Der Re-Animator

Re-Animator (1985), US Laufzeit 83 Minuten, FSK 18, Horrorfilm, Komödie, Science Fiction-Film, Kinostart 12.03.1986

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7.5
Kritiker
13 Bewertungen
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7.3
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596 Bewertungen
37 Kommentare
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von Stuart Gordon, mit Jeffrey Combs und Bruce Abbott

Die Nacht, in der der Medizinstudent Dan Cain seine Katze tot im Kühlschrank seines Untermieters findet, ist erst der Anfang. Bald sind Dan und seine Freundin Megan Teil des makabren Experimentes von Dr. Herbert West, eben jenem Untermieter. Er hat ein Serum erschaffen, das Tote wieder ins Leben zurückholt. Leider zeigen sich diese wiedererweckten Toten kein bißchen dankbar.

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Cast & Crew


Kritiken (2) — Film: Der Re-Animator

Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders

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9.0Herausragend

“Re-Animator” kann zu den Klassikern des Horrorgenres gezählt werden. Nicht gerade zimperlich wird dem Zuschauer eine schauerliche Geschichte erzählt, die gerade Genrefans in ihren Bann ziehen wird. Für die DVD gilt zwar, dass diese von der Bild- und Tonqualität nicht mit neuen Filmen mithalten kann, durch die Extras aber enorm aufgewertet wird. Und die Bild- und Tonqualität ist ja auch nicht wirklich schlecht. “Re-Animator” gehört in die Sammlung jedes Filmsammlers!

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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7.5Sehenswert

Wegweisender Splatter mit schwarzem Humor! Zurecht Kult.

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Kommentare (34) — Film: Der Re-Animator


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Hartigan85

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Was ist Ihr Spezialgebiet ?" - "Der Tod."
1985 hat Stuart Gordon mit „Re-Animator“ gleich mit seinem Debütfilm einen schwarzhumorigen und blutigen Kult-Horrorfilm erschaffen, den ich jedem Horrorfan sehr empfehlen kann.
Darstellerisch ist der Streifen nicht der Rede wert, einzig Jeffrey Combs blüht so richtig auf in seiner Paraderolle des fanatischen und größenwahnsinnigen Dr. Herbert West, der Experimente an Leichen durchführt und ein Serum entdeckt, mit dem er diese zum Leben erwecken kann. Doch sein Experiment läuft nicht so wie er es sich gewünscht hätte und hat blutige Folgen…
Es sollte unbedingt darauf geachtet werden, sich den schon seit vielen Jahren indizierten Film in seiner ungekürzten Fassung anzusehen, es gibt auch hier eine stark gekürzte Fassung, welche natürlich komplett für die Tonne ist.
In dieser schräg-absurden Genreperle gibt es noch echte, handgemachte Splattereffekte zu bestaunen. Dazu eine an Frankenstein angelehnte, makabre Story, jede Menge Blut und Gekröse sowie einen guten “Psycho“-ähnlichen Score. Ich bin übrigens im Besitz einer schicken limitierten Retro-Edition des Films :)
„Re-Animator“ ist ein sehr unterhaltsamer, witzig-überzogener und herrlich abgedrehter 80er Jahre Splatter-Spaß, dem man sein Alter und das geringe Budget zwar anmerkt, der aber nichts von seinem schrägen Charme verloren hat. Hier ist das Wort „Kult“ in jedem Fall angebracht, toll.

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Hartigan85

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http://www.youtube.com/watch?v=UlU1LRR2-Es


rubelzar

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klassiker!


