Der Idiot
Hakuchi (1951), Laufzeit 166 Minuten, FSK 12, Drama
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von Akira Kurosawa, mit Masayuki Mori und Toshirô Mifune
Der Idiot (OT: Hakuchi) ist Akira Kurosawas Verfilmung des gleichnamigen Dostojewskij-Romans. Nachdem Kameda im Krieg nur um Haaresbreite vor einer Hinrichtung begnadigt wurde, ist er ein anderer Mensch. Alles böse, egoistische und falsche in seinem Charakter ist einem grenzenlosen Mitleid und unbeingter Offenheit gewichen – was von seinen Mitmenschen als Idiotie diagnostiziert wurde. Bald gerät er jedoch zwischen die Fronten, als seine Zuneigung sowohl eine ehemalige Konkubine als auch ein junges Mädchen für ihn einnimmt.
Cast & Crew
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Akira Kurosawa
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Masayuki Mori
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Kinji Kameda
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Toshirô Mifune
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Denkichi Akama
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Yoshiko Kuga
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Yoshiko Kuga
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Takashi Shimura
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Ono, Ayakos Vater
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Chieko Higashiyama
Regie
Schauspieler
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Eijirô Yanagi
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Noriko Sengoku
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Kokuten Kôdô
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Bokuzen Hidari
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Eiko Miyoshi
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Madame Kayama
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Chiyoko Fumiya
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Mitsuyo Akashi
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Madame Akama
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Daisuke Inoue
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Eijirô Hisaita
-
Eijirô Hisaita
- Genre
- Drama
- Zeit
- 1950er Jahre, Winter
- Ort
- Sapporo
- Handlung
- Angst vor dem Tod, Barmherzigkeit, Bosheit, Brutalität, Ehrenkodex, Ehrlichkeit, Eifersucht, Empathie, Exekution, Fürsorge, Gewalt, Gewalttätiger Ehemann, Gewissenskonflikt, Gnade, Gut und Böse, Hilfsbereitschaft, Jungfräulichkeit, Konkubine, Mann zwischen zwei Frauen, Messer, Misshandlung, Mitleid, Mord an Geliebter, Naivität, Nächstenliebe, Rowdy, Schlechtes Gewissen, Schnee, Schneesturm, Selbstaufopferung, Skandal, Teuflisches Ego, Wohltäter
- Stimmung
- Geistreich, Verstörend
- Mitmachen
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Drehbuch
Filmdetails Der Idiot
Trailer zum Film Der Idiot
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Kommentare
Kommentar schreibenPrestigeww 2011/09/20 14:34:48
Kommentar löschenDem Film merkt man sehr an, dass die Schauspieler noch vor allem Erfahrungen mit Stummfilm und Bühnenstücken hatten. Besonders das chargierende Spiel der Hauptfigur ist nicht frei von unfreiwilliger Komik, weshalb vor allem die Szenen, welche Pathos transportieren sollen, schlecht gealtert sind. Auf der andren Seite stehen dann wieder Szenen, welche so kühn und so großartig gefilmt sind, dass ich es kaum fassen konnte. Etwa jene Szenen, welche in dem eiskalten Mausoleum spielen, welches Akama seine Villa nennt. Wie hier mit Licht gespielt wird, etwa wenn nur eine Kerze einen wabernden Schatten auf ein Zimmer wirft, in dem zuvor schreckliches geschehen ist - großartig. Leider ist der Film mit 166 Minuten sehr lang und bis auf einzelne Szenen weder spannend noch unterhaltsam. Gutes Sitzfleisch und genug Kaffee sind also Voraussetzung.
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bordelaise 2011/09/20 12:17:14
Kommentar löschenAus Verhören habe ich gedacht, kurz bevor ich den Kinosaal eintrat, daß der Film 66 Minuten lang war. FALSCH. Dafür als ich nach dem Film meine Uhr schaute und es war 23:00 und nicht 21:30, fühlte ich mich so gut wie nie.
Wie hätte ich das in so kurze Zeit geschafft, nach ungefähr der Hälfte eines tollen Films, eine ganze Reihe von teilweise verirrenden Wahrnehmungen zu erleben? Hunger zu haben, denn nicht mehr, denn wieder sehr hunger, gähnen, weinen, lachen, wieder gähnen, traumen, aufwachen, meinem Nachbar einen Blick werfen (Okay, der ist die ganze Zeit wach) , meine Uhr gucken und aus versehen 21:00 lesen, gott wieso bin ich so müde- gestern bin ich auch um 22:00 vor Superbad eingeschlafen- was stimmt mit mir nicht?, traumen, warum spielt jetzt der Film in Berlin?, aufwachen, meinem Nachbar einen anderen Blick werfen (Hat er gesehen, daß ich geschlafen habe?), meinen Nachbar fragen, wie lange soll der Film noch dauern? 2? STUNDEN??!! 20? Minuten! Ah, das halte ich auf jeden fall aus, Wasser trinken, um nicht wieder einzuschlafen, wie dunkel ist es in diesem Saal, bestimmt wegen Schwarz/Weiß, ein Auge zumachen, nur eins- man darf eins zumachen dann ist man auch halb wach, und plötzlich kommt es, DAS ENDE.
Nein, ich hatte keine Zeitempfindungsstörung , sondern einen richtig langen und laaaangsamen Film gesehen, der zwar wirklich sehenswert ist aber in dem manche Szenen sooooo gezogen werden, daß man inzwischen dreimal schlafen kann und immernoch versteht worum es geht: Drei Männer, 2 Frauen, 600 000 yen.
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