Four Lions

Four Lions (2010), GB Laufzeit 97 Minuten, FSK 16, Komödie, Drama, Kinostart 21.04.2011


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7.3
Kritiker
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7.0
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5451 Bewertungen
196 Kommentare
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von Christopher Morris, mit Kayvan Novak und Nigel Lindsay

Omar (Riz Ahmed) ist empört. Er will nicht länger tatenlos zuschauen, wie das Ansehen junger Moslems auf der Welt geschmäht wird. Der junge Brite schließt sich in Four Lions dem Heiligen Krieg an, um die britische Öffentlichkeit aufzurütteln. Seine Freunde Waj (Kayvan Novak), Barry (Nigel Lindsay) und Fessal (Adeel Akhtar) treten der neuen Terrorzelle bei. Das einzige Problem ist: Die Four Lions sind alles andere als Angst einflößende Raubtiere. Sie sind ungeschickt, trottelig und naiv. Werden die Four Lions unter diesen Bedingungen einen Terroranschlag zu Stande bringen?

Mit Four Lions hat der Brite Chris Morris eine kontroverse Satire über Terrorismus und islamistische Attentäter geschaffen. Der Debütfilm des britischen Satirikers ist eine explosive Mischung aus Monty Python (Das Leben des Brian) und Ali G..

Four Lions feierte seine Weltpremiere auf dem Sundance Film Festival im Januar 2010. Aufgrund des kontroversen Themas hatte Four Lions in den USA zunächst Schwierigkeiten, einen Filmverleih zu finden. Erst am 5. November kam eine zensierte Version des Films in die Kinos. Obwohl Four Lions in Großbrittanien anfänglich nur in wenigen Kinos gezeigt wurde, war die Satire an seinem Eröffnungswochenende ein großer Erfolg. Pro Kino nahm Four Lions 5.292 Pfund ein und über das Wochenende 609.000 Pfund. Bis August 2010 wurde Four Lions in Großbritannien an weiteren Kinos gezeigt und nahm über 2.930.000 Pfund ein.
Vor der deutschen Veröffentlichung der Persiflage forderte der CSU-Bundestagsabgeordnete Stephan Mayer, den Film in Deutschland nicht zu zeigen. Aufgrund der Terrorgefahr könnte Four Lions “Öl ins Feuer gießen”. Die Äußerungen des Bundestagsabgeordneten brachten Four Lions jedoch stattdessen weitere Aufmerksamkeit in den Medien, in Deutschland war die Satire durchaus ein Erfolg. (RS)

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Four Lions
Genre
Politische Satire, Drama, Satire, Schwarze Komödie
Zeit
Gegenwart
Ort
Afghanistan, England, London, Pakistan, Wüste
Handlung
Angst, Attentat, Attentäter, Ausbildungslager, Auto, Autofahrt, Bart, Besorgt sein, Blasphemie, Bombe, Bombenattentat, Bombendrohung, Bombenexplosion, Bomber, Brite, Bruder, Dummheit, Ehefrau, Erschrecken, Explosion, Familie, Feld, Flughafen, Funken, Garage, Gott, Gutgläubigkeit, Handy, Idiot, Joggen, Kopftuch, Kostüm, Laufen, Lächerlichkeit, Marathon, Mord, Moslem, Muslimin, Nachbar, Nervosität, Pakistani, Panik, Panikattacke, Polizei, Polizeiauto, Polizeisirene, Rabe, Religion, Restaurant, Scharfschütze, Schock, Selbstmordattentäter, Selbstmordversuch, Sohn, Sprengsatz, Sprengstoff, Suizid, Taliban, Terror, Terrorismus, Terrorist, Terrorkommando, Terrorverdächtiger, Tod durch Sprengstoff, Todesangst, Trottel, Unfreiwillig komisch, Verkleidung, Verrückter, Verrücktheit, Versteck, Video, Videoaufnahmen, Videobotschaft, Videokamera, Wohnung
Stimmung
Eigenwillig, Hart, Witzig
Verleiher
Wild Bunch/Capelight/Central
Produktionsfirma
Film4, Optimum Releasing, Warp Films, Wild Bunch

Kommentare (192) — Film: Four Lions


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Clamio

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Überraschend guter Film.

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KingLee

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Bewertung9.5Herausragend

Four Lions.....Jaaa der Hammer...black blacker four lions..wie schwarz kann eine komödie nur sein?....so schwarz!..ps einer der Synchronsprecher is der Godfather Of Humor...Serdar Fucking Somuncu..
Fazit:geiler gehts kaum...

