1984
Nineteen Eighty-Four (1984), GB Laufzeit 108 Minuten, FSK 16, Komödie, Drama, Science Fiction-Film, Kinostart 09.11.1984
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58 Kommentare
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von Michael Radford, mit John Hurt und Cyril Cusack
1984 ist die Verfilmung des Klassikers von George Orwell.
Im totalitären Staat Ozeanien lebt der kleine Angestellte Winston Smith ein erbärmliches Leben unter den alles überwachenden Augen des regierenden Großen Bruders, dessen Kameras und Mikrofone jede Bewegung seiner Untertanen verfolgen. Tagsüber ist Winstons Smiths Aufgabe, im Ministerium für Wahrheit die Geschichte zu fälschen, indem er alte Nachrichtenmeldungen und Dokumente rückwirkend so ändert, dass sie der geänderten offiziellen Sichtweise des Staates entsprechen. Sein Leben nimmt eine verhängnisvolle Wendung als er eine verbotene Liebesaffäre beginnt. Er vergisst die alles überagende Maxime des Regimes: Big Brother is watching you!
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Cast & Crew
- Genre
- Politische Satire, Psychodrama, Utopie & Dystopie, Drama, Science Fiction-Film
- Zeit
- 1984
- Ort
- London
- Handlung
- Dystopie, Faschismus, Folter, Krieg, Manipulation, Opposition, Partei, Regierung, Totalitäres Regime, Verrat, Zweifel, Überwachung
- Stimmung
- Geistreich, Hart, Spannend
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Kommentare (56) — Film: 1984
KonTaicho Wed, 30 Jan 2013 21:10:17 -0000
Kommentar löschenIrgendwo zwischen "A Clockwork Orange", "Brazil" und "Marathon Man" bewegt sich Orwells Klassiker auf der Leinwand in fieberwahnähnlichen Bildern.
Dabei besitzt er die Unausweichlichkeit und Schicksalsdetermination des ersten, den Look und die hässliche Fratze der Gesellschaft des zweiten und die physische Pein des letzen.
Orwells Roman als Meisterwerk zu bezeichnen steht außer Frage, seine Verfilmung als dasselbe zu bezeichnen liegt zwar nahe, jedoch auch deutlich fernen, weobei man ebendiesem als eine Romanverfilmung ein ganz klares plus-gut zollen muss.
Summa summarum hat mich diese Verfilmung, die mich im Nachhinein auch an "Dark City" erinnert, überzeugt, ist als Romanverfilmung eine Wucht und gehört gesehen, wobei es sicher nicht schaden dürfte, sich das Original vorher nochmal zur Hand zu nehmen; das gehört nebenbei sowieso zur Allgemeinbildung.
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VisitorQ Wed, 30 Jan 2013 21:15:41 -0000
Antwort löschenDas Buch gehört zu meinen absoluten Lieblingsbüchern. Ich habe es unzählige male gelesen. Ich habe den Film einmal vor Jahren gesehen und fand ihn eher schwach. Aber vielleicht sollte ich ihm noch einmal eine Chance geben? Vielleicht.
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Donzaffi Sun, 03 Feb 2013 00:02:43 -0000
Antwort löschenIch kam vor kurzen in den Genuss 1984 als Theaterstück zu sehen, falls man die Möglichkeit sollte man sie nutzen, im Theater geht der Film einem noch näher, allerdings ist das Buch dafür Voraussetzung.
KonTaicho Mon, 04 Feb 2013 21:16:45 -0000
Antwort löschenDas ist mit sicherheit ein einmaliges Erlebnis, das glaube ich dir!
ElMagico Thu, 29 Nov 2012 08:40:09 -0000
Kommentar löschenDie Lektüre des Buches ist lange her und so erübrigt sich für mich gerade ein direkter Vergleich. Andererseits musste ich doch immer wieder Lücken mit meiner Resterinnerung füllen, denn der Film erschien mir doch zu fahrig und fragmenthaft und erreichte eines nie, an das ich mich auch Heute noch sehr gut erinnern kann: Das Gefühl, dass das Buch in mir hervorrief.
