Ein Köder für die Bestie

Cape Fear (1962), US Laufzeit 105 Minuten, FSK 16, Drama, Thriller, Kinostart 17.08.1962

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6.9
Kritiker
11 Bewertungen
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7.6
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312 Bewertungen
18 Kommentare
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von Dee J. Thompson und J. Lee Thompson, mit Gregory Peck und Robert Mitchum

Acht Jahre ist es her, daß Max Cady ins Zuchthaus eingeliefert wurde. Der Grund: die Aussage des Anwalts Sam Bowden vor Gericht. Jetzt ist Cady wieder frei, und er will Rache für die vielen Jahre, die ihm gestohlen wurden. Er terrorisiert den Anwalt und seine Familie, doch niemand kann ihm etwas nachweisen. Dieser Film ist die Vorlage für Martin Scoreseses “Kap der Angst”, der 30 Jahre später entstand.


Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kritiken (1) — Film: Ein Köder für die Bestie

Flibbo: Wie ist der Film?

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6.0Ganz gut

[...] „Ein Köder für die Bestie“ ist gut fotografiert und überzeugend gespielt; Montage und Musik tun ihr Bestes zur Spannungserzeugung, wirklich überspringen wird der Funke jedoch eher nur bei sensiblen Gemütern. Die nicht allzu gut gealterte Aufarbeitung des Familienlebens im Angesicht von Sadismus und Stalking hat ihren Kultstatus größtenteils der (kaum als besser oder schlechter zu beurteilenden) Neuverfilmung von Martin Scorsese aus dem Jahre 1991 zu verdanken. Ein solider Thriller ohne Netz und doppelten Boden.

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Kommentare (16) — Film: Ein Köder für die Bestie


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tomgo92

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Der Streifen ist als hervorragender Thriller mit starker Besetzung in ausgezeichneter Synchronisation, gruseliger Herman Musik und einem dichten Spannungsfeld zu charakterisieren. Entgegen meiner sonstigen Haltung, dass das Original stets dem Remake vorzuziehen ist, gefällt mir in diesem Fall Scorseses Remake noch besser, zumal die 3 wichtigsten Darsteller des Klassikers und die Musik glücklicherweise übernommen wurden.
Dennoch lohnt sich es sich, den Klassiker zu kennen.

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1000Mindhunter

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Das Herz schlägt höher, die Musik wirkt bedrohlicher und das Lehrstück in Sachen Spannung beginnt....
Es ist kaum zu glauben, aber der Regisseur schafft es schon in den ersten Minuten die Spannung ins unermessliche zu ziehen, danach nimmt sie wieder etwas ab, um im Finale wieder voll da zu sein.
Der Film lebt teilweise von seiner exzellenten Musik, von Hitchcocks Lieblings Komponisten Bernard Herrmann, der die Musik kaum bedrohlicher hin bekommen hätte.
Jetzt zum Cast, die Darsteller wissen zu überzeugen, allen voran Robert Mitchum als Max Cady, der wie ich finde seinen Charakter noch etwas extremer zum Ausdruck bringt als De Niro im Scorsese Remake.
Gregory Peck verkörpert den am Rande eines Nervenzusammenbruchs stehenden Sam Bowden perfekt....zum Schluss sorgt Telly Savalas für viele unterhaltsame Momente und er spielt auch wie immer überzeugend.
Regisseur J. Lee Thompson, stellt die Gewalt nicht so heftig in den Vordergrund, wie im Remake, dies fand ich auch gut so, dafür gabs eben mehr Spannung als im Remake.
Das einmalige Spannungskino hat mich sprichwörtlich umgehauen, ich war so beeindruckt von den kleinen aber effektiven Wendungen, wie auch das Perfekte Darsteller Ensemble und das unerträglich Spannende Finale, ist dies überstanden, merkt man schnell dass die Spannung immer und immer weiter spielt , bis zur letzten Sekunde des Abspanns, dass soll mal jemand nachmachen.

