Die Glorreichen
Les Morfalous (1984), FR Laufzeit 95 Minuten, FSK 16, Komödie, Drama, Actionfilm, Kinostart 21.09.1984
2 Bewertungen
Skala 0 bis 10
35 Bewertungen
2 Kommentare
Keine
von Henri Verneuil, mit Jean-Paul Belmondo und Jacques Villeret
Im April 1943 kommt eine Kompanie der französischen Fremdenlegion in die tunesische Wüstenstadt El Ksour. Die Legionäre haben den Auftrag, Goldbarren im Wert von sechs Milliarden Francs aus einem dortigen Banktresor sicherzustellen und nach Sfax zu bringen. Das Unternehmen entpuppt sich als Himmelfahrtskommando, da Soldaten des deutschen Afrikakorps den Legionären auflauern und die meisten von ihnen töten. Nur vier überleben, zu ihnen gehört Sergeant Augagneur. Als die Deutschen sich unter großen Verlusten zurückgezogen haben, sieht er die Chance seines Lebens und schlägt den drei anderen vor, das Gold für sich zu kassieren und untereinander aufzuteilen. Bei seinem Kameraden Boissier findet Augagneur dafür offene Ohren, der dicke Legionär Béral schwankt, Adjudant Mahuzard will nichts davon wissen. Um doch zum Zuge (und vor allem an das Gold im Tresor heranzukommen), verbündet sich der Sergeant mit der Frau des Bankdirektors. Sie ist ein ziemliches Früchtchen und hat zudem noch einen deutschen Liebhaber, der ebenfalls auf das Gold erpicht ist. Augagneur hat jedoch wenig Lust, die erhoffte Beute mit windigen Burschen zu teilen.
Cast & Crew
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Henri Verneuil
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Jean-Paul Belmondo
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Pierre Augagneur
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Jacques Villeret
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Michel Constantin
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Édouard Mahuzard
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François Perrot
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) François Laroche-Fréon
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Maurice Auzel
Regie
Schauspieler
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Henri Verneuil
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Pierre Siniac
- Genre
- Komödie, Drama, Actionfilm
- Handlung
- Fremdenlegion
- Mitmachen
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Drehbuch
Filmdetails Die Glorreichen
Trailer zum Film Die Glorreichen
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Kritiken (1) — Film: Die Glorreichen
Oceanic6: CinemaForever
Kommentar löschen'Les Morfalous' ist ein harmloser kleiner Film, der jedoch sehr viel Spass macht, zumindest in der Originalfassung, denn anders würden die Witze und Anspielungen nicht funktionieren. Die Dialoge besitzen Charme, zudem ist der Film teils Parodie auf das dritte Reich, teils Kritik an der eigenen französischen Politik. Als Hauptdarsteller der wie immer herausragende Jean-Paul Belmondo und Georges Delerue untermalt die Action super herrlich. All das zusammen ergibt einen kurzweiligen Actionfilm mit vielen Lachern. Mehr als das will der Film auch gar nicht sein. Schon allein das Szenario ist sowas von an den Haaren vorbeigezogen. Ein Bankraub an der nord-afrikanischen, deutsch-französischen Kriegsfront. Allerdings macht der Film das richtig, was viele andere Komödien vermasseln. Er nimmt sich zu keinem Moment ernst. [...]
Kritik im Original 7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kommentar — Film: Die Glorreichen
Kommentar schreibenKeoma 2010/11/06 16:01:29
Kommentar löschenBelomondo, der als Fremdenligionär im 2. Weltkrieg, der mithilfe einiger Kameraden Gold aus dem Tresor einer Bank klauen möchte, spielt die Hauptrolle in diesem Film und wie üblich ist er Mittelpunkt und Charmebolzen des Films. Was allerdings nicht darüber hinwegtäuscht, dass er ein absolut mieses Schwein ist, dass nur an sich und seine Belange denkt. Wie es in diesem Film sowieso eigentlich keinen einzigen Menchen gibt, den man aols 'gut' bezeichnen kann. Die Charaktere sind entweder feige, verschlagen oder hinterhältig. Niemand kann irgendwen trauen und dass Belmondo als "Guter" durchgeht, liegt vielleicht auch nur daran, dass er niemanden vorsätzlich erschiesst, nein er hat zumindest immer einen Grund. Bündnisse werden geschmiedet, nur um sie dann bei nächster Gelegenheit zu verraten und am Ende gibt es einen Helden, der sich darüber allerdings nicht im geringsten freuen durfte.
Was von mir als relativ belanglose Sichtung eines Bebel-Films geplant war, hat sich dann als überaus gutes Unternehmen entpuppt. Ein Hauch von "The Good, the Bad and the Ugly" durchzieht die Handlung und die Gier und Schlechtigkeit des Menschen wird hier auch auf gemeine aber auch unterhaltsame Weise bestätigt. Lohnt sich.
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