erik.stein.12

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Bewertung10.0Herausragend

Ach…die 80er…welche schöne Zeit. Da konnte man noch mit einem kaum vorhandenen Budget sehr gute Filme mit Qualität machen…
1 Million Dollar hat dieser fantastische Kult-Klassiker gerade mal gekostet und ehrlich gesagt…??? Ich habe absolut keine Idee, wie ein höheres Budget den Film hätte besser gestalten können. Im Gesamten gibt es überhaupt nichts an The Re-Animator auszusetzen.
Diese kultige Horror-Splatter-Groteske macht alles richtig. Die Schauspieler sind sehr gut, deren Leistungen überzeugen, die Dialoge sind schnippig, sitzen und haben Kultcharakter, die Effekte sind atemberaubend blutig und handwerklich perfekt umgesetzt, die Story basiert auf H.P. Lovecraft´s Werk „Re-Animator“, Clichés gibt es keine, dafür ist das Geschehen zu wild und abgedreht, der Score ist Weltklasse, die Figuren durchlaufen alle eine Entwicklung, das Storytelling ist gut, das Pacing zackig, der Film hat bei einer Lauflänge von 86 Minuten keine Längen und der Humor ist stimmig und intelligent.
Was will man mehr??? Genau! Jetzt noch „Bride Of Re-Animator” und “Beyond Re-Animator” hinterher und ich schwebe auf Wolke 7 – leider gibt es diese noch nicht auf Blu Ray, sollen aber kommen.

Wer die filmische Geburtsstunde von Dr. Herbert West noch nicht gesehen hat, sollte dies schleunigst nachholen und sich auf eine blutige Achterbahnfahrt gefasst machen. Hat der gute Doktor einmal angefangen seinen Experimenten freien Lauf zu lassen und seine charakteristische neongrüne Spritze in der Hand, nimmt das untote Unheil seinen Lauf. Abgetrennte Köpfe haben Oralverkehr (head gives head), kopflose Körper wanken nachts durch Labore, lobotomisierte Zombies werden als Handlanger verwendet, zwischenmenschliches Drama sorgt für Spannung, körperbetonte Szenen für nette Ansichten und zugleich dezenten Ekel und Tabubrüche,…

Wer sich für die Umsetzung auf Blu Ray interessiert kann dem Link folgen:
http://mr-stone-movies.blogspot.de/2013/04/re-animator-us-import-blu-ray.html

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beast667

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Splatterkomödie passt perfekt. So muss das sein.

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Lorion42

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Bewertung3.5Schwach

Wow was habe ich denn da für einen Blödsinn gesehen. Dies ist nun verspätet meine Rezension zu meinem Schrottwichtelfilm (Danke nochmal an Sonse für die Organisation).
Ein Film, der auf einer Vorlage von H.P. Lovecraft basiert und direkt im Vorspann die Psychomelodie zitiert weckt auf jeden Fall schonmal meine Neugier. Darauf folgt dann ein Horrorfilm mit einem gehörigen Trashfaktor. Inklusive Overacting, absurden Dialogen und einem leuchtend grünen Serum. Die Version die ich gesehen habe, war fürchterlich beschnitten. Auch wenn ich sonst selten etwas gegen das Auslassen besonders brutaler Szenen habe, die mein armes kleines Herz nicht verkraften, war hier so viel geschnitten, dass man dem Film Unmengen an Kontinuitätsfehler unterstellen kann. Ja sogar das komplette (wirklich das vollständige!) Finale wurde herausgeschnitten. Auf einer Bonus-DVD gab es dafür viele der entfernten und beschnittenen Szenen. Außerhalb des Films fehlt hier aber jegliche Dramaturgie. Da ich keine funktioniernde Schnittfassung sehen konnte, kann ich nur das bewerten, was ich gesehen habe und das war wirklich mies. Ich denke aber, dass eine vollständige Fassung keine bessere Bewertung bekommen hätte. Der Reiz des Films sind die Spezialeffekte und übertriebenen Splatterszenen. Ansonsten bleibt nicht viel interessantes übrig. Der Spannungsaufbau ist eher simpel und lockt kein Kaninchen mehr aus dem Bau. Die Charaktere sind flach und die Geschichte ist altbacken. Nein, das ist nicht mein Film und nicht meine Art von Humor. Er ist zwar nicht so mies, dass ich ihn hier komplett zerreißen könnte, denn Splatter ist nunmal Trash. Und ist es nicht genau so ein Film, den man sich beim Schrottwichteln wünschen würde? Diejenigen die Splatterfilme mögen, können ihn sich gerne angucken, aber dann bitte in einer weniger beschnittenen Version!