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filmschauer

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Bewertung7.5Sehenswert

Manchmal kann es richtig unschön werden, wenn einen die Vergangenheit einholt, mit der man vermeintlich abgeschlossen hat. Doch die etwaige Missgunst oder Feindseligkeit über scheinbar abgeschlossene Geschichten lauert wohl überall. Selten wie in "Ein Köder für die Bestie" von J. Lee Thompson wird genau dieser Aspekt bis zum Äußersten getrieben, wenn die Rachegelüste eines Ex-Häftlings an dem für ihn damals schuldigen Staatsanwalt offenbart werden. Denn hier zeigt sich nicht nur, dass auch Gesetzesbücher bei den hier geforderten Gefahrenpräventionen und Schutzmaßnahmen an ihre Grenzen stoßen, sondern eben auch das perfide Vermeiden von offensichtlichen Straftaten beim Gegenüber. Aber selbst fernab von den präsenten Fragen der Justiz verursacht dieser Konflikt für einen Spielfilm eine unmittelbare Anspannung, die von Beginn an fesseln kann. Gregory Peck als aufrichtiger Anwalt und Robert Mitchum als unauslöschlicher Schatten liefern in ihren perfekt besetzten Rollen ein tolles Duell ab. Pecks Charakter ist nicht unbedingt der sympathischste Mensch der Welt, man versteht aber die Sorgen um sich und seine Familie sofort. Die bösartige Gerissenheit ist wiederum überzeugend gespielt von Mitchum, dessen subtiles Vorgehen so überraschend wie packend ist. Ein mit schöner Schwarz-Weiß-Bebilderung und einprägsamen Bernard-Herrmann-Score ausgestatteter Psychothriller, der über weite Strecken an eigentlich allen relevanten Stellschrauben richtig dreht, außer einem vergleichsweise langen und zugleich zu konstruierten Finale, welches das Rollenmuster des Antagonisten teilweise demaskiert und somit etwas von der zuvor aufgebauten emotionalen Wucht nimmt. Dennoch ein absolut lohnenswerter Klassiker des 60er-Jahre-Kinos, selbst wenn man schon Martin Scorseses Neuverfilmung kennen sollte.

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JackoXL

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Die sind sich schon sehr ähnlich, ich finde De Niro nur so unglaublich in dieser Rolle. Auch sonst macht Scorsese nichts schlechter, wenn nur besser. Seltener Fall, aber Remake besser als Original (jetzt dürfen sie schimpfen).


filmschauer

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Nö, Schimpfen ist hier nicht angebracht. De Niro hat mir in dieser Rolle auch sehr imponiert. "Kap der Angst" steht bei mir sowieso noch bei 8.0 Punkten (gesehen allerdings Anfang 2007). Von daher wäre es ja die gleiche Tendenz wie bei dir.


RoosterCogburn

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Bewertung10.0Herausragend

"Cape Fear" ist wohl einer der bekanntesten Klassiker seines Genres, bei dem 'Stalking' thematisiert wird. Der Zeit enstprechend werden im Film mehr die moralischen Aspekte in das Geschehehen gerückt. Festzumachen ist dies am Verhalten der Ehefrau und des Kindes. Auch daran wie der Bösewicht hier endet. Trotz oder wegen dieser konventionellen Rahmenbedingungen, ist "Cape Fear" ein packender, atmosphärischer Psycho-Thriller der Extra-Klasse. Das liegt vor allem an den einstigen legendären Hollywood-Stars Gregory Peck und Robert Mitchum. In einer Nebenrolle ist auch Telly Savalas als Dedektiv zu sehen. Besonders interessant für diejenigen, die Kojak noch nie mit voller Haarpracht gesehen haben.
Vor allem die provozierende, herablassende und selbstgefällige Darstellung von Mitchum ist mir im Gedächtnis geblieben und begeistert bei jedem erneuten ansehen. Herausragender "Must-See" Thriller!

