Goethe!

Goethe! (2010), DE Laufzeit 104 Minuten, FSK 6, Historienfilm, Drama, Komödie, Kinostart 14.10.2010

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5.9
Kritiker
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5.7
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von Philipp Stölzl, mit Alexander Fehling und Miriam Stein

In der Schule führt kein Weg an Johann Wolfgang von Goethe vorbei. Warum auch? Sein Genie ist unbestritten, seine Bedeutung für die deutsche Literatur wie auch die Weltliteratur herausragend. Und natürlich darf in keinem Kanon von Wert das kleine Drama von Herzschmerz und Liebesnot, auch bekannt als Die Leiden des Jungen Werthers fehlen, welches nach seiner Veröffentlichung so große Resonanz fand, auch in einer nicht unbeträchtlichen Anzahl an Selbstmorden aus Liebeskummer. Wie bei eigentlich jedem Werk (von Rang) stellt sich zunächst die Frage, wie viel Autobiographisches in der fiktiven Geschichte enthalten ist. Und Goethe selbst gab in Dichtung und Wahrheit bereitwillig Auskunft über sein Seelenleben. Demnach entsprang das Standardwerk der Sturm-und-Drang-Epoche dem wahren Leben und ist als Therapie anzusehen für Goethes unerfüllte Liebe zu Lotte aus Wetzlar.

In Philipp Stölzls Film Goethe! wird nun diese so intensiv erlebte Episode aus Goethes Leben nachgestellt und ins romantische Bild gesetzt. So lernen wir den jungen Goethe (Alexander Fehling) kennen, der noch keinen Erfolg als Dichter und Schriftsteller gefunden hat und seinem bürgerlichen Schicksal als angehender Jurist nur widerwillig nachstrebt. Aus dem Affekt heraus entsendet sein Vater (Henry Hübchen) ihn in die Provinz, wo Goethe sich am Reichskammergericht verdingen soll. Doch das Dorfleben hält eine Attraktion ungeahnter Liebesleiden bereit in Gestalt einer jungen Frau – Lotte (Miriam Stein). Goethes Liebe entflammt für sie, zumal sie ihm Mut macht, der Karriere des Dichters nachzueifern. Was Goethe allerdings nicht weiß: Lotte ist seinem Vorgesetzten Kestner (Moritz Bleibtreu) schon versprochen, und die zarte Liebe von Goethe und Lotte ist unweigerlich zum Scheitern verurteilt.

Die erst kürzlich aus der Taufe gehobene Produktionsfirma deutschfilm GmbH scheint es sich zur Aufgabe machen zu wollen, deutsche Geschichte lebendig werden zu lassen. So wird auch der zweite Film sich einem Kulturgut widmen, das aus Deutschland nicht mehr wegzudenken ist: dem Fußball. In Der ganz große Traum darf Daniel Brühl den Fußball als alternatives Mittel zur Erziehung nach Deutschland holen. (EM)

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Kritiken (12) — Film: Goethe!

Dietmar Kesten: Filmmag.de

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2.0Ärgerlich

[...] Goethe war dem Zerbrechen immer nahe. Seine Biografie kann als strategischer Versuch verstanden werden, sich (materiell) abzusichern, Sie speist sich aus Ängsten, Absturzschrecken und Zerrüttungsgefahren. Dem verweigert sich der Film eindeutig. [...]

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Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte... Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte...

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4.5Uninteressant

So löblich es ja ist, wenn sich ein Regisseur an einen unserer großen Dichter und Denker heranwagt, der schon selbst bei Germanistikstudenten schon seit Jahrzehnten nur noch eine untergeorndete Rolle spielt: Herausgekommen ist leider ein ziemlicher Schmarrn. Nicht nur historische Fakten werden hier höchst überflüssig verfälscht, mit den hineingestopften bekannten Zitaten und eine Portion Kitsch wirkt die Schmonzette ein wenig so wie der kleine Moritz sich einen Goethe vorstellt. Völlige Fehlbesetzung zudem Moritz Bleibtreu als Gerichtsrat Kestner, dem man seine Kostümrolle nicht abnimmt, er wirkt neben einem noch recht respektablen Alexander Fehling wie eine verunglückte Charge.

