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Four Lions

Four Lions (2010), GB Laufzeit 97 Minuten, FSK 16, Komödie, Drama, Kinostart 21.04.2011


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7.3
Kritiker
29 Bewertungen
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7.0
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5254 Bewertungen
204 Kommentare
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von Christopher Morris, mit Kayvan Novak und Nigel Lindsay

Omar (Riz Ahmed) ist empört. Er will nicht länger tatenlos zuschauen, wie das Ansehen junger Moslems auf der Welt geschmäht wird. Der junge Brite schließt sich in Four Lions dem Heiligen Krieg an, um die britische Öffentlichkeit aufzurütteln. Seine Freunde Waj (Kayvan Novak), Barry (Nigel Lindsay) und Fessal (Adeel Akhtar) treten der neuen Terrorzelle bei. Das einzige Problem ist: Die Four Lions sind alles andere als Angst einflößende Raubtiere. Sie sind ungeschickt, trottelig und naiv. Werden die Four Lions unter diesen Bedingungen einen Terroranschlag zu Stande bringen?

Mit Four Lions hat der Brite Chris Morris eine kontroverse Satire über Terrorismus und islamistische Attentäter geschaffen. Der Debütfilm des britischen Satirikers ist eine explosive Mischung aus Monty Python (Das Leben des Brian) und Ali G..

Four Lions feierte seine Weltpremiere auf dem Sundance Film Festival im Januar 2010. Aufgrund des kontroversen Themas hatte Four Lions in den USA zunächst Schwierigkeiten, einen Filmverleih zu finden. Erst am 5. November kam eine zensierte Version des Films in die Kinos. Obwohl Four Lions in Großbrittanien anfänglich nur in wenigen Kinos gezeigt wurde, war die Satire an seinem Eröffnungswochenende ein großer Erfolg. Pro Kino nahm Four Lions 5.292 Pfund ein und über das Wochenende 609.000 Pfund. Bis August 2010 wurde Four Lions in Großbritannien an weiteren Kinos gezeigt und nahm über 2.930.000 Pfund ein.
Vor der deutschen Veröffentlichung der Persiflage forderte der CSU-Bundestagsabgeordnete Stephan Mayer, den Film in Deutschland nicht zu zeigen. Aufgrund der Terrorgefahr könnte Four Lions “Öl ins Feuer gießen”. Die Äußerungen des Bundestagsabgeordneten brachten Four Lions jedoch stattdessen weitere Aufmerksamkeit in den Medien, in Deutschland war die Satire durchaus ein Erfolg. (RS)

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Four Lions
Genre
Politische Satire, Drama, Satire, Schwarze Komödie
Zeit
Gegenwart
Ort
Afghanistan, England, London, Pakistan, Wüste
Handlung
Angst, Attentat, Attentäter, Ausbildungslager, Auto, Autofahrt, Bart, Besorgt sein, Blasphemie, Bombe, Bombenattentat, Bombendrohung, Bombenexplosion, Bomber, Brite, Bruder, Dummheit, Ehefrau, Erschrecken, Explosion, Familie, Feld, Flughafen, Funken, Garage, Gott, Gutgläubigkeit, Handy, Idiot, Joggen, Kopftuch, Kostüm, Laufen, Lächerlichkeit, Marathon, Mord, Moslem, Muslimin, Nachbar, Nervosität, Pakistani, Panik, Panikattacke, Polizei, Polizeiauto, Polizeisirene, Rabe, Religion, Restaurant, Scharfschütze, Schock, Selbstmordattentäter, Selbstmordversuch, Sohn, Sprengsatz, Sprengstoff, Suizid, Taliban, Terror, Terrorismus, Terrorist, Terrorkommando, Terrorverdächtiger, Tod durch Sprengstoff, Todesangst, Trottel, Unfreiwillig komisch, Verkleidung, Verrückter, Verrücktheit, Versteck, Video, Videoaufnahmen, Videobotschaft, Videokamera, Wohnung
Stimmung
Eigenwillig, Hart, Witzig
Verleiher
Wild Bunch/Capelight/Central
Produktionsfirma
Film4, Optimum Releasing, Warp Films, Wild Bunch

Kritiken (16) — Film: Four Lions

BuzzG: filmfutter.com, kino-zeit.d...

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7.5Sehenswert

Regisseur Chris Morris setzt uns also einige wahrhaft ruchlose Zeitgenossen vor, denen es in ihrer grenzenlosen Unfähigkeit zumindest zufällig gelingt, völlig unbeteiligten Lebewesen den Garaus zu machen.

Sein „Four Lions“ ist ein insgesamt recht cleverer, wenn auch nicht wirklich brillanter, Lachangriff auf ein reichlich heikles Thema.