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cpt. chaos

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Bewertung7.0Sehenswert

Das Original steht dem starken Remake in fast nichts nach - Robert Mitchum bricht gegen Gregory Peck und dessen Familie einen regelrechten Nervenkrieg par excellence vom Zaun. Telly Savallas macht in der Rolle des Privatdetektivs eine hervorragende Figur, ebenso wie Gregory Pecks Filmtochter.
Ein genialer Filmstoff, der sich von "Kap der Angst" nur geringfügig unterscheidet. Ähnlich spannend inszeniert und schauspielerisch sehr überzeugend!

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Markbln

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Wie, das Original steht dem Remake in fast nichts nach?
Sag bloß nicht, dass du das schlechter findest.....


cpt. chaos

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Atmosphärisch und schauspielerisch - mal abgesehen von der Darstellung der geschunden und gepeinigten Frau in der Verhörszene - finde ich beide ebenbürtig; den Spannungsgehalt betreffend, kommt das Remake in meinen Augen jedoch besser weg. Allerdings ist es m.E. nicht immer ganz fair einen Vergleich zu ziehen, zumal hier fast dreißig Jahre zwischen den beiden Produktionen liegen. Da ich eher höchst selten Nostalgie-Bonuspunkte vergebe, sind sieben Punkte in diesem Fall schon eine ganze Menge! :o)


Markbln

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Bewertung9.0Herausragend

Robert Mitchum und Gregory Peck in einem Film ist schon kaum zu toppen. Wenn zu diesen zwei Giganten noch diese hyperspannend inszenierte Geschichte kommt, schlägt mein Filmherz Saltos. Das kann auch ein Martin Scorsese nichts besser machen. Ein All-time-Favorit.

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Teezy123

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

So gut das Remake auch sein mag... gegen das Original hats definitv keine Chance...
Schauspielerisch und auch in puncto Atmosphäre hat das Original dem Remake einfach viel zu viel voraus.
Mitchum und Peck sind einfach nicht zu übertreffen und auch wenns schwer fällt, solche genialen Schauspieler haben wir nun mal heutzutage einfach nicht mehr.
Fazit: PFLICHT !!!

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Markbln

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Sowas von 100% die Wahrheit.


Moe Szyslak

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Eigentlich sollte man meinen, dass bei einem Film, der nunmehr schon geschlagene 50 Jahre auf dem Buckel hat und dessen Darsteller alle schon lange verstorben sind, die Staubschicht meterhoch liegt. Und dass eben dieser Film nicht sonderlich mehr unterhalten und Spannung aufbauen kann, da man das Remake von Scorsese schon xmal gesehen und immer wieder für genial befunden hat. Umso erfreulicher, dass diese Annahmen aber mal so gar nicht zutreffen und man wohltuend eines Besseren belehrt wird. Schon ab der ersten Minute baut "Cape Fear" des Jahres 1962 eine bedrohliche Stimmung auf, auch bedingt durch den allgegenwärtigen Score und das Schwarz-Weiß. Der Film legt sofort ein Mordstempo und Hochspannungsniveau an den Tag, das er problemlos bis zu seinem nervenzerfetzenden Finale, bei dem man sich kaum zu atmen traut, durchhalten kann. Richtig gut auch die beiden Hauptdarsteller. Gregory Peck ist die Rolle des integeren Anwalts und Familienvaters eh auf dem Leib geschrieben. Und Robert Mitchum spielt das rachebesessene und durchtriebene Monster so cool und zugleich verdammt teuflisch und brandgefährlich, dass man desöfteren eine Gänsehaut bekommt. Grandiose Leistung in einem sehr altem aber sehr gutem Film mit vielen Boshaftigkeiten und Nervenkitzel von Anfang bis zum Ende. Hätte ich persönlich nicht für möglich gehalten, dass mich dieser Film, dessen Story sich ja bis auf einige Passagen kaum vom Remake unterscheidet, doch so fesseln kann. Dennoch finde ich Scorseses Film noch um einen großen Zacken besser, weil der einfach mehr psychologische Substanz aufzuweisen hat. Nichtsdestotrotz ist "Ein Köder für die Bestie" einer der Klassiker, den man unbedingt einmal gesehen haben muss.

