Frantic

Frantic (1988), US/FR
Laufzeit 120 Minuten, FSK 12, Thriller, Drama, Actionfilm, Kinostart 25.08.1988

6.6 Kritiker
23 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.0 Community
1038 Bewertungen
24 Kommentare
Frantic - Bild 4504171
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von Roman Polanski, mit Harrison Ford und John Mahoney

Harrison Ford spielt einen amerikanischen Arzt, dessen Frau in Paris plötzlich spurlos verschwindet. Auf der Suche nach ihr schlägt er sich mit einer ungewohnten Sprache in einer unbekannten Stadt herum, mit trägen Polizisten, Bürokraten, die stets auf drei Durchschlägen bestehen, und auch mit einer aufmüpfigen, geheimnisvollen Obdachlosen, die mehr weiß, als sie zugibt.

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Kommentare (24) — Film: Frantic

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SoulReaver

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

„Das ist doch reiner Unfug! Warum sollte meine Frau nicht wollen, dass ich weiß wo sie ist?!“

Wir schreiben das Jahr 1988. Roman Polanskis letzter Kinofilm 'Piraten' von 1986 war ein derber Flop. Der Name Polanski verlor, nicht nur allein durch 'Piraten', langsam an glänzendem Schimmer und lockte kaum noch jemanden an. Seine Karriere stand am Scheidepunkt und Polanski musste endlich wieder die Kritiker und das Publikum von seinem Können überzeugen. Mit dem Thriller 'Frantic' inszeniert er einen Film der an die großen Hitchcock-Zeiten erinnert und Polanski hatte sein persönliches Comeback. Zum ganz großen Meisterwerk reicht er jedoch auch noch nicht ganz.

Ein romantischer Urlaub in Paris, der sich in einen Alptraum verwandelt. Ein Mann auf der verzweifelten Suche nach seiner entführten Frau. Ein düster-bedrohliches Paris, in dem nur ein Mensch Licht hinter das spurlose Verschwinden bringen kann.

An einem mangelte es Polanskis Filmen noch nicht: an der visuellen Klasse. Polanskis treuer Kameramann Sobociński leistet exzellente Arbeit. Er klebt an Ford, fast durchgehend, und baut so die emotionale Nähe zu ihm ungemein auf. Aber auch die Actionsequenzen sind wunderbar festgehalten. Ganz besonders die meisterhaft inszenierte Szene, in der Ford über die rutschigen Dächer von Paris klettert und kurz vor dem Absturz steht. Die musikalische Untermalung gibt es vom einzigartigen Ennio Morricone und die ist schließlich über jeden Zweifel erhaben. Morricones Musik schmiegt sich wieder brillant an die kühlen Bilder und begleitet diese wie immer fantastisch.

Mit Harrison Ford in der Hauptrolle hat 'Frantic' eigentlich keinen Charakterdarsteller, aber Ford leistet hier wirklich großes. Als verzweifelter Ehemann Richard gerät er in einen kriminellen Strudel aus dem es kaum entkommen gibt. Zwischen Überforderung, Angst und purer Aussichtlosigkeit meistert Ford jede Emotion und bringt eine seiner besten Karriereleistungen. Polanskis Ehefrau, damals noch Freundin, Emmanuelle Seigner kann an erster Stelle durch ihr Aussehen und bloßes auftreten überzeugen. Das nuancierte Schauspiel von Ford erreicht sich jedoch nicht, bringt als Michelle an Fords Seite aber eine gute Leistung.

Roman Polanski ist ein Meister seiner Klasse. Das hat er 1988 schon unlängst bewiesen. Aber auch die Besten könnten mal ins Stolpern geraten und einem Karrieretief bevorstehen. Polanski wäre nicht Polanski wenn er nicht einen neuen Versuch starten würde, um seine Vielseitigkeit in den verschiedensten Genres wieder zu beweisen. Mit 'Frantic' begibt er sich in den Bereich des Suspense-Kinos. Das Interesse des Zuschauers liegt nicht auf dem was er sieht, sondern immer auf dem was er nicht sieht.

