind. Der Mensch tut so als wenn er das intelligenteste Wesen wäre was es gibt, dabei verhält er sich wie ein kleines Kind das sich alles nimmt was es in die Finger bekommt ohne nachzudenken. Sicher nicht jeder Mensch ist so aber wie ich schon sagte, so kann es nicht weitergehen. Die Welt anhalten geht auch nicht, die heutige Generation ist so im Konsumrausch, das immer größere Dimensionen annimmt. Wir brauchen diesen Planeten, wir haben nur den einen, doch viele gehen mit der Erde um als wenn es um die Ecke noch einen zweiten gibt. Die Menschheit wird sich ihr eigenes Grab schaufeln wenn es so weitergeht. Irgendwann wird es uns nicht mehr geben schneller als wir denken in ein paar Generationen. Die Natur wird sich erholen von uns, ihr ist es egal ob wir auf ihr Leben oder nicht, sie hat uns geschaffen die Natur aber das jeder Mensch Respekt der Natur entgegenbringt ist nicht der Fall, gibt zu viele Profitgeier die auf Kosten alles was lebt Geld machen. Denen ist es egal was passiert in 100-200 Jahren, hauptsache sie können jeden Tag mit Millionen, Milliarden aufwachen und sich im Paradies sonnen. Ich hasse diese Art von Menschen.
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Fazit: Vielschichtiges Animationskunstwerk von Hayao Miyazaki. Mit großen Detailreichtum, einem wunderschönen Soundtrack und einer ganz wichtigen Botschaft!!!

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Selcarnor

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*spinnen, nicht stimmen


Copacabanasun

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Danke euch ihr Lieben. <3 ;)


Miami Twice

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Bewertung6.5Ganz gut

Eine schöne Geschichte verfilmt in schönen Bildern - mir war's manchmal eine spur zu kitschig, aber auf jeden Fall sehenswert.

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omegaVi

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein wirklich wunderschöner Film, der seinen ganz eigenen Charme verbreitet, selbst unter den Studio Ghibli Filmen, die ich allgemein schon mag. Die Charakter sind weder zu oberflächlich noch zu übertrieben dargestellt, die Animationen einfach zauberhaft. Irgendwie verströmt er auch eine ganz bestimmte Sehnsucht und Traurigkeit, die ich nicht ganz einordnen kann, aber das ging mir auch bei "Das wandelnde Schloss" und "Kikis kleiner Lieferservice" so. Deshalb ist es kein Film, den ich mir bei einer schlechten Grundstimmung anschaue.

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WZRDOnTheMoon

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

"Das Schloss Im Himmel" zeichnet, wie in den zahlreichen anderen Miyazaki-Werken, wieder einmal diese so grenzenlose Detailverliebtheit aus - bereits die erste längere Sequenz im Wolkenmeer ist ein Blickfang, der seinesgleichen sucht. Im Kern des Films steckt vergleichsweise jedoch eine simple, nichtsdestotrotz sehr mitreißende Abenteuergeschichte. Meisterhaft versteht es Miyazaki atemberaubende Actionpassagen, die mit viel Humor unterlegt sind, mit ruhigen Handlungssträngen zu kombinieren, die einen stärkeren Fokus auf die Figuren und die generell melancholische Atmosphäre des Films legen. Immer wieder tauchen Momente auf, die beinahe überquellen an Emotionen, Details und filmischer Magie - noch dazu der unvergleichliche Soundtrack, der der Filmatmosphäre wieder seinen ganz eigenen Stempel aufdrückt.
Bis hin zum epischen Ende - das nebenbei erwähnt leider wieder viel zu abrupt endet - in dem der Natur-Technologie-Konflikt wie so oft noch einmal auf die Spitze getrieben wird, überzeugt "Das Schloss Im Himmel" als einer der bisher (von mir gesehenen) schlagkräftigsten und spannendsten Animationsfilme, bei dem die nahezu perfekte Symbiose aus Abenteuer- und Märchenfilm eine grenzenlose Zeitlosigkeit versprüht.

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JJGittes

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Ein echt toller Kommentar! :-)


Brennegan

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Der zweitliebste :D


TinaCocaine

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Bewertung6.0Ganz gut

Dafür, dass ich mich eher als Anime-Verneiner bezeichnen würde, fand ich diesen Film echt schön. Zwar mir persönlich viel zu lang, aber die Story macht einiges her und teilweise konnte ich herzhaft schmunzeln. Die Farben sind toll, einige der Charaktere wirklich lustig und die Dialoge kann man sich gut antun. Für Fans bestimmt ein Schätzchen, für mich einfach "ganz gut".

