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Der amerikanische Freund
L'ami américain (1977), DE/FR Laufzeit 127 Minuten, FSK 16, Drama, Thriller, Kinostart 24.06.1977
6.5
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von Wim Wenders, mit Dennis Hopper und Bruno Ganz
Der unscheinbare Jonathan lebt mit dem nahen Tod. Er hat Leukämie. Der zwielichtige Amerikaner Tom Ripley vermittelt ihn als idealen Killer. Denn in seinen Augen hat der harmlose Handwerker nichts mehr zu verlieren. Aber Ripley zeigt plötzlich Skrupel. Zu spät. Jonathan wird in der Pariser Metro zum Mörder. Und der braucht jetzt dringend einen Freund.
Cast & Crew
Drehbuch
Filmdetails Der amerikanische Freund
- Genre
- Drama, Thriller
- Ort
- Paris
- Handlung
- Freundschaft, Geplanter Mord, Leukämie, Roman, Sterben und Tod
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Kommentare (8) — Film: Der amerikanische Freund
JimiHendrix Tue, 27 Nov 2012 14:05:07 -0000
Kommentar löschenWunderbar trostlos fotografiertes Kriminaldrama mit einem glänzend aufspielenden Bruno Ganz in der Hauptrolle.
Ich habe mich seit "Der Himmel über Berlin" nicht mehr mit Wim Wenders beschäftigt, irgendwann sah ich nochmal einen grottenschlechten Film von ihm, dessen Name sich mir längst nicht mehr offenbaren möchte. Eine innere Abneigung gegenüber diesem Regisseur bestimmte die letzten Jahre, bis ich zufällig auf "Der amerikanische Freund" stieß.
Das Werk konnte mich schnell fesseln, ob der anregenden Geschichte, die hier in tristen und stillen Bildern erzählt wird. Das feucht-graue Hamburg bietet genau den richtigen urbanen Rahmen, für diesen tragisch eingefärbten Krimi.
Bruno Ganz und Dennis Hopper harmonisieren auf eine seltsam subtile Art und Weise. Den einen plagt sein Gewissen, den anderen plagt seine Krankheit und über allem liegt der unvergleichlich eigenwillige Wenders-Schleier, der auf wenig Dialoge setzt und mehr Ausdruck, das gefiel mir gut.
Leider baute die geschichtliche Dichte im letzten Drittel des Films reichlich ab, sodass mir die Szenen in der Villa von Tom Ripley unnötig vorkamen. Durch diesen inszenatorischen Ausflug, hatte der Film dann doch seine Längen.
Letztendlich ist dieser Film für mich seit langem wieder mal ein passabler cineastischer Beitrag aus deutschen Landen.
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Brentano Tue, 10 Jul 2012 10:49:25 -0000
Kommentar löschen"Deutsches" Kino konnte auch das mal
(DAS MUSS KINO!)
(bevor Wenders nach Ami Land abgereist ist, um dort mainstream angepasst, zu re-produzieren, eher. )
Was er sich mit großen Filmen wie diesem, in D-Land vorher "erarbeitet" hatte.
Seitdem stehen sie auf dem "Filmfestival" in Berlin (und anderswo, Ludwigshafen a/ Rhein, ?) herum und freuen sich wie die Pinscher, (mit "standing Ovations", brav gelernt, ach wie nett,.) wenn mal ein US Filmheld vorbeischaut auf dem Weg nach Warschau oder Prag und Paris, in eine sonstige Filmmetropole und nur hier/dort staunend die Kulisse und die "Autobahn" eher, betrachtet :
("Tja, gute Autos bauen sie ja", wird er/sie/es denken, aber "Filme und Phantasien",..eher weniger, .. off/Klappe ...Ton-, ...Rauschen im Hintergrund, Geschwafel .. Gläserklirren ...Motorengeräusche, später,..).
Habe den passenden "Ripley's game" Highsmith Text dazu erst nach dem Film angefangen zu lesen, der war mir dann auch deutlich zu langweilig und nicht so packend wie diese, sehr gute "Fair-Filmung" stattdessen.
Klaro: eine gehörige Portion zeittypische Naivität gehört dazu, diesen Film zu schätzen, (in dem die anderen mal wieder nur: leiden und sterben, ...) ein Nacht-Flug nach New York - „grandios“, eine alte Villa mit Poolbillard - "grandios", üble "french Killers" zu killen, -"grandios", was wirklich daneben überzeugt, ist die Weltabgewandtheit und trotzdem menschliche Nähe, die Ripley /Hopper, dank Wenders "erzeugt", eben, ..
