Diabolisch
Diabolique (1996), US Laufzeit 107 Minuten, FSK 16, Horrorfilm, Thriller, Kinostart 23.05.1996
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5 Kommentare
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von Jeremiah S. Chechik, mit Sharon Stone und J.J. Abrams
Sie sind verschieden wie Tag und Nacht: Die sensible Mia und die eiskalte Nicole. Aber sie haben ein gemeinsames Problem: Guy, den sadistischen Ehemann von Mia und Geliebten Nicoles. Zusammen schmieden sie einen Plan, sich ihres Peinigers zu entledigen. Der Mord gelingt, aber dann verschwindet die Leiche auf mysteriöse Weise, der Schrecken beginnt auf Neue…
Cast & Crew
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Jeremiah S. Chechik
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Sharon Stone
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Nicole Horner
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J.J. Abrams
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Photograph
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Clea Lewis
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Lisa Campos
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Chazz Palminteri
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Guy Baran
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Diana Bellamy
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Ms. Vawze
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Kathy Bates
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Det. Shirley Vogel
Regie
Schauspieler
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Adam Hann-Byrd
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Allen Garfield
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Leo Katzman
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Shirley Knight
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Edie Danziger
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Spalding Gray
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Simon Veatch
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Isabelle Adjani
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O'Neal Compton
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Irv Danziger
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Don Roos
- Genre
- Slasherfilm, Mysterythriller
- Handlung
- Affäre, Ehefrau-Ehemann-Beziehung, Geplanter Mord, Gewalttätiger Ehemann, Leiche, Nebenbuhler, Verheirateter Liebhaber, Verschwundene Leiche
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Drehbuch
Filmdetails Diabolisch
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Trailer zum Film Diabolisch
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Kommentare (5) — Film: Diabolisch
Kommentar schreibenBirdcage 2012/01/15 20:15:09
Kommentar löschenEin amüsantes Remake, mehr hat dieser Film aber nicht zu bieten. Sharon Stone spielt dieses intrigante Teufelsstück zu übertrieben und damit doch relativ unglaubwürdig. Isabelle Adjani schaut die ganze Zeit nur dumm aus der Rolle und mimt das holde, naive Engelchen.In jeder Szene hat sie den selben Gesichtsausdruck. Beide sollen zwei Lehrerinnen darstellen, die aber entweder zu aufreizend oder zu schulmädchenhaft wirken. Dieses Element unterstreicht die Unglaubwürdigkeit umso mehr. Zwei normalerweise hervoragende und schöne Schauspielerinnen, die hier leider wirklich keine Glanzleistung abgeben. Einziger Lichtblick ist Kathy Bates, die in jeder Rolle überzeugen kann.
An sich ein unterhaltsamer und zum Teil spannender Film, der aber doch zu viele Mängel aufweist.
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Filmkenner77 2010/09/19 14:37:16
Kommentar löschenGut gemachtes Remake von Die Teuflichen, aber kein Highlight im Thrillergenre.
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patcharisma 2010/06/22 03:21:45
Kommentar löschenGibt es das eigentlich noch? Ein Remake, das nicht durch Unsinspiriertheit, kopierten Elementen und sattsamer Routine nervt, sondern auf der ganzen Linie im Gegenteil erfreut? "Diabolique" ist tatsächlich so ein rares Spezies eines Remakes und es lief nicht lange in den Kinos bei Erscheinen 1996. Viele Kritiker sahen sich wohl in einem persönlichen Heiligtum bedroht, denn hier geht es um ein ein in ihren Augen unantastbares Gut, ein Reliquium das wie das Leichenuch in Siena schmort, ein nicht gar so berühmter Film, der zu Wichtigtuerei im persönlichen "Wissen über Filme" verleitet - es geht um den französischen "Kult-Klassiker" "Die Teuflischen" von Henry Clouzot (1955, mit Simone Signouret), der als erster Psychothriller aller Zeiten in den filmhistorischen Büchern fungiert. Kritiker goutieren oft unterschwellig eher Schlechtes aus dem neuzeitlichen Schaffen, denn das bedroht sie nicht und ihre unantastbaren Old-Time-Ideale. Diese müssen nämlich bis zu ihrer Totenmesse bestehen, um auch in einer Art persönlichen Werkschau rezitiert werden zu können, z.B. als "Inspirationsquelle". Gegen 60-jährige "Werke" getraut sich auch selten jemand von uns "Ungläubigen" Kritik zu äussern, sonst müsste man diese ja noch schauen und analysieren und Ärger bei Nicht-Gefallen in Kauf nehmen, also lässt man es grad lieber. Denn weniger bekannte Klassiker haben den "Unerschütterlichkeits-Bonus" immer auf sicher. Ich persönlich finde "Die Teuflischen" ziemlich schlecht, aber nicht das Remake "Diabolique" davon.