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Deathpool

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Bewertung9.5Herausragend

Schweife im Land der Träume
Die Bitterkeit vergessen das kalte Gut vergeht
Heiße Leidenschaft streift in den Feldern
Die Sonne brennt Faulheit ins Gesicht

Irgendwo da draußen arbeiten sie
Irgendwo da draußen meckern sie
Irgendwo da draußen zerbrechen sie

Unsere Welt ein Heil von Natur und Zerfall
Ihre Schritte im tiefen Sand verglühen sie
Die Augen der Geschöpfe zerfallen in der Nacht
So ist das Ende so ist der Schmerz

Magie im Herzen
Reinheit für die Familie
Welt ich tauche tief in deine Seele
Das Herz gibt mir neues Blut

Hoch im Gebirge da steht ein Schloss
Es verfault wunderschön in der Zeit
Da gibt es keine Worte
Da gibt es keine Sehnsucht
Nein nur die Zeit steht still

Reise in alte Formen
Bin ein anderer Mensch
Jetzt sehe ich die wahren Werte
Gib mir Sterblichkeit
Gib mir Reue
Gib mir Vergebung

Tausende starben
Wundervolle Seelen im Fluss
Ihre Gesichter brechen das Licht
Da stehe ich mein Geist ist leer
Warum habt ihr mich gefressen
Warum habe ich geweint

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Selcarnor

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Das Schloss im Himmel<. Neben >Prinzessin Mononoke< und >Nausicäa<* einer meiner Lieblings-Ghiblis. Fantastische Geschichte, Welt, Charaktere und Bildgewalt, die sowohl magisch, märchenhaft, witzig und manchmal auch etwas ruppig auf den Zuschauer einprasselt.

1. Animation

Wie sonst vom Studio üblich eine hohe Qualität in Sachen Hintergründe, Bewegungen, Details etc. die dem Ganzen das nötige Leben einhauchen. Ein Großteil der Wirkung der Filme von Ghibli kam wohl nur dadurch zustande, dass die Welten neben aller Fantasie auch einigermaßen real, menschlich und greifbar daherkamen, mit Einzelheiten des gewöhnlichen Lebens – beispielsweise wenn man seinen ganzen Krimskrams einpackt und dann noch einmal zurückrennt, weil man etwas vergessen hat. Mir wirken einige männliche Personen zwar etwas zu drollig und untersetzt, kann aber nur an mir liegen. Das Steampunkdesign ist ebenfalls erwähnenswert, mit seinem Charme der frühen europäischen Industriezeit. Bergarbeiter, verschmutzte Anlagen in Schluchten, vernarbte Landstriche, einfaches ländlichen Leben und gewaltige fliegende Schlachtschiffe. Und wenn es dann mal actionlastig wird, dann nicht zu knapp.

2. Musik

Ein angenehmer orchestraler Soundtrack, wie für Ghibli üblich. Das Haupttheme geht gut ins Ohr rein und die Untermalung ist insgesamt gut bis sehr gut. Besonders die ruhigen Stücke können überzeugen. Kommt allerdings nicht an den genialen, stimmigen Ost von >Prinzessin Mononoke< oder den ruhigen, wunderschönen Klängen aus >Arietty< heran<.

3. Inhalt

Junge findet mysteriöses Mädchen mit mysteriösem Schmuckstück, schließt Freundschaft mit ihr, allerdings stören unangemeldete Besucher dann ihr Glück, man erfährt großes Geheimnis, eine weite Reise beginnt etc.
Kein großartiges Konzept, aber wunderbar aufbereitet mit einem schönen Aufbau der Geschichte und ohne Durchhänger.
Charaktere sind allesamt sympathisch (besonders die Luftpiraten sind eine tolle Nummer für sich), die Liebesgeschichte entwickelt sich ohne den kleinsten Funken Kitsch und kann man nur als süß und nicht überhastet bezeichnen.
Spannungsgeladene Stellen wie Verfolgungsjagten wechseln mit ruhigen, beinahe melancholischen Szenen wie in den alten Minen.
Ein weiterer Kernteil der Handlung ist das Streben der Menschen nach schlicht mehr. Mehr Technologie, mehr Rohstoffe, mehr Macht. Der Boden wird seiner Schätze beraubt bis nichts mehr übrig ist, was man herausholen könnte.
Am Himmel ist das alte Werk einer untergegangen Zivilisation, wie ein Mahnmal, die an ihrem Stotz zerbrach und deren Gärten die Ruinen nun bewohnen und zum erneuten >Blühen< bringen. Doch auch dieser Ort ist noch lange nicht von der Gier befreit.
>Miyazaki< plädiert hier auch wieder für ein einfaches, unkompliziertes Leben und wenn möglich, dann auch auf dem Land… beziehungsweise es wird hier mal wieder so dargestellt. Meiner Meinung ist die Menschheit schon lange über das Stadium hinaus um jemals wieder in solche Zeiten zurück zu kehren.
Zumindest wird auch die Kraft unsres Entdeckerdrangs etwas beleuchtet und wie weit wir für unsere Träume gehen würden.
Die Geschichte ist neben ein Märchen und einer Abenteuerfahrt somit auch eine kleine Darstellung unseres Schaffens und der Sehnsüchte, die uns vorantreiben. Dabei sind die größten Ziele nicht einmal die Bedeutendsten. Geld, Waffen und gewaltige Städte benötigt man nicht. Es reicht schon, wenn man die warme Hand eines anderen, für sich wichtigen Menschen umfassen kann.
So und bevor ich hier in billigste zwischenmenschliche Poesie abdrifte, hör ich auf.