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stuforcedyou: Die Drei Muscheln, CinemaFo...

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7.5Sehenswert

Knallen tut es bei "Four Lions", aber es ist nicht unbedingt der Humor des Films, der zwar durchweg amüsant ist, aber nie in echte Brüller ausartet. Nicht schlimm, denn zum schmunzeln lädt Morris Komödie ständig ein und ich bin dieser Einladung sehr oft gefolgt und hatte meinen Spaß.

SPOILER-ALARM

Für mich die größte Qualität des Werks ist aber nicht der Humor, sondern das Morris zwischen Gotteskrieger Omar und dem Zuschauer ein empathisches Band knöpft. Zwar sind Omars Pläne widerwärtig, aber Morris macht aus ihm keinen eiskalten Selbstmordattentäter, sondern einen liebevollen Vater, freundlichen Kollegen und sympathischen jungen Mann. So ist das letzte Viertel des Films ein durchaus harter Bruch, denn "Four Lions" pfeift auf Heitertei und Eierkuchen und lässt Omar und seine Gefährten ihre Pläne in die Tat umsetzen. Auch dabei gibt es eine Menge von Schmunzlern, aber die alte Phrase vom Lachen, welches einem im Hals stecken bleibt, passt perfekt und so kristallisiert sich am Ende eine große Bitterkeit aus dem Film heraus, die den Film für mich zu einem nicht unglaublich guten, aber trotz einiger humoresker Tiefflieger, zu einer intelligenten, heiteren wie auch galligen Kommentar zu einer ernsten und traurigen Thematik.

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Markus Hauschild: NEGATIV - Das Magazin für F... Markus Hauschild: NEGATIV - Das Magazin für F...

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8.5Ausgezeichnet

Mit einer Taliban-Komödie unglaublich witzig zu sein, ohne in Fettnäpfchen zu treten, dabei auch die tragische Seite anklingen zu lassen und nebenbei einige politische Seitenhiebe zu verteilen, genau das ist mit Four Lions gelungen. Chapeau, Mister Morris.

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Kubrick_obscura: CinemaForever, arte

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8.0Ausgezeichnet

Ich hatte enorme Vorurteile gegenüber dem Film. Das lag womöglich auch am geschürten Hype und der Befürchtung eine reine Terror-Klamotte vorgesetzt zu bekommen. Nun, klamottig ist das ganze schon ab und zu, was wohl teilweise am doch sehr albernen Humor liegt, der einen oft dazu treibt sich an den Kopf zu fassen.
Doch Chris Morris Film ist zum Glück mehr, sehr viel mehr. Hier kriegt jeder was ab, verdient haben es alle, und überraschend klischeefrei ist diese Komödie auch noch. Ach was sag ich Komödie, am Ende muss man schlucken, wie bei allen guten Filmen.

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A. Körner : Sächsische Zeitung A. Körner : Sächsische Zeitung

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8.0Ausgezeichnet

Regisseur Baltasar Kormákur („101 Reykjavik“) springt mit präzisen Bildern in markante und beiläufige Situationen dieses Jahres hinein. In das, was man aus Liebe macht und Verpflichtung, was man aufgibt und gewinnt, wie Zeit Wunden heilen will und sie doch immer wieder aufreißt, was Männer verlieren und Frauen festhalten. Die Balance zwischen Komik und Tragik – dem nordischen Kino ja immanent – gelingt ein weiteres Mal auf zwingende Weise.

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KlohauZ

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Da ist wohl jemand im falschen Film...


Flibbo: Wie ist der Film?

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7.0Sehenswert

Mit seinem Kinofilmdebüt hat der britische Satiriker Christopher Morris einen goldenen, gut versteckten Pfad zwischen Geschmacklosigkeit und Kontroverse gefunden, der eine stilsichere schwarze Komödie sondergleichen offenlegt. Zu keiner Zeit machen sich Spott oder Böswilligkeit bemerkbar, und dennoch zieht „Four Lions“ das muslimische Terroristentum und die daraus entstandenen Klischees leidenschaftlich durch den Kakao. Selten wurde ein so heikles Thema in einem geradlinigen Unterhaltungsfilm humoristisch aufgegriffen, ohne sich dabei die Finger zu verbrennen oder in Niveaulosigkeit abzudriften. Obwohl er Albernheiten nicht scheut, behält der Film stets seine Würde, dank der liebevoll gezeichneten und glänzend verkörperten Charaktere. [...]