Mir geschah hier zuviel an der Oberfläche...Sachen wurden dem Auge gezeigt, in das Herz brennen konnten sie sich aber nie. Es wird ein deprimierend Weltbild dargestellt, ein wirklich trostloses Setting erzeugt und doch: Dieses letzte niederdrücken der Seele konnte ich nicht wahrnehmen, die Angst, die Paranoia und die Verzweiflung, sie waren Gegenstand einiger Gespräche, aber sie war nicht wirklich zugegen. So wirkte "Nineteen Eighty-Four" teilweise schon etwas behäbig, schien sich im Kreis zu drehen, da er bei mir als Zuschauer wenig ansprechen konnte. Spannung, Emotionen oder wenigstens Interesse: Alles wurde zart angetippt, aber nie wirklich aktiviert.
Ein wenig scheint mir hier der große Respekt vor diesem Klassiker der Literatur hinderlich gewesen zu sein, zu sehr wollte man diesem gerecht werden indem man sich möglichst wenig vom Buch entfernte. Aber Film ist Film und Buch ist Buch, und als Film funktionierte "Nineteen Eighty-Four" nicht in dem Maße, schon allein weil er sich nich annähernd die nötige Zeite nahm um diese Geschichte zu erzählen.
So bleibt eine bemühte Adaption, welche optische überzeugt und auch sonst meist den Ton des Buchs gut trifft, der aber im Herzen seltsam leer bleibt und mir wenig zu sagen hat. Irgendwie schien dem Film der Mut zu fehlen, mich einfach mal zu packen und zu schütteln. Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass "Nineteen Eighty-Four" voraussetzte, dass ich eh das alles weiß....ich wußte ja auch...ich hatte aber den Eindruck, dass der Film selber es nicht weiß.
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THE_JUDGE Thu, 29 Nov 2012 15:13:00 -0000
Antwort löschenKann ich voll und ganz unterschreiben. Ist zwar schon eine Weile her, dass ich den Film sah und noch ein wenig länger ist es her, dass ich das Buch las, aber Letzteres ist einfach viel besser hängen geblieben. Ich bin nicht der Typ der bei jeder Gelegenheit sofort "Das Buch war besser als der Film" schreit, aber hier war es so, wahrscheinlich weil es einfach intensiver war...
c8n8b1s Mon, 14 Jan 2013 00:28:33 -0000
Antwort löschenoder weil das Buch und der Film nie verglichen werden sollte ? Sind 2 verschiedene Sachen und werden es immer bleiben. Das eine ist nur die namengebende Vorlage des anderen ... weiter nichts ...
BattlemasterIZ Sat, 24 Nov 2012 14:37:39 -0000
Kommentar löschenEin Mann der mit seinen Willen und seiner Menschlichen Kraft versucht die Welt zu verändern, wird wohl scheitern..
Der Grund ->big brother watching is you<-
Ein harter diktatorischer Überwachungsstaat regiert, Die Menschen haben keine Privatsphäre mehr. Ein Grausames Leben ohne Liebe, Gerechtigkeit, Freiheit & wenig Hoffnung!. Was muss Nineteen Eighty-Four also für ein Film sein !? - Es muss eine beängstigende Dystopie sein die der Politischen Utopie gleicht.
Das optische Ergebnis ist schaurig, diese erdrückende Unmenschlichkeit und die düsteren Kulissen sind in "1984" dreckig gut dargestellt.
Auch Charakterstarke Darsteller sind mit John Hurt & Richard Burton vorhanden.
Ein bischen mehr "Know-How" Am Rande des Films, hätte vielleicht nicht geschadet, aber das ist meckern auf hohem Niveau.
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Selcarnor Fri, 31 Aug 2012 15:47:31 -0000
Kommentar löschenNachdem ich den Klassiker >1984< von >George Owell< innerhalb von wenigen Tagen verschlungen habe und es in meiner Bücherliste auf die obersten Plätze hochgerutscht ist, habe ich mir nun die Verfilmung angesehen, die ausnahmsweise zu den Wenigen gehört, die der Vorlage einigermaßen gerecht werden.