"Diabolique" wurde in Kritiker-Kreisen immer entweder verrissen oder grad ganz ignoriert, als spannungsarm oder als Overacting geharnischt und natürlich als billiges "Hollywood-Ventil" gegeisselt - gelobt, wenigstens für die vielen Feinheiten, wurde es nie. Ich las darüber immer: "Sehen Sie sich unbedingt das Original an!" Genau das sollte man in diesem Fall unterlassen, sage ich nun. Das Remake ist hier nicht nur ungewöhnlich, weil es eine europäisch/amerikanische Co-Produktion inklusive Schauspieler/innen beidseits des Ozeans verpflichtete, die Story variiert mit mehreren zusätzlichen Twists das (verstaubte) Original in dessen Eindimensionalität und hievt dieses raffiniert in die Gegenwart ums Millenium. Wer den grossen Thrill aus der eigentlich originellen Geschichte inklusive dem Schlusstwist erleben will, sieht sich lieber gleich dieses Remake an, denn das Original - behaupte ich frech - ist hier der Spoiler. Trotzdem funktioniert es auch als Hommage an dieses, denn viele Reminiszenzen wurden hierbei von den cinephilen "Historikern" erkannt, aber natürlich nicht gewürdigt: Keiner von denen gab "Diabolique"eine Chance. Mein Verdacht: Ist der Film als Remake etwa zu gut? Entlarvt er gar die unvermeidlichen Schwächen des "unantastbaren" Originals? Falls ja, dann bestimmt nicht absichtlich. Der Film hat eigentlich nur ein Ziel: Die Kunst der kreativen Variation ist der Weg.
Hier haben wir nun Ensemble-Kino auf höchsten Niveau mit den vier Top-Schauspieler/innen, die sich durch ihre (parodierte?) charakterliche Verschiedenheit in die Quere kommen. Vielleicht denkt man: "Alles vielleicht etwas gar aufgesetzt im Ganzen?" Ja sicher, aber das stört nicht, sondern verstärkt den Fluss. Oft ist es im Setting finster, kammer-theatralisch, atmosphärisch, beklemmend und auch fies thrilling, doch die herausragenden Dialoge und den herrlich trockenem Humor wecken einem immer wieder als bewusstes Störelement aus der Daphne Du Maurier-Atmosphäre auf gemäss dem Motto "Zuviel Retro wiegelt ein". Aber doch mit dem geliebten Setting: Wiedermal steht ein unheimliches Haus im Mittelpunkt, mit Schulkindern in Uniformen, deren Stimmen durch die Gänge hallen - das Sinnbild von antiker Gothika. Der leuchtende, türkisblaue Swimming Pool ist als Kontrast auch da, am Tag schwimmen die Herbstblätter darauf. Der grandiose Soundtrack von Randy Edelmann mit toll variierter Main-Theme-Line, der an Bernard Herrmann erinnert, verziert die düstere Stimmung und auch die Spannung. Das Thema verfolgt noch einem Tage - dieser Score bleibt eine seiner besten Arbeiten.
