Zombie 2 - Das letzte Kapitel

Day of the Dead (1985), US
Laufzeit 102 Minuten, FSK 18, Horrorfilm, Komödie, Science Fiction-Film

7.2 Kritiker
22 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.1 Community
643 Bewertungen
27 Kommentare
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von George A. Romero, mit Lori Cardille und Terry Alexander

In der Nähe der kalifornischen Küste kreist ein Hubschrauber, der nach eventuellen überlebenden Ausschau hält. Nach trostloser Suche fliegt man zu der geheimen, unterirdischen Millitärbasis zurück. Dort lebt eine kleine Anzahl von Menschen, die sich aus Wissenschaftlern und Millitär zusammensetzt und Experimente an “Zombies” durchführen. Man will versuchen die “lebenden Toten” zu kontrollieren. Als die Versuche mit den “Zombies” immer noch keine Früchte tragen und der Chef herausfindet, dass einer seiner toten Männer von Oberarzt “Frankenstein” an einen Zombie verfüttert wurde, dreht er durch. Jetzt kämpfen die Wissenschaftlerin und ihre beiden verbliebenen Freunde gegen das Millitär und den Zombies…

Handlung

Die Welt ist bevölkert von den nach frischem Fleisch gierigen Untoten. Weite Teile der Zivilisation sind verlassen. Sarah und ihr Team suchen die Gegend um Florida ab, in der Hoffnung darauf noch Überlebende zu finden – doch ihre Arbeit ist vergeblich. In einem unterirdischen gesicherten Militärstützpunkt leben eine Gruppe Soldaten und ein paar Wissenschaftler. Die Forscher versuchen, hinter das Geheimnis der Zombies zu kommen und so das Überleben zu sichern. Dr. Logan hat es sogar geschafft, einen Untoten unter seine Kontrolle zu bringen. Doch die Soldaten werden immer unruhiger. Die schwierige Situation buchstäblich mit dem Tot vor Augen führt zu großen Spannungen im Militärstützpunkt. Schließlich stehen nicht nur die ersten wichtigen Ergebnisse der Forschung sondern die Sicherheit von allen Überlebenden auf dem Spiel.

Zensur des FilmsDay of the Dead wurde im April 2007 aufgrund expliziter Gewaltdarstellung beschlagnahmt. Es existiert eine gekürzte, ab 18 Jahren freigegebene Version des Films auf VHS, die ebenfalls beschlagnahmt ist. Lediglich eine um ca. 15 Minuten gekürzte Version ist in Deutschland legal erhältlich. Im Oktober 2007 kündigte Arte die Ausstrahlung der ungekürzten Fassung im Fernsehen an, was zahlreiche Diskussionen in Foren und Websites auslöste. In Deutschland präsentierte Arte dann jedoch die ab 16 Jahren freigegebene Version des Films, auf Arte Frankreich lief der Film komplett ungekürzt.1

Weiterführende Informationen
Zombiefilm

Weitere Informationen im Internet

Quellen
Rückseite des Hologrammcover-Steelbooks von XT VIDEO

1 Beschlagnahmte Medien in der Wikipedia

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Kritiken (4) — Film: Zombie 2 - Das letzte Kapitel

Hitmanski: Reihe Sieben / MehrFilm / I...

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8.5Ausgezeichnet

"It didn't make me want to be its friend." -

Ganze sieben Jahre dauerte es, bis sich George A. Romero an einem dritten Teil seiner „Dead“-Reihe versuchte, und dabei die vorübergehend letzte Stufe der Vermischung von Genrehorror und politisch motivierten Subtext erreichen sollte.

Anders, als es auch zeitgenössische Rezeptionen erkennen lassen, ist „Day of the Dead“ trotz der sichtbar gestiegenen Kosten für Masken- und Goreeffekte nämlich keineswegs die tumbe Fortsetzung des prägenden Vorgängers, sondern vielmehr dessen logische Konsequenz und Weiterentwicklung.