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Dietmar Kesten: Filmmag.de

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7.0Sehenswert

[...] Eine solche Idee ist neu im Kino. Denn eine Komödie mit dem Thema Terrorismus und Selbstmordattentätern ist eher selten. Der Engländer Chris Morris steht mit den „Four Lions“ in der Tradition von „Monty Python“ und bietet dem Zuschauer tiefschwarzen Humor an. Chris Morris zeigt am Beispiel einer Schläfergruppe in England, welch ein Dilettantismus vorherrschen kann, wenn man in totaler Unkenntnis Bomben baut, aber auch, welche Ratlosigkeit manchmal hinter diesen Versuchen steckt. [...]

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DocSnyder08/15

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Allein aufgrund dieser Kritik und dem Verweis auf die ewigen Götter britischen Humors, die Monty Pythons, habe ich mich sehr auf den Film gefreut. Allerdings schlägt die deutsche Synchronfassung mit dem Erkan-und-Stefan-Gesabbel ebenso negativ zu Buche wie die mangelnde Glaubwürdigkeit der Charaktere (beziehungsweise derer Motivation). Was bei Monty Python sicherlich gelungen wäre, nämlich die Reflektion der Realitäten durch einen ebenso schwarzen wie auch abstrusen Zerrspiegel eines teils ätzenden Humors, war hier streckenweise leider nur ein Rohrkrepierer. Insgesamt war der Ansatz nicht konsequent genug durchgezogen, um den Film nicht nur oberflächlich unterhaltsam, sondern wirklich nachhaltig werden zu lassen. Dennoch werde ich die nächsten Jahre bei jedem Selbstmordanschlag sicherlich zuerst an Männer in "Teenage Mutant Hero Turtles"-Kostümen denken. Ob das ein Verdienst für einen Film ist, sei natürlich dahingestellt.


plattfuss69

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Und bei Kollateral-Schäden eines Anti-Terror-Einsatzes denke ich ab sofort immer an Chewbacca.


Stefanie Zobl: Fluter Stefanie Zobl: Fluter

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7.0Sehenswert

"Anything goes" – ganz in der Tradition von Sacha Baron Cohen oder den legendären Monthy Pythons. Da posiert ein künftiger Selbstmordattentäter bei seinem Abschiedsvideo mit einem Spielzeuggewehr vor der Kamera, gehen sämtliche Bomben zur falschen Zeit hoch oder treffen die falschen Leute [...]. Das einzig Tragische an dem Film ist tatsächlich die hanebüchene Dummheit und Ungeschicktheit der Terroristen – leider kann das auf abendfüllender Spielfilmlänge recht gleichbleibende Level an Albernheit [...] etwas ermüdend wirken.

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Sabine Metzger: Radio Köln Sabine Metzger: Radio Köln

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8.0Ausgezeichnet

Chris Morris kennt in seinem Regiedebüt "Four Lions" keine Gnade. Er bedient sämtliche Humorschienen - von subtil über zynisch bis hin zum brutalstmöglichen Slapstick [...]. Seine Terroristen sind zwar völlig verblendet [...] aber im Grunde keine schlechten Kerle. Das macht es einfach, genauso mit ihnen zu lachen wie über sie.

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Jan Schulz-Ojala: der Tagesspiegel Jan Schulz-Ojala: der Tagesspiegel

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7.0Sehenswert

Immer witziger wird Four Lions, immer irrwitziger, immer irrer. Und verliert sein wildes, am Anfang kaum erkennbares Ziel plötzlich nicht mehr aus den Augen. Hallo, hat sich da wer totgelacht? [...]
Eher leidet die Inszenierung, anders etwa filmische Feuerwerkskörper im „Borat“-Stil, immer wieder an Ladehemmungen und Tempoverlusten, bevor sie sich erneut – die Schimpfszene mit Omar! Das Handyfoto von Waj! – zu verehrungswürdigsten Dumpfsinnspointen aufschwingt. Oder auch zu Telefondialogen wie diesem: „Bist du jetzt im Paradies, Bruder?“ – „Nein, ich bin hier in einem Café.“ Tja, dumm gelaufen.

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B. Roschy: Die Zeit, Sächsische Zeitung B. Roschy: Die Zeit, Sächsische Zeitung

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7.0Sehenswert

In der Tradition der Monty Pythons ist das Treiben in Four Lions von einer absurden, mit Schrecken gepaarten Komik geprägt. Neben Schafen und Gotteskriegern kommen auch Zivilisten zu Tode. Der tiefschwarze Humor macht keine Gefangene, schließlich sind auch in der Realität, nach 9/11 und den Anschlägen in Madrid und London, viele Tote zu beklagen.

