Die Zehn Gebote

The Ten Commandments (2007), US
Laufzeit 88 Minuten, FSK 6, Historienfilm, Drama, Kinostart 18.02.2010

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Die Zehn Gebote - Bild 2615452
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von Bill Boyce und John Stronach, mit Ben Becker und Naveen Andrews

Seit Jahrhunderten werden die Israeliten von den Ägyptern zu Frondiensten gezwungen. Da beauftragt Gott Mose, einen Israeliten, der wegen des Totschlags an einem Sklavenaufseher aus Ägypten fliehen musste, das Volk in die Freiheit zu führen. Mit diesem Auftrag kehrt Mose nach Ägypten zurück, um dem herrschenden Pharao Ramses den Befehl Gottes zu überbringen. Doch Ramses lehnt die Forderungen nach Freilassung strikt ab. Auch die daraufhin von Gott gesandten Plagen, wie Heuschreckenschwärme, Feuer, Hagel und Finsternis, führen zu keinem Sinneswandel. Erst als Gott alle Erstgeborenen töten lässt und somit auch Ramses erstgeborener Sohn stirbt, lenkt der Pharao ein und lässt die Israeliten frei. Als sich der Zug bereits in Bewegung gesetzt hat, bereut Ramses seinen Beschluss und schickt den Israeliten seine Streitwagen hinterher. Doch durch Gottes Hilfe, der die Wasser des Schilfmeers teilt und die nachrückenden Ägypter in den wieder zusammenstürzenden Fluten umkommen lässt, bleiben alle Israeliten verschont. Gott weist Mose und den Israeliten den Weg ins gelobte Land. Nach einiger Zeit der Wanderschaft hadern die Israeliten jedoch mit ihrem Schicksal. Zum Entsetzen Mose bauen sie ein Götzenbild – das Goldene Kalb -, während dieser von Gott die Zehn Gebote überreicht bekommt. Am Ende seines Lebens verkündet Mose, dass Josua nach seinem Tod die Israeliten endlich ins gelobte Land, Kanaan, führen wird. Die Zehn Gebote sind eine der ältesten gesetzlichen Regelungen, die einerseits das Verhältnis von Gott zu den Menschen ansprechen, andererseits das Verhältnis der Menschen untereinander regeln. Die Werteordnung unserer westlichen Gesellschaft basiert auf diesen Geboten, gleichermaßen wie die französische oder amerikanische Verfassung oder die UN-Menschenrechtscharta. Die Zehn Gebote gehören zu den “Basics” christlicher Verkündigung. Darüber hinaus sind sie sowohl das Urmaterial der Gesetzgebung in allen westlichen Zivilisationen als auch die unbestrittene Grundlage unserer Kultur: Emanzipation der Geschlechter, soziale Gerechtigkeit, Sozialgesetzgebung, Demokratie und Schulpflicht, das Recht des Kindes auf Kindheit sind ohne die Zehn Gebote nicht denkbar. Die Wertefrage wird in unserer Gesellschaft immer lauter angesprochen. Was macht uns aus? Wo liegen unsere Wurzeln? Welche Regeln sollen unser gesellschaftliches Zusammenleben bestimmen? Wenn es um die Beantwortung dieser Fragen geht, tun sich viele schwer. Werte können nicht abstrakt besprochen werden. Sie müssen immer wieder neu inhaltlich gefüllt werden. Die Beschäftigung mit den Zehn Geboten ist eine Möglichkeit der Frage auf den Grund zu gehen.

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Kritiken (1) — Film: Die Zehn Gebote

Josef Lederle: http://film-dienst.kim-info... Josef Lederle: http://film-dienst.kim-info...

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4.5Uninteressant

Das gilt insbesondere für die lausige Animation, die weit hinter dem „State of the Art“ zurückbleibt. Optisch erinnert der Film an Videospiele der ersten Generation, in denen die Bewegungen der Figuren noch ähnlich unbeholfen wirkten und es kaum eine Interaktion mit der Umwelt gab. (...) Wie wenig in eine eigenständige Ästhetik investiert wurde, offenbaren am deutlichsten die visuellen Anleihen, die von „Shrek“ (fd 34 929) bis „Das fünfte Element“ (fd 32 718) ungeniert das Bilderreservoir von Fantasy und Science Fiction plündern, ohne sich über die damit verbundenen Implikationen Rechenschaft zu geben. Der dezidiert fiktionale Charakter dieser Genres überträgt sich durch Bildästhetik und Erzähldramaturgie ungebrochen aufs biblische Sujet,

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JoeShoe

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Bewertung5.0Geht so

Die Figuren wirken etwas hölzern, heutzutage ist man durch Pixar & Co dann doch Besseres gewohnt, was aus dem Computer kommt. Selbst der Zeichentrick "Der Prinz von Ägypten" hat das Thema schon vor 10 Jahren lebendiger umgesetzt. Und leider können auch die eigentlich sehr guten deutschen Synchronsprecher nicht viel reißen. Für Kinder okay, aber auch die könnten eventuell recht bald nach der Vorspultaste fragen.

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