Die zaghaften Gesellschaftsstrukturen aus dem Kaufhaus in „Dawn...“ sind im Angesicht der Apokalypse einer stark schematischen Gruppenbildung Untertage gewichen; das „Homo homini lupus“-Credo, mit dem bereits die beiden Vorgänger hantierten, erfährt im omnipräsenten Misstrauen nun seine finale Steigerung: Dem langsamen Zerfall von Zwischenmenschlichkeit und Kultur innerhalb…

Kritik im Original 15 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

Skywalker_

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Ich habs beim ersten mal als ich diesen Film gesehen habe gesagt und ich sage es erneut:
Inception hat sein Ende von diesem Film geklaut


Julio Sacchi: Das Manifest

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5.0Geht so

Mag ja sein, daß die drastischen Budgetkürzungen Romero zu dieser schwer unterversorgten Plotte zwangen, aber in diesem Quasi-Kammerspiel treten seine inszenatorischen Unzulänglichkeiten nur allzu deutlich zu Tage. Zu diesem in der ersten Stunde bis zur Bewußtlosigkeit geschwätzigen Tunnel-Einerlei fällt auch Kameramann Michael Gornick nichts weiter ein; nur im Finale sieht man im Gewölbe hier und da mal kräftige Farbsprenksel. Noch schlimmer wiegt jedoch das schwache Schauspielerensemble (Dialoge werden ausschließlich gekläfft, und das auch noch in wildgeworden jamaikanischen und irischen Accents) und die wahrlich schrille Überspitzung der Figuren: Der "verrückte Wissenschaftler" hampelt sich direkt aus einer Kinderserie herein, der "böse Militärarsch" rollt sich die Augen aus den Höhlen und die Wissenschaftlerin ist so nobel wie frech! Und die Zombies? Der domestizierte Bub ist eine gute und konsequente Idee, aber auch die Einzige; man bringt ihm bei, wie er einen Walkman benutzt. Bitte?! Der kurze Einblick in die Apokalypse (eigentlich die zwingende Konsequenz aus DAWN) zu Beginn des Films in Florida könnte schick sein, sieht aber dank früher Merchandise-Masken von Nicotero und Berger und der schlappen Regie Romeros aus wie ein "Thriller"-Flashmob. Was auch immer Romero uns da unter Tage erzählen wollte, es ist ihm nicht gelungen, dieses Anliegen ansprechend oder auch nur halbwegs überm Trashlevel umzusetzen. Am Ende muß Tom Savini mit unglaublichen, viehisch brutalen Special Effects den Tag retten. Aber da ist auch schon alles egal, alle Figuren sind mit dem breitesten Pinsel gemalt, so daß man eh weiß, wer am Ende wo stehen, liegen oder gefressen werden wird. Overacting geht hier mit Underdirecting eine üble Verbindung ein; ein ziemlicher Stinker ist das.

2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten

Mr Vincent Vega

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Aha, also ist das jetzt dein offizielles Outing als Gorebauer?


Julio Sacchi

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Quark. Natürlich ist das alles relativ. DAY ist schon ziemlich schlecht, aber eben nicht so schlecht, um ihn noch ruppiger zu bewerten. Ich kann dem doch nicht genauso wenig Punkte geben wie AVATAR, höhö!


Flibbo: wieistderfilm.de

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6.5Ganz gut

Dem renommierten Filmemacher Geroge A. Romero wurde bei seinem dritten „Dead“ Film ein dicker Strich durch die Rechnung gemacht. Da er auf die heftigen Splatter- und Gore-Effekte zugunsten einer vorteilhafteren Altersfreigabe nicht verzichten wollte, kürzte man sein Budget eiskalt um die Hälfte. Statt 7 Millionen waren nur noch 3,5 Millionen Dollar zur Verfügung, was zwingend eine starke Veränderung und Vereinfachung des ursprünglichen Drehbuchs mit sich brachte. So kommt es auch, dass „Day Of The Dead“ das ganz klar schwächste Glied in der Night-Dawn-Day-Trilogie ist. [...]

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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8.5Ausgezeichnet

Der härteste und düsterste Teil der Dead-Reihe. Zu unrecht als billiges Kammerspiel geschmäht, entfaltet er eine beunruhigende Sogwirkung, die weit über die Ekelbilder hinaus geht. Die wahre Bedrohung sind hier nicht mehr die Untoten sondern die ins Grotseke übersteigerten menschlichen Authoritäten: Das Militär und die Wissenschaft. Absolut sehenswert, zumindest in seiner ungekürzten Fassung.