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Sven Ole Lorenzen: Schnitt Sven Ole Lorenzen: Schnitt

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3.0Schwach

Den Wahnsinn und die gesellschaftliche Anklage des Werther wird man nicht wiederfinden, aber dafür plakatives Liebesspiel im Matsch. Wenn im Film auf »Sturm und Trank« angestoßen wird, ist dies auch sein Mantra. Jederzeit statt des großen Fernsehfilms nach Rosemunde Pilcher im ZDF ausstrahlbar und mit Gewalt ins Wohltemperierte zurückgeholt, gegen das zumindest der junge Goethe noch so aufbegehrte: Das hat vielleicht nicht einmal der größte deutsche Klassiker verdient.

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Roman Bucheli: NZZ Roman Bucheli: NZZ

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4.5Uninteressant

Etwas weniger Dichtung und etwas mehr Wahrheit hätte man diesem Film hingegen empfehlen mögen. Es hätte ein schönes Werk, wenn auch noch immer kein grosses werden können. Nun ist ein Rührstück daraus geworden, das mit Kitsch nicht spart, mit Pathos umso weniger.

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Claudia Nitsche: Radio Köln Claudia Nitsche: Radio Köln

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8.0Ausgezeichnet

Sehenswert ist überhaupt das Stichwort dieses Kostümfilms, der weniger vom Kitsch hält als artverwandte Produktionen. [...] Stölzl gelingt es, [...] Gefühle sichtbar zu machen. Er zeigt, wie sich Wege kreuzen, ist direkt und doch um Zwischentöne bemüht - was [...] "Goethe!" so ansprechend macht, dass man sich eigentlich eine Fortsetzung wünscht.

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Dirk Knipphals: taz Dirk Knipphals: taz

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5.0Geht so

Es hätte also alles gut werden können mit "Goethe!". Nur lässt der Film - allein schon dieses aufdringliche Ausrufezeichen im Titel! - auch kaum eine Falle aus, die für eine deutsche Kinoproduktion derzeit bereitliegen.
Da wäre die Musikfalle: viel zu dick aufgetragen. Die Überdeutlichkeitsfalle: alles, alles wird erklärt. Die Naturkindfalle: Lotte (Miriam Stein) wirkt hier mit offener Wallemähne und frischem Blick wie eine aus allen Moden und Konventionen herausgefallene junge Frau; als ob Verlieben nicht auch eine Kultivierung von Verführung wäre. Und die Schauspielerfalle: Natürlich gibt es, wie üblich bei deutschen Produktionen, wieder viele überpointierte Gastauftritte bekannter Theater- und Fernsehschauspieler. Josef Ostendorf, Hans Michael Rehberg, Axel Milberg, selbst Henry Hübchen als Goethes Vater - einzig Burghart Klaußner als Lottes Vater wirkt glaubhaft.

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Ingrid Beerbaum: fluter Ingrid Beerbaum: fluter

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6.5Ganz gut

Leider schwächelt nach der rasanten ersten Hälfte, die locker ein paar Zitate aus Stücken einflicht, die zweite erheblich und hat Längen, obwohl ein Schicksalsschlag [....] den nächsten jagt. Dramaturgisch sind diese Ereignisse zwar wichtig, da sie den späteren Triumph mit seinem Roman "Die Leiden des jungen Werther" erst ermöglichen, aber sie sind zu geballt und lassen den lockeren Grundton vom Anfang leider ins Melodramatische umschlagen.

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Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...