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lieber_tee

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@ onyxx, 42,
klar ist hier alle Geschmacksache, was ja auch gut so ist. Mal mit mehr mal mit weniger Begründung. Der Reiz des Films macht für mich sein greller Humor, schrägen Splatter und starken Überzeichnungen aus, die offensichtliche Liebe zum Genre, der Hang zu Albernheiten...


lieber_tee

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...und ich denke viel Reiz geht bei der Beschschneidung des Films schon verloren aber sicherlich nicht die Grundstimmung...


Mac_C_Tiro

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Rufus, steckst du hier? Rufus. Mietz Mietz Mietz... Rufus?" :D Schwarzer Humor und Splatter vom feinsten wird hier mehr als reichlich geboten! Am besten an einem Gruppenfilmabend mit Braindead und Goblins, was schönem zu rauchen und ein paar wenig zart besaiteten Freunden zu geniessen! Haustierbesitzern ist abzuraten...^^

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phoenix409

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"You killed him!"
"No, I did not. I gave him life."

Unheimlich launige Fleischplatte nach H.P. Lovecraft um einen jungen Wissenschaftler, der für neue Erkenntnisse in Sachen "Wiederbelebung frisch verstorbener Organismen" über Leichen geht. Irgendwo zwischen YOUNG FRANKENSTEIN und BRAINDEAD schmeißt Stuart Gordon einfach alles stereotypische (bis hin zu Herrmann's Psycho-Streichern) in den Mixer und erreicht einen schief grinsenden, trashigen Horrorcharme, der seine Figuren aber durchweg ernst nimmt und den Zuschauer bis zum krösigen Finale nicht nur beim Zwerchfell packt. Die Untotenlaute sind aber allerliebst.

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Murphante

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Witziger Klassiker aus den 80ér Jahren ...
coole Einfälle und die Effekte waren damals simpel
aber dennoch genial gemacht

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Fineout

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Die Katze ist wieder verschwunden und das Gästezimmer ist immer abgeschlossen. Und dann läuft sie einem als Hackepeter über den Weg. Das bedeutet wohl, dass der verrückte Dr.West wieder seine Experimente durchführt. Oder besser gesagt, er veranstaltet wieder ein Fest des Gemetzels. Guter und trashiger B-Look, passende Atmosphäre und schön schwarzer Humor. Ein MUSS für Splatterfans.

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Kloppo09

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Definitiv ein Klassiker,den jeder Filmfreund mal gesehen haben sollte!


horro

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Auch für mich etwas vom besten aus dieser Ecke ... schön getroffen :)


JackoXL

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Re-Animator", das Bindeglied zwischen "Tanz der Teufel" und "Braindead". Ironischer B-Splatter-Knaller, mit wenig Budget, aber verdammt viel Leidenschaft gemacht, gewürzt mit reichlich Anspielungen. Das Grundthema erinnert an die klassische Frankenstein-Story, die Titelmusik klingt wie "Psycho" (im Prinzip wie eine Mischung aus "Psycho" und "Link, der Butler", Letzterer kam nur ein Jahr später raus, hat mich trotzdem gnadenlos an meinen Lieblingsaffenhorrorfilm erinnert).
"Re-Animator" ist nicht mehr oder weniger als ein B-Splatter, aber ein positives Beispiel für Liebe zum Genre.
Nach einer gewissen Aufwärmphase, in der es immerhin schon geplatzte Augen und eine Not-Re-Animatorbale Katze zu bestaunen gibt (quasi "Überraschungsmenu" in einem China-Restaurant ihrer Wahl), geht die spassige Sauerei erst richtig los. Im Sinne der Wissenschaft wird fleißig Re-Animated was das Zeug hält, zu Risiken und Nebenwirkungen fragen sie irgendwen, nur nicht die beiden Experten, die hier munter drauf los wüten. Das Resultat hat Charme, Humor, Blut und alles andere, was ein solcher Film braucht. Nie auf A-Klasse-Niveau, aber hat das jemand erwartet?
Mit zunehmender Laufzeit steigt auch der Irrsinn, und das ist gut so. "Re-Animator" entwickelt sich immer mehr zur Parodie auf das Horror/Splattergenre, das sehr gekonnt und niemals zufällig. Die für die Zeit und das Budget überdurchschnittlichen Effekte (was bei "Tanz der Teufel" eine klare Abnutzungserscheinung ist) sichern "Re-Animator" seinen Platz in der Liste der bemerkenswertesten Horrorfilme aller Zeiten, ohne jemals genial zu sein.
Für mich besser als "Tanz der Teufel" (aufgrund seines handwerlichen Vorteils), noch deutlich hinter "Braindead" (der war in allem, Humor & Splatter, noch wesentlich konsequenter und besser ausgearbeitet), aber glasklar ein kleiner Klassiker des Genres und zwingend empfehlenswert für alle, die bei ein wenig Blut, abgetrennten Köpfen und ähnlichem Kinderkram sich nicht vor Angst im Schrank einschließen.
Schmoddriger Spaß für Liebhaber. Das gewinnt keine (ernsthaften) Preise, aber Herzen. Das ist auf lange Sicht viel mehr wert.
B-Movie-Charme auf ganzer Ebene, schön blutig, schön lustig und schön auf dem schmalen Grat balancierend, der Trash von Kult trennt bzw. verbindet. So muss das, so ist das, warum gibt es das nicht mehr? :(