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Asokan Nirmalarajah: Schnitt, Moviemaze Asokan Nirmalarajah: Schnitt, Moviemaze

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8.0Ausgezeichnet

Entgegen der Befürchtungen einiger britischer Produktions- und amerikanischer Verleihfirmen, und nicht zuletzt eines CSU-Bundestagsabgeordneten, der davor warnte, den Film in Deutschland zu zeigen, bewegt Four Lions mit seinem bizarren Blick in die Terroristenpsyche aber nicht nur das Zwerchfell, sondern auf dem dramatischen Endspurt [...] auch das Herz.

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Simon Eberhard: Outnow.ch Simon Eberhard: Outnow.ch

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8.5Ausgezeichnet

Der Kinoerstling des bislang auf britische TV- und Radio-Comedy spezialisierten Schauspielers und Regisseurs Christopher Morris ist in erfrischender Weise politisch unkorrekt, punktet mit Humor, der manchmal subtil ist, manchmal auch weniger, zuweilen reichlich makaber, aber zumeist umwerfend komisch.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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8.0Ausgezeichnet

Eine ebenso bitter-schwarze, wie treffende Komödie unter deren absurd-sarkastischen Oberfläche Verzweiflung und Hilflosigkeit köchelt. Der schwierige Spagat den Terror zu verurteilen ohne die Terroristen zu dämonisieren, noch sie zu glorifizieren, gelingt hier vortrefflich. Absolut sehenswert und mutiger als viele andere Werke die sich des Themas annehmen.

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MOK

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bisher der 21.04.2011


Rochus Wolff: freier Journalist

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9.0Herausragend

Zwei Sachen sind es allerdings, die Four Lions wirklich großartig machen – daß er brüllend komisch ist, hatte ich ja schon erwähnt? Zum einen also, wie sehr es Morris & Co. gelingt zu zeigen, daß sich in den Heldenposen, die die Protagonisten einnehmen möchten, der Gedanke der Aufopferung im Kampf, der stets nur vage und eigentlich nie religiös begründet wird, mit etwas ganz anderem vermischt: Einem äußerst westlichen, vor allem durch Videospiele und Actionfilme geprägten Bild von Männlichkeit und Heldentum.

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Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

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9.5Herausragend

„Four Lions“ erweist sich als ultimatives Gagfeuerwerk, das sich vierer dermaßen bescheuerter Protagonisten bedient, dass es eigentlich schon gar nicht mehr feierlich ist. Chris Morris gelingt in diesem Film eigentlich fast alles, so gut wie nichts schlägt fehl. Politisch unkorrekt, in bester Tradition des berühmten britischen Humors, wird kein Blatt vor dem Mund genommen. Doch nicht nur die angehenden Terroristen, sondern auch der staatliche Sicherheitsapperat bekommt sein Fett weg. Nun ist „Four Lions“ mit Sicherheit keine tiefschürfende Reflexion über den Ursprung des internationalen Terrorismus, dies muss der Film auch gar nicht sein. Satire und Humor reichen völlig aus, um den großen Humbug des Tods im Namen Gottes zu entlarven. Man soll und man darf an diesem Film Spaß haben, befreit auflachen, wenn Köpfe wie wild und her geschüttelt werden, um die Fotos der Überwachungskameras unscharf werden zu lassen. Oder wenn SIM-Karten verspeist werden, um der Ortung durch die Behörden zu umgehen.

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Baumkopf Holzfaust

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Das war ein Bär!
Nein, ein Wookie!
Das Ziel ist ein Honigmonster!
Also doch ein Bär!
Wir haben einen Wookie erlegt!
Was ist ein Wookie?
EIn Bär!
Also doch ein Honigmonster?


Sommergirl

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Au ja, das war eine geniale Szene!!!!



Kommentare (188) — Film: Four Lions


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Troublemaker69

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Bewertung7.0Sehenswert

Ordentlicher Film, der häufig mit einem Hauch Ironie sozialkritische Komik ausdrückt.
Der Film beginnt mit lustigen Sequenzen und endet mit einer irrwitzigen Katastrophe.
Genau das macht gute Komödien aus, dass man ein ernstes Thema nimmt und es versucht lustig wirken zu lassen.

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CH15

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Bewertung7.5Sehenswert

Ich habe mich sehr darauf gefreut diesen Film zu sehen und wurde nicht enttäuscht. Zuerst einmal muss ich sagen, diesen Film habe ich so gesehen wie es angebracht ist: als Komödie und nichts anderes. Also ähnlich wie etwa in "True Lies" wo die stereotypischen Terroristen mit allen Vorurteilen ordentlich aufs Korn genommen werden - kein Hinterfragen einer Religion oder ein panischer Fingerzeig auf Menschen aus dem Orient, das alles sollte man hier komplett ausblenden.