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6.5Ganz gut

Philipp Stölzl wollte dem deutschen Dichterfürsten den Staub von der Büste pusten, ihm einem jungen Publikum erfahrbar machen und hat deshalb eine farbsatte Foto-Love-Story gedreht. Da wird zuerst heftig rebelliert und geliebt, danach noch heftiger gelitten, dann der Liebesschmerz niedergeschrieben und schon stellt sich der schriftstellerische Erfolg ein – man muss halt nur an sich glauben. Eine Geschichte so banal und simpel wie aus einem Groschenroman oder Hollywoodschinken. Was vor allem in den Momenten auffällt, wenn Goethe Selbstgedichtetes vorträgt – größer als dann könnte der Widerspruch zwischen Form und Inhalt kaum ausfallen. Unterstrichen wird dies noch von Alexander Fehling in der Titelrolle, der das Ausrufezeichen hinter dem Filmtitel in sein Spiel übertragen hat und Goethe als rastlosen Revoluzzer gibt. Er sorgt dann auch (in gemeinschaftlicher Tateinheit mit dem übrigen Ensemble) dafür, dass man sich dem hemdsärmeligen Charme dieser manchmal etwas schmierigen, zumeist aber durchaus stilvoll inszenierten Goethe-für-Teenies-Variation nicht völlig entziehen kann.

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José Garcia: Textezumfilm

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8.0Ausgezeichnet

Das Produktionsdesign überzeugt durch die Liebe zum Detail etwa der Kostüme und durch den Aufwand, der bei der mit dem Computer nachgeholfenen Rekonstruktion der Bauten im ausgehenden 18. Jahrhundert betrieben wurde. In der Sprache findet der Film einen Mittelweg, der altertümliche Konstruktionen mit moderner Diktion zu einem gelungenen Gesamteindruck verknüpft. Schauspielerisch ist „Goethe!“ bis in die Nebenrollen bestens besetzt. Alexander Fehling gibt den lebensfrohen Sturm-und-Drang-Dichter mit viel Energie. Vor allem stimmt die Chemie zwischen ihm und Miriam Stein in ihrer ersten Kinorolle. Sie darf als die große Entdeckung des deutschen Kinojahres gelten.

Eine zentrale Frage bleibt: Wie verhalten sich in „Goethe!“ Authentisches und Fiktion zueinander? Dass der Film etwa spätere Zitate verwendet, gehört zur künstlerischen Freiheit eines Filmschaffenden, die zur Charakterisierung seiner Hauptfigur beiträgt. Nicht anders sah es übrigens auch Thomas Mann bezüglich seines Romans „Lotte in Weimar“ (1939). Schwerer wiegt es jedoch, wenn bestimmte Abweichungen den Kern der Erzählung betreffen. Für die Filmdramaturgie mag es vorteilhafter sein, dass Goethe Charlotte Buff vor deren Verlobung kennenlernt. Dass ihre Liebe auch sexuelle Intimität einschließen müsse, ist darüber hinaus dem heutigen Zeitgeist verpflichtet, der sich eine „platonische Liebe“ wohl kaum vorzustellen vermag. Diese verändern jedoch die innere Wahrhaftigkeit der Beziehung zwischen Johann Goethe und Charlotte Buff. Wahrheit oder Dichtung – die Frage stellte sich wohl schon zum Zeitpunkt der Veröffentlichung von „Die Leiden des jungen Werthers“ 1774. Im Film beantwortet sie Lotte mit den Worten: „Es ist mehr als Wahrheit. Es ist Dichtung“.

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V. Robrahn: Filmszene.de V. Robrahn: Filmszene.de

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7.5Sehenswert

Praktisch unvermeidlich, dass der Ton [...] aufgrund der unglücklichen Entwicklung der Geschichte im letzten Drittel etwas düsterer wird, schon eher vermeidbar, dass sich da dann auch noch einige Längen einschleichen [...]. Doch das kann dem guten Gesamteindruck kaum noch schaden. Mit diesem "Goethe" als jungem Wilden sollte es also doch eigentlich gelingen, die Aufmerksamkeit auch des jungen Publikums zu gewinnen.

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Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...

