Das schwarze Schaf

Das schwarze Schaf (1960), DE Laufzeit 95 Minuten, FSK 12, Komödie, Thriller, Kinostart 19.12.1960

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von Helmut Ashley, mit Heinz Rühmann und Karl Schönböck

Brown ist nicht nur als Pfarrer bekannt und beliebt in seiner kleinen irischen Gemeinde; der Mann in der schwarzen Soutane beschäftigt sich auch leidenschaftlich mit Kriminalistik, und zwar nicht nur theoretisch, sondern vielmehr praktisch – sehr zum Unmut der Kirchenoberen. Als eines Tages ein Mann direkt vor Browns Kirche erschlagen aufgefunden wird, weckt der Mord den Detektiv im Pfarrer. Es gelingt ihm sogar, den Täter aufzuspüren, was Brown auf die Titelseiten der lokalen Zeitungen bringt, zugleich jedoch den Geduldsfaden des Bischofs zum Reißen. Um ihn ruhig zu stellen, wird Brown in eine Gemeinde versetzt, in der es seit Jahren zu keinem Verbrechen kam. Aber Pater Brown scheint das Verbrechen anzuziehen, denn kurz nach seiner Ankunft wird der örtliche Bankier ermordet. Scheinbar kein Bewohner des Örtchens hat ein Motiv. Die Polizei tappt im Dunkeln. Zunächst hält der scharfsinnige Brown sich aus dem Fall raus, schließlich will er nicht schon wieder strafversetzt werden. Aber schließlich siegt doch der Kriminalist in dem pfiffigen Pfarrer.


Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kommentare (14) — Film: Das schwarze Schaf


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shadowhunting

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Pater Brown ist ein Tabernakel - Colombo, ein Diplomat des Herrn und ein begabter Spurenleser des Bösen im menschlichen Herzen. Ein Spürhund, der durch die dunklen Gefilde menschlicher Schwächen stöbert, diese Verfehlungen aufdeckt um sie anschließend zu bereinigen. "Das schwarze Schaf" aus dem Jahre 1960 demonstriert einen bodenständigen Humor, offenbart spannende Charakterstudien und zeigt das scheinbar hoffnungslose Ankämpfen des katholischen Hausdrachen gegen den kriminalistischen Priester in gekonnter Weise mit viel Witz und Charme. Gemäß augustinischer Formel entlarvt der listige Priester die Täuschung durch die List und betreibt psychologische Gedankenspiele, welche so manchen potentiellen Verbrecher in Angst und Furore versetzen. Pater Brown erscheint als priesterliches Idealbild, als ein Seelsorger, als ein politisch Aufrichtiger, aber auch als demütiger Mensch, welcher seine Schwächen und Verfehlungen ebenso nicht unterdrücken oder gar beseitigen kann. Regisseur Helmuth Ashley interpretiert Gilbert K. Chesterton's Kriminalfigur und deren Erlebnisse besonders freizügig und eigenwillig, aber dennoch entfernt sich "Das schwarze Schaf" und der Hauptprotagonist Pater Brown in den wesentlichen Bereichen nicht von der inneren Beschaffenheit der originalen Chesterton - Figur. Der Katholizismus erscheint nicht als ungeheuerliche Zwangsvorstellung, als ein irreales Welterklärungsmuster und ebenso nicht als verstaubtes Relikt einer abgelaufenen europäisch - globalen Erfolgsgeschichte, sondern als immerwährende beständige Feuertaufe dessen mystische Tradition weiter brennt. Das zeitlose unabhängige Wesen der Kirche offenbart sich in der Person des widerspenstigen Paters, welcher zwar rasante Autofahrten schätzt, aber dennoch bewährte Prinzipien nicht aufopfert und seinen Kurs stringent und unbeirrt beibehält. Heinz Rühmann hat sich als Darsteller in dieser Rolle als optimale Besetzung dargeboten, er versprüht in der Rolle des außergewöhnlichen Gottesdiener Vitalität und Überzeugungskraft. "Das schwarze Schaf" und auch der nächste Teil " Er kann's nicht lassen" sind große Zeugnisse gelungener Kulissen, unterhaltsamer Geschichten und wasserklaren Betrachtungen der katholischen Geisteswelt.