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Hartigan85

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@onyxxx11: Schade, so wie es aussieht, hätte er dir auch ungekürzt nicht gefallen, aber wäre auch langweilig, wenn alle das Gleiche mögen würden.
@tee: Die Fortsetzungen wollte ich auch schon immer mal sehen, besonders der zweite Teil soll ja auch richtig gut sein. Muss ich demnächst mal in Angriff nehmen :)


JackoXL

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Toll, da geht man zur Abwechslung mal früh schlafen und verpasst alles.
Ach onyxxx, ist doch ein schönes, pralles Filmchen, ich hatte meinen Spaß.
@tee: Danke, auf die Fortsetzungen bin ich jetzt sehr gespannt.


nerdkiller

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

So, heute mal ein Horrorstreifen, dem meiner Meinung nach nie die Aufmerksamkeit zu kam, die er verdient hätte. Die Rede ist natürlich vom "Re-Animator" aus dem Jahre 1985.
Ein wahrlich makaberes Spektakel der Extraklasse, und ich muss sogar sagen: Sorry, "Braindead", "Evil Dead", usw.... Der "Re-Animator" bleibt für mich die ultimative Splatterkomödie!

Warum? Nun ja, die Story ist ja nicht sonderlich originell und sehr stark an einen Roman von H.P. Lovecraft und die Geschichte von Dr. Frankenstein angelehnt. Nur wie das Ganze hier inszeniert wird ist einfach der Wahnsinn!
Die Geschichte ist eigentlich grausam, düster und unmenschlich, doch gleichzeitig ist sie voller makaberer Momente, schwarzem Humor und völlig überspitzter Charaktere. Und diese Karte spielt der "Re-Animator" gnadenlos aus. Während Filme wie "Braindead" zu keiner Sekunde wirklich böse sind, sondern durch völlig absurde Gewaltdarstellung gleich klar stellen, dass sie reine Horrorkomödien sind, macht dies der "Re-Animator" nicht.
Zu beginn könnte man noch meinen, dass es sich hier um einen ernst zunehmenden, düsteren Horrorfilm handelt, doch im Lauf des Films steigert sich die relativ ruhige und düstere Geschichte in eine neongrüne Schlachtorgie, die jenseits von Gut und Böse angesiedelt ist und eigentlich nicht mehr ernst zu nehmen ist.

Doch der Film steigert sich nicht linear, die Geschichte springt auch im späteren Verlauf des Films andauernd zwischen ernst und völlig absurd hin und her. Im einen Moment erlebt man den Re-Animator, Dr. Herbert West, einen introvertierten, besessenen und kalten Charakter. Eigentlich keiner, der für große Lacher sorgen sollte. Doch wenige Augenblicke später fliegen die Körperteile durch die Luft, abgetrennte Köpfe beginnen zu sprechen und niemand ist vor dem völlig makaberen Spektakel sicher!

