1984
Nineteen Eighty-Four (1984), GB Laufzeit 108 Minuten, FSK 16, Science Fiction-Film, Drama, Komödie, Kinostart 09.11.1984
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50 Kommentare
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von Michael Radford, mit John Hurt und Cyril Cusack
1984 ist die Verfilmung des Klassikers von George Orwell.
Im totalitären Staat Ozeanien lebt der kleine Angestellte Winston Smith ein erbärmliches Leben unter den alles überwachenden Augen des regierenden Großen Bruders, dessen Kameras und Mikrofone jede Bewegung seiner Untertanen verfolgen. Tagsüber ist Winstons Smiths Aufgabe, im Ministerium für Wahrheit die Geschichte zu fälschen, indem er alte Nachrichtenmeldungen und Dokumente rückwirkend so ändert, dass sie der geänderten offiziellen Sichtweise des Staates entsprechen. Sein Leben nimmt eine verhängnisvolle Wendung als er eine verbotene Liebesaffäre beginnt. Er vergisst die alles überagende Maxime des Regimes: Big Brother is watching you!
Cast & Crew
-
Michael Radford
-
John Hurt
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Winston Smith
-
Cyril Cusack
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Charrington
-
Richard Burton
-
Suzanna Hamilton
-
Gregor Fisher
-
James Walker
Regie
Schauspieler
-
Roger Lloyd-Pack
-
Michael Radford
-
Jonathan Gems
- Genre
- Utopie & Dystopie, Psychodrama, Politische Satire
- Zeit
- 1984
- Ort
- London
- Handlung
- Dystopie, Faschismus, Folter, Krieg, Manipulation, Opposition, Partei, Regierung, Totalitäres Regime, Verrat, Zweifel, Überwachung
- Stimmung
- Geistreich, Hart, Spannend
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails 1984
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Kommentare (50) — Film: 1984
Kommentar schreibenHulktopF 2012/01/28 20:03:18
Kommentar löschenein film wie ein vorschlaghammer im gesicht.
düster und böse
ein intelligentes,anspruchsvolles meisterwerk.
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heikschn 2012/01/20 13:52:38
Kommentar löschen1984 von George Orwell ist Pflichtlektüre für jeden politisch Interessierten. Der Film 1984 ist eine im Detail sehr vorlagentreue Verfilmung. Entsprechend erwarten den Leser des Buches keine Überraschungen. Das macht den Film aber nicht schlecht. Das macht es leseträgen Menschen nur einfacher den Stoff zu konsumieren. Wobei dies natürlich kein einfacher Stoff ist. Die Hoffnungslosigkeit der Gesellschaft, die allgegenwärtige Überwachung und die totale Kontrolle des Systems machen das Werk zu einem höchstdeprimierenden. Beispielhaft sei genannt, dass Winston und Julia genau wissen, dass sie mit ihrem Widerstand nicht erfolgreich sein werden, dass sie geschnappt und schließlich gefoltert werden. Trotzdem können sie nicht anders als ihren Weg weiter zu verfolgen, da ihr sonstiges Leben einfach zu hoffnungslos ist. Im Grunde macht die letztliche Umerziehung Winstons und das Brechen seines Widerstands ihn schließlich in gewisser Weise zu einem gefühlt glücklicheren Menschen – so grotesk dies auch klingt.
Sicher kein Film für einen Samstagabend mit Bier und Chips und guten Freunden. Gesehen haben sollte man ihn aber und dann die richtige Stimmung mitbringen.
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The_Comedian 2012/01/19 12:25:40
Kommentar löschen1984! 2084! 2184! Düstere, beängstigende Zukunfsvisionen erschüttern die Menschen cineastisch zeitlos-gleich, werden doch Urängste gleichermaßen geschürt und detailreich ausgeschlachtet. Orwell´s Romanklassiker jedenfalls fand in diesem bedrückenden Werk seine vorlagengetreue Umsetzung und passt immernoch und wohl auch immerfort in jedes Jahrhundert. Auch wenn es die ewige Diskussion ´Buch versus Film´ wohl immer geben wird, ist ´1984´ ein wichtiger Film, den wirklich jeder mal gesehen haben sollte, obgleich man ihn nicht sympathisch finden kann, ähnlich wie zum Beispiel Kubrick´s ´Uhrwerk Orange`, da man schonungslos an die perversen und abscheulichen Abgründe der eigenen Spezies geführt wird.