1. Optik
Sehr düster bebildert. Die Kulissen wirken alt und zerfallen, es herrschen meistens nur dunkle Farben wie Grau vor und man spürt die Trostlosigkeit in jeder Szene. Die erschreckende Utopie wird so ziemlich lebensnah und glaubhaft gezeigt, mit einer Welt ohne Perspektive, ohne Farbe und erzwungener Gleichartigkeit, wie Kleiderordnung, endlosen Bürokorridoren oder keifenden und verblendeten Menschenmassen. Dass das Pyramidendesign der vier Ministerien im Buch abgeändert wurde, kann ich dabei noch verkraften.
2. Musik
Der Soundtrack wurde größtenteils sehr pathetisch gehalten um ähnlich wie in >Starship Troopers< die überbrodelnde Nationalität zu unterstreichen. Weiterhin sind Teile des Scores auch sehr endzeitlich geraten.
3. Inhalt
Zuerst einmal muss ich ein Lob dafür aussprechen, dass man die wirklich unglaublich hoffnungslose und depressive Stimmung des Buchs auf den Film übertragen konnte. Der totalitäre Staat wirkt unbezwingbar und allmächtig. Freies Denken ist ein Todverbrechen und jede Straße, jedes Gebäude und jede Wohnung wird überwacht. Vergangenheit und Gegenwart werden kontrolliert und ständig verfälscht. Die Wirklichkeit selbst gerät ins Wanken. Das Einzige von Bestand ist die Partei und ihr >Führer< der >große Bruder<.
Wenn man sich entschließt aus diesem System auszubrechen bedeutet dies eine Straße ohne Wiederkehr.
Ein einfacher Büromitarbeiter (>John Hurt<) ist einer dieser sogenannten Gedankenverbrecher. Er verabscheut die Diktatur und geht eine Liebesbeziehung mit der gleichgesinnten Julia >Suzanna Hamilton< ein.
Ähnlich krank wie die Gesellschaft waren auch die Charaktere im Buch und dies kam im Film nicht ganz so gut rüber. In der Papierform waren beide noch etwas krasser in ihren Persönlichkeiten. Der Aufbau der Liebesbeziehung an sich wirkte dazu etwas humpelig und schnell dahin geklatscht.
Doch dafür punktet dann der letzte Teil wo es dann äußerst intensiv um das Brechen des menschlichen Willens und der Neuformung des Denkens an sich geht. Diese Szenen dort werden lange haften bleiben.
Natürlich ist der Film etwas verkürzt im Vergleich zum Buch und die Reihenfolge einiger Szenen ist anders. Doch insgesamt hat man sich sehr dicht an die Vorlage gehalten und das Wichtigste auch reingenommen.
Was ich nur leicht lächerlich fand war die übertriebene Größe der Bildschirme in den Wohnungen.
Außerdem ist da noch eine Sache, die mir noch im Buch aufgefallen ist: Woher nimmt die Gedankenpolizei das Personal, die Zeit und die Mittel all die endlosen Daten vom riesigen Überwachungsnetz zu überprüfen? Immerhin reden wir hier von einigen zehn Millionen Menschen, die zeitgleich ausspioniert werden.
4. Fazit
Die Umsetzung ist gelungen und besitzt eindeutig die richtige Atmosphäre. Für mich teilweise zu gestrafft. Das Buch ist natürlich besser und auch um einige Ecken härter.
Aber dennoch wird hier eine der brachialsten Utopien gezeigt und heutiger Kram wie >Equilibrium< wirkt dagegen wie ein Kindergarten.
Ich warte übrigens immer noch auf eine Verfilmung von >Aldous Leonard Huxleys< Roman >Schöne neue Welt<…
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Tytus Fri, 31 Aug 2012 20:07:15 -0000
Antwort löschenoh ja "schöne neue Welt wäre Klasse", aber stell dir mal vor die machen ein remake von 1984^^ irgendwie gruselige vorstellung^^
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Selcarnor Sat, 01 Sep 2012 11:48:47 -0000
Antwort löschenGibt es da nicht schon Gerüchte über eine mögliche Neuverfilmung? Meine da was gelesen zu haben.