Der Film beginnt wie ein ganz normaler Urlaub in Frankreich an. Wir sehen die Walkers wie im Pariser Hotel einchecken und sich auf ihre gemeinsame Zeit freuen. Ruhe vor den Kindern und zusammen entspannen. Es vergehen keine 15 Minuten nach der Ankunft und Richard steht plötzlich alleine im Zimmer. Ohne jegliche Anhaltspunkte, Nachrichten, oder sonst etwas ist seine Frau von jetzt auf gleich verschwunden. Das schlimmste was einem im Urlaub passieren kann tritt ein. Eine geliebte Person verschwindet von einem Augenblick auf den anderen. Als wäre das nicht das einzige Problem kommt natürlich noch dazu, dass Richard sich kaum verständigen kann da er der französischen Sprache nicht mächtig ist. Seine Zeichensprache wird falsch gedeutet und er steht alleine da. Die Hilfe von der Polizei nimmt er nicht für voll und auch das Hotel kann ihm keine wirklich hilfreichen Informationen geben. Auf eigene Faust schlägt er sich durch Paris auf der Suche nach seiner Frau. Immer mehr winzige Informationen erreichen ihn, die sich nach und nach zusammensetzen und Richard gerät immer tiefer in einen Sumpf aus Verbrechen und Verschwörungen. Aber wem kann Richard überhaupt noch glauben? Was ist wirklich mit seiner Frau passiert? Lebt sie noch oder ist sie längst tot? Wurde sie entführt und wenn ja, warum? Fragen über Fragen die auch Michelle nicht beantworten kann, mit der er bei seiner Suche zusammenstößt.

'Frantic' wird von seinem ruhigen und nicht überschlagenden Erzähltempo gesteuert. Nie wirkt der Film überhastet oder zu schnell. Polanski inszeniert zwar zurückhaltend zieht daraus aber fast den vollen Ertrag. Der Film an sich ist durchgehend spannend, allein weil der Zuschauer wissen will was es mit der entführten Frau denn nun wirklich auf sich hat. Dazu kommen die ganzen Details die man sich selber Stück für Stück zusammensetzen kann und genügend Zeit zum miträtseln hat. Immer mehr zieht Polanski die Spannungsschrauben enger, bleibt sich dabei aber durchgehend selber treu. Er tritt nicht aufs Tempo und schlägt seinen Film immer wieder zum emotionalen Drama um. Ob es nun Richards Gespräche mit den Kindern am Telefon sind, bei denen er sich stark zurückhalten muss damit kein Verdacht aufkommt oder wenn er völlig verwirrt und verzweifelt durch die fremden Gassen läuft und auf jeden Menschen angewiesen ist der ihm auch nur minimal helfen kann. Angst und Verzweiflung regieren 'Frantic'. Wir als Zuschauer leiden mit Richard und können ihn absolut verstehen. Wenn man sich selbst in diese Situation versetzt ist es einer dieser Momente dem man eindeutig völlig unterlegen wäre. Ob nun eine Sprachbarriere besteht oder auch nicht. Polanski macht mit 'Frantic' fast alles richtig, hier und da lassen sich natürlich kleine Schwächen feststellen und auch das zwar löbliche Erzähltempo verliert ab und an doch den richtigen Drall und verirrt sich gelegentlich in Nebensächlichkeiten. Nichtsdestotrotz ist 'Frantic' in jedem Fall ein überdurchschnittlicher Thriller den man so heute leider nur noch sehr selten zu sehen bekommt.

Fazit: 'Frantic' ist hochspannendes und unterhaltsames Thriller-Kino das an vergangene Zeiten erinnert. Mit einem bärenstarken Harrison Ford in der Hauptrolle, fantastischen Bildern, einem grandiosen Soundtrack und Polanskis feiner Inszenierung wird 'Frantic' zu einem Ausnahme-Thriller den man sich nur entgehen lassen sollte, wenn man sich mit dem ruhigen Tempo nicht anfreunden kann oder gar etwas gegen die Darsteller hat. 'Frantic' zählt zwar nicht zu Polanskis großen Meisterleistungen, ist aber in jedem Fall einer seiner starken Filme die man sich als Fan des Mannes sowieso unter keinen Umständen entgehen lassen sollte

„Ich war schon bei der Polizei. Ich hab schon eins von diesen Dingern ausgefüllt! Und es geht nicht um eine vermisste Person. Es ist Kidnapping!“

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Le Samourai

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auf keinsten, Emanuelle Seigner ist doch großartig! :)


SoulReaver

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Sie ist schon gut, aber das hätte den Film vielleicht noch in eine andere (noch bessere?) Richtung gelenkt. Eben GANZ allein.