Was mich an dem Film ein wenig fasziniert ist dieses getrieben sein der Protagonisten, unbedingt ein Statement zu setzen. Ich hab das Gefühl, sie planen und setzen um, nicht aufgrund ihrer eigenen Überzeugung, sondern eher aus Gründen einer gewissen Verpflichtung ihrer Kameraden gegenüber. Sie sind schlichte Mitläufer und wissen nicht mal wohin die Reise im Großen Ganzen geht. Da wird überhaupt nicht hinterfragt warum das passieren soll, sondern einzig und alleine das wo, wann und wie.
Was mich ein wenig stutzig gemacht hat, war die Ehefrau, die den bevorstehenden Selbstmord der Hauptfigur so locker und selbstverständlich sieht, wie einen morgendlich Gang zum Bäcker. Keine Ahnung ob das in solchen Familien wirklich so gehandhabt wird - schwer vorstellbar, aber es ist auch eine komplett andere Welt.
Sehr gut gefällt mir, wie die Briten ebenfalls etwas dümmlich und einfältig dargestellt werden. Das verschafft dem Gesamtbild des Films eine Entspannung der Gesamtthematik.

[Meine Erwartung an den Film war eine 6.5 - 7.0. Ich fand ihn unterm Strich gelungen und es ist sicher einer der Filme, die man sich alle 2 Jahre in schiedlicher Erinnerung ansehen kann.]

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Gabe666

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Einer der wenigen Filme, die ich bisher nur im Original und noch nicht auf Deutsch gesehen habe. Als er mal in Originalsprache und mit deutschen Untertiteln auf ARTE lief, habe ich eingeschaltet und es definitiv nicht bereut. Und merkwürdigerweise verspüre ich nicht unbedingt den Wunsch, ihn mir in der deutschen Synchronfassung anzusehen. Denn den herrlichen Slang der Protagonisten kann man im Deutschen wohl kaum adäquat rüberbringen.
Aber zunächst einmal: worum geht es? Die Hauptpersonen sind vier (später fünf, am Ende wieder vier) islamische Terroristen, die in England einen Anschlag planen, sich dabei aber so dämlich anstellen, dass sie ihre Gruppe unabsichtlich selbst dezimieren, ohne ihr Ziel zu erreichen. Da hätten wir Omar, den Anführer, einen liebevollen Ehemann und Vater, der merkwürdigerweise ein wesentlich liberaleres Menschenbild (davon abgesehen, dass er meint Ungläubige töten zu müssen, versteht sich) als sein wesentlich gemäßigterer Bruder hat, der zu ihm meint, er müsse seine Frau im Zaum halten. Dann gibt es Waj, Omars besten Freund, der so dumm ist, dass er sich ohne dessen Hilfe vermutlich nicht einmal selbst die Schuhe zubinden könnte und widerspruchlos alles nachplappert, was dieser ihm sagt. Fessal, der dritte im Bunde, scheint ein wenig mehr zu verstehen als Waj, stellt sich teilweise jedoch nicht minder dämlich an. So versucht er beispielsweise, Krähen zu Bombenkurieren zu machen, sprengt die armen Tiere aber schon in die Luft, bevor sie überhaupt losfliegen können. Und dann ist da noch Barry, ein konvertierter Brite, der ironischerweise der radikalste von allen ist, und meint, dass sie eine Moschee in die Luft sprengen sollte, damit sich die gemäßigten Muslime ebenfalls radikalisieren. Er rekrutiert, gegen Omars Willen, einen weiteren Mitstreiter, Hassan, der jedoch an Intelligenz ebenfalls nicht viel weiter ist als Waj und sich Barry gegenüber genauso folgsam verhält wie Waj zu Omar.
Die Frage ist natürlich: Darf man das? Darf man sich über den islamischen Terrorismus lustig machen? Die Antwort lautet ganz klar: ja! Es gibt nichts, was schwarzer Humor nicht darf, besonders, wenn er wie hier auch mit so viel Sozialkritik angereichert ist. Denn auch wenn man ob der offensichtlichen Beschränktheit und der schwachsinnigen Aktionen der handelnden Charaktere aus dem Lachen oftmals nicht mehr rauskommt, so bleibt einem dieses ein ums andere Mal auch im Halse stecken. Denn die bittere Realität wird im Film ebenfalls eingefangen. Die Charaktere sind eigentlich allesamt liebenswert und sympathische, nette Menschen, die auf eine menschenverachtende Propaganda hereinfielen und sich für einen sinnlosen Krieg benutzen lassen. Der Islam an sich wird nicht als gefährlich dargestellt, es sind vor allem die Fanatiker, die hier der Lächerlichkeit preisgegeben werden.
Gleichzeitig wird auch Kritik am Vorgehen der Staatsgewalt geübt, die sich allzu oft auf die Falschen konzentriert [SPOILER: so wird im Film gegen eine gemäßigte Vereinigung von Muslimen hart durchgegriffen, während die Terrorzelle lange unentdeckt bleibt] und für die zivile Bevölkerung eine fast genauso große Gefahr wie die Terroristen darstellt. Die Polizisten verhalten sich hier ebenso inkompetent wie die Terroristen und können beispielsweise beim großen Marathon am Ende, an dem diese kostümiert teilnehmen, einen Bären nicht von einem Wookie unterscheiden und schießen prompt auf die Falschen. Jeder kriegt so sein Fett weg.
"Four Lions" ist ein wirklich unglaublich witziger, zuweilen auch sehr tragischer und melancholischer Film mit typisch britischem schwarzen Humor und tollen Schauspielern. Die Gags sitzen allesamt, die Sprüche sind wirklich einfallsreich und als Sahnehäubschen gibt's am Ende noch einen Auftritt vom damals noch weniger bekannten Benedict Cumberbatch als Polizisten, der erfolglos versucht, mit einem der Terroristen zu verhandeln. Eine wirklich sehenswerte Mischung aus Satire und Tragikomödie, die auch ordentlich Diskussionsstoff bietet und mit Vorurteilen aufräumt. Durchaus vergleichbar mit dem "Leben des Brian".
Und übrigens: wer wissen will, wie Osama Bin Laden wirklich gestorben ist, sollte den Film auch gesehen haben. ;D