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djstoewi

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Wow was für ein Film.Ich bin zufällig über ihn gestoßen.Dieser Film ist absolut mutig und eigentlich für jeden zu empfehlen.Es geht um 4 total unterschiedliche Selbstmordattentäter aus London.Er hat ein sehr hartes Thema ist aber als durchaus gelungene Satire anzusehen.Wunderbar subtil, bissig, sauwitzig. Hier wird keine Religion oder gar der Oberste beleidigt, sondern der blinde Glaube parodiert. Dabei treiben aus dem Baum der felsenfesten Überzeugung, wage Annahme-Äste und gekringelte Interpretations-Blüten. Die exzellenten Schauspieler hauen furztrocken einen nach dem anderen raus, verlieren jedoch nicht den Faden und sind nur selten albern. Apropos Faden: pechschwarzer Humor ist das, wenn über den Faden zum Zünden der Bombe immer wieder, hin und her, mal so und mal anders, falsch oder doch richtig, debatiert wird, als ginge es um eine Reise, ein Event. Wenn die Begründung für einen terroristischen Gewaltakt mehr oder weniger nach den persönlichen Umständen zurechtgebogen wird.Anzumerken ist vieleicht noch das Benedict Cumberbatch eine kleine Nebenrolle zu Ende des Films hat die absolut perfekt und kontravers ist.Einer der Attentäter wird von Serdar Somuncu synchronisiert,was eigentlich der Grund ist weshalb ich auf den Film gestoßen bin

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Laserdance

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Bewertung9.0Herausragend

Ich fand den Film sehr gut.

Bei manchen Anspielung da muss man schon etwas mitdenken.

Vermutlich muss man aber auch eine Antenne für so was haben. Wenn man die Ironie nicht erkennt, wird es wohl schwer. Und man sollte nix gegen Schwarzen Humor haben. :-)

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Troublemaker69

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Bewertung7.0Sehenswert

Ordentlicher Film, der häufig mit einem Hauch Ironie sozialkritische Komik ausdrückt.
Der Film beginnt mit lustigen Sequenzen und endet mit einer irrwitzigen Katastrophe.
Genau das macht gute Komödien aus, dass man ein ernstes Thema nimmt und es versucht lustig wirken zu lassen.

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CH15

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Bewertung7.5Sehenswert

Ich habe mich sehr darauf gefreut diesen Film zu sehen und wurde nicht enttäuscht. Zuerst einmal muss ich sagen, diesen Film habe ich so gesehen wie es angebracht ist: als Komödie und nichts anderes. Also ähnlich wie etwa in "True Lies" wo die stereotypischen Terroristen mit allen Vorurteilen ordentlich aufs Korn genommen werden - kein Hinterfragen einer Religion oder ein panischer Fingerzeig auf Menschen aus dem Orient, das alles sollte man hier komplett ausblenden.

Was mich an dem Film ein wenig fasziniert ist dieses getrieben sein der Protagonisten, unbedingt ein Statement zu setzen. Ich hab das Gefühl, sie planen und setzen um, nicht aufgrund ihrer eigenen Überzeugung, sondern eher aus Gründen einer gewissen Verpflichtung ihrer Kameraden gegenüber. Sie sind schlichte Mitläufer und wissen nicht mal wohin die Reise im Großen Ganzen geht. Da wird überhaupt nicht hinterfragt warum das passieren soll, sondern einzig und alleine das wo, wann und wie.
Was mich ein wenig stutzig gemacht hat, war die Ehefrau, die den bevorstehenden Selbstmord der Hauptfigur so locker und selbstverständlich sieht, wie einen morgendlich Gang zum Bäcker. Keine Ahnung ob das in solchen Familien wirklich so gehandhabt wird - schwer vorstellbar, aber es ist auch eine komplett andere Welt.
Sehr gut gefällt mir, wie die Briten ebenfalls etwas dümmlich und einfältig dargestellt werden. Das verschafft dem Gesamtbild des Films eine Entspannung der Gesamtthematik.

[Meine Erwartung an den Film war eine 6.5 - 7.0. Ich fand ihn unterm Strich gelungen und es ist sicher einer der Filme, die man sich alle 2 Jahre in schiedlicher Erinnerung ansehen kann.]