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mikkean 2012/01/19 13:08:05
Antwort löschenBei uns im Englisch-Unterricht wurde nicht nach der Meinung einzelner gefragt!!! - Kleiner Scherz, aber ich hab ihn wirklich da zum ersten Mal vollständig gesehen. Ob nun besser, wichtiger als das unsterbliche Buch. Es ist eine unglaublich dichte und schmerzhafte Adaption. Nicht jeder Film ist so wagemutig.
The_Comedian 2012/01/19 14:10:39
Antwort löschenWahrlich, nein:-) Habe das Buch vor Jahren gelesen und war total geflasht! Habe lange gebraucht, um mir die Verfilmung anschauen zu können...
moviee 2012/01/18 13:11:37
Kommentar löschen'1492' ist einer. Auch '1941' ist einer. Und auch '2046' ist einer. Alles sind Filme, die sich auf eine Jahreszahl als Filmtitel beschränkt haben. Aber was soll das? Eine Jahreszahl gibt in der überwiegenden Mehrheit der Fälle über rein gar nichts Auskunft. Es sind zumeist einfach nur vier Ziffern, die zu einer Jahreszahl geformt worden sind und beim Zuschauer Neugierde wecken sollen. Im Falle des Films '2001' war die Neugierde auch völlig berechtigt, denn Ende der 60er war man natürlich auch mehr als gespannt was einem in einem Film erwartet der im nächsten Jahrtausend spielt. Emmerich wollte mit '2012' einfach nur schocken, denn der nur wenige Jahre vor dem Erscheinungsjahr herausgebrachte Film erzählte etwas von einer Katastrophe in wenigen Jahren, wobei viele Zuschauer schnell hellhörig wurden. Jahreszahlen als Filmtitel können also allerlei Bedeutung haben, aber doch handelt es sich meist um Science Fiction. So auch im Fall von '1984', der im selbigen Jahr in den Kinos anlief. '1984' ist ein Film von dem ich wie viele andere auch nicht genau weiß wie mir der Streifen nun gefallen hat. Es geht um eine ferne Zukunft, die laut Kinostartjahr eigentlich nicht mehr so weit entfernt gewesen sein sollte, in der der für das Ministerium für Wahrheit arbeitende Winston Smith sich gegen die Gesetze des totalitären Ozeaniens setzt und sich damit dem "Großen Bruder" widersetzt. Er schreibt heimlich Tagebuch und verliebt sich in die junge Julia und beginnt somit am System der totalen Überwachung zu zweifeln in dem er ein Gedankenverbrechen begeht und sich so von der Treue zum System abwendet. Aber wie kann man auch dort vernünftig leben, wo Worte mit 'plus' gesteigert werden, wo Liebe und positive Begriffe verboten werden und wo die dem großen Bruder dienende Gedankenpolizei herrscht? '1984' wirft ein erschreckendes Bild auf eine Zukunft, die nicht lebenswürdig ist und zum Glück nur reine Fiction ist.
"Zwei und Zwei ist vier" - 'Nein Winston. Manchmal ist es fünf. Manchmal ist es drei. Und manchmal ist es etwas ganz anderes".
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NWO@Movie 2011/12/13 23:27:17
Kommentar löschenWenn jemand wissen möchte wie Luzifer denkt - wenn jemand wissen möchte wie die Neue Weltordnung aussehen wird - dann lest das Buch welches mehr Informationen hat und 1000 mal besser ist als der Film. Wirklich.
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Jack_Torrance 2011/12/04 14:34:13
Kommentar löschenIch sitze da, starre blöd auf den Laptop-Bildschirm, vor mir "Deine Meinung zum Film 1984" und die Wertung 7.5. Jetzt frage ich mich: "Was in aller Gottes Namen soll ich nur schreiben ?"
Orwells Roman ist besser - Bla
Der Film ist altmodisch - Bla
Die Bilder Roger Deakins sind eine Augenweide - Bla
Und so sitze ich da wie Homer Simpson vor einem Schachbrett (was ein Blödsinn !) und denke mir "Wieso fällt mir nichts ein ?"
Kann sein, dass der Film mich kalt gelassen hat; kann auch sein, dass der Film mich supermega beeindruckt hat. It all can be !
Am besten wäre es, wenn ich gewisse Fakten aufzählen würde:
- John Hurt macht seine Sache großartig
- Das Leben in einem komplett diktatorischen Staat wird hier überzeugend visualisiert
- Eurhytmics Score ist eigentlich ganz nett (vom Abspann-Liedle mal abgesehen)
- Suzanna Hamilton ist überhaupt nicht sexy
- George Orwell ist ein Genie
Es hat keinen Zweck, meine Damen und Herren, mir fällt nichts ein. Der Film hat mich in eine künstlerische Krise hineinkatapultiert.