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peteblueeyes

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Bewertung3.0Schwach

Ich kann über Terrorismus nicht lachen. Vielleicht liegt es daran, dass ich während der Anschläge auf die Londoner U-Bahn in der Stadt war, aber das ist absolut nicht mein Humor.

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Murphante

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Bewertung6.0Ganz gut

Film Nummer: 1075
gesehen am: Dienstag, den 18. Februar 2014
Stimmung: BIG SOFA :D Freizeit
Wie oft gesehen: Erstsichtung !!!
Vorhersage: 7,5 Points... doch war der Film nicht so bombig =(

Bis die richtig bombigen Gags zum zünden gebracht hat ...
war ich pappensatt beim Anblick der leckeren essbaren Simkarten aus dem Mediabook !!!
Zur Mitte des Films schallte Gelächter von der Sofainsel als die Frage aufkam wer am Telefon war :D so selten dämlich ... das es schon wieder gut war !!! :D

Hinter diesem Film steckt nicht viel Weisheit und die dämlichen Dialoge auf der Rapschiene waren absolute Blindgänger ... die einzigsten Bomben die gezündet haben ... als sie sich endlich in die Luft gejagt haben ...

Ich bete für ein Schaf und für die arme Krähe ... schlürfe einen himmlischen Tee und gehe ein Zimmer weiter ... Gute Nacht !!! :D

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Maniac

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Den Film kenn ich nicht aber ich steh voll auf deine Kommis :D


Murphante

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Ich hatte bisher auch einen Bogen um den Film gemacht @Maniac ... aber nun hab ich ganz günstig das Mediabook ergattert und ...nun ... naja ... der Trailer verspricht mehr als dahinter steckt ... wie in den meisten Bomben ... *ähm* Film :D
Vielleicht schaust du ja auch mal rein ... würde mich mal interessieren wie du den bewertest ;) Freu mich darüber das Dir meine Kommis gefallen :D
Danke !!!


Hartmut Wastian

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Bewertung3.0Schwach

Gut gemeint, aber leider nicht gut gemacht. Sollte wohl eine Realsatire wie "Bangsy" werden, ist aber mit grottigen Dialogen schlecht in Szene gesetzt.

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MartinAusBerlin

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Bewertung5.0Geht so

Leider nicht so gut, wie der Trailer erwarten lässt.
Am Anfang platt, die Mitte des Films ist recht lahm. Die letzten 20 Minuten sind aber gelungen und regen zum Nachdenken an.

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julian.voland

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Bewertung9.0Herausragend

Wirklich sehr lustig der Film, auch wenn er eher Satire oder eine schwarze Komödie ist. Dass die Engländer in diesem Film auch als ein bisschen minderbemittelt dargestellt werden, nimmt ihm die Schärfe, die er gebraucht hätte, um wirklich ein Statement zu setzen.

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JoeKramer

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Bewertung7.5Sehenswert

Frech, unkonventionell und unglaublich bösartig. Mir hat er sehr gut gefallen. Die deutsche Syncro ist allerdings nicht gerade unterstützend.