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7.0Sehenswert

Philipp Stölzl inszeniert sein erstes Projekt nach dem preisgekrönten Bergsteigerdrama "Nordwand" intensiv, komisch und berührend vor den mit großem Aufwand realistisch nachgezeichneten Panoramen des 18. Jahrhunderts. Der Film ist hochkarätig besetzt mit Alexander Fehling ("Am Ende kommen Touristen", "Inglourious Basterds") als Titelheld, Moritz Bleibtreu als seinem...

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Dieter Oßwald: programmkino.de Dieter Oßwald: programmkino.de

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7.5Sehenswert

Mit der historischen Wahrheit geht Stölzl gelassen kreativ um. [...] Hauptsache die Lovestory funktioniert mit der notwendigen Leichtigkeit - und das tut sie! [...] So aufdringlich die Komparsen samt Gänsen bisweilen durchs Bild geschoben werden, so entspannt erweist sich die durchweg exzellenten Besetzung. [...] Diese unverkrampfte Spielfreude sowie die unverstaubte Dramaturgie machen Lust, den denkmalgeschützten Säulenheiligen deutscher Dichtkunst neu zu entdecken.

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Kommentare (43) — Film: Goethe!


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based_god

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Bewertung4.0Uninteressant

Grandios vergeigt! Kann sich nicht zwischen Drama und Komödie entscheiden. An allen Ecken und Enden überzeichnet und deutlich zu viel Slapstick!

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Cooltiviert

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Bewertung3.0Schwach

Sieht ja optisch ganz nett aus, aber sonst eine relative langweilige Lovestory die den Namen Goethe trägt.

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Donzaffi

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Bewertung6.5Ganz gut

ein netter Film, allerdings nur wen man auch weiß das er die Realität sehr großzügig dehnt. Trotzdem als reiner Unterhaltungsfilm zu gebrauchen

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craax

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VORHERSAGE heißt: ich habe NICHT gepunktet. Täte ich's, käme MAX. 3- 2.5 raus - oder wie bepunktet man einen Kotzbrocken?- nach Gewicht?-
Da können wir uns mit einem kurzen Prozeß begnügen – Freude für so manchen. Über den größten deutschen Dichter wären (zusätzlich zu vorhandenen) Bibliotheken zu schreiben – auch heute noch, im Zuge notwendigen Architekturangleichs Modernisierung genannt. Wie wenig Ahnung die Deutschen gerade vom größten (bedeutendsten!) Dichter ihrer Sprache haben – ja nicht einmal den geringsten S c h i m m e r einer E x i s t e n z von diesem (vergliche man etwa mit der Shakespeare-Rezeption auf der Insel!),- - das kann man sehr schön an dieser Schmonzette deutscher Zunge und Provenienz einzustufen bitter sehen – und bereuen. Deutschland, deine Dichter und Denker – sind wie geronnen so zersonnen. Ihr wißt nicht einmal, das es sie bloß g i b t (außer das ihr den Namen schon mal gehört habt – als Firmierung der prangend schönen Folterinstrrumente in den sog. Bildungsinstitutionen, die ihr eure „Schulen“ zu nennen euch erdreistet– (und welche Ferkelbeschmutzung ihr dem edelteuren Namen Kestners angedeihen duldet!...) -
Ach was, das nützt alles nichts.
Goethe, ich schäm mich schon ein wenig, wiedereinmal immer noch.
Tut mir leid mein Lieber. Komm nächstes Jahrhundert wieder – vielleicht probieren wir’s dann noch mal.