Der Film lässt seinen Protagonisten viel Raum für persönliche Schwächen: Isabelle Adjani ist depressiv und schwach, Chazz Palmieri fieser zu ihr wie in seinen Mafiosi-Rollen und Sharon Stone pafft wie ein Kamin. Das tat sie schon in "Basic Instinct". Hier erlebt der Zuschauer mal endlich diese Renaissance der Rolle ihres Lebens als Femme Fatale und sogar noch besser als im Original. In "Sliver" ging das Konzept schief, hier funktionierts durch radikale Übertreibung: Natürlich glaubt man ihr keine Sekunde, dass sie eine seriöse Lehrerin ist in den designten Deux-Pieces, der Witz geht voll durch! Eigentlich kauft man ja keinem der hier agierenden Schauspieler die Rolle ab, die im Drehbuch wohl vorgeschrieben war, viel muss aus der Improvisation entstanden sein. Die "Unglaubwürdigkeit" ärgert nicht etwa, sondern treibt eine Form von Unkonformität, Unwohlsein voran. Hier ist alles untermalt mit gelebtem Keif'ismus und versetzt mit Metaphern saufrecher Anarchie. Sogar der totgegeglaubte Feminismus scheint zur Abwechslung mal zu aufzublühen und begräbt sich nicht mit verstaubter Politik-Vorgaben aus den Gleichberechtigungs-Büros, sondern mit einer gehöriger Portion Trash. Ich nehme hier mal als Beispiel Sharon, wie sie die Gärtner-Hacke schwingt und auch trifft! Noch besser ist das latente lesbische Element von Isabelle und Sharon. Der Film ist natürlich viel zu cool, um das zu konkret erläutern.
Die GenerationX ist 1996 prophetisch schon fast passé, das bevor sie mit Douglas Coupland's Buch verfestigt wurde. Revolte (auch leise) lebte schon immer von Frechheiten und keinen gedruckten Faltprospekten: Ein Lehrstück für die heutigen Linken, den Alt-80ern und noch älteren Alt-68ern. Die bissige Gesellschafts-Kritik geht hier mit ihrer hoher Absurdität auf, man hat nicht das Gefühl von Gratwanderung wie in den Sozial-Dramas des Indie-Kinos: Immer ist bei denen unter dem engen Olymp des konformem Humors das Netz der Message der Seriosität aufgespannt, so dass auch nichts schief gehen kann. Kathy Bates' tolle Performance zeigt das mit ihrer Nebendarsteller-Rolle als kauzige Detektivin und die gibts als Bonus ab der zweiten Hälfte des Films noch oben drauf: "Nicorette" sieht für sie gar als ein biblisches Vermächtnis in Plastik aus, das ist der verschriebene Prosac-Heilswahnsinn der Pharmaindustrie - Klasse!
Übrigens: "Diabolique" ist vielleicht der allerletzte Hollywood-Film in dem das Zigaretten-Rauchen entgegen aller sektiererischen Trends nicht nur goutiert sondern geradezu als Waffe gegen Ungehorsam den ganzen Film hindurch verherrlicht wird. Ab dem wundervollen Schlussbild mit Kathy, die geniessend paffend am Pool steht und den Rauch in die Nacht hinausbläst hätte gar Thoreau seine Freude gehabt!
Und das gibt als Fazit für mich : Das perfekte Remake, ein Film voll mit hidden Cleverness, der dem Publikum vorgibt Psychothriller zu sein, in Tat und Wahrheit mit allen Konventionen bricht. Mit Waffen des Esprits, der Spannung, der Überraschungen und des doppelbödigen Witzes aufwartet; mit Zeitgeist brilliert und Seitenhiebe in alle Richtungen verteilt. Auch in meine eigene.
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KlapTrap 2009/09/29 12:43:58
Kommentar löschenDie Geschichte ist sattsam bekannt, die Abweichungen vom Original eher selten, und wenn eher der Adaption in unsere Zeit hinein geschuldet.
Dennoch : Kathy Bates ist unmwerfend, und entschädigt ganz alleine schon für den "alles mal gesehehen"-Faktor.
Zudem kann der Film eine wirklich sorgsame Inszenierung verbuchen, die den Stoff immer fein auf dem schmalen Grad zwischen Augenzwinkern und bitterbösem Thrill balanciert.
Dennoch wage ich zu bezweifeln, das selbst Leute die das Original nicht kennen, großartig von der Schlußpointe überrascht werden.
Aber ich glaube, darum geht es hier auch gar nicht.
Das Augenzwinkern, die fabelhaften One-Liner von Kathy, das wirklich spielfreudige Ensemble und so manche Überzeichnung garantieren einfach für spaßige zwei Stunden.
Auch für Nicht-Fans des Genres !
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patcharisma 2010/06/13 03:29:04
Antwort löschenJa voll geil! Kathy gibt alles & Sharon fegt alle weg! xD Ratata! Besser gehts nicht!
dAShEIKO 2007/10/09 17:32:20
Kommentar löschenEin wahrlich dunkler Film. Der Titel könnte nicht beser sein. Der eigentliche Star ist aber Kathy Bates.
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