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Gabe666

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Einer der wenigen Filme, die ich bisher nur im Original und noch nicht auf Deutsch gesehen habe. Als er mal in Originalsprache und mit deutschen Untertiteln auf ARTE lief, habe ich eingeschaltet und es definitiv nicht bereut. Und merkwürdigerweise verspüre ich nicht unbedingt den Wunsch, ihn mir in der deutschen Synchronfassung anzusehen. Denn den herrlichen Slang der Protagonisten kann man im Deutschen wohl kaum adäquat rüberbringen.
Aber zunächst einmal: worum geht es? Die Hauptpersonen sind vier (später fünf, am Ende wieder vier) islamische Terroristen, die in England einen Anschlag planen, sich dabei aber so dämlich anstellen, dass sie ihre Gruppe unabsichtlich selbst dezimieren, ohne ihr Ziel zu erreichen. Da hätten wir Omar, den Anführer, einen liebevollen Ehemann und Vater, der merkwürdigerweise ein wesentlich liberaleres Menschenbild (davon abgesehen, dass er meint Ungläubige töten zu müssen, versteht sich) als sein wesentlich gemäßigterer Bruder hat, der zu ihm meint, er müsse seine Frau im Zaum halten. Dann gibt es Waj, Omars besten Freund, der so dumm ist, dass er sich ohne dessen Hilfe vermutlich nicht einmal selbst die Schuhe zubinden könnte und widerspruchlos alles nachplappert, was dieser ihm sagt. Fessal, der dritte im Bunde, scheint ein wenig mehr zu verstehen als Waj, stellt sich teilweise jedoch nicht minder dämlich an. So versucht er beispielsweise, Krähen zu Bombenkurieren zu machen, sprengt die armen Tiere aber schon in die Luft, bevor sie überhaupt losfliegen können. Und dann ist da noch Barry, ein konvertierter Brite, der ironischerweise der radikalste von allen ist, und meint, dass sie eine Moschee in die Luft sprengen sollte, damit sich die gemäßigten Muslime ebenfalls radikalisieren. Er rekrutiert, gegen Omars Willen, einen weiteren Mitstreiter, Hassan, der jedoch an Intelligenz ebenfalls nicht viel weiter ist als Waj und sich Barry gegenüber genauso folgsam verhält wie Waj zu Omar.
Die Frage ist natürlich: Darf man das? Darf man sich über den islamischen Terrorismus lustig machen? Die Antwort lautet ganz klar: ja! Es gibt nichts, was schwarzer Humor nicht darf, besonders, wenn er wie hier auch mit so viel Sozialkritik angereichert ist. Denn auch wenn man ob der offensichtlichen Beschränktheit und der schwachsinnigen Aktionen der handelnden Charaktere aus dem Lachen oftmals nicht mehr rauskommt, so bleibt einem dieses ein ums andere Mal auch im Halse stecken. Denn die bittere Realität wird im Film ebenfalls eingefangen. Die Charaktere sind eigentlich allesamt liebenswert und sympathische, nette Menschen, die auf eine menschenverachtende Propaganda hereinfielen und sich für einen sinnlosen Krieg benutzen lassen. Der Islam an sich wird nicht als gefährlich dargestellt, es sind vor allem die Fanatiker, die hier der Lächerlichkeit preisgegeben werden.
Gleichzeitig wird auch Kritik am Vorgehen der Staatsgewalt geübt, die sich allzu oft auf die Falschen konzentriert [SPOILER: so wird im Film gegen eine gemäßigte Vereinigung von Muslimen hart durchgegriffen, während die Terrorzelle lange unentdeckt bleibt] und für die zivile Bevölkerung eine fast genauso große Gefahr wie die Terroristen darstellt. Die Polizisten verhalten sich hier ebenso inkompetent wie die Terroristen und können beispielsweise beim großen Marathon am Ende, an dem diese kostümiert teilnehmen, einen Bären nicht von einem Wookie unterscheiden und schießen prompt auf die Falschen. Jeder kriegt so sein Fett weg.
"Four Lions" ist ein wirklich unglaublich witziger, zuweilen auch sehr tragischer und melancholischer Film mit typisch britischem schwarzen Humor und tollen Schauspielern. Die Gags sitzen allesamt, die Sprüche sind wirklich einfallsreich und als Sahnehäubschen gibt's am Ende noch einen Auftritt vom damals noch weniger bekannten Benedict Cumberbatch als Polizisten, der erfolglos versucht, mit einem der Terroristen zu verhandeln. Eine wirklich sehenswerte Mischung aus Satire und Tragikomödie, die auch ordentlich Diskussionsstoff bietet und mit Vorurteilen aufräumt. Durchaus vergleichbar mit dem "Leben des Brian".
Und übrigens: wer wissen will, wie Osama Bin Laden wirklich gestorben ist, sollte den Film auch gesehen haben. ;D

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peteblueeyes

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Bewertung3.0Schwach

Ich kann über Terrorismus nicht lachen. Vielleicht liegt es daran, dass ich während der Anschläge auf die Londoner U-Bahn in der Stadt war, aber das ist absolut nicht mein Humor.

