Die Frau und der Fremde

Die Frau und der Fremde (1985), DE
Laufzeit 97 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 26.06.2008

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Die Frau und der Fremde - Bild 795599
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von Rainer Simon, mit Joachim Lätsch und Peter Zimmermann

Zwei Deutsche in russischer Gefangenschaft während des ersten Weltkriegs.Sie bilden zu zweit ein Arbeitskommando, das einen Graben in der Steppe aushebt. Der verheiratete Richard erzählt Karl von seiner Frau Anna. Er erzählt ihm alles, und Anna wird in Karls Gedanken zu seiner Geliebten. Als er fliehen kann, während Richard mit anderen Gefangenen abtransportiert wird, schlägt er sich nach Deutschland durch – zu Anna. Karl gibt sich als Richard aus. Anna weiß, daß er nicht Richard ist, aber es irritiert sie, daß er alles von ihr weiß. Ihr anfänglicher Widerstand legt sich, sie beginnt Karl zu lieben. Eine Liebe, die mit der Lüge lebt. Er gibt sich als Richard, sie nennt ihn Richard. Als der wirkliche Richard aus der Gefangenschaft heimkehrt, entscheidet sie sich für Karl und geht mit ihm davon.


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Kubrick_obscura

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Bewertung6.0Ganz gut

Der einzige Bärengewinner der DDR ist ein Kammerspielartiges Melodram, dass es schafft eine vergangene Epoche glaubhaft wiederzubeleben. Die emotionale Dreiecksgeschichte wird durch eine experimentierfreudige Kamera bebildert. Die russische Gefangenschaft in viragierten schwarz-weiß-Bildern, Annas Wohnung in sanften Nebel getaucht. Leider sind nicht alle Darsteller auf hohem Niveau. Während Karl mich gepackt hat, hat mich Anna nur genervt. Scheiße!

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