Die Frau in Rot

The Woman in Red (1984), US
Laufzeit 86 Minuten, FSK 12, Komödie, Kinostart 18.01.1985

5.6 Kritiker
4 Bewertungen
Skala 0 bis 10
5.7 Community
156 Bewertungen
7 Kommentare

  • DVD
Diesen Film bewerten
Bewertung löschen
noch nicht bewertet

von Gene Wilder, mit Gene Wilder und Charles Grodin

Der brave Werbemanager Teddy Pierce führt ein zufriedenes Leben und eine glückliche Ehe, bis er die Frau in Rot trifft. Die kurze Zufallsbegegnung mit dem Supermodel katapultiert ihn in eine Welt voll romantischer Phantasie und Sinnlichkeit. Teddy ist bereit, alles zu tun, um die betörende Schönheit in sein Leben (und sein Bett) zu holen. Turbulente Verwicklungen lassen nicht auf sich warten: Eine sauertöpfische Mitarbeiterin bezieht Teddys Avancen auf sich, wird enttäuscht und rächt sich, seine Tennisfreunde lassen sich keine Gelegenheit zum Sprücheklopfen entgehen und das endlich erreichte Rendevouz endet im Desaster, als der Ehemann der Angebeteten vor der Tür steht.


Cast & Crew


Kommentare (7) — Film: Die Frau in Rot

Kommentar schreiben
Sortierung

aberaber

Kommentar löschen
Bewertung6.5Ganz gut

Kelly Le Brock? Da hat der gute Gene sich vielleicht doch ein bißchen übernommen...:-)
Ein unterhaltsamer, sehr sympathischer Film. Nicht einer meiner Wilder-Favoriten, aber doch ansehbar. Typischer 80er-Look mit einem ebenso typischen, aber sehr guten 80er-Soundtrack.

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

hoffman587

Kommentar löschen
Bewertung6.0Ganz gut

The Women in Red

"Die Frau in Rot" ist eine unterhaltsame und spaßige Komödie von Gene Wilder aus dem Jahre 1984, die ein Remake von dem französischen Film "Ein Elephant irrt sich gewaltig" aus dem Jahre 1976 darstellt.

Die Story ist relativ simpel, aber naja der Film ist ja eh eine Komödie, da muss ja nicht alles unnötig komplex sein: Als der Werbemanager und Familienvater Teddy Pierce das Fotomodell Charlotte in der Parkgarage sieht, wird er plötzlich ganz wuschig und so verdreht sie ihm mächtig den Kopf, sodass sein Leben bald aus den Fugen gerät.

Ja, als Hauptrolle springt natürlich wieder Gene Wilder selbst ein, der hier die Rolle des Familienvaters sehr gekonnt übernimmt, und man ist doch immer wieder erfreut, wenn er einen mit seiner leicht überdrehten Art zum Lachen bringt, ich würde auch sagen, dass er in der Rolle absolut überzeugt. Außerdem wissen auch Kelly LeBrock und Charles Grodin ihre Rollen mit Bravour zu meistern.

Die Regie von Wilder darf ich glücklichweise als recht gut bezeichnen, da sie den Film doch wunderbar flott erzählt, natürlich mit Mini-Längen inklusive, die das Schiff aber nicht wirklich zum sinken bringen.
Die Kamera geht schon in Ordnung, obwohl man schon an dem Look und an der Optik den lockeren 80er-Jahre-Stil erkennen kann, was den Film vielleicht etwas einstauben lässt, aber der 80er-Look hat ja auch seinen gewissen Charme, eben einen Nostalgischen.

Die Dialoge wurden kurz zusammen gefasst sehr schön oder naja nett geschrieben, eben wieder mit diesem 80er-Charme und zu meiner Überraschung wurden die Charaktere auch recht ansehnlich gestaltet, da sie schon ein klein wenig Tiefe enthalten, was ja für eine solche Komödie schon mal ein sehr gutes Zeichen ist, außerdem schließt man sie durch ihre liebenswerte Art sofort in Herz.