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Murphante

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Bewertung6.0Ganz gut

Film Nummer: 1075
gesehen am: Dienstag, den 18. Februar 2014
Stimmung: BIG SOFA :D Freizeit
Wie oft gesehen: Erstsichtung !!!
Vorhersage: 7,5 Points... doch war der Film nicht so bombig =(

Bis die richtig bombigen Gags zum zünden gebracht hat ...
war ich pappensatt beim Anblick der leckeren essbaren Simkarten aus dem Mediabook !!!
Zur Mitte des Films schallte Gelächter von der Sofainsel als die Frage aufkam wer am Telefon war :D so selten dämlich ... das es schon wieder gut war !!! :D

Hinter diesem Film steckt nicht viel Weisheit und die dämlichen Dialoge auf der Rapschiene waren absolute Blindgänger ... die einzigsten Bomben die gezündet haben ... als sie sich endlich in die Luft gejagt haben ...

Ich bete für ein Schaf und für die arme Krähe ... schlürfe einen himmlischen Tee und gehe ein Zimmer weiter ... Gute Nacht !!! :D

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Maniac

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Den Film kenn ich nicht aber ich steh voll auf deine Kommis :D


Murphante

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Ich hatte bisher auch einen Bogen um den Film gemacht @Maniac ... aber nun hab ich ganz günstig das Mediabook ergattert und ...nun ... naja ... der Trailer verspricht mehr als dahinter steckt ... wie in den meisten Bomben ... *ähm* Film :D
Vielleicht schaust du ja auch mal rein ... würde mich mal interessieren wie du den bewertest ;) Freu mich darüber das Dir meine Kommis gefallen :D
Danke !!!


Hartmut Wastian

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Bewertung3.0Schwach

Gut gemeint, aber leider nicht gut gemacht. Sollte wohl eine Realsatire wie "Bangsy" werden, ist aber mit grottigen Dialogen schlecht in Szene gesetzt.

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MartinAusBerlin

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Bewertung5.0Geht so

Leider nicht so gut, wie der Trailer erwarten lässt.
Am Anfang platt, die Mitte des Films ist recht lahm. Die letzten 20 Minuten sind aber gelungen und regen zum Nachdenken an.

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julian.voland

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Bewertung9.0Herausragend

Wirklich sehr lustig der Film, auch wenn er eher Satire oder eine schwarze Komödie ist. Dass die Engländer in diesem Film auch als ein bisschen minderbemittelt dargestellt werden, nimmt ihm die Schärfe, die er gebraucht hätte, um wirklich ein Statement zu setzen.

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JoeKramer

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Bewertung7.5Sehenswert

Frech, unkonventionell und unglaublich bösartig. Mir hat er sehr gut gefallen. Die deutsche Syncro ist allerdings nicht gerade unterstützend.

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Friedsas

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Darf man über Terroristen und Anschläge lachen? Ja, wenn sie sich so strunzdämmlich anstellen wie hier :D Also ich war mehr als positiv überrascht nach diesem Trailer! Der Trailer hat mir null Komma gar nix zugesagt und dann war das so eine "Bombe" von Film :D Na Kinners, der war jetzt aber subtil oder ;)

Ob der Betbär oder das Trainingslager, ob Barry oder die Krähen mit den Bomben, ob der Idiot der beim Bomben bauen sich erwischen lässt und blöd rumtanzt oder der gemeinsame komische Lauf von allen damit niemand explodiert. :D Alles passt von vorne bis hinten und zeigt nur das sich so ziemlich alle von Barry verarschen lassen und alle (selbst der der einigermaßen Ahnung zu haben scheint) nur auf einen "Trend" oder Zug aufspringen wollen ;) Den Märtyrer Zug wenn man es so will :D

Super komisch und echt ansehenswert :D

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cronic

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Eine sehr witzige schwarze Komödie, die man sich doch bitte nur im Original anschauen sollte. Es geht viel Witz verloren, mit der Grotten Synchro aus D. Der Film ist eine kleine, schwarze Perle

