Die Große Illusion
La Grande Illusion (1937), FR Laufzeit 107 Minuten, FSK 12, Historienfilm, Drama, Kinostart 10.09.1948
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von Jean Renoir, mit Jean Gabin und Dita Parlo
Zwei französische Soldaten, der adelige Captain De Boeldieu und Lieutenant Marechal, geraten im Ersten Weltkrieg in Kriegsgefangenschaft. Zusammen mit einem anderen Gefangenen namens Rosenthal planen sie zu fliehen, doch sie werden noch vor ihrem Fluchtversuch getrennt und an verschiedenen Orten untergebracht. Wenige Monate später seben sie sich wieder, und zwar in einer Festung, die von dem ebenfalls adeligen van Rauffenstein kommandiert wird. Obwohl die Gefangenen hier sehr gut behandelt werden, sind die Fluchtpläne immer noch aktuell.
Cast & Crew
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Jean Renoir
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Jean Gabin
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Lieutenant Maréchal
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Dita Parlo
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Pierre Fresnay
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Captain de Boeldieu
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Erich von Stroheim
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Captain von Rauffenstein
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Julien Carette
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Georges Péclet
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Schlosser
Regie
Schauspieler
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Werner Florian
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Sergeant Arthur
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Jean Dasté
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Sylvain Itkine
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Lieutenant Demolder
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Gaston Modot
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Ingenieur
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Marcel Dalio
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Lieutenant Rosenthal
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Jean Renoir
-
Charles Spaak
- Genre
- Kriegsfilm, Drama
- Zeit
- Erster Weltkrieg
- Ort
- Frankreich, Kriegsgefangenenlager
- Handlung
- Antisemitismus, Deutscher, Gefängnisausbruch, Jude, Kriegsgefangenenlager, Pilot
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Drehbuch
Filmdetails Die Große Illusion
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Kommentare (3) — Film: Die Große Illusion
Kommentar schreibenPrestigeww 2011/08/10 17:37:51
Kommentar löschenÄhnlich wie in G.W. Papsts Film 'Kameradschaft' gibt hier Renoir seiner großen humanistischen Hoffnung Ausdruck, dass die offensichtlichen Zeichen täuschen und dass der zweite Weltkrieg, der schon deutlich als Gefahr spürbar ist, sich doch noch abwenden lässt. Für Renoir bestehen die Grenzen nicht zwischen den Völkern, sondern bestenfalls zwischen den gesellschaftlichen Schichten.
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Sigrun 2011/05/31 16:44:37
Kommentar löschenFrançois Truffaut über "La grande illusion": »Die große Illusion ist die Idee, dass dieser Krieg der letzte ist, es ist aber auch die Illusion des Lebens, die Illusion, die sich jeder macht über die Rolle, die er im Leben spielt [...].«
Renoir ist sehr gut, dieser Renoir ist der beste.
7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
Andy Dufresne 2011/06/23 02:29:44
Antwort löschenWow,scheint ja eins DER Werke überhaupt zu sein (las grad bei Wiki darüber,nachdem ich durch dich darauf stieß ) und ich hab noch nie was darüber gehört..Schande... (ich denk immer ich weiß sooooo viel über Filme:) )
Hungerkünstler 2010/12/31 17:51:04
Kommentar löschenWährend manche Hollywoodfilme der 30er Jahre heute noch häufig über den Bildschirm flimmern, sind die europäischen Filme dieser Epoche weitgehend unbekannt. Deutsche Filme der Zeit von 1933 bis 1945 kann man weitgehend vergessen. Die spektakulärsten europäischen Streifen dieser Zeit entstanden sicher ln Frankreich und bei diesen ragen mehrere Filme unter der Regie von Jean Renoir (ein Sohn des bekannten impressionistischen Malers August Renoir) hervor. Die große Illusion ist eines seiner Meisterwerke.
Äußerlich betrachtet ist dies ein Film über die Kriegsgefangenschaft französicher (sowie englischer und russischer) Offiziere und zwei Fluchtversuche der französischen Protagonisten. Die liebevolle Zeichnung der verschiedenen Gefangenen (ernste, witzige, gebildete und ungebildete Charaktere) im ersten Gefangenenlager, die sicher gut getroffenen Schilderung des Alltags im Gefangenenlager (Jean Renoir war selber Fliegeroffizier im ersten Weltkrieg!) und die darstellerischen Leistungen insbeondere von Jean Gabin und Erich von Stroheim machen allein schon den Film höchst sehenswert.
Der Film gilt in seiner ebenso idealistischen wie auch realistischen Darstellungsweise als ein Vorläufer der italienischen Neorealismus. Was ihn einmalig machte ist seine humanitäre Botschaft. Zum einen leben uner den französichen Gefangenen Angehörige des alten aussterbenden Adels und einfache Franzosen wie auch jüdische und nichtjüdische Gefangene in kameradschaftlicher Freundschaft (bis hin zur Aufopferung für die flüchtenden Gefangenen) zusammen. Keine der beiden Kriegsparteien ist als nur gut und heldenhaft oder nur böse gezeichnet. Der spätere deutsche Lagerkommandant hat ebenso wie ein deutscher Bewacher durchaus menschliche, ja sympathische Züge. Das brachte dem Film in Frankreich (wir schreiben das Jahr 1937, als Deutsche in Frankreich oft gar nicht gut angesehen waren) herbe Kritik ein. In Deutschland ließ Göbbels den Film sofort verbieten. Ein Pladoyer für Verständigung und Freundschaft über die Grenzen hinweg war unerwünscht.
Die flüchtenden Gefangenen ersehnen nichts so sehr wie den baldigen Frieden, einer der beiden auch um eine Deutsche heiraten zu können, die erauf der Flucht kennen gelernt hat.Dabei werfen sie die Frage auf, ob der gegenwärtige Krieg der letzte in Europa sei oder ob dies nur eine Illusion sei (daher der Filmtitel). Der nächste Weltenbrand lag 1937 bereits in der Luft; dass er nicht kommen werde war tatsächlich eine große Illusion.
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