Hier wird die Frankenstein-Thematik einfach mal so dermaßen überspitzt und zynisch dargestellt, dass der Film wohl nichts für den klassischen Horrorfan, der Filme wie "Dracula" und "Nosferatu" zu schätzen weiß, ist. Er ist aber meiner Meinung nach das Ergebnis der Entwicklung, die der Horrorfilm seit Filmen wie "Night of the Living Dead" und "The Texas Chain Saw Massacre" gemacht hat, da er einfach bösen Terror mit zynischer Satire kombiniert und das seitdem kein Film mehr so gut hinbekommen hat.

Der Film nimmt einfach keinerlei Rücksicht auf den Zuschauer, wenn der Zuschauer denkt, der Wahnsinn wäre nun langsam zu Ende, schmeißt der Film ihm noch ein paar abgetrennte Gliedmaßen entgegen, die ihn würgen, schlagen und kneifen um ihm zu zeigen, dass es noch lange nicht vorbei ist, aber gleichzeitig bringen sie ihn auch zum lachen, sodass der Zuschauer, sofern er Horrorfan ist und einen Sinn für derben, schwarzen und absurden Humor hat, einfach nur noch begeistert ist.

Fazit: Bald 30 Jahre alt und noch immer genauso krank, lustig, provokant und respektlos wie eh und je. Einfach ein richtiger Klassiker des Splattergenres, den Zartbesaitete meiden, aber Horrorfans gesehen haben sollten.

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Hartigan85

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Guter Kommentar, nur finde ich ebenfalls "Braindead" und "Evil Dead" besser :)


Marv-SK

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Ich habe es bisher leider nicht geschafft ihn zu sehen. Aber dank der Tatsache, dass hier schwarzer Humor geboten wird, er makaber, düster und zynisch ist und sich somit ziemlich auf meinem Interessengebiet bewegt, werde ich ihn mir im Verlauf dieser Woche endlich ansehen. Danke für diesen Kommentar, der den Drang Re-Animator endlich zu sehen noch zusätzlich verstärkt hat.


Sgt. Cortez

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Bewertung4.5Uninteressant

Dieser Film braucht eine ganze Weile, bis er in Fahrt kommt und selbst dann gibt es nicht viel zu sehen. Die Zombies sind keine richtigen Zombies und auch nicht unbedingt böse oder gefährlich. Eine Entwicklung, wie man sie aus späteren Romerofilmen kennt, erhalten sie auch nicht sie behalten mit einer Ausnahme lediglich ein paar Erinnerungen. Die einzigen Punkte haben sich hier Jeffrey Combs und die Effektemacher verdient. Combs, bekannt aus Star Trek: DS9 und Enterprise spielt hier eigentlich jeden an die Wand(insbesondere den lahmen Bruce Abbott). Ohne ihn als verrückten Wissenschaftler wäre der Film ein Totalausfall mit Blut. Gruselig oder spannend wird der Film praktisch nicht, einzig die Szene mit Kopf und Frau jagt einem einen Schauer über den Rücken. Und die Töne, die die Katze von sich gibt.

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aberaber

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Bewertung7.5Sehenswert

Einer der modernen Horrorklassiker. Zum Fürchten witzig.

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mikkean

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Aus dem Leitfaden "1001 Rezepte fürs blutig-schauderhafte Halloween":

