Der Fuchs und das Mädchen
Le Renard et l'enfant (2007), FR Laufzeit 97 Minuten, FSK 0, Dokumentarfilm, Drama, Kinostart 27.12.2007
3 Bewertungen
Skala 0 bis 10
119 Bewertungen
11 Kommentare
Keine
von Luc Jacquet, mit Bertille Noël-Bruneau und Isabelle Carré
Auf ihrem Weg zur Schule entdeckt die kleine Lila eines Morgens einen jagenden Fuchs. Der kurze Moment, bevor das Tier flüchtet, genügt, um das Mädchen zu faszinieren. Tagelang streift sie durch Wiesen und Wälder, um den scheuen Rotpelz auszuspüren. Behutsam und trickreich gewinnt Lila schließlich sein Vertrauen – der Beginn einer außergewöhnlichen Freundschaft. An der Seite des Fuchses entdeckt sie eine wilde, geheimnisvolle Natur.
HandlungDer Film wird aus der Perspektive einer nun erwachsenen Frau erzählt, die ihrem kleinen Sohn von ihrer ungewöhnlichen Freundschaft zu einem wild lebenden Fuchs während eines Jahres erzählt.
Ein kleines Mädchen (Bertille Noël-Bruneau ) durchstreift an einem Spätsommernachmittag den weiten Wald, als es auf einen Fuchs trifft. In einem spannungsgeladenen Moment fesseln sich die Blicke beider aneinander, bis der Fuchs plötzlich davonläuft. Das Mädchen wird diesen Augenblick nicht vergessen können und macht es sich fortan zum Ziel, dem Fuchs nähertreten zu können. Hartnäckig bemüht sie sich, das scheue Tier an sie zu gewöhnen, doch der Fuchs braucht lange, um dem Kind vertrauen zu können. Als der Winter kommt und den Wald einschneit, bricht sich das Kind auf der Suche nach dem Fuchs das Bein und muss zwei Monate lang zuhause bleiben. Daher ist sie umso glücklicher, als der Frühling einbricht und die Tiere aus dem Winterschlaf erwachen.
Wildschweine, Hasen, Mader, Füchse, aber auch Wölfe und ein Braunbär bevölkern die Weiten des Waldes. Das Mädchen macht sich Sorgen, ob der Fuchs den kalten Winter überlebt hat. Zudem bedeuten die Menschen weiterhin die größte Gefahr des Fuchses, denn sie verschließen seinen Bau mit Brettern. Das Mädchen sucht und sucht – bis sie den Fuchs wiederfindet, der in Wirklichkeit eine Füchsin ist und Welpen bekommen hat. Um die Tiere an sich zu gewöhnen, platziert sich das Kind fortan täglich auf einer alten Eiche und wirft Stücke ihres…
Auf ihrem Weg zur Schule entdeckt die kleine Lila eines Morgens einen jagenden Fuchs. Der kurze Moment, bevor das Tier flüchtet, genügt, um das Mädchen zu faszinieren. Tagelang streift sie durch Wiesen und Wälder, um den scheuen Rotpelz auszuspüren. Behutsam und trickreich gewinnt Lila schließlich sein Vertrauen – der Beginn einer außergewöhnlichen Freundschaft. An der Seite des Fuchses entdeckt sie eine wilde, geheimnisvolle Natur.
HandlungDer Film wird aus der Perspektive einer nun erwachsenen Frau erzählt, die ihrem kleinen Sohn von ihrer ungewöhnlichen Freundschaft zu einem wild lebenden Fuchs während eines Jahres erzählt.
Ein kleines Mädchen (Bertille Noël-Bruneau ) durchstreift an einem Spätsommernachmittag den weiten Wald, als es auf einen Fuchs trifft. In einem spannungsgeladenen Moment fesseln sich die Blicke beider aneinander, bis der Fuchs plötzlich davonläuft. Das Mädchen wird diesen Augenblick nicht vergessen können und macht es sich fortan zum Ziel, dem Fuchs nähertreten zu können. Hartnäckig bemüht sie sich, das scheue Tier an sie zu gewöhnen, doch der Fuchs braucht lange, um dem Kind vertrauen zu können. Als der Winter kommt und den Wald einschneit, bricht sich das Kind auf der Suche nach dem Fuchs das Bein und muss zwei Monate lang zuhause bleiben. Daher ist sie umso glücklicher, als der Frühling einbricht und die Tiere aus dem Winterschlaf erwachen.