Tolotos Sun, 16 Sep 2012 02:32:45 -0000
Antwort löschen"Außerdem ist da noch eine Sache, die mir noch im Buch aufgefallen ist: Woher nimmt die Gedankenpolizei das Personal, die Zeit und die Mittel all die endlosen Daten vom riesigen Überwachungsnetz zu überprüfen? Immerhin reden wir hier von einigen zehn Millionen Menschen, die zeitgleich ausspioniert werden."
Wird im Buch nicht angesprochen, dass sie eben nicht alle gleichzeitig überwachen? Also natürlich fangen die Teleprompter zu jeder Zeit jeden Ton und jedes Bild auf, aber nicht alles davon wird kontrolliert. Aber allein die Möglichkeit, dass man zu jeder Zeit überwacht werden könnte, ist eben eigentlich genauso schlimm...
based_god Wed, 15 Aug 2012 17:49:08 -0000
Kommentar löschenEin verstörender Film mit schier endloser Interpretations-Möglichkeiten.
Winston Smith (John Hurt!!) ist ein Gedankenverbrecher. Das System in dem er lebt erlaubt es eigentlich gar nicht mehr zu leben. Er versucht jedoch seine Tage so gut es geht mit Julia zu geniessen. Lange kann dies nicht gut gehen. Denn das System hat einige Tricks auf Lager.
Der Film ist sehr gut inszeniert. Die Stimmung ist durchgehend düster und die Musik ist sehr gut komponiert. Die Schauspieler agieren grossartig. Ich war derart mitgerissen, dass ich mich am Ende an einen Strohhalm klammerte, den es eigentlich gar nicht gab.
Diese kongeniale Buch-Verfilmung muss man gesehen haben!
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mattxl Tue, 14 Aug 2012 07:25:58 -0000
Kommentar löschenBücherverfilmungen ... da fallen einem immer gleich 50 miese und 2 gute ein. Ein Buch zu verfilmen, bei dem eines der Hauptthemen die durch Totalitarismus geschändete Sprache ist, kann eigentlich gar nicht verfilmt werden. Wortspielerein, Wortdeformationen, Sprachregelungen/-anweisungen, gar ein Wörterbuch - das taugt alles nicht recht für einen Kinofilm, der eben in Bildern erzählt und nicht in Druckerschwärze. Hier kommt hinzu: Die Bilder bzw. die Kamera ist sehr gut - sie nimmt sozusagen die Druckerschwärze des gedruckten Buches auf - düstern, bleieren, schmutzig. Aber die Bildgestaltung überlagert das Wort eben auch. Es gerät zu sehr an den Rand. Das ist mein Problem mit 1984.
1984 ist gewiss ein guter Film, John Hurt ganz groß, aber der sehr werkgetreue Film setzt viel "Buch-Kenntnis" voraus und wird m.E. erst dann ganz verstehbar. Irgendwie hatte ich das Gefühl, ein kunstvoll gemachtes Lehrstück zu bestaunen ohne wirklich gepackt zu sein.
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Sometimes Rabbit Mon, 02 Jul 2012 17:16:05 -0000
Kommentar löschenNatürlich ist das Buch besser. Es ist ja auch nicht möglich, den ganzen Umfang des Buches in einen Film zu fassen. Allerdings finde ich die Umsetzung sehr vorlagentreu. Der Film ist eine unglaublich genaue Zusammenfassung des Buches. Die Besetzung und die Umgebung entsprechen absolut dem, was ich mir beim lesen vorgestellt habe.
Gerade durch die vorlagentreue ist es von Vorteil, das Buch gelesen zu haben, um einige Zusammenhänge besser nachvollziehen zu können.
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Pyro 91 Wed, 02 May 2012 14:08:23 -0000
Kommentar löschenAls Buchverfilmung nach Orwells gleichnamigen Roman, schafft dieses erschreckend realistische Sci-Fi-Drama den pessimistischen Ton der Vorlage punktgenau zu treffen, beschränkt sich dabei allerdings zu stark auf die wichtigsten Plotstationen um Winston Smith ohne die volle Bandbreite des totalitären Staates darzustellen.