Zusätzlich wurden auch die Gags alles andere als spärlich über die ganze Laufzeit verteilt, es zünden nicht wirklich alle und es gibt kurze Passagen, die dann doch eher nerven, als dass sie witzig sind, doch schlussendlich zündeten genug damit ich mich wirklich gut unterhalten fühlte, wozu auch einige schräge Ideen beigetragen haben.
Dazu gibt es noch einen exzellent ausgewählten Soundtrack, der meiner Meinung nach doch stets passte und mich mit seinen Songs doch fröhlich stimmte oder besser gesagt zufrieden stellte.

Also kann man sagen, dass "Die Frau in Rot" für den wirklich großen Sprung vielleicht noch etwas zu harmlos oder bisslos daherkommt, das ändert aber nichts daran, dass der Film trotzdem ein kurzweiliges, kleines Vergnügen mit leicht frivolen Seitenhieben und Anspielungen aus den 80ern ist.

12 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

doctorgonzo

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

Kein Klassiker für die Ewigkeit, aber Gene Wilder ist immer wieder gut, hier gibt er ein tolles Duo mit dem wunderbaren Charles Grodin (der einzige, der in "Ein Hund namens Beethoven" erträglich war).
Eine herrlich komische Abhandlung über eheliche Routine, Männer in der Midlife Crisis und das vermeintlich permanente Lechzen nach schönen Frauen, in diesem Fall die legendäre Kelly LeBrock und andere Schwierigkeiten des Lebens.
Einfach schön und witzig.

3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

FordFairlane

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Gene Wilder als Fremdgeher und Kelly leBrock so sexy wie nie!

1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Darbon

Kommentar löschen
Bewertung2.0Ärgerlich

Ich ziehe das Original "Un éléphant ça trompe énormément" (BRD-Titel "Ein Elefant irrt sich gewaltig", DDR-Titel "Monsieur auf Abwegen") vor. Gene Wilder hat den Film von Yves Robert und Co-Autor Jean-Loup Dabadie fast eins zu eins kopiert. Wilders Adaptation fehlt dennoch die Verrücktheit und die Leichtigkeit - "Die Frau in Rot" ist plump und auch schauspielerisch nimmt sich sein Werk im Vergleich dürftig aus. Jean Rochefort ist zurückhaltender und liebenswerter, Danièle Delorme als Gattin eine bessere Konkurrenz zur Traumfrau Charlotte und an Anny Duperey kann das Kleiderständer-Lippenmonster Kelly LeBrock, nur kläglich scheitern. Und auch die Musik (Vladimir Cosma) ist deutlich träumerisch entspannter als die aufdringliche Edel-Schnulze von Stevie Wonder. "Die Frau in Rot" scheint für die unterste Schublade in den Videotheken gedacht und kam trotz oder mittels dieser Diktion ins Kino. Immerhin schien Steven Seagal Gefall an der Dürftigkeit des Fotomodells LeBrock ("Don't hate me because I'm beautiful.") in ihrem Filmdebut Gefallen gefunden zu haben. Er heiratete sie drei Jahre später. Da haben sich ja zwei gefunden. 1990 hatte sie an seiner Seite nach fünfjähriger Leinwandabstinenz (nach dem unsäglichen "L.I.S.A. - Der helle Wahnsinn") in "Hard to Kill" ihre dritte Filmrolle. *** ps: Die zwei Sterne gibt's für Wilders Mühe, für die OmUfaulen Amis 'ne flotte Komödie banal, doch konsumierbar, wiederzuverwerten.

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

dAShEIKO

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

Sehr ansprechende Komödie mit einem gewohnt ruhigen Gene Wilder, einer atemberaubenden Kelly Le Brock und dem Soundtrack von Steve Wonder.

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

AgentGuhl86

Kommentar löschen
Bewertung6.0Ganz gut

Symphatische Komödie mit guten Gags! Sehr unterhaltsam, wenn auch kein Geniestreich!

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Kommentar schreiben

Fans dieses Films gefiel auch