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Kommentare (23) — Film: Zombie 2 - Das letzte Kapitel

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änna_banana

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Enthält Spoiler.
Im Allgemeinen schneidet 'Day of the Dead' schlechter ab als sein Vorgänger 'Dawn of the Dead'. Ich glaube ich kann kann das sogar nachvollziehen, obwohl ich beiden Filmen die gleiche Bewertung gegeben habe. In 'Day of the Dead' stehen eigentlich nicht die Zombies im Vordergrund, sondern das Verhalten der übrig gebliebenen Menschen. Behalten sie kühlen Kopf? Wie agieren sie? Welche Lösungen suchen sie? Aber vor allem kommt im Laufe des Filmes die Frage auf: Wer ist nun grausamer - Mensch oder Zombie? Während der Zombie durch Konditionierung immer zahmer wird, wird der Mensch immer unruhiger und es kommt sogar zu Mord untereinander. Nicht zu vergessen ist die Tatsache, dass 'Frankenstein' Menschen tötet, um bei seinen Forschungen weiter zu kommen. Der Film trieft nur so vor Sozialkritik und regt (zumindest in meinem Freundekreis) zu Diskussionen an. Wo liegt die neue moralische Grenze in so einer Ausnahmesituation? Bei so viel Stoff ist es mir fast egal, dass der Zombie-Horror ein wenig knapp ausfällt, obwohl man gegen Ende dafür ja noch entschädigt wird.

2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 7 Antworten

crab1973

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@Richard...: Mach ruhig. Man muss nicht gerade der König im interpretieren sein, um Romeros Botschaft zu verstehen. Die kommt schon ziemlich mit den Holzhammer daher. :)


Richardlöwenherz

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Aber es hat mir eine völlig neue Sichtweise auf dieses cineastische Frühwerk gegeben und mich sogar ein bisschen von meinem Trauma befreit .Therapiert habe ich mich aber auch schon ein bisschen mit 28 Days later - Zombieland und Vampire Nation :)


Keky

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Romero ist ein Gott und (fast) jeder seiner filme ist ein klassiker, ausgenommen Land of the Dead, der film ist derber schrott. Hab mir mal das remake von Day of the dead angeguckt und das war die größte enttäuschung überhaupt! The Crazies und Dawn of the Dead wurden wenigstens anständig remastered und gehören in jede Filmsammlung. Gott segne George a. Romero!

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ElMagico

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a) richtig b) ich find land of the dead mit etwas abstand sogar ziemlich gut c) das remake von steve minor sollte man losgelöst vom original sehen, hat eh kaum etwas gemein mit ihm...dann ist der nämlich auch ganz ok d)wer soll George A. Romero segnen? Kenn ich den? ;)


Azazil

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Bewertung6.5Ganz gut

Ganz nett. Romero treibt allerdings auf Kosten der Charaktere eine platte Militär- und Wissenschaftskritik voran. Praktisch jede Figur erfüllt irgendwie ein Klischee. Die vertrottelten Soldaten sind schön vertrottelt. Der psychopathische Anführer ist psychopathisch und wer hätte es gedacht, der verrückte Wissenschaftler ist verrückt. Dass der Labile den ganzen Film über schön labil bleibt und alle umbringt war auch von Anfang an klar. Die Grundidee des Films in dem Bunker gefällt mir eigentlich recht gut, auch was die Experimente angeht. Doch halte ich es für Unsinn, dass bei so wenigen Überlebenden überhaupt noch irgendwas geforscht werden würde. 10 Mann retten die Welt schon klar. Der Soundtrack ist für meinen Geschmack dann doch etwas zu sehr in die Jahre gekommen (oder liegts an den 80ern?), aber ist meistens erträglich. Was mich an solchen Filmen auch immer stört: Wenn man den Leuten einen Revolver gibt, nehmen sie sich die Zeit für saubere Kopfschüsse. ABER: Wehe sie haben ein M16 in der Hand, dann ballern sie wahllos in die Menge bis das Magazin leer ist, geraten in Panik und werden gefressen KOPF--->TISCH.