Dennoch eine sehr deprimierende Zukunftsvision, die auch heute noch brandaktuell ist und es wahrscheinlich auch immer sein wird.
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HorrorClown Fri, 17 Feb 2012 01:48:49 -0000
Kommentar löschendüster, beklemende und beängsitgende zukunftsvision die erschreckender weise gar nicht mehr so fiktional ist wie von orwell erdacht!
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styx.canomo Sun, 12 Feb 2012 14:04:27 -0000
Kommentar löschennachdem ich vor etwa einem jahr das buch zu weihnachten bekam und es im nu verschlungen hatte, entdeckte ich nun, um wuderbaren untergangsjahr 2012, dass sich schon vor über zwanzig jahren jemand an die verfilmung dieses meisterwerkes gewagt hat. und ich muss sagen:wow
in letzter zeit setze ich mich gerne auch mal mit "älteren" filmen auseinander, auf die ich immer wieder im internet stoße, darunter gehören zum beispiel auch die werke von stanley kubrick (sschreibt man den so?^^), welche ich exzessiv suchte (the shining, clockwork orange, sehr zu empfehlen).
so stolperte ich durch zufall auch über diesen film und war überwältigt.
ich kann es gar nicht glauben, dass der film schon so alt ist, auch ein cgi-verwöhntes (oder sollte ich eher sagen: cgi-verdorbenes) kind der jüngeren generation wie ich kam hier vom visuellen eindruck voll auf seine kosten.
dann wurde die story für eine romanverfilmung unwahrscheinlich gut umgesetzt, ich war wirklich erstaunt, wie authentisch alles gehalten wurde, angefangen von der wunderbaren grau-schmutzigen kommunistischen atmosphere bis hin zur charakterzeichnung der einzelnen figuren. alle schauspieler, wenn mir bisher leider noch gänzlich unbekannt-überzeugen mich durchgehend und das ende wird genauso drastisch dargestellt, wie ich es mir erhofft hatte.
ich hoffe nur, dass im zeitalter der remakes und sequels sich keiner an diesem werk vergreift, es ist so vollendet, wie es ist.
überflüssige effekt-orgasmen wie in transformers würden diesem film nur seine ganze magie nehmen, die er auf mich hatte.
the styx says: doubleplusgood, comrades :)
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HulktopF Sat, 28 Jan 2012 19:03:18 -0000
Kommentar löschenein film wie ein vorschlaghammer im gesicht.
düster und böse
ein intelligentes,anspruchsvolles meisterwerk.
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heikschn Fri, 20 Jan 2012 12:52:38 -0000
Kommentar löschen1984 von George Orwell ist Pflichtlektüre für jeden politisch Interessierten. Der Film 1984 ist eine im Detail sehr vorlagentreue Verfilmung. Entsprechend erwarten den Leser des Buches keine Überraschungen. Das macht den Film aber nicht schlecht. Das macht es leseträgen Menschen nur einfacher den Stoff zu konsumieren. Wobei dies natürlich kein einfacher Stoff ist. Die Hoffnungslosigkeit der Gesellschaft, die allgegenwärtige Überwachung und die totale Kontrolle des Systems machen das Werk zu einem höchstdeprimierenden. Beispielhaft sei genannt, dass Winston und Julia genau wissen, dass sie mit ihrem Widerstand nicht erfolgreich sein werden, dass sie geschnappt und schließlich gefoltert werden. Trotzdem können sie nicht anders als ihren Weg weiter zu verfolgen, da ihr sonstiges Leben einfach zu hoffnungslos ist. Im Grunde macht die letztliche Umerziehung Winstons und das Brechen seines Widerstands ihn schließlich in gewisser Weise zu einem gefühlt glücklicheren Menschen – so grotesk dies auch klingt.
Sicher kein Film für einen Samstagabend mit Bier und Chips und guten Freunden. Gesehen haben sollte man ihn aber und dann die richtige Stimmung mitbringen.