Und auch eine verflossene Zeit, in der ein „Amerikaner“ mit Hut, (als solcher, stereo-typ) noch „ein Freund“ sein konnte, ..
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RoosterCogburn Tue, 27 Mar 2012 21:28:02 -0000
Kommentar löschenDie anderen vier Tom-Ripley-Verfilmungen nach Patricia Highsmiths Romanen kenne ich bereits. Diesen hier nicht. Ich wusste ehrlich gesagt nicht, das Deutschland (in Ko-Produktion mit Frankreich und USA) auch mal einen verflimt hat.
Ist erstmal vorgemerkt!
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Brentano Tue, 10 Jul 2012 11:05:35 -0000
Antwort löschenansehen, !
dae-su Tue, 26 Apr 2011 07:54:20 -0000
Kommentar löschenDennis Hopper und Bruno Ganz - zwei ganz große, völlig gegensätzliche Darsteller, die erst im darstellenden, spielerischen "Kampf" gegeneinander, auch miteinander, zu absoluter Bestform auflaufen. Robby Müllers Kamera, die so voller Ideen steckt - Ideen, die in PARIS, TEXAS in Perfektion wiederzufinden sind. 7 international renommierte Regisseure, die 7 Gauner, Gangster und Crooks spielen. Hamburg und die Rolltreppen, der Elbtunnel. Paris und die Metro, die kleine Freiheitsstatue auf der Seine. München und die Zugafhrt nach Hamburg. New York und Nicholas Ray mit Augenklappe.
DER AMERIKANISCHE FREUND ist sperriges Kino, das sich nicht einordnen lässt. Ein Thriller? Ne. Existenzielles Drama? Neee. Buddy-Movie-Roadtrip? Auch nicht. Aber trotzdem alles ein bisschen. Man mag dem Film vorwerfen, in keinem Genre so richtig aufzugehen, als nichts so richtig zu überzeugen. Aber welcher Film kann schon von sich behaupten, kunstvoller Kunst-Kriminalitätsthriller mit existenzialistischen Dramen-Motiven zu sein, weltumspannend, vor Zeiten der Globalisierung? Eben.
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Brentano Tue, 10 Jul 2012 10:28:34 -0000
Antwort löschen"Hätte fast "Kommentar gefällt mir" geklickt,
aber fand dann doch den Komment zu schnöde, sorry, und zu aushöhlend für diesen sehr guten und dichten Film,
der trotz der manchmal passenden/beschreibenden Worte von dir nicht "getroffen "wird und das macht mich, bei allem Verständnis, etwas "betroffen", ..
ellen_ripley Fri, 01 Jan 2010 19:13:56 -0000
Kommentar löschenSie sind wie Äpfel und Birnen all die Ripley-Verfilmungen, man sollte sie nicht miteinander vergleichen. Dieser hier erzählt "Ripleys Game" gar nicht so sehr aus der Perspektive Ripleys sonders vielmehr aus der des Opfers Zimmermann. Schön geworden.
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Brentano Tue, 10 Jul 2012 10:30:20 -0000
Antwort löschenTja nur die Seele, die selber "schön geworden" ist, kann das Schöne auch dort erkennen, oder hier, .. -----------> x <-------------
christof.s Fri, 30 Nov 2007 11:08:48 -0000
Kommentar löschenMit Samuel Fuller und Nicholas Ray als wunderbar üble Ganoven, und mit meinem liebsten Filmzitat: als Jonathan (Bruno Ganz) völlig weggetreten noch mitten in der Nacht mit einem roten Käfer an die Küste fahren soll, taucht seine Frau (Lisa Kreutzer) auf, und er sagt in leise singendem Tonfall zu ihr: "Baby you can drive my car..."
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ElGuapo Mon, 06 Aug 2007 18:59:16 -0000
Kommentar löschenInteressante und ungewöhnliche Highsmith-Verfilmung.
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Horvath Mon, 23 Jul 2007 10:48:26 -0000
Kommentar löschenFamose Bildgestaltung, hervorragende Schauspieler (Ganz, Hopper, Kreuzer), tolle Filmmusik und eine kongeniale Mischung aus Arthouse- und Spannungskino - gewährleistet durch die Kombination Wenders und Highsmith. Mein Lieblings Ripley- und Wenders Film.
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Brentano Tue, 10 Jul 2012 10:32:11 -0000
Antwort löschengeht mir fast ähnlich ,wenn da nicht noch einpaar andere, gut gelungene Wenders Filme wären, aber für Ganz und Hopper ein großes werk,