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Mrs.Yellow

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Obwohl es natürlich gegen die Remake-Regal verstößt, finde ich "Kap der Angst" etwas besser (um genau zu sein 0,5 Punkte besser). Beide sind spannend gemacht, und schauspielerisch grandios, aber mir fehlt es hier etwas an Atmosphäre und Tiefgang. Robert Mitchum ist verdammt coool und spielt den Psychopathen genial (Was nach "Die Nacht des Jägers" auch nicht anders zu erwarten war). Er überzeugt genauso wie Robert De Niro im Remake dieses clever-kultigen Klassikers. Mit Robert kann man halt nichts falsch machen...

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Filmkenner77

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Bewertung7.0Sehenswert

Im Grunde unterscheiden sich "Ein Köder für die Bestie" und "Kap der Angst", das Remake von Martin Scorsese, nur in Nuancen. Selbst der Filmscore wurde von Scorsese übernommen. Lediglich das Ende von Original und Remake divergieren ein wenig, wobei diese kleineren Abweichungen für jeden der beiden Filme letztlich in ihrer Art nur konsequent sind. Gemäß der Struktur des Originals erhält Cady (Mitchum) am Ende die für ihn sicherlich höchste Strafe. Im Remake wird Cady von deNiro als Mann dargestellt, der während seines Gefängnisaufenthalts einem religiösen Fanatismus anheimgefallen ist nach dem Motto "Auge um Auge, Zahn um Zahn". Deutlich sichtbar für jedermann durch die auffälligen Tattoos. Beide Filme zeigen einen von Hass getriebenen Mann, der die von Anwalt Sam Bowden verkörperte Bürgerlichkeit verachtet. Vor dem Hintergrund des von Scorsese thematisierten "religiösen Fanatismus", der Cady als Antrieb dient, findet deNiro am Ende die Erlösung von seinen Qualen. Wenn auch eine andere, als er sich möglicherweise erhofft hat.
"Ein Köder für die Bestie" aus dem Jahre 1962 ist zweifellos ein Klassiker und war für die damalige Zeit durchaus gewagt. Denn Max Cady ist nicht nur ein gewalttätiger Triebtäter, der Frauen als Objekte seiner Lust betrachtet und sie nicht selten krankenhausreif prügelt, um seine Macht und Überlegenheit zu demonstrieren. Er ist zudem ein verkommenes Individuum, der "Abschaum der Gesellschaft", wie Sam Bowden ihn bezeichnet. Cady lässt keinen Zweifel daran, dass er keinerlei Skrupel besitzt, sich zur Vollendung seiner Rache auch an der pubertierenden Tochter zu vergehen. Der im Stile eines Hitchcock-Thriller inszenierte Film, der mit Martin Balsam und Gregory Peck zwei Schauspieler aufbietet, die bereits mit dem Master of Suspense zusammengearbeitet haben, zieht die Spannungsschraube entsprechend hoch und mündet in einem packenden Showdown.
Gregory Peck hat sicherlich als biederer Anwalt den etwas undankbareren Part, bietet aber als aufrechter Vater, der seine Familie schützen möchte, eine solide Leistung. Mitchum als Triebtäter, der sich für die verlorenen Jahre im Gefängnis rächen will, darf sich hingegen nach Herzenslust austoben und verkörpert glaubwürdig den Sadisten. Fraglos eine der besten Rollen in seiner langen Karriere, wobei ich seine Darbietung als wahnsinniger Wanderprediger in "Die Nacht der Jägers" als noch eindringlicher und skrupelloser empfand. Insgesamt ist "Ein Köder für die Bestie" ein guter, früher Vertreter des Genre "Psychothriller". Dennoch halte ich das Remake "Kap der Angst" persönlich für besser, weil die Figur des Max Cady dort noch einen Hauch vielschichtiger und tiefgründiger gezeichnet wird. Aber dies ist natürlich immer eine Frage des persönlichen Geschmacks.