1984 du bist ein guter Film, aber: Shame on you !
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Benjamin Barker 2011/12/04 14:46:23
Antwort löschenSehr schön! Will den auch schon länger mal sehen... Auch wenn ich nicht gerade scharf auf eine künstlerische Krise bin. ;)
Jack_Torrance 2011/12/04 14:49:40
Antwort löschenKann ich mir denken. Ich weiß immer noch nicht ganz, was ich von dem Film halten soll...
Und außerdem: Danke :)
hoffman587 2011/12/04 14:57:55
Antwort löschenDu hast Burtons letzter Film vergessen, als Anstrich.^^
Doch wie immer interessanter Kommentar Jackie, bin immer wieder aufs neue fasziniert. :)
Jack_Torrance 2011/12/04 15:00:12
Antwort löschenStimmt: Richard Burton war großartig
Des weiteren bedanke ich mich. Auf das letztere will ich doch hinaus...
baser 2011/12/04 15:22:00
Antwort löschenGing mir ähnlich. "1984" ist für mich eine ganz gute Literaturverfilmung, mehr nicht.
LokisSon 2011/12/04 19:30:46
Antwort löschenDa schließ ich mich an. Die Vorlage Orwells ist super (wenn auch nicht so gut wie andere Dystopien wie z.B. Brave New World), der Film solide inszeniert, aber sehenswert imho auch hauptsächlich wg. der Vorlage.
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JimiHendrix 2011/12/04 20:46:35
Antwort löschensuch dir ne anständige muse und weiter gehts! ;D
Jack_Torrance 2011/12/05 15:33:05
Antwort löschen@ baser und LokisSon:
Meine Meinung.
@ JimiHendrix:
Mach ich xD
BongoMongo 2011/11/15 00:05:32
Kommentar löschenDas Buch gehört ohne Zweifel zu den wichtigesten die ich in meinem Leben gelesen habe. Und wenn ich bedenke, dass ich nach dem ersten (und zweiten...und dritten) Mal lesen, der Überzeugung war, dass dieses Buch nahezu unverfilmbar ist bin ich mit dieser Version sehr zufrieden....Man hätte natürlich auch ein 4std-Epos machen können, um sämtliche Facetten der Welt, die Orwell erschaffen hat darzustellen, aber ich finde es gerade angenehm, dass nicht jedes Detail zwanghaft eingebracht wird.
Natürlich ist diese Bewertung des Films eingefärbt durch meine Meinung zu der Vorlage, jedoch finde ich das vertretbar =P
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satura82 2011/10/09 09:22:14
Kommentar löschenDas Buch ist eben doch oftmals besser.
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willy50 2011/08/27 13:28:01
Kommentar löschenDüster, bedrohlich, deprimierend... würde heute technisch sicher spektakulärer in Szene gesetzt. Ist aber gut. Die drei Hauptdarsteller sind Spitzenklasse. Leider der letzte Film von dem großartigen Richard Burton. Ein würdiger Abgang.
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DeDavid 2011/08/27 14:16:11
Antwort löschenWürdige Adaption Orwells. :)
HulktopF 2012/01/28 20:06:29
Antwort löschennee, das würde leider heute zum tortureporn verkommen.
Grigetta 2011/07/24 01:09:23
Kommentar löschenDer Film fand ich echt interessant. Er ist doch gut gemacht, aber was daran wichtig ist, ist die Geschischte selbst. Es gehet nur nicht um enie normale Handlung, sonst um eine Gesellschatfkritik. Mann muss aber zugeben, dass das Buch besser ist.
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Bandrix 2011/07/19 16:01:49
Kommentar löschen„1984“ spielt mit einigen unheimlichen Gedankengängen.
So zeigt er uns eine Welt, in der mächtige Länder miteinander Krieg führen (wirklich?), Allianzen bilden (wirklich?) und ihre Bürger unterdrücken (wirklich?).
Augenscheinlich versucht die herrschende Oberschicht die einfachen Bürger langsam aber sicher verdummen zu lassen.
Das wird mit einigen wirklich interessanten Methoden zu Stande gebracht. Die Sprache wird zunehmend vereinfacht, was insofern wichtig ist, bestimmt die Möglichkeit des Redens, also die der Kommunikation, doch unser Denken.
Ohne Sprache entwickelt sich auch nicht unsere Fähigkeit nachzudenken. Mit dem erlernen von Wörtern können wir unsere Gedanken in Worte fassen, sie ausbauen und in die Tat umsetzen. Dies wird der Unterschicht jedoch immer mehr genommen, man ist sogar stolz darauf seine eigene Sprache zu zerstören.