Wildschweine, Hasen, Mader, Füchse, aber auch Wölfe und ein Braunbär bevölkern die Weiten des Waldes. Das Mädchen macht sich Sorgen, ob der Fuchs den kalten Winter überlebt hat. Zudem bedeuten die Menschen weiterhin die größte Gefahr des Fuchses, denn sie verschließen seinen Bau mit Brettern. Das Mädchen sucht und sucht – bis sie den Fuchs wiederfindet, der in Wirklichkeit eine Füchsin ist und Welpen bekommen hat. Um die Tiere an sich zu gewöhnen, platziert sich das Kind fortan täglich auf einer alten Eiche und wirft Stücke ihres Wurstbrötchens nach unten. Und tatsächlich scheint sich die Füchsin, die das Mädchen Titou nennt, an den Menschen zu gewöhnen und wird zutraulicher. Irgendwann ist es soweit – der Fuchs lässt sich streicheln!
In den folgenden Wochen freunden sich das Mädchen und der Fuchs an und lernen sich kennen. Doch das Mädchen verwechselt immer mehr Freundschaft mit Besitz, indem sie versucht, dem Fuchs ihre eigenen Spielregeln aufzuzwängen. Als das Tier einmal Zugang in das Elternhauses des Kindes findet, wird es nervös und zerbricht im Zimmer der Kleinen mehrere Gegenstände, bevor es mit einem kräftigen Sprung aus dem Fenster flüchtet. Der Fuchs stirbt – fast. Dies bewirkt schließlich in dem Kind eine veränderte Einstellung zu frei lebenden Tieren. Sie sieht ein, dass man “Liebe nicht mit Besitz verwechseln darf” und erzählt Jahre später (als Isabelle Carré) ihrem eigenen Sohn die Geschichte der Freundschaft zwischen dem Fuchs und dem Mädchen.
Wissenswertes
Der Film spielt in den Wäldern des französischen Départements Ain, in dem Regisseur Luc Jacquet aufwuchs.
Ein weiterer Film, der die Handlung an die Aufteilung nach Jahreszeiten knüpft, ist der koreanischen Frühling, Sommer, Herbst, Winter…Und Frühling.
800 kleine Mädchen erschienen zum Casting, von denen Maguy Aimé 150 vorsprechen ließ, bis sie sich für Bertille Noël-Bruneau entschied.
Sechs Füchse wurden für den Film von Tiertrainer Pascal Tréguy trainiert. Diese Füchse lebten bereits zuvor mit Menschen zusammen. Zudem wurden Aufnahmen wilder Füchse aus einem Nationalpark in den Abruzzen verwendet.
Der Fuchs und das Mädchen ist der erste Spielfilm der Filmgeschichte, in dem ein Fuchs eine Hauptrolle spielt. In der Dokumentation Grizzly Man von Werner Herzog tritt zwar ebenso ein Fuchs auf, doch in keinem weiteren Spielfilm. Die Literatur kennt den Fuchs bereits aus der Fabel. In Frankreich entstand im 12. Jahrhundert der Roman de Renart, in dem ein weiser Fuchs einem dümmlichen Wolf gegenübersteht, womit das höfische Leben kritisiert wurde. Jean de la Fontaine ließ im 17. Jahrhundert den Fuchs als weisen Schelm auftreten. In Mitteleuropa ist der Fuchs zudem seit dem frühen Mittelalter als Meister Reineke bekannt.
Weiterführende Informationen
Weitere Naturdokumentationen
Luc Jacquets Erfolgsfilm Die Reise der Pinguine
Luc Jacquets Dokumentation über die Kaiserpinguine Die Reise der Pinguine aus dem Jahre 2005
Mehr Filme, die sich mit der Beziehung vom Mensch zum Tier beschäftigen
Weitere Informationen im Internet
Pressespiegel zum Film auf film-zeit.de
Trailer bei moviemaze.de
Video fürs Handy gratis bei filmplatz.de
Mehr zum Reineke Fuchs im Bibliotheksportal BAM
Literatur über Füchse
Quellen
Mehr Bilder (11) und Videos (2) zu Der Fuchs und das Mädchen
Cast & Crew
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Luc Jacquet
-
Bertille Noël-Bruneau
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-
Isabelle Carré
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-
Kate Winslet
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Regie
Schauspieler
-
Luc Jacquet
- Genre
- Naturdokumentation, Coming of Age-Film
- Zeit
- Jahreszeit
- Handlung
- Braunbär, Fuchs, Mensch-Tier-Beziehung, Mädchen, Wald
- Mitmachen
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Drehbuch
Filmdetails Der Fuchs und das Mädchen
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Kritiken (1) — Film: Der Fuchs und das Mädchen
Xander8112: at the movies
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“Der Fuchs und das Mädchen” ist ein poetischer Familienfilm, der zwar zu Beginn etwas kitschig ist, mit der Zeit aber doch in leisen Tönen seine Botschaft überbringt - und zwar deutlich und für Kinder verständlich, ohne diese mit dem Holzhammer zu übermitteln. Als Lehrfilm sollte er jedoch keinesfalls angesehen werden, denn ein Fuchs ist kein pelziger Mensch auf vier Pfoten. Aber vielleicht weiß er ja, was Liebe ist?