PS und bring schlicht deine Autobiographie mit. Die setzen wir dann einfach einszueins um, auf Leinwand. Was das soll? – das Publikum wird toben, wenn es sieht, was einfach wirklich real war – vor Begeisterung. So ein dämlich ahnungsloser Nerd warst du nämlich eigentlich gar nicht. Wäre Zeit, das sie es erfahren. Aber wie gesagt –
Es fehlt einfach jedes Talent.
Du bist diesem Volk einfach immer noch ein paar Jahrzehnte – optimistisch betrachtet – voraus.
Und da du dich ständig aktualisierst: fürcht ich manchmal, es könnte lang, lang noch so weitergehen.
Das deutsche Volk ist schon ein europäisches Unikat: es hat zwar einen („weltliterarischen“, Erfindung von Goethe) Nationaldichter-, weiß aber nicht einmal, das und wie es ihn je gab. Geschweige denn, um wen es sich handelt(e). Kurios.

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craax

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das klingt für deinen Körper genauso gesund wie es die ungeschützte Zusichnahme solchen Films für deine Seele wäre, monce...


AlexanderDeLarge

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Mir hat es auch schon in der Vorschau gedämmert, dass dieser Film keinen Klick zum Saugen wert ist. Habe dann trotzdem eine Kinokarte gekauft, mehr einem türkischen Freund zuliebe. Der war damals - frisch immigriert - noch der naiven Ansicht, in Deutschland würden alle in der U-Bahn Kafka lesen. Wir sind Papst, wir sind Lena, wir sind Goethe...


dannydiaz

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Bewertung7.5Sehenswert

die faktentreue ist bei historischen filmen meist nur interpretationsicht, so nimmt sich dieser film das gar nicht vor und beruft sich auf die künstlerische freiheit.
im detail ist ds nicht goethe aber im geiste schon. das phenomen werther und die werther tode, trage heute noch in allen medien zum code of conduct bei, dass über erfolgreiche suizide nicht berichtet werden soll. um den werther effekt zu vermeiden.
von kurt cobain bis robert enke....
die schauspieler sind in hochform und ich bin sehr froh dem drang widerstanden zu haben, den film nach 10 min auszumachen.
der regisseur stölzl wir großes erreichen, marc forster oder marcus nispel können in der deutschen botschaft hollywood ein wg zimmer frei räumen

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Kuya

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Bewertung4.0Uninteressant

Alle Tage wieder schlag ich mir meine Handfläche auf den Kopf, runzle kräftig mit der Stirn und frag mich nur wie so etwas nur passieren konnte. Viel zu glückliche Umstände vereinigen sich in diesem Film um letztendlich dann doch tragisch unterzugehen. Man konnte Moritz Bleibtreu für eine Rolle gewinnen, mit Alexander Fehling hatte man sich einen talentierten jungen Schönling geangelt, und auch Miriam Stein war für Lotte beileibe keine Fehlbesetzung. Dazu noch eine fantastische Arbeit der Kostüm- und Bühnenbildner.

Doch leider verstand das Ausrufezeichen im Titel alles mit sich hinunterzureissen. Groteske Kommerzialisierung und unendliche Biederkeit. GOETHE! wird niemandem gerecht. Absolut niemanden und vor allem nicht sich selbst.

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geheimer333

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Bewertung0.5Schmerzhaft

Goethe

Geschätzt eineinhalb Jahre ist es nun her, als ich während eines Praktikums im Kino dieses Machwerk sah, und nach geschätzt der Hälfte panisch und zutiefst geschockt aus dem Saal flüchtete.
Und jetzt kommt meine Deutschlehrerin an und zwingt mich diese Tortur erneut durchzuleben? Diesmal gibt es kein entkommen...
Es war genauso schlimm wie ich erwartet hatte und ich möchte diesen Film auch nicht großartig analysieren. Es ist die Geschichte von Goethe (eine eigentlich interessante Figur), welche komplett verunstaltet wurde und in das Kleid einer 0815 Lovestory gezwängt wurde. Aber schön den Namen Goethe draufsetzen, ist ja voll historisches und kulturelles Kino und so.
Mein Hass ist kaum in Worte zu fassen und sowas dann auch noch in einer Bildungsinstitution zeigen. Armes Deutschland!