Rezept #1985: "Re-Animator" á la Lovecraft

Man nehme eine uralte Vorlage von H.P. Lovecraft, frische das ganze mit der herrlich überdrehten Vorstellungs-Kraft moderner Effekte-Künstler im Blutrausch, talentierten Mimen aus dem Theater-Fach, einem Spritzer Sex und viel schwarzem Humor. Et voilà: Fertig ist der grüne Powertrunk, der selbst Tote weckt und zum schönsten Fest des Jahres garantiert keine Augen trocken lässt. Zu komisch die Nebenwirkungen der vermeintlichen medizinischen Revolution. Statt den größten Feind des Menschen zu besiegen sorgt der creepy Herbert West mit seinem eher unfreiwilligen Partner in crime Dan Cain eher für einen Keller voller wilder Untoter. Also, bloß nicht die Knochensäge vergessen. Heute Nacht könnte es vereinzelt Blut und Körperteile regen. Mean and Gory und ein echter Klassiker. Sogar in Cannes soll man begeistert gewesen sein von so viel frechem Splatter-Pioniergeist. Und das zurecht, im Gegensatz zu den 99 Prozent biologischen Restmüll des Eighties-Horrors ist "Re-Animator" eine kleine Sensation, die verdammt gut gealtert ist. Sämtliche Klischees und ausgelutschte Story-Pfade einfach mal beiseite lassen, wenn alle Stephen King rufen einfach mal Lovecraft schreien und gleich mächtig ins Innereien-Fettnäpfchen treten. Brian Yuzna und Stuart Gordon durften sich wie Könige gefühlt haben, denn dem entfesselten Freigeist Sam Raimi waren sie Mitte der Achtziger ziemlich allein auf dem Feld der kreativen Horror-Kunst. Ich wiederhole nochmals, völlig zurecht. Denn wo gab's schon so krassen Scheiß zu bewundern, mal ohne politische Untertöne, frei vom modrigen Grusel-Flair. Da wird nix zitiert oder bemüht nachgeäfft und dabei komplett vermurkst. Hier wird einfach ein riesengroßer Fuck drauf gegeben und wild rumgesponnen. Wenn andre schale Hühner zeigen, die sich für schlüpfrige Sex-Szenen ausziehen, legt der "Re-Animator" einfach mal den abgetrennten lüsternen Kopf des Widersachers zwischen die Beine der jungen Maid. Echt krasser Stoff halt. Und zur großen Überraschung aller auch noch genauso gut gespielt wie getrickst. Es müssen ja nicht immer limitiert begnadete Nachwuchs-Mimen sein, dass das Experiment Horror und Schauspiel gelingen kann, zeigt der ehemalige Theater-Regisseur Stuart Gordon, in dem er einfach mal von der Bühne castete. Ganz klar, Jeffrey Combs als Dr. West ist der Haupt-Gewinn und Kult-Persona überhaupt. Kein Arzt ist irgendwie schon ganz genial, absolut größenwahnsinnig und sorgt schon mit seiner Mimik für leichte Schauer während der gesamten Laufzeit? Ein unberechenbarer moderner Frankenstein, der Menschen eher als Ersatzteil-Lager betrachtet und trotzdem genügend Charme und Gestus besitzt, um seinen Kollegen Cain fürs Projekt zu begeistern. Kultig eben der Typ, auch wenn bei seinen späteren Filmen viel Mist dabei war. Als Dr. West ist Combs einfach unschlagbar. Für die schaurigste aller Nächte perfektes Augenfutter und mit fast 30 immer noch so wild und respektlos wie am ersten Tag.

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lieber_tee

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Bewertung7.0Sehenswert

Dieser Angriff auf die Magengrube und Lachmuskeln ist neben Peter Jacksons „Bad Taste“ sowie Sam Raimis „Evil Dead“ ein Meilenstein des Fun-Splatters der 80er Jahre. Stuart Gordens neon-grüne Trash-Parodie auf „Frankenstein“ artet zum Ende hin in eine absurd-bizarre Schlachtorgie aus, die keine Gefangene macht. Mad-Scientist-Irrsinn at the Best, begleitet von einen passenden „Psycho“-Soundtrack und begnadeten Jeffrey Combs. Wer solch einen Arzt kennt, braucht keine Behandlung mehr...

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Imi DeVito

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Endlichmal ein Klassiker, der beweist, dass Horrorfilme nicht grundsätzlich B-Movies sind. Alle Themen hat man als Genrefan schon malgesehen,aber hier sind sie neu arrangiert. Wenn ein 20 Jahre alter Film (wieder) Spaßmachen kann, dann muß er über das Genre hinausragen. Interessant ist die Leichtigkeit,mit der der Film arrangiert wurde. Offensichtlich haben alle Beteiligten einen Riesenspass gehabt. Wohltuend die Mischung aus boshaftem Humor und Blutigkeit einger Szenen. Ein Film, dessen Basis die Selbstironie ist und der mit den Bildern des Zuschauers gekonnt spielt, ist auf jeden Fall eine Empfehlung wert.