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The_Comedian Thu, 19 Jan 2012 11:25:40 -0000
Kommentar löschen1984! 2084! 2184! Düstere, beängstigende Zukunfsvisionen erschüttern die Menschen cineastisch zeitlos-gleich, werden doch Urängste gleichermaßen geschürt und detailreich ausgeschlachtet. Orwell´s Romanklassiker jedenfalls fand in diesem bedrückenden Werk seine vorlagengetreue Umsetzung und passt immernoch und wohl auch immerfort in jedes Jahrhundert. Auch wenn es die ewige Diskussion ´Buch versus Film´ wohl immer geben wird, ist ´1984´ ein wichtiger Film, den wirklich jeder mal gesehen haben sollte, obgleich man ihn nicht sympathisch finden kann, ähnlich wie zum Beispiel Kubrick´s ´Uhrwerk Orange`, da man schonungslos an die perversen und abscheulichen Abgründe der eigenen Spezies geführt wird.
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mikkean Thu, 19 Jan 2012 12:08:05 -0000
Antwort löschenBei uns im Englisch-Unterricht wurde nicht nach der Meinung einzelner gefragt!!! - Kleiner Scherz, aber ich hab ihn wirklich da zum ersten Mal vollständig gesehen. Ob nun besser, wichtiger als das unsterbliche Buch. Es ist eine unglaublich dichte und schmerzhafte Adaption. Nicht jeder Film ist so wagemutig.
The_Comedian Thu, 19 Jan 2012 13:10:39 -0000
Antwort löschenWahrlich, nein:-) Habe das Buch vor Jahren gelesen und war total geflasht! Habe lange gebraucht, um mir die Verfilmung anschauen zu können...
moviee Wed, 18 Jan 2012 12:11:37 -0000
Kommentar löschen'1492' ist einer. Auch '1941' ist einer. Und auch '2046' ist einer. Alles sind Filme, die sich auf eine Jahreszahl als Filmtitel beschränkt haben. Aber was soll das? Eine Jahreszahl gibt in der überwiegenden Mehrheit der Fälle über rein gar nichts Auskunft. Im Falle des Films '2001' war die Neugierde auch völlig berechtigt, denn Ende der 60er war man natürlich auch mehr als gespannt was einem in einem Film erwartet der im nächsten Jahrtausend spielt. Emmerich wollte mit '2012' einfach nur schocken, denn der nur wenige Jahre vor dem Erscheinungsjahr herausgebrachte Film erzählte etwas von einer Katastrophe in wenigen Jahren, wobei viele Zuschauer schnell hellhörig wurden. Jahreszahlen als Filmtitel können also allerlei Bedeutung haben, aber doch handelt es sich meist um Science Fiction. So auch im Fall von '1984', der im selbigen Jahr in den Kinos anlief. '1984' ist ein Film von dem ich wie viele andere auch nicht genau weiß wie mir der Streifen nun gefallen hat. Es geht um eine ferne Zukunft, die laut dem Jahr des Kinostarts eigentlich nicht mehr so weit entfernt gewesen sein sollte, in der der für das Ministerium für Wahrheit arbeitende Winston Smith sich gegen die Gesetze des totalitären Ozeaniens sträubt und sich damit dem "Großen Bruder" widersetzt. Er schreibt heimlich Tagebuch, verliebt sich in die junge Julia und beginnt am System der totalen Überwachung zu zweifeln, indem er ein Gedankenverbrechen begeht und sich so von der Treue zum System abwendet. Aber wie kann man auch dort vernünftig leben, wo Worte mit 'plus' gesteigert werden, wo Liebe und positive Begriffe verboten werden und wo die dem großen Bruder dienende Gedankenpolizei herrscht? '1984' wirft ein erschreckendes Bild auf eine Zukunft, die keineswegs lebenswert und zum Glück nur reine Fiction ist.
"Zwei und Zwei ist vier" - 'Nein Winston. Manchmal ist es fünf. Manchmal ist es drei. Und manchmal ist es etwas ganz anderes".