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Ripley1

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Wie Deutschlehrer denken ist mir nicht ganz fremd: Zum einen sind sie oft nicht gerade Filmexperten, zum anderen halten sie den (Kino-) Film nicht für eine gleichrangige Kunstform (gegenüber der Buchliteratur). Deswegen sträuben sie sich oft vor einer eingehenden, kritischen Filmanalyse und benutzen den Film als Aufhänger für ein bestimmtes Thema oder als "Bonbon" nach Abschluss einer Unterrichtsreihe.
Manchmal wird mit Filmen im Unterricht einfach auch nur Zeit geschunden, z.B. kurz vor den Ferien, weil niemand mehr Lust hat auf richtigen Unterricht.


craax

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:) als Deutschlehrergepesteter, dem alle solche untalentierten Durchschnitt-Fuzzies (wo sollen sie mit ihren un-wiedergeliebten Ambitionen sonst hin wennicht in die Schule, wo sie über wehrlos Ausgelieferte d. hochbezahltgesicherte/n Obermacker/in geben dürfen?-) ...--doch die Liebe zur gar nicht durchschnittlichen Literatur NICHT austreiben konnten,- ein Hoch auf den Meinungsaustausch dieser Seite! geheimer (rat?)333,ripley, alex, ich like euch, von Herzen!
ein von diesem Film angep*ter Goethe-Fan, der ein(mal) bißchen anders redet als sonst


Kamell

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Bewertung2.5Ärgerlich

Endlich!
Deutschland hat "Stolz und Vorurteil" verbessert - Miriam Stein schlägt Keira Knightley! Goethe steigt von seinem Thron, um die BBC und englische Komödien in die Schranken zu verweisen - ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen, in dessen Verlauf er zum neuen Superstar gekürt wurde und Dichtung und Wahrheit glücklich vereint ihrem Ende ins Auge blickten.
(Mir fällt kein unanständiges Gratulationswort ein - kann mir jemand aushelfen?)

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Kamell

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Vielen Dank. Ist das aus dem Götz? Da fiele mir was viel unanständigeres ein. Aber an wen wäre es zu adressieren - den Regisseur?
:-)


craax

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Eher Walther Moers (das Zitat). Bitte nicht an Moers adressieren - der kann nun wirklich nichts dafür, ja macht geradezu gegenteilig unAnständige Sachen. Tja,- beim Kind in'' Brunnen will's natürlich wieder niemand gewesen sein, der den hinkenden Krug geschubst hat. Der Drehbuchbrecher am schlimmsten. Aber ich fürchte, das war hier ziemlich Pesonalunion. Kann man's rauskriegen, ob +wieweit der Regie-Youngster (der ist sicher noch nicht "alt" (?Mitte dreißig max?) damitdrinhängt (wünsch ihm jedenfalls kein höheres Alter: dann geht's als Unreife-/Unbildung noch so mitdurch). Aber weißt du was: lassen wir den ahnungslosen Schnösel. Das tut alles eh bloß weh, weil es sich um GOETHE handelt: und jeder (zumindest wenn er sich anschickt, etwas ("einen Film") dazu zu machen, sich soweit faktisch mit Pampers versehen sollte, das keine übermäßig lecken ('Goetz mich!) Inkontinenzprobleme aufgetreten zu befürchten sind. Solche Themen liegen in Deutschland so herrenlos rum. Das ist schade. Im Grunde trifft den Typ (wer immer) keine sonderliche Schuld: das w i r dafür sorgen, das gedacht wird, das man uns sowas zumuten könnte/dürfte, d a s ist das Problem! die allgemeine GeschmacksTäubeVer(w)irrung (Vorsicht, in Diesem!). - // -greets. Und nie vergessen: trotzdem ;) , :)- womöglich: :D ! am besten XD,, !!