Der Film spielt zudem mit dem Thema des Überwachungsstaates und der Gehirnwäsche.
Das alles verbucht „1984“ auf der Habenseite.
Jedoch ist der Film merklich gealtert.
Einiges wirkt schon jetzt überholt, inszenatorisch zieht sich der Film zuweilen wie Kaugummi.
Die erste Stunde passiert recht wenig und das trotz vieler interessanter und beunruhigender Themen, die angeschnitten werden.
Erst mit John Hurts Gefangennahme kann sich der Film etwas aus seiner Behäbigkeit befreien und kann wenigstens mit hintergründigen Dialogen und großartigen Darstellerleistungen aufwarten.
So schafft es „1984“ doch noch das Prädikat „sehenswert“ zu erhalten und sei es nur aufgrund faszinierender Möglichkeiten wie ein Staat seine Bürger zu willenlosen Sklaven züchten kann.
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JonasakaAction 2011/07/06 21:30:28
Kommentar löschenDas Buch bleibt Pflicht.
Dort wird die Atmosphäre eindeutig besser rübergebracht und man kann sich viel besser in Winstons Welt hineinfühlen.
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oregon 2011/06/20 21:02:49
Kommentar löschenDer Film bringt die beklemmende Atmosphäre eines Überwachungsstaates ganz gut herüber. Es ist aber jedem zu empfehlen das Buch "1984" zu lesen. In diesem Fall ist das Original einfach besser, da man dem Film anmerkt, dass er in die Jahre gekommen ist, während das Buch demgegenüber aktueller wirkt.
Erschreckend ist in diesem Zusammenhang, dass die technischen Möglichkeiten der Überwachung in manchen Regionen inzwischen schon die geschilderten Techniken übertreffen. Man möchte sich lieber nicht vorstellen, was in diktatorischen Systemen mit diesen technischen Gegebenheiten angestellt werden kann...
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THE_JUDGE 2011/03/29 09:58:19
Kommentar löschenBei einer Bewrtung dieses Films komme ich natürlich nicht umhin, diesen mit dem Buch zu vergleichen, wo ich es doch grad frisch und überhaupt endlich mal gelesen habe und somit die Erinnerungen noch recht gut erhalten sind. In Neusparche gesprochen, der Film, bzw die Geschichte wird hier in "Fast Forward" doppel plus erzählt. Hätte ich die geschriebene Form nicht mehr so gut im Hinterkopf, dann glaube ich hätte das alles für mich keinen Sinn gegeben, auch weil es das Buch besser schafft die Emotionen und Gefühle viel drastischer darzustellen. Die stetige Beklommenheit, die Gefühlskälte, die Angst vor sich selbst und die Angst davor sich allein durch die kleinste Anspannung dem großen Bruder zu verraten ist übertrieben gesagt, im Film fast schon zu verschönt. Bildlich schafft es der Streifen schon einen in das vorhandene Szenario eintauchen zu lassen, dreckig, düster und kalt, aber für mich lebt die Geschichte, wie oben schon erwähnt, einfach durch die genaue Beschreibung der Gefühle, der Angst etc. und da kann der Film mich nicht ganz überzeugen.
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Dead_Eye_Dodo 2011/02/18 11:32:21
Kommentar löschenNach 70 Minuten wird die Story relativ interessant, wenn auch nicht ganz so zeitgemäß wie alle immer vermerken ... Ich hoffe das Buch ist besser, den Film kann man getrost vergessen.
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moep0r 2011/02/18 12:34:36
Antwort löschenKlar ist das Buch besser. Ist doch immer so. Man! :D
countcount 2011/02/01 11:17:47
Kommentar löschenDas Buch (natürlich so auch der Film) beschreibt ein Anti-Utopisches Szenario. In diesem absolut diktatorichen System mit totaler Überwachung ("big brother is watching you") wird dann die Geschichte einer beginnenden "verbotenen" Liebesgeschichte (Das Sytem "Ministerium für Liebe verbietet aber Liebe, denn: "Liebe gleich Hass") erzählt, die diesem Dogmatischen System entfliehen zu versucht. Aber das System ist natürlich allmächtig und sie werden verhaftet.....
Der Film kommt nicht an das Buch ran, aber ist schon gut gemacht. John Hurt finde ich hier sehr gut als "Smith" besetzt.