4. Fazit

Man taucht in die Bilder ein und merkt nicht wie Zeit vergeht. Ich als Steampunk-Fan komme nicht drum herum >Das Schloss im Himmel< eine hohe Punktzahl zu geben, doch gleichzeitig gab der Film mir herzerwärmende Momente (ohne zu stark die Gefühle zu dehnen) und bot eine Atmosphäre, die man mit offenen Armen empfang und bei der man glauben möchte, man könnte fliegen.
Ghibli und >Miyazaki< haben mit diesem Frühwerk ein wunderschönes Bilderbuch mit einem irhem typisch besonderen Zauber erschaffen.

*Und ich weiß, dass >Nausicäa< vor der Gründung von Ghibli entstand, aber da es >Miyazakis< erstes Werk ist, kann man es meiner Meinung noch hinzuzählen.

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Kurono

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Der Roboter im Garten auf Laputa, war für mich immer ein Sinnbild für die anzustrebende Harmonie zwischen den menschlichen Fortschritt und der Natur. Von daher würde ich nicht sagen, dass es Miyazaki darum geht zu irgendeiner einfacheren Lebensweise zurückzukehren sondern eher darum, die jetzige zu überdenken und eine neue zu finden, bei der natürlich alte Werte eine Rolle spielen könnten. So habe ich es zumindest für mich interpretiert.


Selcarnor

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Das schöne an Interpretationen ist ja, dass sie oft verschiedene Richtungen gehen können.

Das mit dem Roboter kann so durchaus stimmen, aber für mich ist auch bezeichnen, dass die Harmonie erst NACH dem Untergang von Laputa zu stande kommt.

Somit würde ich es so formulieren: Technologie und Fortschritt ja, aber bitte nicht übertreiben, sonst geht es schnell in den Keller. Man sollte etwas auf dem >Boden< bleiben.


VisitorQ

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Bewertung9.0Herausragend

Genial. Meisterwerk. Unendlich gut. Großartig. Magisch. Faszinierend. Fesselnd. Einzigartig. Packend. Super. Spannend. Lustig. Tragisch. Mitreißend. Grandios. Toll. Sensationell. Fein. Dufte. Sahne. Phenomenal.
Miyazaki eben.

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Babztriol

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Bewertung7.5Sehenswert

Nicht der beste Miyazaki-Film aller Zeiten, aberr dennoch sehr sehr schön.

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Frankenchrist

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Bewertung4.0Uninteressant

Eigentlich müsste der Film all meine Sympathien haben: Er ist nicht aus Hollywood, hat schon ein paar Jährchen auf dem Buckel, erzählt eine eigene Geschichte ohne Plattitüden, kommt weitestgehend ohne Kitsch, Belanglosigkeiten und Lückenfüller aus, trotz der für Trickfilme unüblich langen Dauer von über 2 Std., bietet eine grandiose Filmmusik auf, ist fantasievoll und wunderbar (manchmal etw. gehackstückelt) gezeichnet usw. Dennoch hatte ich das Gefühl, nicht mitgenommen zu werden in diese Fantasiewelt. Er hat mich irgendwie an keiner Stelle abgeholt und mitgezogen dorthin, bis auf eine,
die ich nicht näher benennen möchte, nur so viel sagen will, dass ich mich da wirklich wie bezaubert fühlte. Dieser einmalige Moment wiederholte sich leider nicht. Die Erzählzeit war m. E. nicht gut ausbalanziert, bald gähnend in die Länge gezogen, bald überstürzten sich die Ereignisse, dass ich weder ein noch aus wusste. Will sagen, kein gutes Augenmaß für die wirklich intensiven Momente. Übrigens: Hat außer mir jemand bemerkt, dass quasi alle Piraten pädophil zu sein scheinen? Ich traute meinen Augen nicht!, obwohl ich es auf eine kranke Art komisch fand. Insgesamt ist der Film optisch angenehm zu schauen, weil er nicht einen solchen äußerlichen Einheitsbrei zeigt wie heutige Animationsfilme. Jede Figur hat ein besonderes Charakteristikum, und das muss ich ihm lassen, obwohl es den Anschein hat, dass Animes nicht mein cup of tea sind.

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