Punisher1971

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Eine sehr gelungene Inszenierung wie ich finde. Schauspieler, Kostüme, Landschaftsaufnahmen, Dialoge waren über dem deutschem Durchschnitt. Ich denke nicht das man diesen Film als authentische Biografie gedreht hat. Sondern eher als Möglichkeit Goethes Genialität einem Publikum nahe zu bringen, die noch nicht wirklich viel mit dem Thema Literatur und Dichtung zu tun gehabt haben. Mich hat es zumindest dazu bewegt einige Werke von Ihm in die Hand zu nehmen und auch zu lesen. Und damit hat der Film schon mehr erreicht als die meisten anderen dieser Kategorie. Wem die historischen Unzulänglichkeiten stört, der sollte sich lieber eine Dokumentation angucken und nicht einem massentauglichem Publikum gedrehten Film. Denn ein solcher soll ja in erster Linie Unterhalten und keine trockene Geschichtsstunde dahrstellen!!! Unterhalten und feuchte Augen hat er mir bereitet ;-)

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Tina Scheidt

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Bewertung2.0Ärgerlich

Im Kino ist mir Goethe entgangen, dann habe ich mich sehr gefreut, ihn auf DVD anzuschauen. Die Ähnlichkeiten zu einem meiner Lieblingsfilme "Pride & Prejudice" mit Matthew Macfadyen und Keira Knightley fielen mir geradezu schmerzhaft auf.
Dieser Goethe war einfach nur unerträglich peinlich in seinem Humor und Verdrehung der Geschichte.
Lotte Buff, die bekanntermaßen für Werthers Leiden die Hauptrolle zugedacht bekommen hatte, wurde extrem falsch dargestellt. Kestner war ihr Verlobter und das Werben von Goethe soll ihr sogar überhaupt nicht angenehm gewesen sein, völlig anders als hier im Film dargestellt. Ich war froh, diesen Film nicht im Kino gesehen zu haben, ich glaube, hier wäre ich erstmals vor Schluss des Films aus dem Kino gegangen. So war ich froh und dankbar, es als Geschenk erhalten zu haben und pfefferte die DVD aus dem Gerät.
Mit einer Freundin gemeinsam hätten wir zusammen gelacht, um nicht weinen zu müssen. So hätte ich den Film mit Sicherheit überstanden, so habe ich ihn mir nicht bis zum Schluss angeschaut und werde es wohl auch nicht mehr tun. Dieser Film ist so ganz und gar nichts für mich gewesen!

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Panthera tigris

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Bewertung7.5Sehenswert

Die Handlung ist jetzt nichts herausragend Originelles, aber auch nicht schmerzhaft. Was mir besonder gefällt, ist daß Herr Kestner, Goethes Konkurrent um Charlotte, nicht dämonisiert wird wie in vielen Standard-Liebesgeschichten mit diesem Plot.
Was in diesem Film aber wirklich heraussticht, sind Kostüme und Kulisse! Es ist herrlich dreckig, dunkel, auf den Straßen ist Matsch, so wie man es im 18. Jahrhundert erwarten würde. Die Kostüme sind sehr stimmig und vor allem die Dialoge gehen den Schauspielern trotz mehr oder weniger altertümlicher Wortwahl natürlich und lebendig über die Lippen. Allen schon dafür sehenswert.

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Quills

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein wirklich hübscher Film, in dem zwar sicher auch mehr Dichtung als Wahrheit steckt, der aber m. E. das Wesen Goethes sowie der damaligen Epoche halbwegs gut einfängt. Schließlich ist bekannt, dass der wert(h)e Dichterfürst viele Jahre die wilde Ehe lebte, wofür ihn sein konservativer Freund Schiller fast ebenso lange kritisierte. Es passt also, das Bild? Nun ja, hübsch ist dieser Werther und sicher auch mit der gebührenden Arroganz ausgestattet, doch natürlich wirft Fehling - bei aller Spielfreude - nicht annähernd einen ähnlich großen Schatten wie die von ihm dargestellte Figur in unserer Fantasie. Aber das muss er auch gar nicht. Er pustet grandios den Staub vom Werk und vielleicht hat ja so manch einer danach den Werther durchgeblättert - und zum ersten Mal kapiert, weshalb diese "banale" Geschichte so erfolgreich war in jenen Tagen.