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guggenheim

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Gregory Peck oder Nick Nolte?
Robert Mitchum oder Robert De Niro?
Lori Martin oder Juliette Lewis?
Polly Bergen oder Jessica Lange?
Telly Savalas oder Joe Don Baker?

Diese und andere Fragen könnte ich in aller Ausführlichkeit zu beantworten versuchen, in manchen Fällen wäre die Antwort eindeutig, in anderen weniger. Aber warum sollte ich? Original wie Remake sind hochklassige Filme, ein Aufwiegen bingt nichts. Es sind Interpretationen für ihre Zeit, die einfach verdammt viel richtig machen...

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Tytus

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es sind einfach Nuancen, einige bevorzugen das Original andere das Remake, absolut subjektiv :)

beide Verfilmungen sind aber gut


tom777

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Bewertung7.0Sehenswert

Eines der wenigen Beispiele wo das Remake deutlich besser ist als das Original,vor allem dank der wesentlich besseren Schauspielerischen Leistungen von vor allem De Niro aber auch von Lange,Lewis und Nolte die sehr gut und besser als ihre Pendants hier in diesem Film waren.
Gregory Peck bleibt hier einfach viel zu cool und Emotionslos angesichts der Geschehnisse und der extremen Bedrohung was wenig überzeugend ist.
Mitchum war in Night of the Hunter in ähnlicher Rolle auch etwas überzeugender als hier.
Auch die viel bessere Regiearbeit von Scorsese war ein Grund warum der Film von 1991 besser war als dieses ebenfalls gute aber doch recht brave und etwas weniger spannende Original.
Doch auch wer das Remake kennt wird vom Original gut unterhalten das dank der guten Vorlage von John D. MacDonald s Buch und der stimmigen Atmosphäre zu überzeugen weiß.

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tom777

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Das liegt zu einem wesentlichen Teil daran das es nur 130 Bewertungen hat und es damit deutlich leichter ist einen guten Durchschnitt zu erzielen und zum anderen Teil an der Tatsache das ältere Filme oft aus Respekt und Sentimentalität und der Tatsache das die Handlung bereits aus dem Original bekannt ist auch von so manchem Kritiker nach dem Motto "Früher waren die Filme noch viel besser" manchmal etwas zu hoch bewertet werden.
In diesem Fall sind aber beide Filme gut,das Remake aber ausnahmsweise etwas besser,wenn es auch mancherorts unterschätzt wird.


Hungerkünstler

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Da mag was dran sein. Wie solche Bewertungen zustandekomen darüber könnte man eine Dissertation schreiben. Objektive Kriterien findet man kaum. Einer findet Gregory Peck als Darsteller besser, der andere Robert de Niro. Übrigens schneidet auch bei imdB Kap der Angst um einiges schlechter ab.


Scipio

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Bewertung9.5Herausragend

Auch hier wieder, das ORGINAL ist sehr viel besser als das Remake.

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Heiderditte

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Besser als das Remake!

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Scipio

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Ich kenne kein einziges Remake, dass wirklich besser als das Orginal ist.


Heiderditte

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Scarface!!!!!!


doctorgonzo

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Bewertung9.5Herausragend

Ganz feiner Film, das stoische und teilweise fast unbeteiligte Spiel von Mitchum zieht einen echt in den Bann, trotz seiner Bosheit kommt er einem oft wie ein echte "Joe Average" vor, was einen Gutteil zur Spannung beiträgt. PS: Auch das Remake "Kap der Angst" ist hier absolut zu empfehlen.

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dAShEIKO

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Das ist ja mal ne feine Übereaschung. Ich kannte bisher nur den neuen von Scorsese. Dass Peck und Mitchum (Nebenrollen in der Neuverfilmung) die Hauptrollen hatten, wußte ich...aber dass die (geniale) Filmmusik 1zu1 die gleiche war hat mich umgehaun. Auch an Spannung nehmen sich die 2 Versionen nicht viel. Mit den damals möglichen Filmmitteln wurde die bedrohung durch den brutalen Max Cady (in der deutschen Synchr Mac Cady?) eindrucksvoll in Szene gesetzt.

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