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morlock

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Bewertung5.5Geht so

Die meiste Zeit spielt sich alles in diesem Bunker ab.
Besonders nervig sind die eindimensionalen, extrem überzeichneten und klischeehaften Charaktere und langweilige, dümmliche Dialoge.
Der oberfiese Militär, der "Mad Scientist"...
Man kann darin natürlich auch eine Parabel sehen, aber dass wirkt doch alles sehr platt und abgedroschen.
Originelle Ideen sind kaum vorhanden, Langeweile macht sich schon früh breit und hält bis fast zum Ende an.
Einziger Lichtblick sind die wirklich guten SFX von Tom Savini.
Ganz am Ende kommt der Film nochmal in Fahrt und artet in eine Splatterorgie aus.
Aber das kann den teilweise ziemlich vorhersehbaren und langweiligen Film auch nicht retten.

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horro

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Endgültiger Beweis dafür, dass Romero's Night of the living Dead keine Eintagsfliege war ... was heute auch niemand mehr ernsthaft behaupten würde. Als Abschluss der Trilogie zeigt dieser Film viel stärker menschliche Züge als dies seine Vorgänger taten. Plötzlich stehen einzelne Schicksale im Vordergrund und man kann sich sogar die Namen der Protagonisten merken. Postapokalyptisch und im altbekannten Guerilla-Stil der Achtzigerjahre geht die Suche nach Überlebenden der Zombie-Seuche weiter. Gut gelungen - auch wenn das Ganze für heutige Ansprüche etwas plump daher kommt, sind die Effekte meisterlich.

25 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

horro

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Habe das mit der Suche nach Überlebenden mehr im Gesamtkontext der drei Teile gesehen; du hast recht, gesucht wird nur gerade am Anfang. Eigentlich zeigt die Handlung des Films nur einen kleinen Ausschnitt einer viel grösseren Geschichte. Dawn of the Dead hat mir persönlich auch etwas besser gefallen, trotzdem war Day of the Dead wichtig und gut gelungen.


morlock

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Day krankt v.a. an einem schwachen Drehbuch.


Hooded Justice

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Schön ist, dass der Film direkt anfängt und er es vor allem auch kann. Jeder ahnt, worum es geht, was geschah und wie das Gefühl der Figuren zu verspüren scheint. Das drückt allein die Atmosphäre aus, die unter den Kammeraden herrscht. Dazu sind die apokalyptischen Bilder zu Beginn des Films einfach wahnsinnig gut gelungen und wirken wirklich bedrückend.
DAY OF THE DEAD ist von der Handlung her kleiner geraten als sein Vorgänger DAWN OF THE DEAD. Alles spielt - von den fantastischen ersten Minuten abgesehen - in einem dunklen Bunker. Der Ort wird kaum gewechselt, wodurch das Bild irgendwann beinahe langweilig wirkt.
Worin sich Romero aber weiterhin beweisen kann ist seine Sozialkritik, die er sieben Jahre nach seinem zweiten und bislang auszeichnendsten Zombiefilm ebenso gekonnt weiterspielen lässt. Es geht kaum noch darum, dass draußen die Toten lebendig wandeln, sondern darum, dass sie „miteinander gefangen“ in einem Bunker sind. Anstatt „friedlich miteinander“ - inwiefern dies auch immer möglich wäre - den Unterschlupf anzuerkennen, weil sie schließlich alle im selben Boot sitzen, bekriegen sich die Figuren gegenseitig mit völlig banalen Dingen, beschäftigen sich mit Fragen, wer der Boss ist und arbeiten vielmehr gegeneinander als miteinander, wodurch sie letztlich selbst das Bedrängnis sind und nicht die Zombies.
Die Fortsetzung kann mit Romeros-Reihe absolut mithalten. Besser gefallen als ZOMBIE 1 tut sie allerdings nicht, was sie aber auch nicht muss, um als „ausgezeichnet“ gewertet zu werden. Romero bleibt seiner Kunst treu und verbindet Zombieepidemie mit Gesellschaftskritik, wenn mir auch in diesem Film die ausgestorbenen Bilder des Umlandes ein wenig fehlten. Der Bunker ist auf Dauer einfach ein wenig unvorteilhaft. Lob gibt es allerdings für die Weiterentwicklung der Zombies. Wo sie noch in NIGHT OF THE LIVING DEAD sehr wacklig und eher lachhaft als gruselig daherwandelten, wirken sie in Romeros drittem Zombiespiel ausgereift und wahrlich furchteinflößend. Klasse.