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Freidenker

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Bewertung6.5Ganz gut

"Das schwarze Schaf" ist eine mehr als solide Krimi-Komödie,die natürlich vor allem durch seinen Hauptdarsteller Heinz Rühmann lebt,der hier einfach klasse in der Rolle von Pater Brown ist.
Wobei die ganze Figur natürlich an Miss Marple erinnert und man muss sie mindestens ebenso gern haben,alleine schon wegen Sprüche wie "Hübsch hässlich habt ihr's hier!".
Auch die anderen Darsteller,wie Lina Carstens und Siegfried Lowitz zeigen eine wirklich solide Leistung.

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Tobe Berg

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Bewertung9.0Herausragend

Heinz Rühmann verkörpert die Rolle wie kein anderer. Absoluter Klassiker, spannend und unterhaltsam zugleich. Sollte man unbedingt mal gesehen haben.

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Fabi88

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Bewertung6.0Ganz gut

Behäbig inszeniert und vor allem im Vergleich zu den ersten Wallace-Filmen "Der Frosch mit der Maske", "Der rote Kreis" und "Die Bande des Schreckens" aus der selben Zeit selbst technisch nicht auf der Höhe. Als Nachmittagsunterhaltung aber dank der gut aufgelegten Schauspieler durchaus geeignet.

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RoosterCogburn

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

So wie Margaret Rutherford für mich DIE eine Miss Marple ist, so ist Heinz Rühmmann für mich DER personifizierte Pater Brown. Auf seine unnachahmliche verschmitzte und schelmische Art hat er den irischen Gottesmann einzigartig Leben eingehaucht. Kein Wunder das dieser Film für Rühmann einer seiner größten Erfolge der Nachkriegszeit wurde. Die beiden schwarz-weißen Brown-Filme sind sehenswert. Ebenso unvergessen empfinde ich die Musik dieser Filme, die von Martin Böttcher stammt. Wer diesen Film mochte, will auch die Fortsetzung "Er kann's nicht lassen" sehen. Ein Filmtitel der treffender nicht sein kann ;)

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Tachitalili

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Eine lustige Krimi-Komödie mit Heinz Rühmann. Was man auch immer über H.Rühmann sagen kann- schauspielern kann er. Charmant, ironisch und dennoch herzlich.
Vorsicht: der Film ist älter und schwarz-weiß aber dennoch gut :-)

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horro

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

... der Film musste mir ja gefallen :)

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Jasmine Yeah

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ja du hast als foto ja auch ein schwarzes schaf!
hahahhahahhaha


horro

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genau!


doctorgonzo

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Bewertung7.5Sehenswert

Der unsterbliche Heinz Rühmann in einer seiner Paraderollen. Auch wenn ich Otti Fischer durchaus gern als Pfarrer Braun sehe, keiner verkörpert Chestertons Pater Brown so wunderbar wie Rühmann. Eine gewohnt nette Geschichte und als Nebendarsteller der von mir sehr geschätzte Siegfried Lowitz.
Netter Film, der durch die Wirkung des Hauptdarstellers ein kleiner Klassiker geworden ist und das vollkommen berechtigt.
Immer wieder herrlich, wie Heinz Rühmann selbst mit 58 das lausbubenhafte aus seiner Rolle herausholen konnte.

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Filmkenner77

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Bewertung6.5Ganz gut

Rühmann reißt den Film aus dem Mittelmaß heraus.

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marco.dreyer

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Bewertung10.0Herausragend

Der Film ist sehr gut Leider werden zu wenig Heinz Rühmann gezeigt

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guggenheim

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Pater Brown- klassisch gut.

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Kai Glinka

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Bewertung6.5Ganz gut

Der steht direkt neben den Miss-Marple-Filmen mit Margaret Rutherford im Regal.

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Der_muede_Joe

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Bewertung7.5Sehenswert

Nett, netter, Pater Brown. Einfach herrlich naive Unterhaltung, die einem selbst bei der x-ten Wiederholung noch ein Lächeln entlockt.

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Mic

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Bewertung7.0Sehenswert

Netter Film für den Sonntag-Nachmittag. Am besten mit einem Stück Marmorkuchen und einer guten Tasse Kaffee zu genießen. :)

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