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Kommentare (10) — Film: Der Fuchs und das Mädchen
Kommentar schreibenTaSSilow 2012/04/04 20:54:16
Kommentar löschenVisuell WELTKLASSE, Soundtrack SUPER. Der Rest ist scheiße.
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stevenwolff 2011/05/29 20:04:30
Kommentar löschenLeider ist der Film ein Reinfall. Zugegeben, die Bilder und die Musik sind sehr beeindruckend. Aber die unsympatische Hauptdarstellerin und insbesondere die Erzählstimme machen alles zunichte. Dabei meine ich nicht mal die Synchronisation. Viel mehr haben mich die Monologe gestört, die sehr amateurhaft gewirkt haben. Sowas erwarte ich von den Kommentaren auf Moviepilot, nicht aber von einem Arthaus-Film.
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Tim Ahrens 2011/05/15 11:11:09
Kommentar löschenGanz süß gemacht :)
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simvlacrvm 2010/12/29 23:52:30
Kommentar löschenWer diesen Film nicht niedlich findet, ist innerlich tot.
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Frollein B 2010/12/30 07:15:35
Antwort löschen...aber Kate nicht leiden können!?
Fenstermädi 2010/08/30 04:47:50
Kommentar löschenMüsste mich der Film nicht langweilen? Naturaufnahmen, keine trockenen oder prägenden Dialoge, ein Handlungsstrang, Tierfilm. Aber irgendwie hat er trotzdem mitten ins Schwarze getroffen - fragt mich nicht warum, ich weiß es wirklich nicht.
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i9rio 2010/01/02 14:14:27
Kommentar löschenIch finde den Film sehr unabwechslungsreich und unrealistisch! Ich finde den Film total unresalistisch wiel das Mädchen ihr halbes leben in einem riesigen Wald verbringt in dem Wölfe, Luchse, etc. sich befinden und die Eltern lassen das zu.
Die einzigen Personen die man in dem Film sieht sind der Fuchs und das Mädchen.(Jedenfalkls zum gröseten Teil)
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schokoeis87 2010/09/20 17:50:56
Antwort löschenso heisst ja auch der titel.*lach
jjdd 2011/08/17 05:29:45
Antwort löschenauerdem merkt man doch gleich dass es nur um diesen Teil ihres Lebens geht,da sie diese Geschichte ihrem Sohn erzählt....
AylaView 2010/01/02 11:09:57
Kommentar löschenWundervolle Naturaufnahmen mit einer tollen Geschichte über eine außergewöhnliche Freundschaft.
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movielene 2009/03/31 16:36:23
Kommentar löschenIch geb's zu: die Landschaften sind schön aber das war's auch. Spätestens nach einer halben Stunde nervt dieses Kind einfach nur und der Fuchs tut einem leid, weil er das aushalten muss. Und realistisch ist der Film auch nicht: in einem mitteleuropäischen Wald, auf kleinstem Gebiet tummeln sich natürlich Luchs, Wolf, Hirsch, Braunbär und auch noch ein Adler. Und am Ende muss der Fuchs für die Dummheit des Mädchens bezahlen und sie lernt noch nicht mal was draus. Es gibt bessere Dokumentationen.
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AgentGuhl86 2008/10/03 22:15:50
Kommentar löschenEine gute Mischung aus Dokumentation und kleinem Abenteuer. Obwohl es natürlich kein Indiana Jones ist, zeigt der Regisseur, dass das Abenteuer weniger im Großen oder Monumentalen oder sonstwas liegt...mehr im Unbekannten, auch wenn das "nur" ein Fuchs ist. Ich halte es für nicht unrealistisch, die vielleicht natürliche Naivität eines Kindes zu nutzen und daraus ein Abenteuer zu machen, wie ein Mädchen Freundschaft mit einem Fuchs zu schließen versucht. Dabei wird geschickt und deutlich eine Botschaft vermittelt.
Was mich besonders begeistert hat, waren die wunderbaren Bilder, die in der Natur gemacht wurden.
Obwohl es sich hierbei um einen wirklich guten Film handelt, glaube ich aber, dass er seinen Zauber irgendwann verliert, bei mehrmaligem Anschauen. Ansonsten kann man aber nicht viel meckern!
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annaberlin 2008/04/20 23:23:58
Kommentar löschenNach Die Reise der Pinguine wiederum eine Tierdokumentation von Luc Jacquet, doch dieses Mal ohne die Vermenschlichung der Tiere. Schöne Bilder, die Lust auf einen Waldspaziergang machen. Der Soundtrack ist schön, das kleine Mädchen süß...Ein Sonntagnachmittag-Film.
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