Von konkreter Filmritik halte ich mich aber jetzt zurück, da es schon was her ist wo ich den Film sah (ich sollte ihn mir nochmal anschauen)
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ChandlerC 2010/10/28 18:20:36
Kommentar löschenEine der besten und auch realistischsten Dystopien im Film. Auch wenn das gegebene Jahr 1984 inzwischen lange überschritten ist, halte ich es wirklich nicht für unwahrscheinlich, dass es soweit irgendwann kommen könnte. Allein das Bild des Großen Bruders, der einen ständig überwacht ist etwas was auch heute aktuell ist - sogar noch weit aktueller. Das Buch habe ich bisher nicht gelesen, ob es eine gute und Vorlagen nahe Verfilmung ist kann ich nicht beurteilen. Packend und überzeugend ist sie aber auf jeden Fall, selten habe ich dermaßen mich von der Stimmung der Welt verschlungen und mitgerissen gefühlt.
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horro 2010/10/28 19:55:06
Antwort löschenDas Buch ist eindeutig stärker auf die Machtverhältnisse und die politische Landschaft bezogen, der Film wirkt emotionaler; das ist auch richtig so und gut gelungen.
Brennegan 2010/10/28 20:01:18
Antwort löschenJa, aber trotz allem handelt es sich wahrlich m eien der getreusten Buchverfilmungen aller Zeiten, das muss man einfach sagen. Die Atmosphäre wischt sämtliche fehlende Informationen einfach weg ... trotzdem, das Buch ist für den Film einfach Pflichtlektüre.
@ChandlerC: Wir sinde auf dem besten Wege dahin. Ich werd enicht noch einmal alle möglichen Beispiel aufzählen, habe ich hier auf MP schon oft genug gemacht. Aber ein neues ist mir gerade letztens aufgefallen. Barrack Obama und auch schon Bush, wie ihre Konterfeis die Straßen derGroßstädte in den USA säumen, meist vor einem Star Sprangled Banner, erhobenen Hauptes in die Zukunft blickend ... so wie schon bei Hitler, Stalin, Mau Tse Tung oder auch Kim-Il Sung und Sohn. Woran erinnert das nur?
Floyd B. 2010/10/24 17:13:10
Kommentar löschenVielleicht nicht die beste, aber eine gelungene Buchadaption, die, aufgrund seiner Thematik, als ein wichtiges Stück Filmgeschichte betrachtet werden sollte. Die Umsetzung wird dem Buch in der Tat gerecht und erzeugt die gleiche Schreckensversion von einer dystopischen Gesellschaft und eines Überwachungsstaates, wie sie auch George Orwell geschrieben hat.
Ein bedrückender und anspruchsvoller Film, der sich eindeutig besser für den Geschichtsunterricht als einen Videoabend eignet, von seiner inhaltlichen Aktualität zwar nichts einbüßt, von seiner veralteten Machart aber heute weniger Zuspruch bei bestimmten Zuschauergruppen findet. Jedem sei ans Herz gelegt, sowieso das Buch zu lesen, was allerdings noch schwere Kost ist.
Ach ja: Und John Hurt macht seinem Namen wieder einmal alle Ehre.
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mikkean 2010/10/25 21:29:29
Antwort löschenFand ich auch. Leichter zugänglich, klasse gespielt und sehr erdrückend geschildert. Die düsterste Negativ-Utopie eben.
Weltensegler 2010/10/09 14:59:37
Kommentar löschenDafür das der Film wie der Titel eben schon sagt tastsächlich 26 Jahre alt ist wirkt er optisch noch sehr gut. Ein sehr ruhiger Film, der durch seine Ruhe und die bedrückende Stimmung viel an Atmosphäre gewinnt. John Hurt spielt den Hauptcharakter Winston Smith, wie sein Name verrät geht er dahin wo es weh tut, beeindruckende Leistung, anfangs emotionslos bis zum geht nicht mehr, bis er dann doch Emotionen zeigen darf und muss – erschreckende Folterszene, glaube viel besser kann man das nicht spielen. „1984“ ist im Prinzip ein düsteres, hoffnungsloses Kammerspiel, das den verzweifelten Kampf von dem armen Menschchen Winston schildert, der unter der Aufsicht von Big Brother lebt, nicht fühlen darf, aber immer wieder muss und dann geschnappt wird. Kein leichter Tobak, am Ende sehr dialoglastig, Action gibt es keine zu verzeichnen. War schon sehenswert, aber zu mehr reicht es (noch) nicht. Inhaltlich natürlich sehr stark, eindeutig, mehrdimensional, aussagekräftig, erschreckend und aufrüttelnd.
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mandavi 2010/09/10 09:45:47
Kommentar löschenDie Angstzustände, die ich beim Lesen des Buches erfahren durfte, konnte die Verfilmung nicht hervorrufen. Dennoch fand ich die recht genaue Umsetzung sehr gut gelungen. Tolle Schauspielerei!
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