Der Untergang des Römischen Reiches

The Fall of the Roman Empire (1964), US
Laufzeit 188 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 12.06.1964

admin edit edit group memberships sweep cache
- Kritiker
1 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.3 Community
39 Bewertungen
5 Kommentare
Diesen Film bewerten
Bewertung löschen
noch nicht bewertet

von Anthony Mann, mit Stephen Boyd und Alec Guinness

Nach dem Krieg mit den Germanen an der Nordgrenze des Imperiums bestimmt Kaiser Marcus Aurelius den Tribun Livius zu seinem Erben und übergeht dabei seinen herrschsüchtigen Sohn Commodus. Aurelius wird Opfer eines heimtückischen Giftmordes. Doch seine Tochter Lucilla und Livius wollen nicht tatenlos zusehen, wie der größenwahnsinnige Commodus Rom dem Untergang entgegenführt.

  • Der Untergang des Römischen Reiches - Bild 2222886
  • Der Untergang des Römischen Reiches - Bild 2222899

Mehr Bilder (3) und Videos (0) zu Der Untergang des Römischen Reiches


Cast & Crew


Kommentare (4) — Film: Der Untergang des Römischen Reiches

Kommentar schreiben
Sortierung

Filmkenner77

Kommentar löschen
Bewertung6.0Ganz gut

Der Film, der kolossaler als Ben Hur werden sollte und letztlich doch nicht mit dem großen Vorbild konkurrieren konnte. Immerhin besitzt er eine stattliche Anzahl von Hollywoodlegenden, aber leider keine duchgehend packende Story. Manchmal plätschert der Film, an dem sich Gladiator orientierte, arg behäbig vor sich hin. Einzig Alec Guinness als Marc Aurel und Christopher Plummer als despotischer Kaiser können restlos überzeugen, während Sophia Loren so blass wie selten in ihrer Karriere bleibt. Dieser Film läutete zusammen mit Cleopatra das Ende der Monumentalfilme klassischer Prägung ein.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Effenberg

Kommentar löschen
Bewertung5.5Geht so

Kolossaler Schinken, der trotz wunderschöner Kameraführung und einem Heer Statisten dramaturgisch ziemlich versagt.
Dabei ist wenig hilfreich, dass Hauptdarsteller Boyd ein Schauspieler mit dem Charisma einer leeren Scheibe Weißbrot ist (darin nicht unähnlich einem anderen, häufig in Monumentalfilmen anzutreffenden, außergewöhnlich hölzernen Herren: Robert Taylor). Weder Sophie Loren, noch ihr inspiriertes, kaum verständliches Englisch können Mann und seine Mimik zum Leben erwecken.
Desweiteren, schafft es das Drehbuch nicht einen einzigen klaren, emotionsstiftenden Konflikt zu generieren. Zu viel passiert, ohne das die Hauptfiguren daran beteiligt sind. Von den Nebendarstellern hat wahrscheinlich jeder schon einmal einen ganz tollen Hamlet abgegeben, allerdings sind ihre Szenen hier und da im Film verteilt und plötzliche Enthüllungen und hysterische Zusammenbrüche wirken mangels Motivation melodramatisch und falsch. Das ist in Christopher Plummers Fall besonders tragisch, da er wirklich hervorragend ist, wenn er denn plötzlich wieder als psychotischer Caesar in die Geschichte stolpert.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Bradbury

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Anthony Mann tut das, was er am besten kann: Menschenmassen durch gigantische Sets dirigieren. Eine Monumentalschmonzette vor großartiger Kulisse. Leider bleibt Hauptdarsteller und Charlton-Heston- Ersatzmann Stephen Boyd ziemlich blass.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Zuri

Kommentar löschen
Bewertung6.0Ganz gut

Sehr schwere Kost. Teilweise sehr langatmig. Kein Vergleich zu "Ben Hur", Quo Vadis", "Spartacus", "El Cid" usw.! Hier fehlt ein bischen das Paprika! Dennoch die Geschichte mit dem vergifteten Apfel und dem Messer mit der vergifteten Klinge auf der einen Seite, hat seinen Reiz. Ich habe das in "Gladiator" vermißt.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Kommentar schreiben