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Friedsas

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Darf man über Terroristen und Anschläge lachen? Ja, wenn sie sich so strunzdämmlich anstellen wie hier :D Also ich war mehr als positiv überrascht nach diesem Trailer! Der Trailer hat mir null Komma gar nix zugesagt und dann war das so eine "Bombe" von Film :D Na Kinners, der war jetzt aber subtil oder ;)

Ob der Betbär oder das Trainingslager, ob Barry oder die Krähen mit den Bomben, ob der Idiot der beim Bomben bauen sich erwischen lässt und blöd rumtanzt oder der gemeinsame komische Lauf von allen damit niemand explodiert. :D Alles passt von vorne bis hinten und zeigt nur das sich so ziemlich alle von Barry verarschen lassen und alle (selbst der der einigermaßen Ahnung zu haben scheint) nur auf einen "Trend" oder Zug aufspringen wollen ;) Den Märtyrer Zug wenn man es so will :D

Super komisch und echt ansehenswert :D

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cronic

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Eine sehr witzige schwarze Komödie, die man sich doch bitte nur im Original anschauen sollte. Es geht viel Witz verloren, mit der Grotten Synchro aus D. Der Film ist eine kleine, schwarze Perle

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heiko.buschhaus

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

>>Wenn wir über die sogenannte Terrorattacke auf den London-Marathon reden, dann müssen wir auch an eines denken: Das, was am lautesten knallt, sind nicht die Bomben... es sind Mopets mit Fehlzündung<<
Wenn man über moderne Komödien redet, dann fallen einem da in den meisten Fällen keine Filme mehr ein, die wirklich etwas haben wie Anspruch oder das gewisse Etwas, dass sie zu einem Film für die Ewigkeit macht. Doch "four Lions" hat all dies. Mit einem scharfen Humor, der so grauenvoll ist durch die Tatsache, dass er real ist, zeichnet sich diese schwarze Komödie aus. Chris Morris beweist ein feines Händchen dafür, den Islamismus zu verarschen ohne den Islam an sich in den Dreck zu ziehen; seine Parodie bezieht sich einzig und allein auf die Fanatisten! Das alles gemischt mit fünf tollen Darstellern und einem Drehbuch, dass an inhaltlicher Genialität kaum zu überbieten ist zeichnet sich "Four Lions" in meinen Augen als die bisher beste Komödie des 21. Jahrhunderts aus!

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TV Einheit

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Bewertung3.0Schwach

Wer hier eine intelligente Satire erwartet, die den religiösen Extremismus auf die Schippe nimmt, wird nach nur wenigen Minuten den Kopf schüttelnd den Wunsch verspüren diesen Unsinn á la Stefan und Erkan abzuschalten. Absolut schade. Ich habe mich auf den Film gefreut, stieß hier aber auf eine traurige, hohle Produktion, die weder Biss noch irgendeine brauchbare Botschaft vorzuweisen hat.

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thechomper

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hab mir auch bissl was anders erwartet :S und dabei hatte ich nicht mal hohe erwartungen haha..


TV Einheit

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Ich kann meine hohe Bewertung auch nicht mehr erklären, denn eigentlich ist der Film tatsächlich einfach nur ärgerlich!


Ben Kenobi

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Bewertung6.5Ganz gut

Manchmal ist es doch schön, vor dem Anschauen eines Films dem Reiz zu widerstehen, sich mal schnell auf MP ein bisschen Hintergrund anzulesen. So kann es zu der wunderbaren Situation kommen, dass man sich nichtsahnend eine Komödie voller unbekannter Gesichter ansieht, und nach mehr als einer Stunde wandert auf einmal völlig unerwartet Benedict Cumberbatch auf den Bildschirm. Wie schön!

(Zur Kontrastierung stelle man sich den umgekehrten Fall vor: Man klickt sich bei MP rein, denkt: "Oh, ein Film mit guten Bewertungen, der Cumberbatch an erster Stelle des Casts listet!" - und ist heillos enttäuscht, weil er nur eine winzige Nebenrolle spielt. Nicht auszumalen!)

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MrMo

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

den film muss man einfach mehrmals sehen, einige szenen gehen einfach unter weil man lacht oder gedanklich noch bei der letzten ist. eine wirklich gelungene komödie.

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mikkean

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Bewertung7.0Sehenswert

Hah Hah, ich lach dich tot. So lautet die Devise bei "Four Lions", eine Terroristen-Komödie, der es gelingt, Schrecken mit Humor etwas auszuhebeln und dabei doch noch ein Stück weit für zerebrale Stimulanz zu sorgen. Dem Irrsinn vom Kreuzzug mit flammenden Schwert und Sprengsätzen hält der Film einen passenden Spiegel vor.