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davidleeuw

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Splatter, der mir - obwohl sonst eher nicht mein Gefilde - aufgrund der Detailverliebtheit und dem tiefschwarzen Unterton großen Spaß gemacht hat. Zudem einer der wenigen Filme, dessen Kultstatus absolut nachvollziehbar ist. Bringing it back like my man Herbert West!

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ElMagico

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Stuart Gordons Kult-Horrorfilm, der das Grundgerüst einer H.P. Lovecraft benutzt, sich aber nebenbei auch reichlich bei anderen Filmen bedient und auch nicht davor zurückschreckt, die Filmmusik aus "Psycho" zu recyclen.
Der Film hat 2 grosse Pluspunkte, die ihn aus der Masse herausstechen lassen und ihm das Prädikat Kult völlig zu Recht verleihen. Da wäre einerseits die absolut funktionierende Mischung aus Splatter und Humor. Wobei man bei "Re-Animator" sagen muss: Mischung aus teilweise pervesem Splatter und total krankem, schwarzen Humor. Desöfteren werden hier die Grenzen des guten Geschmacks überschritten...und mann hat Spass dabei! :)
Ausserdem hat man mit Jeffrey Combs einen Darsteller, der die Geschichte trägt und den Zuschauer fesselt. Er stellt den verrückten Wisschenschaftler mit der Tendenz zum Arschloch einfach so Over the top, aber trotzdem sehr einnehmend dar, dass es eine helle Freude ist.
Durch die von H.P. Lovecraft entlehnte Storyline läuft der Film auch nie Gefahr, in den Untiefen der Massen von Horrorfilmen mit völlig kruder Handlung zu versinken. "Re-Animator" kann auch hier punkten, da er einfach genung Witz und Köpfchen hat, um den Zuschauer durchgängig zu unterhalten.
Die Splatter-Effekte sind zwar nicht alle wirklich gut gemacht, teilweise aber so herrlich überdreht, das man nicht weiss, ob man gerade Ekel fühlen soll oder sich köstlich darüber Amüsieren.
Sicher ist "Re-Animator" ziemliche Geschmackssache, Horror-Fans (vor allem die, die auch mal Schmunzeln können) sollten sich den Film aber auf alle Fälle einmal zu Gemüte führen.

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BenLinus

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Bewertung9.0Herausragend

Re-Animator

Schaurig und absolut over-the-top. Damit ist der Film im Grunde genommen komplett ausreichend beschrieben. Combs in der Rolle als Mad Scientist ist klasse und wohl auch der Urbegriff dieses Klischees. Der Rest kann, bis auf hier und da hölzernes Zeug auch überzeugen. Storytechnisch grundsolide, keine ausufernden hanebüchenen Twists, was dem Film absolut zugute kommt. Zimperlich gehts nicht zur Sache, komplett über die Stränge schlägts hier IMO aber absolut nicht. Hervorzuheben die super Endszene in der Leichenhalle, hier verbinden sich die Grundelemente nochmals und zeigen perfekt: Schwarzer Humor trifft Grusel und Madness. Und das funktioniert hier 1A.
9/10

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cpt. chaos

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Bewertung3.0Schwach

Einige nette Splatter-Szenen, machen noch keinen guten Film!

Dass die Uncut nicht vollständig synchronisiert ist, lässt sich noch am ehesten verschmerzen.
Der Fernsehfilm-Touch ist auch nicht besonders prickelnd, kann man aber ebenfalls verkraften.

Nur irgendwann muss man dann auch mal mit den Zugeständnissen aufhören, und da die Schauspielleistungen ziemlich dürftig ausfallen, die Story stark beschränkt daherkommt, und auch die angedachten Jokes nicht unbedingt übermäßig witzig wirken, scheint doch einiges im Argen zu liegen!

Also für mich tendiert der Streifen leider in Richtung Zeitverschwendung!

Die erhoffte weitere Auflage à la "The return of the living dead" oder "Braindead", konnte ich hier jedenfalls nicht vorfinden!

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Schlegel

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Bewertung5.0Geht so

Shlock and nudity. Inmitten des Gemetzels wird Bernard Herrmanns "Psycho" reanimiert. Und Jerry Goldsmiths "Freud". Und Richard Band war wohl ausgebrannt, schade.

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