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ElMagico

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Bewertung9.5Herausragend

Der immer etwas Stiefmütterlich behandelte Nachfolger zu "Dawn of the dead", und auch ich muss zugeben, dass ich ihn immer ein Stück schlechter bewertet habe. Warum kann ich im Moment gar nicht sagen, anscheinend lässt man sich doch zu sehr von der Meinung anderer beeinflussen. Somit hier offiziell: Magic findet "Day of the dead" keinen Deut schlechter als "Dawn of the dead"! :)
Eine kleine Einschränkung gibt es aber: Man sollte die Vorgänger gesehen haben, ansonsten könnte "Day of the dead" phasenweise recht seltsam und überzogen wirken. Das ist er aber in keinster Weise, Romero bringt hier nur konsequent zu Ende (naja, heute weiss man das besser) was er begonnen hat.
Die letzten Barrieren sind gefallen und die meisten Werte sind über Bord geworfen. Die letzten Überlebenden zeigen das Wahre Gesicht der Menscheit, wenn sie keine Alternativen Handlungsweisen mehr findet...."he can´t be that inhuman"..."no...he is human...and that´s what scares me, you know!". Der einzig wirkliche Menschenähnliche Gefühlsausbrauch kommt dann auch bezeichnenderweise von einem Zombie, denn selbst die "Guten" agieren hier meist schon fernab jeglichen gesunden Menschenverstandes. Und hier lasse ich auch den Kritikpunkt nicht gelten, dass dies doch alles sehr übertrieben und unrealistisch sei...Berichte von Massenvergewaltigungen in Kriegsgebieten oder Videos in denen Soldaten Leichen schänden, sagen mir, dass "Day of the dead" in diesem Punkt wohl sogar sehr zurückhaltend ist.
Und auch vom Spannungsaufbau kann "Day of the dead" mit seinem Vorgänger mindestens gleichziehen und durch die Konflikte, der auf engstem Raum zusammengepferchten Überlebenden, erscheint der Film sogar einen Tick stringender und dichter als "Dawn of the dead".
Ganz dicken Applaus für die Special-Effekte von Tom Savini...zwar hat Fulci in "Woodoo" die schöneren Zombies...aber wie (und wieviel!) hier das Blut fliesst, ist einfach genial gemacht!

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Spielberg_Fan

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Mein absoluter Liebling der Reihe. Die Musik fand ich hier auch schon immer sehr atmosphärisch und sehr passend. Brachte ein gutes Feeling rüber.


ElMagico

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Mir ist die ehrlich gesagt zu 80s....und das mag ich meist nicht so...mir ist die ironie übrigens gerade bewusst XD


Abronsius

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Bewertung7.0Sehenswert

Der „Jüngste Tag“ ist Geschichte und irgendetwas ist wohl schief gegangen. Gott hat den letzten Zug genommen und die verdutzen Schäfchen blöken sich nun gegenseitig an.
Romero`s -Katholik und Grobmetaphoriker- Sicht auf die menschliche Gemeinschaft, ist hier, im dritten Teil seiner Untoten-Reihe, mehr als desillusioniert.
Zwischen bösen Militärs und nicht ganz so bösen Wissenschaftlern gehen auch die Restbestände an Menschlichkeit in die ewigen Jagdgründe ein. Aber dann:
In dem Moment, in dem die menschliche Gemeinschaft die Fähigkeit zum Mitgefühl verliert, einen Untoten (Bub) einzuführen, der sich diesem Gefühl wieder bewußt wird, das hat schon was.
Der Untote, das unbekannte Wesen.
Das Spiel von Sherman Howard (Bub) und Richard Liberty (Mad Doc Logan) entschädig bei Weitem für das rumchargierende Kasperleensemble um sie herum und den furchtbaren Soundtrack.
Das Visagisten- und Maskenkollektiv balanciert auf der Grenze des Erträglichen und hat bestimmt etliche Brechreiz-Awards abgeräumt-recht so.

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Shalashaska

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Meine ganze Sympathie gilt "Bub", dem klugen Zombie :-).
Zur Story:
Überall Zombies, nur eine kleine Militärbasis leistet Widerstand, bevölkert mit strunzdummen Militärs, Wissenschaftlern und nem gechillten Hubschauber-Pilotenteam.
-> Einer der Wissenschaftler, "Frankenstein" genannt, versucht Zombies zu sozialisieren.
Diese Idee ist es, die diesen Zombiefilm so besonders macht.
Ich habe zwar den FEHLER gemacht, zuerst die deutsche Version zu sehen, die total verstümmelt ist, trotzdem hat er mich gut unterhalten.