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craax

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"der G.s Wesen d.dam.Epoche gut einfängt"- gerade das: mit Sicherheit zum Abk*tzen nicht und geradezu ins lachhaft Dämliche versteigert! GERADE deswegen so - Ärgerlich! - die wundervollen Bücher liegen alle offen da - unangesehen.


AlexanderDeLarge

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Bewertung0.0Hassfilm

Tut mir leid, das geht gar nicht. Würde Goethe noch leben, er würde sich im Grabe umdrehen.

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Drogba11

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Nach 180 Jahren und so manchen Drehungen sind seine Knochen wohl schon etwas eingerostet. ^^


craax

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Kreaexo, das war doch gerade der (kürzeste) Witz, weswegen ich den post gelikt habe! XD übrigens scheinen wir namensverwandt, muß mal Ahnenforschung betreiben. ;) Alex, nochmal dankeschön, auch für 0.0!


MovieMaik

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Bewertung7.0Sehenswert

An sich ein guter Film! Sehr interessant und zeigt auch relativ gut den jungen Goethe. Jedoch an wichtigen Stellen historisch nicht korrekt! Nur um eine LoveStory daraus zu machen

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Sundance_Kid

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Bewertung7.5Sehenswert

Recht konventionell und vorhersehbar, aber doch sehr vergnüglich mit witzigen Aussagen, etwa „Andere Töchter haben auch schöne Mütter!“ Auch die unaufdringliche Musik war eine Wohltat!

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Brat Pack Girl

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Bewertung5.0Geht so

Der Film ist eigentlich nicht als eine stink normale Liebesgeschichte. Es kam mir so vor als hätten sie nur Goethe da rein geschoben, um mehr Zuschauer anzulocken

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Marie Krolock

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Bewertung5.0Geht so

Alexander Fehling ist ja irgendwie ganz niedlich, aber den Film macht es auch nicht besser. Die Musik war schön... Für einen Sonntagnachmittag ist Goethe ok.

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Fl. Rasmussen

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ich bin durchaus begeistert und möchte eigentlich nur gerne wissen, wann der nächste Film über Goethe erscheint. Der Film "Goethe" schwebt zwischen Dichtung und Wahrheit, was durchaus ein gelungenes Konzept zu sein scheint, wenn es um die Wiedergabe von Goethes Leben und Dictung geht. Wie sollte man diesen Dichter sonst festhalten können, seine Vorstellungen, seine Ideen, sein Leben? Der Film berührt uns aufrichtig, ob wir Goethes Werke zitieren können oder nicht... Goethe... ein grosser Deutscher, ein grosser Europäer, auf den die Deutschen besonders stolz sein können. Ich liebe diesen Film, nur fehlt mir, was weiter passiert. Ich hab´ es gelesen, jaja, klar, doch jetzt möcht ich es aber sehen, deshalb: Wo ist die Fortseztung? Noch ´nen Film, bitte!!!

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Muhnie

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Bewertung7.5Sehenswert

Es ist die Liebe, die die Welt im Innersten zusammenhält.
Ein Zitat dass sich wohl für immer in meinen Kopf gebrannt hat. Ich habe nicht viel erwartet als ich mir den Film gestern anschaute - und wurde überrascht. Ein sehr netter und gut anzusehender Goethe, eine witzige Lotte ... also mir gefiehl der Film.

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MarcelN44

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Bewertung6.0Ganz gut

Lange Zeit schickt sich "Goethe!" (mit OE ;) an, ein deutscher "Shakespeare in Love" zu werden, doch das Ende enttäuscht mit dem Charme eines DSDS-Finales. Schade!
6/10

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craax

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aber überhaupt gar nicht! da liegen Welten, nicht nur Abgründe der Zeit, sondern auch der Bedeutungen, dazwischen...nichts für ungut!



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