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NWO@Movie Tue, 13 Dec 2011 22:27:17 -0000
Kommentar löschenWenn jemand wissen möchte wie Luzifer denkt - wenn jemand wissen möchte wie die Neue Weltordnung aussehen wird - dann lest das Buch welches mehr Informationen hat und 1000 mal besser ist als der Film. Wirklich.
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BongoMongo Mon, 14 Nov 2011 23:05:32 -0000
Kommentar löschenDas Buch gehört ohne Zweifel zu den wichtigesten die ich in meinem Leben gelesen habe. Und wenn ich bedenke, dass ich nach dem ersten (und zweiten...und dritten) Mal lesen, der Überzeugung war, dass dieses Buch nahezu unverfilmbar ist bin ich mit dieser Version sehr zufrieden....Man hätte natürlich auch ein 4std-Epos machen können, um sämtliche Facetten der Welt, die Orwell erschaffen hat darzustellen, aber ich finde es gerade angenehm, dass nicht jedes Detail zwanghaft eingebracht wird.
Natürlich ist diese Bewertung des Films eingefärbt durch meine Meinung zu der Vorlage, jedoch finde ich das vertretbar =P
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Germosch Studer Thu, 20 Dec 2012 12:24:57 -0000
Antwort löschenach russ.
BongoMongo Thu, 20 Dec 2012 23:43:24 -0000
Antwort löschenhach studi.
satura82 Sun, 09 Oct 2011 07:22:14 -0000
Kommentar löschenDas Buch ist eben doch oftmals besser.
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Grigetta Sat, 23 Jul 2011 23:09:23 -0000
Kommentar löschenDer Film fand ich echt interessant. Er ist doch gut gemacht, aber was daran wichtig ist, ist die Geschischte selbst. Es gehet nur nicht um enie normale Handlung, sonst um eine Gesellschatfkritik. Mann muss aber zugeben, dass das Buch besser ist.
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Bandrix Tue, 19 Jul 2011 14:01:49 -0000
Kommentar löschen„1984“ spielt mit einigen unheimlichen Gedankengängen.
So zeigt er uns eine Welt, in der mächtige Länder miteinander Krieg führen (wirklich?), Allianzen bilden (wirklich?) und ihre Bürger unterdrücken (wirklich?).
Augenscheinlich versucht die herrschende Oberschicht die einfachen Bürger langsam aber sicher verdummen zu lassen.
Das wird mit einigen wirklich interessanten Methoden zu Stande gebracht. Die Sprache wird zunehmend vereinfacht, was insofern wichtig ist, bestimmt die Möglichkeit des Redens, also die der Kommunikation, doch unser Denken.
Ohne Sprache entwickelt sich auch nicht unsere Fähigkeit nachzudenken. Mit dem erlernen von Wörtern können wir unsere Gedanken in Worte fassen, sie ausbauen und in die Tat umsetzen. Dies wird der Unterschicht jedoch immer mehr genommen, man ist sogar stolz darauf seine eigene Sprache zu zerstören.
Der Film spielt zudem mit dem Thema des Überwachungsstaates und der Gehirnwäsche.
Das alles verbucht „1984“ auf der Habenseite.
Jedoch ist der Film merklich gealtert.
Einiges wirkt schon jetzt überholt, inszenatorisch zieht sich der Film zuweilen wie Kaugummi.
Die erste Stunde passiert recht wenig und das trotz vieler interessanter und beunruhigender Themen, die angeschnitten werden.
Erst mit John Hurts Gefangennahme kann sich der Film etwas aus seiner Behäbigkeit befreien und kann wenigstens mit hintergründigen Dialogen und großartigen Darstellerleistungen aufwarten.
So schafft es „1984“ doch noch das Prädikat „sehenswert“ zu erhalten und sei es nur aufgrund faszinierender Möglichkeiten wie ein Staat seine Bürger zu willenlosen Sklaven züchten kann.
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JonasakaAction Wed, 06 Jul 2011 19:30:28 -0000
Kommentar löschenDas Buch bleibt Pflicht.
Dort wird die Atmosphäre eindeutig besser rübergebracht und man kann sich viel besser in Winstons Welt hineinfühlen.
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