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Filmkenner77

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Bewertung6.5Ganz gut

Beinahe schon ein Klassiker unter den Zombiefilmen der 70er und 80er Jahre. Bei Arte D lief der Film leider nur in einer um 5 Minuten gekürzten Fassung, während der in Deutschland indizierte Film auf Arte F vollkommen uncut lief. Trotz geschickter Schnitte in der deutschen Fassung ist natürlich die Uncut-Version vorzuziehen, die allerdings nichts für Zartbesaitete ist.

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FordFairlane

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Der Zweite Teil der Zombiereihe ist wirklich gut gemacht und bietet tolle Effekte und einige verdammt geile Szenen, die bist heute unvergesslich sind. Doch leider schafft er es nicht die Klasse des Erstling zu erreichen, dafür die die Charaktere zu einseitig gemacht und man kann einfach für keinen der Menschen dort Sympathie empfinden, wie es z.B im Fall des Vorgängers war. Denn im ersten Teil waren besonders Peter und Stephen tolle Charaktere die man nicht sterben sehen wollte.

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zombienation

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Bewertung9.5Herausragend

Ja, der Film hat ein paar Längen im unterirdischen Stützpunkt aber egal! Es ist definitiv ein weiterer Klassiker unseres Zombiemeisters!!!

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TobiTobiTobi

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein Horrorfilm-Klassiker. Zeigt, dass Menschen nach einiger Zeit selbst zu Barbaren bzw. Zombies werden und beinhaltet den wohl "besten" Filmtod in einem Zombiestreifen. Nichts für schwache Gemüter, dennoch empfehlenswert.

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Haze

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Der Zombie-Klassiker schlechthin. Extreme Splatterszenen gemixt mit einer Prise überspitzter Sozialkritik in klaustrophobischer Bunker Location.

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Jimmie Dean

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein Klassiker - ohne Frage - und um längen besser als das sog. Remake von 2008.

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derblonde

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Bewertung6.0Ganz gut

Durchschnittlicher Nachfolger von Zombies im Kaufhaus. Reicht in keinster Weise an dessen Qualität ran. Von der großen Zombiewelle aber immer noch im Oberhaus.
Diesem Film haben wir übrigens die Beschlagnahmewelle vieler 80er Horrorfilme zu verdanken, obwohl die Videofassung schon stark gekürzt wurde.

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Tyler__Durden

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Grandiose und Düstere Zukunftsvision vom Erfinder des Modernen Zombiefilms.
Steht seinem Vorgänger in fast nichts nach.

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AgentGuhl86

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Bewertung6.0Ganz gut

Letztes Kapitel der Zombietrilogie. Menschen starten einen Versuch einen Zombie zu resozialisieren und wir stellen ganz schnell fest, dass es dem Menschen selbst auch mal gut tun würde!

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J0J0

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Finger weg von der geschnittenen Fassung! Die ist derart massiv (und schlecht!!) geschnitten, dass der Film keinen Spaß mehr macht... beim Erstsehen könnten sogar Verständnisprobleme auftauchen.

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dilara

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

ERST MUSS ICH LOSWERDEN DAS ICH MIT DEN ZOMBIE FILMEN NICHT NUR ROMEOS FILME SONDERN AUCH DIE BILLIG PRODUKTIONEN,AUFGEWACHSEN BIN.DENN ICH WUSTE MIT ZEHN JAHREN VO MEIN ONKEL DIE FILME VERSTECKTE UND ICH SIE MIR ANGUCKTE.TROTZALEM FAND ICH ODER FINDE ES IMMER NOCH AM BESTEN DEN FILM DAWN OF THE DEAD WIE WIR DAMALS NATÜRLICH ZOMBIES IM KAFHAUS SAGTEN UNTER FREUNDEN.ABER AUCH GEFIEL MIR DER ZOMBIE2 AUCH GUT ZWAR NICHT SO GUT WIE DER VORGÄNGER ABER ER WAR GUT

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