Scotty2Hotty

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Der Hitchcock-Vergleich wird oft bemüht und ist wohl zutreffend:
Der Arzt Dr. Walker ist mit seiner Frau in Paris um auf einem Kongress zu sprechen. Als er aus der Dusche kommt ist seine Frau aus dem Hotelzimmer verschwunden.
Eine verzweifelte Suche durch das Paris der 80er-Jahre beginnt und die Stadt zeigt sich auf den zweiten Blick auch zunehmend weniger charmant!
Ich habe mal irgendwo gelesen, dass dieser Film Elemente eines Thrillers zeigt die man sonst meist nicht sieht..also etwa das mühsame Warten auf dem Polizei-Revier oder in der US-Botschaft aber auch der Unglaube in den Gesichtern der Menschen die Dr. Walker um Hilfe bittet..
Also: ein düsterer, durchgehend spannender Film von Roman Polanski mit einem toll spielenden Harrison Ford. Und ganz am Rande Simply Red mit einer ungewohnt coolen Nummer..

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U-Turn

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Bewertung7.5Sehenswert

Der Film hat Stil. Nur das Ende ist zu kitschig. Sonst hätte es eine höhere Bewertung gegeben.

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MikeC.

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Bewertung2.5Ärgerlich

Zwei Stunden kultivierte Langeweile, wobei die ersten 45 Minuten besonders schlimm sind.
Doch auch danach wird die Hoffnung, dass der Film fahrt aufnimmt, leider nicht erfüllt. Und so plätschert der Film gemählich und vorhersehbar seinem nichtssagenden, unmotivierten und grausam kitschigen Ende entgegen.
Es tut mir leid Roman, so sehr ich auch deine anderen Filme mag, so war Frantic doch ein ganz tiefer Griff ins Klo.

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lowco

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

superb. Der song von tiger moon ,macht das ganze noch besser.

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Tyler Durden 22

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Bewertung6.5Ganz gut

Nicht unbedingt der beste Film von Harrison Ford. Aber trotzdem ist Frantic gutes und spannendes Verschwörungskino.

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damokles

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Bewertung7.5Sehenswert

Ab einem gewissen Punkt leider sehr vorhersehbar und damit inhaltliche Pflicht-Erfüllung. Dennoch beeindruckend exotische Momente. Erinnerte mich irgendwie an Twin Peaks.

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Filmkenner77

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Bewertung7.0Sehenswert

Klassischer Thriller, der die Arbeiten von Hitchcock erfolgreich imitiert. Sehenswert!

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Philisiphie

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Ich hatte während des Filmes auch mal kurz an Hitchcock gedacht. Allerdings verwarf ich den Gedanken dann schnell wieder da der Film zu wenig ästhetisch attraktive Elemente enthält.


Filmkenner77

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Ich befürchte, da muss ich noch einmal ausführlicher auf den Film eingehen. Ein wenig knapp würde ich sagen....;-)


Spielberg_Fan

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Roman Polanskis nächster Ausflug ins Thriller-Genre. Dieses Mal präsentiert er uns eine spannende Schnitzeljagt durch Paris, ohne einmal auf die Bremse zutreten. Harrsion Ford ist die tragende Figur in diesem Rätselspiel und zeigt wie so oft, dass er schauspielern kann. Schon von Anfang an, fesseld der Film und lässt einen nicht mehr los. Als Fords Frau im Film verschwindet, beginnt ein Rätselraten, welches aber zum Schluss des Films nicht ganz die überraschende Lösung bringt. Dies tut der ganzen Spannung aber keinen Abbruch und man erlebt 2 Stunden großes Thriller-Kino, stimmig untermahlt von Ennio Morricone.

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phoenix409

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Roman Polanski's "Frantic" ist eine spannend aufgebaute und dabei wirklich undurchsichtige Schnitzeljagd durch Paris, die immer ganz nah bei der Hauptfigur bleibt, und das ist in diesem Fall ein großartiger Harrison Ford, für den plötzlich verdammt viel auf dem Spiel steht, ohne auch nur das Geringste darüber zu wissen. Nichts wissen sollte man wohl auch über "Frantic" selbst, bevor man ihn sieht, denn die stärksten Momente liegen hier im sehr ruhigen Beginn des Films. Diese Stärke lässt zum Ende hin ein klein wenig nach, weil die Auflösung des Ganzen vielleicht nicht so überraschend ist wie anfangs erhofft, aber das tut dem allgemeinen Unterhaltungswert keinen wirklichen Abbruch. Pluspunkte gibt's letztendlich noch für (wie könnte es anders sein?) Ennio Morricone, der die verzweifelte Stimmung durch einen sehr anpassungsfähigen Score perfekt beschreibt.