Ein paar der besten Gags um Omar und seinen kleinen Chaostrupp des Terrors sind natürlich schon aus den Trailern bekannt. Aber um bloße Späße im Sinne leichter, parodistischer Unterhaltung geht es ja auch nicht. Wichtig ist die Absurdität der Gefahr aus dem Inneren. Die Seite der selbsternannten Gottes-Krieger, die hier Angst und Schrecken über England bringen wollen, aber teilweise doch in der "verhassten" Gesellschaft angekommen sind.

Dabei ist es herrlich und auch beunruhigend, wie dilettantisch und überdreht unsere Löwen ans Werk gehen und sich immer wieder selbst ein Bein stellen. Jedoch, was im Ansatz wie eine Terror-Ausgabe der Marx Brothers beginnt, gipfelt in einem irgendwie schon bitteren Finale. Einem, das keine einfache Auflösung bietet und auch keine interkulturelle Verständigung garantiert. Aber für diese Problematik wäre eine Komödie auch das falsche Forum. Daran arbeiten wir lieber im realen Leben.

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Sommergirl

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Bewertung6.5Ganz gut

Beklopptere Möchtegern-Terroristen gibt es wohl nicht, die stellen sich ja sowas von dämlich an..... trotz dem eigentlich tragischen Thema, lacht man herzlich ab den trotteligen Typen die aus total irrationalen Gründen unbedingt etwas in die Luft sprengen wollen. Mal eine andere Sichtweise, auch wenn man das Thema nicht verharmlosen sollte.... Ach ja, der ersehnte Benedict Cumberbatch kommt dann für ca. 3 Minuten in den letzten 10 des Films!!! Das Warten hat sich nicht unbedingt gelohnt, aber unterhaltsam war der Streifen trotzdem.

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Hueftgold

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Man muss eigentlich mal über unsere primitiven Vorurteile nachdenken. Wir sehen am Flughafen israelische Leute und bemerken dass diese in unserem Flieger mitfliegen. Sofort kommt die Reaktion in unserem Kopf. Wir kriegen Panik und Angst da wir alle noch die Bilder vom 11.September 2001 in unserem Kopfe haben. Wir hören in den Medien, dass Al-Quaida Anschläge plant und sofort ist jeder islamisch aussehende Kerl ein Terrorist! So manipulierbar sind wir, denn nicht jeder Islamist etc. ist ein Terrorist, sondern das sind zum Teil echt nette Leute!
So nun ist die Grundlage von Four Lions, dass die 4 doofsten Typen von allen, den Sinn des Lebens darin sehen, das Leben so verlassen um mit der Gummibootachterbahn ins Paradies zu fahren. Ok gut eine Komödie über Terroristen zu machen, mag zwar ziemlich doof vorkommen, doch Four Lions ist wahrscheinlich eine der witzgsten britischen Komödien der letzten 10 Jahre! Es gibt Situationskomik ohne Ende, eine sehr witzige Dialoge, die ich mittlerweile auswendig kann und vorallem einige makabere Szenen, wo es mich komplett weggehauen hat. Auch wenn das Ende sehr depressiv sein mag, geht das total in Ordnung, denn der ernste Grundton bleibt uns zum Glück bis zum Ende hin verschont!
Einmal über alle Vorurteile hinwegschauen und sich 90 Minuten unterhalten lassen, denn Four Lions ist im wahrsten Sinne des Wortes der "Dschihad für die Lachmuskeln"!

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TV Einheit

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Wieso denn Israelis ???


123Filmfreak

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Es ist absurd, dass man sich totlacht, wenn der erste stirbt, aber der gesammte Film trifft einfach genau meinen Humor.

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Canis Majoris

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Bewertung10.0Herausragend

Dieser kleine Streifen zeigt auf humorvolle Weise im Rahmen von (neo-)britischem Humor bestimmte Ausartungen der weit verbreiteten Geisteskrankheit Religion auf.

Unterhaltsam und amüsant, wenn man auf britischen Humor steht und Religionen als das erachtet, was sie sind: hinterwäldlerischer Schwachsinn ohne reales Fundament, längst 'outdated'.

Anders als mit Humor kann und sollte man der Religion (ganz egal welcher) meiner Ansicht nach sowieso nicht begegnen, auch wenn sie oft eher mehr Anlass zum Heulen bietet...

Just my 2 cents.

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Roach

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Da gehen sie wieder los, die Predigten, die nichts mit den Filmen zu tun haben. Einfach nur peinlich.


drfunk

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Peinlich ist es vor allem, wenn er seine Meinung mit "Just my 2 cents" beendet, ohne nur die geringste Ahnung davon zu haben, woher diese Redewendung stammt.
Tja Canis Majoris, die eigene Unwissenheit kann schon mal zum Bumerang werden, wenn man hier Religionen disst und eine Redewendung verwendet, die auf einem Bibelzitat basiert.



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