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heiko.buschhaus

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

>>Wenn wir über die sogenannte Terrorattacke auf den London-Marathon reden, dann müssen wir auch an eines denken: Das, was am lautesten knallt, sind nicht die Bomben... es sind Mopets mit Fehlzündung<<
Wenn man über moderne Komödien redet, dann fallen einem da in den meisten Fällen keine Filme mehr ein, die wirklich etwas haben wie Anspruch oder das gewisse Etwas, dass sie zu einem Film für die Ewigkeit macht. Doch "four Lions" hat all dies. Mit einem scharfen Humor, der so grauenvoll ist durch die Tatsache, dass er real ist, zeichnet sich diese schwarze Komödie aus. Chris Morris beweist ein feines Händchen dafür, den Islamismus zu verarschen ohne den Islam an sich in den Dreck zu ziehen; seine Parodie bezieht sich einzig und allein auf die Fanatisten! Das alles gemischt mit fünf tollen Darstellern und einem Drehbuch, dass an inhaltlicher Genialität kaum zu überbieten ist zeichnet sich "Four Lions" in meinen Augen als die bisher beste Komödie des 21. Jahrhunderts aus!

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TV Einheit

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Bewertung3.0Schwach

Wer hier eine intelligente Satire erwartet, die den religiösen Extremismus auf die Schippe nimmt, wird nach nur wenigen Minuten den Kopf schüttelnd den Wunsch verspüren diesen Unsinn á la Stefan und Erkan abzuschalten. Absolut schade. Ich habe mich auf den Film gefreut, stieß hier aber auf eine traurige, hohle Produktion, die weder Biss noch irgendeine brauchbare Botschaft vorzuweisen hat.

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thechomper

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hab mir auch bissl was anders erwartet :S und dabei hatte ich nicht mal hohe erwartungen haha..


TV Einheit

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Ich kann meine hohe Bewertung auch nicht mehr erklären, denn eigentlich ist der Film tatsächlich einfach nur ärgerlich!


Ben Kenobi

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Bewertung6.5Ganz gut

Manchmal ist es doch schön, vor dem Anschauen eines Films dem Reiz zu widerstehen, sich mal schnell auf MP ein bisschen Hintergrund anzulesen. So kann es zu der wunderbaren Situation kommen, dass man sich nichtsahnend eine Komödie voller unbekannter Gesichter ansieht, und nach mehr als einer Stunde wandert auf einmal völlig unerwartet Benedict Cumberbatch auf den Bildschirm. Wie schön!

(Zur Kontrastierung stelle man sich den umgekehrten Fall vor: Man klickt sich bei MP rein, denkt: "Oh, ein Film mit guten Bewertungen, der Cumberbatch an erster Stelle des Casts listet!" - und ist heillos enttäuscht, weil er nur eine winzige Nebenrolle spielt. Nicht auszumalen!)

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MrMo

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

den film muss man einfach mehrmals sehen, einige szenen gehen einfach unter weil man lacht oder gedanklich noch bei der letzten ist. eine wirklich gelungene komödie.

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mikkean

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Bewertung7.0Sehenswert

Hah Hah, ich lach dich tot. So lautet die Devise bei "Four Lions", eine Terroristen-Komödie, der es gelingt, Schrecken mit Humor etwas auszuhebeln und dabei doch noch ein Stück weit für zerebrale Stimulanz zu sorgen. Dem Irrsinn vom Kreuzzug mit flammenden Schwert und Sprengsätzen hält der Film einen passenden Spiegel vor.

Ein paar der besten Gags um Omar und seinen kleinen Chaostrupp des Terrors sind natürlich schon aus den Trailern bekannt. Aber um bloße Späße im Sinne leichter, parodistischer Unterhaltung geht es ja auch nicht. Wichtig ist die Absurdität der Gefahr aus dem Inneren. Die Seite der selbsternannten Gottes-Krieger, die hier Angst und Schrecken über England bringen wollen, aber teilweise doch in der "verhassten" Gesellschaft angekommen sind.

Dabei ist es herrlich und auch beunruhigend, wie dilettantisch und überdreht unsere Löwen ans Werk gehen und sich immer wieder selbst ein Bein stellen. Jedoch, was im Ansatz wie eine Terror-Ausgabe der Marx Brothers beginnt, gipfelt in einem irgendwie schon bitteren Finale. Einem, das keine einfache Auflösung bietet und auch keine interkulturelle Verständigung garantiert. Aber für diese Problematik wäre eine Komödie auch das falsche Forum. Daran arbeiten wir lieber im realen Leben.

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