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mikkean

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Nach dem doch etwas enttäuschenden "Piraten" kehrte Polanski hier wieder zu seiner Topform zurück. Ich zähle "Frantic" zu seinen stärksten Ausflügen ins Thriller-Gefilde. Jüngst bewies er sein Händchen für spannende Stoffe ja auch mit "Der Ghostwriter", der so manchem Hollywood-Reißer viel voraus hat.


box

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Einer der stärksten Filme von Roman Polanski. Harrison Ford ist hier die ideale Projektionsfigur für die Orientierungslosigkeit und die Angst, die sich in den geradezu quälend schleppenden, aber brillanten ersten 30 Minuten entwickelt. In der Tat ist manches etwas konstruiert, aber es ist brillant konstruiert.
Die Kameraführung spielt geschickt mit verschiedenen Handlungsebenen in Vorder- und Hintergrund, steht dabei aber immer im Dienste des gesamten Aufbaus.
Da Subtilität, Raffinesse und Ambivalenz die Stärken dieses Films sind, wird er genau da schwächer, wo Polanski versucht, das Tempo zu steigern, im Finale. Das können andere einfach noch etwas besser.

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Ben-jo

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Bewertung5.5Geht so

Der Film "Frantic" von Roman Polanski bietet zwar Spannung, hat aber das Niveau eines richtig guten Streifens jedoch nicht erreicht: Die Story wirkte jedoch ein bisschen Mager und zog sich bei den meisten Szene etwas in die Länge. Einzig gut ihre Rollen gespielt haben Harrison Ford und Emmanuelle Seigner. Mit viel "fränzösischem Feeling" begleitet dieser Film von Polanski in die Welt der Europäer.

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Hobgoblin

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Bewertung7.5Sehenswert

Eine Odysee durch Paris wegen seiner alten Scherben, dabei hatte er doch eine nette Begleitung! ;)

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AylaView

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Bewertung7.5Sehenswert

Spannend und temporeich, ab und an aber etwas konfus.

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Chrisetoph

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Polanskis „Frantic“ ist ein gut inszenierter, spannender und in Person von Harrison Ford erstklassig gespielter Thriller. Der oftmals gezogene Vergleich zu Alfred Hitchcock liegt nahe, wird aber den Tatsachen nicht ganz gerecht. „Frantic“ mag weniger zeitlos sein als seine offensichtlichen Vorbilder, aber ein Film wird schließlich nicht nur daran gemessen.

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doctorgonzo

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Auch wenn Ford anfangs ein bißchen eingefroren wirkt, läuft der Film zu stetig besserer Form auf, bis am Ende ein aufregendes und bewegendes Finale steht. Emmanuelle Seigner, damals gerade mal 22, ist ebenso überzeugend wie reizend und die Musik von Morricone macht die ganze Atmosphäre nur noch dichter. Starker Film im feinsten Hitchcock-Stil.

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donald20

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Bewertung6.5Ganz gut

Ein etwas eingestaubter Entführugsthriller mit einem sehr guten Ford!!

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alanger

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Bewertung6.0Ganz gut

polanski sehr auf der höhe der zeit, sprich gefangen in den 80ern.
das was den typischen polanski touch ausmachte ist spätestens seit 'der mieter' kaum noch zu erkennen.

hitchcock (der ja hier gerne zitiert wird) ist eigentlich immer zeitloser.

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RaZer

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Bewertung6.5Ganz gut

Interessante und atmosphärisch dichte Geschichte, bei der leider hin und wieder ein wenig Tempo fehlt. Polanski erzählt ruhig und überlegt, nicht so spannend wie es vielleicht möglich gewesen wäre. Dennoch wird man gefesselt von der Story, einem sehr guten Soundtrack und einer glaubhaften schauspielerischen Darbietung.

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guggenheim

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Düster, kribbelig-spannend und mit klasse Schauspielern. Nur der Schluss überzeugt nicht so ganz. Trotzdem absolut sehenswert!

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